Es brennt auf dem Land. Die Waldbrände überall in Europa sind längst gelöscht. Wir Bauern haben geholfen. Es gab viel Lob von Politik und Medien für den selbstlosen Einsatz, aber von warmen Worten kann man sich nichts kaufen. Nicht den Diesel, den man bei der Hilfe verbraucht hat, nicht den plattgefahrenen Reifen, nicht die Reparatur. Wir Landwirte haben es getan, weil wir es als unsere Verpflichtung angesehen haben.
Auf den Betrieben brennt es , denn vielfach werden rote Zahlen geschrieben, feuerrote Zahlen.
- Die Schweinemäster legen bei jedem Schwein 50 € dazu, Ferkel sind so billig wie selten zuvor
- Die Obstbauern müssen Preise für ihre Früchte akzeptieren, die weit unter den Gestehungskosten liegen.
- Den Gemüsebauern geht es nicht viel besser, hier schlagen zusätzlich auch die Kosten für die notwendige Beregnung der Kulturen ins Kontor
- Die Weinbauern kämpfen um das nackte Überleben, denn 40 Cent pro Liter Fasswein ist eine Frechheit
- Die Milchbauern sehen sich – nach einer vorübergehenden Hochphase – mit weiter sinkenden Milchpreisen konfrontiert
- Die Ackerbauern in den von der Trockenheit betroffenen Regionen haben deutliche Ertragsverluste, aber gestiegene Kosten.
- Die Forstwirtschaft leidet immer noch unter dem extrem hohen Aufkommen von Schadholz durch Borkenkäfer, Stürme und Dürren
- Die Fischerei ist dramatisch angespannt durch streng gekürzte Fangquoten, massiven Flächenverlust durch den Ausbau von Offshore-Windparks und ökologische Wandelprozesse durch den Klimawandel
- Alle zusammen müssen von Jahr zu Jahr höhere Mindestlöhne bezahlen. Deutlich höhere als beispielsweise in Polen oder Spanien. (D= 13,90 €, Pl = 7,41 €, E = 8,63 €.)
- Alle zusammen leiden unter dem bürokratischen Wahnsinn, unter den nicht enden wollenden Auflagen. Vom Bürokratieabbau ist auf den Betrieben noch nicht viel angekommen.
- Alle zusammen leiden unter den stark gestiegenen Kosten für Energie in jeder Form, höheren Logistikkosten, höheren Düngerpreise etc.. Die Erlös /Kostenschere geht immer weiter auseinander.
Ich will das alles nicht mehr klaglos hinnehmen und habe deshalb zwei #feuerroteHolzkreuze aufgestellt. Es ist mein stiller Protest, ganz ohne Trecker, ganz ohne Demo, dafür persönlich und glaubwürdig. Ich kann jedem erklären, warum ich es getan habe.
Dieser stille Protest richtet sich an
- die Politik, die die Weichen anders stellen muss Ich kann bisher keine Partei erkennen, die ernsthaft an einer Lösung interessiert ist. Und wenn ich „keine“ sage, meine ich auch „keine“. Es kann nicht sein, dass hier für uns die Auflagen immer weiter erhöht werden, gleichzeitig aber dem Ausland der Zugang zu den europäischen Lebensmittel-Märkten immer weiter erleichtert wird. In Deutschland sind Naturschutz, Tierschutz und Umweltschutz als Staatsziele im Grundgesetz verankert, nicht aber die Ernährungssicherung. Das kann nicht sein.
- den Lebensmitteleinzelhandel (Aldi, Lidl, Rewe, Edeka und Co.), der auf dem Rücken der Erzeuger und der Verbraucher dicke Gewinne einfährt. Wie kann es sein, dass die Lebensmittelpreise seit 2020 um über 30% gestiegen sind, wir Landwirte als Produzenten hingegen ums Überleben kämpfen? Zeitgleich baut die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) in Lübbenau für 11 Milliarden ein KI-Großrechenzentrum. Offensichtlich wirft die Ausbeutung der Produzenten auf der einen und das Melken der Verbraucher auf der anderen Seite so viel ab.
- den Verbraucher, der jeden Tag an der Supermarktkasse darüber entscheidet, ob unsere Produkte in seinem Warenkorb landen. Oder ob er – entgegen seiner Aussage in Umfragen – dann doch zu importierten Lebensmittel mit fragwürdigen Produktionsbedingungen (Umwelt, Löhne, Wasserverbrauch etc.) greift. Weil die ein paar Cent billiger sind.
Ich bin es leid, der Letzte in der Wertschöpfungs-Kette zu sein. Ich will nicht mehr der Reste-Geldempfänger sein, für den am Ende nur noch das übrig bleibt, nachdem alle anderen in der Wertschöpfungskette ihre Kosten gedeckt und Gewinne gemacht haben.
Was wir jetzt brauchen: einen echten Agrargipfel mit allen Beteiligten der Wertschöpfungskette vom Landwirt über die Verarbeiter und den Handel bis zum Endverbraucher. Das Ziel: Die Wertschöpfungskette so zu gestalten, dass alle davon gut leben können. Dazu gehört ein fairer Umgang miteinander. Es muss daher dringend die Frage geklärt werden, ob wir eine regionale Lebensmittel-Produktion noch haben wollen und ob die Essensmacher systemrelevant sind. Daraus leiten sich dann die entsprechenden Maßnahmen ab, die dann vertraglich festgehalten werden. Auf warme Worte und Absichtserklärungen lassen wir uns nicht mehr ein.
Wenn das Ergebnis des Agrargipfels sein sollte, dass die regionale Lebensmittelerzeugung nicht mehr benötigt wird, ist auch das ein Ergebnis. Wir Essensmacher haben dann zumindest Planungssicherheit. Denn die fehlt uns heute.
Es muss allen in der Wertschöpfungskette klar sein: mit jedem Kilo Lebensmittel, dass aus dem Ausland kommt, sinkt die Selbstversorgung. Ob wir uns das als Gesellschaft angesichts der globalen Kriege und Krisen wirklich leisten können?
Was wir nicht brauchen: einen sogenannten Agrargipfel wie er am 2.12. 2019 im deutschen Kanzleramt getagt hat. Ich war dabei. Frau Merkel ist es gelungen, uns Landwirte mit der Gründung der „Zukunftskommission Landwirtschaft“ zu beruhigen. Diese Kommission und auch die „Borchert-Kommisssion“ haben zwar einige gute Lösungs-Ansätze gebracht. Diese wurden aber von der Politik nicht umgesetzt. Seitdem haben wieder viele tausend Betriebe ihre Tore für immer zugemacht.
Doch zu den #feuerroteHolzkreuze:
Sie sind eine Fortsetzung der #GrüneKreuze, die damals für Hoffnung standen. Diese Hoffnung haben inzwischen viele Kollegen verloren und haben aufgegeben. Jetzt wollen wir die grünen Kreuze umlackieren auf Feuer-Rot. So rot wie die Zahlen die viele Betriebe derzeit schreiben. So rot wie das Rot an der Ampel, das für Stopp steht. Wer dennoch weiterfährt, gefährdet sein Leben und das seiner Mitfahrenden.
Die Wirkung
Stellt euch einfach mal vor, dass im Verlauf der nächsten Tage und Wochen überall #feuerroteHolzkreuze stehen! Auf euren Feldern, entlang von Straßen, Gehwegen oder Radwegen. Rund um die Dörfer oder in den Orten und Städten, am Bahnhof oder vor dem Supermarkt. Überall dort, wo viele Menschen vorbeikommen. Irgendwann wird das auch den Medien auffallen und sie werden anfangen zu fragen. Den Bauern, den Bürgermeister oder auch Verbände. Wir Bauern werden den Journalisten sagen, dass es Mahn-Kreuze sind, die auf die desolate Lage der Essensmacher hinweisen. So wie oben beschrieben. Euch wird da schon was einfallen, auch wenn ihr nicht zu einer der obigen Personengruppen gehört. Und noch einmal: es ist ein stiller Protest. Wer diese Aktion instrumentalisiert, schadet ihr. Wir brauchen das Verständnis unserer Mitbürger.
Motiviert auch eure Berufskollegen, die meinen, „dass das ja alles doch nichts bringt.“ Besinnen wir uns auf den unseren Genossenschafts-Gedanken. Wie sagte vor rund 200 Jahren F.W. Raiffeisen:
„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“
Was ihr tun könnt?
Das alles wird nur funktionieren, wenn viele mitmachen. Gebt diese Informationen deshalb auch an die weiter, die nicht im Internet unterwegs sind. Überzeugt sie, mitzumachen.
Was ihr braucht sind: zwei Bretter, etwas #feuerrote Farbe (RAL 3000) und ein paar Schrauben.
Ihr findet das lächerlich, albern oder primitiv? Ein Zeichen von Hilflosigkeit? Auch gut, dann feiert weiter euer Selbstmitleid, schimpft weiter über die korrupten Politiker, die unfairen Medien, den brutalen Einzelhandel und den undankbaren Verbraucher.
Es ist Zeit zu handeln. Jetzt.
(Das Logo dürft ihr gerne verwenden. Martin Grube hat es erstellt und freigegeben)
Noch ein Hinweis: redet nicht von Roten Kreuzen, weil der Begriff „Rotes Kreuz“ ja anderweitig besetzt ist. Redet immer von „feuerroten Holzkreuzen“.



RAL 3000, das Rot der alten Fahr Maschinen, oder als Zweitfarbe zu Mengeleblau kenne
ich aus meiner zwar erfolgreichen aber echten „Lehrzeit“ in einer kleinen Landmaschinen-
filiale. Wenn ich das gewußt hätte das ich 45Jahre später Kreuze damit anpinseln darf um
meinen Protest auszudrücken, wäre ich nicht Bauer geworden.
Wer hat die Digitalisierung der Landwirtschaft eigentlich 65 Jahre lang verhindert:
https://youtube.com/shorts/765juLdTb9A?is=r-IJQqoVVQc1wwNK
😜✊🦄
@RS Wahrscheinlich Politiker derselben Partei welcher mein Landesagrarminister /in angehört, welche sich zufällig angesprochen/angegriffen fühlten als ich beim Agrarantrag
zusätzlich mit 3 grünen Kreuzen unterschried und auch verfolgen wollten.
Nächstes Jahr probiere ich mal feuerrot, aber jetzt ist der Antrag nur noch digitalisiert und nur noch ein Passwort statt Unterschrift erforderlich oder möglich.
Haben die etwa was aus meiner Gerichtsverhandlung gelernt und tatsächlich umgesetzt ???
Nein nur die Bankverbindung wird ausreichend geprüft und jeder der unsere Zugangsdaten zB füt HIT hat kann uns im Antrag herumpfuschen. Sicher is das System noch lange nicht !
Da bräuchte es schon eine ordenliche Identifizierung über ELSTER Ausweisapp BUND ID,
Mein Justizpostfach oder anderen Authendifikator , wozu unsere Branche ja nicht Wert ist, weil wir nur am Subventionstuch nagen und den Drehstuhlpiloten nur viel Arbeit und Kontrollen bescheren.
Beim Zoll hat es 13 Jahre gedauert von der Ankündigung der elektronischen Brennerei-
anmeldung bis zur Umsetzung und die Fehlerquote beim Formular ausfüllen ist höher geworden als vorher bei analog, unter andern da die Plausibilitätsprüfung wie im Agrarantrag nicht ordentlich programmiert ist und sich ständig ändert.
Dazu heute auch das Beispiel der Fauxpass von Klingbeil mit der vorzeitigen Verkündung
der sofortigen Erhöhung der Tabaksteuer im Bundesanzeiger.
Unter solchen Bedingungen kann man hier nicht mehr Wirtschaften und schon gar nicht noch mehr digital. Bei den Gerichten hat die Digitalisierung zur dopppelter Zeit der Datenverarbeitung geführt, anstatt Zeit zu sparen. Durch die KI werden von den Bürgern selbst sehr viele und lange Klageschriften eingereicht welche geprüft werden müssen und das System demnächst zum kollabieren bringen.
Schuld ist der Rassismus in Deutschland! So wie kein bayerischer Bundeskanzler gewünscht wird, diskriminiert der Rest auch bayerische Technik.
Aber das bayerische Geld (Länderfinanzausgleich) wollen sie haben.
Schöne Beschreibung der deutschen Situation, von Prof. Sinn an der Uni Luzern vom 9.10.26….
https://youtu.be/yQdTSBHj8wk?is=MZxDFnB4fAPxQOLA
Speziell für Rebecca zum besseren Verstândnis der komplexen Lage….gerne geschehen.🤗
Sehr guter Vortrag, danke für den Link!
Minute 11:42…“Ukraine bis zum letzten Ukrainer unterstützen – alternativlos“
„Deutschlands klügster Professor“ gibt alles!
Die Profiteure von „Quantitative-Easing“ der letzten Dekaden seit der Dotcom Blase denken immer noch, man kann immer so weiter machen: Geld drucken und trotzdem niedrige Zinsen verkünden. Was für ein Voodoo!
Hätte er mal lieber aus Tomáš Sedláčeks „Die Ökonomie von Gut und Böse“ vorgelesen:
Die heutige Ökonomie hat die Priester alter Zeiten abgelöst: Sie gibt uns Dogmen vor, verspricht Erlösung durch Wachstum und droht mit Verdammnis (Krise, Inflation).
Erst die moderne Ökonomie hat das menschliche Begehren für unendlich erklärt und dieses nie endende Verlangen zum Motor des Systems gemacht (wer wächst, lebt; wer stagniert, stirbt).
Die Aussage mit der Ukraine hatte mich auch gestört…..der überwiegende Teil ist aber nicht zu diskreditieren Stadtmensch.
Ich warte immer noch auf deinen Lösungsvorschlag zur Rettung der Menschheit. Den Menschen umzuerziehen hat bisher nicht so richtig geklappt….und wenn die Hälfte intellektuell nicht in der Lage ist, die Situation zu erfassen, dann wird es auch schwierig eine Änderung herbeizuführen. Ergo: es wird, wie es wird.😎
Carpe diem!
„Den Menschen umzuerziehen hat bisher nicht so richtig geklappt“
Das überlasse ich der Natur. Die Frage ist nur, wie prima sich die übrig Gebliebenen anpassen können, wenn sie zahlenmäßig um ein zwei Drittel geschrumpft sind, aufgrund einer Natur, die die Rechnung stellt für so viel Wohlstand, der via Kredit aus der Zukunft in die Geganwart geholt wurde
Wer soll das Wissen wenigstens erhalten? Das ist gar nicht so einfach.
Theorie ist ja schön, wie sieht die praktische Umsetzung aus? Wie willst du 2,5 Milliarden Inder und Chinesen von deiner Idee überzeugen? Nur mal so, als Beispiel….
Kann es sein, dass die theoretische Vision allein zur eigenen Gewissensberuhigung herhalten muss, um keine Lösung anbieten zu müssen?
Ich habe keine Idee und ich will auch niemanden umherziehen. Die Macher machen und ich rede eben.
Musst du auch nicht…das Bokanowsky-Verfahren wird kommen und der Rest wird durch Viren und/oder Reservate erledigt.
„Ich warte immer noch auf deinen Lösungsvorschlag zur Rettung der Menschheit.“
@RS Bärendienst ist eine Lösung. Derzeit arbeiten ja schon Bären Länderübergreifend aktiv und übergriffig mit dieser Strategie.
@Stadtmensch
„Erst die moderne Ökonomie hat das menschliche Begehren für unendlich erklärt und dieses nie endende Verlangen zum Motor des Systems gemacht (wer wächst, lebt; wer stagniert, stirbt).“
Schauen Sie in die Natur: Alles was lebt, wächst, in jungen Jahren schneller als in späteren Jahren. Was nicht mehr wächst, stagniert und stirbt irgendwann. Mal früher, mal später.
Wachsen heißt Lernen. Und es gibt keine Grenzen des Wachstums, weil es keine Grenzen des Lernens gibt.
Individuell sieht das natürlich anders aus! Das meine ich jetzt nicht persönlich. Das kann jeder bei sich selbst beobachten, oder ?
Die Nichtanerkennung der Natur ist ein fundamentales Merkmal der Sozialisten und Kommunisten. Sie können ihr System ausschließlich durch die Änderung des Menschen zur Umsetzung ihres Idealbildes schaffen. Sie sind ein Feind des Individualismus und meinen, dass ausschließlich die kollektivistische Form zum Ziel führt. Wer es schafft beide Systeme so zu vereinen, dass von beiden das Beste genutzt werden kann, der hat den Jackpott gewonnen.
Die Ökonomisierung menschlicher Gesellschaften im Zuge der Sesshaftwerdung erforderte enorme Anpassungsleistungen menschlicher Wertesysteme. Das gilt bis heute, dass der sich frei wähnende Marktteilnehmer allein geldvermittelt mit anderen Menschen in Verbindung tritt.
Wieviel Einfluss hast du auf die Geldschöpfung?
Adam LeBor: Tower of Basel
Siehste…
Dieser Jackpott ist schon vergeben…an die Clique der rund 3000 Superreichen. Diese können sich voll ausleben und haben über den Rest die kommunistische Glocke gestülpt. Das will nur keiner so richtig wahrhaben…
So wird es wohl sein Peter….und der Michel kämpft derweil den Kampf, der seit 1918 entbrannt ist: Sozialismus versus Demokratie, Kollektivismus versus Kapitalismus.
Gleichzeitig nutzt der Chinese beide Systeme für sein Weiterkommen.
Wir haben keine Antworten darauf…..außer Köpfeeinschlagen, wie es scheint.
Ist eigentlich egal, welcher *.ismus da herbeiphilosophiert wird, die Glocke sitzt. Innerhalb der Glocke hat „man“ es geschaft unzählige Feindbilder zu forcieren, logisch wird das nicht immer friedlich ablaufen. Das größte Hindernis ist die Schwimmschicht zwischen den Jackpottinhabern und „denen da unten“; diese Masse an Funktionären, verblendeten Idiologen und biss`l Reicheren. Damit wird alles fein gehalten, wie beliebt. Um bei der Landwirtschaft zu bleiben: Die größte Sch. schwimmt immer oben…😉
Eher nur 2000 Konzerne der selbsternannten Welteliten des
Weltwirtschaftsforums (WEF)
Agenda 2030 „Ihr werdet glücklich sein und nichts mehr besitzen“
Klaus Schwab lässt Grüßen, der Erfinder des great Reset`s.
und unser young Leader´s von Merkel, Bärbock, Merz Heil,Spahn,Özdemir, Söder ect. haben es umgesetzt !
und jetzt haben wir den S, alles clever geplant.
Wieder eine tolle Initiative von BW finde ich! Auch das Statement dazu ist richtig, und zeigt die Probleme in unserer LW auf! Hoffe, das sich viele aktive Landwirte an der Aktion beteiligen , genauso wie es bei den grünen Kreuzen der Fall war!
Habe den Link mal an einige hiesige AG, GmbH und Bauern weitergeleitet…
Was hat das damit zu tun?
Weisst du nicht, dass Muslime kein Schweinefleisch essen, Kometbauer?
Sie essen bevorzugt Rindfleisch.
Neben Schaffleisch.
Ziegenfleisch bestimmt auch.
Bei der Gelegenheit eine Frage und eine Anmerkung.
Frage: Wie ist es eigentlich mit den heiligen Prinzipien des Gemeinsamen Marktes vereinbar, daß innerhalb der EU unterschiedliche Bedingungen gelten? Die Gurken müssen überall die gleiche Krümmung haben, aber z.B. die Regeln für Schweinemäster sind in Spanien anders als in Deutschland?
Anmerkung: Hier in der Gegend hatte ein Bauer Stiefel ans Ortschild gehängt – und mußte sie bußgeldbewehrt (!) wieder entfernen; dazu gab es irgendeine alberne Begründung im Stile von „Veränderung eines Hoheitszeichens“. Gottseidank gilt das für Kreuze auf Privatgrund nicht.
Lieber Bauer Willi,
unbedingt möchte ich festhalten, dass ich nicht meckern möchte, sondern wirklich Respekt für Ihre Top Arbeit in den Medien habe. 💪
Grüße S.H.
Dann nennen wir die roten Kreuze eben
Symbol der Restgeldempfänger.
Dass die landw. Preise und die Preise der Industrie nicht zusammenpassen, wissen wir schon lange,
sollte eigentlich zur Allgemeinbildung gehören, damit jeder man weiß, wo unserer Wohlstand her kommt.
„damit jeder man weiß, wo unserer Wohlstand her kommt.“
Ja, schön, aber so was erzählt man nicht im Barber Shop.
in der Schule sollte man das durchgehen, nicht auf der Straße oder im Frisörsalon.
Damit es jeder weiß, nicht nur die Traschweiber und -männer!
Ich schätze mal, dass es mind. 50% der Bevölkerung sowieso egal ist, bzw. sie zu dumm sind oder keinen Bock haben sich mit der Materie zu beschäftigen…..ist völlig normal, denke ich.
Die Diskussion findet innerhalb der Lobbygruppen und der Politik statt. Der Kunde stimmt an der Kasse ab, was ihm gefällt oder nicht.
🥱
Lieber Willi
Wir sind bei den Bauerndemos immer mitgefahren und haben auf unsere Bedenken aufmerksam gemacht
Leider wurden wir alle nicht wahrgenommen bis in Biberach ein Meterstab eine Autoscheibe eingeschlagen hat
Aber dann wurden sehr viele Kollegen mit bis zu 5000 Euro verurteilt
Das haben wir alles nicht nötig
Der Tag kommt an dem die alle nach Essen betteln
Eventuell ist es dann zu spät aber ich bin mir sicher bei uns zwei hat es was auf dem Tisch
Und genau so sage ich es jeden Tag unseren Kritikern
Der eine oder andere gibt mir recht aber hat es schon zwei Minuten später wieder vergessen
Wir sind alle verloren aber die anderen mehr als wir Bauern
Bin bis jetzt für eine volle Unterstützung der Ukraine. Die Diskutanten hier bringen mich zu dem Gedanken, daß diese Unterstützung dazu führt, daß die Ukraine Ihre Produkte vergünstigt exportieren kann aufgrund unserer Zahlungen. Die EU und D könnte die Förderung so umstellen, daß die Förderung für die Ukraine in Höhe des Differenzbetrages zwischen deren Exportpreis und unseren Erzeugungskosten liegt. Beispiel: Ukraine-Exportpreis 20€, unsere Erzeugungskosten 25€. Importeure müssen 25€ zahlen, 20€ bekommen Ukrainische Erzeuger, 5€ bekommt der Staat Ukraine für die Kriegsführung.
Die Ukraine kann doch gar nicht mehr liefern: In den Schwarzmeerhäfen sind die Hafenanlagen dauerhaft zerstört (das betrifft auch langfristig den weltweiten Export von z.B. Getreide), die Donau (Schifffahrtsweg nach Europa) ist (wie der Rhein) dieses Jahr fast ausgetrocknet und kaum noch schiffbar, aktuell laufen ukrainische Verhandlungen mit Polen und Ungarn, Export-Getreide mit Lkws über den Landweg zu transportieren, was logistisch schon extrem ineffizient und teuer ist.
Ungarn zumindest hat die Überfahrten über Land teilweise zugesagt, aber nur unter der Bedingung, dass die Lastwagen versiegelt sind, um den heimischen Markt intakt zu halten. Die Ukraine wird ihr Getreide nicht mehr los.
Lieber Willi. Ich kenne Sie nicht, aber ich glaube gerne , was Sie hier be- schreiben. Das Symbol – ein Rotes Kreuz – hat ja was besonderes und ein Kreuz ist immer auch das Symbol besonderer Bedeutung. Ich arbeite in einem völlig anderen Bereich. Seit 28 Jahren helfe ich mit meinen Therapiehunden traumatisierten und sterbenden Kindern. Auch hier gibt es eine oder keine staatliche Intervention. Ich könnte gleich 10 rote Kreuze aufstellen aber habe nicht mal mehr dafür das Geld. Es ist unfassbar was passiert ist und das Behördenrum sorgt nun für den Rest. Es knallt und weg ist alles aus den letzten 20 Jahren. Die Industrie hat wesentlichen Anteil daran, was Sie als Landwirt auf ihren Feldern tun. Denn der Verbraucher will das Beste für das Wenigste und dabei werden die Landwirte und sich Winzer immer weniger. Es ist sie mit den Bienen.- alle wissen , dass wir sie lebenswichtig benötigen- doch die wenigsten tun mehr als ein Insektenhotel aus dem Baumarkt- und die Landwirte – sterben aus – werden klein gehalten und wehe sie haben den Mut zu demonstrieren dann verlieren sie die Subventionen oder oder oder …. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit den Kreuzen und wie gesagt … ich könnte gleich mehrere aufstellen. Liebe Grüsse und viel Erfolg
Danke. Ich kann Sie gut verstehen und Ihr Unverständnis nachvollziehen.
Ich geh mal Farbe kaufen….
Lieber Bauer Willi,
die Idee ist zwar ganz nett, aber die konkreten Forderungen sind dilettantisch:
Agrargipfel – hahahah
Wertschöpfungskette – der LEH soll hier wohl freiwillig den Bauern „was zu verdienen geben“ – auch da nur ein müdes hahaha
Echte, harte Forderungen sind nötig.
Z.B. Zuckersteuer wieder abschaffen, Heizöl für Landmaschinen zulassen (wie in anderen EU-Staaten) etc .
Ich tue mir zwar auch seehr schwer mit dem Glauben an die Umsetzung, zumal mit unseren derzeitigen Politgrößen. Aber bei solchen klaren und direkten Forderungen ist ein Erfolg / Mißerfolg sichtbar und es bringt allen direkt was.
Und man wird nicht so veräppelt.
Ich wäre für andere Vorschläge für klare und ganz konkrete Forderungen offen.
@S.H.
Zuerst ist es einmal wichtig, dass wir überhaupt gehört werden. Damit beginnt ja das Problem. Oder können Sie mir einen Termin mit den CEO´s von Rewe, Edeka, Lidl und Aldi besorgen?
Meckern ist immer sehr einfach… machen schon schwieriger. Stellen Sie ein #feuerrotes Holzkreuz auf? Oder belassen Sie es dabei?
Würde mich freuen, wieder von Ihnen zu hören. Rechnen tue ich nicht damit, weil ich nach 11 Jahren in den Sozialen Medien meine Pappenheimer kenne.
Du kannst das heizöl in den neuen Motoren gar nicht fahren. Viel zu viel Schwefel drin.
Vielleicht etwas außerhalb des Themas. Bis zum EU-Beitritt Finnlands 1995 gab es sog. Moottoripolttoöljy (Heizöl) für Touristen, Landwirtschaft und Bootsmotoren an separaten Zapfsäulen bei den Tankstellen zum Tanken. Touristen deshalb, um den Tourismus, insbesondere für die Nordlandstrecken, anzukurbeln. Der Literpreis lag bei ca. -,50 DM, was in etwa 40-45% des regulären Dieselpreises entsprach. Mein Freund hatte eine eigene Tankstelle auf dem Hof für seine Trecker und Waldmaschinen, der Preisvorteil dadurch war schon erheblich.
Übrigens war das Heizöl für Autos mit skandinavischen Nummernschilder verboten, insbesondere Schweden wollte den Schmuggel verhindern.
Man müsste das ganze System umdrehen,
und zwar so, dass Rohstoffe teurer sind als menschliche Arbeit.
Das wäre dann auch umweltfreundlicher.
Nicht die Bauern mit ihren Spritzfass und anderm Hightech haben der Umwelt geschadet, sondern der degradente Städter.
„sondern der degradente Städter“
dekadent
Mache mit Landkreis Emmendingen.
Ah, mal wieder Bauer Willis Kleinbauernschimpfe über Verbraucher und die böse, bauernfeindliche Welt.
Ich zitiere mal: „Damit eines klar ist: Die AfD ist für mich als Bürger aus verschiedensten Gründen nicht wählbar.“ Findet man ziemlich aktuell in Ihrem Blog. Und dazu gibt es jede Menge CDU-Lobhudelei.
Wuchender Bürokratiewahn, Klimairrsinn, „Energiewende“, eine Ukraine-Politik, die Energie zunehmend unbezahlbar macht, Steuererhöhungen, NGO Förderungen… Alles Punkte, wofür die CDU, die Sie lobpreisen, verantwortlich ist. Ob die AfD es besser macht, wissen wir nicht – dass die CDU es nicht kann, ist über Jahrzehnte belegt.
„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten.“
Also hören Sie auf mit Ihrem gebetsmühlenartigen Gejammer. Sie unterstützen eine Politik, die die Menschen arm macht, und fordern von den Bürgern, die die Folgen dieser Politik ertragen müssen, zusätzliche Solidarität ein, um diese für die Gruppe der Bauern (der auch Sie angehören, welch Zufall) abzufangen.
Verbraucher können jeden Euro nur einmal ausgeben. Wenn Krankenversicherung, Energie- und Mobilitätskosten, Mieten und das allgemeine Leben immer teurer werden, muss am Ende eben beim Essen gespart werden.
Unabhängig davon liest man bei Ihnen so gut wie nichts darüber, dass Ihre lobgepreiste CDU und deren Führung sehr aktiv den EU-Beitritt der Ukraine fördern.
Die polnischen Bauern haben längst begriffen, was das bedeutet, und sind auf den Barrikaden – was von unseren Qualitätsmedien, aber auch den Deutschen und Europäischen Bauern weitgehend ignoriert wird.
Von Ihnen werden wir wahrscheinlich, wenn es so weit ist, wieder nur lautes Gejammer mit Schuldzuweisungen an die ganze Welt und vor allem an die Verbraucher hören.
Fakt ist: Dank der Politik Ihrer geliebten CDU wird der EU-Markt dann mit ukrainischen Billigprodukten überflutet, während ein riesiger Teil der EU-Agrarsubventionen in die Ukraine fließt. Kleiner Reminder, man kann jeden Euro nur einmal ausgeben. Kleiner Trost für die Deutschen Bauern, das Geld was sie nicht erhalten ist nicht weg, es hat nur jemand in der Ukraine.
Schöne neue Welt. Schnitzen Sie sich schon mal noch ein paar Kreuze zum aufstellen auf dem Acker wenn es soweit ist, vielleicht dann in den Farben der Ukraine um das Ganze bisschen bunter zu machen.
@Rebecca
Sie haben jetzt Ihrer Wut freien Lauf gelassen. Sie kritisieren Bauer Willi. Kann man machen, aber ich fände es interessant, jetzt von Ihnen konkrete Vorschläge zu hören, was man anders und besser machen könnte.
Wenn ich Bauer Willi richtig verstehe, geht es ihm darum, alle Verantwortlichen an einen Tisch zu holen. Das finde ich gut und richtig.
Was unternehmen Sie eigentlich konkret um die Situation für die Landwirtschaft zu verbessern?
Es gibt ein klares demokratisches Votum gegen ungekennzeichnete Gentechnik und allzu massenweise Glyphosat-Anwendungen. Diese Themen müssen aufwändig umschifft werden.
P.S.: Test! Ist mein Account gesperrt? Mein letzter Beitrag war gelöscht worden. Inhaltlich war der eigentlich gar nicht so schlecht, und ich konnte ja nicht wissen, dass da gerade eine andere Kampagne in Vorbereitung war. Aber trotzdem: Frisches Forum!
@Strohbert
Ich verstehe nicht, was Ihr Kommentar mit dem Thema zu tun hat…
Strohbert
1 . Bei uns ist Gentechnik verboten.
2.. Es wird nicht massenweise Glyphosat angewendet.
Erstmal informieren und dann behaupten, besonders hier bei Fachleuten kann man so etwas nicht einfach so behaupten, denn dann blamiert man sich!
Wie willst du Leute an einen Tisch holen die Brandmauern errichten. Die wollen nicht verhandeln. Wenn die Aktion funktionieren soll müssten wirklich massenhaft Kreuze aufgestellt werden. Die Landwirtschaft ist sich aber nicht einig und viele haben auch von der seit Jahren zu diesem Chaos führenden Politik profitiert.
@EWN…
In 2019 wurden rund 20.000 Grüne Kreuze aufgestellt…
Stellen Sie auch ein oder zwei auf?
Wir werden zum kommenden Wochenende sehen, ob die Aktion funktioniert… Noch ist es zu früh, darüber zu spekulieren
https://www.haller-kreisblatt.de/lokal/versmold/22620361_Angst-vor-dem-Hoefesterben-Versmolder-setzen-beeindruckendes-Zeichen.html
Es gab damals schon rote Kreuze…so ganz neu ist die Idee daher nicht.
Mehr als Symbolkraft hat das ganze aber auch garnicht.
Es wird keinen „Bauerngipfel“ mehr geben, sosehr sich BW das auch wünscht.
Probleme haben alle Bereiche – weil ein totales Politversagen bei Bund, Land und EU seit vielen Jahren stattfindet.
Längst hat es nicht nur die Landwirtschaft erreicht, sondern fast alle Wirtschaftsbereiche, hier ein Sonderlösung für einen Bereich zu suchen ist naiv, total naiv.
Was Bewegung bringen kann, ist die AFD zu wählen, nicht – weil sie Lösungen hat – sondern, damit sich die anderen Gruppen überhaupt bewegen. Das tun sie jetzt nicht, es werden nur die Futtertröge verschoben und gefüllt.
Jeder der wach ist und informiert, weiß dass die BRD nur noch eine Wirtschaftswachstum hat, weil sie in Rüstung investiert. Wohin das führt ?
Zu Frieden ?
Die Landwirtschaft lebt in einer politischen Blase, sie glaubt immer noch an die Bauernvertreter und an Parteien die vor 40 Jahren diesen Berufsstand gefördert und unterstützt hat.
…und wer glaubt, die LW ist in schlechten Zeiten der Gewinner, weil wir Nahrungsmittel produzieren. Jeder Quadratmeter lw. Nutzfläche, jeder Tierhalter, jedes Tier ist registriert, hinterlegt und abrufbar – und zwar EU weit. Kommt es zu Hungersnöten werden die Hoftore geöffnet, und zwar weit – bei der Verteilung darf der Inhaber mithelfen.
Darüber habe ich schon mal geschrieben, was mir eine Verwaltungsbeamter geschildert hat. Die Lebensmittelkarten sind schon lange gedruckt…
Ich sehe es ganz genauso Franz! Der intellektuelle Überbau unseres Landes hat sich schon lange aus dem Diskurs verabschiedet, bzw. wurde übernommen von individualistischem Gedöns inkl. kollektivistischen Phantasien basierend auf ideologisch-infantiler Weltanschauung. Ich sehe aber wirklich kein Licht am Ende des Tunnels….🤔
Franz Müller, ich sehe das ebenso wie Sie. Doch die roten Kreuze könnten auch bei dem Einen oder Anderen wenigstens bewirken, dass sie man sich als Konsument endlich mal ein paar Gedanken macht, wo die Lebensmittel eigentlich her kommen. Und von wo Lebensmittel kommen sollen, sobald die Landwirtschaft in Deutschland zusammenbricht.
Nur wenn der ganze Mittelstand, die ganze Bevölkerung, friedlich ! bei den Bauerndemonstrationen mit macht kommt es noch in der Politik an.
So schwarz wie gerade habe ich die Zukunft noch nie gesehen.
Ich würde die Kreuze zur Hälfte schwarz anmalen und die andere Hälfte in Regenbogenfarben. Dann entstehen ganz viele Fragezeichen in den Köpfen und man kommt evtl. ins Gespräch.😉
die Lebensmittelkarten wurden alle entsorgt 5 Jahre nach der Wiedervereiningun und der Zivilschutz extrem zurükgefahren.
Dann müssten aktuell ja neue gedruckt wurden sei, aber vielleicht nur für aktuelle Kriegsgebiete und Geflüchtete ? Unsere Verwandtschaft in der Ukraine hat keine bekommen,warum sollten wir hier den Vorreiter sein ?
Als wir vor 30 jahren einen bestehenden Aussiedlerhof übernahmen, gab es ja leider keine Förderung hierfür. Das Einzige was uns der Amtsleiter damals Anbieten konnte, war der 6 Tonnen schwere Tresor aus dem Keller des Landwirtschaftsamtes in welchen damals die Lebensmittelkarten für den gesamten Landkreis gelagert wurden.
Er wurde nicht mehr benötigt und wir könnten ihn in Zukunft wahrscheinlich nutzen da wir so viele Neider hätten.
Nach arbeitstechnischer und finanzieller kalkulationentschieden wir das Angebot abzulehnen.
Es gab eine Verwaltungsreform und das Amt wurde geschlossen. 2 mal hat das Gebäude des ehemaligen Reichsnährstandes den Eigentümer gewechselt. Nach Amtsfleiß der nachfolgenden Eigentümer steht der Tresor wohl immer noch dort, vielleicht sogar noch gefüllt mit alten Lebensmittelkarten aus dem kalten Krieg und etwas Amtsschimmel ?
und der Schlüssel zur Kontrolle der der Amtshandlungen wird wohl auch zufällig verloren gegangen sein ?, so meine einschlägigen Erfahrungen mit den Ämtern hier vor Ort.
Franz M. hat geschrieben:
Die Landwirtschaft lebt in einer politischen Blase, sie glaubt immer noch an die Bauernvertreter und an Parteien die vor 40 Jahren diesen Berufsstand gefördert und unterstützt hat.
Ich denke die Parteien fördern noch immer die Landwirtschaft. Aber halt nur noch die oberen 10 000. Ställe kriegen die Bauern ja halb geschenkt.
Und natürlich die Abteilung Lug und Betrug.
Sobald es Regenwetter gibt, also in den nächsten Tagen, fangen wir an das grosse grüne Kreuz zu übermalen und ein paar neue Kreuze zu setzen. Ganz egal ob es am Ende noch was nützt oder nicht, nichts machen und (sich) aufgeben ist keine Lösung.
In China soll die Farbe feuerrot übrigens Geld anziehen. Alleine dies ist doch schon ein weiterer guter Grund um Kreuze zu stellen !
Nochmal, „die“ Landwirtschaft gibt es nicht. Heute in Top Agrar ein Interview mit einem Lebensmittel Verbandspräsidenten:
https://www.topagrar.com/schwein/news/der-trend-geht-weg-vom-schweinefleisch-20030335.html
Ich sehe da wenig bis gar keine Lösung. Er verhält sich dort ja so als sei er an einer Lösung interessiert und der Verband täte alles dafür. Nur in anderen Interviews mit ihm aus vergangenen Jahren bekennt er sich zu der kompletten woken Agenda des Staates die die ganze Misere auf die Spitze treibt. Schwein wird unter den gegenwärtigen Vorraussetzungen in Deutschland ein Nischenprodukt. Gruß a. n die Ackerbauern, wo bleibt das Futtergetreide?
@Ewna….
Für den Fall des Rückgangs bei der Futtergetreidenachfrage, wird wieder an die energetische Nutzung des Getreides gedacht. Schon seit einiger Zeit laufen Züchtungsvorhaben bezüglich proteinarme Getreidesorten.
Hallo Landmensch,
es geht hier nicht um „Wut“, sondern um Analyse von Ursache und Wirkung. Wer die politische Ursache der Misere (den Kurs der CDU/CSU) aktiv verteidigt, sollte sich nicht über die wirtschaftlichen Folgen für die Landwirtschaft beschweren.
I Was ich direkt machen, ich kaufe das meiste bewusst entweder direkt oder zumindest möglichst regional.
Konkrete Vorschläge hab ich gemacht (siehe Kommentar weiter unten), daher nur kurz:
1. Vermarktung statt Gejammer: Das Zerschlagen der CMA ohne wirkliche Alternative war ein schwerer strategischer Fehler. Die Bauern sollten aufhören, die Verbraucher zu beschimpfen, und stattdessen über professionelles Marketing, Emotionen und gezielte Aufklärung Werte vermitteln. Weil heute auch ein Bauer oder ein anderer Laie einen WordPress-Blog installieren und bedienen kann, wird er dadurch noch nicht zum Marketingprofi.
Ach ja, warum prangern eigentlich zumeist nur Tierschutzorganisationen die katastrophalen Haltungsbedingungen in den Mercosur-Staaten massiv an? Kotau der Verbände und Lautsprecher vor der Politik, wiederum in Gestalt der CDU und des Lügenkanzlers?
2. Politische Rahmenbedingungen ändern: Man kann das Problem nicht isoliert betrachten. Solange die von Bauer Willi gelobte Politik durch Energiewende, Klimarettung, Bürokratiewahn und überall steigende Kosten die finanzielle Basis der Bürger zerstört, fehlt schlicht das Geld an der Ladenkasse. Man kann jeden Euro nur einmal ausgeben. Meine konkrete Lösung wäre daher ein radikaler politischer Kurswechsel hin zu Entlastung und Wirtschaftlichkeit. Mit der CDU nicht zu machen. Mit der FDP auch nicht – ich kann mich noch gut an die Enttäuschung der Bauern erinnern, die die FDP in die Ampel gewählt haben. Was bleibt also?
Zum Punkt mit dem „runden Tisch“: Alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, klingt in der Theorie immer nett und harmonisch. Wie ein Stuhlkreis. In der Praxis führt das seit Jahren zu nichts außer zu weiteren ergebnislosen Gesprächskreisen. Ein runder Tisch ändert nichts daran, dass in der EU-Agrarpolitik unter CDU-SPD-Einfluss die Bürokratie weiter wuchert und die Schleusen für ukrainische und andere Billigimporte geöffnet werden, was den heimischen Markt für die Erzeuger weiter unter Druck setzt.
Was ich noch konkret unternehme? Ich benenne die Realitäten und die falschen Versprechen, statt das Problem durch das immer gleiche, wirkungslose Verhalten weiter anzufeuern. Es ist aber nicht die Aufgabe des Verbrauchers, die Fehler einer fehlgeleiteten Verbandspolitik finanziell aufzufangen.
Wer jahrzehntelang die Agrarpolitik des „Wachse oder weiche“ hochgehalten, die Industrialisierung der Landwirtschaft vorangetrieben und kleinere Familienbetriebe systematisch geopfert hat, darf sich heute nicht wundern, wenn dieses System kollabiert, sobald die Rahmenbedingungen härter werden. Wer Wind sät, wird Sturm ernten – das gilt auch für die deutsche Verbandspolitik.
Und ich weise darauf hin, dass runde Tische und bunte Kreuze nur Aktionismus und keine Lösung sind. Vielleicht denkt der eine oder andere mal nach. Während die heimischen Bauern durch immer strengere EU-Auflagen bei Bürokratie, Tierwohl, Klimaschutz und Pestizideinsatz unter massiven wirtschaftlichen Druck gesetzt werden (was das Höfesterben beschleunigt), öffnet Mercosur die Tore für Agrarimporte aus Südamerika, die zu völlig anderen Standards produziert werden. Wo war hier der Aufschrei, die Demos, um das zu verhindern? Genau hier hätten die deutschen Bauern breiten Rückhalt in der Bevölkerung gehabt. Die Protestaktion Anfang des Jahres war ja eher überschaubar. Warum wird das statt Verbraucherschelte nicht weiter verfolgt? Weil es momentan auf Eis liegt?
Sehr kurzsichtig. Und zum Schluss: Unsere Arbeitswelt wird sich in den nächsten Jahren drastisch ändern. Das ist einfach so, damit müssen wir leben. Viele Wünsche und Träume werden sich in Luft auflösen. Und so wird auch der Traum vom Agrarmanager, der eher im Büro sitzt und einen modernst ausgestatteten landwirtschaftlichen Großbetrieb führt, für viele platzen. Wer mit den großen Hunden bellen will, muss auch das Bein heben können.
Klar, die großen Landmaschinen und die andere Technik sind cool und faszinierend, aber die Frage ist: Trägt das ein Zukunftskonzept? Wir müssen nicht zurück zu Bullerbü, wo der Bauer mit dem Pferd pflügt, aber wir sollten erkennen, dass neue Konzepte und eben auch ein endliches Wachstum nötig sind, um zu überleben. Es sind ja nicht nur Bauern – auch andere Handwerker, Metzger, Bäcker etc. kämpfen ums Überleben. Und sind die erst mal weg, kommen sie wahrscheinlich auch nicht wieder. Das ist das Schlimme. Und darüber sollten wir reden.
Es wäre im übrigen wenn man schon Kreuze aufstellt, sicher sinnvoll darüber nachzudenem mal über den Tellerand zu schauen, und Handwerker mit ähnlichen Problemen mit ins Boot zu holen. Die Läden wären reale Plasttformen für Informtionen, und ideal um der Kampagne zu mehr Reichweite zu verhelfen.
Schöne Aneinanderreihung von Schlagworten, Allgemeinheiten und Besserwissen…haben wir alles schon durchgekaut und wiedergekäut in den letzten Jahren. Am Ende bleibt nichts weiter übrig, als weitere Schlaumeier*innen.
Schön, ich war in den letzten Jahren nicht hier als das alles „durchgekaut“ wurde. Dann sind ja die Positionen bekannt,
Und nun? Wie weiter? Kreuze aufstellen und weiterjammern bis jemand das Licht ausmacht?
Das Wichtigste ist am Anfang das Lösen der Fesseln in allen Bereichen, die sich der unsäglichen staatlichen Regulieren unterwerfen mussten. Reduzierung der Partikularinteressen, der NGO -Hörigkeit, eine Föderalismusreform und eine Reform der EU. Danach geht es weiter. Die ersten Schritte werden aber bereits so große Widerstände auslösen, dass weitere Schritte wohl kaum denkbar sind.
weiter oben gibt`s die Rubrik „Archiv“; einfach mal verstehendes Lesen probieren!
@Rebecca
Vielen Dank für Ihre sehr ausführlichen Worte. Manches sehe ich so wie Sie, anderes wiederum nicht. Als Landmensch kenne ich viele Landwirte, die ihre Nische gefunden haben. Das ist gut so, allerdings gibt es nicht für jeden eine Nische.
Dass Sie regional einkaufen ist lobenswert, aber auch hier: kann nicht jeder. Wer im Vorort einer Großstadt im Hochhaus im 14. Stockwerk wohnt, hat schlicht nicht die finanziellen Möglichkeiten. (Und er wird den ganzen Trubel um Ernährung nicht verstehen, weil er andere Prioritäten setzt)
„Als Landmensch kenne ich viele Landwirte, die ihre Nische gefunden haben. Das ist gut so, allerdings gibt es nicht für jeden eine Nische.“
Eine Nische ist nur so lange eine Nische, bis andere das auch erkannt haben.
Dann ist die Nische ein zweites Standbein. Dann müssen noch weiter dazu: Gastronomie und 3 Putzstellen für die Ehefrau.
@Rebecca
Si tacuisses…
dito 🙂
Willi , großes Lob . Du hast alles auf den Punkt gebracht. Alle sollten diese Aktion unterstützen , auch wenn es in diesem Moment nichts bringt, aber wir Bauern schauen weiter ! Die Zahlen des BML über die Getreideernteergebnisse stimmen aus meiner Sicht nicht , sondern die Mengen sind erheblich kleiner. Außerdem muss die sehr kleine Maisernte durch Weizen substituiert werden. Wegen der sehr kleinen Grundfutterernte muß mehr Getreide im Kraftfutter eingesetzt werden. Die Weizenexporte aus Frankreich laufen auf Vollast weil die Ukraine und Rußland nur 10-20% ihrer Getreidemengen liefern können durch die Kriegshandlungen. Habe auch errechnet , daß die Welternte auch 70 – 100 Mill. Tonnen niedriger ist als veröffentlicht wird. In unserem ldw. Bereich gibt es keine Markt-, sondern nur politische Preise, denn sonst hätten wir nicht 200 Euro/to sondern über 300 Euro/to Weizen. Genauso beim Zucker wo erste Berechnungen eine um 4 Mill. Tonnen geringere EU-ERnte ermittelt haben und wir nach Abbau der Vorräte rd. 2 Mill. Mangel haben werden. Das alles wird durch politische Desinformation verdeckt. Genauso verhält es sich mit Erdgas und Diesel. Mangel an allen Stellen der Versorgung. Bin gespannt wie die nächsten 15 Monate laufen , denn dann wird sich die Lage erheblich verschärfen. Bis dahin hat man die staatl. Notvorratslager geleert und der weltweite Düngermangel wird auch seine
Hungerspuren hinterlassen haben. In Leuna wird kein Dünger mehr produziert und in Pisteritz läuft die Produktion auch nur zu rd. 50% wie man hört , weil die Bauern nicht mehr aus Geldmangel kaufen können. Während die Agrarpreise seit Jahren stagnieren haben sich die Betriebsmittelpreise verdoppelt . Das hält keiner aus, auch in der restlichen Wirtschaft nicht. Nur der LEH fröhnt sich bester ökonomischer Gesundheit , weil er der Vollzieher der Politik ist alle Einkaufspreise niedrig zu halten bis zum „bitteren Ende“. Dieses Ende steht in den nächsten unter fünf Jahren vor der Tür und unsere politischen und wirtschaftlichen Abzocker holen jetzt noch einmal richtig aus um noch in dieser Zeit ordentlich Kasse zu machen , denn danach kommt die Abrechnung für die gebrochenen Verträge und Gesetze. — Deshalb bin ich dafür unsere „Roten Kreuze “ aufzustellen und natürlich in die größeren Städte zur DEMO zu fahren. Das wird Gleichgesindten Mut machen dabei zu sein.
moin die Situation ist sehr gut beschrieben! ich denke man sollte vielleicht erstmal zehn große Kreuze bauen und diese vor dem Bundestag aufstellen! schönen Sonntag und Lebensweise nun weiß
moin ich habe vergessen zu erwähnen, dass es so für uns Landwirte günstiger ist und dir das ganze bestimmt im Fernsehen weit verbreitet wird!
Die Landwirtschaft hat in Deutschland keinen Stellenwert nur ein Spielball für Politik und L.E.H. Ein Land das die eigene Nahrungsmittelversorgung vernichtet und diese aus anderen Ländern importiert die die Deutschen Standards und Vorschriften nicht erfüllen ist egal Hauptsache es können im Gegenzug Industriegüter exportiert werden. Wenn es einmal soweit kommen sollte das unser Land im großen Masse auf Nahrungsmittelimporte angewiesen ist werden die Preise sicher nur eine Richtung kennen teuerer .Dann heißt die Devise zahlen oder Hungern es kann auch sein das aus Umweltgründen ( Trockenheit Überflutung Schädlingsplagen ) die eigene Bevölkerung zuerst ernähren So für unsere Bevölkerung nicht mehr überrig bleibt und nicht mehr bezahlbar wäre.Bei der Lebensmitteproduktion werden die Produzenten (Landwirtschaft) nicht fähr bezahlt und vom LEH und Handel abgezockt bis der letzte Hof seine Tore schließt Ich Hoffe das die Politik und unsere Gesellschaft darüber nachdenken was hier auf dem Spiel steht bevor es zu spät ist. Ich Glaube nicht das sich was ändern wird denn wir sind nur die Landwirtschaft und der Bevölkerung eigentlich egal
Ich will hier niemandem den Mut nehmen, bin aber davon überzeugt, dass dieser Aufruf hier verhallen wird wie der Ausruf „Gut gebrüllt Löwe“ des Demetrius, in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Wobei sich da auch noch herausstellte, dass der Löwe nur ein Schreiner war und das Brüllen nur in einem „Oh“ bestand.
Eine andere Erkenntnis ist, dass eine Waffe durch ständigen Gebrauch stumpf wird. Es hat Demos gegeben, es hat Schlepperdemos und grüne Kreuze gegeben. Es hat „letzte Hemden“ und Stiefel an Ortsschildern gegeben und jetzt kommen die roten Kreuze. Werte Kollegen, damit kann man keine Katze hinter dem Ofen hervorlocken. Wir freuen uns über die Erfolge unserer französischen Berufskollegen, wollen aber deren Einsatzmittel selbst nicht anwenden. Alle effektiven Mittel scheitern an ethischen und moralischen Wertvorstellungen vieler Berufskollegen. Warum nicht einfach mal die Gullys mit Milch fluten? Ach ja, die Lieferverpflichtung? Warum nicht einfach mal die Verarbeitungsbetriebe leerlaufen lassen? Vier Wochen kein frisches Fleisch wird seine Wirkung zeigen. Kommt mir jetzt nicht mit „dann liefert das Ausland“. Die benötigten Mengen können von dort gar nicht kommen. Das Gegenteil behaupten nur die Verarbeitungsbetriebe. Zwei Wochen keine Frischen Eier und die Regale sind leer. Sobald sich ein Engpass andeutet, verfällt die deutsche Kundschaft in Panik und kauft weit über den Bedarf; wenn so viel Ware dann noch vorhanden ist. Erst die Unruhe unter den Verbrauchern wird die Politik bewegen. Aber, diese Zeit der Warenzurückhaltung muss man sich leisten können. Genau da allerdings liegt der Knackpunkt in der Landwirtschaft.
1. Nur was knapp ist. ist auch teuer
2. Vollkosten deckende Preise kann es nur geben für begrenzte Mengen. Wem will man welche Vertragsmengen anbieten?
3. Für manche Betriebe ist jeder Preis zu niedrig.
@Kemetbauer
Es ist wie immer: alles wissen, was NICHT geht…vor allem die Bauern selbst.
Bei Facebook habe ich gerade die Marke von 80.000 Aufrufen geknackt. Das macht Hoffnung.
Klar, eine Wiederholung der Grünen Kreuze ist nicht so einfach. Diesmal ist aber der Frust noch größer, weil wirklich (fast) alle Essensmacher unzufrieden sind.
@BW
„Wie immer“? So gut und intensiv ist der Gedankenaustausch hier nicht, um zu diesem Schluss kommen zu können.
Aber zurück zum Thema. Es beginnt schon mit dem Kreuz. Das Kreuz ist ein religiöses Symbol und schon deshalb nur noch eingeschränkt aufmerksamkeitserregend. Wo/wer ist die Zielgruppe für diese Aktion? Aufgestellt werden die Kreuze wohl in erster Linie auf dem Land. Sind dort die Menschen, die man ansprechen möchte? Welche Aussage sollen die unbeteiligten Menschen mit dem Kreuz verbinden? Die Verbindung Religion/Landwirtschaft sollte aktuell obsolet sein. Zumindest hier im Osten, spielt die Religion fast gar keine Rolle mehr. Die rote Farbe ist eine Signalfarbe. Eine Steigerung wäre dann die Farbe Schwarz. Ist ist das die angedachte Steigerung.
@AK hatte es schon geschrieben. Auskömmliche Preise gibt es nur für knappe Ware. Die deutsche Landwirtschaft produziert immer noch zu viel und zu wenig effizient. Dass es auch anders geht, belegt die Preisentwicklung am Rindfleischmarkt. Die Produktion ist in den letzten 10 Jahren um fast 30% zurückgegangen. Trotz knapper Gelder wächst die Nachfrage nach Rindfleisch; im Gegensatz zum Schweinefleisch. Solange alle glauben möglichst viel produzieren zu müssen, wird sich am Markt keine positive Veränderung einstellen. Wir sind zu viele und wir produzieren zu viel.
…und du hörst dann als erster auf?
@P
Wer wann aufhört, das entscheidet der Markt oder die Bank oder, im günstigsten Fall, der Bauer selbst. Die Struktur meines Betriebes ist durchaus zukunftsträchtig.
Genau darum geht es doch. Der Bedarf ist da, nur die Beschaffung findet mehr und mehr im Ausland statt. Und genau das hat BW doch beschrieben und das macht uns allen doch diese Sorgen. Es ist halt die Frage, ob wir noch gebraucht werden (dafür brauchen wir auch auskömmliche Bedingungen) oder eben nicht. Keine Lippenbekenntnisse mehr.
@sg
Hier wird immer so getan als gäbe es nur einen Warenimport für ldw. Produkte. Bei den tierischen Erzeugnissen sind Im.- und Export ausgeglichen. Bei dem pflanzlichen Produkten überwiegt der Import. Getreide und Ölsaaten sind da mengenmäßig ganz vorn mit dabei. Wertmäßig sind vor allem Obst und Gemüse zu nennen. Beim Getreideexport spielt vor allem die Nachfrage nach Speiseware für Schwellenländer eine große Rolle. Beim Import ist auch der Hartweizen vorn mit dabei. Hartweizen und Ölsaaten, als auch Backweizen, sind ganz offensichtlich hier nicht in ausreichendem Maße zu produzieren. Beim Obst und Gemüse würden die Winter auf das DDR-Niveau zurückfallen; ohne den Import.
Wer ökologisch denkt, kauft die gesund produzieren Nahrungsmittel der hiessigen Landwirtschaft,
nicht nur wegen regionaler Erzeugung, sondern auch wegen der Landschaftspflege…
Das müsste zum Zeitgeist werden.
Die Muslime verlangen Rindfleisch, dadurch der Zuwachs an Verbrauch.
Die meisten landw. Produkte werden ja aus dem Ausland geholt, damit die unsere Industriegüter abnehmen. Der Verbraucher hat den Vorteil.
Deswegen sind wir die
Schwarzen Schafe
unserer Volkswitschaft.
Was können die roten Kreuze daran ändern?
@I
Sei meinen, dass wir erst seit knapp zwei Jahren einen bedeutenden Anteil von Muslimen hier in der deutschen Bevölkerung haben? Vorher war der Rindfleischpreis nämlich eher mau.
Er ist vielleicht erst seit 2 Jahren durch die vielen Asylbewerber erheblich gestiegen.
Aber wie wirkt sich das Rindfleisch aus Südamerika darauf aus?
„Die Verbindung Religion/Landwirtschaft sollte aktuell obsolet sein. Zumindest hier im Osten, spielt die Religion fast gar keine Rolle mehr.“
@K Echt obsolet! Amüsant was alles nicht geht das hat offensichtlich Tradition in der Bauernschaft. Bereits bei der ersten Grüne Kreuze Aktion wurde von einem ABL Vertreter (Zacherl) so argumentiert. Fand dann auch Eingang in die Presse mit folgendem Zitat: „Natürlich sieht er die Probleme der Landwirtschaft. Aber auch viele Metzger, Bäcker oder Schuhgeschäfte kämpften ums Überleben und machten nicht auf diese Weise auf sich aufmerksam“.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/bauernproteste-im-landkreis-gruener-kreuzzug-1.4767125
Ach ja und natürlich die Besonderheiten einer Himmelrichtung die darf als Argument nicht fehlen. Wie ist das eigentlich mit dem Roten Kreuz im Osten gibt es das dort nicht, wird Hilfe aus religiösen Gründen nicht angenommen und wer kommt stattdessen im Notfall.
@L
Einfach mal auf die Dimensionierung der Schenkel des Kreuzes achten. Das religiöse Kreuz hat drei kurze und einen langen Schenkel. Kreuze mit einer anderen Funktion, haben vier gleichlange Schenkel.
@K
Schenkellänge, so argumentieren echte Bürokraten.
Hoffe BW wird nicht noch wegen irgendeiner Urheberrechts- oder Normverletzung verklagt.
@L
Stellen Sie doch einfach mal, in der Kirche Ihrer Wahl, ein Kreuz mit vier gleich langen Schenkeln auf und warten auf die Reaktion.
Die Dimensionen der religiösen Kreuze orientieren sich an den Dimensionen des menschlichen Körpers.
Was hat das damit zu tun?
Weisst du nicht, dass Muslime kein Schweinefleisch essen, Kometbauer?
Sie essen bevorzugt Rindfleisch.
Neben Schaffleisch.
Ziegenfleisch bestimmt auch.
Die Handwerksbetriebe gehen hier im Westen auch ein.
Sie können mit den industriellen Betrieben nicht mithalten.
Aber die Kultur leidet darunter.
„So gut und intensiv ist der Gedankenaustausch hier nicht“
Darum gehts gar nicht. Hier ist Bauer Willis Spielwiese, um Meinungen abzukanzeln, die nicht in sein Weltbild passen oder damit er zeigen kann, wie weit er es gebracht hat.
„Nörgler, die nix auf die Kette kriegen“
„Dreistellige Millionenbeträge, die er verteilt hat“
„Klicks, die er generiert hat“
Die Zeichen die er mit seinen bemalten Holzkreuzen setzt, sind höchstens geeignet, das „Wir gegen Die“ etwas anzufachen. Und man merkts ja auch an den Kommentaren:
man freut sich auf den Tag, wo hier die Supermärkte nicht mehr beliefert werden, und der gemeine Habenichts den Schuck von Omma zum Bauern trägt.
Wie will man auf der Basis eine realistische Neuausrichtung dieses Industriestandortes im Niedergang diskutieren? Neubewertung des Eigentumsbegriffs, Investitionen in Strukturen, die auch mit wechselhaftem Außenhandel funktionieren, Erhalt von Wissen, Befähigung der Nachfolgegenerationen usw…?
Wäre nicht das erste mal, dass Menschen ihre „dritte Natur“ anpassen. Dauert halt sehr lange, aber man könnte es beschleunigen, mit dem Wissen, das wir aktuell über uns haben. Also ein paar Wenige…
Mit den alten Rezepten vom Rheinischen Kapitalismus kommt man hier jedenfalls nicht weiter und mit Symbolpolitik (auf nem Treppchen stehen und die Nationalhymne singen oder Kreuze bemalen) auch nicht, meiner Meinung nach.
Vielleicht mal den Ökonomen eine verpassen?
https://www.l-iz.de/bildung/buecher/2016/01/entmachtet-die-oekonomen-teil-1-der-buchbesprechung-124189
Wieso gehen nicht drei Bauern unter einen Hut?
Wer hier nix besseres zu bieten hat als „The selfish Gene“, „Man the Hunter“, „Demonic Males: Apes and the Origins of Human Violence“, dem empirischen Trieb-Geraune von Freud und Co., ist nicht auf dem aktuellen Stand.
Der Käse ist laut aktuellen neurobiologischen, anthropologischen, archäologischen Studien wiederlegt bzw. entkräftet.
@ Stadtmensch
„Wäre nicht das erste mal, dass Menschen ihre „dritte Natur“ anpassen. Dauert halt sehr lange, aber man könnte es beschleunigen, mit dem Wissen, das wir aktuell über uns haben. Also ein paar Wenige…“
Die zunehmende Energieabhängigkeit und die wachsende Verletztlichkeit der Systeme ist in der Tat ein riesiges Problem der Wirtschaftsentwicklung.
Beschleunigung menschlicher Lernprozesse bedeutet „Geld“ oder „Peitsche“. Ich befürchte Sie denken wie „ein paar Wenige“ an „Peitsche“. Glück auf!
„Sie denken wie „ein paar Wenige“ an „Peitsche“.
Eben gerade nicht! Ich bin stets auf der Suche, wies der Herr Severs gemerkt hat. Es laufen gerade gute Beiträge bei Essay und Diskurs (Dlf), „Unsere nihilistische Gegenwart“, Über das Leistungsprinzip, usw.
Ich finde, man muss zuerst eine neue Geschichte, ein neues „Warum“ zum Leben konstruieren, damit man eine breite Palette des „Wie“ erträgt. Ist wie beim Sport: reine Kopfsache ..
„ie zunehmende Energieabhängigkeit und die wachsende Verletztlichkeit der Systeme ist in der Tat ein riesiges Problem der Wirtschaftsentwicklung.“
Eben, deshalb ist es auch egal, ob kollektivistisch oder individualistisch, sozialistisch oder kaptitalistisch, demokratisch oder authoritär.
Am Ende hängt alles an der Verfügbarkeit der Energie und des GELDES.
Jetzt muss man sich aber irgendwann mal zusammensetzen und eine Form des Zusammenlebens neu denken, damit möglichst viele überleben können. China wartet jedenfalls nicht, es macht einfach. Da kann auch ein Stadtmensch wie eine Rumpelstilzchen im Kreis laufen, nützt nichts. 🤡
Die Logik der Dominanz ist ein Konstrukt aus den letzten 11000 Jahren. Ein sog. Fliegenschiss in der Ära der letzten drei Millionen Jahre Evolution menschlicher Verhaltensmuster. In meiner Welt gibt’s die Vorstellung supranationaler echter Kooperation.
„In meiner Welt gibt’s die Vorstellung supranationaler echter Kooperation.“
Kannst dir ja so viel vorstellen, wie du möchtest….die Realität sieht wohl anders aus. Deutschland ist nicht der Retter oder der Nabel der Welt, das ist so und das bleibt so.
Andere können auch denken und sie handeln sogar….am Ende ist der schlaue Deutsche der Dumme, aber er hat gewusst, wie es nicht gehen werde.
„In meiner Welt gibt’s die Vorstellung supranationaler echter Kooperation.“
Erfahrungen mit einer echten supranationalen Kooperation gibt es. Akutell arbeiten die FIFA und ihr Vorsitzender Infantino nach diesem Prinzip. Er fliegt mit einem Geldkoffer rund um den Globus besucht alle möglichen Länder um super Ergebnisse zu erzielen
Beschleunigung menschlicher Lernprozesse bedeutet „Geld“ oder „Peitsche“.
Der Meinung bin ich nicht. Nach meiner Erfahrung mit den Kindern bräuchte die Gesellschaft einen liebevolleren Umgang miteinander.
Wir Deutschs sind emotional unterkühlt.Nicht alle, aber der größte Teil. Am Samstag habe ich extra Schlagerboom geschaut und mich wieder gefragt:
Dass Leute wie Ben Zucker oder Unheilig bei uns Stars werden zeugt wohl von emotionaler Unterkühlung der Fans.
Ich habe mich jetzt kurz hintereinander 2 x bestätigt gefühlt:
1. Mit dem von Stadtmensch verlinkten Buch. Ich denke auch, dass wir zuviel
Betriebswirtschaft und zu wenig Macher in der Gesellschaft haben.
2. YT hat mir ein Video vorgeschlagen in dem einer analysiert, dass die Nazis
Linke waren. Der Meinung bin ich auch schon ewig.
https://www.youtube.com/watch?v=6lL1xbivtcE&t=330s
@Kemetbauer
Wenn Sie die Entwicklung bei den #GrünenKreuze kennen würden, würden Sie auch verstehen, wie es diesmal auch laufen könnte. In 2019 wurden rund 20.000 Grüne Kreuze aufgestellt (und natürlich auch die Diskussion um das religiöse Symbol) und alle haben sich gefragt, was das soll. Dann hat man die Landwirte gefragt (die Verbände waren etwas beleidigt, weil sie außen vor waren) und jeder Landwirt hat seine Geschichte erzählt. Der Obstbauer eine andere als der Schweinehalter. Aus dieser Solidarität hat sich dann LsV (Land schafft Verbindung) gegründet, die dann die legendäre Demo in Berlin mit 8.000 Traktoren und 40.000 Teilnehmern organisiert hat. Dann gab es einige Wochen später den Agrargipfel im Bundeskanzleramt, zu dem ich auch eingeladen war. Ich war die einzige Nicht-Organisation. Auf der Einladung von Frau Merkel stand „Initiator Grüne Kreuze“. Auf diesem Agrargipfel wurde dann die „Zukunftskommission Landwirtschaft“ ins Leben gerufen. Der Rest ist hoffentlich bekannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_Gr%C3%BCne_Kreuze
Übrigens gibt es im „Haus der Geschichte“ in Bonn ein Schaufenster mit dem Grünen Kreuz.
@BW
Eine bescheidene Frage: Was hat das Ganze gebracht?
Das passt zum Thema.
https://www.focus.de/panorama/welt/alarm-studie-suizidrate-bei-bauern-und-jaegern-6-fach-erhoeht-1-fall-pro-woche_c2a48047-ec57-4a43-a810-4cfdcd797b65.html
Wenn ich daran denke wie sich die Betriebe-die hier vor 25 Jahren Ställe für 60..80 Kühe gebaut haben- entwickelt haben gruselt mich.
Insgesamt wird das Klima aber besser. Hier haben früher ein paar herrschsüchtige Großbauern die Gegend kommandiert.. Als auch diese Betriebe in die Krise kamen, haben sie besonders stark um sich geschlagen. Nun sterben die Alten nacheinander weg und die Jungen sind nicht mehr so extrem.
Was mir auch auffällt. ist dass die unmittelbaren Nachbars-Familien der „aktivsten“ Bauern psychische Probleme haben.
Die Bio-Szene kauft in größerem Umfang Land, aber da soll (teilweise?) eine Genossenschaft dahinter stecken.
Darüber hat es mal eine „Satire“ (S.Ehring) gegeben, in der die Argrar-Konzerne /Genossenschaften den Bauern die Felder (überboten) wegpachten und daraus nach bester DDR/VEB-Manier Gross-Zuchtanlagen schaffen. Es ist (leider) keine Hypothese…
Ein Grossteil unserer Bauern (Raum HH) betreiben nur noch Pferdehöfe u.o. kauft Erntemaschinen und vermietet sie incl. Fahrer.
Bauer Willi formuliert:
„Das Ziel: Die Wertschöpfungskette so zu gestalten, dass ALLE davon gut leben können.“
Ist das realistisch? Ist das erstrebenswert? Soll die Land- und Ernährungswirtschaft zum Vorbild für den Systemwechsel in der Wirtschaftsordnung werden.
Die Buchtitel werden dann umgeschrieben werden müssen. Hieß es schon in den 1970 er Jahren “ Vom Mangel zum Überfluss“ wird es dann irgendwann heißen: „Vom Überfluss zum Mangel“.
Weniger grundsätzlich: Wo ist das Ziel verwirklicht, wo nicht? Was sind die Gründe und Ursachen? Ist die Politik hier verantwortlich? Vielleicht sogar durch „Nichtstun“?
Realitisch? nunja, aus Sicht der Vollerwerbsbauern die ich so kenne eher nicht.
Und die Fragen lassen sich einfach aus Sicht derer beantworten, die dieses System am Ende finanzieren müssen, den Verbrauchern:
1. Ist das realistisch? Nein. Solange die Politik die Kaufkraft der Mittelschicht durch Steuern, Bürokratiewahn und den Klimairrsinn der „Energiewende“ uns Sanktionen zerstört, bleibt „faire Wertschöpfung“ eine Illusion. Ein Systemwechsel scheitert nicht am Wollen, sondern am Geldbeutel der Bürger.
2. Wer ist verantwortlich? Die Politik ist voll verantwortlich. Aber nicht durch „Nichtstun“, sondern durch ideologische Fehlentscheidungen. Wahnwitzige Verteuerung von Energie, Ausufernde Bürokratie, und wer den Markt für ukrainische Billigprodukte öffnet, zerstört die Preise für die heimische Landwirtschaft mutwillig. Schutz vor Dumpingpreisen aus EU Ländern ist schweirg, vor Ukrinischen Billigimporten jedoch einfach. Politischer Wile vorausgesetzt.
Wenn wir am Ende beim „Mangel“ landen, dann liegt das nicht an den Verbrauchern, sondern an einer Politik, die den Bezug zur Realität verloren hat und von den Bürgern verlangt, die Zeche für Fehlentscheidungen zu zahlen.
Kleine Erinnerung , (Bauer Willi findet die dafür verantwortliche CDU gut und die AFD, leider derzeit einzige Alternative nicht wählbar)
Ökonomisch kritisch sind alle Betriebszweige/Produktionsrichtungen, um die sich der Staat inklusive der EU in der Vergangenheit intensiv gekümmert hat. Betriebszweige, für die es keine Marktordnungen und/oder wenig Detailregelungen gab und gibt, stehen ökonomisch wesentlich besser da (Beispiele Kartoffeln, Hähnchen, Eier). So ist das “ Nichtstun“ zu verstehen. Der Staat kann eben nicht Wirtschaft. Wenn jetzt der Staatsanteil in der Volkswirtschaft immer größer wird, sind die negativen Folgen klar absehbar. Aber die Bürger mit ihrer mangelnden Wirtschaftsbildung bestimmen mit ihrem Wahlverhalten mehrheitlich den Kurs und die Parteien mit ihrem Personal sind auch nicht überzeugend.
Ich hoffe, dass wir uns mit dieser Aktion noch einmal motivieren können, wie damals mit den „grünen Kreuzen“. Das nochmal eine geballte Demo in Berlin zustande kommt, bei der wir aber nicht nach Beschwichtigungen wieder heimfahren, sondern bleiben.
@Jürgen Donhauser
Ich hoffe, dass wir nicht nach Berlin fahren müssen. Wenn alle einsichtig sind, wird man es mit Verhandlungen lösen können. Und es betrifft diesmal weniger die Politik als vielmehr die Wertschöpfungskette, bei der alle anderen den „Wert schöpfen“, nur eben nicht die Bauern.
Die Demo am am 6.u.7.11 in Berlin mit Alfred Bermes wurde leider heute abgesagt.
Ich denke es liegt auch an den aktuellen Ereignissen in Frankreich, Italien(Mailand) und Albanien.
Mit von Bauer Willi vorgescglagenen feuerroten Kreuzen können wir ohne Anweldung und zeitunabhängig unseren Protest wenn auch etwas“still“ aber optisch deutlich sichtbar zumindest in teilen der Bevölkerung und den sozialen Medien präsentieren.
Bei vielen Leuten haben die „anonymen“grünen Kreuzen und vor allen noch bei den
dazugehängten oder seperat aufgestellten umgedrehten Stiefeln zu Rückfragen und meist positiven Aufklärungsgesprächen geführt. Später haben wir leider einen kritischen Teil der Bevölkerung durh unsere Traktordemos verärgert, selbst wenn es keine blockade war, sondern nur langsames gemeinsames Fahren.
Wir müssen weitere clevere Wege finden und Aktionen starten, eine großdemo in Berlin, egal wer sie organisiert ist zwar gut, wird aber nie den erfolg bringen , welchen wir erwarten. Wir sollten überall in Deutschland in jeder kleineren Stadt bis Goßstadt
positiv auftreten und trotzdem unsere Nöte präsentieren. Es mus ja nicht alles am selben ´Tag sein, was logistisch eh nicht leistbar ist. Gibt ja genüngend Beispiele nicht nur von 1933 sondern aus der heutigen Zeit von der 68ern, Linken ,Grünen und AFD wie man an die Macht kommen kann bzw. die Politik ändern kann, was jeder von uns wohl heute und in Zukunft an seinen Geldbeutel Ablesen kann.
An alle, die hier behaupten das Aufstellen von Kreuzen und Stiefeln bringt nichts, liegt falsch. Bei mir hat vor 2 Jahren der Staatsschutz BW mehrfach nachgefragt als ich bei der Abschiedszeremonie incl. Schützenstreich mit einen beleuchtetem Stiefel an einen sehr
hohen Holzstock einen spontane Mahnwache auf privaten Grund hielt und ich deswegen nicht entferntwerden konnte weil meine Anwesenheit den damaligen Innenminister
Strobl CDU und Landrat Wölfle (CDU) sicht daran störten, das sich um micht ebenfalls eine Menschenschar gebildet hatte, trotz Anwesendheit sehr hochrangiger Landes und Kommunalpolitiker sowie deren Gefolgschaft welche vom Sektempfamg teilweisebereits beschwipts waren und die ehrenvolle Zeremonie durch Gelächter störten und ich ein nur still mit Willi´s modifizierten umgedrehten Stiefel einfach dastand und Rückfragen von den interssierten beantwortete. Viele glaubten sogar ich gehöre offiziel zur Zeremonie dazu.Eine Schweizer Künstlerin lud mich sogar zur ihrer Vernisage im oert ein. aber das wollte ich meinen Bürgermeister nicht nocheinmal antun, welcher sich vor dem Landrat
für mich schämte und ihm der schweiß nur noch herunterlief.
Soweit müssen wir mindestens die Verantwortlichen für unsere Missere bringen.
Bauer Willi war erfolgreicher, er hat es ja geschaft wegen den grünen Kreuzen in den Bundestag zu kommen und durfte dort vortragen.
Ich schicke jetzt Özdemir eine stolze Rechnung über meine Aufklärung seines Staatsschutzes über Bauer Willi´s Stiefelaktion welche ihm bis dato nicht bekannt war , aber eben doch die grünen Kreuze.
Wir können nicht weiter zuwarten bis ein Landwirtschaftsminister, ein Verbandspräsident oder sonstwer brauchbare Lösungen für uns auf Tisch legt, was auch niemals passieren wird.
Wir müssen das selber in die Hand nehmen und uns neu organisieren.
Ein Anfang ist das Aufstellen von feuerroten Kreuzen bei jeden vons uns, macht bitte alle mit.
(Ironie on) Wer einte tolle weitere Idee hat welche zu Erfolg führt bekommt vielleicht einmal einen Verdienstorden; feuerrotes Kreuz am grünen Band evtl. mit Stiefeln, Pflug oder Zuckerrüben.(Ironie off)
In diesem Land drehen fast alle durch. Man hat sich 2008 beim NATO Gipfel in Bukarest auf den Kriegspfad gegen Russland begeben. Den Rest besorgt derweil eine kriegsgeile Medienlandschaft. Da muss es nicht verwundern, wenn hier keiner mehr hoffnungsvoll in die Zukunft schaut. #Optimismus: so wichtig für den Endverbraucher, damit er seine Rolle im herrschenden Wirtschaftssystem ausfüllen kann. Wir gehen raus mit einem musikalischen Gruß: „Der letzte Song – alles wird gut“, von Kummer und Rabe glaub ich…
@Stadtmensch
Wir Bauern wollen einen konstruktiven Dialog mit allen Teilnehmern der Wertschöpfungskette rund um Lebensmittel. Was das mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine zu tun hat erschließt sich mir nicht.
@BW
Der Dialog ist ein Wechselgespräch. Wozu? Wir kennen die Argumente der Verbraucher und auch die des Handels. Für die Argumentation der Gegenseite steht ein Begriff, nämlich „billig“. Was sollen wir denn dagegensetzen? Mehr als 90% der Verbraucher interessiert nicht wirklich die Situation der Landwirtschaft aufgrund der bescheidenen Ökonomie ihrer Erzeugung. Ökologische/tierschützerische Argumente kommen nicht von den Verbrauchern, sondern von der Politik/den NGOs. Nach Nietzsche gibt es eine Reihenfolge der Reaktionen auf eine missliche Situation. Das Reden, das Handeln und der Kampf.
@Kemetbauer
Ich habe in meinem früheren Leben an jährlichen Preisverhandlungen teilgenommen. Etwa 20 Jahre lang. Ich behaupte mal, dass ich eine gewisse Erfahrung habe. Es ging um dreistellige Millionenbeträge, die zu verteilen waren.
Dass sich Ihnen dieser Zusammenhang nicht erschließt Herr Bauer Willi überrascht mich. Ich dachte eigentlich, Sie kennen wirtschaftliche Zusammenhänge.
Die Wertschöpfungskette endet beim Preis, den der Verbraucher an der Kasse zahlt und von dem der Bauer am Ende einen Teil bekommt. Und genau dieser Preis wird massiv durch globale Politik beeinflusst. Durch den Krieg, die kriegsbedingten Marktöffnungen und die Sanktionspolitik der EU bricht das Preisgefüge in der gesamten Kette zusammen.
Ein „konstruktiver Dialog“ nützt den deutschen Erzeugern überhaupt nichts, wenn die Rahmenbedingungen und Importregeln der Politik einerseits das Produzieren hierzulande künstlich verteuern und andererseits die Erzeugerpreise durch Billigimporte zum Beispiel aus der Ukraine in den Keller treiben.
Wer diese geopolitischen Realitäten ignoriert, betreibt pure Realitätsverweigerung!
Diese Realitätsverweigerung mit andauernden Schuldzuweisungen an Verbraucher und den Einzelhandel von Ihrer Seite war schon vor 10 Jahren unglaubwürdig, und ist es heute umso mehr.
Viele Ihrer Berufskollegen, die im Vollerwerb arbeiten, sehen das übrigens ganz ähnlich.
Die Preisdrückerei des LEH ist zwar ein Problem, aber bei Weitem nicht die Hauptursache. Die Lebensmittel müssen verarbeitet, transportiert und gekühlt werden , alles Bereiche, in denen unter anderem die politische Energiekrise zu immensen Preissteigerungen geführt hat.
@Rebecca
Vielen Dank für Ihre Meinung. Inhaltlich kann ich mich in einigen Punkten anschließen (Importe) in anderen Punkten jedoch nicht.
Was konstruktiven Dialog angeht: Ich habe in meinem früheren Leben über 20 Jahre lang Preisverhandlungen geführt, bei denen dreistellige Millionenbeträge zu verteilen waren. Unterschätzen Sie mich also nicht.
Die übrigen Unterstellungen, die meine Person angehen, kommentiere ich jetzt nicht.
Was mir an Ihren Kommentaren fehlt: Vorschläge, wie es gehen soll. Aber das ist typisch für die Sozialen Medien: rummaulen aber selbst nichts auf die Kette bekommen.
Also: jetzt bitte Vorschläge. Ich warte. (aber da wird nichts kommen, das bin ich schon gewohnt)
Lieber Bauer Willi,
ich weiß, dass Sie viel Erfahrung haben, und kenne Sie bereits aus der Zeit vor Ihrem ersten Buch (das ich ganz gut fand), habe Sie dann aber nicht weiter verfolgt, bis Facebook gestern meinte, dass mich der Artikel interessiert. Ich war ein bisschen erstaunt, dass es Sie noch gibt 😉 Durchhaltevermögen haben Sie jedenfalls.
Ich habe natürlich nicht „die“ Superlösung, aber ein paar Vorschläge, wie es gehen könnte (Die haben Sie allerdings schon vor zehn Jahren ignoriert.)
So bin ich nach wie vor der Meinung, dass das Zerschlagen der CMA ohne wirkliche Alternative ein großer Fehler war. Will man ans Geld der Kunden, dann führt ein Teil des Weges über Werbung und Emotionen. Sonst würde unter anderem kein Markenprodukt, was oft neben der meist identischen deutliche billigeren Eigenmarke im Regal steht verkauft.
Ich weiß nicht, ob Sie den Fall der Tiger in Dölzig, die vom Veterinäramt mit Hilfe eines sogenannten Tierschutzvereins nach Spanien deportiert wurden, verfolgt haben (ansonsten hier: https://bongoland.de/operation-tigerwohl/).
Ich habe mir die Kommentare und Kommentierenden mal angeguckt, und unter anderem gesehen, dass da sone Uschi sich erregt, weil die „armen Tiger“ möglicherweise ein paar m2 wenigr als die vorgeschrieben 900 m² hatten, und gleich mal 50 Euro an die „Retter“ spendet. Während ihr Schnitzel zeitlebens mit einem Quadratmeter auskommen musste und sie offenbar nicht bereit ist, für mehr Tierwohl einen Euro mehr an der Kasse zu zahlen.
Daher würde ich mal hinterfragen, warum viele Initiativen für mehr Tierwohl oder bessere Preise ins Leere laufen. Statt Vorwürfen an die Verbraucher sollte man sie lieber abholen, wo sie stehen.
Dazu kommen politischen Rahmenbedingungen wie „Energiewende“, „Ukrainehilfe“ und der Bürokratiewahn, die man ändern müsste, um überhaupt eine finanzielle Basis mit entsprechenden Möglichkeiten zu haben, aber auch die Poitionierung im Markt.
Die Menschen sind schon bereit, Geld auszugeben, wenn sie es können, aber sie wollen wissen wofür.
Ihr ständiges Verbraucherbashing erinnert an den Nichtschwimmer, der sein Unvermögen auf die Badehose schiebt.
Sie sollten mal Ihre Industriebrille absetzen und das Ganze sehen. Schauen wo es funktioniert, und es gibt da eine ganze Menge kleinere Projekte wo es gut funktioniert. Hier sind zwei Beispiele https://www.metzgerei-graenitz.de/Tiere-und-Herkunft und hier https://www.horse4c-ranch.de/fleischverkauf-hofladen/ Sicher das sind kleine Unternehmen, aber bei denen funktioniert es trotz der vergleichsweise hohen aber trotzden gerechtfertigten und letztendlich fairen Preise.
Klar ist das für einen Pflanzenproduzenten keine Lösung, aber da frag ich mich warum ich mich als Verbraucher erst durchfragen muss um zu erfahren welches Mehl aus deutschen Getreide hergestellt wird als damals massenhaft der ukrainische Giftweizen importiert wurde. Warum gibts da keine Marketingaktion. Wir sind bei Kathi gelandet, die vesichert haben das sie nur deutsches Getreide verwenden, und viele die ich kenne, und ich selber kaufen das jetzt obwohl es deutlich teurer ist als die Eigenmarken der Discounter.
Klar ist alles kleinteilig und mühsam, bringt aber aus meiner Sicht mehr als bunte Kreuze und Runde Tische bei denen Reden geschwungen werden und vielleicht auch neue Siegel erfunden, was allerdings letztendlich immer in „weiter so“ endet, und dann im Sand verläuft.
Letztendlich gehts ja nicht um ein paar Cent mehr, sondern um Denkweisen und Bewusstsein, die Frage was wollen wir? Billigen Industriekram oder hochwertige Handwerksqualität mit Wertschätzung des Produktes. Und letztendlich einen anderen Umgang mit unseren Lebensmittln. In Großlagern oder auch Filialen der Discounter und Industrieverramscher werden Fleischprodukte oft Palettenweise in den Müll geworfen, Tonnen von Brot und Brötchen. Obst und Gemüse. Jeden Tag. Hier steckt sicher Potential für bessere Erzeugerpreise. Aber das erreicht man nicht durch bunte Kreuze, sondern durch konkretes ansprechen der Probleme und passende Lösungen.
Und auch nicht durch einen Kuschelkurs mit der Partei die seit Jahrzehnten für die Missstände verantwortlich ist.
@Rebecca
Wenn Sie die rund 4.500 Artikel in diesem Blog gelesen hätten, wurden Sie mindestens 100 finden, in denen ich über pfiffige Nischenproduktionen berichte. Ob es Weideschweine, Kräuteria oder Anbau von Quinoa ist, um nur ein paar zu nennen.
Was die CMA angeht, sind wir uns einig. Das ist aber vergossene Milch. Schade ist es, dass es die Branche nicht schafft, eine Nachfolgeorganisation ins Leben zu rufen.
Ich kann nicht auf all Ihre Argumente eingehen. Vielleicht lesen Sie mein zweites Buch „Satt und unzufrieden – Bauer Willi und das Dilemma der Essensmacher“
Das Dilemma ist der Citizen-Consumer-Gap: das Auseinanderdriften von geäußerter Meinung und dem tatsächlichen Handeln. In Umfragen kaufen 50% Bio, in der Realität sind es dann aber doch nur weniger als 10%. Das hat nichts mit Verbraucherbeschimpfung zu tun (die Sie mir immer wieder vorwerfen) und auch nichts mit Jammern. Wir Landwirte müssen mit diesem Spagat zurechtkommen.
EDEKA hat kürzlich einige Tierwohl-Verträge fristlos gekündigt, weil der Absatz fehlte. Wer dafür seinen Stall aufwändig umgebaut hat, muss jetzt sehen, wie er die Kredite bei der Bank bedient. Es ist halt schon etwas anderes, ob man über etwas redet oder ob man betroffen ist.
Sie werben ja fleißig für die AfD. Ich habe – auch hier im Blog zu finden – ein Interview mit Herrn Protschka (AfD) geführt. Was diese Partei zu Landwirtschaft zu bieten hat, überzeugt mich nicht. Und damit meine ich nicht nur, dass sich Frau Weidel und Herr Protschka für ein Verbot von Glyphosat ausgesprochen hat.
https://afdbundestag.de/alice-weidelstephan-protschka-glyphosat-verlaengerung-ist-ein-skandal/
Das geht auf die Bio-Bauern zurück. Die haben sofort die Afd unterwandert.
Ich war in den Anfängen der AfD ein paar mal auf Versammlungen von denen. Immer anwesend war der Führer unserer lokalen Demeter-Bauern. Der und seine Freunde waren die aggressivsten Typen.
Preise, die ein Landwirt/Unternehmer erhält/erzeilen kann, sind ein Signal: Das Signal entweder mehr oder auch erstmalig zu produzieren oder die Produktion zu verringern oder ganz einzustellen. So funktioniert Marktwirtschaft. Die politisch gestalteten Rahmenbedingungen sind dann noch einmal ein ganz anderes Thema, ebenso wie das Thema Export/Import.
Wie das funktioniert konnte man in den letzten drei Jahren bei den Speisekartoffeln/Industriekartoffeln (nicht Stärke-K.) fast lehrbuchhaft erleben.
Nach sehr hohen Preisen (insbesondere auch für freie Ware) ist der Anbau 2025 massiv ausgeweitet oder sogar komplett neu aufgenommen worden. In Verbindung mit einer unerwartet guten Ernte 2025 ging das ökonomisch „voll in die Hose“. In diesem Jahr ist aufgrund deutlicher Anbaureduzierung (zusammen mit der Trockenheit) das Pendel wieder in die andere Richtung ausgeschlagen.
In der Nutztierhaltung gibt es die kurzfristigen Anpasssungsreaktionen in geringerem Maß auch, in der Geflügelmast gesteuert durch die Integratoren. In der übrigen Mast durch die Mäster selbst.
Wegen der biologischen Prozesse (teils unter freiem Himmel) können die Landwirte aber nie idealtypische Ergebnisse erzielen, natürlich auch weil sie sich nicht kartellartig absprechen können.
Du hast die Situation wunderbar beschrieben , Danke .
Ich kann auf rd 45 Jahre politische Betreuung der
Landwirtschaft in Deutschland zurück blicken ,
angefangen mit der Landabgaberente in den 80-ern
über den Milchquotenhandel über 30 Jahre ,
haufenweise Qualitätszertifikate bis hin zu
GAP.
Alles in allem ganz viel Blabla wenig Erfolg für die
Bauern .
Meine Hoffnung auf messbare Erfolge durch
Gesprächsrunden ist nicht mehr so hoch wie
sie vielleicht vor 40 Jahren war.
Ich wünsche Euch allen einen schönen
Sonntag
Das geht mir nach 46 Jahren in der Landwirtschaft ähnlich. Für die kleine Genossenschaft, der ich vorstehe und die ich wesentlich mit aufgebaut habe, steht auch vor der Gretchenfrage.
Es ist einfach nichts mehr sicher und planbar. Bei uns beim Obst haben sich in 2026 die Erzeuger-Auszahlungspreise fast halbiert.
Man mag von Freiflächen Photovoltaik halten was man will, aber auch hier hat die Unzuverlässigkeit der Politik Entscheidungen ad absurdum geführt. Die von uns (zur Querfinanzierung) verpachteten 75 ha sind fast fertig gebaut, derzeit steht aber, dank der ENERPARK-Insolvenz alles still.
Wir werden uns an den „Feuerroten Holzkreuzen“ beteiligen.
@Werner Knödler
Wenn ich die Hoffnung nicht hätte, würde ich mich aufs Sofa setzen und Trübsal blasen. Dafür bin ich aber noch zu jung. (Bj. 1954) 🙂
Das kann ich immer noch machen wenn ich alt bin…
Moin „Bauer Willi“,
Bin ich ganz bei Ihnen, weil ich Handwerker bin und am gleichen Desaster klebe: Ich verdiente 12-15,-€/h und mein „Brötchengeber kassierte dann 100-150,-€/h „Handwerkskosten“ (:6AE/h: 6×12,-€).
An meinem „Job“ klebten auch ein Haufen „Bürofritzen“ und „Abgaben“. Mein Chef fuhr von „Pontius-Pilatus“, um Aufträge zusammenzukratzen., die kaum noch einer bezahlen kann.
(Bin jetzt „G-ttseidank“ auch in Rente!)
Mache jetzt „Hilfe ehrenamtlich“ (for nothing)…ausgleichende Gerechtigkeit u. „Sport gegen verkalken“.
Kommt mich billiger als Gym-Studio!
Aber mal was: Wenn dies System krepiert, kommen die „Urbanen“ und erbetteln eine Handvoll Kartoffeln für ne´ Rolex…
Sie haben Land zum sääen und ich eine Werkstatt zum reparieren. DAS ist Handwerk (in der Not).
„Aber mal was: Wenn dies System krepiert, kommen die „Urbanen“ und erbetteln eine Handvoll Kartoffeln für ne´ Rolex…
Sie haben Land zum sääen und ich eine Werkstatt zum reparieren. DAS ist Handwerk (in der Not).“
Wenn das System krepiert, kommen die Urbanen mit dem SUV auf den Acker und klauen alles, was nicht fest mit dem Boden verbunden ist. Der heutige Menschenschlag ist nicht der wie von der Nachkriegszeit. Ich würde meine Äpfel nicht verteidigen, weil mir mein Leben noch lieber ist.