Bauer Willi
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Erbsen, Paniermehl und Tapetenkleister… kann man essen

Neulich war ich bei einem Discounter einkaufen. Dort gibt es eine leckere Knabber-Nussmischung, die sonst so keiner hat. Und immer wenn ich in so einem Laden bin, schaue ich, was es sonst noch so gibt.

Diesmal sind mir zwei Tüten ins Auge gefallen, auf denen “Veganes Hack” und “Vegane Burger” stand und “Peas and love”. So was interessiert mich und weil die Tüte laut Auszeichnung 0,59 € für 150 g kosten sollte, habe ich die zwei Tüten in den Einkaufswagen gelegt. “Kann man ja mal probieren“, habe ich mir gedacht und wenn dann auch neben Peas auch noch Love dabei ist…

An der Kasse angekommen, stellte sich heraus, dass ich mich mit dem Preis wohl geirrt haben musste, denn nach dem Scannen zeigte die Kasse 4,99 € für eine Tüte mit 150 g, was einem Kilopreis von 33,30 € entspricht. Ein stolzer Preis, da müssen sicherlich wertvolle Inhaltsstoffe drin sein. (Ich habe übrigens die Tütchen im Laden gelassen.)

  • Was ist drin?

Ich bin auf die Seite des Hersteller gegangen, um mich weiter zu informieren. Bei den Frikadellen finde ich die Zutaten:

47% texturiertes Erbsenprotein (Erbsenprotein, Erbsenmehl), Paniermehl (Weizenmehl, Salz), Gewürze (Kümmel, Muskat, Pfeffer, Zwiebel), Sonnenblumenkerne teilentölt, Verdickungsmittel: Methylcellulose, Rapsöl, 2,9% enzymatisch hydrolysiertes Erbseneiweiß, Aromen, Speisesalz, Kräuter, Rote Beete

Folglich besteht so eine Frikadelle zur Hälfte aus Erbsen, bzw aus ihnen gewonnenen Stoffen. Erbsen werden im Mittel der Jahre dem Bauern mit 22 bis 25 € für 100 kg bezahlt, ein Kilo folglich mit 0,22 bis 0,25 €. Paniermehl kostet im Laden 0,79 € pro Kilo und Rapsöl ist im Laden für unter 3 € je Liter zu haben. So, können Sie mir jetzt mal erklären, wie man bei diesen Preisen auf 33,30 €/kg kommt? Mehr als 0,99 €/kg an Rohstoffen dürfte da doch nicht drin sein.

Nun halten diese Rohstoffe nicht alleine zusammen. Dazu braucht es ein Klebemittel und das ist Methylcellulose. Was das ist, können Sie hier nachlesen: https://www.metylan.de/de/produkte/tapetenkleister/metylan-papier-tapetenkleister.html  Als Ausgangsbasis (Cellulose) kommen Reste aus der Baumwollproduktion in Frage. Die Baumwolle kann auch gentechnisch verändert sein, was aber in der Methylcellulose nicht gekennzeichnet werden muss.

Ich fasse zusammen: man nehme Erbsen, Paniermehl, Raps und Tapetenkleister, dazu noch Spuren von Aromen und Gewürzen und fertig ist die vegane Frikadelle. Oder auch veganes Hack, Burger, Schnitzel…

Mahlzeit.

P.S.: Ich bin auf diejenigen Start-ups ein wenig neidisch, die sich diese Geschäftsideen ausgedacht haben. Meine Oma pflegte immer zu sagen: “Das Geheimnis von Reichtum: billig einkaufen, teuer verkaufen.” Sie hat wohl recht.

 

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67 Kommentare

  1. Cara sagt

    es WIRD schmecken, denn geschmacklos braucht man sowas nicht auf den Markt zu bringen. Man muss ja den Tierverächtern schließlich was bieten für ihr Geld und für ihre schlechten Argumente, kein Fleisch zu essen. Ansonsten könnte ich auch auf einem Stück Pappe rumkauen, also wird es geschmacklich nicht weit entfernt vom Original sein.
    Ich habe bei einem meiner letzten Einkäufe tatsächlich mal die Mühe gemacht, die Zutaten solcher Produkte zu fotografieren. Aber am Ende ist mir die Zeit zu schade, sie damit zu verschwenden, was die da alles reingepackt haben. Wenn ich Fleisch oder Wurst will, gehe ich zu meinem Metzger im Ort, oder im Nachbarort. Der kann mir nicht nur sagen, was das für Fleisch ist, sondern auch, von welchem Hof das kommt und auf welcher Weide das gefressen hat.

  2. Wolfgang sagt

    Aus der Überschrift: “kann man essen”…

    … muss man aber nicht. Bei uns gibt es die Redewendung, “was der Bauer nicht kennt, isst er nicht”. Unsere Vorfahren waren da wohl deutlich vorsichtiger, was das Testen von Innovationen anbelangt. (Das hat sicherlich auch einen Grund darin, dass es keine Analytik, kein biochemisches Wissen und keine Tierversuche gab. Aber Tapetenkleister im Hauptgericht??? Da müssten schon schlimme Hungersnöte geherrscht haben, dass man auf solche Gedanken gekommen wäre.

    Heute ist die Idee hipp und richtig wertvoll. Natürlich darf man es nicht so deutlich auf die Packung schreiben.

  3. Cara sagt

    der Preis ist gar nicht so verwunderlich. Ist ja nicht wie bei richtigem Fleisch, schlachten, garen, essen. Sondern die Erbsen müssen erstmal auseinander genommen und dann chemisch wieder zusammengesetzt werden. Genau wie alle anderen Zusatzstoffe in diesem “Ding”. Das macht sich nicht in der Haushaltsküche, da braucht es schon einen etwas größeren Aufwand. Sowohl an Zeit. als auch an Technik. Den Sinn an sich verstehe ich nicht, denn selbst wenn ich für die Anpflanzung der dafür notwendigen Erbsen nur die Flächen nehmen würde, auf denen jetzt die bösen Rinder mit ihren CO2 Pupsen stehen, wird es irgendwann zu einer Monokultur kommen, die Felder werden zu mager und werfen keinen Ertrag mehr ab. Also müssen wieder neue Flächen geschaffen werden… Was passiert übrigens, wenn Pflanzen kein CO2 mehr bekommen, um das umzuwandeln?
    Die Natur, mit sich selbst allein gelassen ist ein super ausgeglichenes System. Es reguliert sich von allein. Aber der Mensch ist der Meinung, nur weil er ein Gehirn hat, kann er es besser. Einen Scheiß kann er!

  4. Paulus sagt

    Interessant ist aber doch, dass der gute Bauer Willi die Tüten „Peas and love“ zu je 0,59 € nicht nur gekauft sondern mit großer Wahrscheinlichkeit auch verzehrt hätte. Allein der an der Ladenkasse ausgewiesene Preis in Höhe von 4,99 € hat ihn abgeschreckt. Inhaltsstoffe, Denaturierung, Tapetenkleister und was weiß ich was alles waren da erstmal nicht entscheidend. Das Produkt erschien ihm als preisgünstig, das war die Ursache für die Kaufentscheidung!
    Man kann sich so einen Scheiß in den Einkaufswagen legen oder es auch lassen.

    Ich bekomme den Bogen zu gewissen Billigfleischprodukten jetzt nicht so richtig hin, denke aber, dass es bei Schweineschnitzeln zu 4,98 €/kg oder Fleisch von deutschen Jungbullen zu 7,99 €/kg nicht viel anders ist.

    • Arnold Krämer sagt

      Die Margen bei Fleisch sind nicht so abenteuerlich. Und die Sonderangebote des Handels erhöhen sogar den relativen Anteil der Landwirte. Zur Hintergrundinformation über Wertschöpfung und Wertschöpfungsanteile noch einmal der von Suhr verlinkte Text zur Antwort der BR auf eine Anfrage der der Partei DIE LINKE

      http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/153/1915354.pdf

      • Reinhard Seevers sagt

        Was nützt eine hohe Wertschöpfung, wenn es nicht zur Kaufkraft passt, wie z. B. in Rumänien, die ja die höchste Wertschöpfung haben. Wertschöpfung ist nur ein Teil der Medaille.
        Die erzeugte und vermarktungsfähige Menge sind ein weiterer Faktor. 1 Schwein zu 80 % reichen eben nicht zum Leben.

        • Arnold Krämer sagt

          Es geht um Wertschöpfungs-Anteile, die immer auch ein Zeichen für die Verarbeitungstiefe sind. Interessant sind die Tabellen der BR auf die Anfrage schon. Zeigen sie doch deutliche Unterschiede bei den Produktgruppen. Andererseits ist die Aussagekraft auch sehr begrenzt, weil die Verwertungen der Agrarprodukte doch sehr, sehr unterschiedlich sind. Mein Paradebeispiel dazu ist immer die Kartoffel, die für unterschiedliche Verwertungen züchterisch stark bearbeitet wurde und sehr unterschiedliche Verarbeitungs- und Vermarktungswege kennt. Allein der Blick in die Supermarktregale zeigt einen Ausschnitt. Dazu kommen die industriellen Verwendungen. Interessant auch die Tatsache, dass es keine EU-Marktordnung für Kartoffeln gibt.

          • Reinhard Seevers sagt

            Hinzu kommt die Vermarktungsform. In der Direktvermarktung liegt die Kartoffel weit weit über den anderen Formen.

        • Brötchen sagt

          Reinhard die Höhe Wertschöpfung in Rumänien ist im Vergleich zum BIP !
          Da die nur LW haben, ist der Anteil so hoch.

          Und bei uns eben der Anteil so gering.

          • Reinhard Seevers sagt

            Eben deshalb ist der Wert auch nichts wert…..
            Was nützt es dem deutschen Bauern, dass die Wertschöpfung in Rumänien um ein Vielfaches höher ist, wenn es den Rumänen auch nichts hilft.
            Und dem Luxemburger Bauer schadet es weniger, dass ihre Wertschöpfung unter dem Durchschnitt liegt.

    • firedragon sagt

      Paulus, an erster Stelle steht immer der Preis, der den Menschen “neugierig” auf etwas werden lässt. Ob der hoch oder niedrig ist, entscheidet jeder nach seinem persönlichen Budget.
      Optik, Geruch, Gefühle usw. spielen eine weitere Rolle.
      Der Verstand setzt etwas später ein, wenn, wie hier umgerechnet wird.

      Wenn jetzt, statt Preise, Inhaltsstoffe am Regal zu den jeweiligen Produkten in Großbuchstaben stehen würden und ein Verweis, dass diese Stoffe nicht nur in Nahrungsmitteln, sondern auch in Baustoffen usw zu finden sind … oder woraus die E-Nummern hergestellt sind … schätze mal, da würde die Mehrzahl der Bevölkerung nur noch das Ausgangsprodukt kaufen und kein “Fertigfutter”.

    • Bauer Willi sagt

      @Paulus
      Ich hatte Angst vor meiner Frau, dass die mir die Tüten um die Ohren haut.
      Bei 59 Cent kann man doch mal ein Experiment wagen. Wie schmeckt so was?
      Das waren die Beweggründe des guten Bauer Willi…😉👍

    • Inga sagt

      und ab er die verzehrt hätte,
      aber nicht wegen
      love and peace

      sondern wegen uns,
      um uns mal zu erklären was uns da alles für treuer Geld und irreführenden Namen verkauft wird, wie teuer das gegenüber einem gesunden ehrlichen Produkt aus der Landwirtschaft ist
      und wie da den guten landwirtschaftlich erzeugten Peas mit Tapetenkleister verschandeln werden.
      und was uns hier im LEH für unser gutes Geld alles angeboten wird!

      Tja, wer lange im Versuchswesen war, der macht so etwas!

      Das ist bei allen Convenience Food so,
      da werden nur die guten Produkte verschandelt und mit interessanten wohlklingenden Namen teuer verkauft!!

      Der Faule ist der Dumme!

  5. Michael sagt

    Der Gipfel ist ja, dass unsere Bundesregierung diese Art von Ernährung forciert und auch noch plant über steuerlich im Verhältnis zu Fleisch zu begünstigen – und der WBAE empfiehlt so etwas auch noch.. Da hat die Lobby des LEH und der Lebensmittelindustrie gut gearbeitet.
    Was soll’s… vielleicht lässt sich aus regionalem Gras GVOfreie Methylcellulose herstellen….

    • Bauer Willi sagt

      Richtig so!
      Regionales, gentechnikfreies Gras vom bäuerlichen Familienbetrieb.
      Immer positiv denken!

  6. ich frage mich oft, was das Lebewesen Pflanze uns Menschen angetan hat, das wir es der Lebensmittelindustrie durchgehen lassen, dass sie es dermaßen vergewaltigt. Würden solche perversen “veredelungen” mit tierischen Lebewesen geschehen, wäre die Aufregung groß. Wird das Pfanzliche Leben im Sinne der Wertschöpfung mit den Füßen getreten, dann wird es noch als “gesund” verkauft

  7. Arnold Krämer sagt

    … und dann schreibt Sahra Wagenknecht, der Kapitalismus sei innovationsfaul geworden. Dies ist doch wieder ein schönes (Gegen-) Beispiel wie kreativ er ist (u.a. wenn es darum geht, die Dummheit der Menschen auszunutzen). Die Margen sind wirklich traumhaft, lassen sich aber betriebswirtschaftlich sicher auch gut erklären. (Werbung, Entwicklung etc.). Alles zur Rettung von Klima und Welt.

    • Reinhard Seevers sagt

      Herr Krämer, ich auch glaube nicht, dass sich die Nischen langfristig halten und gleichzeitig eine “Transformation” einleiten werden, dafür ist der Kapitalismus zu flexibel.
      Das haben andere ebenfalls schon bemerkt:

      Alltag und Situation
      Soziokulturelle Dimensionen sozial-ökologischer
      Transformation
      Ulrich Brand und Harald Welzer

      Auszug:

      “Wenn in einem anderen Strang der Transformationsdebatte auf „change agents“
      und „Reallabore“ als Experimentierräume der Transformation gesetzt wird, dann
      geht es um Erfahrungen und veränderte Praktiken (WBGU 2011, S. 256 f.; GAIA
      2016). Aber hier bleibt weitgehend unklar, wie die von den Nischenakteuren und
      ihren Reallaboren praktizierten Übergänge gesellschaflich verallgemeinert werden könnten. In der Hofnung auf ein Mainstreaming („Von der Nische in den
      Mainstream“) sozial-ökologischer Praktiken wird zudem übersehen, dass ein
      entwickelter Marktkapitalismus ja gerade mittels der Entdeckung und Situierung
      ständig neuer Nischen funktioniert und nicht daran interessiert ist, dass diese sich
      in ein vereinheitlichendes Modell übersetzen. Insofern verkennt die Hofnung auf
      ein erfolgreiches Mainstreaming sozial-ökologischer Praktiken die wirtschafliche
      und gesellschafliche Systemlogik.
      Die Hofnung, eine „große Transformation“ über das gute Beispiel von Nischenakteuren befördern zu können, könnte sich mithin als illusionär erweisen.
      Im Gegenteil zeigen ja zahllose Beispiele von Greenwashing bis zur „nachhaltigen
      Geldanlage“, wie leicht alternativ angelegte Strategien vom Kapitalismus inkorporiert werden können (Seele und Gatti 2017; Brad et al. 2018)

      • Stadtmensch sagt

        “dass ein
        entwickelter Marktkapitalismus ja gerade mittels der Entdeckung und Situierung
        ständig neuer Nischen funktioniert und nicht daran interessiert ist, dass diese sich
        in ein vereinheitlichendes Modell übersetzen”

        Ist das so? Warum sehe ich dann so viel Hipster auf den Straßen? Mit FHB Zimmermannshosen? Ok – Engelbert Strauss bei den Bauern…

        Die Nische wird so lange aufgeblasen, bis auch der Letzte eine Couch aus Europaletten im “Smart-Home” hat. Oder Hühner im Garten.

        Frau Wagenknecht hat recht – keine Innovation. Nirgends. Die letzte große Nummer war glaub ich TCP/IP. Auch schon 50 Jahre her. So lange dauert es auch, bis sich eine tatsächliche Innovation durchsetzt.

        “Die Hofnung, eine „große Transformation“ über das gute Beispiel von Nischenakteuren befördern zu können, könnte sich mithin als illusionär erweisen.”

        Mit Sicherheit!
        Zuerst muss ein “neuer Geist” her. Vergleichbar mit diesen ganzen Puritaner-Sekten, die uns den Kapitalismus eingebrockt haben.
        Nur mit kraftvoller Ideologie und dem Willen zu einer “Reinigung” kommt man mental in neue Bahnen.

        Wer 100g erbsenmehl mit Tapetenkleister für 3,30 € einwirft, ist aber weit davon entfernt. Dieser Mensch ist reif für die Marktwirtschaft.

        • Brötchen sagt

          Keine Innovationen??? Sowas sagt ein Ingenieur ?

          Ich könnte bestimmt 50 aufsagen…….

          • Stadtmensch sagt

            Sie hats in “Reichtum ohne Gier” gut hergeleitet. Eine Innovation ist sowas wie die Nutzung elektromagnetischer Felder. Keine Innovation ist ein 6nm Transistor. Lass dir mal was einfallen mit Gravitationsfeldern. Also Bündelung, Oszillation oder so.

                • Stadtmensch sagt

                  “da wird noch gigantisch mehr kommen”

                  Sehe ich auch so. Das ist tatsächlich neu, dass man Biologie jetzt nicht mehr nur empirisch begreift, sondern wie einen Baukasten.
                  Ok, wo war jetzt der Youtube-Link auf “Leben des Brian”: “Was haben uns die Römer denn gebracht außer…”
                  😉

              • Stadtmensch sagt

                Zum Thema Cern kann ich dir “Konrad Adam” (ja DEN Afd-Konrad) empfehlen: “Kampf gegen die Natur”.
                Darin hat er einige Schoten gebracht, wie es Teilchenphysiker immer wieder schaffen die Unsummen für ihre Forschung zu legitimieren
                Ok – bei Physik lehne ich mich lieber nicht raus. War aber interessant bzw. haarsträubend…

                • Brötchen sagt

                  Ja ich bin da auch nicht im Stoff, hatte ich gerade gestern zufällig in der Timeline.

                  Wenn ein ganzes Wirtschaftsystem durch techn. Innovationen umgestülpt wird, weiss ich nicht was denn die Innovationen davor waren.

          • Arnold Krämer sagt

            Produkt- oder Prozessinnovationen? Letztere gibts sicherlich reichlich, erstere tatsächlich wenig und immer weniger. Da hat die Sahra wohl recht.

  8. Ja, wenn wir über hochverarbeitete Lebensmittel sprechen wollen, gern.

    Schön ist auch diese vom DLG-prämierte Wurst aus Separatorenfleisch … man ist, was man ißt 😀

    https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/dlg-medaille-fuer-wurst-aus-separatorenfleisch-9410232.html

    Man kann auch über Keime auf Geflügelfleisch sprechen, Wassereinspritzung in Fleisch, Etikettenschwindel bei MHD-Angaben, versteckte Preiserhöhungen, Pferdefleischlasagne usw.

    Und die E-Nummern sind auch immer super, Titandioxid, Schweineborsten etc. lassen grüßen.

    • Reinhard Seevers sagt

      Separatorenfleisch ist hochwertiges Fleisch ( 😎) ….nose to tail, nix wird verschwendet. Wir haben es früher selbst von den Knochen gekaut, z.B. bei Schweinepfoten…aber das ist ja heute alles Bäh….man isst lieber Tapetenkleister mit Erbsenpürree.
      Die Bäcker schaffen es sogar, Wasser Schnittfest zu machen Herr Suhr! 😁

    • Paulus sagt

      Christian Suhr, Titandioxid wird bei der Kronos in Leverkusen in großen Mengen hergestellt und findet sich ebenso in Unmengen von Produkten die wir, wahrscheinlich auch sie, täglich anwenden, angefangen von Zahncreme bis …
      Was die Keime auf Geflügelfleisch betrifft, finde ich die amerikanischen Chlorhühnchen gar nicht so schlecht. In jedem Schwimmbad werde ich, im Gegensatz zu den Hühnchen,
      mit deutlich mehr Chlor konfrontiert. Separatorenfleisch ist immerhin noch Fleisch. Diese in Mode gekommenen Spare Rips abzunagen ist schließlich auch nichts anderes.
      Ich hatte vor etlichen Jahren mal die Gelegenheit an einer Führung im Schlachthof der Westfleisch in Paderborn teilzunehmen. Auch in dem Untergeschoss, da wird es erst richtig interessant. Es wird alles einschl. der Schweineborsten verwertet, sogar für die Pharmaindustrie.
      Ist ihnen eigentlich klar welchen Stuss sie hier hier dauernd von sich geben?

  9. Inga sagt

    So kann man den Verbraucher manipulieren.

    Ich habe mal eine Fleischereiverkäuferin (bei ihr im Wohnzimmer) aus Dortmund gesagt, dass alle Produkte, die in ihrer Theke liegen, mal bei uns
    oder einem anderen Bauern im Stall gestanden haben.

    Die hat geguckt wie ein Fahrrad!

  10. Christian Bothe sagt

    „Fleisch liefert Vitamin B 12, Eisen – am Muskelpigment (Myoglobin) gebunden und damit hoch bioverfügbar – sowie Eiweiß mit optimaler Zusammensetzung der Aminosäuren. Vitamin B 12 kommt in Pflanzen nicht vor, so dass der Tagesbedarf von 3 μg bei vegetarischer Lebensweise mit Mühe und bei veganer Ernährung gar nicht realisiert werden kann. Beide Gruppen, vor allem Veganer, sind demzufolge auf Nahrungsergänzungsmittel und regelmäßige Blut-Untersuchungen angewiesen. Unterversorgung mit Vitamin B12 – besonders in Kombination mit einem Mangel an verfügbarem Eisen – ist das Haupt-Risiko für Anämie (Abfall des Hämoglobins im Blut), vor allem bei Heranwachsenden und Schwangeren. Die überragende Qualität des Fleischproteins resultiert aus den hohen Anteilen an lebensnotwendigen Aminosäuren.“
    Auszug aus einer Studie! Wir Landwirte wissen das,aber die unbedarften Landsleute fallen auf so etwas rein…Der Studie gibt’s nichts hinzuzufügen,was diesen Spuk von Veganern und Vegetariern betrifft. Jeder Ernährungsphysiologe schlägt die Hände übern Kopf zusammen, wenn er diesen momentanen „modernen“ Hype sieht und wie krankmachend er sein kann. Warum haben wohl unsere Altvorderen begonnen Fleisch zu essen,zu jagen etc.?

    • Das ist leider Quark. Ich ernähre mich palmölfrei und vegan seit Jahren, habe super Blutwerte und auch wenn es an Patrik Baboumian, einem veganen Strongman, nicht ansatzweise ranreicht, bin ich kein zartes Mauerblümchen 😛

      Vergessen Sie bitte nicht, was auch Tieren alles an Vitamin zugegeben wird, Geflügel und Schweine.

      Und B12 kann aus Mikroorganismen gewonnen werden, Thema ist durch.

      Oder wie viele Fleischliebhaber auch haufenweise Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen.

      Achten Sie mal drauf, was in Multivitaminsäften etc. alles drin ist. Nährstoffversorgung ist heutzutage einfach. Nur bei Vitamin D müßte man öfter in die Sonne kommen, hat aber nichts mit Ernährung zu tun., sondern mit UV-B-Strahlung.

      Beschäftigen Sie sich mal wirklich mit Ernährung, dann werden Sie merken, 60 kg Fleischverzehr pro Jahr sind für eine Person etwas … zu viel, so die BMEL-Statistik. Soweit zur Versachlichung … sonst müssen Sie noch Quellen zu den von Ihnen genannten Studien nennen, nur vernünftige Studien arbeiten in der Regel nicht mit Bewertungen wie „die überragende Qualität“ 😛 Das ist eher Focus-Stil oder Springerpresse.

      • Christian Bothe sagt

        Sie glücklicher und wahrscheinlich Einziger in der BRD…Schauen Sie sich mal Ihre Nahrungsaufnahme genauer an! Entscheidend ist eine ausgewogene Ernährung, alles andere ist nicht empfehlenswert! Bleiben Sie auf jeden Fall gesund.Sie würden sonst hier im Blog fehlen,lb.H.Suhr

      • Reinhard Seevers sagt

        “..60 kg Fleischverzehr pro Jahr sind für eine Person etwas … zu viel, so die BMEL-Statistik.”

        Ja, und? Jeder kann sich so ernähren, wie er möchte. Moralische Keulen werden allein beim Fleisch geschwungen. Wir können ja mal alle Akteure der Überversorgung analysieren und dann ein Gottesgericht einführen, dass jeden Bürger bestraft, der seinen Zucker-, Alkohol-, Nikotin-, Fettverbrauch, seine Nichtbewegung usw. bzw. vorrechnet und bei Fehlverhalten steinigen lässt. DAS wäre doch mal konsequent.
        Moralisten gehen mir sowas von auf den Sa…

      • brouss sagt

        Ich denke der Körper passt sich an Alles ein stückweit an. So beim Rauch oder dem Alkohol.
        Wer nie Alkohol trinkt, ist mit 1em Bier besoffen. Wer jeden Tag 1es trinkt braucht dann 2 um besoffen zu werden. Usw.

        Aber irgendwann wird es dem Körper zu viel und dann treten Schäden auf. Es ist kompliziert: Es hängt z.B. von den Genen ab und auch von sonstigen “Sünden”.

        So sehe ich es auch mit veganer Ernährung. Der Körper stellt sich schon darauf ein, aber wie gut-das merkt man erst nach Jahrzehnten.

        Hängt auch wieder von den Genen ab. Leute, die Laktose vertragen, stammen aus einer “tierischeren” Kultur und werden vermutlich auch mehr Fleisch brauchen(vertragen) , als Leute die keine Laktose vertragen.
        Beim Fleisch kommt es bestimmt auch darauf an welches und wie.

        Eine Bekannte fühlt sich als Nachkommin skythischer Amazonen. Bei Google finde ich dann, dass Archäologen bei Ausgrabungen skythischer Siedlungen Buchweizen und gekochtes Fleisch gefunden haben.
        Ich habe ihr dann geraten bei Dovgan Buchweizengrütze mit Rindfleisch zu bestellen. Sie solle auch keine Bratwürste in der Semmel mehr essen. Auch nicht in Bio-Qualität.

        • Reinhard Seevers sagt

          Brouss, das ständige gegeneinander aufrechnen und vergleichen ist in meinen Augen einfach Unsinn. Essen und Nahrungsaufnahme ist individuell und Einkommensabhängig.
          Wie kommt eine Gesellschaft überhaupt auf solche Ideen, Verhalten von Bürgern gegeneinander aufzurechnen? Was soll das? Paternalismus, nugging, religöser Ersatz?
          Je länger wir leben, umso mehr Menschen höheren Alters müssen versorgt und umsorgt werden. da müsste die Gesellschaft doch ein Interesse haben, dass möglichst viele möglichst schnell den Planeten verlassen, anstatt sie noch länger durchzufüttern.
          Klimaaktivisten fordern schon lange ein Gebärstopp, um die Welt zu retten, so what? Wenn schon, denn schon!

          • brouss sagt

            Was hat das jetzt mit Paternalismus, Moralismus oder Aufrechnen oder Nudging…. zu tun?
            Ich denke Deine Denkweise führt zu Schlamperei an der Gesundheit der Leute! Über kurzfristige Finanzinteressen denkst Du anscheinend nicht hinaus.
            Ich finde es durchaus sinnvoll, sich Gedanken zu machen, wie ein vernünftiger Kompromiss aus Nährstoffbedarf der Menschen und der Umwelt aussehen müsste. Das auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft und nicht Gurus hinterher laufen. Momentan sehe ich das (gleiche) Problem wie in der braunen Zeit: Man läuft jungen Leuten hinterher, die nix gelernt haben.
            Die Greta ist selber psychisch krank und wird weltweit psychische Krankheiten fördern.

            Ich sehe in der Diskussion um gesunde Ernährung auch eine enorme Chance für den ländlichen Raum, weil die Bauern die Lebensmittel in der gesündesten (meistens) Form in der Hand haben. Z.B. soll Rohmilch ja wirklich gesünder sein als homogenisierte und pasteurirsierte Milch. Jetzt wäre es an der Zeit, unter Ausnutzung der neuen Technologien, eine neue Milchqualität zu entwickeln um Rohmilch in großen Mengen an die Verbraucher zu bringen.
            Ich habe vor 20 Jahren schon vorgeschlagen, der Bauernverband möge ein paar Ökotrophologen/-innen einstellen. Bisschen Studien machen um pressefähige Artikel zu generieren und zu veröffentlichen. Das hätte unser Image verbessert und mehr Geld auf die Höfe gebracht.
            Ich kann zwar keine studierten Leute einstellen, aber ich will , auf andere Art, da was zu organisieren.

            • Reinhard Seevers sagt

              “Was hat das jetzt mit Paternalismus, Moralismus oder Aufrechnen oder Nudging…. zu tun?
              Ich denke Deine Denkweise führt zu Schlamperei an der Gesundheit der Leute! Über kurzfristige Finanzinteressen denkst Du anscheinend nicht hinaus.”

              Schon Mal drüber nachgedacht, dass die “Gesundheitsindustrie” genau das im Auge hat, Finanzinteressen?
              Das wird von allen Beteiligten, von Politik bis zur Apothekenumschau unterstützt, in dem man dem Menschen unter zu Hilfenahme moralischer Vorhaltungen das “richtige” Essen einzuimpfen.

              • Inga sagt

                60kg Fleisch sind für Bürosesselfurzer zu viel.

                Aber für körperlich hart arbeitende vielleicht nicht.

                Deswegen müßte man schon überlegen was man ist.
                Büroleute können auch nicht so viel Energie aus Mehl und Zucker vertagen.

                Und teures Zeug aus Erbsen und Scheibenkleister ist auch ungesund für alle, und das Geld nicht wert.

                Weil die Lebensmittelindustrie auch so etwas, ohne schlechtes Gewissen produziert, kann man ihr nicht mehr vertrauen.

                Also müssen wir uns hier oder in andern Medien darüber austauschen und aufklären.

                Der Ernährungsguru Udo Palmer hat gute Ansichten.

                • Reinhard Seevers sagt

                  “60kg Fleisch sind für Bürosesselfurzer zu viel.”

                  Das ist einfach falsch. Wenn der Sesselfurzer ausschließlich mageres Geflügelfleisch isst und sonst keine Kohlenhydrate, dann ist es sogar diätetisch. Wenn der Sesselfurzer ausschließlich Kohlenhydrate und kein Fleisch isst, dann wird er fett…..man sollte immer differenzieren.

      • Christian Bothe sagt

        Veggiewürstchen oft mit Mineralölrückständen…Schön aufpassen Chr.Suhr !!! Lese gerade den Test von Öko-Test 6/21

    • Günter sagt

      @C.Bothe
      Und ich habe mich umgestellt auf Superfood WB 4711, auf Deutsch Wasser und Brot, zusammen mit Höhenluft das Beste was der Markt derzeit hergibt und immer verfügbar

  11. fingerphilosoph sagt

    Wer Kenntnis davon hat, dass Sojaöl im Benzinbad aus der Sojabohne extrahiert wird, den wundert es auch nicht mehr, dass Erbsenbrei mit Tapetenkleister verklebt wird.

    http://www.keckl.de/texte/Rundmail%201_16%20Tofuschwindel%20ua.pdf
    (hier Seite 6 ff)

    Für eine Existenzform, die sich allmählich von einem Lebewesen in eine Maschine verwandelt, ist das durchaus die passende Kost, oder muss ich sagen: der passende Treibstoff. Die Verwandlung von einem Lebewesen in eine Maschine lassen wir uns halt was kosten: 33,30 Euro/kg ist da nicht übertrieben.

    • Brötchen sagt

      @FP das ist nur weil man dann mehr Öl rausbekommt…..

      “dass Sojaöl im Benzinbad aus der Sojabohne extrahiert wird”

      Deshalb spricht man bei Bio von Kuchen, weil da nur gepresst wird.

      Die Restölgehalte sind dann höher. Hat Auswirkungen auf die Haltbarkeit und den Energiegehalt des “Restproduktes”

      Bei den ganze pflanzlichen Imitaten geht es immer darum die Textur (Biss) hinzubekommen, weil das entscheidend für die Akzeptanz ist.

      Teilweise gibt es da auch schon Anwendungen, dass man die Textur über 3 D Drucker schafft.

      Das “teure” daran werden die ganzen Prozess sein, eben den Biss hinzubekommen.

      “2,9% enzymatisch hydrolysiertes Erbseneiweiß,”

      das ist so Art vorverdaut

  12. immerhin Tapetenkleister. Ich habe früher immer den Ernährungsphysiologischen Wert von 405er Weihzenmehl (gibt es auch in Bio) mit Tapetenkleister verglichen, bis ich festgestellt habe, dass Tapetenkleister teurer ist….

    Übrigens, die Proteine von Hülsenfrüchte müssen erst denaturiert werden, damit der Körper sie verstoffwechseln kann. In der beschriebenen Form sind sie wertlos.

    • Brötchen sagt

      Tapetenkleister aus Mehl schimmelt rel. schnell, deshalb werden da sicher noch Stoffe zugesetzt, um das zu verhindern.
      Bei den Japanern werden die Shoji Türen, welche mit Papier bespannt sind mit Reiskleber an die Rahmen geklebt.

  13. Ferkelhebamme sagt

    Was könnten wir mit solch einer Marge unseren Tieren für Schlösser bauen…

  14. Thomas Apfel sagt

    Da fällt mir nur ein Spruch aus meiner Kindheit ein:
    “Da oben auf dem Berge, da steht ein Karton, da machen die Zwerge aus Sch… Bonbon”

  15. Gregor Döring-Enck sagt

    Noch eine Weisheit: „Geld liegt auf der Straße, man muss es nur verstehen aufzuheben“

  16. Martin Feldhoff sagt

    “Ein Handel bringt zu jeder Zeit, mehr Geld ein als Handarbeit” sagte mein Vater immer. Und es gibt immer einen (m/w/d), der es kauft, egal zu welchem Preis, man muss ihn (m/w/d) nur finden.

    • Obstbäuerin sagt

      Eigentlich wird er ja nicht zufällig gefunden, Martin Feldhoff. Er wird aufwendig kreiert. Nichts ist im Moment so hipp in den sozialen Medien, wie die Zugehörigkeit zur veganen Sekte. Bei Bauer Willi ist das was andres. Er wollte nicht unbedingt dazugehören, sondern testen, was ist drin und wie schmeckt es.

      • Reinhard Seevers sagt

        Sogar die ev. Kirche thematisiert das Ganze in der neuen CHRISMON. “Vegane Produkte wirklich gesünder als Wurst?”
        Der Moralismus und Kulturalismus bei der Ernährung ist wirklich eine Farce.

        • sonnenblume sagt

          Bei den Katholiken hab ich bis jetzt noch nichts veganes gefunden, dafür retten sie aber das Klima schon fast alleine.

  17. firedragon sagt

    “… Ich fasse zusammen: man nehme Erbsen, Paniermehl, Raps und Tapetenkleister, dazu noch Spuren von Aromen und Gewürzen und fertig ist die vegane Frikadelle. Oder auch veganes Hack, Burger, Schnitzel… …”

    😄
    Willi, vegan soll ja gesund sein (Tapetenkleister, echt jetzt?).
    Ich habe mich bisher für vegane Kost nicht interessiert, deshalb weiß ich auch deren Zusammenstellung nicht – es klingt interessant … bis auf die Aromastoffe hätte ich auch alles solo da, käme allerdings nie auf den Gedanken, diese Dinge zusammen zu schütten.

    • Inga sagt

      Dann muss man Tapetenkleister nur analysieren.
      Ich rühre auch eine Mehlplampe Mehlblambe zusammen, um Soße anzudicken.

    • Bauer Willi sagt

      Ohne Aromastoffe wird es wohl nicht gehen? Wo soll denn sonst das Aroma herkommen… 🙂 Es geht mir weniger um die Inhaltsstoffe, mehr um die fast unanständige Marge. Das ist auch der Grund, warum vegetarische und veganen Produkte so beworben werden: Es geht um viel Geld und Gewinn….

      • firedragon sagt

        Der Mensch verbindet teuer = Hochwertigkeit.
        Das machen sich Hersteller zu Nutze, ist nichts Neues. Das jeweilige neue Produkt muss entwickelt, geprüft und beworben werden, das kostet, ist aber auch nichts Neues. Und wenn man sein Produkt gleich in der höheren Preisklasse platzieren und halten kann, so nennt sich das Geschäftssinn, ist auch nichts Neues.

      • Reinhard Seevers sagt

        Ist doch das Gleiche, wie bei Mineralwasser…..die Menschen brauchen Geschichten, um ein Produkt zu kaufen. Je mehr Weltrettung, umso besser die Verkaufsmengen und-preise.
        Der Schlüssel liegt in unserem Wirtschaftssystem und deren Handlanger, der Werbung.
        Hipp wirbt nicht nur für Bio, nein Hipp ist sogar besser als Bio, Hipp gibt der Natur mehr zurück, als er ihr entnommen hat…so einen Dünnpfiff glauben die Menschen. Und Hipp darf damit sogar Werbung machen. Oder Bio-Mineralwasser, dass klimaneutral im heimischen Kühlschrank landet…Magie, Zauber, aber Weltrettung.

        • Schmeckt gut sagt

          Ist tatsächlich eine vollkommen unvollständige Werbung (die von HIPP). Vermisse jedesmal den Heiligenschein 😉 Wo “HIPP”ies doch so “klimapositiv” sind. Die Marge von HIPP wird leider so gewaltig sein, dass vieles im Produktionsablauf umsetzbar ist, was in der landwirtschaftlichen Rohstofferzeugung kaum zu stemmen ist. Die Verträge zwischen HIPP und Erzeuger lassen vielleicht in der Verarbeitung Innovationen zu, der Bauer hat keine großen Spielräume. Mehr sag ich dazu nicht.

          • Reinhard Seevers sagt

            https://www.bioweitergedacht.de/

            Soooo, macht Hipp das: Kompensation durch Projekte in Südafrika. Also Bauern, schleunigst Bioabfallunternehmen unterstützen und schwupp ist man Klimaneutral und Weltretter….die Südafrikaner werden nur schwer Klimaneutral werden, das hat Hipp schon im portfolio….scheiße gelaufen für die Armen der Welt….ein weiteres mal.

  18. Hubert sagt

    Ich sag es schon länger… Vergleiche veganes Mühlenhack mit Deuka Endmast…. letzteres scheint laut Zutatenliste gesünder zu sein und nen gewaltigen Preisunterschied gibts auch… hat halt nur ne andere Form nach der Zubereitung .

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