Es gibt auch halbwegs seriöse Berichterstattung zum Thema „Insektensterben“.
Erkenntnisse aus diesem Artikel:
- Erstmals wurden diverse Untersuchungen über Wildbienen und Schwebfliegen seit 1921 (!) in einer Datenbank zusammengetragen
- In den meisten Regionen kommen die gleichen Arten vor wie vor 100 Jahren.
- Anders als in der „Krefelder Studie“ wurde nicht die Biomasse der Fluginsekten bestimmt, sondern wo welche Arten verschwinden oder hinzugekommen sind
- Von den rund 3000 analysierten Arten sind 14 Arten bestätigt ausgestorben. Andere können so selten sein, dass sie in der Natur nur schwer gefunden werden können.
- In alpinen Regionen ist eine Zunahme von wärmeliebenden und eine Abnahme von kälteliebenden Arten festzustellen
- Die Forscher schreiben, dass man nicht von einer Aussterbewelle sprechen kann, sondern von einem schrittweisen Verlust von Arten, der auf Klimawandel, Lebensraumverluste und chemische Belastung zurückgeführt werden könnte
- Für 40% der untersuchten Arten gibt es nur eine sehr dünne Datenlage, die eine sichere Aussage kaum erlaubt.
Ich würde mir wünschen, dass solche Fakten Einzug in die Diskussion um Insekten finden würden. Vor allem der letzte Satz mit der dünnen Datenlage
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