Ich hatte vor einiger Zeit die Gelegenheit, eine Stunde mit dem Geschäftsführer eines großen, international tätigen Landmaschinenherstellers zu reden. Mich hat interessiert, wie er die Welt sieht, speziell natürlich im Bereich Landwirtschaft und Landtechnik.
Es ist unmöglich, dass gesamte Gespräch wiederzugeben. Ich will mich auf ein paar Dinge beschränken, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind.
Die Endfertigung der Landmaschinen wird auch in Zukunft noch in Deutschland erfolgen. Man hat aber mittlerweile (kleine) Werke in China. Viele deutsche Zulieferer sind ebenfalls dort engagiert. So kommen heute schon Teile von deutschen Zulieferern aus Produktionsstätten in China.
Das Unternehmen hat Verbindungen nach Indien. Dort arbeiten Ingenieure, aber auch ein Teil der (Finanz-) Verwaltung findet dort statt. Es ist normal, dass dort 50 Stunden/Woche gearbeitet wird. Die Gehälter, die von der deutschen Firma dort gezahlt werden, sind für einen indischen Fachmann sehr lukrativ. Sie liegen rund 70% unter den deutschen Löhnen.
In Deutschland ist es in der letzten Zeit etwas einfacher geworden, Fachkräfte zu bekommen. Aufgrund der Krise in der Automobilindustrie kommen mittlerweile Anfragen aus dieser Branche, ob man für ein Landmaschinenunternehmen arbeiten kann. Das war noch vor wenigen Jahren anders.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Abwanderung der industriellen Produktion ins Ausland weiter stattfindet und in einzelnen Bereichen längst stattgefunden hat. Das hat nur noch nicht jeder mitbekommen. Ich auch nicht.
Ein Thema, das den Geschäftsführer bewegt, ist die KI. Er sagte ganz offen, dass man 2023 noch über KI geschmunzelt hätte. Heute, 2026, wäre es aber ein sehr ernstes Thema. Auf die Frage, ob er KI eher als Chance oder als Risiko ansieht: „Ich bin ehrlich, ich kann es noch nicht sagen. Es ist auch schwer, es in seiner Komplexizität zu erfassen. Was aber klar ist: wir werden uns damit in allen Bereichen befassen müssen. Und die Geschwindigkeit der Veränderung ist enorm“. Und dann sagte er noch: „Vielleicht ist es für die Jugend besser, ein Handwerk zu lernen. Berufe, die vor 10 Jahren als absolut krisensicher galten, können schon in Kürze zur Disposition stehen.“
Ich hatte das Thema KI vor dem Gespräch nicht auf dem Schirm. Was ich auf dem Schirm hatte, war die Frage nach elektrisch betriebenen Traktoren. Hier sieht er Chancen für Maschinen bis 150 PS. Großtraktoren, die im Dauereinsatz gefahren werden, werden nach seiner Aussage auch in Zukunft Verbrenner sein, weil keine andere Energieform eine so hohe Energiedichte aufweisen kann.
Zur Frage, wie er die Entwicklung in der deutschen Landwirtschaft sieht und ob das Wachsen oder Weichen weitergeht, meinte er, dass dies ja keine Erscheinung wäre, die es nur in der Landwirtschaft gäbe und auch nicht nur in Deutschland. Das sei weltweit und in allen Branchen zu beobachten. Hier kam er noch einmal auf China zu sprechen. China sei ein sehr kapitalistisches Land, dass sich auf den Weg gemacht hätte, dem Westen (Europa, Nordamerika) in allen Feldern „den Schneid abzukaufen“. (er benutzte eine andere Vokabel) . Mit der Leistungsbereitschaft der Menschen, der zentral gesteuerten Politik, der Subventionierung von strategisch interessanten Branchen (siehe Solar), billiger Energie und dem Besitz von seltenen Erden und nicht zuletzt niedrigerer Löhne stelle dieses Land ein großes Risiko für den – liebgewonnenen -Wohlstand in Europa dar. Es brauche daher dringend Reformen. Es wäre aber niemand bereit, für sich persönlich Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Es wäre in etwa eine ähnliche Situation wie vor dem Zusammenbruch des Römischen Reiches. (Es fiel auch der Begriff „Dekadenz“)
Es blieb unausgesprochen, aber ich habe es so interpretiert, dass er sich vorstellen kann, dass auch die Landtechnikbranche mit einer ernsthaften Konkurrenz aus China rechnen muss. Wie man darauf reagieren wird? Vielleicht wie Volkswagen?
Nachtrag: Nach dem Verfassen dieses Artikels kam die Nachricht, dass China in Polen einen Hybrid-Traktor mit über 400 PS vorgestellt hat. Er soll europäischen Standards entsprechen, ist aber deutlich preiswerter.
https://www.facebook.com/watch/?v=1448322303819718


Nur nochmal zum Abschluß: Ausgerechnet das Großherzogtum Luxemburg als „Erfolg nationaler Alleingänge“ auf dem Weg zu „nationalem“ Wohlstand zu benennen und als „Alternative“ zur EU zu sehen ist schon etwas schräg. Luxemburg ist das Zentrum des Steuerbeschisses an allen Nationalstaaten in Europa schlechthin. Ich empfehle dazu sich mal mit dem Modell Amazon zu befassen, das seine Ertrags-Steuerlast durch die Firmenzentrale und ein Holding Konzept in Luxemburg auf einstellige Werte heruntergefahren hat.
In Luxemburg kommen 86 % der „Wertschöpfung“ aus dem Banken- (Finanzdienstleistung) und Versicherungssektor und, nicht zu vergessen, aus den dort in Luxemburg ansässigen EU-Einrichtungen.
Fast die Hälfte der Erwerbstätigen sind Grenzgänger aus Belgien, Deutschland und Frankreich, deren Einkommen in der statistischen pro Kopf -Berechnung keine Rolle spielen, aber „nur“ bei 75 % der Einkommen der Erwerbstätigen mit Resistenzrecht in Luxemburg betragen. Im übrigen sind die meisten Grenzgänger Franzosen, die im Handel und Gewerbe tatsächlich nur bei 50 % der einheimischen Einkommen der Luxemburger Erwerbstätigen liegen.
Thomas, mir lag daran zu verdeutlichen, dass andere Länder andere Erzeugungs- oder Erwerbsziele haben und dennoch existieren. Kannst ja auch den Handel der Holländer oder das Holz der Finnen nehmen. Wir haben uns auf die Industriezweige festgelegt, die sämtliche Rohstoffe einkaufen und fast sämtliche Erzeugnisse exportieren müssen. Das kann auf Dauer nicht funktionieren und das war schon seit langem erkennbar. Wer sich dann noch für günstigste Energiequelle wegdprengen und den Tâter hernach mit Milliarden belohnt, dem ist dann endgültig nicht mehr zu helfen.😎🦄
moin ein sehr interessanter Beitrag! den könnte man So im Bundestag vorlesen. dann sollte man sehr gespannt sein, ob sich jemand meldet und sagt wir machen ganz schönen blöd sind und müssen bald etwas ändern, damit die Industrie in Deutschland nicht ganz kaputt geht! ich glaube aber es wird dort keiner an der Politik und speziellen an der Stromversorgung etwas ändern! montea bleiben
Aus meiner Sicht geht es nicht um Namen von Leuten die Ideen äußern, sondern um die Diskussion über neue (vor allem politisch-gesellschaftsorganisatorische ) Ideen an sich. Es ist einfach eine um sich greifende Unsitte bei bestimmten Namen immer gleich mit „ach Die da“ oder „ach Der da“ zu kommen, wenn man keine Lust hat sich auf eine tiefer gehende inhaltliche intellektuelle Auseinandersetzung einzulassen.
Logik bleibt Logik, mathematische Gesetze der Funktionsweise gesellschaftlicher/wirtschaftlicher Interaktion sind objektiv vorhanden und nicht an Namen gebunden.
Die EU in ihrer jetzigen Konstellation und Wirkungsweise bedient vor allem die Interessen des Handels in jedweder Form. Nationale Differenzen in Lohn- und Produktionskosten ermöglichen Einkäufe unter den Stückkosten der „teureren Länder“ über die Grenzen hinweg. Wenn die Vorteile des „Nord-Westlichen Wertesystems“ sich an den (oft selbst erzeugten) Wohlstandsdifferenzen zu bereichern gefährdet sind, gewinnen die Faktoren Krieg und Piraterie die Oberhoheit in der Politik und Wirtschaft ( „Krieg, Handel und Piraterie, dreieinig sind sie, nicht zu trennen“ Goethe). Die gegenwärtige Politik der USA und ihrer Vasallen tritt gerade den Beweis dieser Goethe´schen These an.
Ich denke tatsächlich, dass die Zersplitterung Europas in Nationalstaaten und „förderale Fürstentümer“ das Haupthindernis für eine Weiterentwicklung des europäischen Wirtschaftsraumes sind. Weitgehende Vereinheitlichungen von Regeln, Sozialstandard und Löhnen würde eine tatsächliche wirtschaftliche Relevanz Europas retten können.
Ich denke aber, dass das nicht kommen wird. Es sind längst zu viele Sümpfe an Verwaltungs- und Kontrollstrukturen auf allen Ebenen entstanden, in denen eine ständig zunehmende Zahl an „Fröschen“ die Trockenlegung (Reformierung) ihrer „Biotope“ verhindern.
Wenn sich immer stärker vereinheitlichende Erzeugerpreise für die Landwirtschaft durchsetzen, das nationale Lohnniveau aber so unterschiedlich bleibt wird das Heil in der Mechanisierung gesucht. Und auch bei der Mechanisierung mit Landtechnik europäischer Herstellung schlägt das hohe Lohnniveau (auch im Service) derart durch, dass teure Maschinen oft nicht mehr refinanzierbar sind. Da schlägt der Kostenvorteil chinesischer Technik irgendwann voll durch und es wird der Landtechnikindustrie nicht besser ergehen, als der Solarindustrie (die momentan gerade zum zweiten Mal zusammenbricht).
„Finnland baut den Prototypen eines nuklearen Heizwerks im Zentrum von Helsinki – zwei Kilometer vom Parlament entfernt. Mehrere Staaten zeigen Interesse an der Technologie. Auch in Deutschland wäre sie trotz Atomausstieg wohl erlaubt.“
Allein das Nachdenken über solche Innovationen ist ja in diesem Land nicht möglich. Ich habe keine Hoffnung darauf, dass wir jemals wieder eine prosperierende und innovative Gesellschaft werden…..wir haben uns das Denken verboten oder es in ideologische Fesseln gelegt.
TB:” Ich denke tatsächlich, dass die Zersplitterung Europas in Nationalstaaten und „förderale Fürstentümer“ das Haupthindernis für eine Weiterentwicklung des europäischen Wirtschaftsraumes sind. ”
Das sehe ich eben nicht so! Gerade auch in der LW! Jeder Staat in Europa sollte seine eigene Entwicklung machen, was schon die eigene Historie verlangt,und auch das unterschiedliche Niveau der demokratischen Entwicklung seiner Volkswirtschaft in unterschiedlichsten Gesellschaftssystemen! Es kann ja nicht sein das die BRD mit Vergroesserung der EU weiter denken größter Nettozahler bleibt und ist… Staendige Vorgaben des Staatenbundes EU in allen Richtungen verhindern Wachstum und Entwicklung der Volkswirtschaft! Ich wiederhole mich, EU ist ein Selbstbedienungsladen für viele Staaten und Abgeordnete geworden, zu groß und zu teuer! Anfänge wie die EWG und Zusammenarbeit und Handel waren der richtige Beginn einer Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der Nationalität! Manchmal erinnert mich die EU stark an die Tätigkeit des RGW…
Was wir brauchen, ist eine neue EU so wie es einst Orban forderte, meine ich.
@CB: Mit welchen Mitteln wollen Sie das Problem der nicht Kosten deckenden Erzeugerpreise durch Nationalstaaten lösen. Das Erodieren der Wohlstandsdifferenzen ist doch längst Realität. Ich sehe hier an der polnischen Grenze keine Unterschiede im Wohlstand links und rechts der Oder.
Wie wird Wohlstand gemessen?
Maßstab für Wohlstand: Je mehr Menschen sich zu einem Land hingezogen fühlen, um so mehr Erwartungen an den dort zu erzielenden Wohlstand haben sie: Gutes Gesundheitssystem, ein sicheres Leben, die Chance Vermögen aufzubauen, eine gute Zukunft für den Nachwuchs durch die Hoffnung auf gute Bildung, soziale Absicherung, gutes Alterssicherungssystem……so ungefähr würde ich Wohlstand definieren.
Fühlen…, Erwartung…, Hoffnung…; Chance.., (fehlt nur noch Glaube…) Nein!, das sind alles nur Luftschlösser. Das „System“ stellt dich gleich mit allen, die nie einen Beitrag geleistet haben. Es braucht dein Vermögen auf, welches für den Nachwuchs sprichwörtlich vom Munde abgespart wurde. Bei der Alterssicherung hast du 6 Monate „Vorsprung“ um beim „M-Factor“ zu landen. Wohlstand ist eine Momentaufnahme mit immer schnellerer Halbwertszeit…alles fliest ab, in die immer gleichen Speicher…
Naja…..etwas sehr theoretisch, denkst du nicht?
Also meine Eltern haben immer gespart, nie öffentliche Gelder in Anspruch genommen. Die Familie hat über Jahrzehnte hart gearbeitet und gemeinsam etwas aufgebaut, alle haben profitiert, niemand ist in Armut gelandet, alle Kinder und Enkelkinder haben eine akademische Ausbildung erhalten…..und am Ende haben unsere Eltern uns noch eine sechstellige Erbschaft hinterlassen. Das empfinde ich als Wohlstand. In Zukunft wird das nicht mehr möglich sein, weil es die Chance Vermögen durch Leistung aufzubauen, nicht mehr gegeben sein wird.
Hier aktuelle Vergleichszahlen PL zu Dt.:
Wichtige Erkenntnisse aus diesem Vergleich
• Der Kaufkraft-Effekt: Nominal trennen die Mittelschicht in beiden Ländern rund 7.500 Euro im Jahr. Weil die alltäglichen Lebenshaltungskosten und Mieten in Polen im Schnitt jedoch etwa 32 % günstiger sind als in Deutschland, gleicht sich der tatsächliche Lebensstandard stark an.
• Der schrumpfende Abstand: Die Reallöhne und das verfügbare Einkommen der breiten Bevölkerung wachsen in Polen seit Jahren deutlich schneller als in Deutschland. Dadurch holt die polnische Bevölkerung bei der wirtschaftlichen Lebensqualität im europäischen Vergleich rapide auf.
RS: Im Osten war’s trotz intensiver Arbeit der Eltern eben nicht möglich einen solchen von Ihnen erwähnten Wohlstandsnachlass zu hinterlassen! Finde es toll für Ihre Familie. Auch meine Eltern( Heimatvertriebene) haben 6 Kinder im katholischen Glauben großgezogen! Alle haben studiert und sich in der DDR verdingt gemacht( als Ärzte und Diplomlandwirte). Aber darüber bin( was Unterschiede zwischen West und Ost betrifft) ich nicht erbost oder neidisch, waren eben unterschiedliche Systeme. Man hat nicht schlecht verdient und bescheiden gelebt mit bescheidenen Sparkonto für das langersehnte Auto…
Christian, es ist doch kein Automatismus, in einem System Wohlstand zu erlangen. Es wird lediglich ermöglicht. Es gibt doch genug Menschen im kapitalistischen System, die diesen Wohlstand nicht erreichen, aus den unterschiedlichsten Gründen. Meines Erachtens liegt der Unterschied allein in der Möglichkeit der Erreichung unter freiheitlichen Bedingungen. In kollektivistischen Systemen muss sich das Individuum immer in den Dienst der Gruppe oder Gesellschaft stellen….Betonung liegt auf muss. Im kapitalistischen System kann der Einzelne sich einer Gruppe anschließen, um evtl. ein gemeinsames Ziel zu erreichen ( z.B. in der Familie).
@Peter
Die nächste Generation (die unserer Kinder) ist die Generation der Erben. Schauen Sie sich die Grafik im Artikel an:
https://de.statista.com/infografik/35679/volumen-der-festgesetzten-erbschaft-und-schenkungsteuer-in-deutschland/
Das hat die Politik erkannt und deshalb wird die Diskussion um die Erbschaftssteuer auch immer mehr geführt. „Zum Glück“ haben wir ja „Die Linke“. Die wird, falls sie Einfluß bekommt, dafür sorgen, dass demnächst alle arm werden. DDR 2.0
Wir haben nichts aus der Geschichte gelernt.
„Wir haben nichts aus der Geschichte gelernt.“
Komisch, diesen Satz nutzen auch die „Guten Demokraten“ gegen die angeblichen Nasis. 😎
Ein verrücktes Volk sind wir oder?
Jetzt kommt es auf die an, die noch der einigermaßen bei Verstand sind……frag mich nur, wer diese sein könnten.🤔
Das Problem liegt in dieser Statistik: https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-09/erbschaften-schenkungen-westdeutschland-ostdeutschland-statistik-gxe
…und ja, ich bin für eine Verbotsverfahren gegen „Die Linken“ …alle😉
TB: Es gibt Staaten wie Norwegen ,Island, Türkei, Ex Sowjetrepubliken im EWR, wo die Wirtschaft ohnr EU funktioniert und Wachstum erzeugt!
@CB
Island hat 394.000 Einwohner…und kostenlose Geothermie…
Ich warte noch darauf, dass in der Eifel wieder ein Vulkan ausbricht. 🙂
Thomas, schaut man sich die Wohlstandsunterschiede global, europäisch und national an, dann sind die Unterschiede schon gravierend. Gäbe es den Lânderfinanzausgleich bei uns nicht, dann wâren etliche Teile unseres Landes verarmt und unabhängig von Kosten der Erzeugung, abgehängt. Es kommt nämlich auch auf die Erzeugnisse an, die produziert werden. Luxemburg baut keine Autos, ist dennoch führendes Wohlstandsland Europas. 😉
RS: Sehr gute Antwort zum Wohlstandsgefaelle West/Ost, R.Seevers!Sehe das auch so.
Zu meinem Beitrag oben…
bezüglich Wohlstandsgefälle empfehle ich mal bei Immobilienscout24 eine Wohnung in Frankfurt zu suchen.
Da wird man sehr schnell einen enormen Unterschied bezüglich der Mietpreise feststellen. Wer dann Probleme hat die Miete nicht bezahlen kann/will sollte es dann mal im Umkreis z.b 25 km um Frankfurt herum versuchen.
Jemand der Kaufen will kann entsprechend bei Immobilienkauf suchen. Schnell wird er feststellen es gibt enorme Unterschiede bei Wohnungskosten die ja direkt auf das Einkommen durchschlagen.
Natürlich kann man dann noch versuchen z.B beim Tanken zu sparen. Einfach mal über die Brücke fahren da kann man derzeit 25 ct pro l sparen aber nur wenn man über die Oder fährt. Fährt man über den Main was mag man da wohl sparen? Genau so gut wie nichts möglicherweise sogar noch teurer.
Warum zahlt der eine Frankfurter schon so lange Zeit so hohe Mieten oder Immobilienpreise und überweist nebenbei noch Geld an andere Frankfurter die niedrigere Mieten zahlen und sogar die Möglichkeit haben günstig Eigentum zu erwerben?
@ Limes: Eine Kleinstadt im Osten mit der Finanzmetropole im Westen zu vergleichen ist schon ein wenig aberwitzig. Zumal sich die Vermögen der Kriegsgewinnler 1939 – 45 neben Hamburg vor allem südlich des Limes konzentrieren … der Name ist wohl Programm. Wie gesagt, den Soli habe ich als Steuerzahler im Osten genauso bezahlt wie meine Mitbürger im Frankfurt südlich des Limes. Also den Ball ein bisschen flacher halten.
@TB
Das habe ich ja im Artikel genau so artikuliert. Und es wird genau so kommen. Die Ingenieure sitzen heute schon in Indien und nicht in Wolfsburg, Ingolstadt oder Zuffenhausen. Und in der Landtechnik ist es nicht anders, es weiß /wusste bisher nur niemand.
Schon toll, wie man von der Landtechnik (wieder mal) auf eine gewisse Frau Guerot kommt. Ich frage mich auch diesmal wieder, warum ich mir die Mühe mache mich mit interessanten Menschen zu unterhalten, wenn die Diskussion in eine ganz andere Richtung läuft.
Kann man ja machen, aber es frustriert mich schon. Das wollte ich mal gesagt haben und muss nicht zwingend kommentiert werden.
Lieber Willi. Alles was du wiedergegeben hast, ist hochpolitisch, weil die Auswirkungen alldessen, was du zitierst, politische Reaktionen erfordern und zwar eher heute als morgen.
Das kommt davon, dass der Tellerrand zu hoch zu sein scheint, oder aber die Zusammenhänge durch eingeschrankte Sicht nicht genug in den Fokus geraten…….denke ich.
Ich glaube nicht das man irgendeine Sache isoliert betrachten kann. Die wirtschaftliche Lage des Landes bzw. einzelner Branchen hat ihre Hauptursache in einer desaströsen Bundes- und EU Politik. Wobei viele große Unternehmen sich diesen Prozessen aus vermeintlichen Eigennutz unterworfen und die Probleme noch gefördert haben. Man kann jetzt endlos über die Entwicklung der Landtechnikindustrie reden, grundsätzlich bringt das nichts. Gestern habe ich mir (beim Arbeiten natürlich) mal einen Podcast von Kontrafunk angehört der schon sehr interessante Erkenntnisse offenlegt:
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/krieg-und-frieden/krieg-und-frieden-2026-03-17
„Das Herzstück der Maschine ist ein leistungsstarker Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von 10,8 Litern. Die Hauptaufgabe des Verbrennungsmotors in diesem System besteht jedoch darin, als effizienter Stromerzeuger zu fungieren. Die gewonnene Energie speist vier separate Elektromotoren, die in einem hochentwickelten Hybridsystem miteinander gekoppelt sind.“
Das ist doch physikalisch total ineffizient und somit viel zu teuer. Dieselverbrenner haben einen viel besseren Wirkungsgrad, und einfache Technik ist zuverlässig und hält länger. Haben die alle nicht Physik oder BWL studiert, oder so ein Gefährt mal ein paar Jahre selbst probiert, oder das alles mal durchgerechnet?
Und als Praktiker muss man solch eine geniale Rakete ja auch selbst finanzieren, trotz knapper Kassen. Und die Polen, auf deren Messe der Hyprid-Trecker vorgestellt worden war, sind überwiegend gar nicht woke, sondern eher konservativ.
Die Bauern müssen ihr Einkommen verdienen. Auch, wenn so eine Landmaschine kaputtgeht, muss sie ruck-zuck, und möglichst mit Bordmitteln, wieder einsatzbereit gemacht werden können.
Da z.B. kann man (Investoren) sich wegen der ungewissen geopolitischen Konstellationen nicht sicher auf Ersatzteile aus China verlassen. Z.B. in Reaktion auf die EU-Zollpolitik mit 25% Importzinsen hatte China komplette Exportstopps u.a. Seltener Erden ggü. d. EU verhängt, was der verbliebenen deutschen Chip- und Halbleiterindustrie (darunter Autozulieferer) den Rest gegeben haben dürfte. Das war vor ein paar Monaten, aber ich habe noch nicht wieder etwas davon gehört.
Aber so rücksichtslos gehen die Handelspartner, die Wertevertreter, tatsächlich miteinander um. Trump verlangt von EU-Ländern wie D und FR, ihre staatlichen Diesel-Reserven aufzubrauchen (und das vor dem Winter und vor noch größeren Krisen), um zu seines Midterm-Wahlviehs Gunsten den Weltmarktpreis zu drücken. Sonst würde er keine LNG-Tanker mehr rüberschicken.
Trump hatte auch unseren Freund und Partner Selensky zusammengestaucht, der zuvor mithilfe britischer und/oder deutscher Spezialwaffen (und Koordination) die größten Ölraffinerien des Landes zeitweilig oder gar mittelfristig zerstört hatte. Diese destruktiven Gewaltakte bewirken erhebliche Preissteigerungen bei den Weltmarktpreisen von Öl-Derivaten wie Sprit und eben auch Diesel. Selenskyi würde von den USA gar nichts mehr kriegen, wenn er die gemeinschaftlichen Existenzgrundlagen weiterhin zerstöre.
Außerdem war vor ein paar Wochen eine AfD-Delegation zur Besprechung mit russischen Vertretern in Moskau angereist. Die linken Gazetten zerrissen sich das Maul. Heraus kam aber unter anderem, dass Russland durchaus (auch in Krisenzeiten) wieder zuverlässig Gas und Öl liefern würde, sofern die deutsche Regierung nur einwilligen würde. Ich sehe das als Hoffnungsschimmer in einer fast auswegslos verfahrenen Situation.
Ich wüsste jetzt nicht, welcher Großtraktor aus europäisch/amerikanischer Produktion mit modernem CVT Getriebe „mit Bordwerkzeug“ repariert werden kann.
Die Chinesen haben offensichtlich mit gut entwickelter Elektronik den bisherigen Wirkungsgradnachteil Diesel-elektrischer Systeme im Dauerlastbereich überwunden. Wenn eine solche Maschine dank Boostbatterie und intelligenter Elektronik 10 – 15 % weniger Kraftstoff verbraucht (beim Hybrid-Mädrescher sind 30 % Dieselersparnis angegeben), ist das schon ein gewichtiges Argument bei Vollauslastung in Großbetrieben.
Sehe ich auch so. Warum an komplizierten mechanischen Bauteilen zur Kraftübertragung festhalten, wenn es elektrisch viel verlust- und verschleißärmer auch funktioniert?
Ich fahre seit drei Monaten einen Nissan Vollhybrid mit elektronischem Antriebsstrang. Ein E-Auto mit Benzinmotor, 205PS elektrisch, 158PS Verbrenner. Der Benzinmotor läuft konstant auf 3000rpm und verbraucht 5Liter max. Fahren wie im E-Auto und tanken wie mit einem Verbrenner ….sehr angenehm muss ich sagen. Und zudem sämtliche Gimmicks, die es so gibt, die ich aber nicht nutze. Ich bin zufrieden.😎
So etwas hat der deutsche Markt nicht zu bieten. Tja, dann eben nicht…..
RS: Habe ja für E-Mobilität nichts übrig, wobei Vollhybrid noch die sinnvollste Variante mit E-Antrieb scheint! Selbst fahre ich schon immer einen 6-Zylinder Diesel aus deutscher Produktion und das bleibt auch so! 1000 km mit einer Tankfüllung( HVO, DK ) sind besser wie irgendwelche elektrischen Spielereien! Warum sich die deutsche Automobilindustrie hat so aus dem „Fahrwasser“ eines hervorragenden Motorenbaus hat bringen lassen, ist mir ein Rätsel! Schon sind wir wieder bei der EU und irgendwelchen CO2 Vorgaben! Europa,USA sind nicht China oder Indien, wo E-Mobilität in den Ballungszentren Sinn macht! Dem deutschen Automobilbau kann ich nur empfehlen alle Bereiche der Antriebsmöglichkeiten zu bedienen, falls der Kunde es will,ohne staatliche Vorgaben
und diversen Subventionen…
„Warum sich die deutsche Automobilindustrie hat so aus dem „Fahrwasser“ eines hervorragenden Motorenbaus hat bringen lassen, ist mir ein Rätsel! “
Weltrettungsphantasien von Ökosozialisten.
Der Chinese hat am Tag nach der Verkündung des Verbrenner Aus die E-Autoproduktion dermaßen hochgefahren, dass der europâische Markt diesen Marktanteil nicht mehr bedienen konnte…..Eigentor, Suizid der politischen Eliten. Vollpfosten…..
RS: Auch dieser E-Hype wird sich totlaufen! Zeigt eigentlich nur wieder wie flexibel die Chinesen reagieren, was ich eben an denen bewundere! Na ja,die haben ja auch das Porzellan erfunden!
Was E-Mobilität betrifft, wird es den Kampf um Rohstoffe wie seltene Erden weiter verschärfen! Deshalb sehe ich den Verbrenner noch lange nicht am Ende! Erdöl gibts noch zuhauf, und E-Fuels sowieso! Man sollte sich auf Motorenbau und Abgassysteme konzentrieren! Finde übrigens das Müller als Automobilverbandschefin in dieser Phase keine gute Figur macht oder gemacht hat..,
Eine Bekannte arbeitet in einer Firma die von Chinesen übernommen wurde. Nach den (neuen) Eigentümern in der 2. Managmentebene und hat direkten Kontakt zu den Chinesen.
Sie von deren Fähigkeiten enttäuscht und gibt mir Recht in dem was ich schon vor der Übernahme von KUKA gesagt habe:
Die Chinesen kaufen gezielt deutsche Firmen um an das Know How zu kommen.
Das meinte der Diskussionspartner von BW mit Dekadenz. Wir in Europa sind nicht der Mittelpunkt der (wirtschaftlichen) Welt. Völlig frei gedachte Entwicklungen finden leider nicht mehr in einem völlig überreguliertem Europa statt, sondern in Asien mit sehr vielen, klugen Köpfen. Europa wird abgehängt werden. Allein statistisch kann dies nicht anders laufen (China plus Indien gleich über 3 Milliarden Menschen). Darüber zu diskutieren, ob das KnowHow unserer Firmen „ausverkauft“ wird, beschreibt unsere Probleme nicht einmal annähernd. Es läuft ein exponentieller Prozess, der nicht mehr aufzuhalten ist.
Das Leben im hiesigen Wolkenkuckucksheim hat sich teilweise schon verändert und wird sich aber bald noch gravierender verändern. Das hiesige rote Gewerkschaftsauto mit Linksdrall wird für das Volk unbezahlbar zumal die Strippenzieher beim „Volksauto“ mit ihrem Wirken einen wesentlichen Beitrag zum Niedergang der „Volksindustrie“ leisten. Politiker und ihre Verbündeten im Geiste sitzen an den Schlüsselstellen und verhindern jegliche Reformen. Das hiesige Volksauto ist schlicht unbezahlbar für das Volk. Hinzu kommt die gleichen Akteure im Spiel um das überteuerte Volksautos wollen Käufern das Geld wegnehmen. Stichwort Enteignung, Neiddebatten Kampagnen gegen Reiche.
Diese Entwicklung wird auch vor der hiesigen Landtechnikindustrie nicht halt machen. Wird die hiesige Technik zu teuer dann wandert diese weg, nicht nur nach China oder Indien auch in Nachbarländer z.B Polen oder auch Ungarn dort gibt es fleissige gut ausgebildete Menschen.
Am Rande wurde erwähnt das schon Teile der Finanzverwaltung in Indien abgewickelt werden. Das ist nicht neu denn schon seit vielen Jahren werden globale Finanzverwaltungszentren in Indien oder in oder günstigen vor allem osteuropäischen Ländern auch von hiesigen Unternehmen genutzt. Hinzu kommt relevante dt Finanzindustrie Banken, Vermögensverwaltung, Investmentfirmen gibt es nicht mehr. Wir spielen hier in der dritten Liga, Tendenz Abstieg in die Bezirksliga.
Die KI wird genutzt werden dort wo sie hilft ähnlich wie andere Technolgien die früher von hiesigen Hochnäsigen belächelt und als nutzos abgetan wurden aber heute selbstverständlich sind und aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken sind, z.B QR code entwickelt in den 90ern in Japan von Toyota.
Wenn die gesamte wertschöpfungskette ins Ausland geht, woher kommen dann die Steuern für die ganzen Sozialleistungen????
Vermögenssteuer! Kapitalertragssteuer! (Wunschtraum) In echt: Energiesteuer, Mehrwertsteuer, KfZ-Steuer, Hundesteuer, Grundsteuer……
wenn die Steuern nicht reichen dann gibt es ja noch das Sondervermögen oder besser ausgedrückt mehr und neue Schulden. Es gibt ja treibende Kräfte in unserer Gesellschaft die dies als die Lösung aller Probleme verkaufen und damit auch auf eine entsprechende Resonanz stossen.
Gut dafür müßen Zinsen gezahlt werden aber die werden ja nicht auf einmal fällig sondern verteilt über Jahre dann ist es nicht so schmerzhaft und es wird Zeit gewonnen. Wie lange das gut geht für D wird man sehen noch erhalten wir ja Gelder von Investoren und unsere Staatsanleihen können noch plaziert werden.
@Ursula Fischer
Das ist relativ einfach. Das Rezept der Linken: „Nehmt es den Reichen und gebt es den Armen“. Das wird so lange gemacht, bis niemand mehr reich ist.
Woher kenne ich diese Entwicklung bloß??
Tatsache ist eben auch, daß es in den erwähnten Ländern viele Menschen nicht nur fleißig und gut ausgebildet sind, sondern oft fleißiger und deutlich besser ausgebildet als hier!
Wo etwa ein deutscher Automechaniker gerade mal das Diagnosegerät anschließen und dann vom Bildschirm ablesen kann, weiß ein z.B. osteuropäischer Mechaniker schon so, so er hinschauen muß – schon öfter selbst erlebt.
…vergleiche auch PISA….
Ich bewundere China und seine Entwicklung in Wirtschaft, Wissenschaft und Cleverness in jeder Richtung! Woran die BRD krankt, sind die viel zu hohen Löhne und Gehälter sowie der „Blödsinn“ von Mindestlöhnen als Vorgabe für Betriebe auch unserer LW! Dazu noch die Gewerkschaft ( VW), die noch mehr Lohnforderungen an die Unternehmung stellt, sich wundert wenn Arbeitsplätze abgebaut werden müssen! Nun wundert man sich, wenn man nicht mehr konkurrenzfähig auf der Welt ist und Arbeitsplätze verlagert werden!Im Übrigen haben ehemalige DDR-Bürger stark unter der Enteignung durch die Treuhand gelitten, und mussten sich beruflich auch neu orientieren ohne gewerkschaftliche Vertretung( das muss man im Westen noch lernen?).
@CB
Wie konnte China das erreichen? Sicher haben Sie darüber mal nachgedacht….
BW: mit Staatskapitslismus wie Fachleute es definieren! Und es funktioniert …
Dazu noch die Gewerkschaft ( VW),
Bei den Gewerkschaften müsste auch mal ermittelt werden, wer da bei der „Roten Hilfe“ war oder ist.
Bei den Gewerkschaften gibt es schon lange die Tendenz, dass Leute mit Migrationshintergrund gewählt werden. In der Firma , wo mein Sohn arbeitet, soll nur ein Deutscher im Betriebsrat sein. Alle anderen mit anatolischer Herkunft.
An der Spitze des DGB ist eine Frau mit migratischem Namen. Die ist als Waise aufgewachsen, weil der Vater (Iraner) tödlich verunglückt ist. Die Mutter deutsche Sozialpädagogin.
Ihr Mann ist ein gewisser Hr. Vasilliatis. (ebenfalls Gewerkschaftler) und mit griechischem Migrations-Hintergrund.
Kann man von den Leuten ein Interesse am Wohl Deutschlands erwarteten?
Da die Gewerkschafter Deutsche sind, wenngleich der Nachname nicht Müller lautet, denke ich schon, dass sie am Wohle unserer Gesellschaft interessiert sind. Oder was ist für sie dieses ominöse „Deutschland“? Das sind doch wir? Oder?
Ich denke es färben auf jeden Fall Verhaltensmuster aus Kulturen ab, die nicht so erfolgreich waren wie die Deutschen. Das wird uns runter ziehen. Hat uns schon!
Und ob ein Mann mit griechischen Wurzeln sein Geld, das er bei uns verdient, nicht nach Griechenland überweist muss man sich auch fragen.
Vor ein paar Tagen sind Mitglieder eines türkischen SV mit 1000en Euros Bargeld in die Türkei gereist. Dann gibt es auch noch das Hawala-Banking.
Ist es denn besser, wenn ein erfolgreicher „deutscher“ Unternehmer seine Gewinne in eine Steueroase verbringt?
Deswegen: Wir müssen rechter werden!
„Suchet der Stadt Bestes!“ heißt es bei Salomo! Wer hier lebt muss für D arbeiten. Wir zu viele Schmarotzer.
@Evonik
Ich stimme Ihnen in keinem Punkt zu…
Berlin zeigt mal wieder wie Seriosität geht. Heutzutage:
https://www.focus.de/politik/deutschland/afd-holt-direktmandat-statt-cdu-fuenf-sitze-fallen-weg_c323c9c9-0dca-44a3-8351-67f3fd19db3c.html?utm_source=browser&utm_medium=push-notification&utm_campaign=cleverpush-1790934349
Mal andersrum: Man gibt CDU-Kandidat 100 Stimmen zuviel und dadurch bekommen CDU + 1 Sitz, SPD +1, Grüne +1, Linke +2 Sitze. Erschreckend dieses Wahlsystem. Abgeordnetenhaus 158 statt 153 Sitze!
aber wenn sie selber hier leben und aufgewachsen sind?
Die wollen höchstens, dass die Weinachtsfeier im Kindergarten Winterfest heißt.
Das Problem ist doch eher, daß Gewerkschaften generell noch kurzsichtiger und noch linker sind als die Regierung. Sie versprechen ihren Mitgliedern ohne Interesse and der Machbarkeit höhere Löhne etc. und wenn die Firma deswegen pleite geht, sind natürlich die bösen Kapitalisten der Firmenleitung schuld.
Und wenn z.B. eine Autohasserin Betriebsratsvorsitzende bei VW ist, ihr Hauptanliegen Quotenregelungen und sonstiges Gedöns, dann ist es vollkommen egal, ob sie einen deutschen, italienischen oder türkischen Namen hat.
Der Deutsche konnte es sich in seiner Arroganz, seiner Naivität, seiner Selbstgewissheit nie vorstellen, dass eine andere Staatsform bzw. ein anderes politisches System der achso hochentwickelten kapitalistischen Demokratie das Wasser reichen könne.
Nun wird Francis Fukuyamas „Ende der Geschichte“ ins Gegenteil gekehrt. Wie sagte unsere Oma dereinst, erregt über unsere Verschwendung:“ Ihr werdet noch den Kitt aus den Fensterrahmen essen müssen.“
Hochmut kommt eben vor dem Fall.
Die Demokratie braucht den Kapitalismus, der Kapitalismus aber nicht die Demokratie.
Wenn wie in D im demokratischen Weg (Wahl entsprechender Parteien) die Funktionen des Kapitalismus mehr und mehr ausgehöhlt werden und seine Leistungsfähigkeit immer weiter reduziert werden, schafft sich damit auch die Demokratie ab. Wir sind auf dem „besten“ Weg. Das gibt dann noch Heulen und Zähneknirschen
AK: Denke die Demokratie zeigt gerade in diesen Zeiten besonders hier, in Europa, USA , Israel, Türkei u.a offenbart massive Schwächen des gesellschaftlichen Systems! Da nützen auch die Reden des BK und BP nichts…
@AK
Was wird an die Stelle der Demokratie treten? (Ich habe bewusst nicht nach der „Alternative“ gefragt) 🙂
Aber wir wollten ja hier im Blog die Politik aussen vor lassen. Gibt nur Ärger… 🙂
Der Ursprungstext ist doch bereits politisch, wie kann dann eine Diskussion unpolitisch verlaufen?
Die Frage nach der Alternative zur Demokratie ist wirklich und ernst zu nehmen. Sie wird übrigens global betrachtet überall anders diskutiert, gelebt und mit Inhalt gefüllt. WIR kennen nur unsere „richtige“ Demokratie und sind nicht in der Lage intellektuell überhaupt eine Alternative anzudenken.
Wer sich mal näher mit dem Thema befasst hat, der gelangt zu Dingen wie: Änderung des Föderalismus, direkte demokratische Entscheidungen, kleinteilige regionale Verantwortungen, kulturelle Bindungen der Regionen…..z.B. Ulrike Guerots Ansätze zur Entwicklung Europas hin zu einer Republik mit eigenständigen regionalen Organisationsformen und einer übergeordneten Rechtsebene…es gibt so viel zu Denken, man muss es nur zulassen….dürfen!
Es gibt generell gesehen immer nur temporäre Sieger….wir gehörten 80 Jahre dazu, das ist aber ja nicht in Stein gemeißelt. 🙃🙋♂️
Ulrike Guerots Ansätze zur Entwicklung Europas hin zu einer Republik mit eigenständigen regionalen Organisationsformen und einer übergeordneten Rechtsebene…es gibt so viel zu Denken, man muss es nur zulassen….dürfen!
Das haben wir doch zur Zeit und es geht abwärts. Wir bräuchten mehr Europa, allein wegen der Masse.
Evonik, du hast es auch nicht verstanden, wie es scheint. Man kann nicht einfach x-beliebig Länder zusammenführen, nur weil man Masse erzeugen will. Jedes Land hat seine eigenen kulturellen und rechtlichen Verbindungen. Diese wird es nicht für ein „Alle zusammen“ aufgeben. Deshalb gibt es doch diese ganzen Probleme. Man muss es als übergeordnetes Konstrukt denken, das den Regionen, Nationen und Gruppen größtmögliche Freiheit gewährt aber ihnen einen übergeordneten Ideellen Wert und Rechtsrahmen gibt. Wer keine gleichen Rechte im Rechtssinn hat dem nützt auch kein Europarecht, dass die Bananenkrümmung regelt.
Hast du die Vertreter im EU-Parlament gewählt?
Ich denke Deine Träume werden nicht funktionieren.
Außerdem hat man schon viele Regionen zusammen geführt. 4 Stämme in Bayern, Sachsen-Anhalt, Badenser und Würtemberger,,….! Der Garibaldi in Italien.
Wir haben Globalisierung. Wir sollten schauen, was uns weiterhilft.
Ich mag z. B. lateinamerikanische Tänze. Bachata setzt bei mir angenehme Gefühle frei. Da denke ich dann, dass man die Emotionaltät daraus mit der deutschen Leistungsmoral verbinden könnte.
https://www.youtube.com/shorts/GwFriuQG7bA
„Ich denke Deine Träume werden nicht funktionieren.“
„Bachata setzt bei mir angenehme Gefühle frei. Da denke ich dann, dass man die Emotionaltät daraus mit der deutschen Leistungsmoral verbinden könnte.“
Ja nee, is klar, das wird natürlich besser funktioniere….🙃🦄
RS: Mehr Europa? Das braucht kein Mensch und das wird‘s nie geben! Dazu haben die Mitgliedstaaten eine viel zu unterschiedliche historische Entwicklung! Diese gedachte Vereinheitlichung ( Vereinigte Staaten von Europa) braucht keiner! Viel zu viel( Unfug) wird schon in der EU verzapft! So hatte sich das sicher keiner bei Gründung der EWG vorgestellt..
Christian, auch du verstehst die Utopie der Republik nicht ….nicht Vereinigte Staaten von Europa, sondern Europäische Republik. Wir sind ja auch nicht die Vereinigten Länder Deutschlands, sondern die Bundesrepublik Deutschland, sowie auch die Schweiz oder Österreich…..usw. ein bisschen mehr Tiefe bitte.
Hab mal die KI „Ulrike Guérot Warum Europa eine Republik werden muss“ lesen lassen.
Interessant Deutschland und die Bundesländer gibt es dann nicht mehr sondern stattdessen nur noch Regionen z.B Bayern, Katalonien….
Warum nicht Deutschland abschaffen, Preussen gibt es auch nicht mehr. Dann wird die ganze Diskussion über Himmelsrichtungen in D obsolet und ersetzt durch die Notwendigkeit sich mit der eigenen Region zu beschäftigen z.B ob Sachsen teil von Schlesien ist oder Sachsen sich mit Sachsen Anhalt in einer Region findet. Wo Berlin hingehört das muß sich dann irgenwie finden, mal sehen wer sie will. Warum nicht grenzübergreifend eine Region Friesland bilden. Die Bayern müßen sich entscheiden ob die Pfälzer und Franken auch Bayern sind oder doch nur geduldete Preussen. Wozu gehören eigentlich die Badenser. Alles spannende Fragen die durch Frau Guerots Ansatz entstehen. Vielleicht hat ja die KI Antworten.
Wie die Regionen dann wetttbewerbsfähiger gegenüber z.B China werden sollen bleibt allerdings offen.
Am Ende könnten aber neue Jammer Regionen entstehen wer weis aber evtl ergeben sich Jobs für neue Beauftragte.
Allein darüber zu sprechen und die Gedanken mal freien Lauf zu lassen wäre schon ein Schritt….was nicht gedacht und ausgesprochen wird, ist nicht in der Welt. Wer schon vorher weiß, was nicht geht, dem ist eh nicht zu helfen, denn der hat gar keinen Plan.
Der Wettbewerb gegenüber anderen Ländern steht ja nicht im Vordergrund, im Vordergrund steht erstmal das Entstehen und Überleben eines Verbundes, dass überhaupt die Möglichkeit zur Schaffung einer Chance zur Entgegensetzung schafft. Mit der derzeitigen Form wird das jedenfalls in einer Katastrophe enden, so viel ist mal sicher.
p.s: KI wird keine Antworten darauf haben, was den Erfolg der Utopie angeht, weil die KI nur das ausspucken kann, was Menschen ihr vorher eingetrichtert haben….
Aber so viele Jahre bestand das System der westdeutschen, erfolgreichen „sozialen Marktwirtschaft“ doch gar nicht. Auf meiner Seite der Mauer hat man den Anschluss mit der Entwicklung der Computer verpasst. Und auf der anderen Seite?
oder so 1968 ihr geht auch noch in den Wald und holt Brennholz.
Mein Sohn holt Holz für den Kamin aus dem Wald.
Auch weil das Öl so teuer geworden ist.