Das Nachrichten-Medium Kontrafunk hat mir Fragen zum Thema „Mindestlohn in der Landwirtschaft“ gestellt. Hier die 12 Minuten zum Nachhören:
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Das Nachrichten-Medium Kontrafunk hat mir Fragen zum Thema „Mindestlohn in der Landwirtschaft“ gestellt. Hier die 12 Minuten zum Nachhören:
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Gut erklärt, Willi! Eigentlich müsste die Erklärung für alle verständlich sein?!
Was viele nicht sehen und/oder nicht verstehen wollen, ist, wie viel ein Arbeitgeber für die Arbeitnehmer draufzahlt …, wir haben das Thema oft zu Hause diskutiert und über die Folgen gesprochen. Und eine Lohnerhöhung führt nicht unbedingt zu mehr Geld im Geldbeutel. Zahlen wir unseren Mitarbeitern monatlich €200,— mehr, bekommen sie, wenn‘s hochkommt, vielleicht €50,— mehr raus. Kann doch nicht sein, oder?!
„Kann doch nicht sein“
Doch, kann sein. Wo kämen wir hin, wenn in diesem Lande ehrlich das Thema „Leistungsgesellschaft“ und Vermögensverteilung diskutiert würde?
https://www.deutschlandfunk.de/ungleichheit-vermoegenssteuer-vermoegensverteilung-superreiche-daten-100.html
(mal den Beitrag über Herrn Bornfeld ab Minute 8 hören)
Dass ist alles wüster Kommunismus und führt geradewegs in die Planwirtschaftsarmut ÖR abschaffen. Sofort!
Jetzt kürzen wir erstmal die Leistungen bei den Sozialversicherungs- und Rentensystemen. Das fördert sozialverträgliches Frühableben und die Illusion ewigen Wachstums mit „Trickle-down“ bleibt auch bei Flaute noch etwas erhalten.
Die umweltbedachten Organisationen sollten ein freiwilliges vorzeitiges Ableben fördern, da ein toter Mensch eben der umweltfreundlichste Mensch ist. Die sollten da ruhig mit größeren Summen locken:
Wer mit 50 Jahren freiwillig vorzeitig ablebt kriegt einen Scheck mit 1 000 000 000 Euros als Grabbeilage.
Mit 60 gibt es nur noch einen Scheck mit 100 000 000 als Grabbeilage.
…….
Herrlich, die KI gerade so:
„Ein modernes Patriot-System liegt aktuell preislich bei rund 1 bis 1,1 Milliarden Euro pro komplette Feuereinheit (bestehend aus Radar, Leitstand, mehreren Startgeräten, Stromversorgung, Antennenanlagen usw.), je nach Ausführung und Vertragsdetails“
„12,054 m³ in 100 Euro Scheinen“
nochmal 600 Lenkraketen dazu für 3 bis 4 Millönchen das Stück, macht ungefähr einen 20-Fuß-Seecontainer mit einem Volumen von ca. 33 Kubikmetern dicht geschichtete 100 Euro Scheine.
Damit könnte man eine exklusive Feuerbestattung machen für ein paar Leutchen.
Was zählt, ist ein starkes Signal. Eine Botschaft. Ich glaub so wird kommuniziert heutzutage…
braucht man weil Autokraten ohne Sinn und Verstand/Anstand einen großen Teil ihres Bruttosozialproduktes für durchschlagende Waffen (neben großen Palästen) investieren und damit andere mit Dauerfeuer belegen also ständig täglich Feuerbestattungen druchführen.
Leider lernen diese Elemente nicht aus der Geschichte und follower Sympahtisanten haben die auch noch schwer verständlich aber so ist die Welt.
Übrigens im Gegensatz zu den Waffen des Feuerbestatters im Osten sind Patriot Systeme Abwehr Waffen.
Guten Morgen allen zusammen.
Ich wäre eigentlich dafür, dass auf der Lohnabrechnung jedes Arbeitnehmer/ in, die gesamte Aufwendung des Arbeitgebers geschrieben wird.
Der Grund ist, das die wenigsten Arbeitnehmer Wissen wie viel dieser Arbeitsplatz kostet.
Sollte jemand eine Petition dafür starten, ich würde sofort unterschreiben.
Allen noch einen schönen und erfolgreichen Tag .
Danke für das Interview, die Erklärungen und Argumente sind nachvollziehbar und schlüssig, eigentlich müssten die logischen Folgen doch alle verstehen und somit eine Erhöhung in solch Riesenschritten ablehnen.
Leider verspüre ich immer mehr so einen „gewissen Neid“ von Arbeitgebern gegenüber Arbeitnehmern ( jetzt nicht direkt bei uns, aber allgemein wächst doch die Stimmung des ausgenutzt-fühlens der Arbeitnehmer, die Solidarität gegenüber der Firma schwindet). Ich kenne so viele Leute, die gelegentlich krank feiern und jammern, dass sie zu wenig Geld verdienen – dafür aber dauernd im Ausgang und auf Reisen sind. Was bei der Firma an Lohnkosten drauf kommen, Mehrwertsteuern und andere Ausgaben,,, das können und wollen sie gar nicht mehr wissen.
Ich kenne eine Juristin, die führt erfolgreich ein Hundetierheim, engagiert sich sehr für die Hunde und macht das wirklich gut. Jetzt wurden ja in einem Zoo zwei Löwenbabys eingeschläfert, weil sie von der Mutter verstossen wurden und die Beiden sonst jämmerlich verhungert wären – so wie in der Natur. Aufgrund dessen möchte diese Tierheimleiterin mit viel Reichweite und noch mehr Nacheiferern… dass alle Tiere die gleichen Rechte von Menschen kriegen – also kein Züchten, Einsperren ( Zoo ), Schlachten von Tieren mehr. Auf meine Frage, ob sie sich der Konsequenz bewusst sei, kein Fleisch mehr für die Hunde..kam eine längere Antwort, dass sie zwar weiterhin für ihre Hunde ganz normal Hundefutter kauft, es aber für jeden wichtig sei, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten einzusetzen. Und sie mache dies, um sich für Tiere in der Politik und mit Hilfe der Medien einzusetzen. Es gab viel Zustimmung.
Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen : sie bringen ihre Forderungen, ihre Wünsche gar nicht mehr mit dem realen Leben in Verbindung. Das sind zwei Leben, eines das anderen die Arbeit auf dem Hof bald unmöglich macht, und das andere, das ganz normal weiter „gut und günstig“ Rinderfilet für die Hunde einkaufen geht.
Beim Lohn dasselbe, einkaufen bei Temu und für sich selber natürlich einen gesunden Lohnabstand zum gestiegenen Mindestlohn verlangen. Schliesslich muss man ja auch leben.
Eine gespaltene Persönlichkeit. Das könnte tatsächlich passen 😉
Gutes Interview, nur schade das die eigentlichen Gründe nicht angesprochen wurden.
Hier nochmal zum nachlesen:
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/staat-mindestlohn-steuern/#google_vignette
@früher gut- heute schlecht
Gut, dass Sie die Wahrheit kennen…
Dies kann nicht die Antwort auf meinen Kommentar sein, vor allem hat das mit Diskussion nichts zu tun. Im übrigen habe ich ihr Interview als gut bezeichnet und die alleinige Wahrheit gibt es natürlich nicht. Eine Wahrheit ist allerdings auch das sie hier eine Wahlempfehlung zur Bundestagswahl abgegeben haben und da kann man nur sagen, wie bestellt so geliefert!
Sehr gutes Statement von B.Willi im Podcast! Ein absoluter ökonomischer Blödsinn vom Staat und seinen Vasallen einen Mindestlohn festzulegen! Wie soll das unsere gebeutelte LW, welche in Gottes freier Natur wirtschaftet, verkraften? Das Bsp. zu Löhnen in der Tschechei und Polen zeigt wie es richtig sein kann… Jeder Betrieb sollte seinen Leuten das zahlen was machbar ist, um bezahlbare Produkte am Markt platzieren zu können! Staat und Gewerkschaft u.a.sollten sich da gefälligst raushalten und nicht sozialistische Prinzipien von Lohnzahlungen übernehmen…15€/h Mindestlohn ist ein Skandal, und für viele Branchen nicht zu finanzieren! Das hat nicht einmal meine Vorarbeiterin in meiner Kartoffelmanufaktur in Spitzenzeiten bekommen…
Danke. Sehr erhellend und lehrreich.
Guten Morgen liebe Leut
Was ganz klar ist, ist das der Mindestlohn dem Staat etwas mehr einbringt und deshalb kommt auch der Mindestlohn.
Dem Arbeitnehmer bringt es überhaupt nichts, ich habe erst vor ein paar Tagen gelesen, daß der Arbeitnehmer ca 180,-€ der Staat aber ca 193,-€ mehr hat.
Ich weiß jetzt nicht ob da die Sozialabgaben auch schon mit eingerechnet sind. Auf jeden Fall sind es für den Arbeitgeber 373,-€ mehr Lohnaufwendungen.
Möglicherweise provitiert der Saisonarbeiter mehr, da er nur wenig Sozialabgaben abgeben muss. Der Festangestellte der einen Monatslohn von ca 2300,-€ bekommt und Netto Lohn gerade mal 1300,-€ dabei raus kommt der hat nichts davon.
Meine Meinung ist, das eine Lohnsteuer erst ab ca 3000,-€ Monatslohn fällig werden sollte und diese sollte natürlich nicht so einschlagen das ein Arbeitnehmer sagen muss: Chef gib mir 2990,-€ brutto sonst habe ich nach der Lohnerhöhung weniger netto.
Bei der letzten Lohnerhöhung meiner Arbeiterin hat diese von den 40cent mehr erst mal 24cent mehr Lohnsteuer an den Staat abgegeben. Soziale Angaben kommen noch dazu. Unterm Strich hatte sie am Ende des Monats gerade einmal 10,-€ mehr auf dem Konto und ich als Arbeitgeber habe ca 180,-€ mehr bezahlt. Der Arbeitgeberanteil an Sozialabgaben und Lohnsteuer wird nicht auf der Lohnabrechnung festgehalten.
Wenn dieser Anteil in den Lohn mit eingerechnet werden würde, wären wir sicher schon in der Nähe von 15,-€ wenn nicht schon darüber.
Schönen Tag noch allen.
Unser Staat verdient auf jeden Fall durch mehr Steuern.
Der Mindestlohn ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass sich diese Gesellschaft nicht mehr über die Leistung definiert. Es wird die Alimentation der „Schwachen“, eigentlich eine Aufgabe des Staates, auf die Arbeitgeber übertragen.
moin sehr interessantes Interview. wo ich gerade dran denken musste die Leute, die die Ställe bei den Schweine Bauern waschen, das ist ja nicht uninteressant bei der frikadellenprodukt!
Richtig,
müsste sich im Preis widerspiegeln