7 Kommentare

  1. Stadtmensch sagt

    >>weniger Weltmarkt…
    “Der Ananas-Saft in einem der großen Supermärkte von Accra stammt nicht etwa aus Ghana selbst, das zu Afrikas wichtigsten Ananas-Anbaugebieten zählt, sondern von der österreichischen Marke Rauch, abgefüllt in Ungarn.
    Geht es nach der EU, soll künftig noch mehr exportiert werden”
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/freihandel-eu-importe-torpedieren-afrikas-wirtschaft-1.3314106

    Dieses Wirtschaftssystem werde ich nie begreifen. Man schippert die Früchte um die halbe Welt, entsaftet sie und schippert sie wieder zurück.

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      In Österreich, oder in Ungarn wächst Ananas?
      Oder wird in Ungarn die Ananasfrucht nur zu Saft verarbeitet, dann müsste man sich fragen, warum diese Firma die Ananas nicht im Erzeugerland verarbeitet. Diese Frage hätte ich gerne von den zwei Autoren beantwortet.

      Sehen sie Herr Stadtmensch, ich kann mit meiner Hühnerfarm auch nicht konkurrieren, auch nicht mit den Eierpreisen von 1,09 Euro für 10 Stück bei Aldi.

      Wenn ich in die Hähnchenmästerei einsteigen würde, dann würde ich unter 200.000 Hühnchen gar nicht anfangen, wenn ich gegen die Preise der Hühnchenbrüste von Ungarn oder Tschechien ankommen würde, dann bliebe mir immer noch den Rest des Hühnchen, das kauft mir der Deutsche nicht ab. Entweder nach Afrika, oder Vernichten, dagegen ist der deutsche Bürger neuerdings auch.

      Außerdem sticht mir die Überschrift der Süddeutschen in das Auge.

      “EU-Importe torpedieren Afrikas Wirtschaft”,

      diese Überschrift zeugt von totaler Unwissenheit der Autoren

    • rebecca sagt

      Diese Reisen von Waren ist sind ein Zeichen das die Transportkosten immer noch viel zu billig sind. Der Grund ist wie immer maximalen Profit.

      Dasselbe wie bei den Nordseekrabben. Willst du wirklich frische musst du entweder selber pulen oder jemanden finden der das für dich erledigt.

      Die, die es zu kaufen gibt werden nach Marokko gekarrt, dort gepult und dann wieder zurück.
      Das sind dann “fangfrische” Krabbben.

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