Doch kein Protest gegen Tönnies in Lorup
Ein Gastartikel von Arnold Krämer Clemens Tönnies, Inhaber des mittlerweile größten deutschen Schlachtunternehmens, auch mit einer Produktionsstätte im Emsland, war kürzlich auf Einladung der hiesigen CDU-Kreisverbände ins Emsland eingeladen. Er sollte über die Perspektiven der Veredelungswirtschaft in der Region referieren. Angesichts der aktuell desaströsen Schweinepreise hatte der LSV („Land schafft Verbindung“, zum DBV alternativer Berufsverband) zu lautstarken Protesten und Blockaden aufgerufen, weil man auch Clemens Tönnies für die Misere speziell im Schweinesektor verantwortlich macht. Rund 350 Landwirte und Vertreter aus dem wirtschaftlichen Umfeld waren der Einladung auf das Betriebsgelände der EZG Hümmling gefolgt. Außer einigen Pfiffen gleich zu Beginn der Veranstaltung gab es aber keinerlei Proteste. Von blockierenden Schleppern war weit und breit nichts zu sehen. https://www.noz.de/lokales/werlte/artikel/warum-bauern-in-lorup-nicht-gegen-toennies-protestierten-51033727 So konnte C. Tönnies seine Sicht der Dinge vortragen und den Vorschlag für einen mit dem Berufsstand, den Schlachthöfen und dem LEH abgestimmten festen Halbjahrespreis für Schlachtschweine formulieren. Dieser ist mittlerweile von seinem Unternehmen weiter präzisiert worden. https://www.topagrar.com/schwein/news/tonnies-will-schweinepreise-stabilisieren-und-investitionen-absichern-20028232.html https://www.topagrar.com/schwein/news/neue-liefervertrage-tonnies-will-eigenen-schweinepreis-ansetzen-20028355.html Angesichts des Veranstaltungsverlaufs stellt sich grundsätzlich auch die Frage nach der Wirksamkeit von Protestaufrufen. So sollen jetzt die bekannten …









