Bauer Willi
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Die Wahrnehmung der anderen…

Der Autor des nachfolgenden Artikels schreibt für die FAZ und GEO und beschäftigt sich mit den doch recht unterschiedlichen Reaktionen zu den Berichten über das Insektensterben.

https://www.riffreporter.de/flugbegleiter-insektenschwund-studie-reaktionen/

Nachdem er die unterschiedlichsten Positionen von Medien und Verbänden dargestellt hat, kommt er ganz am Schluss zu folgender Aussage:

“Bauer Willi gehört offenbar nicht dem post-faktischen Lager an, er will die ungute Polarisierung überwinden, der Sache gemeinsam mit der vermeintlich “anderen Seite” auf den Grund gehen. Nur so kommt man zu dem, was das Ziel sein sollte: ländliche Regionen, in denen Naturschutz und erfolgreiches bäuerliches Wirtschaften keine Gegensätze mehr sind, sondern sich gegenseitig bedingen. Und eine Gesellschaft, die nicht den Trumpschen Weg der Polarisierung geht, sondern den Weg von Empirie und Kooperation in einem fairen Wettstreit der Meinungen.

Schade nur, dass Bauer Willi extra dazuschreiben musste, sein Beitrag sei keine Satire.”

Ich kann damit ganz gut leben 🙂  andere sollten sich ein paar Gedanken machen, warum sie nicht so gut wegkommen.

Was Alois und mich besonders freut: Wir werden seit einer ganzen Weile auch außerhalb der Agrar-Szene wahrgenommen. Und da wollen wir doch hin…

Euer Bauer Willi

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31 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Während wir uns mit der Insektenfrage sachlich aus einander setzen ist für die post-faktische Seite das Thema verbrannt und das Ziel es in den Medien zu haben, erreicht. So habe ich eben auf dem NDR die ernsthafte Aussage zu dem Niedergang der Insekten gehört.
    Bis das aus den Köpfen der Hörer wieder raus ist, dauert es und der Schuldige ist mal wieder klar. Weil viele Medien inzwischen bei Willi reinschauen , setzt jetzt die sachliche Gegegenbewegung ein. Das Insektensterben ist ja sogar bei den Jamaikaverhandlungen Thema , natürlich von den Grünen. Habe schon gestern gleich die Ausführungen von Willi ins BML nach Berlin gesendet. Man kann fast darauf wetten , daß die NGOs und Grünen schon das nächste Thema in die Medien hauen werden und schon geht alles wieder von vorne los. Durch unseren Willi wird das Verfalldatum dieser Fakes natürlich immer kürzer. Wie heist es so schön : Wer einmal lügt , dem glaubt man nicht , auch wenn er mal die Wahrheit spricht ! So wird es mit den NGOs und Grünen enden . Es ist nur eine Frage der Zeit. Es liegt an uns ehrlichen , sachorientierten Leuten diese Fakes zu entlarven . Das erfordert aber ein langes Durchhhalten. Wenn Willi und Alois so wie bisher weitermachen , dann ist der Bauer Willi irgendwann eine Qualitätsmarke für Ehrlich-und Sachlichkeit von dem sich die Medien eine ganz große Scheibe abschneiden könnten.

    • Na ja, Bauer Willi ist ja schon ein starker status-quo-Apologet. Was ich gar nicht verurteile, jeder vertritt seine Interessen, und wenn es nichtmaterielle sind. Der Verdienst von Bauer Willi besteht darin, dass er auch Menschen zu Wort kommen lässt, die andere Interessen als das eigener Besitzstandswahrung haben, z.B. Subventionsabbau, Orientierung der Förderung am Schutz der Lebensgrundlagen, der Artenvielfalt, am Erholungswert der Landschaft, an Public Health etc. Veränderungen herbeizusehnen, heißt übrigens nicht, dass man derzeit alles schlecht fände und die Arbeit von Landwirten nicht wertschätzte. 🙂

  2. Der Autor des Textes, Christian Schwägerl, ist mit Vorsicht zu genießen. Er meint lt. Wikipedia, der Mensch bedürfe eines kulturellen und gesellschaftlichen Reifungsprozess, der u.a. mit bewusster Mäßigung beim Energie- und Fleischkonsum zu schaffen sei. 1:1 NGO-Sprech! Ein Missionar, Umerzieher und Ideologe vor dem Herrn!

    • Thea S sagt

      Wie hat es ein im Blog bekannter Anwalt einmal zur “Streit-Kultur” ausgedrückt? “Mehr Argumente, weniger Lagerdenken. Juristen lernen im Studium: Es gibt keine Vertreter von Ansichten, sondern nur Argumente, heißt, es kommt nicht darauf an, wer was gesagt hat, sondern es gilt, sich sogleich mit Argumenten auseinanderzusetzen.”
      Auch in dem Artikel geht es um Argumente für und gegen die Studie und für und gegen die Interpretationen. Da ist es nicht sooo wichtig, wer das gesagt hat.

      • Natürlich sollte man mitberücksichtigen, wer was sagt. Gerade bei komplexen Themen, die man z.B. wegen Fachfremdheit selbst nicht durchdringen kann, geht es auch um Qualifikation, Sachverstand, Glaubwürdigkeit. Man sollte aber vor der Aussage eines Harvardprofessors nicht in Ehrfurcht erstarren und andererseits eine Studie sofort als Müll bezeichnen, weil sie von der Universität Duisburg-Essen stammt, oder eben von “Krefelder Hobbyforschern”. Für nicht Eingeweihte hier: Um mit Oliver Kahn zu sprechen, mein obiger Kommentar “warn Witz, ne”.

    • Was stimmt daran nicht, AdT?

      Natürlich braucht es einen Lern- Reifeprozeß, um die natürliche Umwelt zu verstehen und mit ihr umzugehen können.

      Der Raubbau an der Natur ist von gestern, wir müssen damit bewußter umgehen.
      Von der Natur zur Kultur

      Heutzutage muß man das studieren,
      (Weil vielleicht von der Kultur zur Natur???)

      früher lebten die Menschen in der Natur und machen lerning by doinjg!
      Und Kreislaufwirtschaft mit Verstand!

      Und aus Umweltgründen können wir nicht mit der Energie aasen.

      Und aus Umwelt- und Gesundheitsgründen sollten wir mit dem Fleischkonsum bewusster umgehen,
      wo ist das Problem?

  3. Thea S sagt

    Selbst wenn Bauer Willi nicht (gerechterweise!) gelobt worden wäre, ist das ein lesenswerter Artikel von einem Autor, der anscheinend weiß wovon er schreibt..

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