Alois, Bücher
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Buchbesprechung: Kopf schlägt Kapital

Das Buch “Kopf schlägt Kapital” ist fast schon ein Klassiker. Mächtige Konzerne mit viel Kapital kochen auch nur mit Wasser. Und Wasser kochen können auch Landwirte und Verbraucher. Ein Buch, das den Horizont weitet und Lust auf mehr macht.

Der Hochschullehrer Günter Faltin zeigt in diesem Buch wie die „Teekampagne“ entstand und wie diese Idee umgesetzt wurde, dass die daraus folgende „Teekampagne-GmbH“ zum größten Importeur von Darjeeling-Tee weltweit aufstieg.

Es zeigt auch auf, dass man niemals das Rad komplett neu erfinden muss. Sondern dass die Ideen und Möglichkeiten schon vielfach da sind. Ein Durchbruch kann gelingen, wenn Bestehendes intelligent kombiniert wird. Man muss gar nicht die geniale Idee haben.

Mit dem realen Beispiel der Teekampagne wird gezeigt, wie durch klare Vereinfachungen der Import und der Verkauf von Tee zum erfolgreichen Geschäft wird. Ohne dass viel Kapital gebraucht wurde.

Dieses Buch ist gerade für Bauern sehr interessant, die ja oft der Meinung sind, nichts gegen den allmächtigen Lebensmitteleinzelhandel machen zu können. Es ist kein fades Theoriebuch, sondern es brilliert sehr mit praktischen Beispielen und Anleitungen.

Euer Alois

 

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39 Kommentare

  1. Ich seh das so sagt

    @Andreas Müller
    Es scheint, daß sie die Links die beisteuern selber nicht lesen oder bevorzugt das herauslesen, was eigentlich gar nicht drinnen steht. Wenn nicht ohnehin überhaupt das Gegenteil dessen drinnen steht, was sie meinen.

    So ist es mit dem Link https://de.m.wikipedia.org/wiki/Virtuelles_Wasser, wo etwa zu lesen ist:
    “Nach dieser Bilanzierung werden in Deutschland pro Einwohner und Tag rund 4.000–5.000 Liter Wasser genutzt, bei der Herstellung eines Kilogramms Rindfleisch 15.000 Liter. Mitberücksichtigt wird dabei auch der auf den ersten Blick verdeckte Wasserverbrauch: bei der Erzeugung von Rindfleisch ist nicht nur die Verwendung von Trinkwasser für die Tiere zu berücksichtigen, sondern AUCH DER NATÜRLICHE NIEDERSCHLAG und die Bewässerung für Felder und Wiesen, welche das Futter für die Tiere liefern.

    Laut UNESCO-IHE (Mekonnen/Hoekstra, 2010[9][10]) ist die Menge des benötigten virtuellen Wassers insbesondere bei Fleisch STARK ABHÄNGIG von den Produktions- und Umweltfaktoren.
    So werden für die Erzeugung von 1 kg Rindfleisch im weltweiten Mittel 15.415 Liter virtuelles Wasser benötigt. Davon sind 14.414 Liter (93,5 %) Regenwasser (“grünes Wasser”), das auf die Futterflächen fällt. Der Rest (= 1.001 Liter) unterteilt sich in Wasser für Bewässerung (“blaues Wasser”) und sonstiges Wasser z.B. für Tränken, Reinigung und Verarbeitungsprozess (“graues Wasser”).
    Dabei variiert die Menge virtuellen Wassers von
    10.244 Litern (davon 8.849 Liter “grünes Wasser”) bei Intensivhaltung bis zu
    21.829 Litern (davon 21.121 Liter “grünes Wasser”) bei extensiver Weidehaltung.

    UND JETZT AUFPASSEN WAS DA STEHT !!!!!
    A) Im weltweiten Vergleich wird die geringste Menge virtuellen Wassers für Rindfleisch aus Intensivhaltung in den USA benötigt mit 3.856 Litern (davon 2.949 Liter “grünes Wasser”; somit 907 Liter “blaues” und “graues” Wasser),
    die höchste Menge für Rindfleisch aus Weidehaltung in Äthiopien mit 100.967 Litern (davon 77.013 Liter “grünes Wasser”, somit 23.954 Liter “blaues” und “graues” Wasser).

    B) Für in Deutschland erzeugtes Rindfleisch aus Intensivhaltung werden pro Kilogramm 5.991 Liter (davon 5.014 Liter “grünes Wasser”, somit 977 Liter “blaues” und “graues” Wasser) benötigt, für Rindfleisch aus extensiver Weidehaltung 12.229 Liter (davon 11.083 Liter “grünes Wasser”, somit 1.145 Liter “blaues” und “graues” Wasser).[11]”

    Die Empfehlungen zur extensiven Weidehaltung sind aus Tierwohl-Gründen sicher gut, aber aus Wasser-Spargründen genau das Gegenteil dessen was man haben will. Also wieder mal: Die angeblich goldene Medaille hat genauso auch eine 2. Seite.
    Und generellen verliert man in den virtuellen Welten, womöglich noch bei virtuellem Regen sehr leicht die Orientierung oder den Bezug zur Realität.

    • Andreas Müller sagt

      Sie haben Recht, dass heißt ich esse am Besten viel Kartoffeln, Getreide und Gemüse : ) bei 160 l Wasser pro kg Kartoffeln…. und aus Tierwohl- und Umweltsicht nur äußerst wenig Fleisch, schon gar nicht Rindfleisch. Danke für die Aufklärung : )

      • Ich seh das so sagt

        Und unbedingt das ganze Jahr nackt und zu Fuß gehen (auch im Winter)
        – sie wissen ja, die Autos (400.000 Liter) und die Baumwolle (40.000 Liter für nur 3 Jeans und 4 T-Shirts) !!!!

        Viel Spaß dabei !

        • Andreas Müller sagt

          und Ihnen als Landwirt viel Spaß beim Klimawechsel. Heute gab es schon mal ein Vorgeschmack… und nicht mehr meckern

    • Lieschen Müller sagt

      Danke, gute Erklärung. Man muss ja nun auch nicht seinen gesamten Kalorienbedarf aus Rindfleisch decken, andere Sachen schmecken auch gut.

  2. rebecca sagt

    Ich finde das Buch überbewertet. Man wird zwar nicht dümmer wenn man es gelesen hat, höchstens ärmer weil der Kaufpreis für die meisten keine so gute Investition ist.

    Die Kernaussagen des Buches sind zwar nicht verkehrt, beißen sich aber. Zum Beispiel “du brauchst nicht viel Geld” mit “lagere Dinge aus, mach nicht alles selber.”

    Wer gerne Ratgeber zur Unterhaltung liest ist sicher mit dem Buch gut beraten. Wer Ideen und Lösungen für eigene Probleme sucht eher weniger.

    Es ist fundierter und sachlicher, aber passt trotzdem in die Kategorie “Guck mal wie toll erfolgreich ich bin. Kauf dir mein Buch, Kurs, Ratgeber, dann kannst du das auch.”

    Leider übersehen viele der Opfer, die darauf reinfallen das diejenigen die das lautstark propagieren oft das meiste Geld mit diesen Ratgebern machen.

    Da psst ein Zitat von Volker Pispers. “Eunuchen, sie wissen wie es geht”

    Wobei die individuellen Strategien nicht falsch sind. Und viele der Ratgeber/Autoren haben ja wirklich schon Erfolg gehabt.

    Der Fehler liegt in der Verallgemeinerung. Denn ihre erfolgreichen Projekte sind für die meisten auf Grund fehlender Voraussetzungen für die Leser/interessenten nicht nachvollziehbar oder reproduzierbar.

    Bei den eher kleinen Unternehmen der Autoren wird das nicht so deutlich wie bei größeren. Bei Mark Zuckerberg, Bill Gates, Larry Pages oder Pierre Omidyar würde sich vermutlich kaum jemand konkrete Hinweise und Hilfe für seine eigene Situation erhoffen. Letztendlich ist es auch bei Gründungen im kleineren Maßstab dasselbe weil die individuelle Situation, Chancen, Risiken bei jedem anders sind.

  3. Ich seh das so sagt

    Keiner weiß wo die Zahlen herkommen, wie sie zustande kommen. Vermutlich hat wieder jeder von jedem angeschrieben. Ein Artikel dazu aus dem Jahr 2009: http://www.zeit.de/online/2009/25/infografik-wasser
    “Doch viel größere Mengen verschlingt die Herstellung unserer Konsumgüter. In denen steckt sogenanntes “virtuelles Wasser” – und das stammt oft aus Ländern, in denen Wassermangel herrscht.”

    Interessant dabei, daß 1 Auto 400.000 Liter virtuelles Wasser verbraucht. Außerdem macht es Abgase, es führt zu unzähligen Toten und Verletzten, es schadet der Umwelt durch Flächenverbrauch für Straßen, Parkplätze, Garagen, etc.
    Und dabei ist da nur die Herstellung enthalten und noch gar nicht die Abwrackung.

    Also auf Autos zu verzichten würde am meisten Wasser gespart in den armen, armen Ländern, die uns ja sooooo nahe gehen. Nur würde eine solche Forderung sich leider massiv negativ auf die Spendeneinnahmen auswirken, weshalb man als clevere NGO am besten gegen Kühe kampagnisiert. Weil das tut nicht weh und auf Kühe kann jeder gerne verzichten, weil man ohnehin keine hat (außer ein paar doofe Bauern). Und die Milch liegt ohnehin täglich im Kühlregal beim Supermarkt.

    So Zahlen und Grafiken sind halt was für schlichte Gemüter mit dem Tunnelblick für den großen Zusammenhang. 🙂

  4. Paulus sagt

    Die Diskussion um den Wasserverbrauch per kg Irgendwas ist so müßig wie töricht.
    Unsere ca. 20 Freilandrinder saufen außer bei klirrendem Frost aus einem Bach der durch die Weiden läuft. Es spielt überhaupt keine Rolle ob die Rindviecher viel oder wenig saufen, auf den Wasserstand hatte es noch nie einen Einfluss.
    Das wir allerdings als Biolandwirte im Nebenerwerb dringend auf die Ausscheidungen unserer Tiere, salopp gesagt auf das was die scheißen und schiffen, angewiesen sind zählt ja nicht.
    Das ein großer Teil unserer Bemühungen dem Landschaftsschutz bzw. der Erhaltung der Kulturlandschaft dient zählt wahrscheinlich auch nicht. Nein, man rechnet sich da irgendetwas von wegen Futter- und Wasserverbrauch in Relation zu einem kg Fleisch zusammen.

    Das Millionen deutscher Eigenheimbesitzer ihren völlig überdüngten Rasen und ihre Rabatten allein aufgrund ästhetischen Empfindens sprengen zählt wohl auch nicht.

    Was mir noch fehlt ist eine Feststellung wieviel qm Wasser zur Erzeugung je kg Reis erforderlich ist. Da würde wohl allen Neunmalklugen leicht schwindelig.
    Leute, die Rechnung mit dem Wasserverbrauch per kg Fleisch müsst ihr den Afrikanern
    verdeutlichen, bei denen ein Stück mageres Vieh mehr wert ist als eine Frau, nicht den mitteleuropäischen Viehhaltern die über mehr als ausreichend Wasserreserven verfügen.
    Aber wie das so ist, alle Dummheiten die erst einmal in der Welt ist halten sich tapfer.

    • Andreas Müller sagt

      Hier ein Auszug von der Webpage der Teekampagne: “Allan hat errechnet, dass zur Herstellung einer Tasse Tee ca 15 Liter Wasser verbraucht werden. Damit schneidet Tee im Vergleich zu anderen Produkten und Lebensmitteln sehr günstig ab: die Herstellung einer Tasse Mokka (Kaffee) verschlingt demnach 140 Liter Wasser, für ein Glas Milch werden immerhin 200 Liter Wasser benötigt. Ein Kilo Rindfleisch “kostet” gar 15.000 Liter und damit zweieinhalb mal soviel wie die Herstellung einer Jeanshose.”

      • bauerhans sagt

        “Ein Kilo Rindfleisch “kostet” gar 15.000 Liter”

        d.h. jedes kilo weniger spart wasser und dann???

        • Lieschen Müller sagt

          Muss es nicht gereinigt werden. Verbleibt es im Grundwasser. Trägt nicht zur Versalzung des Weidelandes bei.

          • bauerhans sagt

            das rinderfutter wächst durch regenwasser,das rind selbst braucht bis 20 L wasser am tag,heisst ca. 25000 L trinkwasser in 3,5 jahren,geteilt durch 350kg fleisch gleich 70 L wasser pro kg plus den wasserverbrauch beim schlachten.
            versalzung gibts,wenn übermässig wasser gefördert wird und meerwasser einsickert.

            • Lieschen Müller sagt

              Ich kann den Rechnungen, die uns zum Wasserverbrauch der Landwirtschaft vorgelegt werden, auch häufig nicht folgen. Ich denke immer, dass ist doch total unterschiedlich, wo das Rindvieh nun steht. Ist bei der ganzen Aufrechnerei eigentlich das Schlachten und Verarbeiten dabei? Vielleicht auch die Lederproduktion?
              Wir sind da jetzt aber nur drauf gekommen, weil es um den Wasserverbrauch bei der Teeerzeugung ging. Und wie Andreas Müller bemerkte, damit geworben wird, dass der eben gering ist. Vielleicht kann man lokales Rindfleisch auch so bewerben: Kein Verbrauch von fossilen Grundwasserreserven. Im Gegensatz zum israelischem Gemüse…….

            • Andreas Müller sagt

              Fraßen Rinder früher fast ausschließlich Gras, das für unsere eigene Ernährung nicht verwertbar war, sind sie bei der heute üblichen Intensivhaltung Nahrungskonkurrenten des Menschen, denn sie werden mit hochwertigem Weizen, Mais und Soja gemästet. Die ans Vieh verfütterten Mengen an Getreide und Hülsenfrüchten würden ausreichen, um 3 Milliarden Menschen zu ernähren. Diese Form der Fütterung ist auch der Grund dafür, dass die Produktion von einem kg Rindfleisch im weltweiten Durchschnitt mit einem Verbrauch von 15.415 l Wasser zu Buche schlägt! Und der steigt noch, weil auch in bevölkerungsreichen Ländern mit früher vergleichsweise geringer Fleischnachfrage die Menschen zu stärkerem Fleischkonsum erzogen werden.

              http://virtuelles-wasser.de/fleisch.html

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        @Andreas Müller

        Gestern habe ich 3 Kg Jungspunde vom Kabeljau,(Dorsch) gekauft.
        Wenn ich bedenke, was für ein Wasserbedarf der Fisch hatte, muss ich mir direkt überlegen, ob es nicht besser wäre, nächstes mal ein Rindersteak zu kaufen.

          • Lieschen Müller sagt

            Ja, aber dann will ich doch mal wissen, wieviel Wasser pro Kilo vermarktungsfähiges Fleisch für ein deutsches, weidegehaltenes Rind eingesetzt wird. In ihrem Artikel sind nur wage “günstiger ist es……” enthalten.

            • Bauer Willi sagt

              Darauf wirst Du keine Antwort von A. M. bekommen. Konkret zu werden würde ja Arbeit machen…
              Bauer Willi

            • Andreas Müller sagt

              Rein weidegehaltenes Rind ist super… gibt nur recht selten im konventionellen Bereich.

            • Andreas Müller sagt

              Willi Zuckerrüben erzeugen angeblich auch mehr Sauerstoff als Wald pro ha, oder?

              Die Antwort ist auch noch offen, ganz liberal gesagt Willi ; )

          • bauerhans sagt

            “Fraßen Rinder früher fast ausschließlich Gras”

            heute fressen rinder tmr (totale mischration) aus mais- ,grassilage,etwas getreide,etwas sojaschrot,mineralfutter und heu.

            • Inga sagt

              Ja, die Hauptnahrung ist immer noch Gras und Heu!

              Nur damit die hochgezüchtete Milchleistung von der Kuh geleistet werden kann, braucht sie dann noch die Nährstoffe aus etwas Schrot aus Getreide, Soja und angemessenen Mineralfutter!

              Sonst würde die Kuh das nicht überleben, denke ich!

      • Andreas Schmid sagt

        Herr Müller hat ein nettes Häuschen, nehme ich einfach mal an. Wenn nicht ist es jemand anderer Netter. Das Häuschen hat 70qm Grundfläche und noch 200 qm Grundstück drumherum. Auf den qm fällt jedes Jahr 1000 Liter Wasser das sind 270000 Liter Wasser die Herr Müller verbraucht um einfach nur zum Leben. Da ist das Wasser von dem Straßenanteil………….. noch gar nicht dabei.
        Ich habe das jetzt mal nach dem Rechenweg gerechnet wie die 15000 Liter beim Rindfleisch. Wer das mit dem Häuschen doof findet, kann die 15000 Liter beim Rindfleisch auch doof finden.

        • Andreas Müller sagt

          Der internationale Vergleich zum Fleisch macht Sinn zum direkten Verzerr von Getreide, ohne dass er durch Tiermägen zu Fleisch veredelt wird.

          Artgerechte Weiderindhaltung find ich zum Beispiel nicht so doof.

          • Ich seh das so sagt

            Würden sie einmal nur ihr Hirn einschalten, bevor sie den Computer einschalten, könnten sie in echten Büchern (nicht in virtuellen) nachlesen – oder sogar von Bauern erfragen – daß in der “guten alten Zeit”, bis zu 50% der Betriebsfläche für die Tierernährung aufgegangen ist (und zwar nicht nur für Gras). Das war damals echte Ernährungskonkurrenz zum Menschen.

            Und bevor sie sich wieder was im Hirn zerren oder etwas inhaltlich verzerren sollten sie besser mal wieder Fleisch verzehren.

            • Andreas Müller sagt

              Danke, aber ich seh das so: bewusst nur ab und zu ein gutes Stück Biofleisch, artgerecht aus Freilandhaltung und mit dem Fahrrad zur Arbeit ; )… ist das schlau?

            • Andreas Schmid sagt

              In der guten alten Zeit ist auch viel Nahrungsmittelfläche für den Verkehr drauf gegangen.

  5. Zenzi sagt

    Danke Alois für das gute Beispiel. Das Buch kenne ich zwar noch nicht (werde es gleich mal in unserer Bibliothek vorschlagen) dafür aber die “Teekampagne GmbH”. Die Idee Tee in Kg zu packen und völlig transparent in den Jahresberichten aufzuzeigen, wieviel z.B. in Werbung, Versand oder Löhne anteilig fällt, war für mich vor ca 20 Jahren ein Augenöffner.

    Der Film “Survival Code” zeigt u.A. auch die Geschichte der Firma “Lebensbaum” wie sie vor 30 Jahren mit den Tee-Plantagenbesitzern Erfolgs-Konzepte erschaffen haben.

    Beispiele gibt es zig, aber hier im Blog sehe ich nur wenig Akzeptanz und es läuft fast immer nach dem Motto: “Ja bei DEM geht das, aber bei mir würde es nicht funktionieren, weil DER Handel.., DIE Verbraucher…, DIE Auflagen… DIE Anfangskosten…” usw.

    Ich bin immer wieder froh wenn ich Landwirten in meinem Umfeld begegne, die Erfolg mit anderen Arbeitsstrukturen haben und wenn auch nur im Kleinen, ihrer Familie, ihren paar Mitarbeitern ein Auskommen bieten, auch wenn sie damit nicht DEN Weltmarkt bedienen…

    • Alois Wohlfahrt sagt

      Hallo Zenzi,
      > aber hier im Blog sehe ich nur wenig Akzeptanz und es läuft fast immer nach dem Motto: „Ja bei DEM geht das, aber bei mir würde es nicht funktionieren, weil DER Handel.., DIE Verbraucher…, DIE Auflagen… DIE Anfangskosten…“ usw.
      Ja, das siehst Du (leider) richtig. Dennoch werden sich mit der Zeit Änderungen ergeben. Wie die Milchkrise zeigt, leider auch mit durchaus heftigen Begleiterscheinungen. Aber Krisenzeiten, sind auch Zeiten der Veränderung. Vielleicht erinnert sich dann noch jemand an das Buch… 😉
      Alois Glück sagte einmal: “Wir sind ständig umgeben von Möglichkeiten. Wer aufmerksam und neugierig seine Möglichkeiten prüft, wird Chancen finden. Wer dann noch den Mut hat eine Chance zu ergreifen, wird erfolgreich sein.”

      • Andreas Schmid sagt

        Alois, da brauchst aber meist jemand von außen, der die Betriebsblindheit aufbricht. Da braucht es auch mal den Mut, auf die “Schnauze” zu fallen. Das nennt man auch Lehrgeld zahlen.

          • rebecca sagt

            Das ist das Problem für viele die bereits jetzt am Anschlag arbeiten und keine Luft für Experimente und Versuche haben.

            Und für die haben die vielen selbsternannten Gurus mit ihren “tollen” Konzepten und Ideen auch kein Rezept.

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