Bauer Willi
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ARD: wieder mal Halbwissen vor Acht

Gestern abend, 18.23.2024 um kurz vor Acht war es wieder so weit. Die ARD verbreitet wieder gefährliches Halbwissen und verbindet damit die allseits bekannte Belehrung, dass wir alle weniger Fleisch esssen sollen, weil die Rindviecher ja Methan rülpsen.

https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/wissen-vor-acht-zukunft/videos/wissen-vor-acht-zukunft-video188.html

Dass das Methan kaum einen Einfluß auf das Weltklima hat, habe ich hier schon mehrfach erklärt. Aber noch einmal in Kurzform, damit es jeder verstehen kann:

  • Das Methan, dass die Rindviecher rülpsen, war kurz vorher Gras
  • Methan zerfällt nach wenigen Jahren unter anderem zu CO2
  • Das CO2 wird vom Gras aufgenommen

Wie man erkennen kann, handelt es sich um einen Kreislauf, der so seit Millionen von Jahren existiert. Denn auch Bisons, Gnus, Giraffen, Gazellen und Antilopen sind Wiederkäuer.

Übrigens hat die Zahl der Rindviecher (und damit die Methanproduktion aus tierischen Quellen) weltweit abgenommen! Was man von menschlichen Rindviecher nur bedingt sagen kann…

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/28931/umfrage/weltweiter-rinderbestand-seit-1990/

Warum aber steigt der Methangehalt in der Atmosphäre?

Die Zunahme ist unter anderem auf das Auftauen von Permafrostböden und durch Lecks bei der Gewinnung von Öl und Gas zu erklären. Hierbei handelt sich um fossiles Methan, das vor Millionen von Jahren festgelegt wurde und jetzt zusätzlich frei wird.

“Bei der Förderung von Öl und Gas seien im letzten Jahr knapp 120 Millionen Tonnen Methan freigesetzt worden, teilte die Internationale Energieagentur (IEA) erst am Mittwoch mit.”

https://www.focus.de/earth/analyse/mehr-methan-lecks-als-gedacht-neue-studie-klimakiller-gas-entzaubert-deutschlands-lng-plaene_id_259759709.html

Eine Kuh stößt pro Jahr 0,1 t Methan aus. Um nur das Methan zu produzieren das durch Lecks bei der Energiegewinnung jetzt zusätzlich freigesetzt wird, müssten 1,2 Milliarden Kühe gehalten werden. Tatsächlich sind es nur 0,95 Milliarden.

Für eine gute Recherche wäre es sinnvoll gewesen, die ganze Geschichte zu erzählen.

Hier noch mal der Schwachsinn, den die ARD damals zum Wasserverbrauch verzapft hat.

ARD: Unwissen vor Acht

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75 Kommentare

  1. Ekkehard Arens sagt

    ARD, ZDF, NGO,s, Linke, Grüne, Städter, EU, Journalisten, Veganer, Vegetarier, Klimaforscher oder Ernährungswissenschaftler: Alles Ideologen und Idioten und alle gegen die Bauern.
    Auf die CDU ist auch kein Verlass.
    Bleiben nur noch Bildzeitung, FDP und AFD als potentielle Partner.
    Da sind die Bauern wirklich nicht zu beneiden.
    Gott sei Dank gibt es aber noch Menschen wie Reinhard Seevers, der nicht müde wird, uns die Welt zu erklären, wie sie wirklich ist und alle Lügen der o.g. Gehirnwäscher aufdeckt.
    Danke dafür

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    • Wolf Lützen sagt

      Ein tolles Weltbild, nur Bild, FDP und die AfD sehen richtig und Seevers, da kann ja nichts mehr schief gehen
      Bild fährt Kampagnen, die FDP blockiert die Verkehrswende und vieles andere mehr, die AFD
      lobt Putins Wahl und will abschieben, was ihr nicht gefällt, will aus der EU raus und die Landwirtschaft nicht subventionieren. Da liegt die Zukunft , na danke

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      • Reinhard Seevers sagt

        ….”die Landwirtschaft nicht subventionieren. Da liegt die Zukunft , na danke.”

        Oh, Sie sind Landwirt und haben Angst vor Verlust der Subventionen? Wusste ich gar nicht. Oder sind Sie gar FÜR weitere Steuermilliarden für die Umweltfrevler, die rülpsende Kühe ihr Eigen nennen? Was denn nun? Händeklatsch!

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  2. Klemens Minn sagt

    Auch Focus Money Ausgabe 2024 Heft 12 Seite 33 empfiehlt Anlagen in Wasser Infrastruktur weil man 15.500 l Wasser für 1 kg Rindfleisch benötigt.

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  3. Wolfsfeind sagt

    meine Kühe sind strikte Maskengegner und freuen sich schon auf den Schlachthof falls das kommt

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  4. Johann sagt

    Antwort auf “evo”:
    CH4 ist tatsächlich Methan, mit 1 800 ppb in der Atmosphäre, so wie ich es geschrieben habe.
    Lachgas N2O kommt in der Atmosphäre mit 320 ppb (milliardstel Teile) vor.
    Lachgas hat ein spez. Gewicht von 1,97800 kg je m³ reines Gas. ist geringfügig schwerer als CO2 und bleibt, wenn es nicht vom Wind oder Sonneneinstrahlung in höhere Luftschichten verfrachtet wird. 1 kg Lachgas kommt in 1 579 878 .67 m3 Luft vor.
    Wenn Sie jedoch, so wie die NGOS Kilo mit Kilo vergleichen, dann frage ich sie, was ist schwerer 1 kg Gold oder ein Kilo Daunenfedern?

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  5. Karl-Heinz Fluck sagt

    Wieso werde ich das Gefühl nicht los das beim Ablasshandel, vor ein paar Jahrzehnten, und beim Klimawandel das gleiche Ziel erreicht werden soll. Das da heißt, wie kommen gewisse Kreise an das Vermögen anderer Menschen.
    Diese wiederum verschwinden in der großen Masse der wirtschaftlich abhängigen und betreut Denkenden.

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  6. Limes sagt

    Alle Lebewesen dazu gehört auch der Mensch bilden Methan ergab eine Studie des Max-Planck-Instituts
    “Bekannt ist, dass das Treibhausgas Methan von speziellen Mikroorganismen produziert wird, zum Beispiel im Magen von Kühen oder in Reisfeldern. Seit einigen Jahren beobachtete man auch seine Entstehung in Pflanzen und Pilzen, ohne eine Erklärung dafür zu finden. Nun haben Forschende aus Heidelberg und dem Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg den zu Grunde liegenden Mechanismus aufgeklärt. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass alle Organismen Methan freisetzen.”

    https://www.mpg.de/18401656/0309-terr-alle-lebewesen-bilden-methan-153410-x

    1851 bei Beginn der Wetteraufzeichnungnem lebten etwa 1,2 Mrd Menschen, heute ist es mit ca 8 Mrd das 8fache, Tendenz steigend.
    Konseqenterweise sollten auch Menschen diese neue Methanmaske tragen.

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    • Wolf Lützen sagt

      Für Menschen lohnen die Masken nicht, wir rülpsen zu wenig.
      Zu BW und seinem Kreislauf.
      Die Behauptung, dass Methan kaum einen Einfluss auf das Klima hat, ist nicht richtig.
      Der beschriebene Kreislauf,”der seit Millionen Jahren existiert”, ist eben kein perfekter Kreislauf.
      Zu Punkt 2:”Methan zerfällt nach wenigen Jahren.”
      Zwar zerfällt Methan schneller als CO2, aber die Umwandlung braucht 8 bis 12 Jahre. In diesem Zeitraum wirkt Methan negativ, 28 bis 80 Mal so stark wie CO2.
      Laut Spiegel Wissenschaft vom 5.7.22 macht “die Selbstreinigung der Atmosphäre schlapp”, “verliert (sie) ihre Fähigkeit, das vorhandene Methan wieder abzubauen.”
      Weiter heißt es: “Die Reinigungskräfte sind zu beschäftigt, um auch noch da Methan aufzuwischen.”
      Kurz: der Kreislauf ist eben nicht perfekt.

      • Reinhard Seevers sagt

        “Zwar zerfällt Methan schneller als CO2, aber die Umwandlung braucht 8 bis 12 Jahre. In diesem Zeitraum wirkt Methan negativ, 28 bis 80 Mal so stark wie CO2.”

        Nichts ist perfekt, nicht mal die Grundlage der Behauptungen, wie man sehen kann. Ich empfehle sich den wirklichen Hebeln zuzuwenden und nicht über solche Nebelkerzen herzufallen, um die materielle Befriedigungskultur und die Spaßkultur einfach weiter betreiben zu dürfen und zu können.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Na, alles Handeln, was nicht zur Erhaltung des Lebens notwendig ist….Man kann jetzt Berufsgruppen oder Bevölkerungsgruppen benennen.
            Nehmen sie einen Massai-Hirten und schauen Sie sich an, wie er lebt, was er besitzt.
            Dann sehen Sie sich unsere Gesellschaft an und vergleichen Lebensart und-stil und schwupps werden Sie merken, dass alles, was Sie tun und besitzen ein Todesstoß für den Planeten ist. Sich nun auf biogenes Methan zu fokussieren, ohne den Kern des Übels zu erkennen, das ist heuchlerisch und irreführend. Es muss aber so sein, weil der Ablasshandel weitergehen muss: Ernährungswende versus Spaßhaben und Konsumieren. Wer das mitträgt, ist der wahre Schuldige des Klimawandels, also wahrscheinlich die Mehrheit der nationalen Bevölkerung.

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      • Limes sagt

        Wenn Wiederkäuer die schon ewig auf der Erde heimisch sind, man denke nur an die Bisons in Amerika, Masken tragen sollen warum nicht auch Menschen Masken aufsetzen auch hier kommt es bei Verzehr von Hülsenfrüchte oder Gemüse wie z.B Kohl häufig zu Blähungen. Dafür muss man keine wissenschaftlichen Studien suchen sondern einfach Umgebung beobachten im Zweifelsfall Selbstversuch.
        Diese Maskengeschichte für Kühe gehört wohl in die Kategorie April Scherz aber passt irgendwie doch zu den “Wissens” Sendungen

      • ReinerStoff sagt

        Können Sie denn eine seriöse Quelle für Ihre genannten Panikzahlen bezüglich Methan nennen, selbst der IPCC hat inzwischen massiv zurückgerudert auf <28!

        Als nächstes nennen Sie mir bitte den Grund, wie bei weltweit stabilen bzw. abnehmenden Rinderbeständen, diese für steigende Methanzahlen verantwortlich sind?

        Können Sie zwischen fossilem Methan und biogenem Methan unterscheiden?

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  7. Limes sagt

    nach letzter Meldung von heute in FR: “Dem extremen Winterwetter in der Mongolei fallen immer mehr Herdentiere zum Opfer. In der Mongolei sind in den vergangenen Monaten rund 4,7 Millionen Tiere erfroren.”
    Dort werden Wiederkäuer wie Yak, Rinder in Herden gehalten und zählen als Hauptnahrungsquelle. Vor einigen Jahren gab es bereits eine ähnlichen Wintereinbruch.
    Wie muß man dies nun einordnen gut fürs Weltklima, Pech für die Mongolen oder akzeptieren als natürlichen Kreislauf?

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    • Reinhard Seevers sagt

      …..sollen sie Gras essen….
      ist vegan, ohne Tierleid und ökologisch.(Auszug aus der Enzyklopädie “Deutsche Weltsicht”)

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  8. Georg Johann Brand sagt

    vor 40 Jahren hatten wir noch fast 8 Mio. Kühe und rd. 22 Mio. Pkw’s. Heute haben wir noch ca. 3,5 Mio. Kühe aber fast 50 Mio. Pkw. Das zeigt wie absurd die einseitige Schuldzuweisung an die Kühe bzw. Wiederkäuer allg. ist.
    Dennoch folge ich der Argumentation, dass Kühe bzw. Nutztiere allgemein, nichts mit dem Klimawandel zu tun haben nicht ganz. Negativen Einfluss hat die Nutztierhaltung (Kühe und andere) immer dann, wenn damit negative Landnutzungsänderungen (z. B. Waldrodung oder Grünlandumbruch) verbunden sind und wenn den “Umweg” über den Tiermagen auch pflanzliche Agrarprodukte gehen, die direkt in die menschliche Ernährung gehen könnten. Landnutzungsänderungen haben wir mit bewirkt, weil wir über viele Jahrzehnte Grünland umgebrochen und zum Ersatz u. a. Soja importiert haben (aktuell etwa 3,5 Mio. to./a). Und wir verfüttern auch zu viel, was direkt essbar wäre. Kritiker der Landwirtschaft würden jetzt sofort rufen, “klar 2/3 der Getreideernte” oder noch mehr. Die vergessen, dass auf dem Acker kein Mehl sondern Weizen und dass die Ausbeute bei der häufigsten Mehltype nur etwas über 60% beträgt. Ohne Nutztiere wäre der Rest “verloren”, würde bei der Verrottung aber die gleiche Menge Kohlenstoff emittieren wie bei der Nutzung. Ungenutzt bliebe die enthaltene Energie. Wenn wir die Zahl der Nutztiere reduzieren weil wir immer weniger Fleisch essen – und in diese Richtung bewegen wir uns – sparen wir aber auch Energie. Wir müssen ja nicht gleich so wenig essen wie die DGE neuerdings empfiehlt (300 g/Woche > 15 kg/a). Aktuell liegen wir bei einem Fleischverzehr von etwa 55 kg. Der Fleischverbrauch liegt übrigens deutlich höher (irgendwo Richtung 80kg). Grund: 16 Mio. Katzen und 12 Mio. Hunde, beides Fleischfresser, und Export von weniger edlen Teilen die unsere verwöhnte Gesellschaft verschmäht.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Auch hier die Frage: Wer ist wir? Wenn mit “wir” alle Erdbewohner gemeint sein sollten, wie werden die anderen, die vielen anderen, wie werden die dazu gebracht, zu denken und zu handeln, wie “wir” (Deutsche?) es wünschen?
      Und wenn nur “wir Deutsche” so handeln, wie gewünscht, wird dann die Welt gerettet werden?

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      • Smarti sagt

        Herr Seevers, “wir Deutsche” können ja gar nie so handeln wie gewünscht, denn sobald “wir Deutsche” ein Zwischenziel erreicht haben, wird die Latte wieder höher gelegt. Die Angststufe nochmals angehoben.
        Das ist wie mit dem geizigen Pferdebesitzer, der seinem Pferd beibringen wollte, aus Ersparnisgründen nichts mehr zu fressen. Nach viel Mühen hatte es der Oberschlaue dann endlich geschafft, das Tier hat den ganzen Tag nichts gefressen. Geschafft – am nächsten Morgen lag der blöde Gaul allerdings tot auf dem Boden.

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      • Inga sagt

        nein,

        wenn wir deutsche uns nach dem wissenschaftlich Begründeten halten, und so die Umwelt nachhaltig schonen, weil wir uns dran halten,
        dann retten wir vielleicht, weil sie Priorität hat weitgehend die Umwelt.

        Wer denkt, das ist nur Glaubenssache, nimmt das ganze nicht ernst.

        Und die in der 3. Welt haben noch nie was davon gehört.

        Was haben wir seit den 70igern schon erreicht?
        (Abgase, Flußbegradigung usw.)

        Aber sie werden hoffentlich beim Aufbau in die Moderne zur Fortschrittlichkeit nicht die gleichen Fehler machen wie wir.

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  9. Paul Werner sagt

    Dass ein Klimawandel stattfindet ist ja wohl unumstritten. Was mich an der Debatte stört ist, dass er ursächlich nahezu ausschließlich auf den anthroposophischen Anteil reduziert wird.
    Im Laufe der Erdgeschichte – wenn man in geologischen Zeiträumen denkt – gab es schon immer höchst dramatische Klimaänderungen. Diese Tatsache wird bei den Dramaturgen der Klimaforschung aber nicht erwähnt. Glaubt hier jemand ernsthaft wir könnten einen Klimawandel aufhalten oder gar verhindern indem wir die Anzahl der Wiederkäuer reduzieren? Das ist doch kalter Kaffee!
    Dass wir den CO2 ausstoss veringern müssen ist mir schon klar.

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  10. Ertl Elisabeth sagt

    Ergänzung:
    Wenn eine Almweide nicht mehr abgefressen wird, weil der streng geschützte Wolf die Bauern vertrieben hat, dann verrottet das Gras und setzt ebenso Methan frei. Denn so ein Kuhmagen ist ja ebenfalls ein “Komposter”. Der Unterschied zur Beweidung durch Rindviecher ist dann nur der, dass wir von dort nichts mehr zu essen kriegen, auch nicht für die Veganer, die das immer so freut. Denn die paar wilden Teekräuter, die dort wachsen, und die man früher geerntet hat, bevor man die Kühe hingetrieben hat, können die viele Milch und das Fleisch nicht ersetzen.
    Obwohl – Findige arbeiten schon daran, aus Menschen Kühe zu machen ….
    https://science.orf.at/stories/3224105/

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    • Reinhard Seevers sagt

      Wichtig dabei: Es wird immer eine Verknüpfung von Tierwohl, Ökologie, Klima, und Gesundheit vorgenommen. Die Relevanz steigt damit und es steigt damit ebenfalls die Aufmerksamkeit und Akzeptanz bei den Bürgern…man muss es nur immer und immer wieder befeuern und von den Medienfreunden bringen lassen.

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  11. Johann sagt

    Zum Methan: Methan ist eines der leichtesten Gase. Hat ein spez. Gewicht von 0,71700 kg/m³ reines Gas. z. B. CO² 1,97700 kg/m³. Es befindet sich in den höheren Luftschichten. Bei einem Blitz, welcher wie ein Lichtbogen zu verstehen ist verbrennt nicht nur Methan, sondern es wird auch die Feuchtigkeit der Wolken aufgespalten und der Stickstoff des Methans verbindet sich mit dem Wasserstoff des Wassers zu Ammonium NH4. Dieser gelangt mit dem Regen in den Boden und wird dort über Bakterien in den Stickstoffkreislauf der Pflanzen gebracht und wird zur Eiweißbildung gebraucht.
    Es wird immer 1kg Methan mit 1 kg CO² verglichen.
    1 kg CO² ist in 1 243,- m³, 1 kg Methan ist in 774 833,- m³ Luft enthalten.
    Ich ärgere mich auch immer über diese Halbwahrheiten.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Brüssel, den 14.10.2020 COM(2020) 663 final MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT, DEN RAT, DEN EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS UND DEN AUSSCHUSS DER REGIONEN über eine EU-Stategie zur Verringerung der Methanemissionen
      Auszug:…..
      Die EU hat für alle Treibhausgase Emissionsreduktionsziele bis 2030 festgelegt, wobei die anthropogenen Methanemissionen im Rahmen der Lastenteilungsverordnung9 verbindlichen nationalen Zielen zur Emissionsreduktion unterliegen. Derzeit gibt es jedoch keine Strategie zur Verringerung anthropogener Methanemissionen. Etwa 41 % der weltweiten Methanemissionen stammen aus natürlichen (biogenen) Quellen wie Feuchtgebieten oder Waldbränden.10 Bei den übrigen 59 % handelt es sich um anthropogene Emissionen, die auf die Landwirtschaft (40-53 %), insbesondere die intensive Produktion, die Erzeugung und Verwendung fossiler Brennstoffe (19-30 %) sowie die Abfallwirtschaft (20-26 %) zurückzuführen sind. In der EU gehen 53 % der anthropogenen Methanemissionen auf die Landwirtschaft zurück, 26 % auf Abfälle und 19 % auf den Energiebereich.11 Durch eine bessere Berichterstattung und Datenerhebung werden sich die Emissionen den einzelnen Sektoren noch genauer zuordnen lassen. Bis zu 95 % der weltweiten anthropogenen Methanemissionen entfallen auf diese drei Sektoren, auf denen daher im Hinblick auf Abhilfemaßnahmen das Hauptaugenmerk liegen sollte.12 Die EU sollte auch auf globaler Ebene eine Rolle bei der Verringerung der Methanemissionen spielen. Obwohl die EU nur 5 % der weltweiten Methanemissionen verursacht13, kann sie ihre Stellung als weltweite Nummer eins beim Import fossiler Brennstoffe und als wichtige Akteurin im Agrarsektor nutzen, um ähnliche Maßnahmen internationaler Partner zu unterstützen. Mit dem Copernicus-Programm ist die EU darüber hinaus bei Satellitenbildern und beim Erkennen von Methanleckagen technisch führend und kann die internationale Zusammenarbeit zur Verbesserung der Überwachung und Minderung der weltweiten Methanemissionen leiten….”

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      • Reinhard Seevers sagt

        Aus dem gleichen Papier, siehe oben:

        …”Die Kommission wird die Mitgliedstaaten dazu aufrufen, in ihre GAP-Strategiepläne Maßnahmen zur Verringerung der Methanemissionen, beispielsweise Initiativen für eine klimaeffiziente Landwirtschaft, aufzunehmen. Wie in der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“58 dargelegt wird, können diese zur Entwicklung eines neuen grünen Geschäftsmodells beitragen, bei dem Landwirte für die Anwendung von Landbewirtschaftungsmethoden entlohnt werden, mit denen CO2 aus der Atmosphäre entfernt und damit zum Ziel der Klimaneutralität (auch im Tierhaltungssektor) beigetragen wird. Um einen möglichst hohen Mehrwert zu erzielen, können mit den GAP-Strategieplänen sowie den nationalen Aufbau- und Resilienzplänen auch Investitionen in Biogasanlagen sowie die Zusammenarbeit zwischen Landwirten und lokalen Gemeinschaften unterstützt werden. Solche Investitionen können zur wirtschaftlichen Erholung in der EU beitragen und die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessern. Technische Maßnahmen zur Emissionsminderung werden im Einklang mit der EU-Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ andere wichtige Entwicklungen für den Sektor und den ländlichen Raum ergänzen, insbesondere den erwarteten gesellschaftlichen Wandel hin zu einer ausgewogeneren Ernährung mit weniger rotem Fleisch und verarbeiteten Fleischerzeugnissen, mehr Obst, Gemüse und pflanzlichen Eiweißquellen. Durch solche Veränderungen der Lebensweise können „nicht nur das Risiko lebensbedrohlicher Krankheiten wie Krebs, sondern auch die Umweltauswirkungen des Lebensmittelsystems“59 verringert werden. Ferner wird die Kommission ihre Forschungsagenda in diesem Bereich vorantreiben, insbesondere durch Aufnahme gezielter Forschungsprojekte in ihren Strategieplan 2021-2024 für Horizont Europa. “

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    • ReinerStoff sagt

      @Johann

      Auf was wollen Sie eig. mit diesen Zahlen hinaus? Zu denn verschiedenen m3 kommen Sie aufgrund der Gaszusammensetzung unserer Atmosphäre?

  12. Mark sagt

    Ganz ehrlich:selten so einen Sch…ß gesehen! Das Ganze fällt in die Rubrik depostische Scientokratie!!

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  13. firedragon sagt

    Eine Bauernzeitung berichtete in 05/2020 und argrarheute in 05/2022 über diese Maske.
    Obiger Sendebeitrag ist eine Wiederholung, der wurde bereits in der C-Zeit ausgestrahlt.

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    • Bauer Willi sagt

      Schlimm genug, dass so ein Schwachsinn auch noch wiederholt wird. Wo ist der Rundfunkrat?

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      • Bauer Fritz sagt

        Rate mal …

        Humbug muß einfach oft genug wiederholt werden, wenn Indoktrinierungen gelingen sollen. Wozu haben wir denn sonst ein Staatsfernsehen mit Zwangsabgaben. Damit staatlich alimentierte “Experten” Tag für Tag die Zahler dazu zwingen können, etwas anzusehen, was sie ohne Zwang weder einmal, und schon gar nicht ein zweites Mal senden würden. “Bildungs”-TV auf PISA-Niveau in Endlosschleife.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Naja Fritz…es gibt schon noch den freien Willen zum Drücken oder Nicht-Drücken des on/off-Knopfes. 😀

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          • Bauer Fritz sagt

            Das ändert aber nichts an den Zwangsalimenten für die Capos des “betreuten Denkens”. 🙂

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      • Wolf Lützen sagt

        Hallo BW, Dein Kreislauf läuft unrund, s.o.
        Insofern ist der Kommentar “Schwachsinn”
        auch ein wenig unrund, bzw. unzutreffend.

  14. Christian Bothe sagt

    So eine Dummschwaetzerin diese Reschke! Schlimm bloß, das solcher Unfug in der ARD( die bezahlen wir ja) an das unbedarfte Volk populistisch weitergegeben wird! Mehr braucht man da nicht zu sagen! B.Willi hat in seiner Präambel schon alles dazu fachlich richtig gesagt, wer für den CH4 Ausstoß auch natürlicherweise verantwortlich ist!

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  15. Reinhard Seevers sagt

    Anja ist die ARD-Vorzeige-Investigativ-Journalistin. Was sie sagt ist immer richtig.
    Die ehem. FAL (Forschungsanstalt für Landwirtschaft) – jetzt VTI, hatte vor 30Jahren bereits umfangreiche Einzeltierdaten bezüglich Input-Output gemacht. Dafür wurden Kühe in Einzelhaltung in geschlossenen Glaskisten gehalten um u.a. gasförmige Emissionen zu messen. Wo sind die Daten geblieben und warum wird nicht darauf zurückgegriffen? Noch wichtiger: Wem nützt die Schuldzuweisung an die Rinder?

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    • oberländer sagt

      Studien aus Zeiten in denen sogar staatliche Institute mit gutem
      Gewissen als politisch Neutral und faktenbasiert bezeichnet werden
      konnten sind mittlerweile bedeutungslos , da sie in ganz vielen
      Fällen nicht dem politischen Mainstream entsprechen.
      Geschichte wiederholt sich auch vor vor 8.

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    • Frank sagt

      Die Schuldzuweisung geht ja nur pro forma an die Rinder. Ist doch jedem klar, dass die Rinderhalter (und deren Abnehmer und Endkunden) gemeint sind, oder?
      Nun, dann ist auch klar, wer das zu seinem Nutzen lostritt. Die Volksumerzieher, die mit dem “Kuhmilch macht krank” und “Rindfleisch tötet das Klima”.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Das Interessante ist ja, dass Länder wie Irland und Neuseeland, die über keine adäquaten Methanquellen durch Energiegewinnung oder Industrie verfügen, sich aufgrund der internationalen Verpflichtung zur Methanreduzierung, wie auch Deutschland, eben nur auf die Landwirtschaft stürzen können, um die Reduktionsziele zu erreichen. Das ist sozusagen ein staatliches greenwashing.
        Und die Reduktionsziele über den Umweg der Methan-Lüge Rinder kommt wiederum der Ernährungswende zu Gute, weil ja das böse Fleisch dann dermaßen schlecht dasteht, dass man nicht mehr leugnen kann und darf, dass es eine Wende geben muss…..ist wie mit der PV-Pflicht: eine win-win-Situation zur Weltrettung. Die haben einen Plan!

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    • Smarti sagt

      1. Den Rindern wird die Schuld zugewiesen: die Leute schämen sich, Rindfleisch und Milchprodukte zu kaufen – die Landwirte verringern die Rinderbestände ( läuft schon länger ).
      2. Weniger Rinderhaltung bedeutet weniger Lohnarbeiten ( Zusatzverdienst von Berufskollegen fällt weg ) – weniger Milchleistungsfutter ( weniger Getreideverbrauch, Getreidepreis sinkt ).
      3. Dies schädigt die Landwirtschaft direkt und die nachgelagerte Lebensmittelproduktion ( Molkereien, Futterhandel, Schlachterei ) – wird alles ausgedünnt und somit wird die Auswahl der Lieferanten und der Abnehmer gleichzeitig immer schwieriger.
      4. Landwirte werden zu Subventionsempfängern, denn irgendwo muss ja das Geld für die teueren Investitionen und die teure Tierhaltung ja herkommen… also Blümchen zählen, Bio umstellen…
      5. Nur um dann mit Schrecken zu bemerken, dass “die da oben” dir den Geldhahn über Nacht abstellen können und dies auch tun werden.
      6. wem nützt die Schuldzuweisung an die Rinder ? Allen, die selber “reingewaschen werden wollen”. Allen die davon profitieren, ob sie nun Fake-Milch, Fake-Fleisch oder Fake-Naturschutz verkaufen.

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  16. Frikadellen piet 45 sagt

    ) moin sehr gut beschrieben Willi es wird sowieso über das Klima viel zu viel Blödsinn erzählt der Einfluss der Sonne ist am größten und die Sonne ist doch für die Eiszeiten und warnzeiten verantwortlich gewesen und nicht pupsende Kühe und so weiter der Einfluss der wachsenden Industrie mit der dadurch abgestoßenen Wärme ist wohl noch nicht gering

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    • Wolf Lützen sagt

      Das mit der Sonne wird von der Wissenschaft nicht bestätigt. Und es kommt aus einer Ecke, die klar gegen eine Energiewende ist. Wie auch jetzt die Vertreter der fossilen Energien und der Atomkraft an deren Notwendigkeit Zweifel streuen.

      • Reinhard Seevers sagt

        Lützen: “Das mit der Sonne wird von der Wissenschaft nicht bestätigt.”
        Da kommt es häufig darauf an, wer wen als Wissenschaft für sich akzeptiert. Sie habe sicher die “richtigen” ausgesucht. Ich hab hier auch ein anderes Beispiel:

        Klimawandel und CO2 aus geowissenschaftlicher Sicht Dr. U. Berner, Hannover, Prof. Dr. A. Hollerbach, Hannover (Leiter der Bundesanstalt für Geowissenschaften bis 2007)
        Auszug:
        “Die bisherigen Untersuchungen liefern also viele Argumente dafür, dass die atmosphärischen Treibhausgase in den vergangenen 1000 Jahren nicht die Auslöser und Hauptfaktoren von dokumentierten und rekonstruierten Klimaänderungen gewesen sein können, sondern dass die Sonne einen deutlichen lenkenden Einfluss auf das Klima ausgeübt hat. Kohlendioxid war und ist ein wichtiges Treibhausgas, aber es war nicht allentscheidend für die Klimawandel der Vergangenheit. “

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