Bauer Willi
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Halbierung bis 2030? Green Deal

Lt. Medienberichten will die EU-Kommission den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bis 2030 halbieren. Auch Düngemittel sollen betroffen sein.

https://www.handelsblatt.com/politik/international/medienbericht-eu-kommission-plant-neue-agrarstrategie-fuer-mehr-umweltschutz/25311782.html?ticket=ST-25610369-Ddon4lqx9N4JVs2DigbL-ap2

https://www.agrarheute.com/politik/eu-kommission-will-pflanzenschutz-einsatz-offenbar-halbieren-562466

Bisher sind die Meldungen aber noch unbestätigt. Am Mittwoch will die Kommission ihre Vorstellungen zum Green Deal vorstellen.

Nun darf man auf die Ackerbaustrategie des BMEL gespannt sein, die ja für den Herbst 2019 erwartet wurde und jetzt für Dezember angekündigt wird.

Und noch was ist interessant: Frau Klöckner hat ja eine Road-Show zum besseren gegenseitigen Verständnis von Bauern und Verbrauchern angekündigt. In Brüssel hat man den Plan, „dass für den Bereich Landwirtschaft und Ernährung im Frühjahr 2020 ein Ideenpapier unter dem Titel „Vom Erzeuger zum Verbraucher“ präsentiert werden soll.“  Klingt doch recht ähnlich. Ob man sich da etwa abgestimmt hat?

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50 Kommentare

  1. bauerhans sagt

    die Bundesregierung übernimmt die ausfallzahlungen des insolventen reiseveranstalters Thomas Cook,die von der Zürich Versicherung nicht geleistet werden.
    wird nicht leicht für uns!

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    • Reinhard Seevers sagt

      „Führich lehrte bis 2013 als Professor an der Hochschule Kempten. Er war bereits in den 1990er-Jahren bei der Erarbeitung der Pauschalreiserichtlinie involviert und hat 2017 als Sachverständiger den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages beraten. Seiner Meinung nach deckt die deutsche Umsetzung der europäischen Pauschalreiserichtlinie die aktuellen Marktbedingungen nicht ab: „Das Gesetz muss dringend überarbeitet werden. Es gibt inzwischen so große Reiseveranstalter, dass die pauschale Deckelung nicht ausreicht. Besser wäre eine am Umsatz der Firmen orientierte prozentuale Absicherung, so wie in Österreich“, sagt Führich“

      Man könnte ja auch auf die Idee kommen, die Unternehmen in der Größe zu begrenzen, um den Schaden zu minimieren…..oder aufhören zu Reisen, das würde sogar der Umwelt helfen. 😉

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  2. Mr Tom sagt

    Wenn die EU – Kommission die Verdoppelung von PSM und Düngemitteln planen würde, wäre mir auch nicht wohler.
    Ich bleibe dabei: Wir sind nicht in der Lage oder Willens, unsere Produktion zu beschränken und damit höhere Preise durchzusetzen, von daher sitzen andere am längeren Hebel und wir wundern uns, am Nasenring durch die Manege gezogen zu werden….

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    • Heinrich Steggemann sagt

      @ Mr. Tom
      Angenommen wir fahren die Produktion in der EU herunter. Bei uns steigen die Stückkosten und in der Anfangszeit wird dies durch die steigenden Erlöse mehr als kompensiert und die Gewinne auf den Höfen steigen auf ein annehmbares Niveau. Aber wie lange hält der LEH etc. die Füsse still und importiert nicht die fehlenden Mengen zu geringeren Standards???? Spätestens wenn die fehlenden Mengen importiert werden, haben wir die gleichen Erlöse wie vorher bei aber gestiegenen Stückkosten und letztlich noch weniger Familieneinkommen als vorher auf den Höfen. Die Sache geht vielleicht auf, wenn Importware zu vergleichbaren Stückkosten produziert wurde, z.B. Mindestlohn, Beschränkungen beim Pflanzenschutzmitteleinsatz etc.

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      • Mr Tom sagt

        So lange es bei uns die Realität ist, dass der größte Teil der Unternehmergewinne an die Verpächter durchgereicht wird, brauchen wir uns meiner Meinung nach nicht all zu sehr darum kümmern, zu welchen Standards und Stückkosten die Konkurrenz aus Übersee und sonst wo produziert und liefert.
        Wenn der Tag kommt, an dem die Grundbesitzer froh sind, überhaupt einen Pächter für ihre Flächen zu finden, stimme ich Ihnen voll und ganz zu, Herr Steggemann.

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  3. Karl Timme sagt

    Heute morgen, als ich Willi‘s Artikeln gelesen hatte und noch kein Kommentar geschrieben war, wollte ich Posten: Muttis Töchter. Nur diese zwei Worte! Aus Zeit Gründen habe ich es nicht mehr geschafft. Jetzt habe ich 29!? Kommentare gelesen, eigentlich reichen diese zwei Worte. Aber durch die Kommentare angeregt muss ich doch mehr von mir geben. Mutti hat in Ihrer gesamten Regierungszeit immer ein Ziel verfolgt, die Linie die zu diesem Ziel geführt hat war am Anfang nicht immer Erkennbar ( deshalb wurde ihr häufig ein Aussitzen vorgeworfen). Zur Zeit kann ich weder die Linie noch das Ziel ausmachen. Aus der Vergangenheit kann Mann aber sagen (Ausnahmen 2015) das für Deutschland und für die EU immer ein Ziel auszumachen war. Das geht mir im Moment ab. Ich erkenne weder die Linie noch das Ziel?

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  4. Arnold Krämer sagt

    Die Diskussion über den heute eingestellten Beitrag von Bauer Willi macht deutlich, dass es keinen Sinn macht, sich über Pressemitteilungen im Vorfeld offizieller Verlautbarungen aus Brüssel oder Berlin auszulassen. Das macht erst Sinn, wenn die Dinge klar auf dem Tisch liegen, denn was da in Kürze in Brüssel vorgestellt werden soll, ist längst durch einen „durchgegrünten“ Beamtenapparat vorbereitet gewesen. Durch den Wechsel in der Führung des Agrarressorts und der Kommission insgesamt war jetzt eine politisch günstige Situation, die Inhalte nach vorne zu bringen und dann mit den weiteren Verhandlungen zum Agrarhaushalt der nächsten Jahre zu verknüpfen. Man darf gespannt sein, wie die süd- und osteuropäischen Länder reagieren, welche Position die Bundesregierung vor dem Hintergrund der aktuellen Proteste in Deutschland einnimmt, und was dann zum Schluss übrig bleibt bzw. dabei herauskommt.
    Die Richtung ist schon klar, insbesondere wenn man daran denkt, welche Vorschläge schon vor 2015 unter dem damaligen rumänischen Agrarkommissar Ciollos auf dem Tisch lagen.

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  5. Friedrich sagt

    firedragon
    –Die Landwirtschaft verfügt über einen viel wirksameren „Hebel“—

    Und der wäre ??

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  6. Konventioneller sagt

    Nicht sehr weihnachtlich. Wenn das EU weit passiert, und Importe das gleiche erfüllen müssen, kann man es entspannt sehen.

    Hier wird die falsche Sprache gesprochen und manchmal frage ich mich, ob Bauern es wert sind sie zu retten.

    Die Sprache ist kalt und gefühllos. Die richtigen armen Schweine werden nicht benannt und jeder ist froh den Nachbarn zu schlucken. Waren es früher finanziell angeschlagene Bauern die aufgegeben haben, so sind es heute gemobbte Familien, die den Druck nicht mehr aushalten.

    Mobbing nicht nur von außen sondern such intern. Ich nenne keine Opfer aber Täter: Graswurzeler. zerstören die Bauernwehr, die gleichen mobben Führungsleute der LSV uvm.

    Zu Weihnachten sind milde Worte fällig und Entschuldigungen .

    Wenn der Berufsstand so sein sollte, dass er solche Opfer erzeugt und liegen lässt, dann ist dieser nicht schützenswert . Frohe Weihnachten

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    • Bauer Willi sagt

      Sie erheben schwere Vorwürfe. Können Sie diese belegen? Wenn ja, bitte um Nachricht per Mail.
      Wenn nicht, gelten auch für Sie die oben genannten Spielregeln. „Ich dulde keine Beschimpfungen und Beleidigungen von Personen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Mitkommentatoren oder Personen außerhalb des Blogs handelt. Ich behalte mir das Recht vor, Kommentare zu löschen und Nutzer zu sperren, wenn sich jemand nicht an die Spielregeln hält.“

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      • Konventioneller sagt

        Hallo Bauer Willi, Drohungen bringen nicht weiter im Dialog. Was würden Sie sagen, wenn Frau Merkel so reagiert hätte?

        Ich habe einiges dokumentiert aber ich werde es nicht hier ausbreiten. „Im LsV tobt der Mob“ oder von der „Radikalisierung der Bauern“ war die Rede…

        Weihnachten ist die Zeit der Besinnung und des „in sich gehens“. Sie können es auch sein lassen als „Besserbauer“. F.W.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Du freust dich auf den Weihnachstmann,
          doch der dich nur enttäuschen kann.
          Knecht Rupprecht wartet auf dich,
          darüber freue dann ich mich.

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            • Obstbäuerin sagt

              Ich habe dich auch schon vermisst, Ehemaliger. Wahrscheinlich warst Du Geschenke einkaufen???

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              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Meine Frau brauchte als Altenpflegerin eine Auszeit und ich habe sie begleitet. 😉

                Mitgelesen habe ich, auf dem Tablet zu schreiben, war mir zu blöde.

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        • Christian Bothe sagt

          Was hat man Ihnen denn in die Suppe getan, Sie konventioneller Namenloser…Ist grauenvoll Ihre Reaktion.Sollten mal in die Kirche gehen, wir haben bald Weihnachten!

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          • Konventioneller sagt

            Alles klar, man hat mir was in die Suppe getan, bin grauenvoll und Knecht Rupprecht wartet. Ich will hier nicht weiter stören.

            Besinnliches Fest!

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    • Günter Reichard sagt

      Hoi Konventioneller,
      in diesem Blog kann jeder seine Meinung kundtun, jeder der hier schreibt,
      hat einen Beweggrund dazu.
      Ich bin dazu erzogen worden, meine Meinung respektvoll und würdig
      darzustellen und auch vorzutragen. Desgleichen gilt für mich, die Meinung anderer
      Menschen zu respektieren und solange ich nicht 5 Schritte in seinen Schuhen gegangen bin, steht es mir auch nicht zu, seine Meinung zu werten.
      Dies gilt für mich in allen Bereichen meines Lebens.
      Ich glaube, dass der Bauernstand im Moment in einer ganz schwierigen Lage ist,
      Weil es zum einen keine verantwortlichen Politiker gibt, die mit Herzblut hinter der Landwirtschaft stehen, und zum anderen die Landwirtschaft eher als Verhandlungsmasse für die diversen Freihandelsabkommen zur Automobilindustrie gesehen wird.
      Wie sonst lässt es sich erklären, dass eine Bundesumweltministerin einer Landwirtschaftsministerin sagt, was zu tun ist. Und dieses vòllig hirn und sinnfrei.
      Das hat mit Bio oder Konventionell überhaupt nix zu tun, die Sorgen bei beiden sind gleich.
      Viele Grüße aus Südtirol Günter

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      • Der Brandenburgbauer sagt

        Moin Günter, viele Grüße nach Südtirol, ein herrliches Land. Habe mit meiner Familie viele Jahre Urlaub dort verbracht, werde diese Zeit nie vergessen. In einer Gegend wo Deutsch, Italienisch und Latinisch gesprochen wurde. Habe in dieser Zeit, auch sehr viel von den Bauern mitbekommen, über die Probleme bei Euch.
        Dein Beitrag gefällt mir.

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        • Günter Reichard sagt

          Hoi Brandenburgbauer,
          es freut mich ungemein, wenn Du und Deine Familie bei uns wohlgefühlt hast.
          Die Probleme in der Landwirtschaft sind auch bei uns zu spüren, wenn auch anders geartet. Ein Beispiel : ich lebe auf einen Bergbauernhof auf 1300m Höhe,
          die Almfläche reicht bis auf 2400m. Bei uns ist der Wolf recht aktiv, und es ist schon eine Herausforderung die Tiere zu hüten, bzw. vor dem Raubtierzugriff zu schützen. Gerade deshalb befremdet mich oft, wenn Bauern, welcher Kategorie sie auch angehören, sich gegenseitig die Köpfe einschlagen.
          Wenn Du Dich hier wohlgfühlt hast, komm doch einfach mal zurück.
          In diesem Sinne eine gute Nacht. Günter

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      • Thomas Apfel sagt

        Hallo,
        ich durfte mir heute gerade auf einer Tagung einen Fachvortrag zu Pflanzenschutz im Bio-Apfelanbau reinziehen. Klare Aussage des Beraters: „Wir kommen mit 50 % weniger Pflanzenschutzmaßnahmen aus“. Da bringt sich die Bio-Branche in Stellung. Es hat durchaus etwas mit Bio- und Konventionell zu tun: „Wir können das, und deshalb müssen mehr Gelder zu uns“, das ist die Botschaft. Das sieht mir schon wieder sehr nach Teil einer konzertierten Aktion aus.
        Dass das alles in der jetzt geforderten Schärfe kommen wird und die konventionelle LW „abgeschafft“ wird, glaube ich auch nicht. Aber dass im Endeffekt große Summen in „Bio-Preisstützung“ umgeschichtet werden, glaube ich schon.

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        • sonnenblume sagt

          Man könnte doch auch umgekehrt sagen, wenn sie das alles können, dann können sie auch günstiger produzieren und gebrauchen keine zusätzlichen Gelder. Wenn 50% Pflanzenschutz eingespart werden kann, sinken doch die Produktionskosten. Oder soll damit der entstehende Ausfall bezahlt werden? Dann kann man auch nicht sagen, wir können 50% weniger.

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          • firedragon sagt

            Sonnenblume,
            jedes Jahr ist anders. Kein Jahr gleicht dem vorangegangenen und jedes Jahr wird der LW mit unvorhersehbaren Gegebenheiten überrascht.
            Es gibt Jahre, da ist es möglich, mit geringem Aufwand gute Erträge zu erreichen. Die sind aber eher selten und sollten nicht als Orientierung dienen, wie gewirtschaftet werden kann. Das sind Ausnahmejahre.
            Wenn per Gesetz nun verordnet wird, der LW darf nur noch maximal halben Aufwand betreiben, was passiert in den Jahren, in denen es nicht optimal läuft? Diese Jahre, die den LW herausfordernd, das ist normal.
            Und ja, die LW braucht in diesen Jahren den vollen Aufwand.
            Wenn darauf nicht mehr zurückzugreifen ist, wer kommt für den vermeidbaren wirtschaftlichen Schaden auf?
            Das ist die Kurzsichtigkeit der politischen Regelwut, die schon bald auf alle Gesetze, die die LW betreffen, zutreffen.
            Die Politik hat vergessen, dass die LW unter freiem Himmel arbeitet und Wetterbedingungen nicht kalkulierbar und der Verlauf des Jahres nicht vorhersehbar ist.

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            • Obstbäuerin sagt

              Das war auch schon früher so, firedragon. Hab ich mal bei einer Recherche zu einem anderen Thema in einem Kirchenbuch als Kommentar zu einem Jahr um 1650 gefunden:
              »Endlich wieder mal ein normales Jahr«
              Davor gab es nur Kommentare wie: Ernte durch Hagel vernichtet, kaltes Frühjahr, Sturm, langer Winter, heißer Sommer usw.

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            • sonnenblume sagt

              Mein Kommentar bezog sich auf die Aussage, wir kommen mit 50% weniger aus. Das heißt doch, ganz gleich was passiert, wir gebrauchen nur 50% der Mittel. Da sind die Launen der Natur schon eingerechnet.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Wer 50% der PSM einsparen kann, hat doppelt so viel ausgebracht wie nötig, so einfach ist das.
          Was soll ich von so einem Berater halten, dessen Aufgabe wäre es doch gewesen, alle auf die Einsparungsmöglichkeiten hinzuweisen.

          Ist das ernst gemeint, dann wird es eines Tages so kommen, wie im Weinbau 2016, als es Schäden bis 95% gab.

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          • sonnenblume sagt

            Wer setzt denn mehr PSM ein wie eben nötig. Das ist doch eine Kostenfrage. Irgendwie stimmt die Aussage von den 50% meines erachtens doch vorn und hinten nicht. Von so einem Berater sollte man als Landwirt Abstand nehmen. Aber er taugt zum Stimmung machen.

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          • Thomas Apfel sagt

            Hallo Ehemaliger,
            Es bezog sich im Detail auf Natyra und Topaz, also die so halb oder ganz resistenten Sorten. Das Ganze wurde aber mit dem Hinweis eingeleitet, es gäbe Möglichkeiten Kupfer und Pflanzenschutzmittel bis zu 50 % einzusparen. Aus solchen Halbwahrheiten besteht ja die gesamte Pro-Bio-Propaganda. Übrig bleiben nachher solche Löwensteinschen Sätze „Wir Bio´s zeigen doch dass es geht!“
            Mich stört einfach, dass bei gemeinsamen Veranstaltungen mit IP Betrieben von den BIO´s „Wir sitzen doch alle im gleichen Boot“ propagiert wird und man andererseits selbst in so einem Fachvortrag die Abgrenzungspropaganda schon durch die Gardienen grinsen sieht.

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            • sonnenblume sagt

              An diesem “ in den Himmel loben, und Verschweigen,“ krankt das ganze System Bio versus Konvi. Bedauerlich, dass dieses von allen Seiten auch noch gedeckt und gefördert wird. Wenn über PSM, Medikamente oder was auch immer geschrieben wird, wird automatisch alles der Landwirtschaft, ohne Diffirenzierung und damit den Konvis zugeschrieben. Wo bleiben diese Veröffentlichungen aus dem Bio-Bereich? Wo schreibt einmal jemand wieviele und welche Substanzen in diesem Sektor verbraucht werden? Ohne solche Berichte werden wir niemals auf Augenhöhe arbeiten. Dann bleibt Herr Löwenstein immer in der besseren Position.

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  7. Wilfried Furchert sagt

    Ich hatte bereits am Sonntag in den Nachrichten von vdL´s Plänen gehört. Außerdem will die Dame noch viele Mrd. Euros den EU-Staaten geben, um diese zum Kohleausstieg zu motivieren. Was meint Ihr aus welchem Haushalt das finanziert wird? Von den Direktzahlungen können wir uns wohl sehr bald verabschieden. Dann gehen für die dt. LW endgültig die Lichter aus.
    Es ist schon erschreckend, dass eine kleine Schar kurzsichtiger Politiker sich anmaßt über das Schicksal hunderter Millionen Menschen bestimmen zu wollen. Haben jene, die diese Leute ins EU-Parlament gewählt haben das so gewollt? Ich jedenfalls nicht.

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  8. Friedrich sagt

    Typisch wieder für unsere Flintenuschi . Große Ankündigungen und nichts dahinter. Da wird nicht erst in den Mitgliedsländern nachgefragt und die Fachmeinung eingeholt . Nein , da wird diktatorisch vorgegeben und nachher ein Land hinterlassen wie der Schrotthaufen von Bundeswehr. Da geht nämlich auch nichts mehr. Ich glaube , daß wir nur noch Spinner in Berlin und Brüssel haben. Viel Gerede und nichts dahinter. Selbst der Bundesrechnungshof hat dem Wirtschaftsministerium totales Kaos attestiert. Die Energiewende ist von Träumern gemacht , ohne Realitätssinn. Mit den Powertogasanlagen sind wohl auch die Südlinkleitungen überflüssig, aber unsere Führungsleute wissen ja noch nicht einmal , daß es diese Technik gibt und das man Gasleitungen auch für den Energietransport in den Süden nutzen kann. In Brüssel potentiert sich diese Kaospolitik nur . In so kurzer Zeit einen Greendael auszurufen , ohne dafür erst einmal Grundlagen zu erarbeiten zeigt mir die ganze Unfähigkeit dieser Leute.
    Jetzt überträgt v.d. Leyen das Kaos von Deutschland auf die EU, ein Desaster ! Kann nur hoffen , daß die anderen Mitgliedsländer diese Sache nicht mitmachen. Wir brauchen einen EU-weiten Bauernaufstand gegen diese kaotische Politik. Die deutschen Bauerndemos waren wohl noch nicht genug , deshalb weitere Demos durchführen. Die merkens noch nicht.

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    • firedragon sagt

      Friedrich,
      ja, es hat den Anschein, als „sähe“ die Politik die deutschen Bauerndemos nicht, ja, vielleicht müssen alle Bauern in allen europäischen Ländern Geschlossenheit zeigen und ja, vielleicht müsste auch Brüssel „lahm gelegt“ werden.
      Meine ehrliche Meinung – hat nichts gebracht und wird nichts bringen.

      Die LW verfügt über einen sehr viel wirkungsvolleren „Hebel“.

      Ich frage mich nur, wann sie das erkennt, in wie weit sie sich bis dahin noch von der Politik an die Kandarre nehmen lässt.

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  9. Christian Bothe sagt

    Man fragt sich, wie lange will Deutschland diese landwirtschaftsfeindliche Bevormundung der EU noch ertragen? Schlimmer wie zu RGW Zeiten im früheren Ostblock.Zu der Eckardt nur soviel: Sie hat wahrscheinlich in der Schule nicht aufgepasst wie man Strom produzieren kann ohne die unsäglichen Windmühlen in der Landschaft! Thüringen hat Wasserkraft,Pumpspeicherwerke,Biogas,Solar etc.Sich von der atomaren-fossilen Energieerzeugung zu verabschieden, ist ehe der falsche Weg und E-Versorgungsprobleme werden noch zuhauf kommen…

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  10. firedragon sagt

    Wenn die EU, Düngung und PSM bis 2030 halbieren will, gilt das dann für alle EU Länder?
    Was passiert mit Landstrichen, denen man „gerade so“ Ertrag anbringt?
    Was geschieht mit den Bauernfamilien, die solche Landstriche bewirtschaften?
    Wieviel mehr Menschen werden in 2030 ernährt sein wollen – mit weniger landwirtschaftlichen Erträgen?
    Auf wieviel weniger Fläche in 2030 wird gewirtschaftet werden müssen?

    Euch Allen ist doch im Prinzip schon klar, daß die LW die Möglichkeit hat, einen Vorgeschmack geben zu können?!

    Da braucht die LW nicht bis 2030 zu „warten“.
    Der Vorgeschmack kann in spätestens drei Jahren präsentiert werden…

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    • Brötchen sagt

      Zitat aus der Welt:

      „Die Fraktionsvorsitzende der Grünen machte ihm auch den stockenden Windkraftausbau zum Vorwurf, den Altmaier auf eine Art und Weise bearbeite, „dass man sich fragt: Werden wir überhaupt noch genügend Energie für das Industrieland Deutschland haben?““

      So werden die sich entrüstet hinstellen.

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      • @ Brötchen
        Das hat KGE gestern abend bei Plasberg von sich gegeben. Da hauts dem Fass die Krone ins Gesicht….

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