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Ackerbaustrategie – Beteiligung Termin verlängert

Das BMEL hat den Termin für die Bürgerbeteiligung bis zum 31. August verlängert. Ursprünglich sollte diese am 28. Juli enden. Ich schaue immer mal wieder dort rein. Die Vorschläge, die dort gemacht werden, sind sehr unterschiedlich. Sie sind teilweise von großer Sachkenntnis geprägt. Die Getreide- und Rapsernte neigt sich ja in vielen Regionen dem Ende zu. Deshalb möchte ich einfach noch mal darauf hinweisen, dass man die Möglichkeit, seine Meinung zu äußern, nicht verstreichen lassen sollte. https://beteiligung.bmel.de/group/31/dashboard/59   0

Wenn was schief gegangen ist…

Gerade jetzt, Anfang August, sieht man auf manchen Äckern, dass die Unkrautbekämpfung nicht so erfolgreich war. Vor allem Melde steht dann weit über Zuckerrüben oder Kartoffeln. Handarbeit ist mühsam. Hier zwei Möglichkeiten, zumindest optisch für etwas Ordnung zu sorgen Danke an Bauerhans für den Tipp. Und hier ein neu entwickeltes Gerät. Funktioniert aber nur, wenn der Boden nicht zu trocken ist und die Unkräuter deutlich über den Bestand ragen. Allemal besser, als sich die Seele aus dem Leib ziehen. Und schont die (menschliche) Bandscheibe. 🙂   0

Eine für mich neue Beobachtung

Wir haben am Donnerstag einen Teil der Bienenweide gemulcht, weil sie verblüht war. Jetzt kann der ausgefallene Samen wieder keimen. Auf der Bienenweide habe ich diesen Erdbau gefunden. Ich weiß nicht wirklich, ob es Erdbienen oder Erdwespen sind. Ich habe so was bisher noch nicht gesehen und mir gedacht, dass es euch auch interessiert. Wählt am besten den Vollbild-Modus. Der NABU startet ja gerade wieder sein Insekten-Zähl-Programm. Was soll ich da eintragen? 🙂 0

Agrarwende: Fragen an Herrn Krüsken, DBV

Ich habe dieses Video mehr durch Zufall entdeckt. Es stammt aus dem Februar 2020, ist aber immer noch aktuell. Eine halbe Stunde Fragen an Herrn Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes. Interessant, weil die Fragestellungen der Moderatorin nicht ganz wertfrei sind. Interessant, weil Herr Krüsken manche Provokation bewusst überhört. (Gefällt mir) Was das Inhaltliche angeht? Seht selbst: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/eins-zu-eins/video-bauern-unter-druck-wie-gelingt-die-agrarwende-100.html 0

Seltene Tierrasse oder Wolf – wenn Tierschutz zur Farce wird

Ich habe vor einigen Jahren über das Brillenschaf berichtet, das im Villnösstal zuhause ist. https://www.bauerwilli.com/brillenschaf-villnoess/   Wir haben dort mehrfach Urlaub gemacht. Die Rasse stand kurz vor dem Aussterben, bis einige engagierte Menschen diese Rasse wieder zu neuem Leben erweckten. Doch diese Rasse ist jetzt wieder bedroht. In den letzten Tagen wurden 12 Schafe gerissen. Auch wenn die DNA-Analyse noch nicht vorliegt, so ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Wolf gewesen. Bevor ihr den Link öffnet: Die Bilder  und vor allem die Videos sind erschreckend und nichts für schwache Nerven. https://www.suedtirolnews.it/chronik/woelfe-auf-villnoesser-alm-im-blutrausch-video Die Gesellschaft ist nun gefragt, ob das Villnösser Brillenschaf überleben darf oder der Wolf. Wenn sich die Gesellschaft für den Wolf und gegen eine aussterbende Rasse entscheidet, ist die logische Konsequenz, dass die Landwirte die Landschaftspflege aufgeben und die offene Weidelandschaft wieder zu Wald wird. Der für Südtirol so wichtige Tourismus wird sich dann auch zurückziehen. Für die Gastronomie wäre es ebenfalls ein großer Verlust, weil das Brillenschaf auf vielen Speisekarten als regionale Spezialität zu finden ist. Die jahrelangen Bemühungen der Landwirte würden ebenfalls ad …

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen…

Ein wirklich saublöder Spruch. Aber hier geht es um Ernte- und Ertragsprognosen. Dazu habe ich einen lesenswerten Artikel gefunden, der auch die Meinung vieler Landwirte beschreibt. https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/ernte-prognosen-nie-stimmen-bauern-sauer-570680?utm_campaign=ah-sa-nl&utm_source=ah-nl&utm_medium=newsletter-link&utm_term=2020-07-11 Nach dem Studium des Artikels komme ich zu dem Schluss, dass die Überschrift zu meinem Artikel stimmt. Die logische Konsequenz wäre es, keine Prognosen mehr abzugeben. Würde etwas fehlen? Und noch was: wenn mir vor zwei Wochen jemand gesagt hätte, mit welchen Erträgen wir in diesem Jahr Weizen und Raps vom Feld fahren, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Was ein einzelnes Korn wiegt, kann nämlich kein Satellit oder eine sonstige Technik vorher feststellen. Und wie viele Körner in der Ähre sind auch nicht. Von daher sehe ich die Verherrlichung der Digitalisierung auch sehr kritisch. Bauer Willi       0

Hamsterfreundliche Bauern (mit Video)

Den nachfolgenden Artikel habe ich mit großem Interesse gelesen, denn in unserer Gemeinde gab es einmal eine der größten Feldhamsterkolonien in NRW. https://www.sueddeutsche.de/politik/international-alarm-im-feld-hamster-sind-ueberall-vom-aussterben-bedroht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200709-99-731015 Sehr viele Landwirte haben am Programm zur Förderung der Feldhamster teilgenommen, ich selber war auch 5 Jahre dabei. Es gehörte quasi „zum guten Ton“ mitzumachen. Ich könnte lange erzählen, was wir alles gemacht haben. Aber trotz aller Bemühungen und allem guten Willen von allen Seiten (wir haben sehr gut mit der Biologischen Station in Knechtsteden zusammengearbeitet) ist die Kolonie immer kleiner geworden. Im Herbst 2019 hat man schließlich gezüchtete Feldhamster ausgewildert. (siehe Video) Meine Befürchtung ist aber, dass auch diese Population wenig Chancen hat. Es gibt hier eine unglaublich große Zahl von Greifvögeln, Rabenvögeln und Füchsen. Und auch die im Artikel genannten Faktoren können eine Rolle spielen. Was mir an dem obigen Artikel aus der Süddeutschen noch gefällt: Die Bauern werden ausdrücklich positiv erwähnt. Sie seien „hamsterfreundlich“. Und das tut richtig gut… 🙂 0

Video: Impressionen aus der Weizenernte

Samstag 25.7.2020  war „Großkampftag“ an der „Weizenfront“. Hört sich ein wenig militärisch an, aber da sind alle Mann/Frau im Einsatz, es wird nicht viel diskutiert sondern es muss alles Hand in Hand „fluppen“, wie der Rheinländer sagt. Hier im Video ein paar Impressionen. Mit Untertitel. Danke an die Mitbürger, die Verständnis haben, wenn es an diesen Tagen mal etwas länger wird, laut ist, staubt und auch mal etwas Stroh auf den Wegen liegen kann.   0

Macht Bio alle satt?

Eine Auseinandersetzung, die immer wieder aufflammt: Kann Bio die Welt ernähren? Der Autor von „Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“, Andreas Möller, hat in der BZ einen Artikel geschrieben, dessen Titel manch einen provozieren wird. „Warum Bio niemals alle satt machen wird“. Andreas Möller ist kein Landwirt, sondern arbeitet als Kommunikationsmanager für ein großes Unternehmen des Werkzeugbau. https://www.bz-berlin.de/welt/warum-bio-niemals-alle-satt-machen-wird?__FB_PRIVATE_TRACKING__=%7B%22loggedout_browser_id%22%3A%22bfcd31f4e2e34084c3a296d018cc4bd6d0581986%22%7D Eine andere Meinung vertritt logischerweise der Ökolandbau: https://oekolandbau.de/service/zahlen-daten-fakten/kann-oekolandbau-die-welt-ernaehren/ Ob man mit Ökolandbau die Welt ernähren kann? Die Aussage: Ja, wenn sich die Ernährungsgewohnheiten ändern. Wohin wird der Weg gehen? Oder wird es eine „Hybrid“-Landwirtschaft geben?   2