Gentechnik durch die Hintertür?
Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Matthias Miersch, fordert eine klare Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln. https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/verbraucher/id_101044630/eu-lockert-gentechnik-regeln-spd-fordert-kennzeichnung-.html Auf dem Portal t-online wird er so zitiert: „“Neue Züchtungstechniken können Chancen bieten. Aber eines bleibt für mich unverrückbar: Die Menschen wollen wissen, was sie essen. Wenn Gentechnik im Spiel ist, muss das auch draufstehen.“ Gegen diesen Einwand spricht vom Prinzip her nichts. Allerdings meint Herr Miersch mit der Kennzeichnung auch die Neuen Züchtungstechniken, die durch CRISPR/Cas9 erst möglich geworden sind. Richtig ist aber, dass auch die bisherige Mutationszüchtung durch radiaaktive Bestrahlung oder Auslösung von Mutationen durch Chemikalien Gentechnik sind. Diese Züchtungsmethoden werden seit mehreren Jahrzehnten eingesetzt, werden aber nicht gekennzeichnet. Der Grund: sie finden eine so breite Anwendung, dass nahezu jedes Lebensmittel als „mit Gentechnik“ gekennzeichnet werden müsste. Auf der Seite „transgen.de“ werden die Lebensmittel/Zusatzstoffe aufgeführt, die wir heute schon auf dem Teller haben ohne das sie gekennzeichnet werden: „Beispiele für solche mit Hilfe von gv-Mikroorganismen herstellte Zusatzstoffe dafür sind etwa die Aminosäure Cystein, welche die Verarbeitung von Backwaren verbessert, der Süßstoff Aspartam, der Geschmacksverstärker Glutamat oder die Vitamine …

