Ich habe mir gestern, 16.9.2025, im Fernsehen die Bundestagsdebatte um den Agrarhaushalt angesehen. Was mir aufgefallen ist: ich kannte kaum einen Namen der Redner und Rednerinnen, die sich zu diesem Thema geäußert haben. Weil dort viele Zahlen genannt wurden, habe ich mal nachgesehen, wofür der Agrarhaushalt verwendet wird.
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sollen 2025 6,88 Milliarden Euro zur Verfügung stehen – 2024 waren es 6,93 Milliarden Euro. Die Landwirtschaftliche Sozialpolitik umfasst Ausgaben von 4,09 Milliarden Euro (2024: 4,11 Milliarden Euro). Davon entfallen 2,39 Milliarden Euro auf die Zuschüsse zur Alterssicherung der Landwirte (2024: 2,44 Milliarden Euro) und 1,54 Milliarden Euro (2024: 1,52 Milliarden Euro) auf die Zuschüsse zur Krankenversicherung der Landwirte.
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw38-de-landwirtschaft-1104018
Im obigen Link findet ihr auch die Reden des Tages. Unter „mehr anzeigen“ findet ihr auch die Rede von Minister Alois Rainer, der dort auch Aussagen zur den Förderung von Tierwohlställen macht.
Die Rede von Ophelia Nick, ehemalige Staatssekretärin unter Cem Özdemir ist dahingehend „interessant“, weil sie genau das kritisiert, was sie, ihr Minister und ihre Partei in der Regierung nicht „auf die Kette“ bekommen haben.


moin da die Landwirte gut arbeiten und hart arbeiten kann es passieren, dass sie krank werden und dieses sollte immer bezahlt werden. die Krankheiten oder Verletzungen könnten ja auch sehr schwer sein und da sollte es leicht sein anders Geld zu kommen!
Man sollte vorsichtig sein, was man sich wünscht. Wir hatten schon so viel „anderes Geld“, aber die Kaufkraft ist damit nie gestiegen. Mal sehen, wie weit es vom E-Eur zum Vietnamesischer Dong sein wird. 🤔
Ich finde die Zuschüsse des Bundes zu den landwirtschaftlichen Sozialkassen schon gerechtfertigt.
Wie schon gesagt, ist die SVLFG speziell für die Landwirtschaft zuständig. Die Risiken in den einzelnen Betriebszweigen werden über den Beitrag dargestellt.
Wo gibts das für Otto- Normalverbraucher?
Man stelle sich mal vor; der Dachdecker müsste doppelt so viel Beiträge bezahlen als jemand im Büro. Oder weil einer Fußball spielt, oder , oder…
Die Leute würden auf die Barikaden gehen.
Verklickert denen nur keiner.
Der Unternehmer Dachdecker muss ja auch doppelt so viel bezahlen und für seine Sekretärin und andere Mitarbeiter die Hälfte, die andere Hälfte sie selber .
„Er“ könnte aber auch die Dächer alleine decken und seinen Bürokram selbst erledigen…wie der Einzelbauer seinen (vermutlich kleineren …) Hof bewirtschaftet.
Uuups, der alte Fischler ist wieder da…:
Topagrar:
„Fischler vergleicht die Arbeitszeit von Acker- und Milchbauern
Hierzu führte er das Beispiel eines reinen Ackerbauers mit 50 ha an, was deutlich über dem österreichischen Schnitt liege. „Wie viel Tage im Jahr ist dieser beschäftigt?“, fragte Fischler, um darauf gleich die Antwort zu geben: „Wenn ich großzügig rechne, ist er dreißig Tage im Jahr beschäftigt. In welchem Sozialsystem ist das überhaupt denkbar, dass jemand, der dreißig Tage im Jahr beschäftigt ist, den Anspruch erhebt, dass er ein durchschnittliches Einkommen gegenüber allen anderen Arbeitskräften in einem Land bekommen soll? Das geht sich nicht aus“, sagte er.“
Ohne produktive Arbeit kein Arbeitseinkommen- ganz einfach!
Das müsste mittlerweile eigentlich jeder kapiert haben.
Deshalb besser verpachten, gerade im Emsland, Herr Krämer!
Dann liegt die Bodenrente jedenfalls deutlich über dem, was man mit Getreide, Mais und Raps erwirtschaften kann.
Stimmt, produktive Arbeit, administrative Arbeit, verwaltende und unterstützende Tätigkeiten gehörten systemisch dringend „auf den Tisch“ und völlig neu gewichtet. Leistungsfreie Einkommen vs. o. g. Szenarien in der Wichtung wären der nächste Schritt…
Ich möchte meine „Computertasten-Hopserei“ 😎(UWw) dazu verwenden, den Blick auf etwas zu lenken, das nicht dem üblichen „Wer bekommt aus dem Bundeshaushalt was und wieviel wofür“ entspricht.
Viel spannender als die Frage nach dem sehr großen und fast konstant hohen Anteil der agrarsozialen Komponente im Agrarhaushalt ist m.E. die Frage, inwieweit der schrumpfende Agrarsektor mittlerweile den Bundeshaushalt stützt. Ja, Sie haben richtig gelesen!
Als die Masse der Landwirte die Umsatzsteuerpauschalierung bei einem Satz von 10,7% für die eigenen Verkäufe nutzte, profitierte der Agrarsektor mit geschätzt rund 200 Millionen Euro.
Die eingenommene Mehrwertsteuer (die als Ertrag verbucht wurde und nicht abgeführt werden musste) war für viele Betriebe (ausgenommen meist Ackerbauern mit Extensivkulturen) oft deutlich höher als die gezahlte Mehrwertsteuer auf Vorleistungsprodukte. (u.a. Saatgut, Futter, Vieh mit 7% , relativ wenig mit 19%) Heute beträgt der Pauschalierungssatz 7,8%, so dass eigentlich alle, aber auch wirklich alle Betriebe mit der Pauschalierung ein Minus machen.
Wieviel (auch) Haupterwerbsbetriebe nutzen noch die Pauschalierung, weil…….? und stützen damit den Haushalt des Finanzministers? Die Mehrwersteuer, die sie zahlen, muss ja vom umsatzsteuerpflichtigen Geschäftspartner ans Finanzamt abgeführt werden.
Mein Eindruck ist, dass sich der Wegfall des Pauschalierungsvorteils nicht negativ auf die Betriebsergebnisse ausgewirkt hat, wenn man zur Regelbesteuerung gewechselt ist, die zwar Arbeit macht und entsprechend den Buchstellen bezahlt werden muss.
Die Deckungsbeiträge bzw. Stückgewinne sind nicht gesunken, eher ist das Gegenteil der Fall, wenn man einmal vom Getreidesektor absieht.
Auch an diesem Beispiel kann man wieder erkennen, dass der Handel/Verarbeiter Subventionen einpreist und auf deren Wegfall entsprechend korrigierend reagiert.
Das Einkommen der Landwirte kommt jetzt weniger vom Steuerzahler als vom Verbraucher. Und so sollte es auch sein, oder?
Dafür gibts aber wieder die Erstattung der Dieselsteuer.
Ich möchte betonen
ERSTATTUNG
und nicht
SUBVENTION
Wie das die Massenmedien benennen.
Dagegen muss mal angegangen werden.
Politiker wollen geliebt und wiedergewählt werden. Dem Land und den Menschen tut dies wie so vieles andere nicht gut.
„Den Haushalt stützen müssen“ das betrifft nun echt so ziemlich jedes Gewerbe, jede Branche, zumindest bis zur Größenordnung klassischer Mittelstand und das gerade bei KV und RV.
Jeder der im Lande arbeitet kann dieses „ich zahl hier, ich zahl da und ich werd am Ende beschissen“ singen.
Jetzt war ich leider zu spät.
Genau das wollte ich auch schreiben,aber jetzt weiß ich wenigstens das ich mit meiner Meinung nicht alleine bin.
Welches ist denn Ihre Meinung, Herr Fluck? Auf welchen Kommentar beziehen Sie sich?
Weiter unten, Herr Fluck sind Sie jetzt richtig platziert. Alles klar.
Ich beziehe mich auf den Kommentar von Andreas.
Ich kämpfe seit mindestens 30 Jahren , leider sehr erfolglos, für die Eingliederung von LAK und LKK in die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung. Wer das verhindert hat, war der Bauernverband, der natürlich um den Verlust vieler gut dotierter Vorstandsposten fürchtet. Wenn alle Bauernsöhne und –töchter wie man bei einem Generationenvertrag erwarten könnte, in die Landwirtschaftliche Alterskasse eingezahlt hätten, bekämen alle Austragler eine super Rente, ohne Staatsknete . So aber subventionieren die vielen Bauernkinder nur die gesetzliche Rentenkasse. Während der Bauernverband bei den EU-Ausgleichzahlungen immer betont, dass jeder Hektar gleich viel bekommen muss, ist es bei der landwirtschaftlichen Krankenversicherung und bei der Unfallversicherung so, dass ein Betrieb mit 30 Hektar ca 3 x soviel Beitrag pro Hektar bezahlen muss als ein Betrieb mit 300 Hektar. Diese Beitragssätze legt nicht der Staat, sondern allein die Vertreter vom Bauernverband fest. Und dann wundern sich alle, dass die kleinen und mittleren Bauernhöfe alle aufhören.
„Wenn alle Ärztesöhne und –töchter wie man bei einem Generationenvertrag erwarten könnte, in die Versorgungswerke der Ärzte eingezahlen würden, bekämen alle Ärzte noch bessere Altersversorgung . So aber subventionieren viele Ärztekinder nur die gesetzliche Rentenkasse.“
Schluss mit den separaten berufsständischen Versorgungswerken! Wenn wir das schon Solidargemeinschaft nennen, dann bitte „Eine für Alle“!
Jetzt war ich leider zu spät.
Genau das wollte ich auch schreiben,aber jetzt weiß ich wenigstens das ich mit meiner Meinung nicht alleine bin.
@ Andreas
Die SVLFG, zu der auch LAK,LKKund Unfallversicherung gehören hat eine Selbstverwaltung.
Da sind in der Kommission, welche die Beiträge festlegt, alle Betriebsarten vertreten; vom Nebenerwerbslandwirt bis zur 3000 ha AG .
Nicht immer alles beim Bauernverband abladen. Zur Wahl kann sich jeder aufstellen lassen, und versuchen etwas zu ändern.
Mir gefällt manche Beitragsberechnung auch nicht und ist manchmal kaum nachvollziehbar.
Ich zoffe mich oft genug mit denen rum.
Im Osten hatten wir bis Ende 94 Wahlfreiheit, was die Rente betrifft. Ich bin in der Gesetzlichen geblieben. Hat zwar mehr Beitrag gekostet aber heute bin ich froh drum.
Immer dies Gerede von Planungssicherheit. Diese kann unter ideologischen Bedingungen, und die haben wir, ihren Zweck nicht erfüllen. Das hat der Bauernverband auch noch nicht erkannt. So langsam wird den Bürgern reiner Wein eingegossen, siehe Ministerin Reiche und die Stromversorgung.
Wer heute als Bauer Rente bezieht, muss in der Restlaufzeit seiner verbleibenden Tage unterhalb der Armutsgrenze existieren – die Gerechtigkeit eines solchen „Bauern-Sondermodells“, das nicht nur gefühlt absolut aus der Zeit gefallen scheint, es ist realiter archaisch abgehoben in dieser Art und Weise einfach nicht mehr halt-/tragbar.
Wer ein Leben lang beitragspflichtig im Vollerwerb das landwirtschaftliche Sozialversicherungssystem geflutet hat, erhält im Regelrentenalter kaum 700,00 € brutto, netto nicht einmal 600,00 € nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge. Demgegenüber erwirken diejenigen, die keine Beiträge geleistet haben, automatisch einen Anspruch auf Grundsicherung (Bürgergeld), angesiedelt bei um die 560,00 € PLUS WOHNGELD sowie weitere staatliche Leistungsansprüche, über die ich mir ehrlicherweise dezidiert noch nie Gedanken gemacht habe. Im Anschluss entsteht im Übrigen für den Bürgergeldempfänger gleitend der Rechtsanspruch auf eine beitragslose Rente.
Im Haushalt 2025 sind lt. Haushaltsentwurf 07/2025 vom Bund soziale Leistungen von knapp 180 Mrd. eingeplant, so viel Geld wie nie!
Die meisten Landwirte zahlen weiterhin Sozialversicherungsabgaben. Der Generationenvertrag hätte im eigentlichen auch für die Landwirtschaft Gültigkeit zu haben, man ignoriert eben einen solchen leider geflissentlich. Mehr als die Hälfte der Betriebe partizipieren sich nicht am „Bauernmodell“, sondern zahlen außerhalb der LW (Nebenerwerbslandwirte) ihre Sozialversicherungsabgaben. Wir sprechen hier also nicht mehr von einem gerechten Umlagesystem, sondern weit eher von einem mittlerweile äußerst peinlichen Zuschussprogramm. Gewinnunabhängig erfolgt die Einstufung nicht einkommensorientiert sondern wird gestaffelt nach den bewirtschafteten Hektare ermittelt, ob Gewinne erwirtschaftet werden konnten oder auch nicht.
Wer als Ehepartner ein Leben lang in nicht selbstständiger Arbeit z.B. über 45 Jahre hinweg ins allgemeine Sozialversicherungssystem Beiträge geleistet hat, wird vor Erreichen des Regelrentenalters, wenn erstere wegfällt, zur Leistungspflicht ins landwirtschaftliche Sozialversicherungssystem herangezogen, ohne innerhalb selbigen einen eigenen Rentenanspruch zu erwerben. Es fließt seitens der Höfe mithin sinnbefreites Geld für umme, das ganz offensichtlich ungerecht im gesamten“Bauernprogramm“ einfach verbrannt wird.
In einem hohen quotalen Anteil fließen heute die Abgaben der Nachkommen auf unseren Höfen ins allgemeine Sozialversicherungssystem, vorbei an der eigenen Bauerneltern- und Großelterngeneration. Bei letzteren kommt es selbstredend(!) quasi der guten Bürgerpflicht gleich, automatisch jene Vermögenswerte zu verfrühstücken, die über einige Bauerngenerationen hinweg erschaffen wurden…
Ist jeder Bauer mithin gegenwärtig ein Mitglied unserer Gesellschaft zweiter, ja gar dritter Klasse, wenn man über diese Ungleichheiten in Summe tiefgründig nachdenkt!?
…
Mit Bauern im Allgemeinen geht man in Reihen unserer dekadenten Wohlstandsgesellschaft einfach „irgendwie anders um“…, man darf das!
UWW hier wird aber auch wieder deutlich, dass Landwirtschaft zum Einen Unternehmertum sein will und dann doch wieder Teil des gesellschaftlichen Sozialversicherungssystems. Da man sich nie richtig entscheiden konnte, ist ein Zwitter mit Ungerechtigkeiten entstanden.
Gibt ja genug „Bauern“, die sich außerhalb des Systems abgesichert haben…..als Unternehmer sicher sinnvoll, oder?
Es ist die Folge des immer wiederholten „Bauer versus Unternehmer“. Das wird auch nicht anders werden, da es die eine Fraktion weiter mit dem „Erhalt der bäuerlichen Betriebe“ hält, während der andere Teil sich im Umfeld der Branche umschaut, wie man sein Kapital gewinnbringend anlegt.
Herr Seevers, Sie sind nichtwissend augenscheinlich!?…
Sind Ihnen die Konsequenzen einer solchen Bauernzwangsbeitragspflicht ein Bauernarbeitsleben lang überhaupt bewusst, derer Sie sich nicht entledigen konnten!?
Im übrigen, wer sich eigenständig zusätzlich das Rentenalter abgesichert hat, soll nunmehr die Allgemeinheit (Babyboomer), die wenig bis nix auf die hohe Kante legten, an diesem selbstgebackenen Kuchen in beachtlich quotalem Anteil partizipieren lassen!? Geht’s noch: Die einen haben dekadent opulent gelebt, sind mehrfach im Jahr sonnenhungrig Lifestyle-lebensbejahend in Richtung Sonne gejettet und haben dabei ihre Kröten kontinuierlich der Sonnenseite des Lebens zugewandt, die eigenen Kröten einfach durchgebracht, während die anderen dahingehend weit genügsam zufriedener unterwegs waren und dabei bewusst für ihren Lebensabend sparten, gemäß einer staatsseits geforderten Eigenvorsorge!!!
Ab 01.2026 steht in Planung, die Aktivrente zu implementieren bei zusätzlichen bis zu 2.000 € pro Monat steuerfreiem Hinzuverdienst, sofern man nach dem Regelrentenalter weiterarbeitet.
Der Teufel steckt hierin wohl aber im Detail, worüber aktuell (noch) nicht allgemein aufgeklärt wird.
Ich werde, lieber Herr Seevers, jetzt aber keine schlafende Hunde wecken, um Ihnen eine umfangreichere Recherche in der gesamten Thematik zu ersparen….
Auf unseren Höfen arbeiten die Weißhaarigen ohnehin schon jetzt unentgeltlich weiter, so lange, bis der Bestatter kommt. Genügsam – still und leise!!!
„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ (Wilhelm von Humboldt)
Auf einer Vielzahl unserer Höfe kennt und schätzt man das, ….schon sehr sehr lange, ganz ohne politisches Diktat, Herr Seevers. Genau das aber wird bestraft, bislang nie anerkennend belohnt.
„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ (Wilhelm von Humboldt)
Warum beklagen Sie dann immerzu wortreich die materiellen Widrigkeiten des Bauernlebens und wollen dieses Leben voller Wert noch honoriert haben?
Wer seine Belange (z.B. KK, RK) berufsständisch und gegen Dritte abgeschottet organisiert, der rechnete sicher eher mit Vorteilen als mit Nachteilen. Er muss dann aber auch bei Problemen mit seiner berufsständischen Organisation klarkommen oder diese beenden.
Sehr richtig Peter. Ich bin auch zwangsverpflichtet in die Architektenversorgung einzuzahlen. Die Versorgungskammer legt das Geld am Kapitalmarkt an, um wenigstens den demographischen Wandel abfedern zu können. Die Architektenschaft hat der Politik eine Juniormitgliedschaft abgerungen, damit der Pool der Einzahlenden nicht noch weiter absinkt. Früher musste man erst mind. 2 Jahre Berufserfahrung haben, um sich als Architekt in die Liste der Kammer und damit in die Versorgung einschreiben zu können. Nun soll es schon ohne Qualifizierung gehen, damit der Kreis der Einzahlenden größer wird. Als Bestandteil des deals dürfen wir nun einen Qualifizierungsnachweis erbringen, der bei Nichterbringen sanktioniert werden kann….kannst dir nicht ausdenken.
Ihnen ist der alberne Schwachsinn, den sie an dieser Stelle in Ihre Tastaturen geklopt haben, aber schon bewusst, oder!?
Ich habe mein Arbeitsleben lang unsere Solidargemeinschaft gestützt und gefördert ohne großes Murren, …und muss mich heute vor einer Bauernhasserfraktion wahrlich nicht für meine grundehrlich harte Arbeit schämen oder gar irrwitzig rechtfertigen wollen.
Welchen Anteil im zeitlichen Verlauf zugunsten der Solidargemeinschaft leisten Sie denn, hochverehrter Herr Schubert. Rücken Sie grundehrlich raus mit der Sprache, damit sich alle ein weit besser sortiertes Bild von Ihrer Person machen können!
@ Wicht Sie sind ja ganz schön plärrig unterwegs mit „Schwachsinn“ und „Bauernhassern“ und so, aber wenns der Blogeigner stehen lässt, dann ist wohl gewollt als „Dialog“ und bekommt sogar likes ….
Ich bin gesetzlich in KV und RV seit 1991 und dabei über der Versicherungspflichtgrenze und Beitragsbemessungsgrenze seit 30/25 Jahren.
Ich will Sie nicht mit Titeln aufregen, aber ich führe 20 Leute und meine Unterschriftskompetenz ist in unserem Laden 15 Mio. Euro Blankokreditanteil je Kunde für die höchsten Risikoklasse (sonst mehr).
„Auf unseren Höfen arbeiten die Weißhaarigen ohnehin schon jetzt unentgeltlich weiter, so lange, bis der Bestatter kommt. Genügsam – still und leise!!!“
Na, Mensch…die sind doch nicht etwa neidisch auf die hier:
„Die einen haben dekadent opulent gelebt, sind mehrfach im Jahr sonnenhungrig Lifestyle-lebensbejahend in Richtung Sonne gejettet und haben dabei ihre Kröten kontinuierlich der Sonnenseite des Lebens zugewandt, die eigenen Kröten einfach durchgebracht, während die anderen dahingehend weit genügsam zufriedener unterwegs waren und dabei bewusst für ihren Lebensabend sparten, gemäß einer staatsseits geforderten Eigenvorsorge!!!“
Neid kann einen schon arg zerstören, gelle?
Herr Seevers, nur um etwas zu schreiben diese lustige „Computertasten-Hopserei“.
Sie glauben doch nicht wirklich, dass Sie damit einen interessant aufschlussreichen Beitrag in der Thematik leisten!?
Geschenkt, …würde ich mal sagen.
Auf weitere Beleidigungen reagiere ich nicht mehr, arbeiten Sie sich zusammen mit Herrn Schubert an anderen ab, die dabei mehr Lust empfinden. 😉
Am schlauesten wäre, Sie reden über Dinge, von denen Sie etwas verstehen!
Ich finde Herrn Seevers schon die ganze Zeit als Graus. Schade, dass er wieder ins Forum zurückgekommen ist. Dieser Mann ist so „furchtbar“ gescheit und schaut andere für blöd an.
UWW, du hättest dir doch nicht extra ein neues Hemd anziehen müssen.🥳🍺
Falsch, dass ist hier das Salz in der Suppe! …einfach aushalten und ggfls. volle Breitseite zurück 😁
@uWw
… jene Vermögenswerte zu verfrühstücken, die über einige Bauerngenerationen hinweg erschaffen wurden…“ Mir kommen schon die Tränen.
Was wollen Sie? Sollen da Vermögenswerte zu Lasten der Allgemeinheit konserviert werden? Wer aus ldw. Altersrente plus Verpachtungseinnahmen seinen Lebensabend nicht bestreiten kann, der hat offensichtlich etwas falsch gemacht. Warum nicht auch mal Vermögenswerte „umschichten“? Oder gibt es etwa ein ldw. Grundrecht auf Vermögensverschonung? Die z.T. erheblichen Vermögenswerte sind ganz ohne ldw. Zutun entstanden! Warum nicht einen Teil davon für die Absicherung des Alters verwenden?
…ich schicke Ihnen ein Schnäuztüchlein. 🙂
Haben Sie so wenig selbst auf die Reihe gebracht, dass Sie anderen an die Gurgel müssen!?
UWW, langsam ist es peinlich, wie Sie Ihren Hass hier verbreiten und jeden, der eine andere Sicht auf die Dinge hat, als dumm zu bezeichnen. Vielleicht sind Sie ja der Geisterfahrer, schon mal drüber nachgedacht?
…
…🤡
Jetzt haben Sie aber ein soooo schönes Bild von sich aus ihrem Kommödchen gekramt – ich bin hell begeistert 😉
Es soll auch Bauern geben, welche die Grundstücke an den Hofnachfolger abgeben. Daher bekommt der Altbauer keine Pacht und vor der Übergabe kann er auch keine Grundstücke verscherbeln, wenn der Hofnachfolger, noch Nachfolger werden will.
…sehr richtig!!!
Vermögen an Erben verschenken bzw. auf Einnahmen verzichten und dann als Sozialfall bei der Kasse antreten, das klappt auch in anderen Berufen oder bei Angestellten nicht unbedingt, die Sozialkassen sind da ziemlich scharf drauf.
Höre ich da Sozialneid heraus?
Sozialneid … jetzt muss ich lachen. Ständig tut man so, als seien die Bauern die Ärmsten im Lande, auch in ihrem Beitrag langt es ja fuer die Alten nicht. Wie sollte da Sozialneid aufkommen?
Ich habe nur Fakten zu den Sozialkassen beschrieben.
Richtig, denn das ist ja sein Abeitsplatz.
Was anderes hat er ja nicht gelernt.
Auch für die Nichtlandwirte aber mit geerbten Landbesitz gilt,
verkaufen kannst du nur 1 mal.
„Wir adressieren die zunehmenden Umwelteinflüsse auf unsere Landwirtschaft, indem wir ein Anbausystem (Agrofirst – Anmerkung des Verfassers) in den Fokus nehmen, das resilienter gegenüber Dürren, Überschwemmungen und anderen Extremwetterereignissen ist“.
…sagt CDU – Vogt und wirft gleichzeitig der AFD Unvermögen vor. Braucht die Deutsche Landwirtschaft wirklich solche Vollversager?
Agroforst? ich lach mich kaputt. In einigen Veröffentlichungen haben sie wenigstens erkannt, dass „neben den Baumreihen (tatsächlich) Verluste aufgrund der Wasser- und Nährstoffkonkorrenz“ entstehen. Diese werden aber wie selbstverständlich durch den „Schutz“ der Bäume in den anderen Bereichen ausgeglichen“. Ach was, das sind ja ganz neue Erkenntnisse. Vielleicht sollten sie einfach nur den Praktiker fragen, ob es funktioniert. CDU-Vogt hat ganz sicherlich nur die „Fans“ der „Gelddruckmaschine Umbau auf Agroforst“ gefragt.
„neben den Baumreihen (tatsächlich) Verluste aufgrund der Wasser- und Nährstoffkonkorrenz“ entstehen. Diese werden aber wie selbstverständlich durch den „Schutz“ der Bäume in den anderen Bereichen ausgeglichen“.
waren bei den Rednern auch Landwirte/Praktiker die dies einschätzen können oder eher überwiegend Juristen, Verwaltungsangestellte, bzw Personnen mit Parteikarriere?
Agroforst ist eher eine Beruhigungspille. Es ist zwar dafür auch kein/kaum Geld da aber Vorteil es ist günstiger als Wiedervernässung z.B neue Moore und Photos von neuen Agroforst Bäumen sind evtl noch in dieser Legislaturperiode möglich.
Der Boomerang folgt in dem Moment, wo ein Tierhalter in der Nähe der Anpflanzungen einen Stall bauen möchte, und die Untere Naturschutzbehörde eine Artenschutz-Potenzialanalyse veranlasst. Dann ist erstmal stopp angesagt und die Genehmigung des geförderten Tierwohlstalles steht in den Sternen, weil die Genehmigung nicht fristgerecht vorgelegt werden kann. Da die Vogelzählung nur während der Brut- und Setzzeit vorgenommen werden kann, kann man ja ein Jahr warten bis herauskommt, dass sich in dem schönen Agroforst ein neuer Vertreter einer bisher unbekannten Vogelart eingenistet hat…wegen des Klimawandels selbstredend.
Ein Märchen? Neee, täglicher Wahnsinn, schon heute. (Wir haben gewonnen – Zitat Claudia Roth)
Tja es gibt viel zu Bedenken wenn man etwas vermeintlich Gutes tun will.
Wir haben vor 10 Jahren ein PV Anlage auf dem Hausdach installiert. Lt Solarkataster der Stadt idealer Standort für hohen Ertrag. Nun stellen wir fest die Stadt pflegt den Strassenbaum nicht mehr sondern lässt ihn fröhlich wachsen. Elsternester fallen auf unser Grundstück die PV Anlage verschmutzt, das müssen wir alles dulden den großen Baum und auch die Auswirkungen. Verschatttung ist das kleinere Problem, problematisch ist die Verschmutzung durch Honigtau der Blattläuse vom Baum. Der ehemalige blühende Vorgarten ist jetzt trocken gelegt aber damit habe ich schon gerechnet denn der Baum hat Wurzeln und die kennen keine Grenze. Analogie zu Agroforst
Im Ergebnis die PV Anlage hat sich nicht nach 11 Jahren sondern wohl erst nach 13 Jahren gerechnet (ohne Gewinn und Verzinsung). Gelder für die letzen 10 Jahren werden wir dann für den Abbau und Entsorgung der Anlage ansparen. Aufgrund der Vorschriften jedes Haus muß eine PV Anlage haben lassen wir die aber erstmal solange auf dem Dach wie es geht egal wieviel Strom geliefert wird. E Auto und Batterie habe ich jetzt aufgegeben ist sinnlos. „Die Gesellschaft“ hat jetzt offensichtlich andere Priorotäten als erneuerbare.
Das Problem ist die Definition. Wenn man das alte (TGL9 System der Windschutzpflanzungen aus DDR-Zeiten heranzieht, war das alles gut überlegt.
Reihenabstand 150 m, einreihig nackige Bäume als Bleiber – Weicher Prinzip.
Pappel alle 6m für die schnelle Höhe mit dem Ziel sie nach 20 Jahren zu entnehmen und zu nutzen, dazwischen die „Bleiber“ z, B. Linden, Ahorn, Eiche, Erle. Wegen der Wüchsigkeit und Verfügbarkeit war es dann aber meist Eschenahorn.
Ich habe damals 20 km solcher Pflanzungen im Betrieb angelegt und bin von der Richtigkeit dieser Maßnahme bis heute überzeugt.
Fakt ist, dass ausgewachsene Bäume am WS-Streifen beidseitig 10 -12 m „für sich beanspruchen“ … da wächst dann fast Nichts. Wenn die Ackerstreifen schmaler werden überwiegen die Verluste ggü. der positiven Windschutzwirkung.
Agroforst ist ein Modewort, das in der Regel dann auch noch aus Artenschutzgründen ein tatsächliche Nutzung der Gehölzstreifen (Forst ist Nutzung) unmöglich machen. Unsere Pappeln wären alle um 2005 „fällig“ gewesen. Die stehen auf Grund der Widerstände von „Naturschützern“ immer noch und müssen jetzt wegen zunehmender Brüchigkeit (Verkehrssicherung) gefällt und entsorgt werden. Das Holz ist inzwischen wertlos (Pilz- und Insektenbefall). Die sogenannten „Bleiber konnten sich auf Grund der „Übermacht“ der inzwischen 40-jährigen Pappeln kaum entwickeln.
Letztlich Verschwendung und Misserfolg auf der ganzen Linie … weil aus einem an sich guten Konzept ein Spielball der Ideologen und „Geschichtenerzähler“ wurde.
PS.: Die Baumreihen aus den 70-zigern, die rechtzeitig „entpappelt“ wurden, stehen mit einem super Entwicklungsstand in der Landschaft.
Wir kennen doch die Jahrhunderte alten Wallhecken, Redder oder Knicks aus Ostfriesland oder Schleswig- Holstein (55000km). Das sind aber andere Ansätze, wie der Agroforst, der eine Doppelnutzung und einen Doppelnutzen verspricht.
Das wird aber nicht umsetzbar sein….oder wenn, dann wie die oben beschriebenen auch, mit viel Steuergeld.
War mal Besitzer einer Wiese direkt am Bachrand. Mein Vater hatte zur Uferbefestigung Pappeln angepflanzt. Da wuchs nicht einmal mehr Gras. Zugegeben, die Pappel brachten einen besseren Erlös und die Ufersicherung war auch OK.
Schwere Kost würde lieber ohne Zuschüsse , Gestern rücksprache Kartoffelberatung Heilbronn Kartoffeln zügig Roden (Schneckenschäden).Leider hab ich eine alte Maschine und die Preise sind schlecht.