Bauer Willi
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Superkühe beim WDR

3 Kühe, 3 Haltungsformen. Jede Kuh trägt Sensoren, die mit dem Internet verbunden sind. Ein interessantes Projekt, das der WDR am 4. September startet. Interessant, nicht nur für Bauern, sondern auch für Verbraucher. Übrigens kann man den Kühen auch Fragen stellen…

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/bjoern-erichsen-2-100.html

Bild: Facebook und WDR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Detailliert berichtet darüber die Seite agrarblogger.de:

https://agrarblogger.de/2017/08/25/landwirtschaft-aus-dem-bauch-heraus-erleben-die-superkuehe-kommen/

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7 Kommentare

  1. Altbauer Jochen sagt

    Leute, geht´s noch ?
    Wenn eine Kuh mit guter Milchleistung nach dem kalben
    dauerhaft entsprechend gut mit Futter versorgt wird kann sie nach
    einem Jahr durchaus noch an die 20 Liter geben.
    Danach geht´s aber weiter bergab.
    Die meisten Kühe geben dann aber weit weniger
    und werden irgendwann ganz „trocken“.
    Davon kann man nicht mal das Futter ,geschweige denn
    den Melker bezahlen.
    Und wenn jedes weibliche Rind nur einmal im Leben Mutter wird
    (was gegen die Natur wäre) würden die Rinder aussterben.
    Was vielleicht manche freuen würde.( Den Eindruck habe ich)

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  2. fred huber sagt

    ich finde die aktion super! ich beobachte die FB-seite jetzt seit ca. ner Woche und bin aber schon etwas irritiert über das massenhafte kommentieren diverser veganaktivisten.
    das wäre in etwa so als würde ich als bekennender nichtfernseher die seite von RTL vollmüllen… schon etwas strange sowas… 🙂

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  3. bauerhans sagt

    wie sagte björn erichsen so schön:
    viel meinung aber wenig wissen über das thema (milchkühe) gibt es!

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  4. Zenzi sagt

    Super Sache. Hoffentlich bringt WDR nach einer gewissen Zeit noch ein paar Inputs über den Sender, damit es auch das „gemeine Volk“ (diejenigen wo früh TV glotzen können…) mitbekommt.
    Wenn es tatsächlich so ist, wie der Journalist sagt, dass die wenigsten Leute wissen wie Milch entsteht und dass die Kuh dafür ein Kalb bekommen muss, ist ja mehr als armseelig.
    Ich werde mir den Link merken und es verfolgen, was für Texte sie den Kühen geben und welche Paranmeter online sind.

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    • Lieschen Müller sagt

      Die Vegetarier sagen, es reicht, wenn die Kuh einmal ein Kalb hatte. Man darf dann einfach nicht aufhören zu melken. Eine Frau kann auf diese Art und Weise ja auch mehrere Jahre stillen. In der Milchwirtschaft bekommen die Kühe ja jedes Jahr ein Kalb um die Milchleistung hoch zu halten. Mich würde interessieren, um wieviel Prozent die Milchleistung zurückginge, wenn man einfach weitermelkt über viele Jahre.
      In das Projekt werde ich bestimmt ab und zu reinschauen. Bitte erinnere uns daran Willi!

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      • Stadtmensch sagt

        Ja, das würde gehen. Der Landwirt kann aber dann kein Fleisch mehr verkaufen und weil Milch so billig ist, kann er davon nicht leben. Wir Verbraucher müssen quasi aus Solidarität über 100kg Fleisch im Jahr vertilgen, damit das System weltmarktkompatibel ist. So ist das in der Konkurrenzwirtschaft. Es ist Krieg gegen die Umwelt und die Nutztiere. Und obwohl die Verbraucher diese Praxis mehrheitlich ablehnen, können sie in dieser marktkompatiblen Demokratie ihrem Wunsch keine Geltung verschaffen.
        https://germanwatch.org/de/download/13255.pdf

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        • fred huber sagt

          bei entsprechender Züchtung auf Persistenz würde dieses „einfach weiter melken“ auch wirtschaftlich tragbar sein. nur leider hat sich das bei den Bauern so eingebürgert, das die kuh jedes jahr ein kalb bekommen soll und fertig….
          ein wirklicher Nachteil dabei ist, dass kühe schlechter tragend werden wenn die Zyklen zu lang werden. und dann? dann geht die kuh zum schlachter.
          eine Verlängerung der zwischenkalbezeit um ein paar Monate versuche ich bei bestimmten hochleistenden kühen hinzubekommen. allerdings spielt unser bulle (und die kühe) da nicht immer mit… 🙂

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