133 Suchergebnisse für: glyphosat

Sachliche Presse mit Glyphosat

Die Presse kann auch sachlich über das Thema Glyphosat berichten. Hier der Beweis: Erschienen in der „Rheinischen Post“. Darüber, das nicht alles fachlich exakt beschrieben wurde sollte man da großzügig hinwegsehen… 😉 http://www.rp-online.de/app/1.5868236 0

Greenpeace – Grüne – Glyphosat

Mich hat die Meldung über Glyphosat im Bier nicht überrascht. Und es wird wahrscheinlich auch nicht die letzte Meldung dieser Art sein. Vermutlich untersucht gerade ein Labor bereits ein anderes Produkt auf Rückstände von Glyphosat und wird natürlich fündig werden. Denn absolute Mengen, Grenzwerte oder konkrete Zahlen interessieren den Leser oder Fernsehzuschauer nicht. Was zählt, ist die Überschrift: „Jetzt auch Glyphosat in …. gefunden“. Das reicht, nur diese Überschrift, dieser eine Satz soll transportiert werden. Und das gelingt den Machern dieser Meldung immer wieder mit einer geradezu traumwandlerischen Sicherheit, zu der man – auch wenn das jetzt zynisch klingt – nur gratulieren kann. Die Leute verstehen was von ihrem Handwerk. Dass diese Meldung gerade jetzt durch die Medien geht, ist kein Zufall. In wenigen Wochen wird über die erneute Zulassung von Glyphosat entschieden und zeitgleich stehen in drei Bundesländern Landtagswahlen an. Die Aufregung um die Muttermilch hat sich gelegt, „schlimmer“ noch,  eine Überprüfung des BfR hat gezeigt, dass die gemachten Behauptungen offenbar haltlos sind. Da muss schnell wieder eine andere Sau durchs mediale Dorf getrieben werden, um …

Anmerkungen zur Ackerbaustrategie

Ein Gastbeitrag von Hans-Heinrich aus Niedersachsen Sehr geehrte Ministerin Frau  Klöckner, ich war 25 Jahre Betriebsleiter eines Ackerbaubetriebes im Calenberger Land  und möchte zur Ackerbaustrategie 2035  Ihres Ministeriums folgende Anmerkungen machen: Die im letzten Jahr ausgebrochenen Naturkatastrophen, Covid 19 und die Heuschreckenplage in Teilen Ostafrikas, sollten allen vor Augen führen, dass ohne Chemie der Natur unsere Lebensgrundlage nicht ab gerungen werden kann. Jeder Landbau ist ein Eingriff in die Natur, gleich ob konventioneller oder  ökologischer Landbau.  Im Ökolandbau wird  die Beikrautbeseitigung mittels mehrfachen Striegelns  bei hohen Geschwindigkeiten und Arbeitsbreiten beseitigt. Jedes Gelege von Feldvögeln wird dabei zerstört. Das häufig in  Reihenkulturen eingesetzte  Abflämmen  der Begleitkräuter „grillt“  alle flugunfähigen Jungvögel .Im traditionellen Landbau wird mit dem Pflug die neue Saat vorbereitet. Oder im Mulchsaatverfahren mittels Glyphosat die alten Pflanzenreste abgetötet. Die Vorteile liegen in der weitgehenden Verhinderung der Bodenerosion und der besseren Wasserinfiltration. Das BfR stuft Glyphosat als nicht krebserregend ein.  In diesem Zusammenhang ist mir nicht bekannt, dass Landwirte ein höheres Risiko an Krebs zu erkranken haben als andere Teile der Bevölkerung. Das Vorsorgeprinzip ist …

BUND und NABU – warum nicht mal Anerkennung ?

Ich bin ja im Urlaub. Aber meine Frau hat mich auf nachfolgenden Artikel aufmerksam gemacht und das heißt schon was. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-energie-und-umwelt/kloeckner-stellt-statistik-vor-vergifteter-glyphosat-streit-16901897.html Es geht um den Rückgang von Pflanzenschutzmitteln auf dem deutschen Markt. Der wird jetzt von den sogenannten Umweltorganisationen mit der Trockenheit  erklärt. Ein ziemlicher Blödsinn denn wir haben das dritte Jahr Trockenheit in Folge. Warum kann man einen Fortschritt nicht einfach mal anerkennen? Ständige Kritik nervt und wird irgendwann nicht mehr ernstgenommen. 6

Bauern – die echten Grünen

Es gibt da eine Partei in NRW, die im Vorfeld der Kommunalwahl im September komische Plakate klebt. Und dann merkt, dass die mißverständlich sind. Ok, kann passieren. Einfach demnächst vorher einen Bauern fragen… Wobei ich mich über dieses Plakat hier links irgendwie nicht wirklich aufregen kann… Sag ich doch auch, nur mit anderen Worten und vielleicht etwas netter… 🙂     Hier unten im Link die Erläuterung, warum Glyphosat und Kartoffeln nicht so richtig zusammenpassen. Übrigens: was ist ein Ackergift? Ist das ein Gift, das auf dem Acker entsteht? Ist das ein Gift, dass vom Acker kommt? Erklärt mir das doch bitte mal… (so wie mit dem Kobold in der Autobatterie…) Eine politische Kampagne lebt von Zuspitzung und Wortspiel   3

Kirche, Kreuze, Landwirtschaft…

Für einen Landwirt ist es manchmal schwer, die Worte der Amtskirche auszuhalten. Da steht auf der Kanzel jemand, der von unserer Kirchensteuer bezahlt wird und erzählt mir, dessen Familie seit Jahrhunderten die Lebensmittel für Gläubige und Ungläubige produziert, etwas vom Bienenschutz und der Bewahrung der Schöpfung. Um diese Themen  geht es auch im aktuellen Heft von „Perspektiven“ , einer Publikation der evangelischen Kirche in Württemberg, die man sich hier herunterladen kann. Man hatte mir das Heft zugeschickt, weil die grünen Kreuze und meine Person darin erwähnt werden. So schreibt auf Seite 38 der Leiter des Fachbereiches „Kirche in Freizeit und Tourismus“ über die grünen Kreuze: „Ich nehme in den grünen Kreuze eine existentielle Angst vor einem ökologischen Umbau wahr. FÜR den Einsatz von Glyphosat, GEGEN eine Reduzierung der Nitratwerte, GEGEN Insektenschutz und GEGEN den Bienenschutz.“ Wer so etwas schreibt, hat sich mit den grünen Kreuzen nicht ernsthaft beschäftigt. Hätte er sich im Vorfeld mit Landwirten unterhalten, wüsste er, warum tausende der grüne Kreuze überall in Deutschland stehen. Wie oberflächlich und populistisch der Autor arbeitet, erkennt …

EndeGelände – Twitter-Splitter

„Berliner Verfassungsschutz stuft EndeGelände als Linksextrem ein.“ https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/berliner-verfassungsschutz-stuft-ende-gelaende-als-linksextrem-ein-16780077.html Diese Überschrift hat mich an ein Ereignis vor unserer Haustür erinnert. Ich hatte mich im Blog und auf Twitter negativ darüber geäußert, dass Aktivisten von Ende Gelände durch mehrere Äcker, darunter auch ein Möhrenfeld getrampelt sind. Ich habe im Zusammenhang mit den Flurschäden durch EndeGelände einige Tweets gesammelt. Ganz überwiegend gab es Zustimmung, aber eben auch einige „verbale Entgleisungen“. Ich habe lange überlegt, ob ich sie öffentlich machen soll. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass sie jetzt, mit einigem zeitlichen Abstand, als Dokumentation dienen sollen für die Art und Weise, wie in den sozialen Medien von einigen „diskutiert“ wird. Ich bin viel gewohnt, aber mit dieser Härte hatte ich nicht gerechnet. Bezüglich des Vorwurfes der Lüge: Mehrere Medien hatten –  entgegen meiner Aussage – geschrieben, dass das Möhrenfeld von mir wäre. Nur der WDR hat dies öffentlich korrigiert. Tja, wenn der Sexualtrieb abgelöst wird durch andere Triebe, z.B. der Trieb zu lügen, zu betrügen, zu geifern und einem ungeheuren Selbstdarstellungstrieb, dann kommt sowas dabei heraus. Eine …

Wenn´s plötzlich ernst wird ….

Ein Beitrag von Bauer Fritz aus Österreich Wenn´s plötzlich ernst wird… …. sieht die Welt im Handumdrehen ganz anders aus. Man traute ja schon kürzlich seinen Augen und Ohren nicht, als angesichts der in Afrika und Asien auftretenden riesigen Schwärmen von Heuschrecken der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln gefordert wurde und daß dafür dringend mehr Flugzeuge und Helikopter notwendig sind. Geschrieben und gesagt von Organisationen und NGO´s die sich vormals vor der Benutzung des Wortes Pestizid lieber die Zunge rausgerissen hätten oder vor der Beschreibung deren positiver Wirkungen lieber die Finger abgehackt hätten. Und nun erscheint Corona auf der Weltbühne. Ein so kleiner Virus rückt binnen 2 Wochen die Wohlstands-Mir-paßt-eigentlich-überhaupt-nichts- mehr-Gesellschaft zurecht. Und plötzlich: Dosennahrung mit allerlei bislang verpönten Inhaltsstoffen und Zutaten wird zum Lieblings-Vorsorge-Mahl, wo bislang das 5 Sterne-Menüs für die eigenen Ansprüche als gerade noch gut genug empfundenen wurde. Mineralwasser aus Plastikflaschen (!!!!) ersetzt im Nu den Bio-Beaujolais aus dem Dekanter. Leere Regale nicht als Werbegag sondern plötzlich als Akutwarnung vor dem vermeintlich immerwährenden Endlos-Überfluß. Panikkäufe und Hortungskäufe mit Schutzmasken und Gummi(!!!)handschuhen ersetzen in Null-Komma-Nix …

Du Bauern-Opfer!

Ein Gastbeitrag von Ricarda Berg* Die freiwillige Preisgabe der deutschen Landwirtinnen und Landwirte mit dem Ziel, für eine andere Umweltpolitik öffentlichen Beifall zu erlangen, ist ein unkluger Schachzug der Bundesregierung. Neue Frage: Warum spielt die Politik überhaupt mit der Hand, die uns füttert!? Das Agrar-Paket der deutschen Bundesregierung beweist erneut, dass Politikerinnen und Politiker im Austeilen Riesen, im Einstecken hingegen Zwerge sind. Wenn es nämlich darum geht, eine gerechte und EU-weit vergleichbare Bemessungsgrundlage für Nitratwerte im Grundwasser zu schaffen und den Einsatz glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel sowie die Komplexität von Artenschutz politisch so zu kommunizieren, dass allen gesellschaftlichen Interessen eine Grundlage zur politischen Willensbildung geboten wird, vertragen sie Kritik schlecht. Entscheidungen fallen in geschlossenen Gruppen und das Wohl der übrigen Menschen bleibt auf der Strecke – bis zur nächsten Wahl! Warum auf die Kleinsten in der Wertschöpfungskette? Ich erspare mir die Geschichte von der Zeit, als etwa 90 % der Gesellschaft mit Fackeln und Mistgabeln assoziiert wurden und komme gleich zu den bestausgebildeten und innovativsten Landwirtinnen und Landwirten der Welt. Unsere gegenwärtige Zivilgesellschaft ist durch Spezialisierung geprägt. …