Alois
Kommentare 31

Droht Deutschland eine Hungersnot?

Wenn am 24.12.2015 um 14 Uhr alle Geschäfte schließen, dann könnte für manche eine ungeahnte Notzeit anbrechen. Denn es können dann fast 90 Stunden lang keine Lebensmittel mehr gekauft werden.
Ist der Verbraucher auf diese extrem lange Unterbrechung der Lebensmittelversorgung vorbereitet?

Damit Sie, liebe Mitbürger, keine Notzeit erleben müssen haben wir Tipps:

  • Legen Sie rechtzeitig Vorräte an. Hilfestellung (PDF-Broschüre) gibt Ihnen das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
  • Recherchieren Sie jetzt schon wo sich ihr nächstgelegener Landwirt befindet. Notieren Sie sicherheitshalber seine Telefonnummer. 😉
  • Insbesondere Hofläden mit 24-Stunden Milchtankstelle und Direktvermarktungsautomaten (Regiomat) https://youtu.be/I2DHfCDYAi8

Tipp: Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen. 😉 Ihre Landwirte waren das ganze Jahr fleissig und haben eine gute Ernte eingebracht. Und die Tierhalter kümmern sich auch über die Feiertage um das liebe Vieh. Machen Sie sich keine Sorgen.

Genießen Sie Ihre Feiertage.

Bauer Willi und Alois

(Aufrufe 1.175 gesamt, 1 heute)

31 Kommentare

  1. Ehemaliger Landwirt sagt

    Wie war es vor 100 Jahren, nur so zum Nachdenken.

    Am 19. Dezember 1915 berichtete der ABB (Regionalzeitung) über die schwierige Ernährungslage: Es ist schwer zu verstehen, wie gerade in der letzten Zeit wieder haltlose Gerüchte auftauchen und auch geglaubt würden. So musste eben erst die Regierung auf ein Gerücht hin vor der vorzeitigen Schlachtung der Schweinebestände warnen und jetzt geht in Heidelberg das Gerücht um, dass Ende Dezember kein Mehl zu haben sein werde. Die Leute drängen sich deshalb dort in überstürzter Weise zum Mehleinkauf. Auch das Gerücht sei völlig haltlos. Die Stadt Karlsruhe verbreitet eine Mitteilung der man auch anderseits Beachtung schenken sollte, welche darauf abhebt, dass das Mehl in erster Linie der Brotversorgung der Bevölkerung dienen sollte.
    Am 21. Dezember 1915 informierte die Tageszeitung von neuen Wegen gegen die Butterknappheit. Um der immer mehr umsichgreifenden Butterknappheit abzuhelfen, hat sich der hiesige Ziegenzuchtverein einen Milchentrahmungsapperrat beschafft, der den Mitgliedern zur Verfügung steht. Hierdurch ist den Mitgliedern die Möglichkeit gegeben, die Ziegenmilch so scharf wie möglich zu entrahmen und dadurch die billigste Butter für den Haushalt herzustellen, während die Milch dennoch für den Haushaltgebrauch erhalten bleibt.

    Archiv ABB, Badische Neueste Nachrichten.

    0
  2. Ich mache mir – Gott sei Dank – mal gar keine Gedanken. Ich koche das ganze Jahr über das ein, was mein Garten und der Metzger meines Vertrauens hergibt und mein Brot bzw. Brötchen habe ich ruckzuck selbst gebacken.
    Morgen werde ich mich dann ganz entspannt in den Trubel „werfen“ und die Leute in ihrem Stress und Streit beobachten. Jedes Jahr zu Heiligabend wieder ein Genuss.
    Gemein, ich weiß 😉

    0
  3. Gernot sagt

    Oh Gott Ihr Armen,

    da habe ich doch einen Tipp für Euch.
    Kommt zu uns nach Tschechien, da haben alle Supermärkte am 26. schon wieder geöffnet.
    😛
    Aber mal ohne Jux, die Liste zur Vorratshaltung sollte man sich mal anschauen.

    Liebe Grüße und ein Frohes Fest
    Gernot

    0
  4. Ehemaliger Landwirt sagt

    Also, des mit dere Milchtonke isch nix für mich. 🙁

    Mein Routenplaner sagt mir 55 Km und 1 Stunde und 2 Minuten. Da ich die Strecke über den Nordschwarzwald recht gut kenne, brauche ich mindestens 1 Stunde und 30 Minuten.

    Dann lieber den Kaffee ohne Milch. 😉

    0
  5. Sandra Harms sagt

    es ist jedes jahr das gleiche, alle rennen los, als ob es der allerletzte tag wäre wo es was zu kaufen gibt, und als ob die geschäfte nie wieder öffnen würden…. mir graut schon davor auch gleich einkaufen zu gehen…

    0
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Also meine Frau und ich sind ganz entspannt, wir haben uns zum 25 und 26 zwanzigsten einladen lassen. 😉 Dann bleibt nur noch der Sonntag, da werden wir mal unsere Gefriertruhen durchstöbern, da findet sich bestimmt was. Wenn nicht gibt es Kartoffeln und Eier, für den Sonntag reichen die bestimmt, da bin ich mir sicher. 🙂 🙂 🙂

      1+
      • Sandra Harms sagt

        aha, so machst du das…
        ich werd meine erkältung um 3 tage durch simulieren verlängern, und komm so um den ganzen trubel und das bräsige zusammen hocken an 3 tagen…. ich mach mir morgen früh odentlich nudelsalat für 3 tage, mach hinter mir die tür zu und fertig ist das!

        1+
  6. Viele kaufen auf Vorrat ein, WEIL ja 2 Tage die Läden geschlossen haben, und man könnte ja sonst verhungern, liebe Sonja. Ich verstehe den Wirbel nur nicht. Am 23. werden die Regale leer geräumt, weil man ja sonst hungern müsste, und am 27. werden die Regale leer geräumt, weil man ja gehungert hat. Und wer nicht selber backen kann, kleiner Tipp, Brötchen einfrieren und frisch aufbacken. 😛 Hier in Portugal ist nur der 25. ein Feiertag, und selbst hier kaufen die Leute wie für nen Atombombenangriff ein. *Kopf schüttel* Okay, mag vielleicht daran liegen, dass in Portugal, oder allgemein bei den Südländern die Festlichkeiten geselliger sind als im schnöden Deutschland.

    1+
  7. bauerhans sagt

    ich wette,dass vom 25. bis 27.dezember unsere grosstankstelle wieder richtig umsatz in ihrem angegliederten supermarkt mit der lebensmittelabteilung machen wird.
    die preise sind min. doppelt so hoch wie beim discounter.

    0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.