Bauer Willi
Kommentare 116

Gentechnik und Bio-Landbau – warum nicht?

Wieder eine positive Meldung!

Es bewegt sich was! Ein Interview mit dem Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL), Urs Niggli, über die Frage, ob das Züchtungsverfahren CRISPR/CAS nun Gentechnik ist oder nicht. Herr Niggli ist damit bekannt geworden, dass er dieser neuen Technik positiv gegenüber steht und sich diese – unter bestimmten Bedingungen – auch im Bio-Landbau vorstellen kann.

Was das besondere daran ist:

Das Interview ist am 24. Februar 2017 im Greenpeace-Magazin erschienen. Die Fragestellungen von Greenpeace sind fair und ausgewogen, die Antworten von Herrn Niggli sehr pragmatisch. Aber lest selbst:

https://www.greenpeace-magazin.de/nachrichtenarchiv/oeko-forscher-ich-bin-gegen-eine-generelle-verteufelung-der-neuen-Gentechnik

Das Greenpeace in letzter Zeit mehr Offenheit gegenüber der Landwirtschaft zeigt, kann man auch in einem Beitrag aus top agrar erkennen, in dem sich Martin Hofstetter, Greenpeace Deutschland, äußert:

https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Hofstetter-Die-Landwirte-brauchen-neue-Wege-7765735.html

Jetzt liegt es auch an den Landwirten und deren Interessenvertretung, den Weg des Dialoges weiterzugehen

meint Euer Bauer Willi

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116 Kommentare

  1. Sandra Harms sagt

    @ von wort
    erstens habe ich herrn barkmann zu nichts aufgefordert, sondern ihnen angeboten einen kontak herzustellen!
    zweitens sind sie auf meinen vorschlag einen kontakt herzustellen nicht eingegangen.
    also bleiben sie mal locker und erzählen hier nicht vom pferd.
    zu der so genannten „barkmann gruppe“ das motto heist „frag den landwirt“ also wenn man eine ordentliche frage stellt bekommt man auch fachkundige antwort, mehr geht nicht! wenn sie bunte plakate, internetseiten und was weis ich nicht noch alles erwarten, dann muss ich ihnen klar und deutlich sagen das jeder der dort sein bestes gibt, ganz nebenbei auch noch einen betrieb führen muss.
    zu den neuen ställen, ich sagte es gestern bereits das man nicht immer aus einem alten stall etwas zaubern kann was heutigen ansprüchen genügt, deshalb muss man neue ställe bauen. da neue ställe in der regel nicht mehr in den ortschaften gebaut weden dürfen, erhört sich für die anwohner die lebensqualität, da die entstehenden emissionen nicht mehr mitten im dorf entstehen… das sind ganz einfache dinge, die man sich ohne viel hintergrundwissen haben zu müssen an seinen eigenen 5 fingern abzählen kann…

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    • Martin Gork sagt

      Wieso wird man dort gesperrt?
      Vermutlich wegen unsachlicher Pöbelei, das passiert Ihnen ja in vielen Foren und Facebook Gruppen.

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      • Brötchen sagt

        @Wort da ist einiges nicht ganz korrekt! Die schweineProduktion SchlachtMasse Inland ist relativ. Konstant. Die bruttomarge liegt auch in der mast bei ca. 0,20 e je kg konstant über die Jahre mit Einbrüchen. Die mast läuft recht gut, große Probleme haben die Ferkel Erzeuger. Im Osten zu. B. Spielen nährstoffüberschüsse keine Rolle, wir haben im Durchschnitt extrem wenig Tiere. Punktuell gibt es größere Hähnchen und. LegeHennen Ställe, aber da ist das nur eine kostenfrage. Kein ÜberschussProblem. Im Nordwesten schon, die müssen wissen was sie tun, die haben uns ja die Bestände abgejagt.
        Ja es haben eine Menge milchbauern aufgehört auch im Osten! Das übernehmen Neubauten locker.
        Jetzt zu den grossen Ställen, wenn man das von der Marge rückrechnet, dann rechnet sich sonst kein Neubau! Hängt natürlich auch von der arbeitskapazität ab. Generell ist ihr Einwand berechtigt, man muss nicht unbedingt größer werden und neu bauen. Ich wäre da heute extrem vorsichtig. Viel überlegen, rechnen und rum fahren! Tierwohl kann man in teilweise umgebauten Ställen praktizieren, das ist sogar auch meine Meinung. Ich sehe zwei entwicklungsrichtungen, einmal hochtechnisiert und zum anderen mit wenig Energie und technikeinsatz optimierte Ställe.

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  2. Ich seh das so sagt

    Ich habe den TV-Bericht viel positiver wahrgenommen wie sie.
    *) „In einem alten Stall kann man keine moderne Software einsetzen“ ist m. M. weder grundsätzlich falsch oder richtig, weil jede Auf- oder Umrüstung von den anfallenden Kosten abhängt. Das ist zudem auch völlig unabhängig von der Betriebsgröße. In anderen Branchen gilt genau das Gleiche:
    Oft ist der Abriss und anschließende Neubau eines alten Hauses (z.B. aus den 60er Jahren) billiger und leichter zu bewerkstelligen als ein Umbau um es auf eine moderne Wohnqualität zu bringen. Das gilt für ein Wohnhaus (klein) genauso wie für ein Hotel (groß)
    Bei einem Auto das 10-15 Jahre alt ist werden sie sich auch überlegen ob sie es mit der aktuellen Technik ausstatten oder nicht doch lieber gleich einen Neuwagen kaufen. Das gilt für einen Kleinwagen genauso wie für einen High-End-Flitzer.

    *) Großbetriebe halte ich an sich per se noch nicht für ein Werk des Teufels. Und wie dieser Betrieb zeigt, hat er auch klare Vorstellungen wie er z.B. weitere Verbesserungen im Tierwohlbereich plant.
    Großbetriebe oder Leitbetriebe, wie sie oft auch genannt werden, sind meist auch insofern von einem allgemeinen Nutzen für eine Branche, weil dort die neueren Techniken oder Geräte oft zuerst entwickelt, erprobt, ausgefeilt, verbessert werden, bevor sie dann in breite Serienproduktionen gehen und in Abstufungen auch kleineren und kleinsten Betrieben zugute kommen.

    Diesen Trickeling-down Effekt haben sie genauso auch in anderen Wirtschaftsbereichen. Von den Spitzensportlern in den verschiedensten Sparten kommen die Errungenschaften, die dann im Sportgeschäft den sportlichen Menschen unterschiedlichster Leistungsstufen angeboten werden können (Ski, Laufschuhe, Tennisschläger …).
    Von der Formel 1 gehen viele Entwicklungen auch in den allgemeinen Autobereich ein (Reifen, Motorkonstruktion ….)

    In all diesen Bereichen gibt es – zumindest meines Wissens – vorab einmal keine Denk- oder Forschungsverbote.

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    • Der Brandenburgbauer sagt

      @Von Wort, da muss ich doch Einspruch erheben. In den Aussagen von „Ich sehe das so“ steckt eine ganze Menge Wahrheit. Es geht doch nicht darum, ob ein Stall groß oder klein ist. Wichtig ist, das die Tiere sich wohlfühlen und das der Bauer ordentliche Arbeitsbedingungen hat.

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    • Ich seh das so sagt

      Ich habe in meinem Beitrag das Wort Marge nicht 1x verwendet. Daher nochmal: weder ist ein großer Betrieb von vornherein schon gut oder schlecht, noch ist ein kleiner Betrieb. Auch ob es irgendwo mehr oder wenige Krankheiten gibt, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, am wenigsten aber von der Größe eines Stalls.

      Sie würden doch (vermutlich) in ihrem Berufsleben niemals sagen, dass in einer großen Firma (z.B. mit 100 Mitarbeitern) das Arbeitsklima auf jeden Fall schlechter ist und die Krankenstände höher als in einer kleinen Firma mit z.B. 10 Mitarbeitern.

      Mich würde daher interessieren, wo sie die Abgrenzung zwischen Groß und Klein sehen. Und dann versuchen sie diese Stückzahl an Tieren in jene Beispiels-Berechnung einzusetzen, die Sandra Harms ein Stück weiter oben angeboten hat.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      „Die Denkweise, geringe Marge also mehr produzieren führt zu noch geringerer Marge. So viel Dummheit gibt es nur in der Landwirtschaft.“

      Wenig produzieren ist doch das, was viele gemacht haben, das sind die Betriebe die aufgegeben haben.

      Mal für meinen früheren Betrieb:

      Wenn Zwetschgen ein Tal weiter erfroren und bei uns nicht, das hat sich für uns gelohnt.

      Heute kommen die Zwetschgen dann aus Ungarn, oder Spanien, dort wurden Plantagen errichtet mit deutschen Steuergeldern.

      Genau so wird es der deutschen Landwirtschaft ergehen, falls unkundige Politiker die Agrarwende beschließen würden.

      Man sollte andere nicht für dumm verkaufen, wenn man es selbst nicht besser weiß.

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    • bauerhans sagt

      „Der Kleine Stall macht weniger Krankheiten“

      die leistungen im stall hängen vom chef ab(das auge des herrn mästet das vieh)und nicht von der stallgrösse.
      ich hatte gerade ne ferkellieferung von einem 300er sauenbetrieb bekommen,25% untergewichtige und 30% hustende.
      da muss ich jetzt durch und sofort reagieren und es wird probleme mit der rechnung geben.

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  3. Sandra Harms sagt

    klar kann ich in einem alten stall die neuste software einsetzen… dagegenspricht absolut nichts!!!!
    ich kann aber aus einen alten kuhstall mit 30 anbindeplätzen keinen modernen laufstall, mit entsprechend groß dimensionietern fress und liege bereichen samt gängen und melkstand schaffen…. das wird in der regel an der größe der gebaude scheitern…
    bei schweinen mag so ein stallumbau möglich sein unter gewissen voraussetzungen…

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  4. Bauer Willi sagt

    Na also, geht doch! Man kann zwar inhaltlich anderer Meinung sein, aber es ist ein fachlicher Beitrag. Danke
    Bauer Willi

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    • Sandra Harms sagt

      @ von wort
      natürlich müssen neue ställe her, unzwar dort wo man alte ställe nicht an die heutigen bzw zukünftigen anforderungen an das tierwohl anpassen kann. herr barkmann den ich kenne und zu schätzen weis, ist ganz sicher keiner der auf teufel komm raus seinen betrieb erweitern will bis zum geht nicht mehr. vielmehr sieht er die dinge so wie sie nun mal sind, und das in der hauptsache teuer. ich nehm immer gerne ein kleines beispiel :
      sie bauen ein stall, 10m lang und 10m breit, der hat folglich 100quadratmeter und kostet 100.000€ denmach kostet der qm 1000€ und eine der 4 wände 25.000€, soweit alles logisch nachzufollziehen. nehmen wir an von den 100qm muss man 10 abziehen für hygiene schleuse,dusche,computer raum,usw bleiben 90 über die man nutzen kann. angenommen man stellt dort nun 70 schweine rein.
      mal erlig, meinen sie das man mit 70 schweinen den stall je abbezahlt bekommt…. eher nicht.. also rechen wir weiter…
      bauen sie 20m lang und 10 meter breit haben sie 200qm, 10m wand kosten nach wie vor 25.000€ dann sind sie bei 150.000€ folglich kostet ein qm 750€, ziehen wir wider 10qm für die nötigen einrichtungen ab, beleiben 190qm zum nutzen, da kann man sicher 150 schweine rein stellen… und schon siehts mit dem abbezahlen doch ganz anders aus…
      ist doch irgendwo logisch das man lieber einen größeren stall baut als einen kleinen…. sofern man rechnen kann 😉
      bei der vorderung nach mehr tierwohl,und der vorderung die kleinen landwirte irgendwie zu halten, beisst sich doch die maus selbst den schwanz ab, weils niemand ders fordert mal rechnet, und dann zum schluss kommt das viele viele kleine betriebe finanziell vollkommen überfordert werden mit auflagen und vor allem kosten. genauso wird der herr barkmann dessen link ich ihnen gerne gebe oder einen kontakt zu ihm herstelle, ihnen auch erzählen das wir in unserem land seit 1990 sinkende tierbestände haben. das ist auch wider so eine kiste die weder von frau hendricks, der presse, und schon ganicht von den vielen ngo´s erzählt wird, denn diese tatsache passt einfach nicht ins aktuelle weltbild mancher leute… ein schelm wer böses denkt…

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      • Sandra Harms sagt

        Von wort
        der herr barkmann, ist mit sicherheit nicht glücklicher wie jeder andere auch,er hat die selben sorgen wie jeder andere auch. er ist einer der wie bauer willi sich intensiv mit öffentlichkeits arbeit befasst, deshalb ist mir bekannt was ihn bewegt, wo er probleme sieht, wo es drück… wie man besser machen könnte,wenn man denn könnte wie man wollte usw usw….
        aber eins kann ich ihnen garantieren, was beim geflügel abgeht, das gefällt mir auch nicht.!

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    • Ich seh das so sagt

      Es gibt auch wortgewaltige Biobauern, die festlegen, daß Nebenwerbslandwirte keine richtigen Bauern sind und auch sonst nur Betriebe mit 35-150 ha als echte Bauern gelten läßt.
      Das ist beunruhigen.

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      • Martin Gork sagt

        Ich hoffe „diese Biobauern“ verdienen ihr Geld nicht hauptsächlich in der Backstube und durch Spenden?

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    • bauerhans sagt

      „Es geht mir wirklich um die Zeitenwende wo man jetzt Kleine kaputt redet.“

      wo redet man denn kleine kaputt??
      kleine betriebe haben entweder eine nische für sich entdeckt oder machen das im nebenerwerb oder in gemeinschaft mit anderen oder geben altersbedingt auf.

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  5. Sandra Harms sagt

    ich werd mal einen rundumschlag machen,
    der verbraucher möchte gute,preiswerte und teilweise regionale produkte,
    der umwelschützer,der gleichzeitig auch verbraucher ist, möchte das wir landwirte mehr für die atenvielfalt und die umwelt im allgemeinen tun,
    Frau hendriks, will mehr umwelt schutz, weniger düngung,weniger vieh usw… möchte aber auch das landwirte von ihrer arbeit ordentlich leben können…
    Das alles könnte man super mit dieser neuen technik bekommen, wie man dort lesen kann, zb über eine verbesserte nährstoff aufname,das grundwasser und den geldbeutel des landwirtes schonen, denn dünger kostet geld…
    oder wie wäre es wenn die maispflanze dem maiszünzler nicht mehr schmecken würde… würde uns wider geld sparen… und die umwelt würde sich freuen, da man leider auch nützliche insekten umhaut wenn man ein insektizid einsetzt….
    oder eine kartoffel die resistent ist gegen krautfäule und im idealfall dem katoffel käfer nicht schmeckt… fänd ich gut, jede menge fungizide einzusparen….
    eben so im getreide, schadinsekten,mehltau,rost usw usw wäre alles ein ding der vergangenheit wenn man diese technik nutzen würde….
    zusammengefasst, der verbraucher hätte weiterhin preiswerte lebensmittel, der landwirt hätte durch bessere dünger ausnutzung und ernomweniger pflanzenschutz, bei gleichen erträgen mehr geld in der tasche, die umwelt in allen ihren facetten würde sich freuen über weniger düger,weniger pflanzenschutzmittel….
    Also, was lamentieren wir rum? warum diskutieren wir über das für und wider, anstatt die eindeutigen vorteile zu nutzen? denn diese liegen doch offen auf der hand, jeder hätte einen nutzen davon….
    Wir landwirte sollten jetzt aufpassen, das diverse bekannte NGO´S nicht das oberwasser bei dieser technik bekommen, und wider einmal menschen durch herbeigezogen märchen und horror geschichten verunsichern,oder zu gegnern dieser technik zu machen. wir sollten auch ein klares signal an die politik senden, wo wir die vorteile sehen, was wir damit verbessern könnten, bevor grüne,linke und andere angsthasen wider gesetze auflegen die das verhindern anstatt zu fördern…. es liegt an uns,liebe kollegen, ob wir zu einer landwirtschaft gezwungen werden, die uns vor große probleme stellen wird, oder ob wir dieses nutzen und jetzt selbst die richtung vorgeben. also lasst uns anpacken, zu tun gibt es genug !!!

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    • Zenzi sagt

      Ja super. Jeder Bauer hat ja auch noch einen Privatgarten… da gibt es dann die wirklich leckeren Gemüse! Und das ohne Lizenz- und Patentgebühren! SamenEcht.

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      • Schmeckt gut sagt

        Na, bei diesen Kommentaren offenbart sich doch eine idealistische Weltanschauung. Was glaubt ihr eigentlich, was bei uns auf dem Lande so abgeht? Ich frage nicht weil ich sauer bin, eher weil ich den Eindruck habe, dass sich zu meinem Frust, unsere Themen immer und immer wieder erklären zu müssen, auch eine gewisse Resignation einstellt. Andreas, glaubst du wirklich, dass die städtische Bevölkerung über Stadtgärten – so schön und wünschenswert sie auch sind – nennenswert ernährt werden können? Und Zenzi glaubst du wirklich, dass wir einen Unterschied zwischen den auf dem Acker angebauten Früchten und solchen aus dem Bauerngarten machen? Also ich kenne auch nur noch sehr wenige Bauern, die einen Bauerngarten bewirtschaften. Und wenn machen es die Senioren oder es ist ein schönes Hobby eines Familienmitglieds. Auf den meisten Betrieben fehlt schlicht die Zeit. Bei der Sortenfrage stimme ich allerdings zu. Mit der Einschränkung, dass viele neue Sorten eine Spitzenqualität haben, sonst wären sie garnicht zugelassen – viele alte Sorten eine Bereicherung im Sortiment sind und auch geschmacklich überzeugen, aber andere ältere Sorten völlig überbewertet werden. Nochmal eine These zur Versorgung einer Großstadt. Das Zentrallager einer Lebensmittelkette versorgt etwa einen Umkreis von 100 bis 200 km je noch Bevölkerungsdichte. Werden günstige Angebote herausgegeben, benöigt solch ein Lager annähend 1 LKW voll Äpfel oder Kartoffeln pro Tag. Wie kann die Versorgung über Stadtgärten gelingen? Idealismus ist schön, leider relativiert sich im Verhältnis Handel zu Landwirtschaft zur Zeit sehr viel zu ungunsten der deutschen Bauern. Bin gespannt auf die Antworten, aber bitte kein blabla, umsetzbare Lösungsvorschläge würden meinen Frust ein wenig verringern.

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        • Andreas Müller sagt

          Wer behauptet denn, dass uns Urban Gardening ernähren soll? Aber wenn die konventionellen Bauern mit der gentechnisch veränderten Pflanzen liebäugeln sind mir stabile, extensive und standortangepasste Nutzpflanzen persönlich deutlich lieber.

          Aber wer gerne mit dem Feuer spielt…

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          • Sandra Harms sagt

            Andreas Müller,
            dann dürfen sie aber auch keinen weizen,keine kartoffel, und die meisten anderen dinge auch nicht essen, denn die gibts von natur aus garnicht, erst der mensch hat sie durch zucht,kreutzung,selektion enstehen lassen… folglich und logisch gedacht , genetisch verändert.
            Gen techik und gen technik sind zweierlei paar schuhe, ich halt diese neue methode für absolut sinnfoll, wenn dadurch dünger und pflanzenschutzmittel bei gleichbleibendem ertrag erreicht gespart werden, gen technik die wie im amerikanischen raum auf Glyhopsat also eine chemikalie setzt, ist in meinen augen ein irrweg und das werden die da drüben noch bitter böse merken…. nur ne frage der zeit! Aber was spricht dagegen gene einer kartoffel die gegen krautfäule resistent ist,aber weder ertragreich ist und nicht sonderlich schmeckt in eine kartoffel zu bringen wie wir sie kennen,und dabei chemie beim anbau zu sparen …. ? nach jetzigem verständnis der bio landwirtschaft kann es zu total ausfällen der ernte kommen,damit wäre auch das gelöst im bio sektor….

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            • Zenzi sagt

              Hallo Sandra

              Weizen, Kartoffel usw sind eben per Züchtung entstanden. Deine Annahme die Züchtung und genetische Veränderung – wie z.B. bei Mais geschehen – wären das gleiche, ist nicht richtig. Bei dem Gen-Mais wurde ein Bakterium in das Erbgut eingeschleust. Es wurde die Artenschranke übersprungen. Das kommt in der Natur und bei allen Zuchtvorgängen seit wir Menschen Ackerbau betreiben nicht vor.

              Dass du so viel Vetrauen in die noch relativ neue und noch wenig erforschte CRISPRCas-Methode hats, die ja soo präzise sein soll, wundert mich schon.

              Das Märchen von der Spritzmitteleinsparung durch die Agrogentechnik hat sich als falsch erwiesen. Ebenso das Märchen vom Mehrertrag. Kostenreduzierung dürfte auch ein Märchen bleiben. Die einzigen die verdienen, sind die Patenteigner und Firmen die passenderweise ihr Spritzmittel gleich mit dazu verkaufen.

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            • Sandra Harms sagt

              ja, zenzi schon klar…
              Spritzmittel das ich einspare ist bares geld in meiner tasche…
              Dünger den ich nicht ausbringen muss weil ne pflanze weniger braucht oder den besser verweten kann ist eben so bares geld in meiner tasche
              „Das Märchen von der Spritzmitteleinsparung durch die Agrogentechnik hat sich als falsch erwiesen“ das ist wider so eine halbwahrheit… ja bei den roundup ready pflanzen bringt man letzlich mehr psm aus. aber der bt mais in portugal und spanien kommt ohne insektizide aus, was daneben angebauter „normaler mais“ nicht tut. folglich spart man dabei psm…
              Wenn man es eben nicht herauslesen konnte, nochmal,
              Ich bin für gen technik in pflanzen, solange ein ein nutzen für die umwelt sowie für mich selber entsteht. die richtung die monsanto mit ihren roundup ready pflanzen eingeschlagen hat,lehne ich ab!!!!
              Zu den patenten, wo liegt der unterschied für saat zu bezahlen die gezüchtet wurde und welcher aus dem labor? bezahlt wird in jedem fall, und die höhe ist nahezu identisch, aber wenn wir das hier verhindern, machen es andere wo anders, und die diktieren dann. noch kann man ganz genau festlegen, was muss so eine pflanze können, was darf sie können, was darf sie nicht…. wer bekommt gelder zur forschung und entwicklung usw usw, das alles kann man noch bestimmen… in 3 jahren ist es aber zu spät und der markt dafür ist aufgeteilt

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            • Andreas Müller sagt

              Auf dem Saatgutfestival gibt es sogar Tomatensamen und Bayer ist auch da – verrückt Sache aber auch

              Was du Bayer immer schon mal fragen wolltest…
              10 Milliarden – Wie werden wir alle satt? Mit seinem Filmtitel bringt Valentin Thurn die Frage auf den Punkt. Der Agrarchemie- und Saatgutkonzern Bayer beantwortet sie anders als Verfechter*innen des Konzepts der Ernährungssouveränität, der Saatgutfreiheit und des Rechts auf Nahrung. Am Samstag trifft Dr. Martin Märkl (Bayer Crop Science) im FORUM VHS auf Roman Herre (FIAN Deutschland – „Satte Menschen statt satte Gewinne“) und die Saatgutaktivistin und Autorin Anja Banzhaf („Wer die Saat hat, hat das Sagen“). Es verspricht, spannend zu werden! Kommt vorbei, diskutiert mit!
              Anmeldung erbeten.

              Im Rahmen des Saatgutfestivals Köln 2017. https://gemeinschaftsgaerten-koeln.de/2017/01/15/saatgutfestival_koeln_2017/

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          • Zenzi sagt

            Versteh ich auch nicht, dass hier der Link für das Saatgutfestival gleich die Welt mit UrbanGardening retten soll. War nie die Rede davon. Ich kenne durchaus ein paar Bauern, die im eigenen Garten Sorten ausprobieren, die „en masse“ auf dem Feld schwierig zu handhaben wären. Ja , ist doch OK wenn die Eltern/Opa/Oma den Hausgarten machen und die erwachsenen Kinder sich um den Hof und die Felder kümmern.

            Thema zu CRISPRCas und Gentechnik ist aber auch die Arten-und Sortenvielfalt. Nicht alles Alte war und ist gut. Aber der Erhalt der Biodiversität ist Menschenwichtig!
            Die Gentechnik spricht eindeutig dagegen.

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            • Schmeckt gut sagt

              Na, ein bißchen empfindlich? Wird uns Bauern sonst oft vorgeworfen. Ich habe nur in etwa so argumentiert, wie ihr es oft macht. Links posten und wenn dann dagegen argumentiert wird, schmollen. Nicht ich habe hier das „urban gardening“ als – zugegeben angedeutet – Retter des „Bäuerlichen“ dargestellt (lizenzfreie Sorte…). Laßt uns endlich so diskutieren, dass wir Bauern auch erkennen können, dass ihr Kritiker unsere Probleme auch erst nehmt. Ich sehe dies im Moment nicht. Insbesondere in der Politik fehlt mir die Ernsthaftigkeit – es geht nur um Profilierung.

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          • Martin Gork sagt

            Herr Müller, Sie sollten sich besser mit dem Thema Gentechnik befassen,
            denn eine GVO ist eine Eigenschaft und nicht eine Sorte.

            Man kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn sich „Gen-Kritiker“ zum Thema äußern, immer wieder die selben falschen Annahmen.

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    • jochen böhrer sagt

      Was für ein Quatsch. Zitat: „Der internationale Markt bietet nur noch wenige Hochleistungssorten an, deren Erträge
      im konventionellen Anbau auf exakt abgestimmte Chemikalien angewiesen sind.“ Allein in Deutschland sind 500 Maissorten und 300 Weizensorten zugelassen.. dazu kommen nochmal soviele in anderen EU- Ländern zugelassenen Sorten. Mit Liniensorten bei Mais oder Rüben würde man sich selber mehr als bescheißen.

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      • Na ja, 500 Maissorten scheint mir ein bischen übertrieben. Da wird wohl ein und die selbe Sorte von 10 verschiedenen Maiskonzernen unter verschiedenen Markennamen verkauft werden und schon hat man aus einer Sorte 10 gemacht.

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        • Martin Gork sagt

          Eine Sorte kann nicht von 10 verschiedenen Unternehmen unter unterschiedlichen Namen verkauft werden.
          Ein Blick in das Sortenschutzgesetz dürfte reichen, warum immer diese Vermutungen, die fernab der Realität sind?

          Gerade der Mais zeigt doch die züchterischen Leistungen, einfach mal die letzten 20 Jahre anschauen.

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  6. Zenzi sagt

    CRISPRCas ist eine Veränderung am Gen und gehört eindeutig zu der Riege der gentechnisch veränderten Pflanzen. Die Veränderung geschieht an der isolierten Erbsubstanz und ein Enzym übernimmt die Reparatur was einer spontanen Mutation gleichkommt. Zur Zeit wird versucht über die Definition dieser Anwendung das bestehende Gentechnikgesetz zu umschiffen. Anders als bei einer natürlichen Zucht (Selektion) wird hier ganz klar in die isolierte DNA eingegriffen. Es wird nur wie bei der bisherigen kein artfremdes Gen eingeschleust. Was ich zudem bei dem Artikel herauslese ist, dass H. Niggli die Biolandwirtschaft ziemlich egal ist. Ihm geht es um die 91% konventionell Produzierte.

    Die Crux an CRISPRCas ist, dass es in der Pflanze nicht mehr als verändert nachgewiesen werden kann. „Naturidentisch“ betrachte ich trotzdem als negativ. Die ganzen Aromen im Joghurt z.B. sind ja auch „naturidentisch“ und trotzdem ist keine Spur echte Vanille ode was auch immer enthalten. Ich kaufe sowas nicht. Erst Recht nicht für 25 cent / Becher.

    Gut wäre auch zwischen den versch. Gentechnikarten zu unterscheiden und sie nicht bei Argumentationsbedarf zu vermischen.“Rote“ also medizinische Gentechnik geschieht in einem geschlossenen Kreislauf. Die „Grüne“ oder Agrogentechnik geschieht auf den Feldern weltweit, mit z.T. verheerenden Wirkungen.

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    • Martin Gork sagt

      Niggli ist die Biolandwirtschaft egal?
      Wie kommt man auf eine solch lustige Idee?
      http://www.fibl.org/de/mitarbeiter/niggli-urs.html

      Und welche verheerenden Wirkungen gibt es denn? Das die Landwirte, die diese einsetzen dürfen, anwenden? 10% der weltweiten Ackerfläche werden heute mit gentechnisch veränderten Eigenschaften beackert.
      Verheerendes kann ich nicht erkennen, außer das immer mehr Staaten den Anbau zulassen.

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      • Zenzi sagt

        In Ländern wie Argentinien oder Kanada gibt es keine Bio-Landwirtschaft mehr.
        Trotz der riesigen Flächen hat sich der Genraps ausgekreuzt.
        Abstandregelungen sind obsolet.
        Untrennbar mit der bisherigen Agrogentechnik ist auch das Spritzmittel „RoundUp“ verbunden. Sog. „Superweeds“ die allüberall an und in den Feldern stehen und dem Totalherbizid mittlerweile widerstehen. Die Landwirte spitzen dann noch mehr, oder andere Herbizide, was aber nicht hilft. In Südamerika z.B. wird das Grundwasser zusehenes verseucht, da dort gleich per Flugzeug gespritzt wird. Es geht dabei nicht um die oft zitierten „schwarzen Schafe“ sondern das ist dort Alltag. Das Heilsversprechen des höheren Ertrages erfüllt sich auch nicht. In den ersten Jahren gibt es zwar Steigerungen die dann aber wieder abnimmt. http://keine-gentechnik.de/dossiers/hunger-und-gentechnik/
        Agrogentechnik hilft am besten den Saatgut-/Düngemittelkonzernen und dem Landwirt das Geld aus der Tasche zu ziehen.

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        • Martin Gork sagt

          In Kanada gibt es bis heute Biolandwirtschaft, nennt man dort organic Farming.
          Und „Superweeds“, die gegen Glyphosat resistent sind, sind in wie fern ein Problem für die Landwirtschaft? Entweder nimmt man einen andere Wirkstoff oder man macht es wie in der Biolandwirtschaft mit Eisen, Stahl und Diesel.

          In Argentinien dürfte es auch Biolandwirtschaft geben, ist aber vermutlich nicht sonderlich interessant, da man dafür auch Käufer braucht und die gibt es dort nur sehr sehr begrenzt. In Deutschland erfährt man von den 5% Biolandwirtschaft auch nur, weil darum ein Hyper veranstaltet wird, in anderen Länder glaubt man, wir hätten hier 95% Biolandwirtschaft, wenn die die deutschen Schlagzeilen verfolgen.
          Und ich nehme an „Keine-Gentechnik“ wird eine solide Quelle zum Thema Gentechnik sein? Wenn man gegen etwas ist, dann wird man vermutlich vergessen wichtige Dinge zu erwähnen.

          Und 20 Millionen Landwirte, die GVO anbauen, kennen vermutlich die hochwissenschaftliche Internetseite nicht, ansonsten würden die vor Ort für ihren eigen Betrieb keine andere Entscheidung treffen? Ich nehme an, die 20 Millionen Landwirte weltweit werden nicht alle dumm sein, vermutlich hat der Großteil von denen mehr Erfahrung und Ahnung von dem Thema als die intelligent Internetseite.

          Wir haben in Deutschland ganz andere Probleme,
          „Superweeds“ (Ackerfuchschwanz) in Getreide oder Hirse in Hackfrüchten (Gemüse), die sich nur noch schwer bekämpfen lassen, ganz ohne Gentechnik. Vielleicht könnte Gentechnik hier Abhilfe leisten.

          Und die falsche Anwendung eines Spritzmittels ist nicht etwas anderes als Gentechnik.

          Verheerende Folgen kann ich aber nicht sehen.
          In Deutschland kann man die Bio-Rapsflächen an einem Tag zu Fuss umrunden, ohne Gentechnik…

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          • Zenzi sagt

            Die organic Farmers haben aber riesige Probleme mit Kontaminationen von GVO, wie überall wo Gensorten angebaut werden.

            Für Deutschland wurden die Weichen seinerzeit für Bio eindeutig falsch gestellt. Jetzt haben wir das Dilemma mit „Biokartoffeln aus Ägypten“ uvm. Das brauch ich auch nicht. Dann kauf ich lieber konventionell und frag beim Bauern in der Region nach, wie er es hält, mit Kraut abspritzen und was es da alles gibt.
            Die Zahl „20 Mill. Landwirte die GVO anbauen“ dürfte von dir erfunden sein. Genauere Zahlen besonders flächenmäßig kannst du hier entnehmen: http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/anbaustatistiken/
            Die Seite ist aus Deutschland und hier wird kein GVO angebaut.
            Die Seite ist sachlich und fachlich gut recherchiert.

            Superunkräuter sind ein weltweites Problem und auf die weltweite Lösungsmaschinerie der Spritzmittelexperten zurückzuführen. Es taucht immer das Unkraut auf, wo ein Ungleichgewicht in der Bodenzusammensetzung ist.
            Falsche Anwendung von Spritzmitteln hat mit Gentechnik erstmal nix zu tun. Denke da hast du einen Schreibfehler drin.

            Verheerende Folgen mit Gentechnik siehst du im Ausland, also über den Tellerrand mal hinaus…

            0
            • Martin Gork sagt

              Ich entnehme meine Daten lieber der FAO und keiner eindeutig einseitigen Internetseite.
              Ihre Seite nutzt die Daten auch von dort, über 12% der Ackerfläche werden heute mit GVO bestellt, man könnte von einem Boom sprechen. Keine Technologie hat sich schneller in der Landwirtschaft verbreitet.
              Und Sie die Behauptung aufstellen, die Millionen Bauern wären erfunden, dann erwarte ich kein „dürfte“ sondern eine anständige Antwort.

              Und zum Thema Unkraut, fragen sie die HRAC, die beschäftigen sich weltweit mit Resistenzen.
              Ein Grund keine GVO anzubauen sehe ich dadurch nicht, eher das Gegenteil, um Resistenzen zu verlangsamen bräuchten wir viel mehr herbizidtolerante Anwendungen. Denn damit ließe sich die natürliche Resistenzentwicklung wesentlich verlangsamen,

              Und nein, falsche einseitige Nutzung von Wirkstoffen hat rein gar nichts mit Gentechnik zu tun, sondern mit falschem Ackerbau.

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        • Ich seh das so sagt

          Sie haben ja so recht:
          So viele deutsche Bauern beklagen schon, weil ihre Flugzeuge nach dem Roundup-Rundflug so versaut sind.

          P.S. Ein dreifach düsendes Hellau

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      • Zenzi sagt

        Hallo Martin, hier das Zitat von H. Niggli und seiner Interessensverlagerung
        Zitat Urs Niggli: …Unser Institut investiert sehr viel Geld in die Biozüchtungsforschung, weil es wichtig ist, dass man sieht, welche Potenziale diese Alternative hat. Mich treiben aber die ökologischen Probleme der 91 Prozent konventionellen Bauern in Deutschland um. Und da muss man es aushalten, nicht immer linienkonform zu sein.“

        Man beachte auch den Euphemismus „Biozüchtungsforschung“ nur weil da „Bio“ draufsteht ist im Geiste nicht unsere Biolandwirtschaft drin.

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        • Martin Gork sagt

          Herr Niggli ist sowas die der Pabst in der Forschung um die biologische Landwirtschaft.
          Man sollte nicht hinter jedem Busch und so.

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    • Ich seh das so sagt

      Sie meinen bei roter Gentechnik genau welchen „geschlossenen“ Kreislauf ?
      Den des Körpers, den des Krankenhauses, den des medizinischen und/oder pharmazeutischen Bereichs allgemein …..?

      Vielleicht am Hand von 2 Beispielen:
      1) Zitat: „In den 1980er Jahren gab es in Deutschland noch verbreitet Bedenken gegen die rote Biotechnologie. Sie führten zu einer jahrelangen Verzögerung der Genehmigung einer Anlage zur gentechnischen Insulinproduktion in Frankfurt. Inzwischen haben die Erfolge der roten Biotechnologie aber die meisten überzeugt. In Umfragen wird sie meist positiv bewertet.“

      2) Zitat: „Die somatische Gentherapie: Substitution, also Ersatz eines genetischen Defekts. Den Patienten werden Zellen entnommen, diese werden vermehrt, gentechnisch verändert und wieder implantiert oder die „heilenden“ Gene werden über Vektoren versucht an ihr Ziel zu bringen. Dazu gehört auch der Transport von Suizid-Genen d. h. Genen, die entartete Gene zum „Selbstmord“ treiben sollen.

      Hier wäre ich ihnen dankbar, wenn sie uns/mir den/die Unterschied(e) zur „bösen“ grünen Gentechnik herausfiltern.
      Danke schon vorab für Ihre Bemühungen.

      P.S.Definition bei Ökoherz.de:
      Als „rote Gentechnologie“ wird die Gentechnik bezeichnet, die in Medizin und Pharmakologie zur Anwendung kommt. Sie dient der Entwicklung von Medikamenten und Methoden zur Krankheitserkennung und -therapie. Weitere Anwendungsgebiete sind u.a. die Herstellung von Impfstoffen, pränatale Diagnostik, aber auch Versuche mit Embryonen und Klonierungsversuche. Die Zulassung der Keimbahntherapie ist ein erklärtes Ziel der roten Gentechnik.

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      • Zenzi sagt

        Sehr geehrte/r /Frau / Herr Ich sehe das so

        Geschlossener Kreislauf bei Roter Gentechnik meint das Reagenzglas indem die Forschung für die gentechnisch veränderten Wirkstoffe geschehen. Ob Impfstoffe, oder Insulin … alles in geschlossenen Kreisläufen hergestellt.

        Grüne Gentechnik findet auf den Feldern statt und kreuzt sich, z.B. bei Raps auch mit anderen Kreuzblütlern aus. In Kanada gab es zwar Rapshonig (auch Bioqualitäten) jedoch wurde überall Genraps nachgewiesen.

        Grüne Gentechnik ist per se nicht böse, sondern das was der Mensch daraus macht.
        (Blöder Satz und könnte auch von der Waffenindustrie kommen, gell. )

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        • Martin Gork sagt

          Und wenn die gentechnisch veränderten Organismen mal das Labor verlassen?
          Immerhin ein Grund, den Greenpeace und die Grünen immer in Feld geführt haben.

          Es gibt auch deutschen Bio-Raps-Honig, gerade in Schleswig Holstein…
          Immerhin gibt es dort 100 Hektar Bio-Raps und mehrere tausend Hektar konventionellen. Ob die Bienen wissen welche Felder die anfliegen müssen für Bio-Honig oder ist es eher nur wischiwaschi?

          Und was macht der Mensch aus der Gentechnik?
          Vermutlich gäbe es heute wesentlich mehr Eigenschaften am Markt, wenn dieses Theater nicht so massiv gegen Gentechnik Stimmung gemacht hätte.
          Pilzresistenzen, die Fungizide erübrigen, sind erst seit kurzem auf dem Markt und wieder nur dort, wo man weniger Hysterie an den Tag legt.
          In Asien legt man großen Wert auf Insekten Resistenzen, die staatlichen Einrichtungen arbeiten daran selbst.

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        • Ich seh das so sagt

          Und wie ist das, wenn sich die mit (geschlossener) Reagenzglas-Gentechnik verseuchten Menschen durch Vermehrung (mit oder ohne Reagenzglas) ihre Gene weitergeben. Das kriegen sie über Generationen nicht mehr weg.

          „Grüne Gentechnik ist per se nicht böse, sondern das was der Mensch daraus macht.“ Nicht böse sein: Aber den Billigspruch können sie bei roter, weißer, blauer, brauner Gentechnik genauso vom Stapel lassen, wie auch sonst bei Allem, Jederzeit und Überall.

          Wenn man aber (in beliebter Über- oder Bessermensch-Manier) vorsorglich alles verbietet, weil nicht absehbar ist, was der Mensch daraus macht, gäbe es nicht mal eine Glasflasche (weil sie können jemanden damit eins überziehen oder sich mit dem Inhalt womöglich einen Rausch antrinken) oder ein Auto (weil soviel Menschen Jahr für Jahr dadurch zu Tode kommen).

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        • Sandra Harms sagt

          @Zenzi
          ja die horror meldung vom honig…. allein da hilft schon logisches denken…
          wenn so ein bienenstock 10.000 bienen hat und die am sammeln sind, werden die wenn sie in ihrer reichweite raps haben den nicht ungenutzt lassen, da wären sie ja auch schön blöd… aber bei tieren ist es genauso wie beim menschen,die geschmäcker sind verschieden, daher wird es immer bienen geben die sich was anderes suchen auch wenn da grad raps blüht… igendwo findet sich immer etwas anderes was blüht und das landet auh im honig… folglich würde man garantiert in unseren breiten, im rapshonig zb gene vom Flieder,Ginster und von diversen anderen pflanzen finden… also mal soviel zum thema genetisch rein….

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          • Zenzi sagt

            Bienen sind Blütenstet beim suchen.
            Deswegen gibt es überhaupt sortenreinen Honig.
            Große Rapsfelder, mit ein paar Völkern bestückt werden die Blüten des Rapsfeldes besuchen. Übrigends gewinnt das Rapsfeld ( und damit der Landwirt) dadurch nicht nur in der Samenbildung (Quantität) sondern auch die Qualität des Samens wird durch die regen Bienenbesuche besser.
            Auf was für „Horror“-Meldungen beziehst du dich?

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            • Sandra Harms sagt

              da war vor nicht all zu langer zeit ne meldung das rapshonig in de. ja zu xy% genverseucht wäre….. (komisch nur das hier keine gvo pflanzen angebaut werden)

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            • Martin Gork sagt

              Ist der Honig aus Kanada dann auch RoundUpReady?
              Sind die Pollen von RoundUp toleranten Kräutern dann eigentlich auch schlecht für den Honig oder ist das Gen dann egal?

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      • Martin Gork sagt

        Weil Demeter das sagt?
        Schon mal die Richtlinien von Demeter gelesen? Es sind schon Menschen für weniger in die Psychiatrie eingewiesen worden.

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    • Zenzi sagt

      Hallo Piet

      Gentechnik ist keine Zucht. Bei den bisherigen gentechnischen Verfahren wird über die Artengrenzen hinaus das Erbgut verändert. Eine Leuchtqualle würde sich nicht mit einem Schaf paaren. In der Gentechnik schon. Da gibt Leuchtschafe die du Nachts mit der Taschenplampe gut finden kannst. Ich meine, es muss der Mensch nicht alles tun, nur weil er es kann.

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      • Martin Gork sagt

        Wie kommen Sie auf diese Idee?
        Cisgen und Transgen scheinen Fremdwörter, daher Ihre Antworten.

        Die BASF hatte eine cisgene Kartoffel gegen Krautfäule entwickelt, per klassischen Zuchtverfahren auch mit der mutagenen Züchtung ist es in 40 Jahren nicht gelungen diese Gen aus der Kartoffel in die Kartoffel zu bekommen.

        Es gibt auch Tabakpflanzen die Nachts leuchten, die werden als organische Lichtquelle gerne gekauft.

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  7. Martin Gork sagt

    Willi wird von diesem Monsanto bezahlt – ist doch klar.
    Das Unternehmen aus St. Louis bezahlt alle Bauern, Berater, Politiker, Wissenschaftler auf dieser Welt. Die 14 Milliarden, die das Unternehmen im einnimmt, gehen komplett für Schmiergeld drauf, jeder bekommt einen Scheck von 100$.

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      • Martin Gork sagt

        Mein Postbote behält den Brief mit dem Scheck leider immer ein, er sagt das wäre Schweigegeld, ansonsten geht er an die Presse, er würde sich als Whistleblower an Silvia Liebrecht wenden.

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        • Ich seh das so sagt

          Jetzt weiß ich wenigstens, warum meiner die Post mit nem Porsche ausfährt und mich immer so betont freundlich grüßt.

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    • Bauer Willi sagt

      Muss gleich mal zur Bank und schauen, ob die Überweisung angekommen ist. Bisher war da jedenfalls Fehlanzeige. 🙂
      Bauer Willi

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      • Der Brandenburgbauer sagt

        Willi ,das weißt Du doch gar nicht, da musst Du erst einmal Alois fragen.

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  8. Ich seh das so sagt

    Mal was Philosophisches als Ergänzung:
    „Aus dem Fluch wird langsam ein Segen. Wobei Bacon noch unterstellte, dass die Unruhe des wissenschaftlichen Fortschritts eine vorübergehende sein würde, sich die paradiesische Ruhe wieder einstellen könne, sobald das Buch der Natur gelesen und das Wissen vollständig sei. Diesem „Wiederherstellungsmodell“ erteilt die in der Moderne entfesselte Unruhe eine Absage.
    Etwa in der berühmten elften Feuerbachthese von Karl Marx. Dass es nicht gelte, die Welt zu interpretieren, sondern sie zu verändern, setzt voraus, dass Unruhe endgültig zur positiven Signatur der Moderne geworden ist. „Dass die Welt etwas ist, das es zu verändern gilt, war und ist der übergreifende Konsens europäischer Intellektualität. Der erhabenste Ruhmestitel, den die westliche Kultur an ihre Intellektuellen zu vergeben hat, ist die Auszeichnung als Unruhestifter.“

    Zitat aus dem Buch „Die Unruhe der Welt“ von Ralf Konnersmann

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/ralf-konersmann-analyse-die-unruhe-der-welt-13617027.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/philosophie-paradiese-sind-kein-jagdrevier-1.2592238

    1
    • Martin Gork sagt

      Vielleicht hätte man den Buchdruck verbieten sollen, die Risiken sind nicht ausreichend erfasst und Fortschritt ist grundsätzlich was schlimmes…
      Man ist doch immer wieder überrascht, dass Menschen den Fortschritt verteufeln, diesen aber selbst doch immer gerne annehmen, anstatt in den Busch zu ziehen.

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      • Ich seh das so sagt

        Sie kennen das ja:
        Früher hieß es: „WISSEN IST MACHT“
        Postfaktische Deutung heute: „Nichtwissen macht nix“

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        • Martin Gork sagt

          Da es mit dem Wissen hapert, kommen Thema fremde Philosophen auf die Tagesordnung?
          Wie sieht es mit der Aussage alter religiöser Philosophen aus:
          „Macht Euch die Erde untertan“.

          Warum das Wissen nicht nutzen, wenn es da ist?

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    • Stadtmensch sagt

      Ha! Der Renzensent weiß auch nicht so genau, was er nun anhimmeln soll: „Stoiker, die sich nicht aus der Unruhe bringen lassen“ (btw was für ein Stuss) oder „Dandys, Flaneure und Feuilletonisten“, die „sich durch die Art ihrer Lebensführung dem Reglement der inquietär vereinheitlichten Moderne“ entziehen.
      Dem gehetzten Malocher, der FAZ liest, weil er sich auch irgendwie der o.g. Gruppe von „dem Produktionsprozess Enthobenen“ zugehörig fühlen möchte, winkt immerhin Befreiung für die Dauer der Lektüre.

      0
  9. Bauer Willi sagt

    @von Wort
    Haben Sie den Artikel gelesen? -Wir haben ihn deshalb gebracht, weil Greenpeace ein Interview mit einem Bio-Forscher geführt hat. Das ist doch bemerkenswert, oder? Mit meiner eigenen Meinung hat das erst einmal nichts zu tun, sondern wir stellen das Thema zur Diskussion.
    – Warum nicht mit Greenpeace reden?
    – Wo steht, dass ich pro Bio bin? Wo steht, dass ich dagegen bin?
    – Die Bürger kaufen vorwiegend nach dem Preis ein. Was sozial Schwache angeht, habe ich das in dem Artikel „Entschuldigung lieber Verbraucher“ ausführlich erläutert, dass es diesen nicht anders möglich ist, als nur auf den Preis zu schauen.
    – Ich bin nicht arm. Wir machen den Blog hier „so nebenbei“ und versuchen einen Dialog hinzubekommen. Wir sammeln keine Spenden, sonst hätten wir schon längst einen Button dafür eingerichtet. Wenn aber Leser unsere Arbeit gut finden, freuen wir uns natürlich über Unterstützung.
    Wahrscheinlich waren die 5 Minuten für diesen Kommentar verlorene Mühe. Ich weiß nicht, was Ihr Kommentar zum Dialog beigetragen hat.
    Bauer Willi

    8
    • Ich seh das so sagt

      Irgendwie scheint sich ihnen Sinn oder (ihrer Auffassung nach) Unsinn dieser Seite noch nicht so wirklich erschlossen zu haben:

      *) Es geht hier nicht darum – so wie früher – den Überbringer von (je nach Sicht eines Betrachters unangenehmen) Nachrichten zu köpfen oder sonst wie zu diskreditieren, etwa durch persönliche Angriffe oder Unterstellungen oder Verdächtigungen.

      *) Welche ca. 10.000 Themen aktuell sind oder nicht können sie täglich allen möglichen Medien entnehmen. Eins (1) davon wird hier täglich einer Diskussion gestellt. Wenn es sie nicht interessiert, okay. Es ist aber deswegen nicht unaktuell, nur weil sie es wollen.

      *) Schicken sie ihre Liste mit ihren topaktuellen Themen einfach an Willi oder Alois. Schreiben sie einen oder noch besser mehrere Artikel zu den ihrer Meinung nach brennendsten Themen und stellen sie diese hier zur Diskussion. Wenn sie kein Problem damit haben, Willi wird sicher auch keines damit haben.

      So einfach ist das nämlich hier.
      Noch einfacher ist eigentlich nur noch Motzen und Nichtstun.

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    • Martin Gork sagt

      Gentechnik ist aktueller denn je.
      CRISPR steht momentan in der Diskussion, wie wird die EU das neue Verfahren beurteilen, wird es als Gentechnik eingestuft oder nicht.
      Selbst bei einer Einstufung als gentechnisches Verfahren, was es ja zweifelsohne ist, wird man das nicht wirklich kontrollieren können, denn es lässt sich nicht nachweisen.
      Ihre unterschwellige Unterstellung Willi würde bezahlt werden, ist unsinnig, diese Unternehmen könnten einfach Sorten die per CRISPR verändert wurden auf den Markt bringen und niemand kann das nachweisen.
      Ich bezweifel aber ob die großen Konzerne das machen werden.

      0
    • bauerhans sagt

      „Den echten Bauern brennt was anderes unter den Nägel“

      genau,produzieren,produzieren und nochmal produzieren,nur leider haben wir überall nadelöhre…….

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      • Martin Gork sagt

        Wie sieht es mit den Problemen im Pflanzenschutz aus?
        Fungizide, Insektizide verlieren ihre Wirkung oder werden vom Markt genommen.
        Wie sollen die Probleme in 10, 20 Jahren gelöst werden?
        Warum nicht neue Lösungen finden, neue Fungizide oder Insektizide sind kaum zu erwarten und werden auch nicht günstiger sein.

        Und wer sich dem „Stress“ des produzieren entziehen möchte, der hat doch heut die besten Vorraussetzungen -> umstellen auf Bio.
        Mit einer guten Geschäftsidee wird man mit wenig auch gutes Geld verdienen können und kann sich dann noch als Weltenretter ernennen.

        0
        • bauerhans sagt

          „Wie sollen die Probleme in 10, 20 Jahren gelöst werden?“

          es wird neue konflikte geben,nicht nur in afrika oder nahost,sondern direkt in europa und dann werden wir in D im mittelpunkt stehen,weil wir die anderen wirtschaftlich an den rand gedrängt haben.

          1
        • Martin Gork sagt

          Und daher sollten wir die Landwirtschaft lieber sein lassen?
          Der arabische Frühling ist eng verknüpft mit einer weltweiten Missernte bei Getreide und die dadurch gestiegenen Getreidepreise, die Araber konnten sich das Brot kaum noch leisten, das brachte das Fass zum Überlaufen.

          Man sollte nicht immer alles irgendwie der Landwirtschaft oder Gentechnik in die Schuhe schieben, vor allem wenn es noch ins Gegenteil verdreht wird.

          1
    • Bauer Willi sagt

      @von Wort
      Machen Sie Vorschläge! Schreiben Sie Artikel, „wie es wirklich ist“. Schicken Sie uns die! Mail-Adresse steht im Impressum. Wetten, dass da nichts kommt?

      Das mit dem Nebenerwerbsbauer trifft 50% der Landwirte in Deutschland. Woher wollen Sie wissen, dass ich mich nicht für die Landwirte eingesetzt haben? Haben Sie mal mit rheinischen Landwirten gesprochen? Und ja, wir haben mal den Vorschlag gemacht, unsere Arbeit finanziell zu unterstützen. Was ist daran verwerflich?
      Und noch was: wenn Ihnen unsere Seite nicht passt, warum nerven Sie dann alle anderen, die hier in der Sache diskutieren wollen? Die können auf ihre persönlichen Vorwürfe gegenüber meiner Person gut verzichten. Ich übrigens auch, aber Sie können auch ruhig so weitermachen. Scheint Ihnen ja Spaß zu machen.
      Bauer Willi

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      • Der Brandenburgbauer sagt

        Willi ich danke Dir, eine klare Ansage an von Wort. Einmal richtig Kante zeigen kann auch sehr entspannt sein.

        0
  10. rebecca sagt

    Das ist nichts neues und wer das Bauer Willi Buch gelesen hat, dem sollte das eigentlich klar sein.

    0
  11. Walter Parthon sagt

    Bauernverband SW

    Bio boomt -wenn es billig ist
    In Deutschland gab es 2015 insgesamt 24.343 Bio-Höfe. Das sind knapp 9 % aller Betriebe. Sie bewirtschaften eine Ackerfläche von 1.077.950 Hektar. Der Bio-Anteil an der landwirtschaftlichen Fläche betrug 6,4 Prozent. 2015 lag der Bio-Umsatz in Deutschland bei 8,62 Mrd. Euro. Trotzdem machen Bio-Produkte nur 4,4 % des Lebensmittelumsatzes aus (2015). Bei Fleisch liegt der Bio-Anteil bei 0,7 % (Geflügel), 1,2 % (Schwein) und 2,4 % (Rind). Pro Kopf gab der deutsche Verbraucher im Jahr davor 97 Euro für Ökoprodukte aus.
    Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Schleswig-Holstein ist 2016 so stark gewachsen wie nie zuvor. Im vergangenen Jahr wurden 49.200 Hektar ökologisch bewirtschaftet, 5 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Die Zahl der Betriebe liegt bei 600 – ein Zuwachs von 80 Betrieben im vergangenen Jahr. Interessant: 38 % der Umstellungsbetreibe des Jahres 2016 bewirtschaften mehr als 100 Hektar.
    Doch steigt die Staatsabhängigkeit der Betriebe durch Direktzahlung, Ökoprämie, Investitionshilfe für Ställe, Aussparung vom Greening. All das macht vor allem eines: Ökoprodukte billiger. Für Minister Robert Habeck der richtige Weg, das wurde gestern auf einer Tagung in Rendsburg deutlich. Der Markt versagt, der Staat hilft. Nicht jeder Landwirt wollte das gestern akzeptieren.

    1
  12. Ich seh das so sagt

    Sind sie jetzt vom Agrarexperten zum selbsternannten Psychotherapeuten von Bauer Willi mutiert.
    Oder haben sie gerade festgestellt, daß es Menschen gibt die vielfältig sind, während andere ihre Pippy Langstrumpf Welt dann doch immer wieder den fortschreitenden Gegebenheiten anpassen müssen.
    In freudiger Erwartung ihrer nächsten Expertise.

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  13. Stadtmensch sagt

    Große Geister diskutieren über Ideen. Durchschnittliche Geister diskutieren über Geschehnisse. Kleine Geister diskutieren über Menschen.

    5
    • Martin Gork sagt

      Hier hat er aber doch Greenpeace und Urs Niggli zur Diskussion gestellt mit dem Thema Gentechnik.
      Was hat das nun genau mit Willi zu tun?
      Soll er solche Themen ausklammern, weil darüber nicht gesprochen werden darf, weil Gentechnik böse ist? Gab es schon mal, da durfte man auch am Menschen nicht studieren, weil die Kirchen das verboten haben.
      Alles böse, wenn der Mensch sein Wissen erweitert!

      2
  14. Berthold Lauer sagt

    Da muss Greenpeace aber erst mal die eigenen „Hardcoreaktivisten“ überzeugen!!

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    • Martin Gork sagt

      Die sind zu 99% gegen etwas oder für etwas, immer wie Greenpeace es vorgibt.
      Die denken nicht sonderlich viel nach, lassen sich die Welt aus der Hafen City einteilen in gut oder schlecht.

      1
  15. Stadtmensch sagt

    Ich hau mal einen raus, weil ich leider zu wenig Zeit für einen vernünftigen Einerseits- Andererseits Beitrag habe:

    Für die geltungssüchtige Wissenschaft und die dahinter stehenden Vermarktungsinteressen ist es von essentieller Bedeutung, Pflanzen mit eingebautem, unmgehbaren Kopierschutz am Markt zu etablieren. Hier liegen noch riesige Erpressungspotentiale brach, die es in Zeiten fallender Profitraten unbedingt zu heben gilt. Sie machen eine Nutzplanze zu ihrem Eigentum, an der sie nur ein paar Gene modifiziert haben und sichern sich das private Verfügungsrecht am gesamten Genom der Nutzplanze, an dem Generationen über jahrtausende gearbeitet haben.

    Nebenbei kann man die mühsame (unprofitable) Arbeit an der Regeneration der Ökosysteme schadlos noch weiter hinauszögern (Versalzung? egal, Dürre? egal).

    Die Wissenschaft konnte lange Zeit nicht erklären, wie so eine kleiner Süßwasserpolyp „funktioniert“. Wie er einen lebenden von einem toten Wasserfloh unterscheiden kann. Aber das mit der Atombombe hatte sie drauf.
    Und genau so ist der Boden für sie immer noch weitgehend unverstanden.

    Dünnbrettbohrer wo man nur hinschaut!

    2
    • rebecca sagt

      Kernernergienutzung ist ein gutes Beispiel für die Entwicklung einer Technologie die einst von Politik, Medien und Wirtschaft hoch gelobt wurde. Wer sich dagegen ausgeprochen hat galt als Fortschrittsfeindlich.

      Die heutige Entwickung ist bekannt. Da die Konsequenzen des Einsatzes von gentechnisch veränderten Organismen vom heutigen Stand nicht zu überblicken sind, ist die Befürchtung das es mit der Gentechnik eine ähnliche Entwicklung gibt naheliegend.

      Unterschied ist das die negativen Folgen der Kernkraftnutzung irgendwie mit viel Geld noch einigermaßen zu bewältigen sind.
      Bei Gentechnisch veränderten Organismen in der Natur sieht das anders aus.

      Die Frage ist daher ob die Gesellschaft dieses Risiko eingehen soll nur weil ein paar wenige gierige Menschen den Hals nicht voll bekommen.

      0
      • Bauer Willi sagt

        Siehe mein Kommentar beim @Stadtmensch. Ansonsten bedienen Sie wieder die bekannten Klischees.

        Ich hab jetzt aber auch keine Zeit mehr…und schon genug über das Thema geschrieben…
        Bauer Willi

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      • Ich seh das so sagt

        Es waren leider auch gierige Menschen, die das Internet, das Handy und vor allem den Handymasten in die Menschheit gebracht haben. Die guten Teile dieser Menschheit sagen heute noch, die Auswirkungen der Handystrahlung ist „noch nicht bis ins letzte Detail“ erforscht, sie „steht im Verdacht“ irgendeine Krankheit sicher auszulösen, „die eventuell langfristig negativen“ Folgen sind nicht abschätzbar, und dann noch das beliebte „verbleibende Restrisiko“ etc. Und bevor das nicht alles „100% geklärt“ ist, dürfe man nach dem Vorsorgeprinzip keine Handymasten aufstellen oder ein Handy benutzen, oder die anderen Bereiche weder anrühren, weiterbetreiben, darüber nachdenken und es daher lieber einfach bleiben lassen.

        Das sind die Standardfloskeln der Dauer-Bedenkenträger, die sie bei Handymasten genauso von sich gaben und geben, wie bei roter, grüner und weißer Gentechnik und 1000 anderen wissenschaftlichen Neuerungen.

        Allein die Tatsache, dass 99% von denen aber mindestens 1 Handy haben, jede v.a. rote Gentechnik zu 100% an sich verwenden lassen, wenn es mehr Vorteil verspricht als die Nichtverwendung zeigt, daß die böse Gier der Entwickler dann doch mit der guten Gier der Ablehner fast völlig deckt.

        5
      • Philip sagt

        In Bezug auf Kernenergie dachte ich, dass global immer noch mehr Kraftwerke gebaut werden, als abgeschaltet werden.
        Ist das nicht eher die Realität?
        Ich gebe zu, wenn man die Medien in D verfolgt, bekommt man einen anderen Eindruck.

        Falls die Bauern nun die neuen Atomkraftwerke sind, gehts diesen in Deutschland sicher auch an den Kragen. Und die Nahrung kommt dann halt aus anderen konventionellen Quellen (wie der Strom auch).

        Auch grüne GMO sind gang und gäbe, global. Und geht die Welt jetzt unter?
        Gebe zu, wenn man die Medien und manche Kommentatoren 🙂 liest, schon.

        1
        • Martin Gork sagt

          Die 20 Millionen Gen-Bauern werden doch von der Gen-Mafia gezwungen,
          das sieht man doch in Bangladesh, da übersteigt die Nachfrage an Bt-Auberginen Saatgut das Angebot, das bislang noch staatlich begrenzt ist.

          0
    • Philip sagt

      „habe leider zu wenig Zeit für einen vernünftigen Einerseits- Andererseits Beitrag “
      „Dünnbrettbohrer wo man nur hinschaut“
      aha…
      Würde gerne mal einen Beitrag von Ihnen lesen, bei dem Sie sich ernsthaft Zeit genommen haben:)

      In punkto Saatgut ist die Situation nicht so schlimm, wie sie tun.
      Schauen Sie mal hier:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Svalbard_Global_Seed_Vault

      Und das Institut gibt es erst seit 2008, also ein Fortschritt. Ja:) !
      Und dieses Institut bekommt das Saatgut von vielen lokalen ähnlichen Instituten.
      Also sind die Sorten da; sie gehören „uns“.
      Ist jetzt die Frage ob man da unbedingt noch die RoundupReady Sorten (und alles zukünftige CRISPR/CAS Geklone) von Monsanto reinlegen muss; müssen „wir“ die unbedingt besitzen?

      Und dann immer ihre Litanei mit dem Boden.
      „Den Boden“ gibt es nicht, daher kann man „den Boden“ auch nicht verstehen; im Gegensatz zum Süsswasserpolyp.

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    • Bauer Willi sagt

      Warum dann überhaupt züchten? Da werden auch Gene „manipuliert“. Man selektiert bewusst auf das, was nützlich ist. Andererseits: wie viele Hunderassen gibt es? Eigentlich braucht es die nicht. Und die sind nur „zum Vergnügen des Menschen“ gezüchtet worden. Sinnvoll? Warum ist kein vernünftiger Dialog über Nutzen und Risiken möglich? Wahrscheinlich wegen der vielen Dünnbrettbohrer…
      Bauer Willi

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    • BerndK sagt

      Es ist doch (wie überall im Leben) nicht das Problem irgendwelche naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, sondern man muss sie finanzieren. Mit den Ressourcen, die für die Atombombe bereitgestellt wurden hätte man sogar die psychischen Probleme aller Süsswasserpolypen dieser Welt erforschen können…hat man aber nicht.
      Du verkennst, das gerade die neuen Gentechnologien mittel-wenn nicht sogar kurzfristig ökologische Probleme, wie das von Dir als Beispiel genannte Versalzung lösen können.
      Es ist sehr wichtig, das die universitäre Forschung gestärkt wird, damit Forschungsziele nicht nur von Firmeninteressen (Betonung auf: nicht nur) definiert werden, sondern auch in einem sozialen Kontext eingebettet sind.

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    • Martin Gork sagt

      Als Stadtmensch mag es für Sie unbekannt sein aber in den meisten Ländern dieser Erde gibt es für ganz normal gezüchtete Sorten den Sortenschutz, ob nun Deutschland, die EU, USA, Brasilien und und und
      In der EU ist der Sortenschutz wesentlich langläufiger als das Patent auf ein technisches Verfahren. Nach 20 Jahren sind Patente ausgelaufen und für jedermann nutzbar, ob nun Gentechnik, Handy oder der patentierte Tropfstopp einer Kaffeekanne.

      Und was bedeutet unumgehbaren Kopierschutz?
      GVO wie Sojabohnen können in manchen Ländern nachgebaut werden, da es sich nicht um Hybride handelt, dann werden Nachbaugebühren fällig, ist in Deutschland nicht anders, wenn man eine Kartoffelsorte nachbaut, da werden auch Lizenzgebühren fällig.
      Es handelt sich nun mal um geistiges Eigentum, das in der Regel mit sehr viel Geld entwickelt wurde.
      Und am „gesamten Genom“ haben die Anbieter von gentechnischen Eigenschaften nicht im geringsten ein Eigentumsrecht, immerhin bieten mehrere tausend Züchter weltweit gentechnisch veränderte Sorten an, die GVO stammen aber von nur rund 10 Anbietern, die Sorte von den Züchtern selbst.
      In Brasilien gibt es 400 Sojabohnen Züchter, alle bieten ihre Sorten auch als GVO an, da sind dann BASF, Bayer, Syngenta, Monsanto, DowAgro oder die staatliche Einrichtung Embrapa als Partner für Biotechnologien zur Auswahl.
      In der USA gibt es noch weitere Unternehmen, die GVO-Generika seit 2 Jahren anbieten, da die Patente ausgelaufen sind.

      Und was hat die Versalzung oder eine Dürre mit Gentechnik zu tun?
      Soweit mir bekannt, sind Züchter für die Zucht und eventuell für genetische Veränderungen zuständig. Sollen die sich auch noch für den Kindergartenausbau in der Stadt engagieren?
      Für den Boden sind auch andere Disziplinen der Naturwissenschaften anzuwenden als für die Genetik von Pflanzen. In der Regel haben große Züchter aber auch ausgesprochene Bodenprofis, die aber eben andere Aufgaben haben.
      Ein Schuster wird auch nicht in der Motorenentwicklungsabteilung von Daimler arbeiten.

      Ob Dünnbrettbohren oder dünnes Eis, jedenfalls klingt vieles nach Halbwissen was Du hier ablässt. Zu dem werden bei dem Thema Gentechnik zu viele Dinge durcheinander gebracht, vermutlich fehlt dazu die Aufklärung.
      Monsanto sollte in der Bravo eine Seite bekommen, wo Leserbriefe beantwortet werden
      „Dr. Grant beantwortet Ihre Fragen“

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      • Stadtmensch sagt

        Danke für den Tipp mit der Bravo – da weiß ich nun wenigstens, wo ich mein Halbwissen vervollkommnen kann. Außerdem lasse ich nichts ab sondern ich haue raus (Anmerkung s.o.).

        Was hat denn die bisherige grüne Gentechnik von ihren Versprechungen gehalten? Haben „wir“ weniger PSM gebraucht? Nein, im Gegenteil. Was haben „wir“ bekommen? Biosprit mit einer verheerenden Energiebilanz.
        Minderwertige Baumwolle, Cash-Crops in Entwicklungsländern die besser Nahrung für die eigene Bevölkerung anbauen sollten. Gab es unvorhergesehene Nebenwirkungen? – ja (Resistenzen gegen obligatorische „Kulturbegleitchemie“). Es ist bezeichnend, dass die Gates- und die Rockefeller Foundation einerseits riesige Saatgutbanken betreiben (wo keiner ran darf) und andererseits überall die grüne Gentechnik verbreiten. Finger weg von unserem Essen sag ich da nur! Halbwissen hin oder her. Auf überzüchtete Heimtiere und Mobilfunknetz kann man verzichten auf frei zugängliches Saatgut nicht. Das IP-Protokoll ist nicht auf dem Mist der Privatwirtschaft gewachsen und das HTTP auch nicht. Was war gleich nochmal die herausragende intellektuelle Leistung eines Mark Zuckerberg, der jetzt so große Töne spuckt? Was läuft unter der Haube von Android? Wer hat das erfunden? Richtig, es war eine kollektive Leistung basierend auf nicht erpresster Koopertaion von Menschen. Wenn ich das schön höre: geistiges Eigentum! Jeder, der von geistigem Eigentum quackt, wäre ohne die Sedimente einer sehr langen Wissenschaftstradition nicht mal in der Lage, sich einen Faustkeil zu schnitzen.

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        • BerndK sagt

          Tja @Stadtmensch, Du hast es geschafft auf wenig Worte komprimiert, alle Deine Vorurteile über Wissenschaft und Wirtschaft, gespickt mit ein paar Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien darzulegen. Mein Glückwunsch! So einen Mist hab ich lange nicht mehr gelesen.

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        • Ich seh das so sagt

          Bei welchem Geheimdienst sind sie den Mitarbeiter ?

          Halbtags, Ganztags ?
          Bezahlung zufriedenstellend ?
          Nur so aus Eigeninteresse, weil ich Nebenerwerb suche ?
          Habe von den NGO´s schon gelernt: „Wenn die Kohle paßt, ändere ich gerne auch meine Meinung“ und aus der Politik „Was interessiert mich mein Quatsch von gestern“

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          • Stadtmensch sagt

            >>„Wenn die Kohle paßt, ändere ich gerne auch meine >>Meinung“
            Nana, wollen uns doch nicht auf das „von Wort“ Niveau hinab begeben.
            Ansonsten bin ich immer offen für Argumente jenseits von „Mist, VT, Halbwahrheiten, Vorurteile“.
            Wenn es eine NGO gibt, die etwas nur des Geldes wegen tut, dann ist es eine mit Namen AGRA. Die brauchen nicht um Spenden betteln – die machen einfach.
            Es ist doch immer dasselbe, wenn Willi das Gentechnik-Fass aufmacht…

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            • Martin Gork sagt

              „Es ist doch immer dasselbe, wenn Willi das Gentechnik-Fass aufmacht…“

              Stimmt!
              Es kommt immer der gleiche Unsinn als Gegenargument,
              – Profitgier
              – da wird Sortenschutz und Patente auf technische Verfahren durcheinander geworfen,
              – Wirkstoffmengen bei Herbiziden werden wild in den Ring gebracht, ohne zu wissen wieso es unterschiedliche Aufwandmengen gibt und das die Menge allein nicht zur Aussage über die Toxizität oder Umweltauswirkungen etwas aussagt
              – Monsanto – bezahlt
              – Baumwollsorten werden mit Biotechnologien verwechselt
              – Superweeds entstehen, ohne zu verstehen, dass alle Herbizide einer Resistenzentwicklung unterliegen
              – Insekten werden resistent gegen Bt… es gab schon Bt-resistente Zünsler, bevor man überhaupt Bt-Mais entwickelt hat. Erste Funde stammen aus den 1980gern, über 10 Jahre vor dem Anbau
              – falsche Anwendung (fehlende Fruchtfolge) wird mit Gentechnik verwechselt
              .
              .
              .

              War hier nicht vor 4 Wochen erst Sorten- und Patentschutz mal das Thema?
              Übrigens lassen sich auch Hybride teilweise patentieren, es kommt eben auf das Verfahren an, technische Verfahren lassen sich im gewissen Umfang patentieren.

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        • Martin Gork sagt

          Sie sollten vielleicht erst doch die Grundzüge der Biologie in Bezug auf Resistenzen auffrischen.
          Und niemand wird behauptet haben, es wird keine Resistenzentwicklung geben, im Gegenteil. Daher gibt es in den meisten Ländern mit Bt-Anbau die Verordnung zu Refugien, um diese zu verlangsamen, aufhalten kann man die Naturgesetze nicht, höchsten verlangsamen.

          Minderwertige Baumwolle?
          Das liegt an den Sorten nicht an der gentechnischen Eigenschaft. Sie werfen schon wieder Dinge durcheinander.
          Die abnehmende Textilindustrie will bestimmte Eigenschaften, weil die Verarbeitung dadurch erleichtert wird, die extrem gestiegenen Erträge durch Bt-Baumwolle haben zu einer erheblich höheren Menge auf dem Markt geführt.
          Wie viel indische Baumwollbauern bauen noch mal Bt-Baumwolle an? Waren es 4 oder 5 Millionen, die sich aus 2000 Sorten von hunderten Züchtern Ihre Wunschsorten aussuchen und dazu dann die gewünscht Biotechnologie oder eben keine. Der Marktanteil bei Bt-Baumwolle spricht wohl für sich.
          Und dort wird mehr gespritzt?
          Konventionelle Baumwolle wird in Indien im Schnitt der Jahre 27 mal mit Insektiziden behandelt, BT-Baumwolle im Schnitt 0,25 mal. Also alle 4 Jahre einmal, weil andere Schädlinge auftauchen, die meistens keine Rolle spiele, sowas ist jahresbedingt.

          Vielleicht sollte man sich bei entsprechenden Medienmedlungen in Deutschland schon die Mühe machen und zu mindest versuchen die örtliche Realität nachzuprüfen.

          Und wenn man Glyphosat und Sulfonylharnstoffe vergleicht, dann darf man nicht die Menge des Wirkstoffes allein betrachten.
          Und was daran schlecht ist, wenn Antrazin durch Glyphosat ersetzt wurde, das dürfen Sie gerne mal ausführlich erklären Herr Stadtmensch. Immerhin ist der Wirkstoff in Europa verboten worden aber in Nord- und Südamerika bis heute zugelassen und findet in „ohne Gentechnik“ seine Anwendung.

          Ich würde mich auf eine Antwort freuen, bislang konnte mir noch kein Kritiker den Vorteil von problematischen Wirkstoffen gegenüber einem eher unproblematischen (Glyphosat) nahe bringen.
          Welche Wirkstoffe wurden denn ersetzt?
          Und warum kann es dann zu einer Zunahme von Wirkstoffen kommen?
          Unterschiedliche Wirkstoffe werden auch in Europa eingesetzt,
          bei SHS sind es meist wenig Gramm, nutzt man dann zB IPU sind es 1 bis 2 Liter (mehrere Hundert Gramm Wirkstoff). So einfach lassen sich Wirkstoffmengen aber eben nicht vergleichen, die Umweltauswirkungen können bei Mitteln mit wenigen Gramm größer sein, als bei Mitteln mit mehreren Hundert Gramm.
          Einfach mal in der Apotheke nachfragen, warum man bei manchen Schmerzmitteln nur 1mg benötigt und bei anderen es viel mehr ist.

          Eine Saatgutbank ist sicherlich ein geeigneter Pilgerort…
          Wir sollten froh sein, dass die dafür Unsummen ausgeben, Syrien bekommt seine Weizensorten von denen wieder. Der Bürgerkrieg hat dazu geführt, dass diese verschwunden sind.
          Ohne einer solchen Saatgutbank wären diese Sorten für immer verschwunden.

          Aber man muss dahinter ja immer was schlimmes vermuten, vor allem wenn man sich nicht inhaltlich mit sowas befasst und nur nebenbei irgendwelche Behauptungen auf unsachlichen Internetseiten der Wahnmedien herum treibt.

          http://www.sueddeutsche.de/wissen/syrien-krieg-globaler-saatgut-tresor-wird-erstmals-benoetigt-1.2661681

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