Bauer Willi
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Die Sahara wird grüner

Das Klima ändert sich. Der Kohlendioxidgehalt in der Atmossphäre steigt, was wie eine Düngung wirkt. Das wiederum wirkt sich positiv auf das Pflanzenwachstum aus.

Zitat aus wissenschaft.de : „Einem Bericht des Weltklimarats zufolge zeigen Satellitenbeobachtungen ein Ergrünen der Vegetation über die vergangenen drei Jahrzehnte hinweg in Teilen Asiens, Europas, Südamerikas, Zentral-Nordamerikas und Südost-Australiens. Es gebe zwar Regionen, die brauner würden, aber unterm Strich ist eine größere Fläche auf unserem Planeten ergrünt als verbraunt, so lautet das Fazit.“

Dazu unten mehrere Links, die den Effekt näher erläutern.

NASA Vegetation Index: Globe Continues Rapid Greening Trend, Sahara Alone Shrinks 700,000 Sq Km!

https://theconversation.com/despite-decades-of-deforestation-the-earth-is-getting-greener-38226

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/dem-seltsamen-ergruenen-der-welt-auf-der-spur/

Fortunate Global Greening

https://www.deutschlandfunk.de/ueberraschender-klimaeffekt-pflanzen-reagieren-auf-mehr-co2.676.de.html?dram:article_id=416145

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47 Kommentare

  1. Thomas Apfel sagt

    Mann – o – mann,
    Man kann Beiträge auch totkommentieren !
    Fremdwortgeschwurbel, Quellengemüse und sich widersprechende Aussagen tragen kaum zur Erhellung bei. Oder ist Ihre Absicht, die anderen Kommentare zum Beitrag „zuzuschütten“ ? Der Umstand, dass Sie sich bei jedem Beitrag oben ransetzen, lässt das vermuten. Der Neueinsteiger beim lesen der Kommentare steigt nämlich (nach unserer angelernten Logik des Lesens) immer von oben, also beim letzten Kommentar ein. Wenn Sie Ihre teils interessanten Ansätze etwas kürzer fassen könnte, wäre das sehr hilfreich.

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  2. Laut Economist hilft Bäume pflanzen oft dem an die „Wurzel“ Gehen der Ursachen wenig. Wen Jiabao, Chinas Ministerpräsident 2003-13 verbesserte die Koordination mit den Wasserverbrauchern der benachbarten Städte, was dafür sorgte, den Grundwasserspiegel zu erhöhen. Diversifizierte Methoden würden gebraucht, schrieb Hong Jiang von der Universität Hawai. Weniger sich darauf fixieren Bäume zu pflanzen. Die letzten 40 Jahre Arbeit hinweg über hyper- aride, aride, semi-aride, trocken-subhumid, humide und semi- humide Klimazonen wären erst eine Zwischenprüfung zu Mitte des Projektes, sagte der Leiter einer Studiengruppe.
    Ich rief in Mainz einen Kollegen und „Werber“ an, Sonntag morgens vor der Kirche, und bekam prommte Antwort. Seine Wohnung quelle über mit Bewerbungen von arbeitslosen Agraringenieuren. Es sei jetzt genug. Dafür bekam er vom chinesischen Botschafter einen Orden und Auszeichnungen. Meine Frau, in ihrem Leben schon weit gereist, meinte es müsse nicht unbedingt sein.
    Der verstorbene Journalist und Honorarprofessor von HH, der für den Stern seinen“Commander WU“ Artikel geschrieben und als Vorzeigetext erklärte, der unbedingt, an seinem Beispiel dem Symbol für Macht zeigend, nämlich einen Torbogen durchschreitend, schrieb schon vor jahrzehnten darüber. Er sagte mir, und gestand freimütig eine Fälschung ein. „Die von der DDR hatten sie zum Sandsieben dahin hingeschickt und mich, den ersten Westdeutschen gar nicht.“ So lernte Claas Relotius von dem Norddeutschen und Consorten auch sein Handwerk.

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  3. Der grüne Wall begann 1978 mit Deng Xiaoping an zu wachsen. In 2050 soll das Projekt beendet sein. Um 5 % auf 15% in 40 Jahren in der Nähe der Gobi und Taklamakan Wüsten. Ziel fast erreicht. In Minqin, Guansu ist der Wall einen km breit. Er hält Sand und Staubstürme ab und soll auch Farmland wieder zurückgewinnen helfen. Woanders zur Grenze Russlandhin wird Farmland aufgegeben und natürliche Reservoire für freilebende sibirische Tiger, keine Wölfe, geschaffen. Die Bauern hatten geklagt darüber, dass Präsident Putin auf werbewirksamer Tigerjagt, diese nach China vertrieben habe. Das kann doch Kanzler kurz auch mal machen und Söder die Bauern umsiedeln lassen. Den Bauern dort bleibt nichts anderes übrig und bei uns wählen sie wieder die Gleichen und dieselben, mit Ausnahmen.

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  4. Das liest bestimmt keiner?
    NASA Vegetation Index: Globe setzt rapid Greening Trend fort, Sahara allein schrumpft 700.000 km2!‎‎Von ‎‎ ‎‎P Gosselin‎‎ ‎‎ am ‎‎24. Februar 2021‎ ‎Teilen Sie diese…‎
    ‎Wenn man sich die Daten des NASA-Vegetationsindex anschaut, ist die Nachricht gut: Der Globus hat in diesem Jahrhundert bisher 10% begrünt.‎‎Das ist eine gute Nachricht, denn wir wissen, dass dies letztlich eine größere Anbaufläche und Wald Erweiterung bedeutet. Ironischerweise ist das, was viele „Experten als ein riesiges Problem (CO2) bezeichnen, in der Tat einer der Hauptgründe für die Ökologisierung.‎‎ Hauptgrund. Welche andere Gründe?
    ‎‎Zoe Phin‎‎ hat einen Beitrag‎‎ zu diesem Thema auf ihrer Website, die wirklich Aufmerksamkeit verdient.‎‎Global Vegetation Index steigt in 20 Jahren um 10%‎‎Zoe hat alle verfügbaren 16-Tage-Vegetationsdaten der NASA von 2000 bis 2021 heruntergeladen. Hier ist ihr Ergebnis:‎ ‎Der Vegetationsindex der NASA ist von 0,0936 auf 0,1029 gestiegen, was einem Anstieg von 9,94 % entspricht. Diagramm von ‎‎Zoe Phin‎‎“10% globale Ökologisierung in 20 Jahren! Wir haben unglaubliches Glück!“ Zoe kommentiert die Ergebnisse. „Ich wünschte nur, jeder fühle sich so. Aber Sie wissen, dass nicht jeder das tut. In dem Maße, in dem der Mensch die globale Ökologisierung verbessert, ist genau das, was soziale Parasiten besteuern und regulieren wollen. Keine gute Tat bleibt ungestraft.“‎
    Was meint Zoe damit?

    MODIS Vegetation Index Produkte (NDVI und EVI)Übersicht MODIS Vegetationsindizes, die in 16-Tage-Intervallen und in mehreren räumlichen Auflösungen erstellt werden, bieten konsistente räumliche und zeitliche Vergleiche der Vegetation Baum Grünheit, einer zusammengesetzten Eigenschaft der Blattfläche, Chlorophyll und Baumkronenstruktur. Zwei Vegetationsindizes werden aus atmosphärisch korrigierter Reflexion in den roten, nahinfraroten und blauen Wellenbändern abgeleitet; der normalisierte Differenzvegetationsindex (NDVI), der Kontinuität mit dem AVHRR NDVI-Zeitreihenrekord der NOAA für historische und Klimaanwendungen bietet, und der verbesserte Vegetationsindex (EVI), der Die Achs-Boden-Variationen minimiert und die Empfindlichkeit gegenüber dichten Vegetationsbedingungen verbessert. Die beiden Produkte charakterisieren die globale Palette an Vegetationszuständen und -prozessen.Die Vegetation Indizes werden aus der täglichen, atmosphärisch korrigierten, bidirektionalen Oberflächenreflexion abgerufen. Die VI verwenden eine MODIS-spezifische Compositing-Methode, die auf Produktqualität Sicherung Metriken basiert, um Pixel niedriger Qualität zu entfernen. Aus den verbleibenden VI-Werten guter Qualität wählt ein eingeschränkter Betrachtungswinkel Ansatz dann ein Pixel aus, um die Compositing-Periode darzustellen (aus den beiden höchsten NDVI-Werten wählt er das Pixel aus, das dem Nadir am nächsten ist). Da die MODIS-Sensoren an Bord von Terra- und Aqua-Satelliten identisch sind, erzeugt der VI-Algorithmus jeden 16-Tage-Verbund im Abstand von acht Tagen (Phasen Produkte), um ein Produkt mit höherer zeitlicher Auflösung zu ermöglichen, indem beide Datensätze kombiniert werden. Die MODIS VI Produktsuite wird nun erfolgreich in allen Ökosystem-, Klima- und Ressourcenmanagement Studien und der operativen Forschung eingesetzt, wie die ständig wachsende Anzahl von Peer-Publikationen zeigt.
    Produktinformationen•Produkt PI: Kamel Didan•Validierte Stufe: Stufe 3•PI-Produktseiten-URL•Benutzerhandbuch Herunterladen 1 ‎Einleitung Eines der Hauptinteressen des Earth Observing System (EOS) Ist es, die Quantität und Rolle der terrestrischen Vegetation in großen globalen Prozessen zu untersuchen, mit dem Ziel, zu verstehen, wie die Erde als System funktioniert. Dies erfordert ein Verständnis der globalen Verteilung der Vegetationstypen sowie ihrer biophysikalischen und strukturellen Eigenschaften sowie räumlicher/zeitlicher Variationen. Vegetationsindizes (VI) sind robuste, empirische Messgrößen für die Vegetation Aktivität an der Landoberfläche. ‎‎T hey‎‎ wurden entwickelt, um das vegetation reflektierte Signal aus gemessenen spektralen Reaktionen zu verbessern, indem zwei (oder mehr) Wellenbänder kombiniert werden, oft in den roten (0,6 – 0,7 m) und NIR-Wellenlängen (0,7-1,1 m) Regionen. 1.1 Die MODIS-Vegetationsindex-Produkte (VI) bieten konsistente, räumliche und zeitliche Zeitreihenvergleiche ‎‎ der globalen Vegetationsbedingungen, mit denen die terrestrische photosynthetische Vegetationsaktivität der Erde zur Unterstützung von phäologischen, Änderungsdetektions- und biophysikalischen Interpretationen überwacht werden kann. Gegitterte Vegetationsindex Karten, die räumliche und zeitliche Variationen der Vegetation Aktivität darstellen, werden in 16-Tage- und Monate Intervallen i ‎‎n s u p p o r t o f c c abgeleitet, Sie sind eine‎‎ saisonale und zwischen jährliche Überwachung der terrestrischen Vegetation der Erde. Zwei VI-Produkte werden weltweit für Landregionen hergestellt. Das erste Produkt ist der Standard Normalized Difference Vegetation Index (NDVI), der als „Kontinuitäts Index“ auf den vorhandenen NOAA-AVHRR abgeleiteten NDVI bezeichnet wird. Derzeit gibt es einen globalen NDVI-Datensatz (1981 – 2015) aus der NOAA-AVHRR-Serie, der i n c o n j u n c t i o n mit MODIS data einen langfristigen Datensatz für den Einsatz in betriebs betrieblichen Monitoring-Studien liefert. Das zweite VI-Produkt ist der Enhanced Vegetation Index (EVI), mit verbesserter Empfindlichkeit gegenüber Hochbiomasseregionen und verbesserter Vegetation Überwachung durch entkopplung des Vordach Hintergrund Signals und einer Verringerung der Atmosphäre. Die beiden VIs ergänzen sich in globalen Vegetation Studien und verbessern die Extraktion biophysikalischer Parameter von Vordächern. Um diese Indizes weiter nützlicher zu machen, wird auch ein neues Compositing-Schema verwendet, das Winkel-Ziel-Sensor-Variationen reduziert. Die gerasterten VI-Karten verwenden MODIS-Oberflächenreflexionen, korrigiert für molekulare Streuung, Ozonabsorption und Aerosole, als Eingabe für die VI-Logarithmusgleichungen. Die gerasterten Vegetationsindizes enthalten Qualitätssicherungs-Flags (QS) mit thematischen Informationen über die Qualität des VI-Produkts und Eingabedaten. Die MODIS VI Produkte werden derzeit auf 250 m, 500 m, 1 km und einer s pe ci al 0,05 Grad räumliche Auflösung hergestellt. Für die Datenverarbeitung werden MODIS-VIs in quadratischen Kacheln Einheiten erzeugt, die etwa 1200 mal 1200 km (am Äquator) liegen, und in der Sinusoidal (SIN)-Rasterprojektion (gleich flächenprojektion) abgebildet. Es werden nur Fliesen verarbeitet, die Land-Features enthalten. Wenn mosaikiert, bedecken alle Fliesen die Erde l a n d m a s und das globale MODIS-VI kann somit alle 16 Tage und jeden Kalendermonat erzeugt werden. 1.2 Theoretische Beschreibung von Vegetationsindizes Die theoretische Grundlage für empirisch-basierte Vegetationsindizes wird aus Der Untersuchung 2 der typischen spektralen Reflexions Signaturen von Blättern abgeleitet. Die reflektierte Energie im Sichtbaren ist aufgrund der hohen Absorption durch photosynthetisch aktive Pigmente mit maximalen Absorptionswerten in den Wellenlängen blau (470 nm) und rot (670 nm) sehr gering. Fast die gesamte Nahinfrarot Strahlung (NIR) ist gestreut (reflektiert und übertragen) ‎‎b a c k‎‎ mit sehr geringer Absorption, in einer Weise, die von den strukturellen Eigenschaften eines Vordaches (LAI, Blattwinkelverstellung, Blattmorphologie) abhängt. Infolgedessen ist der Kontrast zwischen roten und ‎‎nahinfraroten‎‎ Antworten (die sogenannte Rotverschiebung) ein empfindliches Maß für die Vegetation Menge, mit maximalen Rot-NIR-Differenzen über einem vollen Vordach und minimalem Kontrast zu Zielen mit wenig oder gar keiner Vegetation. ‎‎Bei niedrigen‎‎ und mittleren Vegetation Mengen ist der Kontrast sowohl auf rote als auch auf NIR-Veränderungen zurückzuführen, während bei höheren Vegetation Mengen nur das NIR zu zunehmenden Kontrasten beiträgt, da das rote Band durch Chlorophyllabsorption gesättigt wird. Der Rot-NIR-Kontrast kann durch die Verwendung von Verhältnissen (NIR/rot), Unterschieden (NIR-rot), gewichteten Unterschieden (NIR-k-rot), linearen Bandkombinationen (x1-rot+x2) quantifiziert werden. NIR) oder hybride Ansätze der oben genannten. Vegetationsindizes sind Maßwerte dieses Kontrasts und somit integrative Funktionen von Baumkronen Struktur Parametern (%cover, LAI, LAD) und physiologischen (Pigmente, Photosynthese) Parametern. 1.2.1 ‎‎T h e o r e t i c a l‎‎ Basis des NDVI Der NDVI ist eine normalisierte Transformation des NIR-Rot-Reflektor-Verhältnisses,‎ …..•ATBD
    Produktdetails ProduktnameTerra Prod ID/

    DAAC LinkAqua Prod ID/

    DAAC LinkVegetation Indices 16-Tage L3 Global 250mMOD13Q1MYD13Q1Vegetation Indizes 16-Tage L3 Global 500mMOD13A1MYD13A1Vegetation Indizes 16-Tage L3 Global 1kmMOD13A2MYD13A2Vegetation Indices 16-Tage L3 Global 0.05Deg CMGMOD13C1MYD13C1Vegetation Indizes Monatlich L3 Global 1kmMOD13A3MYD13A3Vegetation Indizes Monatlich L3 Global 0.05Deg CMGMOD13C2MYD13C2
    So weit so gut. Alle 16 Tage und monatlich neue Daten und in 20 Jahren 8% weniger Wüste oder nur mehr Wald in der Wüste?

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    • Smarti sagt

      Gelesen: ja – verstanden hmmm. Lohnt sich aber trotzdem 🙂 – fühle mich dann wie ein Bauer-Willi-Student :).

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  5. ‎William Astley‎‎ ‎‎ ‎‎ ‎‎24. Februar 2021‎‎ um ‎‎23:56 Uhr‎‎ ‎‎ | ‎‎Permalink‎‎ | ‎‎Antwort‎ ‎Wenn das atmosphärische CO2 zunimmt, produzieren Pflanzen weniger Stomata auf ihren Blättern, um Wasser zu sparen. ‎‎Pflanzen sind Wasser effizienter, wenn die Atmosphäre CO2 zunimmt. ‎‎Und ein zweiter Vorteil ist, dass Pflanzen schneller wachsen, wenn es mehr CO2 gibt. Der optimale CO2-Gehalt für Pflanzen liegt bei rund 1200 ppm. ‎‎Wenn atmosphärisches CO2 höher ist, können Pflanzen mit weniger Wasser wachsen, da sie weniger Wasser aus ihren Blättern verlieren.‎‎“Eine Gruppe von Wissenschaftlern um Prof. Dan Yakir von der Abteilung für Umweltwissenschaften und Energie des Weizmann-Instituts fand heraus, dass der Yatir-Wald, der vor 35 Jahren am Rande der Negev-Wüste gepflanzt wurde, mit einer unerwarteten Geschwindigkeit expandiert. Die Ergebnisse, die in der aktuellen Ausgabe von Global Change Biology veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass Wälder in anderen Teilen der Welt sich auch in trockene Länder ausdehnen und dabei Kohlendioxid absorbieren könnten.“‎http://www.sciencedaily.com/releases/2003/05/030509084556.htm‎ Treibhausgas könnte die Wüste begrünen; Weizmann Institute Studie schlägt vor, dass steigende Kohlendioxidwerte dazu führen könnten, dass Sich Wälder in trockene Umgebungen ausbreiten‎‎. Das Weizmann-Team stellte zu seiner Überraschung fest, dass der Yatir-Wald ein wesentlicher „Senk“ (CO2-absorbierender Standort) ist: Seine Absorptionseffizienz ähnelt der vieler seiner Pendants in fruchtbaren Gebieten. ‎‎Diese Ergebnisse waren unerwartet, da Wälder in trockenen Regionen als sehr langsam, wenn überhaupt, betrachtet werden und daher nicht erwartet wird, viel Kohlendioxid aufzusaugen (je schneller sich der Wald entwickelt, desto mehr Kohlendioxid benötigt er, da Kohlendioxid die Zuckerproduktion antreibt). ‎‎Der Yatir-Wald wächst jedoch relativ schnell und dehnt sich sogar weiter in die Wüste aus.‎‎Pflanzen benötigen Kohlendioxid für die Photosynthese, die zur Zuckerproduktion führt. Aber um es zu erhalten, müssen sie Die Poren in ihren Blättern öffnen und folglich große Mengen Wasser an verdunsten. ‎‎Die Anlage muss entscheiden, was sie mehr braucht: Wasser oder Kohlendioxid. Yakir vermutet, dass der Anstieg des atmosphärischen Kohlendioxids um 30 Prozent seit Beginn der industriellen Revolution das Dilemma der Anlage lindert. ‎‎Unter solchen Bedingungen muss die Anlage die Poren nicht vollständig öffnen, damit Kohlendioxid einsickert – eine relativ kleine Öffnung ist ausreichend. Folglich entweicht weniger Wasser den Poren der Pflanze. Diese effiziente Wasserschutztechnik hält Feuchtigkeit im Boden, so dass Wälder in Gebieten wachsen können, die zuvor zu trocken waren.‎
    ‎William Astley‎‎ ‎‎ ‎‎ ‎‎24. Februar 2021‎‎ um ‎‎23:56 Uhr‎‎ ‎‎ | ‎‎Permalink‎‎ | ‎‎Antwort‎ ‎Wenn das atmosphärische CO2 zunimmt, produzieren Pflanzen weniger Stomata auf ihren Blättern, um Wasser zu sparen. ‎‎Pflanzen sind wasser effizienter, wenn die Atmosphäre CO2 zunimmt. ‎‎Und ein zweiter Vorteil ist, dass Pflanzen schneller wachsen, wenn es mehr CO2 gibt. Der optimale CO2-Gehalt für Pflanzen liegt bei rund 1200 ppm. ‎‎Wenn atmosphärisches CO2 höher ist, können Pflanzen mit weniger Wasser wachsen, da sie weniger Wasser aus ihren Blättern verlieren.‎‎“Eine Gruppe von Wissenschaftlern um Prof. Dan Yakir von der Abteilung für Umweltwissenschaften und Energie des Weizmann-Instituts fand heraus, dass der Yatir-Wald, der vor 35 Jahren am Rande der Negev-Wüste gepflanzt wurde, mit einer unerwarteten Geschwindigkeit expandiert. Die Ergebnisse, die in der aktuellen Ausgabe von Global Change Biology veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass Wälder in anderen Teilen der Welt sich auch in trockene Länder ausdehnen und dabei Kohlendioxid absorbieren könnten.“‎http://www.sciencedaily.com/releases/2003/05/030509084556.htm‎Treibhausgas könnte die Wüste begrünen; Weizmann Institute Studie schlägt vor, dass steigende Kohlendioxidwerte dazu führen könnten, dass Sich Wälder in trockene Umgebungen ausbreiten‎‎Das Weizmann-Team stellte zu seiner Überraschung fest, dass der Yatir-Wald ein wesentlicher „Senk“ (CO2-absorbierender Standort) ist: Seine Absorptionseffizienz ähnelt der vieler seiner Pendants in fruchtbaren Gebieten. ‎‎Diese Ergebnisse waren unerwartet, da Wälder in trockenen Regionen als sehr langsam, wenn überhaupt, betrachtet werden und daher nicht erwartet wird, viel Kohlendioxid aufzusaugen (je schneller sich der Wald entwickelt, desto mehr Kohlendioxid benötigt er, da Kohlendioxid die Zuckerproduktion antreibt). ‎‎Der Yatir-Wald wächst jedoch relativ schnell und dehnt sich sogar weiter in die Wüste aus.‎‎Pflanzen benötigen Kohlendioxid für die Photosynthese, die zur Zuckerproduktion führt. Aber um es zu erhalten, müssen sie Die Poren in ihren Blättern öffnen und folglich große Mengen Wasser an verdunsten. ‎‎Die Anlage muss entscheiden, was sie mehr braucht: Wasser oder Kohlendioxid. Yakir vermutet, dass der Anstieg des atmosphärischen Kohlendioxids um 30 Prozent seit Beginn der industriellen Revolution das Dilemma der Anlage lindert. ‎‎Unter solchen Bedingungen muss die Anlage die Poren nicht vollständig öffnen, damit Kohlendioxid einsickert – eine relativ kleine Öffnung ist ausreichend. Folglich entweicht weniger Wasser den Poren der Pflanze. Diese effiziente Wasserschutztechnik hält Feuchtigkeit im Boden, so dass Wälder in Gebieten wachsen können, die zuvor zu trocken waren.‎‎William Astley‎‎ ‎‎ ‎‎ ‎‎24. Februar 2021‎‎ um ‎‎23:56 Uhr‎‎ ‎‎ | ‎‎Permalink‎‎ | ‎‎Antwort‎ ‎Wenn das atmosphärische CO2 zunimmt, produzieren Pflanzen weniger Stomata auf ihren Blättern, um Wasser zu sparen. ‎‎Pflanzen sind wasser effizienter, wenn die Atmosphäre CO2 zunimmt. ‎‎Und ein zweiter Vorteil ist, dass Pflanzen schneller wachsen, wenn es mehr CO2 gibt. Der optimale CO2-Gehalt für Pflanzen liegt bei rund 1200 ppm. ‎‎Wenn atmosphärisches CO2 höher ist, können Pflanzen mit weniger Wasser wachsen, da sie weniger Wasser aus ihren Blättern verlieren.‎‎“Eine Gruppe von Wissenschaftlern um Prof. Dan Yakir von der Abteilung für Umweltwissenschaften und Energie des Weizmann-Instituts fand heraus, dass der Yatir-Wald, der vor 35 Jahren am Rande der Negev-Wüste gepflanzt wurde, mit einer unerwarteten Geschwindigkeit expandiert. Die Ergebnisse, die in der aktuellen Ausgabe von Global Change Biology veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass Wälder in anderen Teilen der Welt sich auch in trockene Länder ausdehnen und dabei Kohlendioxid absorbieren könnten.“‎http://www.sciencedaily.com/releases/2003/05/030509084556.htm‎Treibhausgas könnte die Wüste begrünen; Weizmann Institute Studie schlägt vor, dass steigende Kohlendioxidwerte dazu führen könnten, dass Sich Wälder in trockene Umgebungen ausbreiten‎‎Das Weizmann-Team stellte zu seiner Überraschung fest, dass der Yatir-Wald ein wesentlicher „Senk“ (CO2-absorbierender Standort) ist: Seine Absorptionseffizienz ähnelt der vieler seiner Pendants in fruchtbaren Gebieten. ‎‎Diese Ergebnisse waren unerwartet, da Wälder in trockenen Regionen als sehr langsam, wenn überhaupt, betrachtet werden und daher nicht erwartet wird, viel Kohlendioxid aufzusaugen (je schneller sich der Wald entwickelt, desto mehr Kohlendioxid benötigt er, da Kohlendioxid die Zuckerproduktion antreibt). ‎‎Der Yatir-Wald wächst jedoch relativ schnell und dehnt sich sogar weiter in die Wüste aus.‎‎Pflanzen benötigen Kohlendioxid für die Photosynthese, die zur Zuckerproduktion führt. Aber um es zu erhalten, müssen sie Die Poren in ihren Blättern öffnen und folglich große Mengen Wasser an verdunsten. ‎‎Die Anlage muss entscheiden, was sie mehr braucht: Wasser oder Kohlendioxid. Yakir vermutet, dass der Anstieg des atmosphärischen Kohlendioxids um 30 Prozent seit Beginn der industriellen Revolution das Dilemma der Anlage lindert. ‎‎Unter solchen Bedingungen muss die Anlage die Poren nicht vollständig öffnen, damit Kohlendioxid einsickert – eine relativ kleine Öffnung ist ausreichend. Folglich entweicht weniger Wasser den Poren der Pflanze. Diese effiziente Wasserschutztechnik hält Feuchtigkeit im Boden, so dass Wälder in Gebieten wachsen können, die zuvor zu trocken waren.‎

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    • Staub zu Staub, die herausfordernden Wüsten, The Economist, 18. Mai 2019, S49/50. „Eine grüne bepflanzte Mauer könnte nicht viel Gutes bewirken, um Nord- Chinas Wüsten zu kontrollieren „.

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      • Dust to dust
        China’s desert-taming “green Great Wall” is not as great as it sounds

        Planting lots of trees is not always wise
        China

        MINQIN, GANSU

        AN EX-ARMY LORRY chugs across the desert outside Minqin, a town in the north-western province of Gansu. It is delivering water to a team of about 20 people planting saxaul—a squat, spiky tree native to the area—on the banks of towering dunes. The hope is that the vegetation will anchor the ground and help prevent sand from sweeping through Minqin during wind storms in spring. Without these efforts, says one of the planters, the oasis town could be “eaten by the sand”.

        Minqin is the seat of a county of the same name which is half the size of Belgium. It is surrounded on three sides by the Gobi desert (see map). On a warm evening the town’s neat central plaza is thronged with locals practising dance routines for exercise and entertainment. But their livelihoods are threatened by the desert, which in recent decades has been advancing on the town at an average rate of several metres a year. To help hold it at bay, officials plan to have shrubs and trees planted in the county.‎
        Chinas Wüstenzähmung „grüne Große Mauer“ ist nicht so groß, wie es klingt‎
        ‎Viele Bäume zu pflanzen ist nicht immer klug
        ‎China‎Ausgabe 18. Mai 2019‎‎18. Mai 2019‎
        MINQIN, GANSU
        ‎EIN EX-ARMY LORRY schlumpft durch die Wüste außerhalb von Minqin, einer Stadt in der nordwestlichen Provinz Gansu. Es liefert Wasser an ein Team von etwa 20 Personen, die Saxaul – einen hockenden, stacheligen Baum, der in der Gegend beheimatet ist – an den Ufern hoch aufragender Dünen pflanzen. Die Hoffnung ist, dass die Vegetation den Boden ankern und dazu beitragen wird, dass Sand bei Windstürmen im Frühjahr durch Minqin fegt. Ohne diese Bemühungen, sagt einer der Pflanzgefäße, könnte die Oasenstadt „vom Sand gefressen“ werden.‎
        ‎Minqin ist der Sitz eines gleichnamigen Bezirks, der halb so groß ist wie Belgien. Es ist auf drei Seiten von der Wüste Gobi umgeben (siehe Karte). An einem warmen Abend ist der gepflegte zentrale Platz der Stadt voll von Einheimischen, die Tanzroutinen für Bewegung und Unterhaltung praktizieren. Doch ihre Existenzen sind durch die Wüste bedroht, die in den letzten Jahrzehnten mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von mehreren Metern pro Jahr auf die Stadt vorgerückt ist. Um es in Schach zu halten, planen die Beamten, Sträucher und Bäume in der Grafschaft pflanzen zu lassen‎

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    • Smarti sagt

      Danke für die Erklärungen. Vor allem das mit den Poren ist schlüssig. Ist CO2 doch nicht so ein Teufelszeug ? Da ja auch Gewächshäuser mit Kohlendioxid gedüngt werden, können wohl alle/viele Grünpflanzen dieses „mehr“ verstoffwechseln ?
      Ich wusste von Kollegen, dass in der Sahelzone Bäume gepflanzt werden. Konnte mir aber nicht vorstellen, dass diese langfristig überleben ( ich kenne unsere Hätschel-Apfelbäumchen – ohne regelmässig giessen vertrocknen die – und das obwohl die Wiese noch grün ist ).

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      • Inga sagt

        Warum ist der Ur- und Regenwald die Lunge unseres Planeten?

        Weil er wie alle Pflanzen CO2 einatmet und Sauerstoff ausatmet.

        bei Menschen und Tieren ist es umgekehrt!
        Sogar auch bei den Fischen und anderen Lebewesen im Wasser ist das so !

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  6. Mark sagt

    Der CO2 Kreislauf oder Kohlenstoffkreislauf ist bis heute längst noch nicht vollumfänglich verstanden geschweige denn mengenmässig exact erfasst. (Zu-)Vieles wird geschätzt, basiert auf Annahmen oder wird in Modellen modelliert. Laut Schätzungen sind durchschnittlich ca. 95% aller CO2 Emissionen natürlichen Ursprungs und ca 5% Menschengemacht. Dabei sind allein die jährlichen Schwankungen (Abweichungen von Jahr zu Jahr) der natürlichen Emissionen größer als der menschengemachte Ausstoss insgesamt. Die gängige Kohlenstoffkreislauftheorie basiert auf den Annahme, dass die natürlich emitierte CO2 Menge exact der Menge des natürlichen CO2 Abbaus entspricht, und die 5.% menschengemachtes CO2 nicht abgebaut wird und daher zur CO2 Anreicherung in der Atmosphäre und damit zum Klimawandel führt(die Klimawissenschaftler behaupten ja, der Ansieg von 280 ppm CO2 auf 413 ppm aktuell sei zu 100% menschgemacht). Da stellt sich mir die Frage, woher die Natur den weiss, wieviel natürliches CO2 emitiert wird und wieviel sie dem zu Folge abbauen darf und wie sie es schaftt, das menschgemachte CO2 zu erkennen und demzufolge nicht abzubauen. Die Ergrünung des Planeten sind ja der ganz offensichtliche Beweis dafür, dass die Annahmen der Kliamwissenschaftler bezüglich ihres statischen CO2 – Kreislaufmodells nicht stimmen können. In habe diese Frage mal Herrn Rahmstorf vom PIK gestellt, aber keine Antwort erhalten.

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    • Es ist ein dynamischer Prozess und man zielt auf eine sich drehende und bewegende Scheibe.

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  7. Paulus sagt

    Auch in den Wüsten gibt es durchaus Wasser. Ich habe als junger Mensch mal die algerische Sahara durchquert. Man gräbt abends ein Loch, legt eine Plastikfolie hinein und am nächsten Tag ist die Unterseite der Folie tropfnass. OK, es reichte so gerade mal zum ablecken.
    Danach gab es ein Projekt der Uni Karlsruhe oder Darmstadt, nannte sich Schatten in der Wüste. Die haben es immerhin fertig gebracht unter Sonnenschutznetzen eine Vegetation
    zu ermöglichen, welcher Art auch immer.

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    • Das Naturkundmuseum Stuttgart erprobte mit dem Frauenhoferinstitut in Nebelwüsten „Deutsch“ostafrikas, in Nepal „Eiswasserpagoden“, das Aufstellen von künstlichen Auffangnetzen. Alles von der Natur und den erfinderischen Einheimischen abgeschaut. Neuerdings vermarktet es ein Nepalese selbst.

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  8. Thomas Apfel sagt

    Es verändert sich definitiv etwas. Fast alle Jahresdurchschittstemperaturen in Brandenburg im zweistelligen Bereich, 12 an der Zahl liegen zeitlich nach dem Jahr 2000. Die einzige davor (seit Beginn der Aufzeichnungen ) wurde 1989 verzeichnet. Zu Zeiten meines Studiums (78 – 82) wurde das langjährige Mittel für Brandenburg noch mit 8,2 Grad angegeben. Der mittlere Niederschlag hat sich für meinen Standort nicht verändert, die Ausschläge nach oben, wie nach unten werden aber größer. Da die Schwankungen der Sonnenaktivitäten den Temperaturanstieg nicht erklären, erscheint mir „menschengemacht“ zunehmend wahrscheinlicher. Die Frage ist nur, stimmen die Horror und Angstszenarien, die uns ständig um die Ohren gehauen werden?

    Ich habe gerade das Klimawandelbuch von David Nelles und Christian Serrer geschenkt bekommen. Einige Dinge sind recht gut erkärt. Lustig wirds allerdings bei der erdgeschichtlichen Betrachtung:
    „Vor rund 250 Millionen Jahren wurden große Mengen an Kohlendioxid und Methan in die Atmosphäre feigesetzt, infolgedessen wurde der Treibhauseffekt verstärkt, so dass die Temperatur stark anstieg. Zum anderen wurden die Ozeane saurer, da sie einen Teil der CO2 Emissionen aufnahmen. Dadurch sind etwa 90 % aller damals lebenden Arten ausgestorben.“
    Nach den Angaben der Jungs lag die Durchschnittstemperatur fast 200 mio Jahre 5 – 6 Grad über der heutigen (die Zeit der Dino´s). Für „das Aussterben von 90 % der Arten bis zum Beginn der Eiszeiten werden dem Klima 100 mio Jahre zugestanden.
    Von dem Asteroideneinschlag bei Mexiko scheint bei denen noch nichts angekommen zu sein. Schönes Beispiel, wie „fürs gemeine Volk“ wissenschaftliche Erkentnisse sortiert und „zurechtgewurschtelt“ werden.

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  9. Meier sagt

    Stadtmensch

    Glaubst du wirklich, daß man 1850 schon die Temperaturen rund um die Erde ermitteln konnte ? Für mich sind das alles nur Annahmen , denn viele Gebiete waren damals noch garnicht erforscht oder betreten. Wenn man natürlich dem Potsdaminstitut glaubt , dann glaub ich auch , daß die Erde eine Scheibe ist. Dieses Institut ist für mich eine reine Propagandamaschine für unsere Regierung. Einmal hörte ich den Schellenhuber von 5 – 8 Grad erzählen und da war für mich mich die Sache klar. – Unrealistisch ! Inzwischen habe ich den Eindruck , daß die Wissenschaft um Bundesgelder zu bekommen , alles macht was der Regierung gerade gelegen kommt. Da muß man ja fast von Gefälligkeitsgutachten sprechen, aber das kennen wir ja schon bzgl. der Gutachten zur Landwirtschaft.

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    • Stadtmensch sagt

      „daß man 1850 schon die Temperaturen rund um die Erde ermitteln konnte“

      Man muss nicht Temperaturen messen, um etwas über den zeitlichen Verlauf sagen zu können. Funktioniert alles auch indirekt, wenn man die Zusammenhänge kennt.
      Filmtipp: „Zwischen Himmel und Eis“. Gibt endlos mehr Möglichkeiten, die Klimageschichte zu rekonstruieren, als Eisbohrkerne zu ziehen.

      Also 1972 hat man das UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) aufgelegt. U.a. wollte man den Treibhauseffekt untersuchen, weil viele Wissenschaftler die nächste Eiszeit heraufziehen sahen. Nachdem man sich der Sache gewidmet hatte war klar, dass noch viel unklar war. Spätesten 1987 wussten man aber, wie Treibhausgase tatsächlich auf die Strahlungsbilanz der Erde wirken. Die großen Ölfirmen fingen dann leider an, alles unter den Tisch zu kehren und zu zerreden. Man forschte glücklicherweise weiter und nun weiß man, welche Effekte eine Rolle spielen und wie es im Lauf der Erdgeschichte mit dem Klima zugegangen ist.

      Bin absoluter Laie auf dem Gebiet (abgesehen von etwas Meteorologie für Segelflug vor Urzeiten). Da haben die Landnutzer sicher mehr Ahnung vom Wetter. Trotzdem ist für mich die populärwissenschaftliche Vermittlung plausibel.

      +1
      • Inga sagt

        Ja schon 1612 Stadtmensch und in
        1652
        entdeckten die niederländischen Seefahrer Südafrika für sich (sie brauchten es für landw. Zwecke, denn wenn sie nahc Indien wollten, dann war es be4sser, wenn sie am Kap Proviant nachlanden konnten. So kamen die holländischen Siedler dort hin und kultivierten die Wildnis zur Anbaukultur.

        200 Jahre vorher entdeckten Columbus Amerika, zuerst Südamerika.

        Und wie alt sind die anderen Kolonien europäischer Länder in der Welt?

        Da haben die bestimmt auch die Temperatur gemessen, und das Wetter u. Klima war ja wichtig für die Früchte, die da anbaut wurden.

        Sie haben in Südafrika sogar Wein in angebaut und dazu braucht man entsprechendes Klima!
        Das letzte Know how dazu haben die Holländer in Südafrika von einem Franzosen bekommen!
        Seid dem klappt es erst richtig!

        Und wie lange gibt es das Thermometer?
        Und wenn das durch die Kolonisationen in fast aller Welt waren, dann wurde auch das Klima und seine Veränderungen aufgezeichnet, oder?

        Thermometer :
        Das Thermoskop hatte zumindest anfänglich noch keine Skala, die Länge der Wassersäule wurde mit einem Zirkel abgegriffen.[5]

        Giovanni Francesco Sagredo beschrieb ab 1612 in Briefen an Galileo Galilei, wie er solche Instrumente, deren Erfindung er Galilei zuschrieb, in verschiedenen Formen herstellte.[4] Er beobachtete damit die Temperatur der kalten Winterluft, führte Buch über eine sommerliche Hitzewelle und verglich die Temperaturen verschieden großer Seen.
        Der Arzt Santorio Santorio aus Padua, der mit Galileo in Kontakt war, nutzte dessen wissenschaftliche Erkenntnisse medizinisch und verwendete sowohl Thermoskope zur Temperaturmessung, als auch Pendel zum Pulsmessen.[7] Santorio benutzte Schnee und eine Kerzenflamme als zwei Referenzpunkte zur Eichung des Thermoskops.

        Alle bis dahin verwendeten Thermoskope nutzten nicht die thermische Ausdehnung der Flüssigkeit, sondern die der Luft. Sie glichen im Grunde einem Barometer und waren daher insbesondere auch vom Luftdruck abhängig, wie spätestens 1643/44 durch Evangelista Torricelli bekannt war. Ferdinando II. de’ Medici, Großherzog von Toscana, ließ 1654 das erste Thermometer herstellen, das die Ausdehnung von Alkohol in einem geschlossenen Glasrohr ausnutzte.

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      • Baumscheiben von Urbäumen zählen. Zwei Ringe im Jahr für Sommer und Winter, dann hat man einen an historischen Daten geichten Klimakalender, ohne mögliche gesundheitsschädliche Isotopendatierungen. Vorher kalter Sommer und Schnee auf der Alb. 1818 Gründung der Landwirtschaftlichen Akademie Hohenheim. Von einem Forstdirektor aus Bayern aus den USA abgeschaut. In HH glauben welche, dass sie es erfunden hätten und nicht, dass der BB Berd Becker es aus München mit Prof. Frenzel nur mitgebracht hat.

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  10. Ludwig sagt

    Jeder , der ein Gewächshaus profihaft betreibt setzt CO2 zum besseren Pflanzenwachstum ein. Wenn es in der Umwelt wärmer wird, kommen die Pflanzen auch schneller ins Wachstum , nehmen früher und mehr CO2 auf und bringen dann auch höhere Erträge weil die Vegetation eben so auch ca. 14 Tage im Jahr länger wachsen läst. Das merken wir speziel im Mais und bei den Zuckerrüben. Getreide wird zwar früher Erntereif , bringt aber keine höheren Erträge. Pflanzen wandeln CO2 durch Photosynthese in Sauerstoff um. In Warmzeiten ist der CO2-Gehalt eben höher als in Kaltzeiten auf der Erde . Ein ewiges hin und her. In den 1960er Jahren hat man uns mit der kommenden Eiszeit und jetzt mit der Erwärmung in ständigen Angst und Schrecken gehalten. Schnee sollte auch keiner mehr in ganz Europa fallen. Die Sahara sollte jedes Jahr auch trockener und heißer werden. Würde also feststellen , daß die Vorraussagen nicht so ganz stimmen und die ganze Angstmache mehr politischen Zielen nutzen soll. Mit Angst , das können wir jetzt gerade in der Coronazeit erleben , läst sich gut Politik betreiben. Schade nur , daß daraus nur eine regelrechte Wirtschaftsvernichtungspolitik entstanden ist.

    +5
    • Ich bin nach der BSE Flaute für Verwertung von Gras aus dem Schwarzwald vom Rathaus in Alpirsbach von mehreren an Erwerbseinkommen Interessierten gefragt worden ihnen zu helfen und gab, trotz Einladung zum Essen und freien Rundfahrten, nach einem weiteren Firmenbesuch an zwei Tagen soviel Geld dafür aus, dass ich es bleiben ließ, weil es sowieso gemacht würde (in Oberndorf/am N., Fachhochschule Offenburg und Sulgen bei Schramberg) in der jüngeren Generation, wenn es funktioniert.
      „CO2- Speicherung durch Pflanzenkohle
      CO2– Speicherung durch Pflanzenkohle
      HomeKlimaschutzprogrammeCO2– Speicherung durch Pflanzenkohle
      CO2-Speicherung durch Pflanzenkohle
      Das Netto-Null Ziel braucht CO2-Senkenprojekte
      Die Schweiz hat in ihrer langfristigen Klimastrategie beschlossen, einen Beitrag zu leisten zur Beschränkung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°C. Um dieses Ziel erreichen zu können, verabschiedete der Schweizerische Bundesrat im August 2019 das Ziel, die Treibhausgasemissionen in der Schweiz bis 2050 auf Netto-Null zu reduzieren. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn Emissionen soweit möglich reduziert und die verbleibenden Emissionen in Senken gespeichert werden.

      Technologie
      Pflanzenkohle (engl. Biochar) ist ein kohlenstoffreiches Produkt, welches aus pflanzlichen Ausgangsstoffen durch pyrolytische Verkohlung hergestellt wird. Biomasse wird in einem Vergaser unter Luftabschluss bei Temperaturen zwischen 380°C und 1000°C pyrolysiert. Im Pyrolyseprozess werden die organischen Verbindungen der Biomasse thermo-chemisch gespalten.

      Die resultierenden Einzelprodukte sind nebst Pflanzenkohle Wasser, ein brennbares Gasgemisch aus H2, CO, CO2, CH4 und weiteren Kohlenwasserstoffen sowie Wärme.

      Diese Nebenprodukte werden ebenfalls genutzt: Durch Verbrennung der Pyrolysegase wird der Prozessenergiebedarf der Pflanzenkohleherstellung gedeckt.

      Die Abwärme kann zur Trocknung des Rohmaterials, für die Einspeisung in Fernwärmenetze oder zur Stromproduktion mittels Abgasturbine verwendet werden.

      Vorteile für die Landwirtschaft
      In der Landwirtschaft wird Pflanzenkohle letztendlich im Boden eingebracht, was zu einer Verbesserung der Wasser- und Düngerhaltekapazität der Böden und somit zu einer Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit und einer Steigerung des Humusaufbaus führt. Die Pflanzenkohle speichert Nährstoffe und hält diese für Pflanzen verfügbar, die Nährstoffe werden jedoch nicht ausgewaschen und verbleiben somit länger im Boden. Ein weiterer positiver Zusatzeffekt ist die Verminderung von Methan- und Lachgasemissionen durch mikrobielle Abbauprozesse im Boden.

      Vor Ausbringung der Pflanzenkohle muss diese mit Nährstoffen aufgeladen werden. Dies kann entweder direkt durch Einmischen in Kompost oder Gülle, oder im Rahmen der sogenannten Kaskadennutzung geschehen. Bei der Kaskadennutzung werden die Vorteile von Pflanzenkohle in mehreren Stufen genutzt. Beispielsweise wird Pflanzenkohle den Hoftieren verfüttert, was sich positiv auf deren Gesundheit auswirkt. Die resultierende Gülle wird durch die Pflanzenkohle fließfähiger, die Pflanzenkohle wird durch die Gülle mit Nährstoffen aufgeladen und speichert diese. Bei der anschliessenden Ausbringung im Boden kommen die zuvor beschriebenen Effekte ebenso zur Geltung.

      Das Programm
      In Europa wird Pflanzenkohle in der Landwirtschaft aufgrund der hohen Verkaufspreise derzeit nur von wenigen Pionieren angewendet. Ziel des Emissionsreduktionsprogramms ist es, die Produktion von Pflanzenkohle als langfristigen Kohlenstoffspeicher zu fördern und den Einsatz von Pflanzenkohle zu verstärken. Dies geschieht mithilfe des Einsatzes von CO2-Zertifikaten.

      Dadurch können die Kosten für Landwirte massgeblich gesenkt werden. Gleichzeitig wird eine ausreichende Rendite für Schweizer Produzenten von Pflanzenkohle gewährleistet. Als Abnehmer der Produkte stehen landwirtschaftliche Betriebe im Vordergrund; weitere mögliche Abnehmer sind z.B. der Gartenbau und die Baubranche, in welcher Pflanzenkohle in Baustoffen als stabiler Kohlenstoffspeicher eingesetzt wird.

      First Climate hat dieses Klimaschutzprogramm unter Anwendung der Norm ISO 14064-2 entwickelt und von der renommierten Prüfstelle Verico validieren lassen.

      Haben Sie Interesse an CO2-Zertifikaten «Made in Switzerland» aus diesem Programm, mit denen Sie die engagierten Produzenten von Pflanzenkohle unterstützen?“https://www.firstclimate.com/klimaschutzprogramme/co2-speicherung-durch-pflanzenkohle/
      https://www.volksverpetzer.de/klima/co2-pflanzenwachstum/DIE ZUSAMMENSETZUNG UNSERER NAHRUNG VERÄNDERT SICH
      „Erstmal: Ja, Pflanzen, die mehr CO2 zur Verfügung haben, wachsen schneller und werden größer. Denn: CO2 ist für Pflanzen ein Grundnahrungsmittel. Aber:

      Wenn Pflanzen in einer Atmosphäre mit mehr CO2 wachsen, enthalten sie weniger lebenswichtige Nährstoffe, die sie nicht aus der Luft aufnehmen können. Jeder von uns kann sich vorstellen, wie die Wissenschaftler dies nachweisen konnten: Man kann eine Pflanze einfach unter Schutzatmosphäre wachsen lassen, künstlich CO2 zugeben und hinterher den Nährstoffgehalt messen.

      Dadurch konnten Wissenschaftler nachweisen, dass ein höherer CO2-Gehalt dazu führt, dass pflanzliche Nahrung geringere Konzentrationen Zink, Eisen (Quelle) und Proteine (Quelle) enthalten, also Nährstoffe, die die Pflanzen nicht über die Luft aufnehmen können. Der menschliche Körper benötigt Zink unter anderem für ein gesundes Immunsystem, Eisen für die Produktion von Blutzellen und Proteine, um Muskeln aufzubauen.

      MEHR PFLANZENWACHSTUM, ABER WENIGER BIZEPS ALSO?
      Wissenschaftler gehen davon aus, dass durch den globalen Anstieg in der CO2 Konzentration bis 2050 zusätzlich 150 Millionen Menschen an Zinkmangel (Quelle) und Eiweißmangel (Quelle) leiden werden. Das trifft vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer, die sowieso schon Probleme mit Mangelernährung haben.

      Aber es könnte auch einen Effekt in Industrieländern haben: Der Anteil von Kohlenhydraten in der Nahrung bleibt etwa gleich, wir müssen aber mehr davon essen, um auf die gleiche Menge an Proteinen und anderen Nährstoffen zu kommen. Es könnte also sein, dass auch Probleme mit Übergewicht zunehmen (Quelle).

      GLOBALES EXPERIMENT MIT UNSEREM ESSEN
      Wir führen also gerade ein globales Experiment mit unserem Essen durch: Alle Pflanzen erhalten deutlich mehr CO2-Nahrung als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in den letzten paar Millionen Jahren. Welchen Einfluss das auf uns haben wird, ist noch unklar, aber es wird wahrscheinlich zu mehr Mangelernährung und vielleicht auch zu mehr Übergewicht führen.

      Wir können bestätigen, dass mehr CO2 Pflanzenwachstum grundsätzlich beschleunigt, allerdings ist dies keine positive Entwicklung. Im Gegenteil, es ist ein weiteres Beispiel, wie tief wir durch unsere Lebensweise in natürliche Prozesse eingreifen. Der massive Ausstoß von CO2 verursacht neben der globalen Erwärmung noch weitere negative Auswirkungen auf menschliches Leben. “
      So sehen das die Anderen!

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  11. Stadtmensch sagt

    Die globalen anthropogenen CO2 Emissionen betrugen um 1850 5Gt/a. 1950 waren es knapp 10 Gt/a. Bis 2010 stieg die Emissionsrate auf 38 Gt/a, Tendenz steigend. Terrestrische lebende Biomasse bindet 450 bis 650 Gt (Austauschrate 107Gt ziemlich stabil). Ozeanisches Oberflächenwasser (nur das kann kurzfristig CO2 aufnehmen, wenns die Sättigung zulässt) bindet 900Gt. 365Gt von den max 1800Gt verfügbaren fossilen Brennstoffen ohne Ölschiefer sind verbraucht).
    Also was wollt ihr mit den paar Büschen in der Sahara? Selbst wenn alle Wüsten in den nächsten 10 Jahren ergrünen, lässt sich damit das Verbrennen von Kohle Öl und Gas nicht kompensieren.
    Zumal Pflanzen bei Hitze und Trockenstress die Blattöffnungen schließen und der erhöhte Sauerstoffgehalt dann dazu führt, dass Sauerstoff gebunden wird anstelle von C02. Man googele das Enzym Ribulose-1,5-Biphosphat-Carboxylase/Oxygenase (gnädigerweise auf RuBisCO abgekürzt). Ich geh jetzt wieder kiffen…

    +1
    • Inga sagt

      Wenn alle Wüsten in den nächsten 10 Jahren ergrünen,

      muß ja auch die passende Feuchtigkeit in Boden da sein, oder?

      0
    • @Stadtmensch Das stimmt nachweislich so nicht! Es gibt Succulenten und andere Mechanismen, mit verschiedene Strategien der Photosyntese. Eine Depression gibt es bei Mittelmeerpflanzen nur kurz mittags. Auch andere struktuelle Merkmale sind bei Xerophyten ausgebildet und bringen die Wasseraufnahme durch Wurzeln und Verluste durch die Transpiration ins Lot, damit die Pflanze nicht abstirbt.

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  12. fingerphilosoph sagt

    Ach so, dann gehen die Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft gar nicht auf die Landwirte zurück, sondern auf den CO2-Anstieg in der Luft. Nicht nur wird die Sahara grüner, auch die Weizenkörner und die Kartoffeln werden größer und die Bauern bilden sich bloß ein, dass sie „alles können“, wie Bauer Willi hier des öfteren sagt. Wieder was gelernt. 🙂

    +1
    • Reinhard Seevers sagt

      Genau Filosoph, damit ist auch klar, dass die N-Reduzierung durch Ertragssteigerung nur dem CO² – Anstieg zu verdanken ist. Und weil die Bauern so viel Ammoniak und Methan emitieren, deshalb haben sie das perpetuum mobile erfunden und können Wälder ergrünen lassen, das Klima versauen, die Umwelt zerstören und gleichzeitig die Erträge steigern. Ist das nicht unglaublich schön! Bauern können doch alles! 👍✊

      +1
    • Inga sagt

      Ja,
      man sagt ja nicht umsonst,
      die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Jetzt wissen sie auch, warm die „dümmsten“ Bauern die dicksten Kartoffeln ernten.

      Beim derzeitigsten Neidwahn, hat Gott der Herr über allen, Einsicht mit den Armen.

      +1
      • Inga sagt

        Ich dachte früher in der armen Zeit war der Neidwahn größer, wir haben doch schon das 21igste Jhd.,
        wir sind zivilisiert, kultiviert und sozialisiert!

        Wir sind rundum versichert,
        warum besteht der Neidwahn immer noch?

        Sind das nur ewig gestrige, die den noch haben?

        Land besitzen wollen, aber von der Bewirtschaftung keine Ahnung, das sind mir die richtigen!
        Die besitzen wollen, um des Besitzenwollens wegen?

        Dass sind bestimmt so welche die den Rachen nicht voll bekommen.

        Wenn es Bauerwartungsland wäre, dass könnte ich ja noch verstehen, aber das ist das wenigste!

        Also Neidwahn nur ein Hirngespinst?

        0
    • Bauer Willi sagt

      @fingerphilosoph
      ja, tatsächlich geht ein Teil der Ertragssteigerung auf die in unseren Breiten verbesserten klimatischen Verhältnisse zurück. Wieder ein anderer Teil auf die Züchtung, wieder ein anderer Teil auf Pflanzenschutz.
      Es muss aber jemanden geben, der das alles weiß und koordiniert und das ist eben der Landwirt.
      Natürlich kann man das alles auch wesentlich zynischer ausdrücken. Je nachdem, ob man als Optimist oder als Pessimist geboren wurde… 🙂

      +1
  13. Wilhelm Harms sagt

    Und nu ?
    Für 1 Teil Regenwald werden 2 Teile Sahara grün !?
    Ach ne, da wo Regenwald war wächst ja wieder etwas – nur nicht so hoch.

    Wie verklickern wir den Grünen das CO² essentiell ist ?
    (In Bio und Nebenfächern saßen sie kiffend auf irgendeiner Parkbank und in den Hauptfächern waren sie zugedröhnt)

    +3
  14. brouss sagt

    Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen, aber ein Argument fehlt in dem von mir Gelesenen:

    Wenn die Welt wärmer wird, verdampft auch mehr Wasser aus den div. Oberflächen und kommt als zusätzlicher Niederschlag wieder herunter.

    Ich wundere mich, warum ich das mit dem zusätzlichen Ergrünen noch nicht in der Tagespresse gelesen habe.

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    • Bauer Willi sagt

      Nun ja, Deutschlandfunk ist ja schon ÖR, oder?

      Aber vielleicht ist es auch nicht opportun, die Information zu verbreiten?

      Es gibt natürlich auch einen Kipppunkt, ab dem der steigende CO2-Gehalt nicht mehr von Vorteil ist.

      +1
      • Wichtiger ist der Kompensationspunkt, wo CO2 Verbrauch und O2 Abgabe gleich sind. Pflanzen atmen auch in der Licht- und Dunkelatmung und erzeugen Energie für ihren Stoffwechsel. Je niedriger dieser liegt- bei C4 Pflanzen bis 10 Mal- desto früher wird netto Photosyhthese erarbeitet. Die Sättigungskurve nach Liebig und das Minimumgesetz gelten natürlich auch für Nährstoffe im Maximum -und Minimumbereich. Lichtatmung mit eingebauter Lichtschutzfunktion bei starkem Licht, sonst entstehen Super-und Peroxide (Oxidativer Stress). Wasserstress bedeutet zu trocken und Hitzestress zu heiß, letzterer ist meist nachts schädlich.
        Ohne richtiges Licht (Dauer, Qualität) im Kunst-, Tageslicht und und Lichtintensität wächst keine Ananas auf Alaska, wo Franz Josepf Strauß freiwillig hinwollte, als ihm manches zu bunt vorkam. Für ihn waren sie Ratten und Parasiten, die Intellektuellen wie Schwan, „Staats-“ beleidigten Thierse, der gerne austeilt und seeligen Angedenkens E. Eppler. FJS. verstand sich mit BK Schmid nach außen auch gut: „Wenn er das nicht weiß, wie ich, ist es dumm. Wenn er es weiß und trotzdem macht, ist es kriminell. Spiegelaffaire. Wiederbewaffnung: „Mir sollen die Hände abtrocknen (verdorren), wenn ich das mache“ zitiert in Martin Walser´s Theaterstück „Eiche und Angora“ 1962. Zurückgetretener Verteidigungs und Atomminister. Später wurde er, wie Adenauer angeblich gescheiter (schlauer) und immerhin nochmals Minister im Bundeskabinett eines „Strolchi“, „Merkelchen“ sehr unähnlich.

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    • Obstbäuerin sagt

      Leider kommt der zusätzliche Niederschlag bei uns nicht an. Nicht mal der, den wir sonst haben. Aber vielleicht wird es dieses Jahr besser?

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    • Seit 1949 macht das China schon und sie haben es noch nie gelesen oder davon gehört. Nach Angaben der Regierung hat China zwischen 1950 und 70 1500 km2 an fruchtbarem Land durch Verwüstung verloren in einem Jahr. Eine Fläche wie die Stadt Houston und die kleine Provinz Gunsu ist Halb so groß wie Belgien und umgeben von der Wüste Gobi. Die Taklamakan Wüste weit im Westen soll auch gezämt werden. Ihre Erfahrungen bei der Aufforstung geben sie in Afrika weiter.

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  15. Elisabeth Ertl sagt

    Das bestätigt, was ich schon immer vermutet habe: dass ja das zusätzliche CO² das Pflanzenwachstum beschleunigen muss. Bei uns sagen die Forstwirte, dass die Bäume viel schneller wachsen, aber nicht mehr so alt werden.

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    • Beim „Waldsterben“ wuchsen die Pflanzen auch schneller, wegen der Düngung mit schwefligen Säuren und NOx Nitraten heute noch.

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