Bauer Willi
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Eine andere Demonstration…

Ich habe heute an unserem Weizen-, Raps- und Rübenfeld Plakate angebracht. Um den Mitbügern etwas zu demonstrieren. Was wir ausser Lebensmittel sonst noch machen.

Die Sympathie, die Anerkennung, die Aufmerksamkeit unserer Mitbürger kann man auf verschiedene Weise erreichen. Es ist nur ein kleiner Aufwand, die Plakate aufzustellen. Ich habe die Plakate bei unserer Genossenschaft bekommen. Gibt es für verschiedenen Ackerbaukulturen und auch für Wald, Wein und Obst.

Einfach mal im Landhandel nachfragen. Wenn er sie nicht vorrätig hat, kann er sie bei der Fa. Lehner bestellen. Herr Lehner hatte die Idee dazu und hat sie einfach umgesetzt. Danke!

Ach so: Ja, die Rüben stehen im Vorgewende suboptimal. Ich schäme mich auch, wenn ich mal Zeit habe.. 🙂

(Aufrufe 2.896 gesamt, 1 heute)
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13 Kommentare

  1. Berthold Lauer sagt

    Wer nicht möchte, dass das CO2 wieder freigesetzt wird, einfach nichts von den genannten Produkten konsumieren!! Gespeichert ist es!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Ganz so stimmt das nicht,
      würde die Menschheit nichts essen, würden sich die Lebensmittel zersetzen.
      Man bräuchte auch keine Lebensmittel mehr erzeugen, daher würde Wald wachsen, Wald der CO2 speichert, zumindest solange, bis sich das Holz zersetzt.
      Jetzt sieht man es wieder, die Menschheit verhindert die CO2 speicherung. 😉

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      • Inga sagt

        Dann hätten wir wieder die alte Biodiversität ohne Menschichen Einfluss, oder?

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  2. Friedrich sagt

    Willi , tolle Idee, dies einmal zu veröffentlichen. Alle denken , ich auch einmal , daß der Wald die „Grüne Lunge“ ist. Wie man sieht , stimmt das mal wieder nicht. Überall , wo man mal die „Grünen Aussagen“ überprüft , ist Desinformation. Künast und ML Schulze behaupten ja sogar , daß die Bauern an Corona Schuld sein sollen. Schlimmer gehts doch schon nicht mehr. Deshalb bin ich auch zur Demo nach Hannover zur SPD-Parteizentrale gefahren , um für Schulzes Rücktritt zu demonstrieren. Ich habe fast 500 Schlepper gezählt , aber die Medien haben nur von 180 berichtet. Habe so den Eindruck , daß alles immer klein gemacht werden soll und am liebsten hätte man das garnicht berichtet , weil es den Ideologen nicht ins Konzept passt. Genauso ist das mit den städtischen Umweltzonen. Ohne Autoverkehr haben sich die Schadstoffwerte nicht verändert . Damit
    ist der Kampf gegen das Auto gescheitert, aber die Dieselfahrer sind mit dieser Ideologie um Mrd. Euro geschädigt worden. Wenn jetzt , als letztes Aufgebot , die Coronalüge von den Bauern auch noch aufgetischt wird , dann wissen wir , mit welchen „ehrlichen Umweltschützern“ wir es zu tun haben. Für mich sind das Staats- und Wohlstandsvernichter.

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    • Ein Privatier sagt

      Aus dem CO2-Framing-Kanon

      „Der Kapitalismus ist diabolisch, weswegen Wohlstand Sünde ist.“

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  3. Moin,

    etwas Biounterricht finde ich super! Wobei man bedenken muß, daß Lebensmittel das CO2, den Kohlenstoff, auch wieder freisetzen, ebenso Bio-Kraftstoffe oder Brennholz/vermoderndes Holz. Für die Bilanz in toto ändert es nichts.

    Kohlenwasserstoffverbindungen wie Zucker sind halt Energieträger, die „verheizt“ werden.

    Humusaufbau, sprich Böden als CO2-Senke, wäre da auch ein noch spannenderes Thema. Phytoplankton in Meeren auch, aber das hat mit dem Acker nichts zu tun 😉

    Oder Zielkonflikte:
    Unberührte Wälder für mehr Artenvielfalt oder selektive Forstwirtschaft, um das Holz rauszuholen und dauerhaft als Baumaterial zu binden, mit diesem das darin gespeicherte CO2?
    Pflügen mit rund 15 l/ha Kraftstoffeinsatz und entsprechenden Emissionen oder Agrarchemie wie Glyphosatformulierungen mit 1 l/ha Kraftstoffeinsatz? Was hat ökologisch bedenklichere Auswirkungen? / Und für Verbraucher: Wie groß ist ein ha?)
    Usw.

    Sonst bringen diese Plakate nichts, weil gerade von denjenigen, die umweltbewußt handeln, sofort der Hinweis auf Stoffkreisläufe käme und es dann wieder aussähe wie Populismus, auch wenn es erklärend gemeint ist.

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    • Christian Bothe sagt

      @Suhr,finde es trotzdem gut von Bauer Willi, das in den Blog zu stellen.Man muss es auch für das „gemeine Volk“ verständlich machen und nicht zu kompliziert darstellen.Ich denke sowieso, das dieser wissenschaftliche CO2-Hype in der Volkswirtschaft etwas überbewertet scheint und die CO2-verbrauchende LW zu kurz kommt…

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    • Karl Timme sagt

      Herr Christian Suhr,

      Warum gestehen Sie der Landwirtschaft nicht zu, für den Teil der CO²-Bilanz zu werben, auf dem Sie Einfluß hat. Die Nachgelagerten Bereiche obliegen nicht mehr Ihrem Einfluß.

      Wenn dieses der übrigen Wirtschaft zugestanden wird, warum nicht der Landwirtschaft?
      Ob das Produzierte Holz zu Bauholz, Brennholz oder Paletten verarbeitet wird, bestimmt nicht der Forstwirt.
      Ob die erzeugten Rüben zur Ernährung oder in eine andere Verarbeitung gelangen, bestimmt nicht der Landwirt.
      Ob die Kartoffel, Chips, Pommes, Salzkartoffel, Stärke, Futter oder andere Wege der Verarbeitung gehen bestimmt nicht der Kartofelbauer.

      Dieses läßt sich für alle erzeugten Produkte so feststellen. Es gibt Ausnahmen: Direktvermarktung. Die Regel sieht anders aus.

      Warum also wird hier beim Bauern die Betrachtung anders angesetzt, als Beim Möbelhersteller oder Autobauer?

      Meine Vermutung: Wir müssten unmengen an Gelder bekommen aus dem CO²- Zertifikatshandel und die Argumentation für eine Agrarwende wäre nicht mehr haltbar!

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    • Bauer Willi sagt

      Was ist mit der Sauerstoff-Produktion? Unwichtig? Dann halte mal die Luft eine Weile an…

      Die Plakate bringen was. Weil die Leute sie sehen und darüber nachdenken. Hoffentlich. Und dann können wir uns gerne über Kreislauf unterhalten.

      95% der Menschen sind nicht so gebildet wie Du 🙂

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  4. Ein Privatier sagt

    Auf Knien leben und knechten

    Das Perpetuum mobile der Apokalyptiker – der Glaube an den bevorstehenden menschengemachten Untergang der Welt – ging aus der selbstgenügsamen Angst herrschsüchtig Ängstlicher hervor.

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  5. Christian Bothe sagt

    Sehr gut diese „Demonstration“.Habe diese Fotos aus der TA bereits an den Klimabeauftragten
    der Stadt Gera gesendet, da hier zur Zeit ein Klimapavillion aufgebaut ist und darin unsere LW mit dem was sie alles kann, unterbewertet ist!!

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