Bauer Willi
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Die Spaltung der Gesellschaft durch Lautstärke

Im Nachgang zu einem Artikel der letzten Woche, in der es in den Kommentaren hoch herging und sich zwei langjährige Kommentatoren aus dem Blog verabschiedet haben, hab ich mich gefragt, woran das liegen kann. Diese Dynamik beschränkt sich übrigens nicht nur auf Kommentarspalten, sondern sickert tief in das gesellschaftliche Miteinander ein und treibt die Polarisation auf mehreren Ebenen voran. Dies kann man auch feststellen, wenn man in einer größeren Gruppe (Verwandtschaft, Nachbarn, Vereine)  diskutiert. Es umfasst auch nicht nur die Politik, sondern auch andere Themen wie – z.B. zu Zeiten von Corona – die Impfung. Warum sind bestimmte Diskussionen so schwierig?

– Zerstörung des gemeinsamen Debattenraums: Wenn Kritik nicht mehr als inhaltlicher Beitrag, sondern als feindseliger Angriff gewertet wird, bricht der konstruktive Diskurs zusammen. Es geht nicht mehr um Argumente, sondern nur noch um die Abwertung der Gegenseite. Beweise dafür finden sich täglich in den Kommentarspalten der sozialen Medien. Bisher wurde dieser (mein) Blog weitestgehend davon verschont. (Den Kommentar, dass ich ein Narzisst sei, habe ich locker weggesteckt, weil er wahr ist. Ohne ein gesundes Selbstbewusstsein kann man diesen Blog nicht seit 11 Jahren betreiben)

– Die Schweigespirale: Durch aggressive Shitstorms entsteht der Eindruck einer lauten Mehrheit. Tatsächlich ist eine laute Minderheit, die in der öffentlichen Wahrnehmung dominant sind. Das führt dazu, dass gemäßigte oder kritische Stimmen aus Angst vor Anfeindungen verstummen. („Ich sag mal lieber nichts…“) Der öffentliche Raum wird dadurch zunehmend von den Rändern dominiert.

– Verlust einer gemeinsamen Faktengrundlage: Um die eigene Position gegen Kritik zu immunisieren, werden Medien, Journalisten, Politiker, (Blogger) pauschal als unglaubwürdig markiert. Wenn sich Gruppen nur noch in ihren eigenen Filterblasen bewegen und grundlegende Fakten ablehnen, verliert die Gesellschaft ihr Fundament für Kompromisse. (Siehe Themen wie Klimawandel, diverse Kriege etc.)

–  Gefährdung der Demokratie: Eine Demokratie lebt von Reibung und Streit, setzt aber den Respekt von demokratischen Spielregeln voraus. Mein Lieblingssatz lautet: „Demokratie ist langsam. Nur die Diktatur ist schnell“. Wenn Meinungsfreiheit instrumentalisiert wird, um den freien Journalismus einzuschüchtern, weicht der demokratische Diskurs einem Klima der Feindseligkeit.

Am Ende führt diese Entwicklung dazu, dass Nuancen verschwinden: Es gibt nur noch ein „Wir gegen die“ – und genau diese Lagerbildung macht eine verständigungsorientierte Gesellschaft kaputt. Das ist eine sehr bedenkliche Entwicklung, die zu einem Lagerdenken führen kann, wie wir es aus den USA kennen. Das erscheint mir nicht wünschenswert.

Ich wünsche mir, dass wir trotz gegensätzlicher Meinungen den Diskurs weiter führen, damit die Spaltung unserer Gesellschaft, die schon im vollen Gange ist, abgeschwächt werden kann.

(Aufrufe 1.851 gesamt, 1 heute)

38 Kommentare

  1. @evonik, ich war von meinen 40 Jahren als Wahlhelfer rund 25 Jahre als Briefwahlvorstand tätig. Zum einen muss explizit angekreuzt werden wenn eine Hilfsperson mitgeholfen hat. Da würde eine Häufung durchaus auffallen. Zum anderen gibt es nicht so viele 95jährige, und wer sagt ihnen eigentlich, dass die trotz ihres hohen Alters die Briefwahlunterlagen nicht mehr selbst ausfüllen können. Der junge Mann der hier die Vorwürfe erhebt, war mit Sicherheit noch bei keiner Briefwahl dabei, sondern schwurbelt meines Erachtens eben.

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    • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

      Na ja, das mit der 95 jährigen Altenheimbewohnerin ist ja nun schon durch die Mainstreammedien gegangen. Ich behaupte: bei derart alten Personen (das gilt auch für meine Mutter) werden die Unterlagen von Angehörigen oder sonst wie Vertrauten ausgefüllt. Was die dann ankreuzen….??? Das ist und bleibt ein Problem. Das sicherste ist man wählt im Wahlbüro, so wie es eigentlich vorgesehen ist. Die Briefwahl war mal als Notlösung für Ausnahmefälle gedacht die man auch noch begründen musste. Heute haben wir bei Wahlen glaube ich locker Briefwahlquoten von 35%. Ich halte den persönlichen Gang zur Urne für eine staatsbürgerliche Pflicht für die ich mir Zeit einräumen muß. Die Gründe für die hohe Anzahl an Briefwählern will ich nicht weiter darlegen denn sonst muss zensiert werden.

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      • evonik sagt

        Man könnte ja mal das Durchschnittsalter der Briefwähler mit dem der gesamten Bevölkerung vergleichen.

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      • evonik sagt

        @gabrieletrahms621
        vor 1 Stunde
        Im Burgenlandkreis wird heute nachgezählt.

        Das stammt aus „Hallo Meinung“

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    • aber vielleicht Pfleger im Pflege- und Altersheim, wo rüstige 95ig jähriger noch gar nicht hingehen.

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    • Pälzer Buh sagt

      Es ist gut dass es Menschen gibt die freiwillig und tiefster Innerer Überzeugung bei einer Wahl mithelfen. Dennoch bin ich der Überzeugung dass nur die Vorortwahl im Wahllokal, in der Wahlkabiene es eine Geheimewahl geben kann. Das Risiko ist einfach zu groß für eine Wahlfälschungen.

      Tichy’s Einblick hat mehrfach darüber berichtet, siehe z.B. die Berlin nachwahl.

      Was mich wundert, warum Briefwähler mehr oder minder (<3%) von der Urnen Wahl abweichen. Ohne jetzt Partei zu ergreifen.

      Eine Wahlbeobachtung könnte ich mir aber durchaus vorstellen.

  2. Polymesos sagt

    Die empfundene Spaltung ist gewiss ein menschlicher Instinkt.
    Das machen die Menschen seit der Steinzeit so.
    Wahrscheinlich habens schon die Affen so gemacht.

    Und immer sind es genau zwei Richtungen.
    Als ob man alle menschlichen Ideen auf einer Kette auffädeln könnte.

    Ich denke, man kann auch die beiden Gruppen definieren.
    Es gibt da nunmal Elite und Basis.
    Elite ist, wer mehr verdient,
    wer glaubt mehr zu verdienen,
    oder wer glaubt, dass es eine gute Idee ist,
    sich den Mehrverdiener anzubiedern.

    Basis ist, wer weniger hat,
    wer weniger der Elite glaubt,
    oder wer es für eine gute Idee hält,
    sich an die imaginierte Gruppe der
    „Ausgebeuteten“ anzuheften.
    Eventuell als geistiger Führer.

    Elite und Basis.
    Das gabs schon immer,
    und Elite und Basis gehen in einem Gänsemarsch
    Stufe für Stufe durch alle politischen Ideologien durch.
    Die Basis immer eine Stufe hinter der Elite.
    (Hab das mal in einem Buch mit dem Titel „Demokratie ist nicht genug“
    von allen Seiten betrachtet. Ich finde es immer noch lustig,
    auch wenn es in der Geschichte wahrscheinlich der Grund aller Probleme ist.

    Aktuell ist die Basis nationalistisch,
    die Elite ökologistisch.

    Das wird dann gern mit Rechts und Links tituliert,
    Rechts und Links angeblich unbeugsame Werte,
    wobei Elite und Basis in einem kunstvollen historischen Tanz
    bei jeder Stufe die Seiten wechseln,
    was sie hinterher aber nie zugeben wollen.

    Ein Ringeltanz mit Anfassen,
    denn eigentlich sind die Partner voll aufeinander angewiesen.
    Eben eine untrennbare Hassliebe.

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  3. Limes sagt

    Ja „Die Spaltung der Gesellschaft durch Lautstärke“ ist offensichtlich aber ist dies ein neuer Zustand. Mitnichten Spaltungen waren immer präsent und ein Friede Freude Eierkuchen aller in einer Glückswolke wird es absehbar in D nicht, ich prognostizieren sogar niemals geben. Das zeigt uns die Geschichte seit 1945.
    1949 Adenauer – Schumacher Disput anlässlich Petersberger Abkommens
    https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag582.html
    1960er bis in die 70er Wehner -Strauss mit gegenseitigen Beschimpfungen
    1985 Vereidigung von Joschka Fischer (ehemals Mitglied der Putzgruppe) in Hessen zum grünen Umweltminister. Börner (SPD) sah sichtlich nicht glücklich aus bei der Vereidigung.
    eine Übersicht von Beschimpfungen anbei
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article106612062/Deutscher-Bundestag-Parlament-der-Eierkrauler-Hodentoeter-Uebelkraehen.html
    Übrigens ein Spruch von Wehner gilt noch heute „Wer rausgeht muss auch wieder reinkommen“ Zumindest für Politiker oder Parteien gilt dies, im privaten Bereich z.B für blog, Stammtisch etc ist es eine individuelle Entscheidung. Ein Wechsel in eine angenehme Blase ooder beim Stammtisch Wechsel des Lokals steht ja jedem offen.
    P.S Zu hoffen bleibt nur wir können auch in Zukunft in einer Demokratie leben in der Meinungen frei geäussert werden können., das wäre die Pflicht. Leider schaffen nicht alle die Kür auch andere Meinungen zu tolerieren.

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    • Bauer Willi sagt

      @Limes
      Danke für diesen Satz “ „Wer rausgeht muss auch wieder reinkommen“ . Die zwei langjährigen Kommentatoren haben immer sehr gute Kommentare geschrieben, und in vielen war ich nicht ihrer Meinung. Das belebt aber den Diskurs.

      Sie haben sich verabschiedet, weil ihnen meine (politische) Meinung nicht gepasst hat. Ich halte das seit 11 Jahren aus, auch wenn es manchmal schwerfällt.
      Ich bin gespannt, ob einer wieder „reinkommt.“

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    • „.Leider schaffen nicht alle die Kür auch andere Meinungen zu tolerieren. “

      Toleranz reicht nicht, Respekt sollte es schon sein. Und von erwachsenen Menschen erwarte ich auch, dass ihnen klar ist, wie ein Beitrag auf andere wirkt. Mal eine kleine Provokation, auch eine “ krude“ Meinung ist natürlich belebend. Aber zu glauben, dass andere Kommentatoren einen Tritt in die Magenkuhle als Beitrag zum Diskurs auffassen, finde ich ehrlich gesagt ziemlich abenteuerlich.

      In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal einen einen Beitrag von Bartosz Bartkowski erinnern, den wir hier auch diskutiert haben. Thema : Grenzen rationaler Argumentationen in Debatte. Er hat damals 4 Ebenen angesprochen: Fakten, Interpretation von Fakten , interne Logik und Konsistenz, Grundprämissen.
      Es sind die Grundprämissen, die wir zwar gar nicht diskutieren ( wollen) , aber die über Zusammenhalt oder Spaltung entscheiden. Und statt über Fakten sprechen wir häufig lieber über Werte. Und dann geht irgendwann nichts mehr.

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  4. Stadtmensch sagt

    Tja, das ist eben das Schwierige beim Austausch von Argumenten bzw. am Willensbildungsprozess verschiedener Interessensgruppen in einer Demokratie.
    Wenn beide Seiten dabei nicht den Anspruch an sich stellen, diesen „Kampf“ wie einen Sport mit vielen Regeln zu betrachten, macht es keinen Spaß und das ganze findet auf niedrigeren Niveaus statt: Mystik, Religion, gefühlte Wahrheit, Zermürbung usw.
    War auch schon oft kurz davor, das Kommentariat nicht länger mit meiner kruden Weltsicht zu belasten und von Board zu gehen, aber Landwirtschaft und Ökologie ist ein großes Thema für mich. Also es interessiert mich wirklich sehr, wie es auf der Praktiker-Seite gesehen wird. So, jetzt erstmal weiter fürs BIP schaffe…

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    • Bauer Willi sagt

      @Lieber Stadtmensch
      Jetzt sind wir einmal in allen Punkten einig. Bleiben Sie dabei, wir brauchen Ihre „krude Weltsicht“ 🙂 Hier sind zu viele in der gleichen Blase.

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  5. Jürgen Donhauser sagt

    In unserer schnelllebigen Zeit mit TikTok und Co ist die Informationsflut und Reizüberflutung so groß, dass sich der Einzelne nicht mehr die Mühe macht und selbst in die Tiefe recherchiert – er übernimmt einfach vorgefertigte Meinungen die ihm oberflächlich plausibel erscheinen. Das ist fatal!

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    • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

      Tiefes recherchieren ist nicht immer erforderlich. Meist reicht „gesunder Menschenverstand“.

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        • Limes sagt

          „Wenn das stimmt, dann gehört die Briefwahl abgeschafft:“
          dazu passt der heutige Beitrag von BW treffend:
          „– Verlust einer gemeinsamen Faktengrundlage: Um die eigene Position gegen Kritik zu immunisieren, werden Medien, Journalisten, Politiker, (Blogger) pauschal als unglaubwürdig markiert. Wenn sich Gruppen nur noch in ihren eigenen Filterblasen bewegen und grundlegende Fakten ablehnen, verliert die Gesellschaft ihr Fundament für Kompromisse. (Siehe Themen wie Klimawandel, diverse Kriege etc.)“
          Schwurbler Geschichten forciert durch Verbreitung im „asozialen Netz“ nehmen immer mehr zu das ist der Zeitgeist

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          • evonik sagt

            Ich weiß nicht, ob das ein Schwurbler ist. Gibt es da Daten? Bauer Willi hat auch das geschrieben:

            – Die Schweigespirale: Durch aggressive Shitstorms entsteht der Eindruck einer lauten Mehrheit. Tatsächlich ist eine laute Minderheit, die in der öffentlichen Wahrnehmung dominant sind. Das führt dazu, dass gemäßigte oder kritische Stimmen aus Angst vor Anfeindungen verstummen. („Ich sag mal lieber nichts…“)

            Ich denke das passt super zur bio- Landwirtschaft. Insbesondere nach der BSE-Krise war meine Lieblingssendung- nano – voll davon.
            Ich hab hier schon ein paar mal geschrieben, dass bio im wesentlichen eine Lügengeschichte ist und man das Selbstwertgefühl der konventionellen Bauern heben muss.
            Lügen ist vielleicht etwas übertrieben, weil die Bios glauben ihre Geschichten.

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            • Limes sagt

              „Ich weiß nicht, ob das ein Schwurbler ist. Gibt es da Daten?“
              in dem eingestellten you tube Vieo geht es um die Briefwahl. Für die Briefwahl inkl Auszählung gibt es gesetzliche Vorschriften. Sollten diese in konkreten benannten Fällen nicht eingehalten werden besteht in unserer demokratischen Verfassung die Möglichkeit dagegen zu klagen.
              Sind ihnen konkrete Klagen des you tubers bekannt? Falls ja um wieviel Fälle geht es konkret?

              • evonik sagt

                @Limes, @bauerwilli:

                Ich zweifle doch die Auszählung nicht an. Die Manipulation erfolgt wohl schon „kreuzeln“ !

                Er erwähnt ja die 95 jährige Frau. Der muss vermutlich jemand helfen und solche Fälle wird es viele geben.

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              • evonik sagt

                Noch was:

                Die Bauern wählen bevorzugt Bauern wegen der Interessenvertretung.

                Nun ist die grüne Spitzenkandidatin Altenpflegerin oder Krankenpflegerin. Analog zu den Bauern sehe ich eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass aus dem Pflegepersonal heraus die grüne Kandidatin bevorzugt gewählt wurde.

                Das wäre eine Erklärung für den Erfolg der Grünen.

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        • Bauer Willi sagt

          @Evonik
          Es war zu erwarten, dass dieses Argument kommen würde. Siehe Trump, der die Wahl verloren hat und dann das Prozedere angezweifelt hat.
          Ich könnte ja jetzt auch „schwurbeln“ und behaupten, dass da „die Russen“ dahinterstecken. Wenn die Botschaft erst mal raus ist interessiert es niemand mehr, ob es ein Fake ist.
          Also bleiben wir seriös. Oder sind Sie etwa auch kein Mensch sondern ein Bot? (Ironie off)

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        • Farmer Billy alias Stefan Michel sagt

          Tja, solche Dinge aus dem „Informnationsmedium Internet“ ungeprüft ernst zu nehmen, das ist ein großer Teil des Problems. Putin lässt grüßen!

    • richtig,
      früher, als mit der „Umwelt“ das Soziale um uns herum gemeint war,

      ist gross diskutiert worden ,
      wie wir einzelne Individuen uns von ihr beeinflussrn lassen sollen.

    • Davor haben unsere Lehrer 1969 schon fächerübergreifend uns gewarnt.
      Es wurde im Unterricht behandelt.

      Also sollte das Thrma mal wieder aktualisiert werden.

  6. Arnold Krämer sagt

    Die Spaltung der Gesellschaft erfolgt durch völlig unrealistische Erwartungen an den Staat, Übergriffigkeit und Selbstüberforderung des Staates und infolgedessen zwangsläufige Enttäuschungen auf Seiten der Bürger.

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    • Arnold Krämer sagt

      ENT-Täuschungen sind immer Folge von Täuschung,
      SELBST-Täuschung und/oder FREMD-Täuschung
      Was individuell welche Rolle spielt, ist eben auch individuell.

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    • Arnold Krämer sagt

      Folgerichtig gibt es auch die ENT-Täuschungen bei den etablierten Parteien. So wie einst bei Erich Mielke “ Ich liebe euch doch alle“

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    • wo kommen die unrealistischen Erwartungen her?

      Sind zu wenig Leute noch bodenständig?
      Leben sie in einer Traumwelt?

  7. Werner Knödler sagt

    Guten Morgen Willi ,
    ja du hast es geschafft in den letzten Tagen Dinge zu
    thematisieren die langwierige Diskussionen aus gelöst haben .
    Ich betrachte dies als Zeichen deiner vorbildlichen Arbeit und
    ich wundere mich wie du es schaffst die teilweise sehr umfangreichen
    Diskussionsbeiträge alle zu lesen .
    Auch dieser Beitrag ist sehr wichtig !
    Danke für Deine Arbeit .

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