Eine große Persönlichkeit hat heute (21.4.2025) morgen diese Welt verlassen. Papst Franziskus ist tot. Er war mir immer symphatisch, denn er war unkonventionell, bescheiden und den Menschen sehr nah. Wegen dieser Art wurde er von manchen auch „Spontifex“ genannt.
Genau in diesen Tagen gibt es auch eine Äußerung von Julia Klöckner, die zu einer Diskussion führt, die schon seit Jahrzehnten, seit Jahrhunderten geführt wird. Die Stellung der Kirche zur Politik und umgekehrt.
https://www.katholisch.de/artikel/61023-kloeckner-menschen-brauchen-keine-ngo-kirchen
Zum Tod von Papst Franziskus meldeten sich sofort viele Politiker zu Wort, von Olaf Scholz über Javier Milei und J.D, Vance bis Vladimir Putin. Alle bedauern seinen Tod. Das einer der Genannten eine tiefere Beziehung zur Amtskirche hatte und hat ist mir bisher verborgen geblieben. Es ist also wohl eher eine Floskel.
Wozu sollen (und dürfen) sich die Amtskirchen äußern? Oder ist das schon eine unerlaubte Frage? Wenn man die Artikel und Kommentare zur Äußerung von Julia Klöckner liest, könnte man das meinen. Allerdings sollte auch die Frage erlaubt sein, warum diese Diskussion von der Bundestagspräsidentin zu Ostern vom Zaun gebrochen werden musste.
Ist die katholische Kirche eine NGO?
Lassen wir Papst Franziskus selber zu Wort kommen:
„Wenn die Kirche auf Quantität setzt, wenn sie Organisationen und Büros schafft und bürokratisch wird, verliert sie ihre vorrangige Aufgabe aus dem Blick und läuft Gefahr, zu einer Nichtregierungsorganisation zu werden», sagte der Papst. Wenn der Vorrang der Liebe zurücktrete, drohe die Kirche zu verarmen. «Aber die Kirche ist keine NGO. Sie ist eine Geschichte der Liebe», hob Franziskus hervor.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.


Tagesspiegel Background:
„Die Wunden, die der Klimawandel der Menschheit zufügt, sind mit denen eines Weltkrieges vergleichbar.“ Diese Worte stammen von Papst Franziskus, der am gestrigen Ostermontag verstorben ist. Für ihn war der Einsatz für den Klimaschutz eine logische Konsequenz seines Engagements für die Schwächsten der Gesellschaft, denn unter den Folgen der Erderwärmung litten vor allem „die Ärmsten und Verletzlichsten, die am wenigsten dazu beigetragen haben“, sagte Franziskus im Jahr 2023. Vor dem Klimagipfel von Paris veröffentliche Franziskus 2015 die Umweltenzyklika „Laudato Si“, die die Verantwortung des Menschen für den Klimawandel unterstrich. …
Montagsakademie – 27. Januar 2025
Theologische Fakultät Paderborn, Ecke Klingelgasse/ Liboristraße, 33098 Paderborn
Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins:
Montagsakademie: Hungern nach Gerechtigkeit: Wozu wir die Bergpredigt für die Politik brauchen
„Mit der Bergpredigt kann man keine Politik machen.“ Otto von Bismarck und Helmut Schmidt wird dieses legendäre Diktum zugeschrieben. Natürlich kann man die Bergpredigt nicht als Handlungsanweisung für komplexe Entscheidungsprozesse der Politik verwenden. Aber Christinnen und Christen müssen sich wohl dagegen verwahren, wenn mit dem Diktum jede Wortmeldung zu politischen Fragestellungen und jede Einmischung in politische Entscheidungsprozesse, die aus christlicher Perspektive erfolgt, als unsachgerecht oder unbotmäßig abgeblockt wird. Auch das Metier der Politik kann die Orientierungsressourcen, die sie für ihre Entscheidungsprozesse benötigt, nicht aus sich allein generieren. Mit seiner Bergpredigt bietet Jesus eine Richtungsanzeige, die die Politik nötig hat.
Süddeutsche Zeitung – Kommentar „Prantls Blick“ von Heribert Prantl, 21.4.2025:
21.4.2025:
Schmelztemperatur ist die Temperatur, bei der ein Stoff vom festen in den flüssigen Zustand übergeht. Für Blei liegt sie bei 327 Grad, für Gold bei 1064 Grad, für Eisen bei 1538 Grad Celsius. So genau wie bei Blei, Gold und Eisen lässt sich eine Schmelztemperatur bei den Kirchen nicht angeben. Fakt ist aber, dass in Europa, zumal in Deutschland, eine ungeheure Kirchenschmelze im Gang ist: Die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland verlieren jedes Jahr zusammengerechnet bald eine Million Mitglieder. Ist das schlimm? Wie schlimm? Wozu braucht man die Kirchen eigentlich noch?
„Die soziale Temperatur in der Gesellschaft wird ohne die Kirche sinken“, davon ist der Wiener Theologieprofessor Jan-Heiner Tück überzeugt. Und ob zivilgesellschaftliche Akteure auffangen könnten, was mit der Kirchenschmelze an diakonischen, kulturellen und lebensorientierenden Impulsen verloren geht, sei fraglich. Tücks Text steht in einem Sammelband mit 29 Beiträgen zum Thema „Warum wir auf das Christentum nicht verzichten können“. Und: Nur mehr etwa die Hälfte der Deutschen kann bei seriösen Umfragen dem Christentum etwas abgewinnen – so schreiben es Elisabeth Zoll und Thomas Seiterich in der Einleitung des soeben erschienen Buches „Warum heute Christ*in sein?“, in dem 22 Zeitgenossen diese Frage beantworten; ich bin auch darauf eingegangen. Papst Franziskus, der ein Segen war für die Kirche, kommt dabei immer wieder vor.
An der Kirche habe und hatte ich, trotz des wunderbaren Papstes Franziskus, viel auszusetzen. Immer wieder werde ich daher gefragt, warum ich denn aus dieser Institution nicht austrete. Meine erste Antwort: Weil es besser ist, von innen Kritik zu üben als von außen. Die zweite, wichtigere Antwort: Weil ich aus meinem Leben nicht austreten kann. Ich will nicht zu den transzendental Obdachlosen gehören. Gewiss: Man könnte auch Christ sein und bleiben, ohne Mitglied der Institution zu sein. Aber ich mag auch vielen Menschen verbunden und nah bleiben, die in dieser Kirche Seelsorger sind und die ich seit vielen Jahren kenne und mag. Sie sitzen nicht unbedingt oben in der Hierarchie; und sie leiden an ihr wie ich. Zusammen mit ihnen dort Christ zu sein hat etwas Solidarisches. Und: Ich liebe das Wort Nächstenliebe, ich liebe das Wort Barmherzigkeit, ich liebe die Werte, die diese Wörter bergen. Das sind für mich politische Begriffe.
Deswegen bin ich zusammengezuckt, als Julia Klöckner, die neugewählte Bundestagspräsidentin, vor einigen Tagen in einem Interview im Kölner Domradio erklärte, die Kirchen sollten sich tunlichst nicht zur Tagespolitik äußern und lieber „Seelsorge“ betreiben. Spöttisch kritisierte sie ein Werben von Kirchenvertretern für Tempo 130 auf Autobahnen. Das ist ein ziemlich durchsichtiges Manöver.
Kein Schelm, wer ahnt, dass Klöckner hier nicht den Beschluss der Evangelischen Kirche in Deutschland von 2022 über ein Tempolimit meint, sondern den scharfen Widerspruch der beiden Großkirchen gegen den Merz’schen Tabubruch und Versuch, mit den Stimmen der AfD die Migrationsgesetze zu verschärfen. An diese Peinlichkeit freilich möchte sie jetzt nicht mehr erinnern. Stattdessen zaubert sie das Tempolimit aus dem Hut, um das zu wiederholen, was Markus Söder in gewohnter Nassforschheit auf dem CSU-Parteitag Richtung Kirchen gedroht hatte: „Nicht vergessen, wer am Ende noch an der Seite der Institution Kirche steht – das sind nämlich wir. Nicht, dass man irgendwann ganz plötzlich alleine steht. Denkt mal drüber nach!“
Klöckner hat ihre Kritik am Osterwochenende in einem Interview mit der Bild am Sonntag wiederholt und verschärft: Die Kirchen äußerten sich zu oft zu politischen Themen, statt Trost zu spenden. Das war, ohne dass sie das sagte, inhaltlich auch eine Kritik am sehr politischen Papst Franziskus. Sie wirft den Kirchen vor, zu austauschbaren Nichtregierungsorganisationen zu werden. Die studierte Theologin Klöckner tut dabei so, als sei Seelsorge etwas Apolitisches. Aber das stimmt nicht. Seelsorge ist die Sorge um das Schicksal von Menschen. Es ist also Seelsorge, Frieden zu stiften; es ist Seelsorge, Flüchtlinge zu schützen; und es ist Seelsorge, die Schöpfung und die Umwelt zu bewahren. Genauso hat das Papst Franziskus immer verstanden.
Darüber schreibe ich heute in meinem SZ-Plus-Text: „Franziskus und die Seelsorge der Bundestagspräsidentin“. Und ich komme zu dem Schluss: Nicht die Kirche ist zu politisch, sondern die Politik der CDU/CSU ist zu wenig christlich.
Sehr geehrter Herr Niemann,
herzlichen Dank und große Anerkennung für Ihren geschliffenen Kommentar.
Ob die Prognose eines Wiener Theologieprofessors sich als künftige Realität erweisen wird sei ebenso dahingestellt wie die Frage, wer oder was „zivilgesellschaftliche Akteure“ sein sollen. Beide Fragen verblassen u.a. hinter Ihrer köstlichen Formulierung „Kirchenschmelze“.
Daher empfand ich es als überraschend, weiter unten zu lesen: „…Tabubruch (sic!) und Versuch, mit den Stimmen der AfD…“
Bedauerlich, diese Niveauänderung. Dass mancher Funktionsträger der Amtskirchen ein Fünftel der Wähler gern zum T(geschwärzt) schicken würde, ist nicht nur der Frau Bundestagspräsidentin bekannt, aber ein selbstbewusster Demokrat wird immer über der darin zum Ausdruck kommenden Form von Demokratieverständnis stehen.
Aus einer seit anno dunnemals eine C-Partei wählenden Familie grüßt Sie
Civilitas
Ceterum censeo Europam esse restituendam
@Civilitas
Herr Niemann hat in der Einleitung erklärt, wer den Text geschrieben hat. Er hat sie hier lediglich hineinkopiert.
Ich kann hier nur für die ev. Kirche meine Meinung äußern und da muß ich J. Klöckner absolut recht geben. Für mich ist die ev. Kirche eine NGO und eine Vertreterin der „Grünen Partei“. Beschämend ist hier auch das Verhalten während der Coronazeit zu nennen. Die Leute in den Pflegeheimen , Hospiz und bei Beerdigungen wurden konsequent davon abgehalten ihre Angehörigen zu besuchen. Selbst Freiluftgottesdienste wurde nicht abgehalten. Was sagte Peter Hahne :“ Die Leute wurden beerdigt , wie man nicht seinen Hund beerdigen würde.“ Auch die CDU unter Merkel und Spahn hat sich in der Coronazeit absolut menschenverachtend verhalten und nach Studium der RKI-Protokolle uns auch belogen. So sollte sich Frau Klöckner heute nicht als Gutmensch verkaufen , denn mitgemacht haben alle CDU-Leute in Berlin. Auch sollte nicht vergessen werden wie sich Frau Klöckner während der Bauerndemos in Berlin als Ministerin uns gegenüber verhalten hat. Rückrat war gestern und man hält halt immer die Fahne in den Mainstreamwind. Nur so wird man was , auch wenn die CDU das „C“ man streichen sollte und mit „Lügen“ vor und nach der Wahl uns kaum überzeugen kann. Wir werden wohl uns alle eine neue Partei suchen müßen , denn die CDU wird es bald nicht mehr geben, denn dieser Lügenstreich ist unendschuldbar !
Sehr gut beschrieben! Die katholische Kirche hat sich ähnlich verhalten und tut es noch heute. Papst Franziskus hatte seinen Anteil daran. Unbequeme Leute wurden beseitigt:
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/franziskus-gaenswein/
Die Ansichten von Bauer Willi im Beitrag und auch zu einigen Kommentaren halte ich für zu einfach gestrickt.
Nicht zu vergessen, daß die kirchlichen Insitutionen damit auch explizit diverse deutliche Aussagen der Bibel mißachtet haben: insbesondere „Fürchtet euch nicht!“ oder auch „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“. Jesus hat Kranke geheilt – auch solche mit ansteckenden Krankheiten – nicht weggeschickt oder gar nicht erst zu sich gelassen.
Was die Parteien angeht – die sind im Zweifelsfalle sowieso nur an ihren Pöstchen und dem damit verbundenen Geld und Status interessiert.
„..eine Geschichte der Liebe“, wirklich. Eine in den 90er Jahren erschienene Studie stellte fest, dass die große Mehrzahl der kriegerischen Auseinandersetzungen religiös motoviert war und wohl auch immer noch ist. Wie muss man da „Liebe“ definieren? Wie definiere ich „Liebe“, wenn es um Missbrauch geht?
Ich hatte stets Respekt vor dem Handeln von Franziskus. Dass er nicht konnte wie er wollte, das hatte man schon früh gesehen. Schade! Ich komme aus einem katholischen Elternhaus. Meine Eltern haben ihren Glauben gelebt, uns Kindern aber die Entscheidung, nach der Taufe, freigestellt. Seit fast 30 Jahren bin ich ehemaliges Kirchenmitglied. Ich halte es mit K. Wecker. „Nur die Götter geh´n zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind“.
In diesem Sinne ein „Frohes Restosterfest“.
Als Atheist bin ich dem Papst nicht sehr nah aber er hat für seine Religion gekämpft bis zum Schluss. Nun sei ihm die Ruhe gegönnt. Als er im März 2023 die Ukraine aufforderte, die weiße Fahne zu hissen, um weitere Opfer zu verhindern, habe ich ihn wegen seines Mutes geachtet. Allen noch ein schönes Restostern.
Javier Milei ist gläubiger Katholik, Vance ist vor 6?) Jahren aus Überzeugung Katholik geworden und Vladimir Putin ist gläubiger Orthodoxe – deren Äußerungen zum Tod des Papstes sind demnach wohl keine Floskeln, wie Sie unterstellen.
O.Scholz war schon als Jugendlicher Kommunist. Da könnte es eine Floskel sein, vielleicht. Franziskus war auch bei Politikern beliebt.
Warum J Klöckner gerade zu Ostern über die Kirche spricht, weiß ich nicht, aber sie darf natürlich als Person des öffentlichen Lebens ihre Meinung äußern. Ich fand es auch unerträglich, dass von den Kanzeln gepredigt wurde, welche Partei wir bei der Bundestagswahl nicht wählen sollen. Das halte ich für Machtmissbrauch, die Pfarrer können ja im privaten Gespräch ruhig ihre Meinung sagen, aber die Ausgrenzung von der Kirche: die sind unchristlich. Bin gespannt, wer als Nachfolger von Franziskus gewählt werden wird….
„Putin ist gläubiger Orthodoxer“. Das muss jetzt erst einmal sacken lassen.
Und klar, jeder darf immer alles sagen. Aber ob es klug ist?
https://www.kas.de/de/kurzum/detail/-/content/putins-heiliger-krieg-1
@Peter
Danke, sehr lesenswert um zu verstehen, warum Putin die orthodoxe Kirche für seine Zwecke instrumentalisiert.
Damit steht er aber nicht allein in der Weltgeschichte: https://www.deutschlandfunk.de/vor-80-jahren-hitler-spaltete-evangelische-christen-100.html
@Peter
Passt doch! Diktatoren nutzen die immer gleichen Mittel.
Ideologen auch…und „Kreise mit erweitertem Interesse der Kapitalvermehrung“ auch; damit kommt man ganz schnell dorthin, warum Kirchen sich instrumentalisieren lassen…An dieser Stelle möchte ich aber abbrechen und den wahren (Rest-) Gläubigen ihr Osterfest weiter gönnen.
@Sonja Dengler
Nachtrag: Putin hat heute bekanntgegeben, dass er ab sofort weiter zivile Ziele in der Ukraine bombardiert.
Heute ist Ostermontag.
Leider nicht nur Putin und Selenskyi führen Krieg, auch Netanajahu macht das in Gaza, Libanon usw. Der eine als Autokrat, der andere als Demokrat, was immer die Ursachen sind…
Die Rüstungsindustrie liefert sicher an alle gleichmäßig…kommt mir irgendwie bekannt vor….
ungefähr so: https://www.wissenschaft.de/magazin/weitere-themen/stahl-oder-kanonenkoenig/
ja, das hat er – und er hat gesagt, dass Selensky ebenfalls weitere Kampfhandlungen beging.
Ich bin im übrigen nicht dafür verantwortlich, dass es diesen Krieg gibt, aber die Verteuerung Putins halte ich für falsch. Wie ich den ganzen Krieg und alle Kriege dieser Welt für falsch halte.
Ich habe mich schon gestern zu Klöckner im /
Spiegel( Feedback) geäußert! Was sie sagte, ist meiner Meinung nach vollkommen richtig! Wenn ich mir manche Äußerungen und Positionen von Baetzing und der BK anschaue, kann man schon “vom Glauben abfallen.”Betrifft insbesondere die Ukraine und den Nahen Osten, abgesehen von dem Pamphlet zur LW vor einiger Zeit! Gehe damit als steuerzahlender Katholik nicht konform!Papst Franziskus sagte einmal: “Mit Waffen erreicht man nie Sicherheit und Stabilität, im Gegenteil man zerstört jede Hoffnung auf Frieden.” Das sollte sich die Katholiken Merz, Strack-Zimmermann u.a. in Verantwortung stehende Katholiken in der Politik hinter den Schreibtisch hängen…Es ist traurig, das der Papst das Oberhaupt der katholischen Kirche so kurz nach dem Ostersegen gestern gestorben ist! Ich hatte immer mal gedacht, das er aus gesundheitlichen Gründen das Amt niederlegt! Papst Benedikt XVl, den ich sehr verehrte, hatte es ja so gemacht! Irgendwie ein trauriger Ostermontag…