Bauer Willi
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Greta…

Greta. So hieß unsere Nachbarin, die vor einigen Jahren im hohen Alter gestorben ist. Sie war, wie man heute sagen würde, eine einfache Frau, lebte in einem kleinen Haus mit einem großen Garten. Dort war sie jeden Tag zu finden, um dort Gemüse, Kartoffeln und Obst für ihre Familie anzubauen.  Für die „große Politik“ hat sie sich wenig interessiert, ihre Welt war das nicht. Sie war sparsam, denn das Geld, das ihr Mann mit nach Hause brachte, reichte nicht besonders weit und da half der Garten beim Sparen. Urlaub wurde nur selten gemacht, und wenn, dann nur ein paar Tage in der Eifel oder im Bergischen Land. Glücklicher war sie zuhause, in der kleinen Welt unseres Dorfes. Die Gespräche (oder wie man im Rheinland sagt „ene Klaaf“) mit den Nachbarn über die Dinge des Alltag reichten ihr.

Greta. So heißt ein Mädchen, dass derzeit weltweit unterwegs ist und die Meinungen spaltet. Von den einen wird sie gefeiert und fast wie eine Heilige verehrt, anderen wiederum ist sie ein Dorn im Auge, weil sie eine riesige Fan-Gemeinde – vor allem junge Leute – anspricht und mobilisiert. Sie ist eine öffentliche Person. Sie hat mit dem Papst gesprochen, auf dem World Economic Forum in Davos und jetzt ist sie in New York. Manche schlagen sie für den Friedensnobelpreis vor. Ihre Botschaft ist emotional: „Ich will, dass ihr in Panik geratet. Ich will, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre.“ Was sie meint, ist der Klimawandel.

Greta hat das Asperger-Syndrom. Das macht es schwer, sie zu kritisieren. Ihre Emotionalität bewegt die Menschen, auch ihre Kritiker. Sie hat Angst. Angst vor dem Klimawandel, der sich nicht leugnen lässt, weil er Realität ist. Die Frage, ob dieser Klimawandel von Menschen verursacht wurde oder nicht, spaltet erneut. Doch eigentlich ist diese Frage sekundär. Entscheidend ist vielmehr, wie wir Menschen uns darauf einstellen. Wie kommen wir Menschen mit einem wärmer werdenden Planeten zurecht? Wie können wir die Folgen abmildern? Zum Wohle aller Menschen!

Und an dieser Stelle kommt die Landwirtschaft ins Spiel. Ich war neulich in Berlin auf einer Vortragsveranstaltung der Humboldt-Universität und habe einen Satz gehört, der mich beeindruckt hat.

7,5 Milliarden Menschen minus 20 Millionen – die Differenz ist Landwirtschaft

Was ist damit gemeint? Unser Planet könnte 20 Millionen Menschen ernähren, wenn wir als Jäger und Sammler unterwegs wären. Also, stark vereinfacht klimaneutral. Wir sind aber bereits heute über 7,5 Milliarden und bald werden es 9 oder 10 Milliarden sein. Dank der Leistung von Bauern weltweit. Doch diese Menschen stellen höhere Ansprüche an ihre Nahrung und sie werden, dank der guten Versorgung und medizinischer Fortschritte auch immer  älter. Das ist gut so, verschärft aber das Problem noch zusätzlich. Wir Bauern sind noch mehr gefordert als bisher.

Wie also handeln? Greta wird vermutlich Recht behalten, wenn sie sagt, dass die Gesellschaft, die Politik nicht handelt. Gut, wir in Europa signalisieren tugendhaftes Benehmen, wir wollen weniger fliegen, emissionsfrei fahren und weniger Fleisch essen. In China, Indien und Brasilien legt man hingegen mehr Wert auf Wachstum als auf die Begrenzung der Emissionen. Dort, und nicht in Europa, wird geforscht und getüftelt. Die meisten Patente weltweit werden mittlerweile in China erteilt und nicht mehr bei uns. Dort ist die Jugend begeistert von Technik. Die Forschung wird in allen Bereichen gefördert, es werden Wettbewerbe veranstaltet, übrigens auch freitags. Kurz: es herrscht Aufbruchstimmung.

In den letzten Jahrhunderten hat es immer wieder Endzeitstimmungen gegeben. Das Buch des „Club of Rome“ steht immer noch in meinem Bücherregal. Ich habe es als Jugendlicher verschlungen und mich damals auch vor der Zukunft gefürchtet. Das der Oil-Peak kurz bevor steht, dass die Erde, wenn ich ins Rentenalter komme, nur noch eine große Wüste ist und vieles mehr, dass nicht eingetroffen ist. Uns geht es besser als je zuvor in der Menschheit. Was der Club of Rome nicht beachtet hat, ist der Erfindungsreichtum des Menschen. Das Internet hat er zum Beispiel nicht vorhergesagt und auch nicht, dass heute fast jeder zu jeder Zeit alle Informationen rund um die Uhr von einer kleiner Glasscheibe ablesen kann, die er in der Tasche trägt. Und auch die modernen Züchtungsmethoden, die bei uns verpönt sind, weltweit aber ohne erkennbare negativen Folgen eingesetzt werden, standen nicht auf seiner Agenda. Photovoltaik und große Windkraftanlagen waren in den Prognosen nicht vorgesehen. Und dass heute fast jeder Traktor – dank moderner Satellitentechnik – nahezu autonom fahren kann, auch nicht. Als ich Jugendlicher war, kam mein Vater nach Hause und sagte, dass wir auf einer Parzelle 6 Tonnen Weizen pro Hektar (10.000 qm) geerntet hätten. Rekord! Mehr ginge wohl nicht. Mittlerweile ernten wir fast das Doppelte. Und heute hungern weniger Menschen als damals.

Am 3. Januar 2053 wird Greta Thunberg 50 Jahre alt. Von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis zum Ende des 17. Jahrhunderts gab es global die sogenannte „Kleine Eiszeit“. Warum, weiß man nicht so genau. Vermutet werden verstärkter Vulkanismus, eine geringere Sonnenaktivität und ein Bevölkerungsrückgang durch Seuchen, der zu einer zunehmenden Bewaldung führte. Alles Dinge, die man sich nicht unbedingt wünschen sollte. Von daher ist es gut, wenn wir uns etwas einfallen lassen, um sich an die sich ändernden Bedingungen anzupassen. Wir Landwirte sind wieder gefordert. Aber wie in der Vergangenheit wird uns das auch in Zukunft gelingen. Wenn man uns vertraut.

Vielleicht kommen zu Gretas Geburtstag auch ihre Kinder. Möglicherweise sitzt sie dann in ihrem Garten, pflückt das Obst, pflegt das Gemüse und hält am Gartenzaun ein Gespräch mit ihren Nachbarn über die Dinge des Alltags. Und stellt – hoffentlich erleichtert – fest, dass die Welt nicht untergegangen ist.

Wenn ich daran denke (ich wäre dann 99 Jahre alt und das Gedächtnis wird schlechter) werde ich ihr gratulieren. Weil sie die Menschen aufgerüttelt hat, etwas zu tun. Manchmal braucht es so einen Tritt in den Hintern.

Übrigens ist unser Enkel dann 31 Jahre alt und hat vielleicht auch schon Kinder. Dann wäre ich Ur-Opa. Ich freue mich schon darauf.

Euer Bauer Willi

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162 Kommentare

  1. Andreas sagt

    Moin – ich denke, es gibt einige Mißverständnisse, dem Verbraucher ganz allgemein Unwissenheit zu unterstellen, ist jedenfalls nicht fair. Ich war Biobauer/Landschaftspfleger auf fast 1000 ha in Sachsen-Anhalt. Das schreibe ich nicht zur Selbstdarstellung, sondern um nicht sofort das Argument des Unwissenden um die Ohren gehaun zu bekommen – nach meiner Auffassung haben die Masse der Bauern vor zig Jahrzehnten unter ‚Führung‘ des „Bauern“verbandes die Politik der Bundesregierung mit getragen, Nahrungsmittel möglichst billig auf den Markt zu werfen – wirft man Nahrungsmittel? Nein! Man geht bei Erzeugung usw. extrem rücksichtsvoll mit ihnen um. Gleichzeitig haben sich die Bauern immer mehr in Abhängigkeit von Fördermitteln begeben, wer sich daueralimentieren läßt ist aber kein Unternehmer mehr. Und muß das schlucken, was der Geldgeber (Eu, Politik und Agrarbehörden usw.) will – die Masse der Bauern wollte immer mehr Förderungen, daß damit auch die Abhängigkeit steigt und daß sie jetzt in der bürokratischen Mühle hängen – merken die meisten zu spät. Dieses bestehende System zu durchbrechen ist enorm schwer, da helfen keine Trekkersternfahrten. Der Weg kann nur heißen: Preise hoch, hoch, hoch!!!, Subventionen abbauen, das wird aber mit einem „Bauern??“-Verband nicht funktionieren. Der erste Schritt wäre, diesen ekligen Lobbyverband abzuwickeln, auflösen und einen oder mehrere Verbände aufbauen. Gruß Andreas

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  2. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin zum Thema Greta, wollen wir diese sehr umstrittene Thematik nicht endlich abschliesen. Es ist glaube ich dazu alles gesagt. Als Landwirte sollten wir auf anderen
    “ Feldern“ aktiv werden, um unseren Berufstand der Bevölkerung näher zu bringen.
    Packen wirs an und erklären allen, das Landwirtschaft in Deutschland eine Zukunft hat,
    wenn die Verbraucher es wollen. Das die Politik, uns Landwirte nicht mehr haben will, zeigen die aktuellen Debatten.
    Der Hofstaat, von Frau Katrin Göring-Eckhart und Herrn Anton Hofreiter, Die Grünen,
    setzen zur Zeit alle möglichen Hebel in Bewegung, um die deutsche Landwirtschaft von der Bildfläche in diesem Land verschwinden zu lassen .

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  3. Walter Parthon sagt

    An Stadtmensch
    Gerald G. Grosz
    Wir leben in einer perversen Zeit!
    Wir haben die Zäune an den Grenzen um viel Steuergeld abgebaut, um jede Großveranstaltung in unseren Städten werden Zäune zum Schutz unserer Bürger errichtet.
    Wir ziehen die Polizisten von den Grenzen ab, stellen aber in den Großstädten an jedes Hauseck einen schwerbewaffneten Personenschützer.
    Wir räumen um Millionen Euro Steuergeld Schlagbäume und Grenzstationen weg und bauen in den Fußgängerzonen millionenteure Betonpoller.
    Wir kontrollieren an den Grenzen nicht mehr die Personaldaten von Einreisenden und finden dann deren Pässe in den Führerhäusern von LKW’s.
    Wir schaffen die Auslandsgeheimdienste zur Terrorabwehr ab und kontrollieren sämtliche Personendaten unserer eigenen Bürger uneingeschränkt.
    Wir kämpfen seit mehr als 70 Jahren gegen den Antisemitismus und importieren uns täglich tausende gelernte Antisemiten nach Europa.
    Wir beklagen uns in Sonntagsreden über den Niedergang unserer Werte und wählen jene Politiker, die selbigen in Lichtgeschwindigkeit vollziehen.
    Wir lassen Hinz und Kunz unkontrolliert ins Land und wundern uns, dass uns unser Land bald um die Ohren fliegt!
    Wir wiegen uns in Sicherheit und feiern die größte persönliche Freiheit seit Menschengedenken und sind eigentlich zu unfrei wie noch nie.
    Denn wir sind Geiseln dieser Entwicklung voller Widersprüche. Die Schöpfer dieser neuen Zeitrechnung menschlicher Zivilisation gehören schlichtweg entmündigt!
    https://m.youtube.com/watch?v=H4O9IXFUt6Y

    3+
  4. Walter Parthon sagt

    An Lady
    Gerald G. Grosz
    6. September 2017 ·
    Wenn es Rassismus ist, dass man völlig wertfrei vor einer gänzlich aus dem Ruder gelaufenen Zuwanderung, die weder unser Sozialsystem, noch unsere Wirtschaft, noch unser Rechtsstaat und schon gar nicht unsere Gesellschaft verträgt warnt, ja dann bin ich wahrscheinlich in den Augen einiger Phantasten ein Rassist.
    Wenn es Islamophobie ist, dass man vor einer religiösen Unterwanderung, vor Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Homophobie, sexueller Gewalt, Tod und Terror warnt, ja dann bin ich wahrscheinlich in den Augen einiger Träumer islamophob.
    Wenn es rechtsradikal ist, dass man Gutes in unserem Land bewahren will, seine Heimat schützt, geistigen, technischen und wirtschaftlichen Fortschritt und deren Offenheit vor einer Unterwanderung verteidigt, das Sozialsystem bewahren will, ja dann bin ich wahrscheinlich in den Augen einiger linker Gesellschaftsveränderer rechtsradikal.
    Wenn es Populismus ist, dass man sich mit reihenweisen Vergewaltigungen, Ehrenmorden, Raub und Diebstählen nicht zusehends abfinden will, wenn man lautstark seine Stimme gegen diesen Wahnsinn unserer Zeit erhebt, ja dann bin ich wahrscheinlich ein Populist.
    Und wenn ich das alles bin, was manche Kreise mir angesichts meiner Haltung mit der allseits bekannten Keule vorwerfen, dann befinde ich mich in guter Gesellschaft mit Altkanzler Helmut Schmidt, Henryk Broder, Alice Schwarzer und vielen anderen. Dann befinde ich mich in erster Linie aber auch in Gesellschaft einer Mehrzahl von Menschen in unseren Ländern, die die Rechtsstaatlichkeit verteidigen, jegliche Bevormundung aus tiefster Überzeugung ablehnen, Werte wie Freiheit und Heimat, Verantwortung und Gemeinschaftssinn auf Basis unserer christlichen Geschichte leben und verteidigen. Wir sind Patrioten, aber keine Nationalisten. Wir lieben unsere Heimat und respektieren gleichermaßen andere Nationen, ihre Kulturen und ihre Geschichte. Die Wahrheit ist, wir sind aufgeklärte und wehrhafte Demokraten! Nicht mehr und nicht weniger!

    6+
    • Stadtmensch sagt

      „Wahnsinn unserer Zeit“

      Was seid ihr Rechten nur für Memmen. Wir haben hier in D schon Hetzer genug. Da müssen es nicht (schon wieder) welche aus Ö sein. Und schon gar nicht GGG bzw. Gottes Giftzwerg. Aber was red ich. Bauer Willi lässt ja auch (immer noch) Facebook und Google auf seinem Blog rumschnüffeln. Er wird es nicht mehr begreifen, dass dies die zeitgemäße Art der Massenmanipulation durch die Herren der Algorithmen ist.
      Brexit, Trump und Bolsonaro sind so möglich geworden. Das liberale Bürgetum hats nicht anders verdient. Es wird seine Freiheit verlieren, weil seine Bildung wegbolognisiert hat.
      😉
      Seit wann zitieren Rechte Hetzer E. Kästner? Kein Aufschrei? Es ist wie bei Biedermann und die Brandstifter. Erst kursieren Todeslisten, dann nimmt träge zur Kenntnis, dass Waffen und Munition in erheblichem Umfang aus Bundeswehrbeständen verschwinden, dann ist es auch egal, dass rechte Wehrsportgruppen den Straßenkampf üben. Leute! Ich lebe hier in einem Stadtteil mit überdurchschnittlich hohem Migrantenanteil. Die Leute sind nett. Sie bemühen sich hier Fuß zu fassen. Sie haben schlaue Kinder. Ihr habt doch keine Ahnung da draußen auf euren Höfen!

      „Wenn ich ein Nazi wäre“ ab 38:40
      https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-16-juli-2019-100.html

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      • Es geht mir vor allem darum,
        dass die im Osten früher keine 68iger Generation hatten und so ihre Eltern von der Nazivergangenheit aufrütteln konnten, so wie hier im Westen, oder!
        Das hat doch mit der Entwicklung des Volkes, der Gesellschaft  etwas gemacht, es hat sie geprägt, eben ein Unterschied mehr zwischen Ost und West.
        Deswegen können sich dort mehr RECHTE etablieren?
        Nebenher, heute wird die heutige alte Generation durch Greta Thunberg auch wieder aufgerüttelt.
        Aber wir Großelterngeneration, die in den 70igern  noch für Umweltschutz auf die Straße gegangen sind, können sie verstehen.
        Wer hat uns damals nicht gehört? Wer sind die Greta-Gegner?
        Die Politik und ihre Schlüsselindustrie,  Autoindustrie?

        PS: Kästner ist ein Kulturgut, kann man ihn deswegen nicht auch neutral sehen?

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        • Obstbäuerin sagt

          Liebe Inga, mag auch die Herangehensweise in der DDR eine andere gewesen sein, als im Westen, so bin ich doch in der Schule mit dem Faschismus und seinen üblen Auswirkungen vertraut gemacht und zu einem Antifaschisten erzogen worden. Eine Neofaschistische Partei gab es nicht in der DDR.
          Allerdings war die NPD 1969 in 7 von 9 Parlamenten im Westen vertreten. Der Mitgliederhöhepunkt war 1968 mit 40.000 Mitgliedern. Da Du auf die AfD im Osten anspielst, kann ich dazu nur sagen, dass bis auf wenige Ausnahmen, das Führungspersonal aus dem Westen kommt. Die meisten Wähler der AfD im Osten sind Protestwähler, was man aus der Wählerwanderung aus anderen Parteien sehr schön sehen kann. Allerding gibt es auch hier eine Neonaziszene, die nicht akzeptiert werden darf.

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    • “ Die Wahrheit ist, wir sind aufgeklärte und wehrhafte Demokraten! Nicht mehr und nicht weniger!
      Die Schöpfer dieser neuen Zeitrechnung menschlicher Zivilisation gehören schlichtweg entmündigt! “

      Herr Parton , wer Menschen, die eine andere Meinung haben, gleich entmündigen möchte, kann kein aufgeklärter Demokrat sein.
      Aus meiner Sicht braucht die Welt weder Bienenretter, noch Klimaretter, aber auch keine Retter des Abendlandes oder Retter von Heimat und Christentum. Selbst der Kapitalismus oder die Landwirte müssen nicht gerettet werden.
      Und schon gar nicht von Menschen, die offensichtlich nur vorgeben, etwas schützen zu wollen , aber in Wirklichkeit zerstören wollen.
      Mir wird kaum jemand unterstellen, dass ich ein linker Gesellschaftsveränderer sei. Und auch über Patriotismus möchte ich mit Typen wie Herrn Grosz ganz sicher nicht diskutieren. Aber vielleicht sind auch die Inhalte gar nicht das Problem, es ist die Art , wie dieser „Herr“ über andere Menschen spricht. Abwertend, erniedrigend, Und er schürt Ängste. Das mag bei einigen Menschen ziehen, bei den meisten
      allerdings nicht.
      Rechtspopulisten brauchen die bürgerliche Mitte, um politisch wirksam zu werden. In Österreich hat das geklappt. In Deutschland wird das hoffentlich nicht klappen.
      Das verlinkte Video übrigens solltet ihr euch mal angucken, ein paar Sekunden reichen allerdings. Dem Typen würde ich noch nicht mal meine Katzen anvertrauen, geschweige denn irgendwelche politische Gestaltungsmacht.

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  5. Walter Parthon sagt

    Gerald G. Grosz
    Das ist die Heilige Gretl, Schutzpatronin aller Klimasektierer, apokalyptische Reiterin des Weltuntergangs, Vorsitzende des jüngsten Ökogerichts. Gretl hat Freunde: Hunderttausende kleine Pampalatsch, Schulschwänzer, die wie heute jeden Freitag die Innenstädte Europas blockieren und durch die darauffolgenden Staus die Feinstaubbilanzen zum jodeln und die Bewohner zum Husten bringen. Wogegen sie demonstrieren ist eigentlich egal, der Zweck – schulfreie Zeit – heiligt die Mittel. Gretl ist ein sehr beliebtes Kind, wird als goldenes Kalb des 21. Jahrhunderts durch alle Staatskanzleien des Globus herumgereicht. Wo sie auftritt jetten die Mächtigen der Welt hin, natürlich mit ihren millionenschweren Privatjets. Die Kerosinbilanz? Wurscht! Denn Gretl steht in der apostolischen Nachfolge der grünen Suizidalprediger. Es begann in den 80ern, der Teufel „Waldsterben“ wurde an die Wand gemalt. Bis 2000 wird es keine Wälder mehr in Europa geben, titelten die apportierenden Medienknechte auf ihren eher weniger umweltfreundlichen Hochglanzmagazinen. Und heute stützt die EU die Landwirte, die im Sinne des Landschaftsschutzes eine weitere Verwaldung unserer Wiesen und Weiden verhindern sollen. Dann kam in den 90ern das böse Ozonloch. Die Pole werden schmelzen, im Jahr 2010 werden alle meeresnahen Städte 7 Meter unter Wasser stehen. Venedig wird es nicht mehr geben, die Malediven das neue Atlantis werden, statt Fusel und Bierdosen in Lignano und Jesolo gibt‘s in Zukunft Tauchermasken. Oje, die sehnlich erwünschte Sintflut blieb aus, die Archen umsonst gebaut, die Schwimmflügerl längst wieder verstaut. Dazwischen war noch etwas mit dem Smog. Einst das Gespenst der Großstädte und nach Jahren der Kampagne dann doch zu sehr abgedroschen. Kurzerhand wurde für dieses Phänomen einfach ein neuer Name entwickelt: Feinstaub ist jetzt das neue Zauberwort der E-Mobilindustrie. Pech halt nur, dass diese Elektromobile nicht fliegen und der Reifenabrieb derselbe wie beim Dieselstinker ist. Aber macht ja nix, Hauptsache das Gewissen kann beruhigt in der Pendeluhr weiterschlafen, wenn man halt nicht weiß, dass man für die Batterie eine Elektroautos so richtig die Umwelt zerstört. Derweil wird in den Städten der Klimanotstand ausgerufen, Veggie-Days amtlich verordnet. Stimmt, die Birnen aus Brasilien, die Äpfel aus den USA, die Erdbeeren aus Argentinien und die Tomaten aus Italien sind natürlich billiger und nachhaltiger als der Schweinebauch vom Bauern aus der Nachbarschaft. Auch die ganzen Leckereien aus China, mit Flugzeugen nach Europa transportiert, dienen dann als Mittagsjauserl für die erschöpften Schüler nach den Friday for Future Aktionen. Die Atomindustrie reibt sich die Hände, der Handel mit CO2 Zertifikaten blüht. Manche werden reich, viele nur deppater! Erich Kästner so treffend mit Blick auf unsere in Dauerangst versetzte Gesellschaft: „Die Dummheiten wechseln, und die Dummheit bleibt.“

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    • Aha, ich fand schon die US-Verschwörungsfritzen , die Sie vor kurzem verlinkt haben, überflüssig.
      Gerald Grosz kenne ich zwar nicht, aber seine Bemerkungen zeigen doch sehr deutlich wie dieser Mensch tickt. Rechter Populismus pur!
      Da hat Erich Kästner Recht: Dummheit bleibt 👎

      4+
  6. Elisabeth Ertl sagt

    Ich nehme das Klimaproblem durchaus sehr ernst. Aber der folgende Bericht zeigt, wie wenig wir vorhersehen können, mit welchen Wirkungen wir tatsächlich zu rechnen haben. https://tirol.orf.at/stories/3014557/
    Viel CO² in der Atmosphäre, viel Wachstumsstimulation für Pflanzen. Entscheidend wird dabei aber die Entwicklung der Niederschläge werden, doch genau da tut sich die Klimaforschung mit Prognosen am schwersten: „In allen Untersuchungen mit Klimamodellen wird darauf hingewiesen, dass Aussagen über die Entwicklung des Niederschlages mit größeren Unsicherheiten als Aussagen über die Temperaturentwicklung verbunden sind.“ https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/informationsportal-klimawandel/standpunkt/faq

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  7. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, die gute Greta erhält für ihre Schulschwänzerrei den „Alternativen Nobelpreis“.
    Sie braucht ja nun, schon lange keine Schule mehr schwänzen. Die Profis haben in ihr eine
    Werbeikone entdeckt, die Millionen die ihr Vater mit ihr und für sie verdient, reichen bis zum Lebensende.
    Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, das es in diesem Deutschland, sehr viele intellegende Menschen gibt, die auf diesen Schwachsinn nicht hereinfallen.
    Selber denken ist gefragt den je. Dem Mainstrem hinterherlaufen kann jeder.

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  8. Walter Parthon sagt

    Der Klimagollum hatte nun seine große Premierenvorstellung vor den Vereinten Nationen. „How dare you. You have stolen my dreams…. People are dying… how dare you…“ kreischte die Göre diabolisch bühnenreif – wie schon ihr Vorbild beim „Der Herr der Ringe“ – in die Menge. Fein austariert die entgleiste Mimik, perfekt einstudiert, weinerlich aber die Stimme ungebrochen und drei künstliche Tränchen zerdrückt – hervorragend inszeniert. Mindestens zwei Wochen samt ihrer sendungsbewussten Entourage vor dem Hotelzimmerspiegel durchgeprobt, bevor es zur großen Vorstellung kam. Drei Oscars mindestens – einen für die Regie, einen für das das Drehbuch und einen für die Hauptdarstellerin dieser Schmierenkomödie. Unter dem Welpenschutz der Infantilen stehend, aber linksdemagogisch in den abgelesenen Worten wie eine Erwachsene. Im Publikum sitzend die Staatsoberhäupter und Regierungschefs, frenetisch jubelnd nachdem ihnen eine 16jährige Bühnenkomödiantin in der rein ideologischen Prangerrede erklärt hat, dass sie in Wahrheit die größten Verbrecher des Globus sind. „How dare you“ kreischt es hysterisch in den Saal der UN-Generalversammlung. Ganz großes Kino, der Welt Hollywoods wurde nach Macaulay Culkin und Shirley Temple endlich wieder eine frühdepressive Kinderdarstellerin geschenkt. „Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Euren leeren Worten?“, fragte die apokalyptische Reiterin des Weltuntergangs in die Menge und klagt in Wahrheit ja nur jene an, die sie für ihre politischen Zwecke schändlich missbrauchen – also ihre Eltern. Überhaupt reiht sich diese bigotte Klimamaskerade in jene Hochämter der Heuchelei ein, die wie ein Wanderzirkus – also der Musikantenstadl für Klimabewegte – mittlerweile monatlich an einem anderen Ort stattfinden. Das einzige Ergebnis ist immer dasselbe: Alle Staatsoberhäupter und Regierungschefs sind mit ihren Privatjets diesmal nach New York geflogen, die deutsche Regierung ist sogar mit zwei Regierungsflieger in den USA vertreten. Aber dem einfachen Bürger die Kerosinsteuer erhöhen. Durch die hermetisch abgeriegelte Stadt mit gepanzerten SUV-Autokonvois kutschiert, aber die einfachen SUV-Besitzer als Verbrecher und Mörder titulieren. Wie die Maden im Speck an den Buffets sich labend aber zu Hause die Schnitzelsteuer entwickeln. Daher nun mein Aufruf an den Blondschopf und Ihre Anhänger: Ihr sprecht abstrakt von Wirtschaftswachstum, habt es aber in Wahrheit auf den Wohlstand des Einzelnen abgesehen. Ihr kritisiert die Eliten, wollt aber dem einfachen Menschen in Euren vorgefertigten und ideologisch triefenden Reden sein tägliches Leben und seine Meinung diktieren. Ihr profitiert von der Marktwirtschaft, wollt aber in Wahrheit die Planwirtschaft. Wie könnt Ihr verlogenen Individuen es wagen unter dem Deckmantel des Umweltschutzes beinharte Ideologien aus dem vorigen Jahrtausend zu predigen. Heuchler, Pharisäer, wie könnt Ihr es wagen?
    https://m.youtube.com/watch?v=rKogq-uLOAM

    8+
    • Stadtmensch sagt

      „Klimagollum“?

      Bauernverband SH lässt mal wieder tief blicken.

      Selbstverständlich sind Döspaddel in ihren fahrbaren Untersätzen Verbrecher.
      Sie nehmen sich mehr als ihnen zusteht! 90 Prozent aller Fahrten mit PKW sind unter 10 km. Das kann ein gesunder Mensch locker mit Muskelkraft bewältigen, ohne dass er dabei mehr Zeit „verliert“ als wenn er im Stau steht. Bequemlichkeit gehört glaub ich zu den Todsünden. Hätte nicht gedacht, dass die Thesen aus dem Buch der Bücher irgendwie passen.

      3+
    • firedragon sagt

      Hm, ich habe gestern nur ganz kurz einen Ausschnitt von Gretas Auftritt gesehen, ihre Wut, ihren Gesichtsausdruck.
      Ganz ehrlich, ich weiß wirklich nicht, was ich davon halten soll.
      Mein Anstand verbietet es mir, über sie zu urteilen.
      Mein erster Gedanke war, das ist ein Kind, womöglich genießt sie „Welpenschutz“. Säße dort eine Frau – nehmen wir Frau Merkel -, sie säße dort nicht, sie wäre ganz woanders.
      Mein zweiter Gedanke war, sind wir in einer Zeit angekommen, in der es nur noch so geht?

      Und wenn jemand, dem es gestattet ist so aufzutreten, nicht seinen Willen bekommt, was passiert dann?!

      2+
  9. Berthold Lauer sagt

    Das Erschreckendste an dem Ganzen ist für mich eher die Tatsache, dass die sogenannten „Mächtigen“ dieser Welt, mehr oder weniger gewählte Volksvertreter, speichelleckend zu Greta’s Füssen liegen in der Hoffnung, es möge etwas vom Glanz und der Popularität dieses neuen Messias auf sie abstrahlen. Alle klatschen Beifall für die offensichtlichen Ohrfeigen, die sie gerade erhalten haben. Über die Substanz von Greta’s Beitrag will ich mich nicht auslassen. Sie hat es geschafft, vor diesem Gremium, wo selbst Staatschefs nur 3 Minuten Rederecht zugestanden wurde, aufzutreten. Respekt! Aber was kommt danach, wenn sie genug herum gereicht wurde? Sie wird es verkraften müsssen, zu erleben, dass außer Symbolik und Absichtserklärungen global nichts passieren wird (und vielleicht auch nichts wesentliches passieren kann). Sie wird tief fallen.
    Alles Gute, Greta.

    7+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Die Greta wird Gesundheitlich in ein tiefes Loch fallen.

      Das Pensum an Terminen usw. ist selbst für einen alten Politprofi kaum zu stemmen, wie sollte das ein 16jährige tun.

      Längstens beim gesundheitlichen Zusammenbruch werden sich viele von ihr abwenden, dann bleiben ihr nur noch die Kits, die alles so cool finden, dass sie auch mal in der Zeitung erwähnt werden.

      2+
    • Thomas Apfel sagt

      Moin Ehemaliger,
      ich habe Gestern über die Hauptnachrichten auch dieses wutverzerrte Gesicht gesehen.
      Das hat schon was von „Fratze des Fanatismus“. Sie ist halt die Jeanne d Árc der Angstindustrie. Sollte sie irgendwann, wie ihr historisches Vorbild, meinen einen Teil der aus den Aktionen entstehenden politischen Macht selbst beanspruchen zu dürfen, wird sie (symbolisch) ähnlich enden.

      5+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Sie hat ihre Wutrede abgelesen,
        und es soll mir niemand sagen, dass dies aus dem Kopf einer 16 jährigen stammt.
        Eines muss man ihr bestätigen, Schauspieltalent hat sie, oder war die tatsächlich nur Wütend, das ihr die Staatschefs nicht in Demut vor ihr in die Knie gegangen sind?

        4+
      • Stadtmensch sagt

        „einen Teil der aus den Aktionen entstehenden politischen Macht selbst beanspruchen“

        Ich glaub Sie verstehen das nicht. Aus der Psychologie ist bekannt, dass ständig und überall niedere Motive in den Äußerungen des Anderen zu vermuten, häufig „Spiegelungen“ sind. Heißt, Sie sehen sich selbst. Außerdem bringt sie ein echtes Opfer: sie passt sich nicht an die für sie vorgesehene „Erwerbsbiographie“ an und riskiert, aus den „Versorgungssystemen“ gekickt zu werden.

        Fakt ist, diese Generation wird über uns richten, wenn wir in 30 Jahren siech und schwach vor uns hinröcheln. So wie es Richard Heinberg in „Jenseits des Scheitelpunktes“ skizziert. Achso – gehört ja zur „Angsindustrie“. Ihr seid echt harte Kerle – was kümmert mich der Klimawandel, eine meiner leichtesten Übungen…

        2+
        • Thomas Apfel sagt

          @stadtmensch
          Fanatismus kann durchaus hehre Ziele haben, nur ist er auf der Suche nach Lösungen selten hilfreich. Greta bringt persönlich garantiert ein echtes Opfer, wie Jeanne dÁrc auch. Nur sind die Profiteure der Angstindustrie genauso teil des Wachstums und Geldsystems wie die bekämpfte „Altindustrie“ und „Agrarindustrie“ auch. Wir können auch alle Elektroautos fahren und ohne Landwirtschaft leben, solange wir unseren industriellen Vorsprung erhalten und halt die ausbeuten können die nicht vor unserer Haustür arbeiten. Alles gleichzeitig plattmachen zu wollen ist einfach nur dämlich. Der Klimawandel kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Dumm nur, dass er nicht aufzuhalten ist, schon gar nicht von uns par deutschen Hanseln. Und Szenarien „Jenseits des Scheitelpunkts“ gibt’s wie Sand am Meer. Besuchen Sie doch mal ein par Veranstaltungen der Adventisten. Da geht die Welt und das Klima schon seit 100 Jahren den Bach runter, inclusive etlicher längst verflossener Weltuntergangstermine. Ist zum vor Angst zitternde Schäfchen binden gut geeignet, zu sonst nix !!

          5+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          „. Ihr seid echt harte Kerle – was kümmert mich der Klimawandel, eine meiner leichtesten Übungen…“

          Ach was bin ich für ein Umweltschützer, ich lobe mal die Greta und Schimpfe über die Bauern.

          So, jetzt gehe ich zum ALDI oder LIDL, ach so, die Angebote muss ich mir vorher noch anschauen.

          Ein besorgter Bürger und Umweltaktivist.

          Achtung, Satire!

          2+
        • Berthold Lauer sagt

          Fakt ist, dass noch jede Generation mit dem Erkenntnisgewinn von ein paar Jahrzehnten mehr über die vorhergehende oder gleich über mehrere vorhergehende gerichtet hat! Das ist dann auch relativ einfach!! Fakt ist auch, dass keiner weiß, auch nicht die besten Rechenmodelle, was auf uns zukommt! Das soll das Problem keineswegs kleinreden, aber mit Angst haben und Weltuntergangsstimmung ist es sicher nicht zu lösen!
          Und noch etwas: Uns kümmert der Klimawandel wahrscheinlich mehr als Sie, wir sind in unserem Tun unmittelbar betroffen! Und wir arbeiten daran wie wir damit umgehen bzw damit zurechtkommen können, falls das mit der Klimarettung doch nicht klappen sollte! Und ja, dafür braucht es harte Kerle!!

          3+
    • fingerphilosoph sagt

      Was aus Gretas Rede spricht, ist nicht Wut, denn ihr Tonfall ist nicht im Geringsten aggressiv. Was man im Video sehen kann, ist die Verzweiflung eines jungen, desillusionierten Menschen, der an den Zuständen in dieser Welt leidet.

      1+
      • @f..ph
        Das sehe ich komplett anders. Man versteht nach diesem Auftritt, wie Thunberg zu einer Ikone werden konnte. Sie verkörpert zwei Dinge, die eigentlich nicht zusammengehen: einerseits die Unschuld eines (kranken) Kindes, andererseits bebende Wut. Vielleicht haben manche Journalisten sie deshalb mit Jeanne d’Arc verglichen, die bekanntlich keine Pazifistin, sondern eine fanatische Kriegerin war. Man kann nach diesem Auftritt darum auch verstehen, warum manche Leute diese junge Schwedin für eine „etwas bedenkliche Ikone halten“.

        3+
        • fingerphilosoph sagt

          Wenn Bauer Willi mit harschen Worten wie „Sauerei!“ den Verbraucher auf die Diskrepanz zwischen Wort und Tat hinweist, jubeln ihm die Kommentatoren hier zu. Wenn Greta in ihrer Rede beim UN-Gipfel im Prinzip haargenau dasselbe macht, bloß von der anderen Seite her, wird sie von denselben Leuten als „Rotznase“ beschimpft.
          Und ihr merkt offenbar noch nicht mal, was für ein Eigentor ihr mit solchen Kommentaren schießt.

          1+
          • firedragon sagt

            Ändere meinen Kommentar bitte ab:
            … säße dort ein Mann – nehmen wir „Bauer Willi“ – er säße…
            Welch ein Vergleich fingerphilosoph.

            0
          • Arnold Krämer sagt

            fp
            Die allermeisten Landwirte sind „Opfer“ der jahrzehntelangen Kommunikation des Bauernverbandes, der mit der Aussage „Wir produzieren Lebensmittel“ immer wieder um staatliche Unterstützung „gebettelt“ hat, und damit auch fast die gesamte öffentliche Kritik auf den Berufsstand der Landwirte (= der Urproduzenten) gezogen hat.
            Zur Erinnerung: die Masse der Lebensmittelskandale in der Vergangenheit hatte ihre Ursachen im vor- und nachgelagerten Sektor.
            Die allermeisten Landwirte wollen nicht wahrhaben, dass ihr Kunde die (genossenschaftliche oder private) Molkerei, Schlachterei, Ölmühle, Getreidemühle, Stärkefabrik etc. ist. Von der werden sie bezahlt und nicht vom Endverbraucher, der ohnehin nur für etwa ein Drittel der Nachfrage nach (verarbeiteten) landwirtschaftlichen Erzeugnissen unmittelbar verantwortlich zu machen ist. Je ein weiteres Drittel geht ins Ausland und über Großabnehmer wie Kantinen, Restaurants etc.
            Die herkömmliche „Kundenbeschimpfung“ seitens der landwirtschaft ist fehl am Platze, auch wenn die Geiz-ist-geil-Mentalität der Deutschen von den großen Handelsunternehmen hervorragend „bedient“ wird.

            2+
            • fingerphilosoph sagt

              Die verarbeitende Industrie versteht es hervorragend, sich aus dem Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rauszuhalten. Was man zu sehen bekommt, wenn man sich dafür interessiert, ist hochautomatisierte Fließbandverarbeitung unter weitgehendem Verzicht auf menschliche Arbeitskräfte. Sozusagen Wirklichkeit gewordene Science Fiction. Die Vorstellung, dass in Zukunft kleinbäuerlich-idyllische Bio-Bauernhöfe mit einer Handvoll glücklichen Tieren diesen seelenlosen Moloch bedienen können, ist in etwa so bizarr wie die Vorstellung, mithilfe von Faustkeilen und Steinäxten eine Weltraumstation im All zu bauen. Man kann nicht die Landwirtschaft (= Urproduzenten) vollständig umbauen, ohne auch die verarbeitende Industrie und den Handel vollständig umzubauen. Und da frage ich mich eben schon, wie das gehen soll.

              4+
              • Arnold Krämer sagt

                grundsätzlich richtig beschrieben, fph, aber von seelenlos und Moloch würde ich bei der verarbeitenden Industrie nicht reden. Das geht mir zu weit. Denn dann müsste diese auch Marktmacht gegenüber den Handelsketten aufbauen können. Das ist aber nicht der Fall.

                Aber wer interessiert sich schon für das Kleingedruckte auf den Lebensmittelverpachungen, egal welcher Art.
                Das (medial artikulierte) Unbehagen der Gesellschaft über das eigene Konsumverhalten richtet sich gegen das schwächste Glied in der extrem arbeitsteilig organisierten Kette. Und das ist unvorbereitet, unbedarft, hilflos, teilweise naiv.

                1+
                • fingerphilosoph sagt

                  Der seelenlose Moloch der verarbeitenden Industrie – nach dem, was ich gesehen habe, ich finde den Begriff zutreffend – ist nach meinem Dafürhalten den Handelsketten vorgelagert, gehört aber eindeutig diesem Komplex an, wenn man bisweilen auch Gegenteiliges hört. Die verarbeitende Industrie ist das „gefräßige Maul“ der Handelsketten, deshalb besteht geringes Interesse von dieser Seite aus, Marktmacht gegenüber den Handelsketten aufzubauen. Warum einen Teil des eigenen Komplexes bekämpfen? Es besteht viel mehr Interesse daran, Marktmacht gegenüber den Urproduzenten aufzubauen.

                  Dass hauptsächlich der Landwirt im Zentrum weltverbessernder Kritik steht und die verarbeitende Industrie kaum Erwähnung findet, ist für mich eines von vielen Indizien, dass die Weltverbesserer nicht vorhaben, grundsätzlich was an unserem westlichen Lebensstil zu verändern. Was die Weltverbesserer wollen, ist, dass die unangenehmen Seiten unseres Lebensstils unsichtbar werden.

                  2+
                • Brötchen sagt

                  Der größte Aufwand in der Lebensmittelherstellung ist nicht der eigentliche Prozess, sondern die Verpackung, Kennzeichnung und Dokumentation und alles was damit zusammenhängt. Nur aus diesem Grund muss man eine gewisse Größe haben, wenn man in die grossen Ketten liefern will. Ansonsten muss man nicht unbedingt sehr groß sein.

                  1+
              • Brötchen sagt

                Es gibt schon noch mittelgrosse Verarbeiter und mittelgrosse biobetriebe, habe ich selbst mit zu tun. Mit Faustkeil arbeitet da keiner, der Maschinenpark von dem Fleischer, wo ich zuletzt zu tun hatte, war schon beeindruckend. Den kannte ich vorher auch noch nicht. Aber die Tendenz geht schon zu sehr gross. Die Technisierung hat aber auch den Vorteil, das man nicht unbedingt gross sein muss. Selbst in Italien Parma, habe ich sehr viele Maschinen gesehen, würde mir erklärt, dass die Norditaliener tüpfler sind. Es gibt schon noch was dazwischen, aber der Marktanteil ist schon nicht sehr gross.

                0
              • Arnold Krämer sagt

                fph
                Das, was sich in der Lebensmittelwirtschaft zwischen dem Landwirt und dem Lebensmitteleinzelhandel abspielt, ist je nach Produkt (und teilweise auch nach Region) sehr, sehr unterschiedlich organisiert.
                Im Bereich Schweinefleisch und Rindfleisch, nicht aber beim Geflügelfleisch hat der Lebensmitteleinzelhandel z.B. eigene Unternehmungen vorgeschaltet. Diese wiederum sind aber nicht mit dem Schlacht- und ersten Verarbeitungsprozess befasst.
                Einige Bereiche der Ersterfassung und -verarbeitung von Agrarrohstoffen sind teilweise genossenschaftlich, andere wiederum rein privat organisiert. Es gibt kein einheitliches Bild. Und dementsprechend unterschiedlich ist auch nach meiner Erfahrung die wirtschaftliche Situation der Landwirte. In den Bereichen Milch, Rind- und Schweinefleisch fällt es den meisten Landwirten schwer vollkostendeckend zu arbeiten. Anders ist das zum Beispiel im Bereich Geflügelfleisch und Kartoffeln, was wiederum auch sehr unterschiedliche Gründe hat.
                Es sind beileibe nicht immer nur böse Mächte unterwegs oder im Spiel.

                1+
          • @f..ph
            „… sie von denselben Leuten als „Rotznase“ beschimpft.“ Auf wen beziehst Du diese Aussage??

            0
      • Stadtmensch sagt

        …wusste gar nicht, dass du emphatisch bist.

        Von Nietzsche ist überliefert, dass er, als er mit ansehen musste wie ein Kutscher auf ein Pferd eingedroschen hat, er diesem Pferd um den Hals gefallen ist und geweint hat.
        Das war der Beginn seines Wahnsinns…

        1+
      • Berthold Lauer sagt

        Wenn ein Mensch in diesem Alter bzw schon seit einigen Jahren desillusioniert ist,dann ist vieles schief gelaufen!!! Ganz sicher aber lag es
        nicht am Klima!!

        7+
  10. Walter Parthon sagt

    Von Ethan Huff auf naturalnews.com; übersetzt und ergänzt von Taygeta

    Seit mehr als 60 Jahren weiss die National Aeronautics and Space Administration (NASA), dass die Veränderungen der planetaren Wetterbedingungen völlig natürlich und normal sind. Aber die Weltraumbehörde hat sich, aus welchem Grund auch immer, dafür entschieden, den Schwindel der ‘vom Menschen verursachten globalen Erwärmung’ sich verbreiten und bestehen zu lassen – auf Kosten der menschlichen Freiheit.
    Es war bereits im Jahr 1958, als die NASA zum ersten Mal beobachtete, dass Veränderungen in der Sonnenumlaufbahn der Erde sowie Veränderungen in der Axialneigung der Erde für das verantwortlich sind, was Klimawissenschaftler heute als „Erwärmung“ (oder „Kühlung“, je nach Agenda) bezeichnet haben. Mit anderen Worten, es sind in keiner Art und Weise die Menschen, die den Planeten erwärmen oder kühlen, indem sie SUVs fahren oder Rindfleisch essen [oder wodurch auch immer].
    Aber die NASA hat es bisher versäumt, die Sache in Ordnung zu bringen, und hat sich stattdessen schweigend zurückgelehnt und zugesehen, wie Grüne und Liberale auf der ganzen Welt ausflippen, weil diese Welt angeblich in 12 Jahren enden wird – wegen zu viel Vieh oder zu vielen Plastikhalmen [oder weshalb auch immer].
    Im Jahr 2000 veröffentlichte die NASA auf ihrer Website Earth Observatory Informationen (hier und auf den weiteren auf dieser Seite angegebenen Links) im Zusammenhang mit der Milankovitch-Klimatheorie, die aufzeigen, dass sich der Planet tatsächlich aufgrund von äusseren Faktoren, die absolut nichts mit menschlichen Aktivitäten zu tun haben, verändert. Aber diese Informationen sind auch rund 19 Jahre später noch nicht in den Mainstream vorgedrungen, weshalb verwirrte, klimabesessene Aktivisten jetzt zu behaupten beginnen, dass wir wirklich nur noch 18 Monate Zeit haben, bis der Planet an einem Überschuss an Kohlendioxid (CO2) stirbt.

    10+
    • firedragon sagt

      Herr Parthon,

      das Geschriebe stimmt mich nachdenklich, ob ich es glaube kann ?
      Dazu müsste ich mich in die Thematik reinlesen und mir dieses Wissen anlesen.

      Sollte es tatsächlich so sein, warum wird es nicht genauso „gehypt“ (neudeutsch), wie derzeit der Klimawandel, von dem angenommen wird, dass nur der Mensch alleine dafür verantwortlich ist ? Die Argumente hierfür sind nachvollziehbar oder nicht ?

      Sehen Sie, wenn man sich nicht verschiedene Argumente, Meinungen anhört oder sich an verschieden Stellen beliest, so kann man sich keine objektive Meinung bilden oder hinterfragt auch mal das ein oder andere.

      Das mit dem Plastik ist wieder eine ganz andere „Baustelle“.
      Plastik ist da und zersetzt sich nicht so, dass es wieder in den natürlichen Kreislauf aufgenommen wird. Daran ist der Mensch schon zu 100% beteiligt. Das kann auch niemand abstreiten und wäre schön, das auf ein Minimum zu reduzieren.

      2+
      • Diatryma sagt

        …“ob ich es glauben kann?“
        Dem würde ich lieber mit viel Skepsis begegnen – die Seite „naturalnews“ ist relativ bekannt für hanebüchene Verschwörungstheorien und dafür , dass ihr Betreiber Mike Adams heftigst am Rad dreht.

        0
        • firedragon sagt

          Guten Abend Diatryma,
          ich kenne weder „naturalnews“ noch Mike Adams. Muss ich das kennenlernen?

          0
          • Diatryma sagt

            Hallo firedragon, nein, muss man nicht. Außer Sie wollen sich gerne mal gruseln, was Leute so alles glauben können. Der begegnete mir meist durch Erwähnung in anderen Blogs von Wissenschaftlern oder Eso-Skeptikern. Weiß nicht, ob er auch glaubt, was er da schreibt, oder ob er gerne sein Publikum verar… will. Wikipedia kennt ihn auch.

            0
      • Walter Parthon sagt

        Herr firedragon
        Den ganzen Artikel lässt sich auf meiner FB seite Walter Parthon öffnen nachlesen.

        0
  11. Bauer S sagt

    War schon bei den Nazis und den Kommunisten in China so , dass Jugend für Politische Interessen eingesetzt wurden

    8+
  12. Friedrich sagt

    @O.Ilchman. Emphehle einmal die Bücher von Douglas Murrayn zu lesen.
    Der Wahnsinn der Massen
    +
    Der Selbstmord der bürgerlichen Gesellschaft

    Danach sieht man was hier in diesem Lande abläuft etwas anders. Ein bischen Abstand tut in dieser aufgeheizten Stimmung gut. Das macht den Blick klarer und hilft die Sache aus der Ruhe heraus besser einzuschätzen. In den Nachbarländern lachen die doch über uns.
    Unser Verhalten treibt immer mehr Bürger in UK zum gewollten Brexit. Meine engl. Verwandtschaft versteht uns Deutsche nicht mehr.

    20+
  13. Auch in Kenia kehrt der Wald zurück — dank eines hartnäckigen kleinen Mädchens.(Ohne Zwangsstörung)

    https://www.rubikon.news/artikel/die-andere-greta

    Ob Greta Thunberg jemals eigene Kinder haben wird, ist mehr als fraglich?

    „Eine neurotische, verdrängende Frau flüchtet sich in einen Klimawahn. Selbst ihre Flugangst versucht sie mit ihrem schlechten Gewissen über den CO2-Ausstoß zu erklären.“ Gemeint ist Gretas Mutter…scheinbar hat die ganze Familie einen Schaden.

    https://www.achgut.com/artikel/die_thunberg_ernmans_eine_unendlich_traurige_familiengeschichte

    Greta und ihre Eltern – nicht hysterisch, sondern fanatisch!

    https://www.achgut.com/artikel/greta_und_ihre_eltern_nicht_hysterisch_soindern_fanatisch

    Greta als Investment…

    https://www.achgut.com/artikel/greta_als_investment

    Wer steckt hinter „Fridays for Future“?

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/wer-steckt-hinter-fridays-for-future/

    9+
    • Gephard sagt

      Zwangsstörung? Wovor haben Sie Angst, dass sie es nötig haben, ihre Geringschätzung öffentlich zu machen?

      7+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Jeder normal denkende Mensch stellt sich die Frage, ob ein 16 jähriges Mädel dies alles bewerkstelligen kann.

        Dieses Mädel wird bewusst benutzt für kommerzielle Zwecke und über kurz oder lang wird sie das mit ihrer Gesundheit bezahlen.

        11+
        • Gephard sagt

          Offenbar denke ich unnormal. Warum sollte sie das nicht können? Natürlich hat sie Menschen im Hintergrund, aber das streitet auch niemand ab. Auch nicht, dass sich Unternehmen an ihr bedienen. Das passiert bei jedem Trend und macht auch nicht vor Jesus halt.

          2+
  14. Rainer sagt

    Hat schon mal jemand gefragt ob die Jungs und Mädels auf ihr Handy verzichten würden und nichts mehr online bestellen dann wären nämlich auch nicht so viele Lkw auf den Strassen die brauchen so ca 25 bis 40 Liter auf 100 km und die Handys sind auch regelrechte co2 Schleudern die Server brauchen soviel Energie wie eine Kleinstadt. Kleiner Tipp ,Klimaschutz ist gut aber immer das Ganze betrachten

    16+
    • Gerhard sagt

      Wer hat denn dafür gesorgt, dass man vieles nur noch online bekommt? Davon abgesehen steht der Versand gar nicht so schlecht da, wenn man ihn mit zu beheizenden/kühlenden Läden mit ineffizienter Warenlagerung vergleicht. Wer als Erwachsener das Konsumverhalten des Nachwuchses beklagt, sollte sich mal fragen, woher dieser dieses Verhalten gelernt hat, bevor man unschuldig die Finger auf andere richtet.

      Die Handys sind übrigens sparsamer als jeder Desktop-PC.

      1+
      • RAINER sagt

        Es sind nicht die Handys sondern die riesigen Server die massiv Energie fressen,mach dich mal schlau was ein einziger YouTube-Stream an Energie verbraucht. Und die meisten Kids sind mehrere Stunden am Tag mit ihren Handys beschäftigt. Und nochmal, ich bin kein Klimaschutz- Gegner

        2+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Auch ich bestelle ab und zu Online,
        aber glauben sie mir, von meinen Eltern habe ich das nicht gelernt.

        Und unsere Kinder sind Intelligent genug, dass sie in dem Bereich nicht meinen Rat gebrauchen.

        Filme Online schauen, neueste Serien Online streamen, packende Live-Events genießen – das alles und mehr auf dem Handy, Tablet oder Laptop zu Hause oder unterwegs, das sind die Stromfresser.

        2+
        • Wer weiß wie viel Verbrechen Unfrieden das verhindert!?!

          Wie wir nun den Energieverbrauch bewerten, ist eine andere Sache!

          Aber müßte man mal öffentlich machen!

          0
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Es geht nicht um Verbrechen, oder Unfrieden, sondern durch den Stromverbrauch., den die Freitagsdemonstranten verbrauchen.

            Wer nicht voll in der Pampa wohnt, bekommt alles in einem Laden, dass die Läden ausgedünnt wurden, sind wir alle schuld, alle die Online kaufen.

            4+
        • Rainer sagt

          Die echten Klimakiller sind dort wo es die Meisten nicht vermuten , zB Flugzeuge lassen ihre Abgase in Sphären wo sie nicht vom Regen aus der Atmosphäre gewaschen werden. Es ist nicht immer der brave Steuerzahler mit seinem sparsamen Diesel .Ich mach schon alles was ich kann ,trink Wasser nur noch aus Glasflaschen,Gemüse und Obst ohne Plastik, trenne brav meinen Müll. Und trotzdem zeigt man mit dem Finger auf mich ich würde unsere Umwelt zerstören,ich werf kein Plastik ins Meer.

          4+
          • Rainer sagt

            EINS NOCH . Ich frage mich wenn wir alle elektrisch fahren und heizen und jeder sein E Bike , E Roller und E Auto über Nacht laden ? Wo soll die Energie herkommen ? Nachts wenn kein Wind geht und die Sonne nicht scheint ,oder bauen wir dann wieder Atomkraftwerke?

            5+
              • Rainer sagt

                Wir schalten unsere AKWs alle ab,übrigens waren unsere die sichersten der Welt und nicht auf tektonischen Platten gebaut. Und unsere Nachbarn bauen eins nach dem anderen und verkaufen den Strom teuer an uns . Abschließend noch was zum Nachdenken ,Frankreich hat noch 58 Reaktoren an 19 Standorten am laufen ,produziert damit 80% ihrer Energie,die meiste Zeit haben wir Westwind .Was glaubt ihr wer den ganzen Müll abbekommt sollte mal was passieren .Wir müssen immer die Vorreiter sein und die anderen lachen uns aus.Der Staat muss sogar noch Milliarden Ausgleich zahlen an die Betreiber unserer AKWs weil sie vorzeitig abgeschaltet wurden. Gleichzeitig belohnen sich unsere Politiker mit 50% Diätenerhöhung. Muss jetzt Schluss machen mein Puls ist erhöht

                3+
  15. Ottmar Ilchmann sagt

    So gelassen kann natürlich jemand über die Ursachen, die Folgen und die Unabwendbarkeit des Klimawandels schreiben, kann die Verursachung durch menschliches Handeln ganz lässig in Frage stellen und kann optimistisch auf technische Lösungen hoffen, der selbst die Auswirkungen nicht mehr erleben wird. Das ist der Unterschied zwischen deiner bzw. auch meiner Generation, Willi (die paar Jahre fallen nicht so ins Gewicht) und der Generation derer, die heute zur Schule gehen. Die werden das, was wir jetzt anzetteln, in einigen Jahrzehnten ausbaden müssen, und darum haben sie alles Recht der Welt, Angst zu haben und schnelle und grundlegende Maßnahmen zu fordern. Von dir als Familienmensch (so schätze ich dich ein) hätte ich allerdings ein wenig mehr Empathie mit der Generation der Kinder und Enkel erwartet.

    7+
    • Bauer Willi sagt

      Ottmar, ich habe einen Enkel.

      Angst und Alarmismus sind nach meiner Ansicht schlechte Ratgeber. Was haben wir schon alles überlebt: Rinderwahnsinn, Ozonloch, Waldsterben, Vogelgrippe. Und immer wurden Millionen von Tote prognostiziert.
      Ich leugne nicht den Klimawandel (was Du mir ja impliziert unterstellst) Es nur bei Kritik belassen ist mir aber einfach zu wenig. Lösungen müssen her und zwar so, dass die auch praktikabel sind.

      Und mit ad-hominem-Kommentaren kommt man auch nicht weiter.

      33+
      • Gephard sagt

        Bein Waldsterben und dem Ozonloch muss man aber bedenken, dass wir das nicht durch Passivität überstanden haben, sondern durch klares Handeln der Politik. Siege FCKW-Verbot und Filteranlagen für die Industrie. Der damalige Alarmismus war gerechtfertigt. Jetzt zu behaupten, es war ja alles gar nicht so schlimm, finde ich unangebracht.

        1+
        • Christian Bothe sagt

          Weil Sie sich so schön über meine Kommentare echauffieren,Gephard.Deshalb noch eine Ergänzung zu obigen Kommentar,die Treuhand haben Sie vergessen,welche im Osten ganze Industrien platt gemacht haben und so keine Schadstoffe mehr produzierten…

          0
    • Berthold Lauer sagt

      Herr Ilchmann, wer weiß denn, wie die Auswirkungen sein werden?? Wer weiß denn, Wie die Welt in 30 oder 50 oder 100 Jahren aussehen wird?? Wovor sollen diese jungen Menschen Angst haben?? Vor dem Eintritt von Szenarien die mit 1000 Variablen von renommierten Experten errechnet werden und von genauso vielen Experten wieder anders prophezeit werden?? Vor dem Verlust ihres Wohlstands oder ihres höchst komfortablen Daseins? Davor dass viele Andere zu uns kommen und auch ihren Anteil am Kuchen fordern?? Angst ist ein ganz miserabler Ratgeber!! Ihre Zukunft liegt vor ihnen! Sie haben es selbst in der Hand alles besser zu machen! Daran werden sie sich messen lassen müssen! Wir Alten werden uns ganz sicher nicht mehr ändern lassen!
      Es gibt viele Dinge auf dieser Welt, die einem Angst machen können, in der Gegenwart! Der Klimawandel ist da noch das geringste! Ob die Menschheit Willens oder überhaupt in der Lage ist, ihn auf zu halten, wage ich zu bezweifeln.
      Und beim Rückblick in die Vergangenheit gab es zu allen Zeiten Zustände, die berechtigterweise Auslöser für Ängste waren. Zukunftsängste gab es schon immer! Die Zukunft ist aber immer von denen gestaltet worden, die angepackt haben und die Mut hatten,mich von denen die Angst haben und nur gejammert haben. Nur demonstrieren und von anderen fordern ist zu wenig!

      11+
      • Obstbäuerin sagt

        Unsere Aufgabe ist es doch, den Kindern die Angst und Panik zu nehmen, indem wir unsere Erfahrungen weitergeben. Die meisten Bedrohungen und Weltuntergangsszenarien haben sich von selbst in Luft aufgelöst, andere hat der Mensch durch Erfindergeist in den Griff bekommen. Wir haben das in unserem Leben schon ein paar mal durchgemacht. Die Jungen hatten diese Möglichkeit auf Grund ihrer kurzen Verweildauer auf der Erde nicht. Statt die Panik noch zu schüren, wie es im Moment von offizieller Seite passiert – sollte im privaten Bereich gegengesteuert und das Gefühl von Sicherheit vermittelt werden.

        4+
  16. Astorianer sagt

    Diese Weltweiten Streiks dieser Kits sind wiedersinnig, denn sie protuzieren massenhaften Verkehr und damit auch CO2 ausstoß, der genau das bewirkt, wogegen sie streiken.

    14+
        • Warum denn das?
          Das ist ein gemeinschaftliches Nachdenken, weder ein Mensch, noch ein Haushalt oder Bauernhof oder Dorf, Stadt der Land schafft das alleine zu lösen.
          Da müssen alle mit helfen!

          0
    • Gephard sagt

      Und wenn sie jetzt alle zuhause bleibe würden, wäre alles gut? Na Hauptsache beim Überbringer einer Nachricht was zum Tadeln gefunden, um sich nicht mit der Nachricht beschäftigen zu müssen.

      1+
    • Obstbäuerin sagt

      Dieser George Monbiot scheint auch so ein Prophet zu sein. Seine Wiederverwilderungstheorie hat wohl mit der Wiederansiedlung des Wolfes bereits Anhänger gefunden. Offenbar ist seine Theorie schon so verbreitet, dass sie ganze Säle füllt. Ich habe bisher noch nichts davon gehört und bin leicht verwirrt. Kommt Greta aus einer ganz anderen Ecke?

      3+
      • Sabine sagt

        Naja, also man kennt ihn vllt. nicht dem Namen nach, aber er war einer der Köpfe, die den Handel mit Tropenhölzern, die Umweltschäden dadurch und die Menschenrechtsverletzungen im Umfeld des Handels offen gelegt hat. Wer als Journalist in so ziemlich allen tropenholzproduzierenden Ländern auf der Schwarzen Liste steht aber gleichzeitig ein Fellow in Oxford ist, wird wohl nicht so ganz so falsch recherchiert haben.
        Seine Vorstellungen zum Rewilding muss man nicht mit Bambi-Naturschutz gleichsetzen. Rewilding kann auch heißen, dass man z.B. im ländlichen Raum verloren gegangene Strukturen wieder herstellt und Rahmenbedingungen schafft, wodurch z.B. Streuobstwiesen/Schafzucht o.ä. wieder wirtschaftlich Attraktiv würden. In dem Sinn könnte man z.B. die BESH als eine Art Rewilding-Projekt betrachten.

        1+
        • Obstbäuerin sagt

          Ich kann seine bisherigen Leistungen nicht beurteilen Sabine, weil ich zuwenig darüber weiß aber das, was ich in den Videos gesehen habe, ist eine Werbe- und Verkaufsstrategie, die schon viele Organisationen verwendet haben (Versicherungen, NLP, amerikanische Freikirchen, NGO´s) um Anhänger oder Kunden zu mobilisieren. Das finde ich sehr bedenklich.

          8+
          • firedragon sagt

            Guten Morgen Obstbäuerin,
            ja, das sind starke Bilder, sehr auf Emotionen und Aufbruchstimmung getrimmt.

            Ist das nicht genau das, was wir uns, laut des Verkaufstrainers, zu Nutze machen sollen.
            Wäre doch toll, würden sich unsere Verbände zusammensetzen und die LW so in Szene setzen und über alle zur Verfügung stehenden Kanäle verbreiten.

            -starke Bilder, die Dir positiv im Kopf bleiben
            -mitreißende Musik, die Deinen Puls beschleunigt
            -von Stimmen gesprochen, die in Deinem Inneren vibrieren
            -Schlagworte, die sich Dir einprägen und nicht widerlegt werden können

            Jemand hier, der das kann? Bitte machen!

            4+
    • M. Hörner sagt

      Mit Verlaub, beim Ansehen des Videos wurde mir akut schlecht.
      Diese „Bewegung“ wird niemals mit irgendwas zufrieden sein, das ist purer Extremismus, unter der Maximalforderung geht da nichts.

      6+
      • Obstbäuerin sagt

        Sabine, wenn ich den überzeugten Veganer George Monbiot richtig verstanden habe, möchte er jegliche Tierhaltung abschaffen und nur noch Wildtiere für Fleischesser zulassen, die dann vor seiner Tür herumstreunen. Auf die Fangmethoden kann man sich ja später noch einigen.

        3+
      • firedragon sagt

        M. Hörner,

        ich widerspreche :
        das Video ist super, bedient sich aller Möglichkeiten und erreicht genau das, was beabsichtigt wurde.

        Ich stimme zu :
        es wird einigen nie genug sein.

        0
        • Obstbäuerin sagt

          Das bedeutet firedragon, wenn genügend Geld vorhanden ist, kann über die Medien jeder Sch…. perfekt vermarktet werden. Wenn es sich nur um ein Produkt handelt, dass dem Einzelnen aufgeschwatzt werden soll, hält sich der Schaden in Grenzen. Wenn das Produkt aber die Politik beeinflusst und offensichtlich ist der Erfolg ja da, dann wird es gefährlich.

          4+
          • firedragon sagt

            Obstbäuerin,
            Klima würde ich jetzt nicht als Sch…..bezeichnen. Ich habe mir nur das Video, welches hier verlinkt wurde angeschaut und beziehe mich auch nur darauf.
            LW ist schließlich auch kein Sch….!

            0
            • Obstbäuerin sagt

              Ich habe das auch allgemein gemeint und in dem Video von George Monbiot, auf das ich mich beziehe, geht es nicht ums Klima sondern um Wiederverwilderung als Allheilmittel.

              2+
              • firedragon sagt

                Obstbäuerin,
                auch nicht schlecht, vielleicht kommt ja mal ein Elch vorbei, soll nicht schlecht schmecken 😀.
                Und wenn erstmal Wölfe und Bären in den Gemarkungen zu Hauf rumlungern, dann sind wir Menschen los, die partout nicht einsehen können, dass das da draußen unser Arbeitsplatz ist.

                0
                • Sabine sagt

                  Naja, wenn man denn dann den Leuten glaubt, die Zwischenfälle mit Wölfen melden. Ich sag nur: The dingo ate my baby. 8 Jahre saßen die Chamberlains als Kindsmörder im Gefängnis, weil ihnen niemand glaubte, dass ihr Kind von einem Dingo aus dem Zelt gezerrt worden war. Wildhunde tuen sowas nicht, das war die einhellige Meinung der Ankläger und der Medien, die so ziemlich alles glaubten inkl. dass die Mutter einem satanischen Kult angehörte, der Babies opfert, nur nicht, dass ein Wildhund ein Kind nachts aus dem Zelt holt. Inzwischen weiß man, dass australische Wildhunde sehr wohl kleine Menschen als Beute ansehen. Jetzt streitet man sich darum, ob menschliche Unachtsamkeit wie z.B. Anfüttern von Dingos durch Touris die Tiere zu Killern macht, oder ob sie ganz alleine auf den Trichter kommen, dass Kinder eine einfache Beute sind.

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                • firedragon sagt

                  Sabine,
                  mit meiner Aussage meine ich nicht, dass Menschen als Futterquelle im Feld herhalten sollen.
                  Die Menschen würden sich nicht mehr so soglos im Feld bewegen, gäbe es da entsprechende Wildtiere.

                  Dazu muss ich ausführen, dass unsere Gemarkung stark frequentiert ist. Vielen haben Ohrstöpsel im Ohr und hören Dich nicht und erschrecken dann, wenn du „plötzlich“ hinter ihnen bist. Hundehalter lassen ihre Hunde ohne Leine umherlaufen (von den Hinterlasseenschaften fange ich erst gar nicht an), diese Hunde stören das Niederwild erheblich. Aber die LW ist am Rückgang der bspw. Rebhühner schuld.
                  Unbefugte fahren mit ihren Fahrzeugen durchs Feld und zeicgen dir den Stinkefinger, weil du gerade am arbeiten bist – an deinem ARBEITSPLATZ-

                  Möchte wissen, ob solch ein sorgloses Verhalten in einer BASF oder Daimler geduldet werden würde, wenn jeder da rumlaufen würde.
                  Nun kann einer sagen: Firmen und Feld sind zwei unterschieldiche Gegebenheiten …
                  Das sage ich: Nein. Da draussen wird mit Maschinen gearbeitet und da muss man aufpassen (beide Seiten natürlich), aber es geht überhaupt nicht an, dass du dich anpöbeln lassen musst und du bei deiner Arbeit absichtlich behindert wirst.
                  Geht einfach nicht !

                  4+
    • Elisabeth Ertl sagt

      „Nature is a tool we can use to repair our broken climate.“ Ein Werkzeug benutzen bedeutet Arbeit, und so weit hat hat George Monbiot recht:
      Die Alpen beispielsweise wurden infolge der Überbevölkerung im 19. Jahrhundert im Übermaß entwaldet. Die Siedlungen waren durch Muren- und Lawinenabgänge bedroht. Nach dem 20. Weltkrieg hat man die Hochlagen wieder aufgeforstet – über Versuch und Irrtum. Mit Hilfe der Wissenschaft war man schließlich erfolgreich. Zusammen mit der Wildbachverbauung hat man die Alpen auf diese Weise bewohnbar gehalten.
      Etwas anderes ist es, wenn man gemäß der Überzeugung, der Mensch sei ganz einfach der gefährlichste Schädling, meint, der Mensch wäre in der Lage, sich so zu verhalten, als ob es ihn gar nicht gäbe. Dieses Gedankenkonstrukt schuf 1914 den Schweizerischen Nationalpark in Graubünden. Man hat sämtliche menschlichen Gestaltungstätigkeiten gestoppt, um zu sehen, in welcher Weise sich die wilde Natur das Terrain zurückholt. Aber allein der Tourismus verhindert eine natürliche Entwicklung. „In dem sehr trockenen Parkgebiet verschwinden die Spuren menschlicher Nutzung nur sehr langsam. Auf vielen ehemaligen Alpen findet sich noch heute die typische Viehlägerflora statt der natürlichen Magerrasen. Die Spuren von Bergbau und Kalkbrennerei werden nur langsam von Vegetation überdeckt, ebenso alte Kahlschläge … Ein erhebliches Problem stellen Brände dar. Nahe beim Hotel Il Fuorn kann man noch heute eine Brandverwüstung aus dem Jahr 1951 sehen, weil sich die einmal zerstörte Humusschicht nur extrem langsam regeneriert … Diese Brände haben die nach wie vor diskutierte Frage aufgeworfen, ob man den Park wirklich von jedem menschlichen Eingriff, auch einem bewahrenden, freihalten soll.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizerischer_Nationalpark#Probleme_des_Nationalparks Positiv wirkt sich aus, dass der Wolf wieder dorthin zurückkehrt.
      EIN solcher Park als Forschungsobjekt ist durchaus von Nutzen. Die Erfahrung aus dem Schweizerischen Nationalpark hat in den Hohen Tauern dazu geführt, dass man rund um die unberührte Kernzone der Gipfelregionen eine almwirtschaftlich genutzte Außenzone schuf. Denn ein Gebirgspodsol – einmal durch Bodenerosion verloren – braucht für seine Neuetablierung etwa 500 Jahre. In der Zwischenzeit ist die Fläche als CO² – Senke verloren.
      Falsch verstanden kann Gretas Aufruf mehr zerstören als wieder gut machen. Leider träumt nun der WWF davon, anlässlich der Rückkehr des Wolfes in die österreichischen Alpen die land- und forstwirtschaftliche Nutzung weitgehend zurückzufahren, das heißt, die Erfahrungen der Schweizer einfach zu ignorieren, während die Schweiz nun eindeutig der Alpwirtschaft den Vorzug gibt vor der unkontrollierten Etablierung des Wolfes: https://www.bauernzeitung.ch/artikel/wolfs-schutz-faellt

      0
  17. Greta will:
    Ihre Botschaft ist emotional: „Ich will, dass ihr in Panik geratet. Ich will, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre.“ Was sie meint, ist der Klimawandel.

    Das heißt auf Deutsch, nehmt diese Probleme endlich ernst und tut was.

    Wer keine Angst oder Panik hat, macht sich auch keine Mühe, diese Probleme ernst zu nehmen oder gar zu lösen, sondern redet aus unterschiedlichen Motiven darüber, aber es passiert nichts.

    Warum ist denn soviel nach „Club of Rome“ geschehen?
    Alle moderne Technik hat sich danach gerichtet und es ist etwas getan worden in der Beziehung!

    4+
    • M. Hörner sagt

      Sorry, das ist Schwachsinn. Ich kann mir Themen durchaus vornehmen ohne Angst und Panik, sondern schlicht aus Neugierde oder Interesse.
      Angst und Panik lassen die Leute irrational handeln und verstellen den Blick auf das Ganze, der Mensch ist dann nur noch auf die „Gefahr“ fokussiert. Ich nehme mich zwar nicht gern als Beispiel, aber manches in meinem Verarbeitungsprozess habe ich in den letzten Jahren einfach aus Lust am Tüfteln und Optimieren verändert / entwickelt und konnte dadurch einiges an Energieersparnis und damit Kostenreduktion erzielen. Letztlich bares Geld in der Tasche und das ohne PANIK.

      5+
      • Gephard sagt

        Nun, da alles andere bislang nicht geholfen hat, muss nun wohl Angst und Panik her.

        Davon abgesehen, kenne ich niemanden, der am Freitag mitmarschiert ist, der tatsächlich von großer Angst geplagt ist. Da ist mehr Frust und Verärgerung zu vernehmen und ich Zuversicht ob des Gemeinschaftsgefühls bei den Demos.

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        • firedragon sagt

          Das ist es doch Gephard,
          es ist nicht die wirkliche Angst, die vielen Schüler auf die Straße „lockt“.
          Es ist die Gemeinschaft aller, die da maschiert.
          Und das gerne am Freitag, gerne in den letzten zwei Schulstunden.
          Wie ich das finde, Nebensachen.
          Würden zu den Demos samstags aufgerufen werden, wie viele wären dann auf den Straßen ? Doch nur die, denen wirklich Ernst ist, die, die wirklich Angst haben.
          Ich schreibe das nicht nur einfach so -> einige Jugentliche und junge Erwachsene kenn ich. Ich fragte nach dem Grund, weshalb sie zur Demo gehen, was möchten sie gerne ändern, haben sie Vorschläge ?
          Gephard, da wurde ich nur angeschaut, ich bekam keine Antwort.
          Doch eine bekam ich: da gehen alle hin, ist doch cool nicht im Unterricht zu sitzten.

          2+
        • Hörner sagt

          Nein, die muss nicht her, die wird gezielt geschürt. Es hat sich nämlich schon viel getan, der ach so verteufelte CO2-Ausstoß in D sinkt. Nicht so schnell wie in dem dämlichen Abkommen, aber er sinkt und das trotz steigendem Lebensstandard, der meist mit höherem Energieverbrauch einher geht.
          Das Abkommen ist sowieso nicht zu erfüllen, schon die CO2-äquivalente durch Methanausstoß von 82 Millionen Säugetieren (Menschen) reißt die Linie. Das ginge nur wenn aktiv CO2 aus der Luft entnommen würde, z.B. indem man Deutschland wieder zum Urwald umformt oder entvölkert. Beides keine so tollen Optionen.

          2+
  18. Christian Bothe sagt

    Ist ja schön lieber Bauer Willi, was Sie am Ende zu dieser „Pippi Langstrumpf“aus Schweden sagen und sie lobpreisen. Ich sehe das absolut nicht so und die Dame sollte erst einmal ihre Schule beenden,um dann einen Beruf zu erlernen,um überhaupt einen fachlichen Hintergrund zu bekommen über die Entwicklung einer Volkswirtschaft(Landwirtschaft) und den CO2 bedürftigen Ackerbau etc. Ich denke Deutschland als minimaler CO2 Erzeuger und andere Länder haben genug seriöse Wissenschaftler und Praktiker,die auch die globale Erwärmung händeln können und unsere Bauern wissen seit Generationen,was zu tun ist. Der erste Teil des Beitrages von Bauern Willi dazu trifft den Nagel auf den Kopf. Diese ganze „Klimanie“ erscheint mir momentan ziemlich übertrieben und dann noch solche Gallionsfiguren wie diese Greta…

    16+
    • Bauer Willi sagt

      Doch, es ist schon gut, wenn uns die Jugend auf Probleme aufmerksam macht. Aber wichtig wäre es jetzt auch, an Lösungen zu arbeiten. Nur Protest reicht nicht…

      15+
        • Da waren wohl mehr, die sich wichtig machen wollten, es ging wohl mehr darum, das Selbstwertgefühl mit dem Wissen um das Thema zu stärken, als um Lösungen zu suchen und um
          Demokratie zu üben!

          Deswegen die Demo von Kind Greta!

          4+
      • Christian Bothe sagt

        Ich sehe es wie FDP Chef Lindner sagte:“man kann nicht heute schon Probleme lösen, welche evt. in 50 Jahren auftreten“.Jede Generation wird Aufgaben bewältigen und lösen müssen, die gefordert sind, um einen gewissen Wohlstand zu erreichen und das weltweit.Ein zurück zur Natur wie auch die grünen Propheten uns heute weissagen wollen,wird‘s nicht geben…

        6+
        • firedragon sagt

          Herr Bothe,
          ich habe die Aussage von Herrn Lindner nicht gehört oder gelesen. Wenn er das tatsächlich im Bezug auf das Klima und dessen Veränderung so gesagt haben soll, ist das meiner Ansicht nach sehr kurz gedacht.
          Natürlich müssen sich die LW, der Forst und eigentlich jeder Einzuelne auf diesem Planeten ändern und anpassen. Da sollte man schon jetzt anfangen, damit man später weiß, wenn „hart auf hart“ kommt, wie man sich zu helfen weiß.
          Die LW muss schauen, welche Kulturen sie künftig anbauen kann, da vermutlich das Wasser knapper wird und die Planzen mit Hitzeperioden klar kommen müssen.
          Ebenso der Forst. Natürlich muss gerade in der Forstwirtschaft schnellsten ein Baumbestand geschaffen werden, da dieser Betriebszweig wohl am langfristigsten planen muss.
          Und jeder Einzelne kann schon mal anfangen recoursenschonender zu leben.
          Weniger Plastik zum Bsp. Das wäre schon einmal an Anfang.
          ALLERGINGS:
          Mein AUFREGER DER WOCHE -> die Südzucker hat ab sofort den Zucker nicht mehr in 25kg PAPIER-Säcken, nee… die sind jetzt aus PLASTIK.
          Ist doch alles für’n A**** !!!!!!!!!

          1+
          • Christian Bothec sagt

            Das Geschriebene kann ich voll unterstützen.Dazu brauche ich aber keine Schulschwaenzer und Demos…

            1+
        • Ottmar Ilchmann sagt

          Die Partei von Herrn Lindner wird zum Glück schon sehr bald nicht mehr mit der Lösung von Zukunftsproblemen befasst sein. Die von ihr vertretene Globalisierungs- und Liberalisierungsideologie hat maßgeblich zu den Problemen beigetragen, mit denen wir JETZT und in Zukunft konfrontiert sind.

          5+
          • Paulus sagt

            Herr Ilchmann, man kann der FDP ja so manches vorwerfen, vor allem was die Ära Westerwelle und kurz danach betrifft. Zurzeit scheint mir Herr Lindner einer der ganz wenigen zu sein, die versuchen diesen Klimarettungs-Hype auf eine sachliche Ebene zu bringen. Mit Nachfragen und ggf. Argumenten, statt Dummschwatzerei, so wie sich das eben gehört. Liberales Denken hat mit Globalisierungsideologie nur wenig zu tun, sondern steht für ganz andere und für eine Demokratie elementar wichtige Werte.
            Ich weiß nicht ob sie den Grünen, der SPD oder wie bei den Bauern üblich der CDU zugewandt sind. Diese Parteien sind in ihrem Handeln entweder je nach Wetterlage beliebig oder versuchen zu indoktrinieren. Und jetzt verraten sie mir bitte was ich als liberal denkender Zeitgenosse mit denen anfangen soll.

            6+
          • Christian Bothe sagt

            Mal abwarten,H.Ilchmann.Wenn die Grünen mit ihren Illusionen die Bevölkerung weiter provozieren, werden andere Parteien die Oberhand gewinnen, welche die Wirtschaft heute und jetzt entwickeln.Mir fällt gerade H.Schmidt ein: „wer Illusionen hat, sollte zum Arzt gehen und nicht Kanzler werden.“
            Das passt wunderbar auf den Hänsel + das Gretel von den Grünen…Wenn ich gerade höre, das das Klimapaket unzureichend ist, überkommt einen das Grauen und unsere produzierenden Landwirte tun mir nur noch leid!Man kann also nicht genug Kreuze machen und aufstellen…

            4+
    • Elisabeth Ertl sagt

      Meines Wissens ist es in Schweden üblich, die Schule für ein Jahr zu unterbrechen. Greta hat ja noch keinen Abschluss. Und da ist es halt nahe liegend, jetzt dem Thema zu weiterer Aufmerksamkeit zu verhelfen. Immerhin leistet sie auch privat Verzicht für die Sache. Ja, sicher wirds spannend, welchen Beruf sie dann anstrebt, darauf warte ich auch schon. Wie sie da ihren Fans dann mit gutem Beispiel vorangeht.

      2+
      • Obstbäuerin sagt

        Wahrscheinlich wird in absehbarer Zeit kein Mensch mehr von Greta reden. Es scheint ja jetzt schon immer schwieriger zu werden, sie in den Medien zu platzieren. Davos, Papst, Nobelpreis – was soll dann noch kommen? Es ist eine Tragödie für dieses Kind, so verheizt zu werden.

        10+
        • Elisabeth Ertl sagt

          Naja, der Klimawandel ist schon ein medialer Dauerbrenner geworden und hat in unserem Wahlkampf schon das Flüchtlingsthema überholt.

          0
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Die Frage für mich ist, wie lange ein Mädel von 16 Jahren den Medienrummel und die vielen Reisen psychisch und physisch noch durchhält.

          Meiner Meinung nach, wird das Mädel verheizt, von wem auch immer.

          8+
        • Obstbäuerin sagt

          Seit ich die Videos gesehen habe, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Wenn man das alles verstehen will, geht nur die alte Methode: Folge dem Geld.

          3+
    • Gephard sagt

      Ich hätte gerne einen Kommentar-Filter für alle Ad-Hominem-Kommentare. Ich sehe mich dadurch genötigt, von Mr. Bothe ebenfalls zu verlangen, er möge die Schule doch endlich beenden, damit er lernt, dass diese Argumentationsweise ein fauler Budenzauber ist.

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  19. Elisabeth Ertl sagt

    Lieber Willi, hab gerade das Video vom 18. September gesehen – sehr wichtige Argumente des Philosophen!
    Zur Ergänzung aus der Sicht der Hobbybäurin, die irgendwo zwischen dem gewöhnlichen Volk und den Landwirten angesiedelt ist:
    Was mich vom Nichtlandwirt unterscheidet, das ist nicht mein Gemüsegarten. Wenn die Kürbisse heuer mickrig geblieben sind, kann ich größere im Bauernmarkt kaufen; warum immer die größer sind – weil der Bauer sich ernsthafter mit Gemüsebau beschäftigt hat als ich, weil sein Acker im Tal unten mehr Feuchtigkeit abkriegte, weil er Kunstdünger verwendet hat, was weiß ich.
    Was mich unterscheidet, das sind auch nicht meine paar Hühner, die mit meinen Küchenabfällen und dem Gras und den Würmern draußen nicht auskommen. Das Lagerhaus hat immer Hühnerfutter vorrätig, und für die paar Ar geeigneter Fläche lohnt es sich nicht, dass ich mich mit Ackerbau beschäftige.
    Klar kommt da zwischendurch der Gedanke auf: Was wäre, wenn mein Mann und ich – und womöglich auch noch mein Sohn – von den paar Hektar Grund leben müssten – aber: müssen wir ja nicht.
    Was mich allerdings vom Nichtlandwirt unterscheidet, das sind meine Schafe. Denn wenn in einem Dürre-, Engerlings- und Wolfsjahr mit ungewissem Ausgang der GAP-Verhandlungen kein Mensch neue Zuchtschafe braucht, und wenn die Kollegen in der Umgebung kein Heu für den nächsten Winter übrig haben, dann müssen die sterben, und wenn es auch für meine und anderer Leute Kühltruhen ist. Die sterben nicht fiktiv, die sterben wirklich.
    Und deshalb bin ich pessimistisch, dass die Einstellung der Gesamtgesellschaft zur Landwirtschaft sich groß ändern wird, so lange der Supermarkt gut gefüllt ist.
    Und trotzdem muss man grüne Kreuze aufstellen. Aus demselben Grund, aus dem ein Arzt den hippokratischen Eid leisten muss, der ihn u.a. moralisch verpflichtet, vor Hautkrebs, Darmkrebs und Herzinfarkt zu warnen.

    7+
  20. Friedrich sagt

    Was mir bei den Greta-Demos auffällt , ist die rückwärtsgewandte Einstellung dieser jungen Leute. Vor 50 Jahren habe ich auch die Bücher „Ein Planet wird geplündert“und „Global 2000“ gelesen, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen , zurück zu schauen , sondern nach vorne und wir werden das lösen und wir haben es gelöst. Die wilden Müllkippen sind weg . Die Entsorgung ist auf ganzer Linie (bis auf Atommüll) gelöst und gegenüber damals leben wir fast im Paradies. Diese negative Einstellung der jungen Leute ist schon beeindruckend , oder spielt hier eine Fremdbeeinflussung eine Rolle ? Auch fällt auf , daß keine Verbesserungsvorschläge gemacht werden. Man fordert nur, obwohl für mich noch keiner beweisen konnte , daß die Klimaerwärmung von wem kommt. Auch sind die Forderungen für mich nur so , daß wir mit unserem Wohlstand gegen die Wand fahren , obwohl mit Verhaltensänderung und dem Positivdenken junger Menschen , wie bei uns damals , sehr viel zu erreichen ist. Schlimm ist für mich auch , daß die interventionistische Linke damit macht und so die jungen Leute vielleicht für ihre Zwecke missbraucht. Diese Gruppe steht wohl auch unter Überwachung des Verfassungsschutzes.

    21+
    • bauerhans sagt

      Friedrich,die jugendlichen sind nur im wohlstand aufgewachsen,die sind materiell satt und den tag über nur aufs smartfon gucken,ist langweilig,die medien tun ihr übriges.

      7+
    • Anítya sagt

      War in Dresden zur Demo heute und mein Eindruck war dass man sehr gute Ansätze hat, diese sich aber schwer in Gesetze fassen lassen.

      Außerdem gibt es zwei Strömungen:

      1. freiwilliger Verzicht auf überflüssigen Luxus. Stichpunkt: Brauchen wir die Digitalisierung wirklich? Muss jeder ein PC haben, wenn einer für ein ganzes Appartement reicht?

      2. Der technische Fortschritt wird alles lösen.

      Es gibt viele junge Leute die kein Smartphone haben. Aber nicht, weil man es sich nicht leisten KANN, aber weil man es sich nicht leisten WILL.

      Ich weiß nicht genau wie es früher war (bin Baujahr 1988), aber hat man früher auf etwas verzichtet, auch wenn man sich es leisten konnte?

      0
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Digitalisierung brauchen wir, weil es ohne Digitalisierung nicht geht.
        Wenn ich die Umsatzsteuer Vorauszahlung dem Finanzamt übermittle, geht das nur Digital.
        Früher haben wir ca. 300 Euro Gebühren für die zwei Kontos im Jahr bezahlt, heute höchstens 20 Euro.

        Gibt es tatsächlich noch junge Leute, die kein Smartphone haben?
        Allein mir fehlt der Glaube.

        Früher, also um 1960 hat man nicht freiwillig auf etwas verzichtet, da war man froh etwas zu haben.

        Die heutige Jugend wird es kaum Glauben, damals brachte der Osterhase zwei Orangen, eine Tafel Schokolade und einen Schokohasen.
        Eier legte der Hase auch noch, auch durch die Farbe war es nicht besonderes, da Eier bei uns keine Mangelware war.

        3+
        • Sabine sagt

          Man sollte nicht immer davon ausgehen, dass alle Kinder verwöhnte Blagen sind. Gut 20% aller Kinder leben in Armut und Kinder zu haben ist ein Armutsrisiko auch wenn man sich für das klassische Familienmodell entscheidet.
          Übrigens hatte man als Arbeitnehmer Anfang der 60iger ungefähr 600 DM Brutto und eine Tafel Schoki kostete 1,30 DM. Umgerechnet haben deine Eltern dir also nicht wirklich weniger ins Osternest gelegt als Eltern es heute tun.

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          • Genau richtig,

            aber es war vielleicht wertvollere Schokolade als heute in der Massenproduktion!
            Also sollten wir heutzutage genauso teure Schokolade kaufen wie früher, dafür dann aber in der gleichen Qualität,
            das wäre dann mehr Qualität als Quantität!
            Und die Umwelt und die Gesundheit wird weniger belastet!

            Es ist nur schade, dass die heutigen armen Eltern nur noch Billigschokolade kaufen können.
            Das selbe gilt für andere Produkte auch.

            Dadurch lernen die Kinder den Unterschied nicht mehr so!
            Und so geht das Wissen darum verloren!

            1+
            • Sabine sagt

              Leider kann ich dazu nur sagen: Leider ist das so nicht, leider so gar nicht.
              Also, wenn man die Umwelt nicht belasten will, lässt man das mit der Schokolade (Kaffee/Tee/Banane/Palmöl) besser mal ganz sein. Mal abgesehen vom Transportweg ist der Cacao eine der problematischsten Kulturen, die man überhaupt anbauen kann. Zum Einen, weil die von den Bäumen benötigte feucht-warme Umgebung halt auch eine wunderbare Umgebung für Pilzerkrankungen ist und es seit jeher einen Wettlauf zwischen Pflanzenzüchter und neuen Pilzvarianten gibt, zum Anderen, weil auch für diese Plantagen Regenwald gerodet wurde und wird, dann sind die Anbauländer leider häufig nicht gerade Horte der Rechtsstaatlichkeit und des Friedens. Es wird geschätzt das in der Elfenbeinküste und Ghana, den größten Produzenten weltweit, ca. 2,5 Millionen Kinder zwischen 5 und 17 Jahren als Arbeiter in sklavenähnlichen Abhängigkeitsverhältnissen bzw. als Arbeitssklaven leben und schwerste körperliche und mentale Schäden davon tragen. Die Devisen aus dem Kakaohandel finanzierten seinerzeit übrigens auch den für seine Brutalität berühmt gewordene Bürgerkrieg in der Region.
              Durch die nicht immer fachlich richtige Anwendung von PSM und Dünger sind dort viele Flächen sehr stark mit Rückständen belastet. Fairen und nachhaltigen Kakao gibt es so gut wie nicht. Um die 800 Tonnen waren da die letzten optimistischen Zahlen, die ich gefunden habe, weltweit werden ca. 3 Mill. Tonnen erzeugt.
              Und wäre das alles nicht schon schrecklich genug, ist Kakao auch noch eines der am Meisten von Spekulationen heimgesuchte landwirtschaftliche Produkt mit teils atemberaubenden Kursschwankungen und die Kakaoproduktion liegt zu über 60% in den Händen von drei Firmen, die sich anschicken so ziemlich alle Konkurrenten auf dem Weltmarkt entweder zu übernehmen oder in den Ruin zu treiben.
              Das einzige, was sich in den letzten Jahrzehnten in Sachen Kakao verbessert hat, ist die Schokolade. Durch bessere Aufbereitungstechnik schmeckt heute die Schokolade deutlich besser und der Herstellungsprozess konnte verkürzt werden.
              Eigentlich kann man nur sagen, dass wenn man Kinder irgendwie mag, man keine Schokolade kauft, sondern vllt. doch lieber einen Möhrenkuchen verschenkt… oder so.

              4+
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Es war meinerseits nur eine Zustandsbeschreibung, keine Klage.
            Die anderen hatten auch nicht mehr.

            Gut, viele Kinder müssen mit wenig auskommen, Armut ist was anderes.
            Und hier ist das Problem. Während die einen mit dem Iphone in der Tasche rumlaufen, können die anderen 20 % es sich nicht leisten.

            Wir können ein Lid davon singen.
            Unsere Ältester war in einem kirchlichen Gymnasium das auch ein Internat unterhielt. (Unser Sohn war kein Internatsschüler)
            Früher ging die Elite in das Internat, bei unserem Sohn waren nur noch Schüler die von ihren Eltern abgeschoben wurden, aber die 50 Markscheine hingen aus der Hosentasche.

            Es war nicht einfach unserem Sohn beizubringen, dass man auch Schuhe tragen kann, die unter 200 Mark kosten.

            3+
            • bauerhans sagt

              „bei unserem Sohn waren nur noch Schüler die von ihren Eltern abgeschoben wurden, aber die 50 Markscheine hingen aus der Hosentasche.“

              stimmt,die gabs in der realschule auch,die hielten aber nicht durch.

              2+
              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Die Leistungen dieser Schüler, konnte man als schwach bezeichnen, als sehr schwach, aber genau genommen konnten die nichts dafür.

                Das Internat wurde bald darauf geschossen.

                0
            • Paulus sagt

              Ehemaliger, ich war in einem Internat (klösterliches Konvikt). Wir Insassen, anders kann ich es nicht bezeichnen, waren überwiegend Bauernsöhne, die das Gymnasium mangels Fahrgelegenheit sonst nicht hätten besuchen können. Da war weder was mit Elite noch hatte einer einen 50 Markschein in der Tasche. Wenn ich dir den üblichen Tagesablauf schildere kommen dir die Tränen.
              Nach dem Mittagessen und dem Engel des Herrn, 2x Studierstunden mit kurzer Unterbrechung nebst 45 Min. Freigang zwecks Tischtennis oder so. Nach dem Abendbrot mussten die älteren reihum Vorträge zu selbstgewählten Themen halten, wahlweise auf Latein, Altgriechisch oder Englisch. Danach gab es eine kurze Diskussion jeweils in der Sprache des Vortrags. Anschließend bemühten sich die musikalisch Begabten einigermaßen harmonische Töne auf dem Cello, dem Horn oder sonst was hervorzubringen. Nach dem Abendgebet musste die Hose um 22:00 Uhr kalt am Bett hängen. Die ganze Hütte stank entweder nach Bohnerwachs, Kohl oder gebratenen Heringen.
              Klar, es machte keiner einen Papptus, das lag aber weniger an dem elitären Gehabe , dass uns vermittelt wurde noch an glänzenden schulischen Leistungen, sondern eher daran dass keiner ein zusätzliches Jahr dort verbringen wollte. Die Töchter und Söhne der sogen. Elite oder besser Betuchten landeten auch schon damals ganz woanders, da wurde ein Abi für den NC in Medizin für gutes Geld garantiert.

              Zurück zu Greta. Ich halte dieses aufgrund ihres Asperger Syndroms mit dem Focus auf CO2 instrumentalisierte Mädchen, im Grunde für bedauernswert. Genauso wie die, die tatsächlich in Panik geraten sind und durch die Straßen ziehen. Es glaubt doch wohl niemand im Ernst die Damen Neubauer und Bremer würden je in der Lage sein einen konstruktiven Beitrag zur Lösung des Problems beizutragen. Außer viel Geschrei kommt da nichts.

              In der intelligenzbefreiten Zone namens Berlin hat man sich in nächtlichen Stunden auf den Euphemismus „Bepreisung“ und irgendwas mit rechte Tasche linke Tasche geeinigt. Das kann keine Lösung sein, sondern führt allein dazu, dass die Wähler die CDU und SPD demnächst mit dem Stimmzettel bepreisen. In der Ära Merkel ist so einiges aus dem Ruder gelaufen und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sich dies mit Vernunft noch korrigieren lässt. Das betrifft nicht nur die Landwirtschaft.
              Sorry für die Überlänge meines Beitrags, ich habe nichts dagegen wenn Bauer Willi diesen nach eigenem Ermessen kürzt.

              4+
              • Ehemaliger Landwirt sagt

                In 6 Km. Entfernung gibt es ein staatliches Gymnasium und 2 Km. weiter das kirchliche, das bekannt war für die naturwissenschaftlichen Fächer. Spätere Rang hohe Politiker und Wirtschaftsfachleute haben in dieser kirchlichen Privatschule ihr Abi gemacht.
                Unser Sohn und zwei weitere Mitschüler hatten beschlossen diese Schule zu besuchen, Schulkosten waren 350 DM in Jahr, das konnten wir noch aufbringen. In der Klasse (von dreien) wo die Internatsschüler waren, war auch unser Sohn. Ein Vorteil war das nicht.

                Eine Klosterschule war das nicht, da war weder ein Pater, noch eine Nonne.

                Noten konnte man nicht kaufen, eine 1,8 ist auch nicht schlecht für einen Bauernsohn.

                Auch ich bin der Meinung, dass die Greta verheizt wird.
                Bin mal gespannt wie lange sie das noch durchhalten wird.

                1+
          • M. Hörner sagt

            Wir haben bei Kinderarmut die Bilder von Brot für die Welt aus Afrika oder aus dem Slums von Kalkutta wo die Kids im Dreck wühlen im Kopf.
            In Deutschland ist das schon anders.

            Zitiat: Sie misst sich am Wohlstand der Gesellschaft, in der der Mensch lebt. Arm ist, so die herrschende Definition der Armut der EU, wer über weniger als 60 % des mittleren Netto-Einkommens verfügt.

            http://www.kinder-armut.de/armut/kinderarmut-definition.html

            Womit die Bekämpfung der Kinderarmut an simpler Mathematik scheitert. Wenn wir einen Mittelwert haben, dann gibt es eine Spanne von viel zu wenig und egal wie hoch dieses Wenig ist oder das viel werden immer Kinder unter diesen 60% Mittelwert liegen. Es liese sich nur ändern wenn alle Erwachsenen gleich viel bekämen, also bedingungsloses Fixum wohin das führt können wir uns an einem Finger abzählen, die große Gleichmacherei bei der wieder die Einen gleicher sind als die Anderen 🙁

            1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Würde die Lohnentwicklung sich auf einen Schlag verdoppeln,
              wie viele arme Kinder hätten wir dann?

              Richtig, es wären genau so viele wie vorher, obwohl für das Kind doppelt so viel Geld zur Verfügung stünde.

              1+
      • Mr Tom sagt

        Radiointerview mit einer älteren Dame nach der heutigen Klimademo in München: Die Dame fände es ganz wichtig, dass wir mehr für mehr Klimaschutz demonstrieren und hat deswegen mit Ihrer Enkeltochter, die aus SYDNEY zu Besuch ist, an der Demo teilgenommen.
        Finde den Fehler…..

        5+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Mein lieber Mr Tom,
          hier geht es um das Klima, da muss man Kollateralschäden hinnehmen, wie beim Möhrenfeld. 🙁

          2+
  21. Heinrich Steggemann sagt

    “ Wir Landwirte sind wieder gefordert. Aber wie in der Vergangenheit wird uns das auch in Zukunft gelingen. Wenn man uns vertraut.“

    Vertraut man uns noch ???????

    Auf Grund der Gesetzes-, Auflagen- und Detailregelungswut kommen mir da immer grössere Zweifel.
    Ohne grobe Leitplanken geht es nicht. Ganz klar. Aber mit jeder weiteren Detailregelung auf Grundlage heutiger Lehrmeinung / öffentlicher Meinung wird der Spielraum für Zukunftstüftler immer mehr eingeengt.
    Zukunftstüftler im Ackerbau nehmen seit langem intensiv das Bodenleben mit in den Blick und richten danach standortindviduell die Art der Bewirtschaftung aus. Vor solchen Praktikern habe ich allergrössten Respekt. Besonders weil sie einiges an Lehrgeld bereit sind zu bezahlen um voran zu kommen. Bodenleben fördernde organische Dünger,Zwischenfruchtmischungen und eine möglichst ganzjähriger Bodenbewuchs sind einige Faktoren um voran zu kommen. Viele Detailregelungen in der Düngeverordnung stehen dem entgegen z.B. die immer längeren Sperrfristen. In der aktuellen Düngeverordnung wird meines Wissens nicht einmal das Bodenleben als vielfältiger Einflussfaktor erwähnt. Man sollte Gesamtkonzepte von Zukunftstüftlern in das Versuchswesen aufnehmen, auch im Sinne von Humusaufbau, CO2 Speicherung, Insekten, etc.

    16+
  22. Obstbäuerin sagt

    Ich sehe in Greta eine politische Kunst-Figur, die höchst professionell für eine Interessengruppe eingesetzt wird. Wäre sie nur das Mädchen Greta, frage ich mich, wen hat sie wohl angerufen, um in Davos reden zu dürfen?

    18+
  23. Ostendorf ( Am Ende mit nur einem "F" ) sagt

    Deutscher “ Klimaschutz „, finde den Fehler !
    Moin
    Was die allerwenigsten wissen: Durch die neue Düngeverordnung (DÜVO) steigen die CO2-Emissionen um rund 50 Millionen Tonnen im Jahr, und zwar solange bis der Kohlenstoff im Boden aufgebraucht ist und die sandigen Regionen Deutschlands zu kargen Heidelandschaften werden:

    Die neue DÜVO erfolgte durch unteranderem durch die gezielte Nitrat Falschmeldung des Umweltbundesamtes an die EU-Kommision, dabei wurden von über 11500 Messstellen in Deutschland nur die 162 belasteten Messstellen gemeldet.
    Selbst in Niedersachsen sind laut dem NLWKN 99 % der Messbrunnen in 25 Meter Tiefe unterhalb des Grenzwertes von 50 mg Nitrat/l Wasser, Mittelwert ca 5 mg.
    Die Nitratwerte unter Landwirtschaftlichen Flächen ( n 420 ) fast sind identisch mit den unterhalb von Siedlungsgebieten ( n 45 ) bemessenden Werten ( LAWA )

    Durch 1 kg Stickstoff ( N ) werden 20 kg Kohlenstoff ( C ) im Boden gebunden (Humusbildung). Wird dem Boden 1 kg Stickstoff entzogen, so gasen 20 kg Kohlenstoff zu 60 kg CO2 aus.
    Die neue Düngeverordnung verbietet die fachlich notwendige Düngung von Stickstoff. Es fehlen im Durchschnitt 50 kg N pro ha und Jahr. Der fehlende Stickstoff wird durch Humus-Raubbau dem Boden entzogen:
    50 kg N x 20 kg C x 3 x 17 Mill. Hektar = 51.000.000 kg CO2 Ausgasung pro Jahr.
    Deutschland hat bisher über 80 Milliarden € für die Förderung von Solarenergie aufgewendet.
    Einsparung CO2 in Deutschland durch Photovoltaik (PV): 19 Millionen Tonnen CO2 in 2017 (Quelle Fraunhofer Institut, Seite 6, https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/Photovoltaics-Report.pdf )
    Einsparung CO2 durch PV im Jahr 2017 entspricht damit zwei Prozent (19/926 = 2Prozent) vom Gesamtausstoß an CO2 in Deutschland (Quelle: Gesamtausstoß Bundesumweltamt (907 zuzüglich der gesparten 19 ergibt 926 Millionen Tonnen) https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#textpart-1 )
    Da pro Jahr der CO2-Ausstoß weltweit um 2,7 Prozent wächst (rund 1 Milliarde Tonnen bzw. 2,7 Millionen Tonnen/Tag – Quelle: https://www.wissenschaft.de/erde-klima/co2-emissionen-steigen-weiter/ ) ergibt sich aus der Förderung der Solarenergie eine Verlangsamung des “ Klimawandels “ um sieben Tage.
    Durch 80 Milliarden für Photovoltaik „Sparen“ wir 19 Mil to CO²/Jahr
    Durch die neue DÜVO setzen wir ca. 51 Millionen to CO²/Jahr frei, somit benötigen wir 215 Milliarden € um die neue DÜVO durch PV zu „Neutralisieren“
    Ziemlich viel Geld für einen kleinen Klimaeffekt.

    Aber am Ende hat es ja wider keiner gewusst.

    38+
    • Ostendorf ( Am Ende mit nur einem "F" ) sagt

      Nachtrag !
      Wer hat in den Letzten Tagen in unseren Weltuntergangsmedien etwas über den neuen MINUSSTEMPRATURREKORD von – 98,6 Grad C in der Antarktis Gehört ?

      https://www.wetteronline.de/g00/wetterticker/antarktis-fast-minus-100-grad-201909162858107?i10c.ua=2&i10c.encReferrer=&i10c.dv=15

      Wer hat in den letzten Tagen in unseren Weltuntergangmedien etwas über das Gerichtsurteil der Canadischen Gerichts aus Britisch Columbia über die gefälschte Hockystikkurve von dem Klimawissenschaftler MAN gehört ?
      Diese Kurve benutzte auch der Klima-Milliardär Al Gore in seinem Film über die angebliche Klimakatastrophe,
      Darin wurde sowohl die mittelalterliche Warmzeit ( Wikinger besiedelten Grönland ) und die Kleine Eiszeit komplett weg gerechnet.

      https://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/002-holozaen-2000jahre.htm

      Abbildung 1 = originale Temperaturverlauf von 1000 bis Heute
      Abbildung 2 = gefälschter Temperaturverlauf, die mittlerweile in fast jedem Schulbuch zu finden ist.

      https://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/002-holozaen-2000jahre.htm

      3+
    • firedragon sagt

      Ostendorf,
      zum zweiten Absatz.
      Die Meldung der höchsten N-Werte an die EU war „ein Versehen“. Man „wusste nicht“, dass alle Werte gemeldet werden sollten.
      Da war jemand sehr fahrlässig!
      Und ein Nachreichen aller Daten hat die EU, so sagt man, nicht zugelassen.

      0
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Nein,
        das war nicht fahrlässig. das war so gewollt.
        Passt wunderbar zur derzeitigen Politik des Bundesumweltamtes.

        4+
        • firedragon sagt

          Ehemaliger Landwirt,
          eine Behörde macht das mit Absicht, nimmt Strafzahlungen in Kauf, nur um einen Anlass zu haben die Landwirtschaft als Sündenbock vorzuführen und zu gängeln.
          Na denn „Gute Nacht“.
          Welches noch größere Problem gilt es da zu vertuschen, daß man die LW aller Welt zum Fraß vorwirft?

          5+
  24. Greta T. kann einem nur Leid tun, weil sie auf vielfältige Art und Weise missbraucht wird (In New York musste sie sogar Kleinkinder segnen). Nicht leid tun können einem die Gören, die versuchen auf den Zug aufzuspringen, in dem sie Greta versuchen zu imitieren und sie sogar noch zu übertreffen. Genannt werden müssen in diesem Zusammenhang die Namen Neubauer und Bremer. Letzere hat am Monatg bei Hart aber fair einen Auftritt hingelegt, der an Frechheit, Dummheit überzogenem Betroffenheitsgehabe nicht zu toppen ist. Dies wurde auch in den Kommentaren bei Haf (mehr als 2000) überwiegend so gesehen. Bleibt zu hoffen, dass dieser Hype möglichst schnell vorrüber geht und die Leute zu klarem Verstand zurück finden.

    33+
    • Arnold Krämer sagt

      Zu klarem Verstand zurückfinden?
      Da helfen in D vermutlich nur Schockerlebnisse, großflächige, gehäufte Stromausfälle???
      Die meisten Landwirte würden das wegen vorhander Notstromaggregate relativ gut überstehen.

      18+
  25. bauerhans sagt

    es gibt so viele 90 bis 100jährige in meiner nachbarschaft,dass ich annehme,soviel kann ich als jetzt letzter bauer im dorf nicht verkehrt gemacht habe in den letzten 40 jahren.
    letzte woche hatte ich einen 92jährigen getroffen,den ich direkt gefragt hatte:
    was ist das geheimnis ihres alters?
    er antwortete:das weiss ich nicht,will ich auch nicht wissen,aber ich habe Gottvertrauen!

    9+

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