21 Kommentare

  1. Sabine sagt

    Das Problem ist ja nun, von Dir Willi, und auch ein paar anderen schon treffend beschrieben worden. Die Frage ist, wie kommen wir das eigentlich wieder ins Lot. Wollen die Verbraucher das wirklich, oder sind die im Grunde ganz zu Frieden mit den globalen Markt und den Preisschlachten, die man sich dort liefert?
    Oder sind gerade die, die auch an ihrem Arbeitsplatz gerade bemerken, dass sie u.U. schon gegen Buchhalter in Osteuropa und Techniker in Asien konkurrieren müssen bereit eine Wende herbeizuführen? Und wohin wenden? Zur Selbstversorger-Kultur, oder ist das nur was für zuspät geborene Hippies?
    Geht das überhaupt? Wie müsste sich z.B. auch das Sozialsystem anpassen, wenn Erwerbsarbeit nicht mehr die Haupteinnahmequelle eines Bürgers ist, sondern Selbstversorgung? Wie sieht eine Gesellschaft aus, die nicht Gewinn, sondern Selbstversorgung zum Wirtschaftsziel hat und wie misst man eigentlich den Selbstversorgungsgrad?

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    • Bauer Willi sagt

      Habe gestern bei einem Vortrag (in Passau!!) die Frage gestellt, woran die Zuhörer denken, wenn sie über eine Brücke fahren? Große Augen.. Meine Antwort: Sie denken an nichts. Erleichterung!
      Und so ist es auch mit den Verbrauchern. Im Großen und Ganzen sind die mit der Situation sehr zufrieden und freuen sich noch zusätzlich, dass sie auch noch meckern dürfen.
      Das mit der Selbstversorgung statt Gewinn ist ein interessanter Ansatz…Da muss ich noch mal länger drüber nachdenken…
      Bauer Willi

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