Ich könnte jetzt sagen „Ich habe es ja immer gesagt“. Und Tatsache ist: ich habe es auch immer gesagt, aber nicht wirklich laut. Was ich damit meine? Dass die Deutsche Bahn über kurz oder lang nicht daran vorbeikommen wird, wieder Glyphosat zur Vegetationsregulierung einzusetzen. Was sie jetzt auch tut.
Warum ich mir in der Prognose relativ sicher war? Die von der Bahn als Ersatz für Glyphosat eingesetzte Pelargonsäure ist ein „Abbrenner“, der lediglich alles Grüne an den Pflanzen zum Eintrocknen bringt. Es ist nicht systemisch wie es Glyphosat ist. „Systemisch“ bedeutet bei Pflanzenschutzmitteln, dass sie auch in der Pflanze verteilt werden und eben nicht nur am Ort des Auftreffens wirken
Die systemische Wirkung bewirkt, dass die Pflanze nicht wieder neu austreiben kann, weil auch die Wurzel abstirbt. Für die Sicherheit des Gleisbetts ist es wichtig, dass es nicht von Wurzel durchwachsen wird. Durch diesen Effekt ist Glyphosat in der Wirkung auch länger anhaltend und damit in der Konsequenz auch kostengünstiger. Auch die Handarbeit durch Freischneiden mit der Motorsense entfällt. Wenn ich es richtig erinnere sind die Kosten für die Vegetationsentfernung im Gleisbett von 9 Mio. € pro Jahr auf 60 Mio € hochgeschnellt.
Die Bilder habe ich persönlich in den letzten zwei Jahren aufgenommen. Es ist nur eine kleine Auswahl. Es handelt sich bei allen Bildern um täglich mehrfach befahrene Strecken.



Das „grün“ ist doch das Ziel dachte ich.
Grüne Gleise – Bürger Pro CityBahn https://share.google/FDQ7jKQFnx1VRA7fi
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