Bauer Willi
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Von der Unfreiheit der Wissenschaft

Vor einigen Monaten durfte ich vor dem „Freundeskreis des Botanischen Gartens“ einen Vortrag über Landwirtschaft halten. Meine Aussagen wurden sehr strittig diskutiert. Dabei ging es mir noch gut: Prof. Kunz, emeritierter Professor an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf wurde einen Tag vor seinem Referat ausgeladen. Weil er Dinge gesagt haben soll, die er nie gesagt hat. Hier die Einzelheiten.

https://www.cicero.de/kultur/cancel-vorfall-in-dusseldorf-sittenwachter-ubernehmen-die-heinrich-heine-universitat

Mir ist kein Fall bekannt, in der die Studenten letztendlich ihren Professor aus dem Amt gejagt haben. Lesen Sie unbedingt den ganzen Artikel, es ist haarsträubend, was an deutschen Universitäten möglich ist. Man darf wirklich nicht mehr alles sagen.

Was meinen Vortrag anging: Es ging um das „Insektensterben“ in der Krefelder Studie. Weil ich einen anderen Erklärungsansatz als die alleinige Schuld bei der Landwirtschaft wurde mir unterstellt, dass ich das Insektensterben leugne. Nein, die Biomasse der Fluginsekten in Naturschutzgebieten ist tatsächlich zurückgegangen. Aber eben nur die Biomasse der Fluginsekten in Naturschutzgebieten und es ist unwissenschaftlich, daraus abzuleiten, dass es ein weltweites Insektensterben gibt.

Ich habe im Titelbild mögliche Gründe aufgezählt. Auf die Bemerkung hin, dass es Studien in England und Österreich gibt, die zu einem anderen Schluß als die Krefelder Studie kommen, wurde mir entgegnet, dass man an ausländischen Studien nicht interessiert sei. Für einen Verein, der vorgibt, sich an der Wissenschaft zu orientieren ist eine solche Aussage ein Armutszeugnis.

Wer sich für die Arbeit von Prof.Kunz interessiert und seine Arbeiten rund um den Natur- und Artenschutz, hier ein Interview mit ihm in unserem Garten:

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51 Kommentare

  1. Elisabeth Ertl sagt

    Prof. Kunz gibt das Weltbild wieder, das ich um 1980 herum an der UNI Salzburg (Geographie, Botanik) vermittelt bekam:

    1) Die gegenwärtigen Ökosysteme entstanden nach der Eiszeit, als der Homo sapiens unsere Gegend bereits bewohnte. Was für mich in Prof. Kunz`Vorträgen neu ist: in welchem Ausmaß der Mensch schon damals die Natur umgeformt hat. Wir hatten hingegen gelernt, dass es wegen der dünnen Besiedelung noch lange Zeit viele vom Menschen unberührte Landschaften gab.

    2) Die maximale Biodiversität der Alpen verdankt sich der Kombination aus natürlichen und anthropogenen Ökosystemen, die dank der Kleinstrukturiertheit der Landschaft außerordentlich vielfältig sind, und zwar besonders dort, wo der Mensch den Wald gerodet und Wiesen und Weiden geschaffen hat. Meine Botanikprüfung ist lange her, ich kann die Vielzahl der natürlichen und der anthropogenen Pflanzengesellschaften längst nicht mehr aufzählen.

    3) Die Erfahrungen im Schweizerischen Nationalpark, wo man alle Menschen abgesiedelt hatte, überzeugten damals den Naturschutz nicht: der anthropogene Einfluss bleibt lange Zeit bestehen, die natürlichen Prozesse degradieren zunächst Vegetation und Boden. Neubodenbildung dauert in diesen Höhen Jahrhunderte.
    Die Idealisierung des „Prozessschutzes“ gab es damals noch nicht.
    Daher war die Wissenschaft überzeugt, dass im Sinne der Biodiversität im Nationalpark Hohe Tauern die traditionelle landwirtschaftliche Tätigkeit als Außenzone neben der Kernzone der landwirtschaftlich ohnehin uninteressanten Fels- und Gletscherregion) bestehen bleiben soll. Weitere wirtschaftlich motivierte Erschließung (Seilbahnen, Schipisten, Straßen etc. ) sollte aber auf dem gesamten Gelände unterbleiben.
    Der Park wird heute im Sinne des sanften Tourismus wirtschaftlich in Wert gesetzt.
    Es stimmt, dass es im Zuge der Umsetzung harte Verhandlungen mit den Bauern gegeben hat: da ging es um die Frage, wie die biodiversitätserhaltende Bewirtschaftung unter geänderten sozioökonomischen Bedingungen weitergehen kann bzw. wie das bezahlt wird.
    Diese zähen Verhandlungen werden von heutigen Naturschützern so kommuniziert, dass die Außenzonen als solche von den Bauern gegen die Interessen des Naturschutzes durchgesetzt wurden. Das stimmt nicht!
    Die hohe ökologische Bedeutung der traditionellen Bewirtschaftung – im Gegensatz zum Prozessschutz – wird erst jetzt im Zuge der Wiederkehr des Wolfes wieder öffentlich kommuniziert, und viele Naturschützer glauben das noch immer nicht. Sie sind stolz darauf, die Errichtung des Wildnisgebietes Sulzbachtäler auf dem Territorium der Außenzone durchgesetzt zu haben.

    4) Damals fand der Dialog zwischen Wissenschaftern und LandwirtInnen auf Augenhöhe statt. Man lernte voneinander.

    5) Mein persönlicher Lernschritt damals:
    Ich hatte im Tennengebirge die Bodenerosion zu beschreiben, die im Zuge der Extensivierung der Almbewirtschaftung (fehlende Behirtung und fehlende Flächenpflege) auftritt. Als junge Wissenschafterin meint man dann, die Ergebnisse würden automatisch zu politischen Konsequenzen führen. Gerade die freundschaftlichen Gespräche mit den Bergbauern machten mir klar, um wie viel leichter es ist, als Wissenschafterin einen Missstand aufzuzeigen, als an seiner Behebung zu arbeiten.
    Daher hoffte ich, irgendwann die Gelegenheit zu bekommen, für ein Stück Kulturlandschaft selber ökologische Verantwortung zu übernehmen. Das ist schließlich geschehen.

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    • zmp_nachfahre sagt

      Anmerkung zum Punkt 3, weil es bei mir gerade frisch ist:
      Ich war letzte Woche im Nationalpark Eifel, genauer auf dem Kermeter neben dem Rurstausee. Der wird in Wikipedia gepriesen als „eines der größten geschlossenen Laubwaldgebiete des Rheinlands“. Das mag sein.
      Was aber diskret verschwiegen wird: Alles, was noch an Nadelbäumen vorhanden war, hat man den Borkenkäfern zum Fraß überlassen, da stehen jetzt hektarweise silbergraue Zahnstocher herum.
      Gut, daß da keiner ein Streichholz verloren hat, sonst hätte es gebrannt wie im Hürtgenwald (der ist keine 20km weiter) und die Laubbäume wären dann wohl auch nicht mehr so schön….

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  2. F. Schütze sagt

    Danke für dieses Interview!
    Wobei:
    Die Argumente von Herrn Prof. Dr. Kunz sind ja meines Erachtens nach nicht wirklich ganz neu. Schon ab den späten 70ern stand für den aufmerksamen Beobachter auch aus grün-interessierten Kreisen (ich rede hier nicht von wissenschaftlich im entsprechenden Fach Arbeitenden) fest, dass Artenschutz nicht bedeutet, den Wald in Mitteleuropa wieder ungehindert wachsen zu lassen. Eine Menge entsprechender Publikationen aus der damaligen Zeit betonen die Wichtigkeit einer vielfältigen Landschaft mit Feuchtbiotopen, Steinhaufen, Ruderalstellen, Hecken etc. Wer immer sich mit den Bewohnern der entsprechenden Landschaftstypen beschäftigt – egal ob mit Pflanzen, Pilzen, Säugetieren, Vögeln oder Insekten, und egal ob als Sammler, Beobachter oder Fotogaf, kennt das doch!
    Und auch wer mit offenen Augen in einen Wald geht wird feststellen, dass der Artenreichtum im Verhältnis zu seinem „unordentlichen“ Rand stark abnimmt, und dass die Kahlschlagstelle mittendrin mit mancher Überraschung aufwartet und oft nur so wimmelt von Insekten.
    Meine Frage lautet also eher: Wie konnten diese doch schon länger bekannten Beobachtungen verloren gehen?
    Natürlich muß man etwa den Steinhaufen zwischen den Feldern oder die feuchte Stelle am Wiesenrand nicht aufräumen, wie man es in einem wirtschaftlich genutzten Bereich tut, und früher ließ man solche Stellen auch einfach existieren, schon allein, weil die Beseitigung einen großen Arbeitsaufwand bedeutet hätte.

    Von daher kann ich die Forderung Herrn Prof. Kunz‘ nur unterstützen, dass es eine Aufgabe für Landwirte sein kann, einen Teil ihres Grundes für Artenschutz zur Verfügung zu stellen und entsprechend (nicht) zu bewirtschaften. Hoffen wir, dass das Wissen darum auch in der Politik einsickert und entsprechende Aktionen setzen hilft.

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    • Bauer Willi sagt

      @F.Schütze
      Ich sehe das genauso. Ich „durfte“ zwei Mal mit staatlichen Naturschützern einen mehrtägigen Workshop absolvieren. Ich war einer von drei Bauern. Veranstalter war das Bundesamt für Naturschutz. Nach dem ersten Tag wäre ich fast abgereist.Doch dann haben wir Bauern und Naturschützer uns zusammengerauft (das ist fast wörtlich zu nehmen). Ergebnis im Protokoll: Macht Naturschutz zum Betriebszweig. Damit können wir Landwirte leben. Allerdings hatte die Veranstaltung keinerlei Konsequenzen. Es blieb also beim Reden ohne Handeln. Nach der zweiten Veranstaltung habe ich dann gesagt, dass mir die Zeit dafür zu schade ist. Auch, weil ich im Gegensatz zu den staatlichen Naturschützern, nur die Reisekosten erstattet bekommen habe. Die Profis waren ja besoldet.

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    • Elisabeth Ertl sagt

      „Meine Frage lautet also eher: Wie konnten diese doch schon länger bekannten Beobachtungen verloren gehen?“
      Genau das frage ich mich auch.

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      • Elisabeth Ertl sagt

        Eine Antwort gibt das „Schwarzbuch WWF“ von Wilfried Huismann. Der WWF hat den Autor geklagt und Druck auf den Verlag ausgeübt. Das Gericht hat 21 schlecht recherchierte Textstellen gefunden, den Gesamtduktus des Buches aber nicht in Frage gestellt. Die 3. Auflage enthält die beanstandeten Passagen nicht mehr. Aufgrund der Medienkampagne des WWF wurde das Buch aber nicht mehr beworben. Also kennt kaum jemand den Inhalt.
        Ich habe es gelesen, und da findet man schon Antworten: Die Kriminalisierung von Indigenen als „Wilderer“ führt hin zum Ideal einer Natur, die von Menschen Ruhe hat. In Wahrheit bewirtschaftet der WWF die geschützten Tierarten sehr wohl als Jagdtiere für westliche Jagdtouristen.
        Europäer sind bereit, für so eine „Natur“ zu spenden, somit ist das ein gutes Geschäft.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Wilfried_Huismann
        Und weil es in Afrika so gut geklappt hat, macht man jetzt in Europa mit dem Wolf weiter.

      • Elisabeth Ertl sagt

        Ein weiterer Antwort-Versuch:
        Die Welt und insbesondere Europa ist bereits sehr dicht besiedelt. Der Mensch hat aber einen Eroberungsdrang in sich: er nimmt gerne Territorium in Besitz, das noch niemandem gehört, oder er nimmt es anderen weg.
        Für den kultivierten Menschen kommen natürlich Diebstahl, Raub und Krieg nicht in Frage. Also stellt man die Nutzung einer Landschaft durch andere moralisch in Frage und fordert, sie unter Naturschutz zu stellen. Dann kann man gewissermaßen als Neu-Eroberer, sprich Tourist, kommen, alles mit der Handykamera neu in Besitz nehmen und sich in den Social media als Held feiern lassen.
        Der kenianische Biologe Mordecai Ogada nennt den Naturschutz die moderne Form des Kolonialismus.
        Und Klaus Hackländer, stellt mittlerweile gar nicht mehr in Abrede, dass Herdenschutz in vielen Fällen nicht funktioniert, die Bauern daher akzeptieren müssten, dass „der Wolf“ sie enteignet. Gleichzeitig spricht er sich dafür aus, den Wolf jagdlich zu bewirtschaften.

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  3. Nachdem ich den Cicero Artikel gelesen hatte fragte ich mich verwundert „Ist es denn die Möglichkeit“ und „Was es nicht alles gibt in diesem bunten Deutschland“.
    Zu lesen ist im Cicero „Im Absageschreiben des „Freundeskreises Botanischer Garten“ ist lediglich von einer „Gleichstellungsorganisation“ die Rede.“
    Was ist eigentlich eine Gleichstellungsorgansation? Wer ist das, welche Funktion, welche Gleichstellung verfolgt die und welche Entscheidungsbefugnis hat die denn konkret? Welcher Aufsicht unterliegt die oder verwaltet und setzt sie gar ihre eigenen Standards ohne exterene Prüfung? Wird die staatlich gefördert bzw organisiert?
    Ich weis viele Frage aber über eine Klärung würde ich mich freuen um wieder an ein gedeihliches Miteinander in dieser Gesellschaft zu glauben.
    Sowohl die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf als auch der angeschlossenen „Freundeskreises Botanischer Garten“ fallen laut Impressum in die Zuständigkeit des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Gibt es von Seiten des zuständigen Ministeriums eine Stellungsmnahme zu den Vorgängen?
    Medienresonanz ausser im Cicero habe ich bisher auch keine gefunden. Kann aber noch kommen angesichts dieser unglaublichen Vorgänge.
    Von der sogenannten Zivilgesellschaft habe ich bisher ebenfalls nichts gehört

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    • Stadtmensch sagt

      „Was es nicht alles gibt in diesem bunten Deutschland“

      Steht doch schon in der Bibel: „Es gibt nichts neues unter der Sonne“

      Ich will die inquisitorischen Tendenzen nicht verharmolosen: https://www.netzwerk-wissenschaftsfreiheit.de/dokumentation/

      ..aber es sind vermutlich überall unreflektierte Mängelwesen am Drücker. Liegts an den „Sozialen Medien“?

      Was mir noch dazu einfällt: Die „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“ hat doch tatsächlich versucht, ihren Glauben bzw. ihre Weltanschauung als reguläre Religion oder Weltanschauungsgemeinschaft rechtlich anerkennen zu lassen.

  4. Sittenüberwachung versus Wissensvermittlung

    Drehen sich die Verhältnisse um?

    Ich habe in meiner Lehrveranstaltung nichts weiter gemacht, als auf Unterschiede zwischen den Geschlechtern hinzuweisen. Das war notwendig, weil ich über die theoretischen Grundlagen des Artbegriffs in der Biologie arbeite, und da gilt es, Artunterschiede von Geschlechtsunterschieden abzutrennen. Und dann diese Verfolgung vonseiten der Gleichstellung.

    Als Hochschullehrer gewinnt man immer mehr den Eindruck, dass die Studenten in eine Richtung gelenkt werden, die Lehrveranstaltungen nicht in erster Linie deswegen zu besuchen, um ihr Wissen zu vermehren. Wozu auch? KI beantwortet viele Fragen. Dazu muss man nicht in die Vorlesungen gehen. Die Sittenüberwachung gewinnt an Einfluss.

    Der Dozent wird als Machthaber eingestuft, dessen Benehmen überwacht werden muss.

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  5. GleichSTELLUNG ist nicht GleichSEIN.

    Was die Geschlechtsunterschiede und die Rassenunterschiede beim Menschen angeht, so ist es eine sehr wichtige ethische Verpflichtung, in allen Rechten und Berufschancen eine Gleichstellung zu bewirken. Daher ja das treffende Wirt „GleichSTELLUNG“. Aber das darf doch nicht damit verwechselt werden, dass die Angehörigen verschiedener Geschlechter oder Rassen gleich SIND. Selbstverständlich gibt es bezeichnende Unterschiede, die auf unterschiedlicher Erziehung, aber auch auf unterschiedlicher Genetik beruhen.
    Meine schändliche Behandlung durch die Gleichstellungsbeauftragte der Math-Nat-Fakultät der Universität Düsseldorf (siehe „Cicero“-Artikel) hat aber nicht nur etwas mit dieser bezeichnenden Verwechslung zu tun. Ich wurde autoritär verurteilt wie in den Zeiten der Inquisition. Einige Behauptungen von einem Studenten nach einer meiner Lehrveranstaltungen wurden ungeprüft übernommen, für wahr gehalten, und ich wurde diffamiert und denunziert, ohne jede Möglichkeit einer Rechtfertigung oder Verteidigung. Man hätte mich doch zu einer Aussprache auffordern müssen. Stattdessen werde ich an der Universität in Listen geführt und an künftigen Vorträgen gehindert. Nicht nur die Inquisition, auch GESTAPO und STASI lassen grüßen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Herr Kunz, das ist doch genau die gleiche Vorgehensweise, wie bei Frau Guérot…..sind die Verantwortlichen in den Gremien denn irgendwie Gehirngewaschen? Oder gar Gehirnamputiert?

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    • Lieschen Müller sagt

      Ich hoffe, sie beziehen sich hier bei der Nutzung des Begriffs Rasse auf das Tierreich. Ist in dem Satz vielleicht etwas unglücklich formuliert.

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      • F. Schütze sagt

        Hmmm!
        Wenn es antimuslimischen Rassismus gibt, sind Muslime dann eine Rasse?

        Und was ist mit der Tatsache, dass Angehörige unterschiedlicher Ethnien auf medizinische Maßnahmen unterschiedlich reagieren, und dass etwa ein Medikament, das bei einer speziellen Ethnie gut wirkt, bei einer anderen schwere Nebenwirkungen haben kann?

        Dass es diese medizinischen Unterschiede auch bei biologischen Geschlechtern gibt, sei hier nur der Vollständiglkeit halber erwähnt.

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        • F. Schütze sagt

          Die Argumente aus dem Artikel sind bekannt, Sie haben trotzdem meine Frage nicht beantwortet, Molekularbiologie hin oder her.

  6. Lieschen Müller sagt

    Weil ich gerade so darüber nachdenke, nein, die Wissenschaft ist nicht frei und sollte auch nicht völlig frei sein. Argumente für Rassismus, Euthanasie, Menschenzüchtung, nee, das sollte nicht mehr da sein. Nicht umsonst gibt es Ethikkommissionen. Wie gesagt, ich war bei dem Vorfall zu Prof. Kunz nicht dabei. Ich weiß nicht, was er gesagt hat. Oder was er gemeint hat. Oder was andere verstanden haben. Aber ich denke, es muss schon auch in der Wissenschaft ein Korrektiv geben, was eben nicht gesagt oder geforscht werden sollte. Auch wenn es gänge.

    • Reinhard Seevers sagt

      …“ die Wissenschaft ist nicht frei und sollte auch nicht völlig frei sein…“

      Ehrlich? Das ist reaktionäres und autoritäres Denken. Die Ethikkommission, die gerade zu Coronazeiten mit einer Frau Buyx besetzt war, zeigt doch eindeutig eine einseitige Indoktrination von linksautoritären Menschen…..ganz furchtbar, ganz furchtbar…..Niemals, never.
      Wissenschaft MUSS frei sein.

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      • zmp_nachfahre sagt

        Richtig!
        Es ist ja dann nicht „die Wissenschaft“, die dann handelt. Es sind Politiker, die sich die ihnen genehmen Ergebnisse herauspicken und davon Handlungen ableiten, aber die Verantwortung auf „die Wissenschaft“ abschieben.
        Es gibt auch kein „die Wissenschaft hat festgestellt“. Wissenschaft ist immer dadurch gekennzeichnet, daß sie eben gerade kein finales Urteil fällt, sondern immer offen bleibt für neue Erkenntnisse. Es gibt da auch kein „alternativlos“, das ist diktatorisch…

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    • „Weil ich gerade so darüber nachdenke, nein, die Wissenschaft ist nicht frei und sollte auch nicht völlig frei sein.“
      @Lieschen Müller zweifeln sie an den bürgerlichen Grundrechten? Warum? Ich empfehle ihnen lesen sie Artikel 5 Grundgesetz (GG)
      Die Forschungsfreiheit zählt im Zusammenhang mit der Wissenschaftsfreiheit und der Lehrfreiheit zu den bürgerlichen Grundrechten. In Deutschland wird die Freiheit der Wissenschaft, Forschung und Lehre gemäß Artikel 5 Grundgesetz (GG) als Grundrecht geschützt,

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      • Lieschen Müller sagt

        Ja, da haben sie Recht, sollte man mal lesen. Aber wie ist es denn dann geregelt, wenn jetzt jemand in der Politikvorlesung zum Krieg aufruft, fällt das unter Lehrfreiheit?

        • F. Schütze sagt

          Sie müssen ja nicht tun, wozu Sie in einer Vorlesung aufgerufen werden. Sie können es in Frage stellen und dagegen argumentieren.

          Aber schaun wir es uns doch einmal an:
          Nehmen wir das Beispiel Ukraine: Nehmen wir an, in einer entsprechenden Vorlesung würde für eine aktive Teilnahme an Kriegshandlungen auf ukrainischer Seite geworben – wie würden Sie denn da argumentieren?

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      • Lieschen Müller sagt

        „Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“ Sowie „Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung“.
        Kompliziert das Ganze. Die Verfassung unterbindet Diskriminierung.
        Trotzdem haben sie Recht, der „Angeklagte“ sollte das Recht auf Anhörung haben, auf Erklärung, auf Aussprache mit den Betroffenen……
        Wir reden hier über „Meinung“ und nicht über eine Straftat.

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    • Bauer Willi sagt

      @Lieschen MüllerEs
      „Und sie bewegt sich doch“. Ich bin nicht Deiner Meinung. Wenn es nicht vorherrschende Gesetze und Regeln (Menschenrechte) verletzt, darf niemand sonst die freie Forschung durch selbstgemachte Verbote behindern.
      Was ich an diesem „Fall“ schlimm finde: Herr Kunz hatte keinerlei Möglichkeit, auf die ihm gemachten Vorwürfe zu reagieren. Wenn einer „verurteilt“ wird, gibt es ja auch eine Verteidigung. Hier nicht, die Gleichstellungsbeauftragte hat entschieden.
      Der Vorsitzende des Vereins Freunde des Botanischen Gartens musste Herrn Kunz ausladen. Er ist – in gewisser Weise – auch ein Opfer. Ich habe heute mit beiden telefoniert. Mal sehen, was nun passiert.

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  7. Lieschen Müller sagt

    Und sehe ich das richtig, Prof. Kunz hat auch eure Feldhamster überwacht? Stelle ich mir sehr interessant vor. Was ist denn jetzt von den Hamstern geblieben?

  8. Lieschen Müller sagt

    Ich habe mich auf der Homepage von Prof. Kunz umgeschaut. Die Seite ist sehr anschaulich und interessant. Was mir nicht gefällt, ist das Thema „Erziehung zum Denken und Ideologie“. Ich denke, er verlangt sehr viel von jungen Menschen. Vielleicht zu viel. Aber es tut mir trotzdem weh, dass er wegen einer Geschlechterdebatte die Lehre aufgeben musste. An der Stelle hätten die jungen Leute vielleicht das Streitgespräch suchen müssen.

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  9. Lieschen Müller sagt

    Du sprichst zwei verschiedene Themen an: die unsägliche Krefeld Studie und die Geschichte um deinen Bekannten. Welche wollen wir diskutieren?

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    • Bauer Willi sagt

      @LM
      Die Studie ist nur eine Randnotiz um zu belegen, wie unfair einige Mitglieder des Vereins auch mit mir umgesprungen sind. Es hätte nicht viel gefehlt, und ich hätte die Veranstaltung verlassen. Bei einem Mitglied hatte ich sogar den Eindruck, dass das sein Ziel war. Ich sage nicht leichtfertig „dass man heute nicht mehr alles sagen darf“. Wobei: sagen darf man es schon, aber dann muss man mit inquisitorischen Maßnahmen rechnen.

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  10. Smarti sagt

    Danke Bauer Willi für dieses Thema.
    Es zieht sich übergeordnet über das gesamte Leben in Deutschland. Dieses Lagerdenken, dieses Erschaffen von „Leugnern“, „Gegnern“, „Nazis“, „Massentierhaltern“ oder einfach die Annahme, dass es „dumme/andersdenkende Menschen“ gibt, die bekehrt, belehrt oder sanft in eine Richtung gedrückt werden müssen. Dies zum Wohle Aller, denn Umweltschutz, Tierschutz und Klimaschutz geht uns schliesslich alle an.
    Früher hatte man mit einem Einsteller ein Problem: man suchte das Gespräch und legte ihm Nahe, sich etwas Anderes zu suchen. Kein Stress, man half beim Aufladen von Schrank und evtl. Pferd wenn nötig und wünschte Alles Gute.
    Heute ist das ein Akt, man zögert es hinaus bis zum geht nicht mehr, doch die Leute sind bereits so übergriffig und „vergiften“ die ganze Atmosphäre im Stall… bei der Aussprache flippen die aus, völlig daneben. Dann machen sie ein Geheimnis draus, ob sie schon etwas gefunden haben ( bei einem Pferd egal, da greift der Vertrag, aber man möchte keine neuen Einsteller mit den Rausgeschmissenen zusammensetzen, erst sollte der Störenfried weg ). Das sind Probleme, die ich 30 Jahre lang nicht hatte.. und jetzt immer mehr. Der Landwirt ist nicht mehr der Partner, der fürs eigene Essen (Milch, Fleisch, Getreide) sorgt und sich nebenbei noch ums Hobbypferd kümmert, sonder er wird sehr argwöhnisch betrachtet:
    – hat er zuwenig Heu gefüttert ( da guckt man nicht auf den Futterzustand der Tiere, sondern ob der Haufen 24 h gross genug ist, gerne mit Kamera ). Stroh braucht es dann keines mehr, es hat ja genug Heu eingestreut.
    – da schaut man sich nicht mit Freude die grosse Herde von Kühen an, die frei in den Stall rein und raus laufen, sondern sieht die Fliegen (unhygienisch) und die paar Quadratmeter Matsch im Übergang zwischen Weg und Wiese.
    Die Einsteller wechseln immer schneller, die Pferde werden immer gestresster, Ställe hier schliessen und öffnen im Jahrestakt. Die Grundlagen, ein zufriedenes, gesundes Tier zu erkennen fehlen immer mehr. Nicht Alles war früher besser – bestimmt nicht !
    Aber heute kommen viele Leute, nicht um sich zu informieren, sondern um Fehler zu finden. Und das ist das perfide daran, die freundlichsten sind oft schlussendlich die gefährlichsten.
    Und so wird dann die ältere Lieblingskuh lieber geschlachtet als behandelt weil sie etwas humpelt. Nicht, weil die Behandlung zu teuer oder langwierig wäre, sondern weil es gemeldet wird und der Amtstierarzt Stress machen würde. Auch wenn weitere 50 Rinder gesund sind.
    Das etwas ältere, magere Pferd wird nicht mehr aufgenommen, obwohl es bei richtiger Fütterung bald wieder gut aussehen würde. Nicht, weil man die Arbeit und die Kosten scheut, sondern weil es dem Amt gemeldet wird… und auch wenn 50 Pferde gut aussehen, dieses eine zu dünne Pferd kann den ganzen Hof in Gefahr bringen !

    Ja, es hängen Existenzen daran, ob jemand „so“ oder eben „anders“ ist, ob „blau“ oder „grün“, ob der Waffenschein noch gültig ist oder nicht… wann kommt der Führerschein ins Visier ? Meines Wissens werden in Deutschland eher mehr Menschen mit einem Fahrzeug umgebracht als mit einer Jagdwaffe ?

    Aber warum schweife ich ab ins politische ? Weil es nicht mehr zu trennen ist, das Leben hier auf dem Hof, die Landwirtschaft ist politisch. Umweltschutz, Tierschutz, Mindestlohn, Mehrwertsteuer, Grundsteuer, Krankenkasse, Dieselpreise…. Alles, was den Hof am Laufen hält, alles, was der Hof zum Überleben braucht, wird von der Politik, wird „von Menschen mit Lagerdenken“ gesteuert.

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    • Reinhard Seevers sagt

      „Aber warum schweife ich ab ins politische ? Weil es nicht mehr zu trennen ist, das Leben hier auf dem Hof, die Landwirtschaft ist politisch.“

      Ich kann deinen Beitrag zu 100% unterschreiben. In den Schlussätzen würde ich politisch durch moralisch ersetzen wollen. Die erzeugte moralische Aufgeregtheit treibt die Politik vor sich her und lässt Politiker Entscheidungen fällen, die von einer moralisierenden Minderheit maximal medial gepuscht wird.
      Glaubt man, es sei gerade ein wenig ruhig geworden um die Tierhaltung, schon kommen Greenpeace, BUND, Peta u.a wieder aus ihren Löchern und fordern höhere, strengere Gesetze bei Stallhaltung…weil ein Brand zu Todesfällen geführt hat. Die Auslöser der Brände sind inzwischen häufig PV-Anlagen…..so wie bei Waldbränden nicht das Klima, sondern Brandstifter die Ursache sind, wird aber ein Narrativ bestärkt und die Politik folgt den Leuten.

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    • Arnold Krämer sagt

      @ Smarti
      Ihre Beiträge hier sind immer wertvoll, weil Sie bei guter Beobachtungsgabe ehrlich, offen und voller Detailerfahrungen sind. Nur selten möchte ich ergänzen oder ein wenig/partiell widersprechen, so wie heute. Das hängt aber mit 700 km Differenz, unterschiedlichen Standorten, unterschiedlichen Betriebsstrukturen und folglich unterschiedlicher Politikbetroffenheit zusammen.
      Sie schreiben: „Alles, was den Hof am Laufen hält, alles, was der Hof zum Überleben braucht, wird von der Politik, wird „von Menschen mit Lagerdenken“ gesteuert.“ Das geht mir etwas zu weit, trifft aber für bestimmte Betriebsstrukturen zu, wenn man den individuellen Einfluss des Betriebsinhabers einmal ausblendet. Es liegt daran, dass bestimmte Betriebe „ökonomisch wenig Beinfreiheit“ haben und besonders unter dem Radar von NOG’s, Medien und Politik arbeiten müssen. Das hat wiederum unterschiedliche Gründe, die ich nicht weiter vertiefen will.

      Aber Teile des Berufsstandes rufen immer wieder nach dem Staat und wundern sich dann, was dieser so für regulatorischen Unsinn verzapft.
      Es wird höchste Zeit, nur noch eine Forderung an den Staat zu richten: Lasst uns in Ruhe arbeiten, nachdem ihr die meisten überflüssigen gesetzlichen Übergriffe zurückgenommen habt. Steuergeld zum Verteilen habt ihr doch sowieso nicht mehr.

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      • „Aber Teile des Berufsstandes rufen immer wieder nach dem Staat und wundern sich dann, was dieser so für regulatorischen Unsinn verzapft. “

        Wichtig wäre aus meiner Sicht auch, sich wirklich als Unternehmer zu sehen. Das fällt nicht allen leicht.
        Es ist sehr bedauerlich, dass in unserem Land Wirtschaft und damit auch Landwirtschaft so wenig gilt. Ich kenne das aus keinem anderen Land mit ähnlicher Wirtschaftskraft in dieser Form.
        Trotzdem liegen gerade im inhabergeführten Mittelstand die “ natürlichen“ Verbündeten, die auch mehr Wirkungskraft erreichen könnten.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ich glaube wir Deutschen insgesamt haben uns derart an staatliche Gaben und staatliches Regeln gewöhnt, dass man schon von Abhängigkeit sprechen kann. Der Süchtige kann aber nur durch eine Entziehungskur geheilt werden, oder wenn er sich keinem Entzug unterwerfen will, dann bleibt nur noch der fortschreitende Niedergang.
        Ich vermute Letzteres.

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    • Bauer Willi sagt

      Meine Kritik richtet sich mehr an die Gleichstellungsbeauftragte, die nach Intervention der Studenten den Professor mehr oder weniger zur „persona non grata“ erklärt hat. Das ist in meinen Augen der Skandal. Die Freiheit der Wissenschaft besteht ja darin, dass man seine Erkenntnisse frei äußern darf, ohne Angst vor der Inquisition zu haben. Da sind wir mittlerweile wieder angekommen, wobei die Inquistion auch die Sozialen Medien sein können. Habe ich gerade bei Facebook erlebt, wo ich wegen eines Artikels zu „Glutenfreiem Hafer“ angegriffen wurde… (Hafer ist von Natur aus glutenfrei)

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      • “ Die Freiheit der Wissenschaft besteht ja darin, dass man seine Erkenntnisse frei äußern darf,…“

        Das wäre mir zu wenig. Der Prozesse der Erkenntnisgewinnung muss geschützt werden. Wer nur das bereits feststehende Ergebnis “ beweisen“ will, ist vielleicht Aktivist aber nicht Wissenschaftler.
        Nach meinem Eindruck haben etliche Wissenschaftler es selber verbockt. Sie tragen die angeblich wissenschaftliche Sicht wie ein Rüstung mit sich rum. Kritik zwecklos, ich weiß es eh besser. Und dann äußert sich ein Physiker zum Thema Insektensterben, rein wissenschaftlich natürlich. Das haut einfach nicht hin.

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  11. Arnold Krämer sagt

    Die 68er mit Links-Grün in Folge haben alle Institutionen in D unterwandert. Sie können sich besonders dort austoben, wo es keine oder nur geringe gesetzlichen Beschränkungen gibt, in den Medien, den Bildungseinrichtungen. Die Folgen sind langfristig verheerend. Höchste Moral, „Retter“ von …… , aber arm und nicht einmal sexy. Das „Brückbürgertum“ hat sich bisher nicht gewehrt.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Alle heutigen Spaltungen begannen mit den Corona- Maßnahmen. Seitdem haben wir Gute und Schlechte Bürger, rechte und linke, Leugner und Befürworter.
      Aus den Impfgegnern ist 1:1 der Rechtsextreme erwachsen.
      Bestes Beispiel ist Michael Ballweg….Michael Ballweg – Wikipedia https://share.google/3NL5t9uUsJyIh6IZr
      Sogar die irrsinnige Jagd nach Rollator- Umstürzlern gehört dazu. In Bayern sitzt ein 74 Jähriger seit 45(!!) Monaten in U-Haft, ohne Anklage. Während draußen Menschen die bei sechsfach Mord behilflich waren, auf freiem Fuß sind…..usw. usw…..aber heee, die Gefahr kommt von rechts.☝️

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    • Stadtmensch sagt

      „Die 68er mit Links-Grün in Folge haben alle Institutionen in D unterwandert.“

      Das was wir hier erleben, ist keine Stilblüte eines „Kritischen Denkens“. Es ist der Versuch, des Menschen Hang zu unhinterfragbarer, gefühlter Wahrheit (in diesem Falle „Non-Binärheit“), als gleichberechtigtes Glaubensbekenntnis anerkannt zu bekommen.

      Hat nicht mit Rechts und Links zu tun. Zu Letzterem wurde bereits alles gesagt: https://geschichtedergegenwart.ch/der-alte-hass-auf-die-aufklaerung-die-neue-rechte-von-arnold-gehlen-bis-botho-strauss/

  12. Reinhard Seevers sagt

    „Mir ist kein Fall bekannt, in der die Studenten letztendlich ihren Professor aus dem Amt gejagt haben. “

    DAS ist das Problem, der Tellerrand……wann wird endlich die linke Unterwanderung der Instanzen erkannt.
    Der bekannteste Fall ist in dem Zusammenhang Ulrike Guerot, übrigens eine Ur-Rheinländerin.
    Ihr Buch mit dem Titel: Der Fall Ulrike Guerot, sollte Mahnung für alle sein.
    Das Buch „Wer stört muss weg“ von Anke Uhlenwinkel ist die Zusammenfassung über die Entlassungen unliebsamer Professoren an Deutschen Hochschulen.
    Wacht endlich auf und nehmt die gesellschaftliche Indoktrination wahr. Links sollte vorbei sein, sagte Pinocchio.

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  13. Frikadellen piet sagt

    morgen ein guter Wissenschaftler beruft sich immer auf mehrere Studien! es ist unwissenschaftlich sich nur auf eine Studie aus Krefeld zu berufen! Rede Arbeitszeit also gut! schönen Tag

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