Eine Maß Bier auf dem Oktoberfest in München hat in etwa den Gegenwert (gerundet) von jeweils
- 75 kg Brotweizen (Erzeugerpreis)
- 92 kg Brotroggen (Erzeugerpreis)
- 115 kg Hafer (Erzeugerpreis)
- 75 kg Erbsen (Erzeugerpreis)
- 50 kg Kartoffeln (Erzeugerpreis)
- 40 kg Äpfel
- 34 kg Weißzucker (Börsenpreis für Dezember)
- 450 kg Zuckerrüben (Erzeugerpreis)
- 37 Liter Milch (Erzeugerpreis)
- 70 Eier (Größe L, Erzeugerpreis)
- 10 kg Schweinefleisch (Erzeugerpreis)
- 6,25 l Diesel
- 34 kg Holzpellets
Für 2 Maß Bier kann man ein Ferkel kaufen (25 kg)
Für 30 Maß Bier kann der Landwirt eine Tonne Kalkammonsalpeter (Dünger) kaufen
Auf dem Oktoberfest in München werden jährlich zwischen 6,5 und 7,5 Millionen Liter Bier getrunken.
(Ich habe den Preis für eine Maß Bier wohlwollend mit 15 €/Maß angesetzt. In manchen Zelten kostet sie auch mehr)


Hatte Chef Willi nicht schon mal ein Thema zu Preisen aufgerufen ?
Nur was teuer ist wird als gut gewertet. Hier ist es wohl ähnlich. Wenn alles sehr teuer ist, denken (Unterbewußtsein) die Leute es wird ein ganz besonders Erlebnis.
Die Wiesn ist was für Ledige mit guten Jobs,oder Rentner mit guter Pension.
Schon vor 50 Jahren hat mich mein Onkel fest an der Hand durch die Wirtsstrasse gezogen
um zum ZLF zu gelangen. Als wir Hunger bekammen suchten wir den Stand der CMA auf
die es damals noch gab. Der Onkel bekam an ein, zwei Händlerständen ein Bier im Becher.
Die beim Nachhauseweg mit genommene große Breze am Ausgang der Wiesn kostete 5 Mark.
Einsteigerbier geht im Supermarkt bei 1,10 €/L los (z.B. als Dosenbier), am Kiosk (Flaschenbier gekühlt) ab (im Kiez traditionell glatte) 2 € („ein Euro, ein Oetti“), im Getränkemarkt müssten sich günstige, hochwertige Biersorten im Angebot finden lassen, und im Restaurant oder der Kneipe umme Ecke kostet das Gezapfte nicht unter 10 €/L. Im Restaurant nehmen sie für einen Apfelsaft sogar 16,50 €/L, der im Supermarkt 1,40 €/L kostet.
Das ist sozusagen eine Verzehnfachung des Preises, wenn man diese zivilisatorischen Extras noch zusätzlich benötigt. Die Ideallösung beim Bier ist eigentlich eine eigene Terrasse, Freunde einladen und das Bier selbst in Kästen und Flaschen mit dem Auto vom Getränkemarkt holen. Das ist der beste Kompromiss zwischen Qualität, Preis und Geselligkeit.
Ja, dann hat das Naturprodukt Ei weniger Wert, als ds Industrieprodukt Bier, nur weil Bier Begehrlichkeiten ist.
Ist das richtig?
ökologisch gesehen müssten Naturprodukte und Rohstoffe mehr Wert haben als die Industrieprodukte.
Wir eingebildete Menschen machen unsere Arbeit einfacher teurer, das ist ökologisch gesehen nicht richtig.
Das belastet die Umwelt mehr wie die Bauern, viel mehr.
Meine Recherchen haben ergeben das die Maß nicht zu teuer ist…
https://www.instagram.com/reel/Dddeqtgong6/?stkn=MTc5aGQ2N3ZoMHhs
Oder kommen die wegen Händler und Würstchen aus Tierwohlhaltung?
Ein Landwirtsfamilie mit etwa 60 Milchkühen und etwas Ackerland, ernährt „locker“ 1000 Menschen mit Eiweiss und Kohlehydraten. Hinzu kommen noch 50 verkaufte Kälber zur Mast sowie das Fleisch der eigenen Tiere. Doch diese 1000 Menschen schaffen es nicht, dieser einen Familie den Lebensunterhalt zu sichern. Die Familie braucht nebenher noch einen Job oder Ferienwohnungen, Pferdepension oder ein anderes Standbein. Das ist schon lange so: Landwirte haben den tollsten Beruf der Welt. Aber sie finanzieren mit ihrem Beruf Urlaub und Hobby der Konsumenten.
Was denkst du, wie viele Döner ein Dönerverkäufer verkaufen muss, um sich einen Handwerker leisten zu können?
Wie viele Köpfe muss der Friseur bearbeiten, um seine Existenz zu erhalten?
Man kann den Euro ja nur einmal ausgeben, deshalb setzt jeder seine Prioritât dort, wo er es für angemessen hält. Wenn eine zunehmend größere Zahl von Bürgern nur noch Geld für das Nötigste hat, wird der Staat darauf achten, dass es keine Revolte aufgrund zu hoher Preise für Grundnahrungsmittel gibt. Parallel gibt es aber noch genug Menschen, die den Widerspruch aufdecken, in dem sie eben bereit und in der Lage sind 15,-€ für eine Mass auszugeben. Es hat auch in der Zeit der großen Depression der 20er Jahre Menschen gegeben, die geprasst haben, während auf den Straßen Menschen bettelten.
Ja,
von Bauern wird eben mehr verlangt, wie von anderen Berufsgruppen.
Werden Sie deswegen weniger beachtet?
Will man sich deswegen vor denen erhöhen?
15,-€ entsprechen mein Std-Lohn als Handwerksgeselle/Metall/Tarif.
Fazit: Nach 3Std „Job“ 50Kg Kartoffel, 70 Eier u. 35L Milli….
DAS wären also die Sachwerte, die ein Bauer aufbringen muss, um mich 3Std zu beschäftigen. Ich war entsetzt!
Jetzt verstehe ich, warum in Tiefbau viele gute Kollegen Bauern waren.
Ich hab mal ein hiesigen Bauer gefragt, ob ich für „Kost & Logis“ bei Ihnen (bei Arbeitslosigkeit) anfangen könnte, sie haben zugesagt.
Allerdings muss ich mal anmerken, dass auch eine Stadt für ein Marktstand (HH) mal eben schlappe 200,-€ Standgebühren „ansaugt“…wie soll ein Bauer das zusammenkratzen?
Er/sie müssten 650kg Kartoffel verkaufen, um allein diese Gebühren einzufahren!!!
Das ist Alles so masslos…
Na na na …..der Marktbeschicker nimmt mind. 2€/kg für die Erdäpfel. Da muss er nicht gaaanz so viele verkaufen, wie du schreibst.
Ich kann diesen Vergleich von Bier und z.B. Eier etc. nicht ganz nachvollziehen, er ist auch etwas zu simpel.
War es nicht schon immer so, dass das Produkt, das dem Menschen einen Mehrwert verspricht, oder von dem sich der Mensch einen Mehrwert erhofft, einen erheblich höheren Preis hat, als sein Gegenpart?
Niemand regt sich über den Preis von Mineralwasser auf, obwohl der Preis pro Liter so hoch sein kann, wie der Preis von 1000l Leitungswasser.
Wieso bezahlen Menschen für eine Eintrittskarte zu einem Open Air -Konzert von Stevie Wonder 400,-€, obwohl die Musik kostenlos im Netz verfügbar ist?
Ja, dann hat das Naturprodukt Ei weniger Wert, als ds Industrieprodukt Bier, nur weil Bier Begehrlichkeiten ist.
Ist das richtig?
ökologisch gesehen müssten Naturprodukte und Rohstoffe mehr Wert haben als die Industrieprodukte.
Wir eingebildete Menschen machen unsere Arbeit einfacher teurer, das ist ökologisch gesehen nicht richtig.
Das belastet die Umwelt mehr wie die Bauern, viel mehr.
Nun ja, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Um anzufangen; das Bier macht sich ja auch nicht selbst.
Im Getränkemarkt bin ich bei z.B. 1 – 2 Euro/Liter, das sind dann nur noch 7 Eier.
Der Faktor 10 danach muß außer dem Gewinn für die Wirte halt noch den Auf- und Abbau der Zelte finanzieren (jeweils etwa drei Monate Arbeit für viele Handwerker), den Betrieb (Strom und Wasser) und natürlich Bedienungen und Musik.
Was den Wert angeht – ich bin ja nicht gezwungen, hinzugehen, aber wenn es mir das wert ist…
Und da gewesen kostet ja auch was
🙂
„Marktbeschicker nimmt mind. 2€/kg für die Erdäpfel.“
So kenne ich das auch. Der Profi an der Waage wiegt und wiegt und wiegt und sagt am Ende eine Zahl. Ein Stoffbeutel 3/4 gefüllt mit Gemüse geht bei 15 Euro los. So merke ich mir das. Pure Magie.
Vor die Entscheidung Maß Bier oder Gemüsebeutel gestellt, würde ich letzteren vorziehen. Bei Tierprodukten lege ich für einen halbvoll gefüllten Stoffbeutel 50 Euro auf den Tresen. Der ist dann aber auch deutlich schwerer.
Ich bin ein Idiot, aber wenigstens konsequent.
Und Produkte vom lebendigen Tier sollten aber auch mehr kosten .
Einen Handwerksgesellen kann ich nur von dem bezahlen, was an Marge beim Verkauf eines Ferkels übrig bleibt. Da wir bei 30,- jedem Ferkel noch 20,- an den Schwanz binden beim Verkauf, liegen alle Investitionen brach. Bei John Deere besteht jetzt die Möglichkeit, Ersatzteile zu finanzieren: das sagt doch alles über den Zustand der LW aus.
Was wir haben: Platz im Wohnhaus und die Truhe immer voll Fleisch. Ich such noch einen Architekten, der Urlaub auf dem Bauernhof machen möchte. Reinhard? 🙂
Tauschgeschäfte werden tatsächlich mehr: einen Drucker günstiger bekommen, damit der Sohn mal mit Trecker fahren darf, Netzwerkeinrichtung gg Bratwurst und Spareribs, gekantete Bleche gg. Betriebsgelände mulchen… etc. Verrückt. Und ein Armutszeugnis für Wohlstands-Deutschland.
…..da fällt mir ein ich muss noch Bio-Masthähnchen bei einem Kunden abholen….Naturalien haben Konjunktur, das stimmt.😁
Wir haben eine Woche FeWo bei einem Biobauern gebucht und überlege gerade was ich ihm als Naturalien bieten könnte. Mist habe ich keinen,…
Oder Betriebsberatung!
Armer Evonik,
hast nichts zu bieten, ausser geistige Arbeit.
Wem ging es un der schlechten Zeit nach dem Krieg gut, nr der was zu tauschen hatte .
Wie ist meine Mutter zu einem sehr wertvollen Ring 1947 gekommen?
Er hat mur eine geschlachtete Ente gekostet.
Ich hätte es vielleicht als Satire benennen sollen. Sorry Inga.
Wir hätten uns auch einen längeren Urlaub leisten können.
dann ab aufs Oktoberfest zum Verkauf denn lt RND folgende Preise 2026:
„Ein halbes Hendl kostet auf dem Oktoberfest 2026 je nach Festzelt zwischen 16,40 Euro und 19,90 Euro (bzw. bis zu rund 29,90 Euro für spezielle Bio-Varianten mit Beilage wie im Ammer-Festzelt).“
der Erzeuger erhält ca 1, 1 bis 1,3 Euro pro kg. Ein Hendl wiegt etwa 1,5 bis 2 kg d.h 1,6 bis 2,6 Euro pro Hendl. Der Vermarkter macht daraus zwei Gerichte. Spezial Hendl sind dann besonders teuer wahrscheinlich weil noch ein Salat Blatt dazu gegeben wird.
Hab die Woche beim Landwirt Kartoffeln geholt … für 3 kg habe ich 4,- € bezahlt, fand ich sehr günstig 🧐 und habe daraufhin die Frau vom LW gefragt, wie viel die Familie überhaupt daran verdient?! Sie hat nur gelächelt…
Christina, da sind ca. 2,40 Euro auf 3 kg für die Arbeit über. Grob weg. Vom Händler würden die eher max 1, 50 für 3 kg Beutel bekommen .
Und im Laden kosten die dann 5 Euro, oder so ähnlich.
Alter Spruch .
Und ist der Handel noch so klein , ist er immer besser als Bauer sein.
Da sitzt das Grundproblem der meisten Landwirte . Wir denken unsere Wertschöpfung nur bis zum Händler, und bekommen Restgeldabrechnung.
Rathke, es gibt trotzdem noch Leute, sprich Verbraucher, die die Arbeit des Landwirtes wertschätzen!
Es liegt an jedem selbst, entweder im Supermarkt einzukaufen oder beim Bauern vorbei zu fahren und was Frisches mitzunehmen … Man sollte nicht drüber urteilen, jeder macht es so, wie er meint! Nur das Jammern der Verbraucher, dass das Obst und Gemüse nicht regional sei oder das eine oder andere zu teuer, ist ne andere Nummer. Ist so, wie aus Willis Buch, man ist zwar satt, aber doch irgendwie unzufrieden! 😉
Ja, so ist es , finde ich gut , den Landwirt vor Ort mit Direkteinkauf zu unterstützen.
Dafür darf man auf seinem Feldweg auch mal Fahrrad fahren und sich an der Landschaft dort freuen, die er in Ordnung hält.
Ja ,
so ist es
@Ulrich, um dich 3 Std zu beschäftigen, muss ein Landwirt genau genommen 1 Tonne Weizen aufbringen ! Bei uns in Süddeutschland kostet eine Handwerkerstunde ( über Firma abgerechnet ) ca. 60-100 € + den 100 % Zuschlag für die verbauten Materialien!!
So gesehen hat ein selbständiger Handwerksmeister eigentlich mind 150 €/Std + MwSt !!
Von meinem Steuerberater habe ich letztens eine Rechnung für Beratungsleistung erhalten –
250 €/Std + MwSt !! D.H. Eine AKH Steuerberater kostet fast 1,5 Tonnen Weizen !!
@Ulrich, um dich 3 Std zu beschäftigen, muss ein Landwirt genau genommen 1 Tonne Weizen aufbringen ! Bei uns in Süddeutschland kostet eine Handwerkerstunde ( über Firma abgerechnet ) ca. 60-100 € + den 100 % Zuschlag für die verbauten Materialien!!
So gesehen hat ein selbständiger Handwerksmeister eigentlich mind 150 €/Std + MwSt !!
Von meinem Steuerberater habe ich letztens eine Rechnung für Beratungsleistung erhalten – 250 €/Std + MwSt !! D.H. Eine AKH Steuerberater kostet fast 1,5 Tonnen Weizen !!
31,10Gramm Gold kosten ca. 3400€…..und nun?
😎🦄
….wie ungerecht
Wieviel Stunden musst du dafür arbeiten,
wieviel Stunden der Handwerker und
Wieviel Stunden der Bauer?
Völlig egal, man muss das Geld aber grundsätzlich auch zur Verfügung haben…ergo geht’s um den Gewinn und nicht um die entlohnte Arbeitsstunde.