Bauer Willi, Bücher
Kommentare 4

MutGedanken…

„Hoffnung gibt es immer wieder“ ist ein Gedichtband von Maria Sassin, einer Freundin der Familie aus unserem Ort, der vor kurzem im St.Benno-Verlag erschienen ist. Mich erinnert der Titel an das Lied „Wunder gibt es immer wieder“. Das ist vermutlich kein Zufall.

Es ist ein Büchlein, dass man hin und wieder zur Hand nimmt und darin Gedanken zum Nachdenken findet. Es ist unter anderem auch von Wachsen die Rede, wie in dem Gedicht „Was mich wachsen lässt“. Hier ein kleiner Auszug:

Wärme brauche ich

und Wurzelboden

Regentropfennahrung 

und Füllehoffnung

Vielleicht kennen Sie ja einen Menschen, dem die Hoffnung abhanden gekommen ist, und dem Sie etwas Mut machen wollen. Dann wäre es doch ein schönes Geschenk. Aber natürlich kann man es auch selber lesen…

Bestellen können Sie es in jeder Buchhandlung oder direkt beim Verlag. Es kostet 10 €.

ISBN 978-3-7462-6950-4

 

 

(Aufrufe 638 gesamt, 2 heute)

4 Kommentare

  1. evonik sagt

    Ich habe eine Woche FeWo im Kaiserwinkl hinter mir. Irgendwo stand eine kleine Statue in einer Art Alm-Öhi herum mit dem Spruch:

    „Die einzige Ruhe, die du auf dem Berg findest , ist die welche du dorthin mitbringst!“

    Der Spruch hat mir sofort gefallen. Noch sympathischer wurde er mir als ich las, dass er aus dem Buch

    „Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten!“

    stammt. Das Buch habe ich meinen philosophischen Jahren gelesen, aber den Spruch nicht in Erinnerung.

    7
  2. Reinhard Seevers sagt

    Oder um es mit Rilke zu sagen:

    Du musst das Leben nicht verstehen,
    dann wird es werden wie ein Fest.
    Und lass dir jeden Tag geschehen
    so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
    sich viele Blüten schenken lässt.

    Sie aufzusammeln und zu sparen,
    das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
    Es löst sie leise aus den Haaren,
    drin sie so gern gefangen waren,
    und hält den lieben jungen Jahren
    nach neuen seine Hände hin.

    Rainer Maria Rilke

    11
    • Peter sagt

      „Hätt ich des Himmels reichbestickte Tücher,
      bestickt aus Golden- und aus Silberlicht,
      die dunklen, die blauen und die hellen Tücher,
      aus Nacht, aus Tag und aus der Dämmerung,
      legt ich die Tücher dir zu Füßen.
      Doch ich bin arm und habe nichts als Träume,
      so leg ich meine Träume dir zu Füßen.
      Tritt leise, denn du trittst auf meine Träume.“

      …dann drehen „wir“ : Equilibrium…
      ki will biss`l mitmischen:

      nein ki …du bist hier raus…

      Alles klar, ich ziehe mich zurück. Wenn du mich wieder brauchst, bin ich hier.

      …Schöne Neue Welt! …dann fragt mal schön nach den Säulen dieser Welt…

      7
      • Civilitas sagt

        „… nach den Säulen dieser Welt…“

        Da hier begrüßenswerterweise Literatur empfohlen wird, verknüpfe ich Herrn Peters lesenswerte Zusendung mit einem Hinweis auf „Die sieben Säulen der Weisheit“ von T.E. Lawrence, besser bekannt als Lawrence von Arabien. Der Titel ist irreführend (und war für ein ganz anderes Werk gedacht), denn bei dem Buch handelt es sich um einen autobiographischen Bericht aus dem I. Weltkrieg. Es schildert aus der Perspektive eines (ziemlich aufgeblasenen, aber sei’s drum, so waren sie eben) englischen Teilnehmers den Aufstand der Araber gegen das Osmanische Reich. Sehr empfehlenswerte Lektüre für mehrere Winterabende.

        Mit den besten Grüßen
        Ihr
        C.

        1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert