Bauer Willi
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Wolf oder Naturschutz – Maienfelder Erklärung

Fachleute aus Biologie und Naturschutz, Vertreter aus Biosphären- und Naturparks sowie aus Forschung und Lehre der Länder Schweiz, Österreich und Deutschland haben gemeinsam am 26. März die Maienfelder Erklärung herausgegeben, in der sie auf die Problematik hinweisen, die durch eine weitere Zunahme der Wolfspopulation für die Ziele des Naturschutzes entstehen.

Maienfelder Erklärung_Medienmitteilung

In der Einführung dieser Erklärung heißt es:

“Die extensiv bewirtschafteten Kulturlandschaften Europas mit ihren Wiesen und Weiden beherbergen einen gewaltigen Artenreichtum und stellen eine weltweite Besonderheit dar. Eine Nutzungsauflassung solcher Landschaften führt zu einer zunehmenden Gefährdung seltener und geschützter Arten. Nötig sind ein regional differenziertes, aktives Wolfsmanagement, und die Rückstufung des Wolfs von „streng geschützt“ zu „geschützt“. Dies dient auch der Tierart Wolf, die auf Dauer nur akzeptiert wird, wenn die Konflikte gelöst werden.”

Hier die Erklärung im Wortlaut:

Maienfelder Erklärung 26032024

Dort heißt es:

Die extensiv bewirtschafteten Kulturlandschaften Europas mit ihren Wiesen und
Weiden beherbergen einen gewaltigen Formen- und Artenreichtum und stellen eine
weltweite Besonderheit dar. Im Berggebiet und in Hanglagen ist die Artenvielfalt noch
heute sehr hoch. Die Bewirtschaftung ist dort enorm arbeitsintensiv und wenig
ertragreich, und ist deshalb schon aus ökonomischen Gründen gefährdet. Gleichzeitig
ist hier zuverlässiger Herdenschutz gänzlich unmöglich.

Wölfe sind nicht mehr bedroht, sondern breiten sich schnell weiter aus. Daher plädieren die Verfasser der Erklärung für eine gezielte Reaktion.

“Europa braucht schnellstens ein räumlich differenziertes Wolfsmanagement, welches
an das jeweilige gesamtökologische und gesellschaftliche Umfeld angepasst ist.
Grundlage hierfür soll eine fachlich fundierte, transparent hergeleitete wildökologische
Raumplanung sein.”

Für Weidegebiete wird vorgeschlagen:

“Wo aus technischen Gründen kein Herdenschutz durchgeführt werden kann und
wo wichtige naturschutzfachliche Argumente gegen die Anwesenheit von Wölfen
sprechen, werden Wölfe nicht toleriert. Eine Pufferzone hält wandernde Wölfe
fern.”

Es wird deutlich ausgesprochen, dass dort, wo Weidewirtschaft stattfindet, der Wolf keinen Platz hat.

Wir müssen uns darüber klar werden, was wir wollen. Wenn der Wolf weiter Nutztiere reißt, wird die Weidehaltung in Europa über kurz oder lang verschwinden. Wenn die Weidehaltung verschwindet, verschwinden auch Wiesen und Weiden, verschwinden die Almen und viele Landschaften, die wir so schätzen. Jetzt kann noch gehandelt werden.

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118 Kommentare

  1. Ertl Elisabeth sagt

    Die Unterzeichner sind in der wissenschaftlichen und Naturschutz-Community – LEIDER! – nur eine kleine Minderheit. Wohin der Mainstream geht, das macht Klaus Hackländer
    https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Hackl%C3%A4nder
    deutlich. Er ist Universitätsprofessor an der BOKU in Wien und steht kompromisslos auf der Seite des Wolfes.
    Ich schätze ihn in so ferne, als er der Einzige ist, der so fair ist, die Wahrheit zu sagen:
    “Diese Märchen (Anm.: Rotkäppchen, 7 Geißlein etc.) kommen aus einer Zeit, als es auch WIRKLICH viele Konflikte gab und der Wolf auch WIRKLICH existenzbedrohend war. Die jetzige Bedrohung betrifft ja eine Existenz, die eher in einer Komfortzone ist. Früher waren ja die meisten Menschen tatsächlich von ihrer Landwirtschaft direkt abhängig, also Subsistenzwirtschaft: man hat ein paar Schafe gehabt, ein paar Rinder, und wenn da tatsächlich der Wolf hier zugeschlagen hat, dann war die Existenz der Familie gefährdet, und insofern hat jeder ein ureigenes Interesse gehabt, auch wirklich den Wolf zu verfolgen und im Endeffekt auch auszurotten, und das hat ja auch funktioniert, weil wirklich jeder gegen ihn gekämpft hat. Und der Wolf war natürlich auch in höheren Stückzahlen vorhanden gerade nach dem 30-jährigen Krieg, und das hat dazu geführt, dass es sehr viele Übergriffe gab: die Archive in den Städten sind voll von irgendwelchen Horrorgeschichten, was ein Wolf alles angerichtet hat. Und so kann man sich auch gut vorstellen, dass diese Märchen einfach sehr erfolgreich waren … Dieser … Wolf ist für die meisten Menschen einfach ,,, nicht mehr existenzbedrohend … Und hier geht es einfach darum, ein neues Bild, ein neues Narrativ zu entwickeln: der Wolf als Wildtier … Und die Menschen, die sagen, ich will den gar nicht, wir wollen den wieder ausrotten, die können sich das wünschen, aber der Zug ist abgefahren … Wir haben nicht die Motivation … wie damals, jeden Wolf, den wir sehen, zu töten. Die Menschen, die das machen könnten, die gibt es gar nicht, und selbst, wenn sie es könnten, ist die Frage, ob sie es wollten …
    Ich hab vor kurzem auch einen Vortrag über den Wolf in Husum gehalten: die Schafbauern dort, die weinen, ähnlich im Bereich Lüneburger Heide, wo die Beweidung auch identitätsstiftend ist … oder eben auch im Alpenraum, wo man einfach merkt, dass der Wolf dazu führt, dass das, was der Vater, die Großmutter, die Urgroßväter und -mütter getan haben, einfach nicht mehr möglich ist … der Wolf … macht eine Teilenteignung, ja … auch wenn das wehtut, bin ich davon überzeugt, dass man in Zukunft diese Flächen nicht mehr beweiden kann … und ich wüsste keinen Plan B, und das wissen auch die Politiker …
    Das tut natürlich weh, wenn ich das sage, (dass wir 150 Jahre in einer Komfortzone gelebt haben) aber de facto isses ja so … Das ist kein unnatürliches Verhalten, wenn ein Wolf mehrere Schafe reißt, sondern ein unerwünschtes Verhalten. Und dieses unerwünschte Verhalten kann auch tradiert werden, kann auch weitergegeben werden von einem Wolf zum anderen, und da ist es wichtig, dass man dann auch die Möglichkeit hat, einzugreifen. Und das können wir ja auch … Wenn ein Einzelwolf einen hohen wirtschaftlichen Schaden mit sich bringt, und es gibt keine andere Maßnahme als das Töten, dann ist das Töten auch EU – konform …
    … Herdenschutz ist das Wichtigste aktuell … dann werden wir frustriert feststellen: Dafür brauch ich Geld, Menschen, Technik, und das ist natürlich etwas, das limitiert ist, wo es nicht so viel gibt von, an gut ausgebildeten Hirten, an vorhandenen gut funktionierenden Herdenschutzhunden, und das wird dazu führen, dass wir dann in der Diskussion darauf hinkommen, dass wir sagen:
    So wie wir ja heute Almwirtschaft betreiben in Österreich, wird das nicht weitergehen.
    Almen, wo ich nicht mit dem Fahrzeug hinkomme, die wird es einfach in Zukunft nicht mehr geben, weil ich kann dort keinen Herdenschutz machen … Und es gibt … genügend Almen in Österreich, wo wir den Herdenschutz nicht so durchführen können
    (Es) wird einfach klar kommuniziert werden müssen: wir haben Almen, die sind mit den aktuellen Rahmenbedingungen nicht mehr zu bewirtschaften.
    Diese Herdenschutzhunde sind mit Vorsicht zu genießen. Ich kann die nicht einfach mit Wanderern konfrontieren … Die Konflikte mit den Wanderern werden auf jeden Fall kommen.
    Wenn ich mir vorstelle, dass wir nun tatsächlich überall im Alpenraum Herdenschutz betreiben mit Zaun und Hund, bedeutet das natürlich auch … Einschränkungen für die Wildtiere, die auf einmal diese Flächen nicht mehr als Äsungsflächen nutzen können … Das hat natürlich auch einen weiteren Aspekt für den Wildtierschutz, wenn ich jetzt Herdenschutzzäune aufziehe, wo sich Tiere verheddern können … …
    Der Wolf ist ein echter Game Changer. Der ändert nicht nur, wie viele Nutztiere wir auf der Alm stehen haben werden in 10 Jahren, sondern wie unsere Landschaft aussehen wird, und wie auch der Tourismus diese Landschaft entdecken wird …
    Die Bevölkerung wird mehr in Richtung vegetarisch/vegan, langsam, aber sie wird es, bewusster beim Fleischkonsum … Brauchen wir 460.000 Nutztiere auf unseren Almflächen? Ist das nicht … zu viel für die Ökosysteme draußen … provoziere ich durch diese vielen Almtiere draußen, dass der Wolf kommt?
    Und da ist es wichtig, dass man ehrlich miteinander umgeht, dass man nicht sagt: Ja, das kriegen wir schon alles hin mit Herdenschutz.
    Theoretisch müsste man ja wirklich diese Landwirte dann betreuen und mit ihnen auch reden … Dazu bräuchtest du viel mehr Personal … die nachher die Entschädigungszahlungen abwickeln, die Landwirte betreuen, beraten, trösten … Der Wolf nimmt dir dieses Nutzungsrecht, weil er da ist … Das ist die neue Realität …
    Was schade wäre, – und das ist die Aufgabe der Politik, das zu verhindern – wenn zu viele Landwirte aufgeben würden mit der Almbewirtschaftung, wegen dieser wunderschönen Kulturlandschaft, die die Bauern gratis für uns Stadtbürger gestalten und pflegen … als Kulisse für die Erholung …
    Von der Lebensraumqualität her sollte der österreichische Anteil im Alpenraum 39 Wolfsrudel ausmachen. Erst wenn das der Fall ist, kann Österreich sagen: Wir haben den günstigen Erhaltungszustand, und jetzt startet vielleicht ein Management mit einer regelmäßigen Entnahme …”

    Wer hier also immer noch behauptet, das Problem sei mangelnder Herdenschutz, der ist eindeutig nicht auf der Höhe der Wissenschaft, sondern irgendwelchen NGOs auf den Leim gegangen, die halt nicht zugeben können, dass sie sich geirrt haben, damit die Spender ihnen weiter gewogen bleiben.

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    • Ertl Elisabeth sagt

      Was Hackländer damit erreicht: In den österreichischen Alpen ist auch die nicht landwirtschaftliche Bevölkerung mittlerweile mehrheitlich gegen den Wolf, weil sich ja nicht nur die Landwirte selber mit der Almwirtschaft identifizieren.
      Es sind eher die Touristen, denen der Wald besser gefällt als Almflächen mit Kuhfladen. Die wandern so unaufmerksam durch die Gegend, dass ihnen die Biodiversität auf den Weideflächen gar nicht auffällt. In deren Weltbild bedeutet Biodiversität Urwald. Und die sind ganz begeistert von wilden Erosionsflächen, weil sie glauben, das ist Natur.

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  2. Ertl Elisabeth sagt

    Inwiefern nützt der Wolf der Biodiversität in den Alpen?
    Es gibt natürlich Begleitarten. Der Wolf bringt spezielle Parasiten mit. Auch wird der Kot von sehr speziellen Gliedertieren gefressen.
    Tote Schafe ziehen Gänsegeier an, die sich wegen der Rückkehr des Wolfes vermehren.
    Weil das Aas auf diese Weise in kurzer Zeit verschwindet, gehen die Bestände der Kolkraben zurück, die auf dieses Aas angewiesen wären. Weniger Kolkraben bedeuten weniger Angriffe auf Jungtiere von Gämsen, Hirschen oder auch Schafen, denen die Augen ausgehackt werden.
    Die Hirschpopulation geht leicht zurück, weil die Wölfe viel mehr Jungtiere schlagen als alte und kranke Tiere. Die Herden reagieren allerdings darauf mit einer Erhöhung der Geburtenrate. Die Rudel werden kleiner, kompakter und bewegen sich schneller.
    Gestresste Tiere verstecken sich öfter im Wald und verbeißen mehr Bäume, was vor allem im Schutzwald ein Problem darstellt. Außerhalb der Schutzwälder kann die Natur mit Verbiss umgehen: die Bäume wachsen halt nur sehr langsam, was aber die Forstwirtschaft dann beklagt.
    Gämsen und Rehe verbeißen vor allem die Weißtanne, dieses Problem verstärkt sich, weil auch diese Tiere sich im unzugänglichen Schutzwald verstecken.
    Die Zukunft wird zeigen, ob die Wirkung auf den Wald wegen der Verringerung der Schalenwildpopulation positiv oder negativ sein wird.
    Man beobachtet einen Rückgang der Fuchspopulationen, weil die Tiere von den Wölfen verfolgt werden, aber auch einen Rückgang der Hasenpopulation. Das muss aber nicht bedeuten, dass diese Arten gefährdet sind.
    Die Murmeltiere werden sehr scheu, sodass die Steinadler stattdessen vermehrt Gämsen schlagen. Die Gämsen sind ihnen deshalb stärker ausgesetzt, weil sie auf der Flucht vor dem Wolf in die Felsen gehen, wo sie sich aber nicht vor den Vögeln verstecken können.
    Ob das Auerhuhn, welches durch intensive Forstwirtschaft und Tourismus zurück geht, durch den Wolf weiter gefährdet wird, muss man sehen.
    Man darf die Wirkung des Wolfes auf die Biodiversität der alpinen Kulturlandschaft nicht mit der Rolle in einem amerikanischen Nationalpark gleichsetzen. In den Alpen ist Weidewirtschaft Voraussetzung für Biodiversität.
    Zäune sind Wanderhindernisse. Kleine Tiere (Amphibien, Reptilien) sterben an Stromschlägen. Tiere (Hirsche, Rehe, Igel, Hasen) verheddern sich, Vögel fliegen hinein.
    Herdenschutzhunde wildern, vertreiben Bodenbrüter.
    Nächtliche Vergrämungsaktionen mit Licht und Lärm stören die Jungenaufzucht der Wildtiere.

    Passiver Herdenschutz funktioniert nicht, das Geld wird sinnlos hinausgeworfen.
    Es gibt auch Beispiele, wo Herdenschutz funktioniert, aber der Arbeitsaufwand dafür ist unzumutbar, die engagierten Hirten geben wegen Erschöpfung auf, und immer wieder zeigt sich, dass es trotzdem nicht funktioniert und Risse stattfinden.
    Helfer, die von NGOs geschickt werden, müssen von den Hirten erst mit viel Aufwand eingeschult werden. Hirten müssen die Arbeit beaufsichtigen, nachkontrollieren.
    Ideen wie Alpakas, Esel, Glocken, Elektrohalsbänder etc. funktionieren eine Zeit lang, dann passen die Wölfe sich an.
    Eine besonders dumme Idee waren Halsbänder mit Wolfsgeruch:

    Rinder werden in Anwesenheit von Wölfen nicht immer, aber tendenziell aggressiver, vor allem, wenn Tiere bereits angegriffen worden sind. Das ist eine Gefahr für Touristen.
    Der Abtransport verletzter oder gerissener Rinder muss von der Versicherung bezahlt werden.

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    • Ertl Elisabeth sagt

      Im übrigen meidet der Wolf den Schweizerischen Nationalpark, wo man schon 1913 die Menschen ausgesiedelt hat, bis heute. Als Kulturfolger hält er sich nur in bewirtschafteten Regionen auf.

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  3. Thomas Bröcker sagt

    @landei
    ich kenne die Schweiz nicht gut genug um Ihnen dort widersprechen zu können.
    Für DE sind ihre Aussagen jedenfalls nicht zutreffend. Es gibt keinen Insektenschwund, der nachweislich auf die Landwirtschaft zurückgeführt werden kann. Das gleiche gilt für Vögel.
    Die höchste Insektenmasse wird in landwirtschaftlich geprägten Gebieten gefunden. Die höchste Artenvielfalt in lichten naturnahen Wäldern. Die geringste Insektenmasse (bei etwas höherer Artenvielfalt in urbanen Gebieten.
    Insgesamt verändert sich das Bild, sowohl von der “gefühlten Artenvielfalt” als auch von deren Zusammensetzung. Die neuen Methoden des Gen-Barcodings verändern die geltenden Erzählungen aus den beengten Blickwinkeln einiger Artenspezialisten gerade grundlegend.
    Fakt ist aber, dass die Vielfalt der Offenlandschaften die Basis unserer Artenvielfalt sind und eben nicht wuchernde Wälder. Die krankhafte “Baumverliebtheit” ist eine Seuche in der immer grüner werdenden Umwelt Deutschlands. Uns fehlen nicht in erster Linie Bäume, sondern Hecken und extensives Offenland. Die Basis dafür ist die Weidetierhaltung. So ist die vorhandene Vielfalt entstanden. Der synthetisch basierte Pflanzenschutz hat nur auf den Produktionsflächen (gewünschte positive) Einflüsse auf die Förderung der Kulturpflanzen, von denen wir leben. Ein ordentlich mit Striegel und Pflug geführter unkrautfrei gehaltener Bio-Acker ist kein bisschen biodiverser als ein normaler Acker.
    Wenn Sie tatsächlich ein “Landei” sind, dann machen sie die Augen auf und sehen … und fragen Sie den Landwirt, wenn Ihnen etwas unklar ist … der ist nämlich täglich mit der Erhaltung seiner und Ihrer Lebensgrundlagen befasst.
    Mich machen diese Verleumdungen langsam unglaublich wütend.
    Ihr Bauer nördlich der schönen Schweiz.

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  4. Eva Maria Wolf sagt

    exakt, sie wollen den Deutschen ihre Weißwurscht von der Semmel nehmen und deshalb haben sie klammheimlich den bösen Wolf hier angesiedelt….🤣

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  5. Landei sagt

    Güllefluten haben 95% der artenreichen Magerwiesen in der CH zerstört. Tausende Tonnen Pestizide haben die Böden vergiftet. 70% der Fische in den Gewässern sind bedroht durch Gülle, Gift und Verbauungen zur Gewinnung von Ackerfläche. Es gibt immer weniger Vögel, Amphibien und Reptilien. Insekten sind dank Pestiziden um 80% zurückgegangen. Und jetzt heisst es der Wolf müsse in den landwirtschaflichen Regionen ausgerotet werden, weil er die Artenvielfalt gefährde. Hallo Menschen, aufwachen….!

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    • Bauer Willi sagt

      Würden Sie bitte Belege für Ihre Prozentzahlen liefern? Oder haben Sie sich diese ausgedacht?

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      • Landei sagt

        Belege kann ich auf dieser Seite nicht zeigen. Du kannst das aber gerne beim BAFU (Bundesamt für Umwelt/Schweiz) im www nachlesen. Auch gibt es eine rote Liste für bedrohte Tierarten. Das sollte es in De doch auch geben, oder? Nur interessiert das leider zu wenig Menschen…

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        • Obstbäuerin sagt

          Ja, ja die roten Listen, Landei. Da steht z.B. mein Lieblingstier – die Zauneidechse – ganz oben. Und in der Praxis werden bei jeder Baumaßnahme so viele Zauneidechsen gefunden und umgesiedelt, dass die Ersatzhabitate kaum ausreichen, alle aufzunehmen. Mit Gutachten und Umsiedlungen verdient es sich gut – da soll die Zauneidechse möglichst noch lange ungestört auf der Liste bleiben.

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    • Christian Bothe sagt

      Typisch Fake News und Panikmache… Unser Schweizer Bekanntschaft ist davon nichts bekannt!

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    • Limes sagt

      @Landei
      das klingt gar nicht gut was sie über die Schweiz berichten hatte bei meinen bisherigen Besuchen einen besseren Eindruck.
      Seis drum wenn sie in dieser “zerstörten Schweiz “nicht mehr leben wollen dann wandern sie einfach nach Deutschland aus da können sie Vögel wie Störche, Milan, diverse Wildgänse, Kraniche und weitere Vogel Arten genießen.
      Biber erobern und fluten sich immer mehr Lebensräume ohne Rücksicht auf die bisherigen dort vorkommenden Pflanzen und Tiere. Valide Studien gibt es nicht ob auch Magerrasenflächen durch den Biber umgewandelt werden aber ausschliessen kann man es wohl nicht aber Wiesen und Weiden haben sich auf jeden Fall verändert.
      Mit Glück können sie putzige Waschbären, Nutrias, Bisamratten nicht nur auf dem Lande sondern auch in der Stadt finden.
      Wenn man genau hinschaut tummeln sich auf den Feldern Feldhasen, Rehe, Fasan leider häufig bedrängt durch des Menschen Lieblingstier.
      Ja und die Wolfspopulation wächst auch stetig an wer die Entwicklung in der Kulturlandschaft über Jahrzehnte verfolgt hat kann sich ausmalen es wird sich analog zur Ausbreitung anderer Tier Arten entwickeln. Wer hatte vor 30 Jahren Nutria, Waschbär, Bisamratte, Biber oder Störche in seinem Umfeld, kaum jemand.
      Also auf nach Deutschland

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    • Daniela Vyas sagt

      Sie werfen gerade industrielle Landwirtschaft und Kleinbauern in einen Topf. Das ist extrem ignorant und ungerecht.
      Ich bin es leid, die Gründe FÜR den Wolfsabschuss und Alpwirtschaft noch mal zu wiederholen, denn ich habe das Gefühl, das man sie gar nicht hören will und wissentlich ignoriert.

  6. Franz Josef terlinden sagt

    Tausende sterben im Verkehr Tausende durch Feinstaub Tausende werden von Hunden gebissen. Durch wild streifende Hunden wird Wild und Nutztier getötet
    Für uns alle Realität
    Und dann kommtt der böse Wolf

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    • Bauer Willi sagt

      FJT
      Haben Sie Belege, das wild streifende Hunde Wild und Nutztiere töten? Mir ist das nicht bekannt, aber vielleicht finden Sie ja einen passenden Link, den Sie hier reinstellen können…

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      • Elisabeth Kies sagt

        Es gibt Belege, wo Menschen bzw Wild von verwilderten Hunde tot gebissen wurden. Und es gibt Belege, wo Menschen in der Nähe eines Wolfs Rudel sich aufgehalten haben. Wie hat das Wolfmanagment in der Zeit vor den Eisernen Vorhang funktioniert? Wölfe sind keine blutrünstigen Bestien, der Wolf ist schon lange wieder da, nur wurde er durch den Eisernen Vorhang gebremst. Aber wir könnten ja wieder eine Mauer hochziehen, damit sich unsere Bauern ersparen, effektiv Herdenschutz Maßnahmen einzusetzen. Gerade um der schwarzer Adel Jägerschaft und dem Land Verbauungswahn Einhalt zu gebieten. Und dem Tourismus, Menschen wandern in den Alpen herum, als wäre es ein Disney World. Schafe sterben jährlich durch Verschlucken von Umweltmüll. Wäre ein Schäfer mit Hütehunden unterwegs, könnte auch dem Massentourismus etwas Einhalt geboten werden.

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        • Bauer Willi sagt

          @Elisabeth Kies
          kein Mensch redet davon, dass Wölfe blutrünstige Bestien sind. Also unterstellen Sie dies bitte auch niemand.

          Bauern und Schäfer investieren viel Zeit und Geld in Herdenschutzmaßnahmen. Ihre Aussage dazu empfinde ich als zynisch diesen Menschen gegenüber.

          Den Tourismus mit Herdenschutzhunden in den Alpen beenden zu wollen ist völlig unrealistisch.

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        • Daniela Vyas sagt

          HERDENSCHUTZ FUNKTIONIERT NICHT ÜBERALL UND STÖRT DAS ÖKOLOGISCHE GLEICHGEWICHT. Und wir haben ja auch sonst keine Arbeit. Warum kapiert das kein Wolfsschützer? Sogar Lämmer springen über einen Wolfsschutzzaun.

      • Eva Maria Wolf sagt

        na, dann lesen Sie mal in einschlägigen Foren, wie die Jäger gegen die ” bösen, freilaufenden Hunde” und ihre “ignoranten Balkonbiologen-Besitzer” lamentieren,…also, da scheint der böse, alte Omas und süße Mädchen fressende ( und natürlich das Abendland samt Jahrtausende alten Weidekultur bedrohende) “böse Wolf” ein Waisenknabe zu sein.
        Konsequente Vergrämungsmaßnahmen und Herdenschutz würden viel helfen, aber jammern und Wölfe wieder mal..immer eine Region mehr und mehr…ausrotten ist leider viel einfacher

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        • Bauer Willi sagt

          Sie haben die Erklärung der Naturschützer gelesen? Es geht nicht um Ausrottung. Vergrämung wie? Herdenschutz der funktioniert? Wie?

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  7. firedragon sagt

    Zofft Euch mal nicht so dolle 🙂

    Die Problematik Wolf/Herdenschutz liegt (neben der punktuellen Überpopulation) im Tourismus.
    Genauer – der Spazierlust des Europäers, speziell der Deutschen.

    Meine Beobachtung:
    Es halten sich zu viele Menschen in Feld/Wald auf und zum Teil zu Unzeiten. Das ist zunehmend ein Problem für Jäger, ganz nebenbei.
    Die Menschen, die da draußen rumspazieren, als wäre alles eine, für sie erschaffene, Parkanlage, bleiben nicht weit genug von Nutztieren fern. Im Gegenteil, man muss bis ganz an den Zaun.

    Vorweg, ich hatte mehrere Kangalhunde.
    Warum Herdenschutzhunde nicht effektiv in Deutschland eingesetzt werden können, liegt auf den Hand, wenn man weiß, dass diese Rassen selbstständig ihr Revier beschützen. Die Reviergröße bestimmen diese Hunde selber, nicht ein Zaun.
    Schwenk nach Anatolien – dort geht keiner spazieren! Niemals auch nur ansatzweise in die Nähe von Nutztieren, weil da sofort so ein Wächter vor einem steht!

    Von Jägern habe ich erzählt bekommen, sie gehen auf die Jagt und das Rudel Wölfe begleitet sie. Was bedeutet das? Der Wolf läßt jagen und hat keine Scheu vor dem Gewehrknall.
    Schwenk in andere Länder mit Wolfpopulation – dort wissen die Wölfe, dass ein Gewehrschuß einen der ihren treffen kann und dort können die Wölfe mit Warnschuss von Herden fern gehalten werden.

    Diese zwei Maßnahmen sind hier undenkbar – wegen Spaziergängern überall in Feld/Wald.

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  8. Carsten sagt

    Lieber Bauer Willi,
    wenn man schon Dinge zitiert, wie in diesem Fall die Maienfelder Erklärung, dann sollte man sie nicht zu seinen Gunsten ausschmücken, so wie es einem gerade passt, um die eigene Meinung zu legitimieren.

    Du schreibst, dass “deutlich ausgesprochen (wird), dass dort, wo Weidewirtschaft stattfindet, der Wolf keinen Platz hat.”

    Das stimmt nicht!

    Im Satz darüber schreibst du selbst, dass es dort heißt: “Wo aus technischen Gründen kein Herdenschutz durchgeführt werden kann und
    wo wichtige naturschutzfachliche Argumente gegen die Anwesenheit von Wölfen
    sprechen, werden Wölfe nicht toleriert. Eine Pufferzone hält wandernde Wölfe
    fern.”

    Es geht darum, den Wolf zu regulieren, wo es sonst keine Möglichkeiten dazu gibt, weil z.B. das Gelände zu steil ist.

    Auch die Überschrift “Wolf oder Naturschutz” ist suggestiv und fachlich nicht richtig. Der Wolf trägt nachweislich zum Naturschutz bei. In einem Kommentar hieß es, dass es in der Zukunft keine Tiere mehr im Wald geben würde, wegen des Wolfes. Fakt ist, dass der Wolf die Waldgesundheit fördert (dazu gibt es Studien) und dass es gerade wg. der Anwesenheit des Wolfes eine größere Artenvielfalt in Wäldern gibt. Es müsste also eher in der Überschrift “Naturschutz wegen des Wolfes” heißen.

    Was die Sicherheit angeht und die Sorge, nicht mehr in den Wald gehen zu können, wenn es Wölfe gibt: Nachweislich gibt es keine 10 Fälle von Angriffen von Wölfen auf den Menschen – nicht pro Jahr, sondern insgesamt. Wildschweinattacken und auch Attacken von Rehböcken kommen dagegen jedes Jahr in Deutschland vor. Sollte man die dann auch alle aus dem Wald entfernen? Wohl eher nicht.

    Bei einem so wichtigen Thema, wie dem Wolf (der in meinen Augen auch ein wenig für unser Verhältnis zur Natur insgesamt steht), sollten wir versuchen, einen neutralen Blick auf die Sache zu bewahren.

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    • Schmeckt gut sagt

      wieder so ein “Wolfskuschler”. Wo findet denn die auch so gut funktionierende “Regulierung” statt? In D jedenfalls nicht. Wir sind Wolfsgebiet und sind gezwungenermaßen oft auf dem Acker – oft ein ungutes Gefühl.

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      • Carsten sagt

        Ich wohne auch in einem Wolfsgebiet und bin jeden Tag mit meinem Hund im Wald unterwegs. Die von mir angesprochene Regulierung bezieht sich auf Maienfelder Erklärung, in der sie gefordert wird.

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        • Schmeckt gut sagt

          Na, sie sind ja ein ganz Cooler. Nur so by the way: keine 100m entfernt gab es ein Schafriss. Ständige Sichtung in Ortsnähe. Kommen sie jetzt nicht mit: Die tun ja nichts – sind menschenscheu. Wir haben neugierige Wölfe kennengelernt

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      • Eva Maria Wolf sagt

        nicht alle sind Wolfskuschler, nur weil sie dieses Tier nicht dämonisieren.
        Wenn man auf dem Acker ein ungutes Gefühl haben sollte, dann vielleicht , weil eine Wildschweinrotte, Rehböcke ( die können auch ganz schön Aua machen😉) oder vielleicht ein paar Grünröcke herumschleichen, die schon mal…glücklicherweise sehr selten….ein Wildschwein mit einem Menschen verwechseln.

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    • Reinhard Seevers sagt

      “Bei einem so wichtigen Thema, wie dem Wolf (der in meinen Augen auch ein wenig für unser Verhältnis zur Natur insgesamt steht), sollten wir versuchen, einen neutralen Blick auf die Sache zu bewahren.”

      Was ist an dem Thema Wolf denn soooo wichtig? Ich sehe gar keine Relevanz.
      Neutraler Blick…ich lach mich tot. Wenn Nutztiere gerissen werden, dann sind nur die Blicke derer neutral, die nicht betroffen sind. Was ist denn nun mit den Zäunen und dem dann eingeschränkten Wildwechseln? Ich habe dazu immer noch keine Antwort gesehen.
      Niemand braucht den Wolf, evtl. aber diejenigen, die ihr Verhältnis zur Natur in urbanen Zentren pflegen und einen Ablass für ihr naturfernes Verhalten ausleben möchten?

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      • Carsten sagt

        Wichtig ist das Thema z.B., weil es die Gesellschaft spaltet. Und das ist keine gute Basis für ein Zusammenleben, in dem man sich wohlfühlt. Wichtig ist es auch, weil viele Kinder in Zusammenhang mit dem Thema in einer Atmosphäre der Angst aufwachsen, was so nicht sein müsste und in niemandes Interesse sein sollte.

        Ich wohne auch nicht in einem urbanen Zentrum, sondern auf dem Land, in einem Wolfsgebiet. Erst letzte Woche habe ich einen Wolfsriss beim Spazierengehen gefunden. Kein Nutztier übrigens, sondern ein Reh.

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      • Eva Maria Wolf sagt

        wir “brauchen” auch keine Musiker, Maler, Schriftsteller, Philosophen, …..doch was wäre unsere Welt ohne sie?

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      • Daniela Vyas sagt

        Wir brauchen den Wolf nicht für die Artenvielfalt. Aber die extensive Weidewirtschaft.

    • Limes sagt

      “Bei einem so wichtigen Thema, wie dem Wolf…. einen neutralen Blick auf die Sache bewahren”.
      Was ist so wichtig am Wolf im Vergleich zu anderen Lebewesen z.B Cimex um mal eins zu nennen und was verstehen sie unter einem neutralen Blick?

      “der in meinen Augen auch ein wenig für unser Verhältnis zur Natur insgesamt steht”
      Offensichtlich gibt es einen verklärten Blick auf die Natur z.B man bevorzugt individuell bestimmte Lebewesen wie den Wolf und fördert diese sogar aus welchen Gründen auch immer obwohl andere Lebewesen in keinem Fall akzeptiert werden.

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      • Carsten sagt

        Bestimmte Lebewesen per se als schlecht zu charakterisieren, ist dann allerdings ebenso verklärt, nur aus der anderen Richtung. Abgesehen davon habe ich nicht dafür plädiert, den Wolf zu bevorzugen, sondern eben gerade den angesprochenen neutralen Blick zu bewahren.

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    • Christian Bothe sagt

      Was schreiben Sue für einen Quatsch( Entschuldigung.)! Jahrelang ging es ohne den Wolf in der deutschen Natur!Überzählige Tiere wurden durch ein entsprechendes Jagdmanagement reguliert! Was soll also diese unsinnige Diskussion von Ihnen darüber, welche nur der LW Schaden zufügt!

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        • Eva Maria Wolf sagt

          wer entscheidet denn, wer in Deutschland (über)leben darf…Sie? die deutsche Natur? das deutsche Volk? 🙈
          der Wolf gehört ebenso zu Deutschland wie der Hund, wie Seppelhosen und Fassbier, wie die deutschen Denker und Dichter, wie Sie uns ich

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      • Carsten sagt

        Vor 2 Wochen habe ich bei einem halbstündigen Spaziergang 19 Rehe in 5 verschiedenen Gruppen gesehen. Wo ist da bitte das enstprechende Jagdmanagement? Die Rehe standen übrigens auf den Feldern und haben dort die Pflanzen abgefressen. In Anwesenheit von Wölfen ziehen sich die Rehe weiter in den Wald zurück. Wer verursacht da den Schaden für die LW und wer verringert ihn?

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        • Reinhard Seevers sagt

          Carsten, sollten die Jäger alle Rehe abschießen? Wie viele dürfen denn übrig bleiben, so viele, wie Ihr Áuge erträgt? Warum hat der Wolf die nicht alle getilgt, er ist doch der große Regulator? Mann, Mann, Mann…..und nein, ich habe noch nie gehört, dass Fraßschäden auf dem Acker durch Rehwild ein Problem war und ist. Wohl im Aufwuchs der Jungbäume….deshalb kommt ein Zaun drum oder eine Bandage.
          Und wenn es zu viel Rehwild gibt, dann peng….denn der Wolf schafft noch nicht alles, dafür müssen es dann noch mehr werden. Ein guter Teil wird aber schon mal durch den Autoverkehr erledigt….sowohl Wölfe, als auch Rehe.
          Wildbrett ist merkwürdigerweise schlecht vermarktbar…alle klagen, dass die Kühltruhen voll seien. Wir brauchen mehr Wölfe!

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        • firedragon sagt

          “… Wo ist da bitte das enstprechende Jagdmanagement? …”

          Erklärung: Schonzeit
          Komischerweise wissen die Rehe das und sind vermehrt auf offener Fläche, auch am Tage, sichtbar.

          Und selbst wenn gerade keine Schonzeit ist, dann bist genau Du, Carsten, mit Deinem Hund der Grund, warum ein Jäger nicht schießen kann.

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    • Stuki sagt

      Das der Wolf der Natur nützt,halte ich in Deutschland für ausgemachten Blödsinn und es macht mich nur noch wütend, wenn ich so etwas höre. Wir sind weder Kanada, noch Sibirien. Deutschland ist eng besiedelt und hat eine Kulturlandschaft, die gepflegt werden muss. Der Wolf hat bei uns keine natürlichen Feinde. Er breitet sich immer weiter aus. In der Lüneburger Heide hat er alle Mufflons bereits getötet, diese Tiere sind wichtig für die Heide als Kulturlandschaft.. Er reißt unsere Haustiere, die für unsere Kulturlandschaft wichtig sind. Im Ernstfall gibt es keinen wirksamen Herdenschutz gegen den Wolf. Er ist hoch intelligent. Sowohl ein Zaun, als auch Herdenschutzhunde werden ihn nicht abhalten, wenn er im Rudel jagt. Auch das Wild in unseren Wäldern nimmt stetig ab. Unsere Kinder können in manchen Teilen von Niedersachsen nicht mehr in den Wald gehen, weil dort ein Wolfsrudel lebt und es zu gefährlich für sie ist. Dadurch verlieren unsere Kinder zunehmend den praktischen Bezug zur Natur. Wenn das so weiter geht, wird unsere Artenvielfalt aussterben. Außerdem, was passiert, wenn der Wolf nicht mehr genügend zu fressen findet. Er hat nachweislich Menschen in Kanada, Sibirien , Polen angegriffen und getötet. Nicht nur, weil er Tollwut hatte, sondern weil er Hunger hatte.
      Ich finde es muss endlich Schluss sein mit dieser Kuschel Illusion, was den Wolf angeht. Der Wolf ist und bleibt ein Raubtier, was hoch intelligent ist. Er ist keine bedrohte Tierart mehr und er muss von streng geschützt auf geschützt herabgestuft werden. Damit eine friedvolle Koexistenz mit dem Wolf möglich ist, benötigen wir Bestandsjagden wie in Schweden und es muss überlegt werden, wieviel Wölfe Deutschland überhaupt verkraftet. Wir benötigen dringend ein realistisches, verantwortungsvolles Wolfsmanagement.

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      • Eva Maria Wolf sagt

        Sie schreiben ziemlich viel, und leider auch ziemlich viel Halbwahrheiten…
        die NINA Studie zeigt sehr genau, dass der Wolf i.d.R. im Menschen keine Beute sieht….in D. sollten Sie und Ihre Kinder im Wald eher Angst vor Wildschweinen oder sogar Rehböcken haben. Statistisch ist sogar die Wahrscheinlichkeit in F. höher versehentlich durch einen Jäger erschossen als durch einen Wolf umgebracht zu werden!!
        Und nein, es gibt wahrlich nicht zu wenig Rot-, Reh -, Und Schwarzwild in D.

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  9. Ostbauer sagt

    “Brandenburg! – in Berlin kann man so viel erleben, in Brandenburg soll es wieder Wölfe geben; Brandenburg” Reinald Grebe 2007.( irgendwie liebe ich diesen Song; obwohl wir dabei gar nicht gut wegkommen)
    Aber es ist wie es ist; der “graue Räuber” ist nun mal da und wir müssen alle! lernen damit umzugehen.
    Ob er nun von selbst gekommen ist oder ein wenig nachgeholfen wurde, ist zumindestens strittig und letztendlich jetzt auch relativ egal. Er ist da, und das in Brandenburg zu Massen!
    Erstbestätigung eines terrioritalen Vorkommens in Brandenburg im Jahr 2006.
    Anzahl des Wolfsvorkommen nach Rudel, Paaren Welpen und Einzeltieren je nach Lesart der meinungsbildenden Medien im Jahr 22/23 zwischen 500 und 1000 Tieren in Brandenburg. FAKT
    Wir sind ja als Deutsche immer schwer begeistert von den skandinavischen Ländern und wollen ihnen nacheifern; oftmals zurecht nur in diesem Fall nicht.
    Ich habs glaub ich schon mal erwähnt, Schweden hat eine Fläche von ca. 450000 km² und hält einen Wolfsbestand von rund 350 Wölfen für annehmbar.
    Brandenburg hat eine Fläche von ca. 30000 km².
    Fällt hier irgendjemanden etwas auf????
    Ich hab´s hier schon mehrfach betont: der Wolf ist ein faszinierendes Geschöpf und ich hab auch schon mehrfach mit ihm “Face to Face” auf 20-30 m gegenüber gestanden ,tags und nachts ( mit ner R93 fällt einem das leichter) aber was zu viel ist, ist zu viel.
    Kaum einer will den Wolf in Deutschland wieder ausrotten !(dazu brauchten wir im übrigen ca 50 Jahre)
    Aber ein gesundes Maß der Mitte mit Abschüssen im Rahmen eines Jagdgesetzes ohne Buhei und Sonderzonen auf Meterbasis würde der Bevölkerung und vor allem der Wolfspopulation bedeutend mehr Sicherheit geben. Es muss auch Zonen geben, wo der Wolf ein No-Go ist. (Almen; Deiche)
    Eines sage ich mit Sicherheit voraus! Wenn Rotkäpchen wahr wird, ist der größte Verlierer der Wolf! (und Rotkäpchen( oh ne nich))

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    • Stadtmensch sagt

      Bei dem ganzen Theater frage ich mich: “Wem nützt es”? Wo sind die Studien, die belegen, dass der Wolf bei der Hege mehr hilft, als das er bei der Nutztierhaltung schadet?

      Ist man nicht irgendwie auf dem Holzweg, wenn man künstliche Bereiche schaffen muss, in denen sich der Wolf auhalten darf? Wolfsichere Zäune zum Schutz der Weidetiere, Zäune zum Schutz des frisch bepflanzten Waldstücks…Krötenzäune, Netze über Obstplantagen…

      Alles irgendwie Murks. Alles irgendwie Zoo. Das Land ist einfach zu zersiedelt und mit zahllosen Barrieren durchzogen, als das hier irgend eine Selbstregulierung entstehen könnte, für die der Mensch nicht ein Vielfaches an eigenem Regulierungsaufwand hat.

      Da hab ich mir die Eingangsfrage gleich selbst beantwortet. Geht einfach um Beschäftigung. Wer gern “mit der Natur” arbeitet, bekommt seine pseudowissenschaftliche Spielwiese. Kann man viel Zeugs schreiben und kein Hahn kräht danach in ein paar Jahren.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Sehe ich ganz genauso Stadtmensch. Es ist in unserer Gesellschaft zunehmend spookie. Jeder und Jede hat einen Anspruch auf dies oder das, und wenn es ihm gelingt eine Petition zu erhaschen, dann setzt Politik diesen Unsinn auch noch um. Das Schärfste ist ja, dass “die letzte Generation” sich fürs Europaparlament aufstellen darf und Europa “aufmischen” möchte. Eine Vereinigung, die in Bayern als Anfangsverdacht einer kriminellen Vereinigung eingestuft ist, darf sich bei “demokratischen” Wahlen aufstellen lassen….das ist doch ein gutes Beispiel für die völlige Verblödung dieser Gesellschaft.

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  10. Heiko Krüger sagt

    Ja hier denn Wolf Ausrotten und dann schnell nach Afrika fliegen und da Löwen anschauen die Nachweislich regelmäßig Menschen Töten
    Na Ablaus

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    • Andreas Schneider sagt

      Du hast mit dieser völlig unpassenden Antwort bewiesen, daß du nichts und zwar rein gar nichts von dem
      verstanden hast, worum es in dem Artikel ging.

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    • Daniela Vyas sagt

      Sie haben nichts kapiert, oder? Ich bin auch gegen den Wolf, sehe mir aber trotzdem in Afrika keine Löwen an.
      Bleiben Sie doch mal bei den Fakten.
      Ich würde auch noch Rechtschreibung üben….

  11. Frank sagt

    Genial, wie ein echter Nebenkriegsschauplatz aufgeblasen wird, während es anderswo um Existenz und Zukunft geht.
    Der Wolf kann schneller vergrämt werden, als die anderen Folgen der gegenwärtigen Politik.

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  12. Monika sagt

    Zukunft: keine spielenden Kinder draußen in der Natur, keine Haustiere mehr in der Natur, keine Heege und Pflege von Wildtieren dann weil alles weggefressen wurde, nachts kein Gassi mit dem eigenen Hund. Macht ja nichts Hauptsache der Wolf schleicht in Deutschland ums Haus. Schöne Zukunft. In welchem Land gibt es solche Zustände? Was bleibt uns? Auswandern, oder uns alle mal währen. Wir sind viele. Sucht es Euch aus.

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    • Eva Maria Wolf sagt

      so ein hanebüchener Blödsinn…ich weiß nicht, ob das Satire sein soll zum Thema “Lieschen Müller ruft zum Widerstand auf” oder einfach nur die unbeabsichtigte Darstellung eigener Defizite??

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  13. LW-Pneuma sagt

    Erst nach dem ersten “Rotkäpchen-Fall” wird ein Umdenken einsetzen. Leidtragende Wild- und Weidetiere und auch die Landwirtschaft interessiert doch die Ideologen nicht.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Was ich nie verstanden habe ist, warum sich kein Naturschützer gegen die Einzäunung ausspricht, die doch eindeutig den Wildwechsel extrem behindert und ganze Gebiete Wildfrei zurücklässt. Wie kann man das nicht sehen wollen? Unfassbar.

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  14. Ludwig sagt

    @Ernst Pauli. Wer den Ernst der Lage als energieabhängiger Betrieb noch nicht erkannt hat , dem kann man nicht mehr helfen. Wohin das ganze läuft ,, daß konnte man schon vor mehreren Jahren erkennen und jeder hatte eine entsprechende Vorlaufzeit. Das es noch nicht zum Knall gekommen ist liegt doch daran , daß Industrie und Gewerbe radikal die Produktion reduziert , eingestellt oder ins Ausland verlagert haben.

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  15. Smarti sagt

    Im Bündnerland und im Wallis haben die Schweizer ebenfalls grosse Probleme mit dem Wolf. Mufflons, Steinbock und Gemse sind stark gefährdet (anscheinend sogar in den Felsgebieten?).
    Es läuft seit einigen Tagen eine Abstimmung, den Wolf zu entnehmen. Bei bald 8000 Stimmen halten sich dafür und dagegen fast die Waage.
    Tierschützer fordern auch, dass die Wildschweine chemisch kastriert werden.

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  16. Ludwig sagt

    Unsere Grünen wollen doch nur die Tierhaltung und damit den Fleischverzehr reduzieren.
    Die Kolleteralschäden an anderen Wildtieren und den Nutztieren sind denen egal, gerade auch deshalb weil die Folgeschäden von den Grünen nicht erkannt werden , denn dazu fehlt denen der geistige Horizont und die entsprechende Schulbildung. So ist das eben wenn man Studienabrecher ist und keinen Beruf gelernt hat , sowie sektenartig ideologisch verbrettert ist. Mit der Dominanz der Grünen in der Regierung wird hier unser ganzes Land ökonomisch und ökologisch an die Wand gefahren. Bin gespannt wie sich jetzt die Abschaltung der Kohlekraftwerke auswirkt.

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    • Ernst Pauli sagt

      Sie sollten wie BW ein Notstromaggregat kaufen, ausreichend Winterdiesel und Klopapier nicht vergessen …

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      • Bauer Willi sagt

        @Ernst Pauli, Klopapier gibt es aktuell noch genug. Oder haben Sie andere Informationen? 🙂

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        • Ernst Pauli sagt

          Ich denke es kommt schlimm: der Wolf frisst Kühe und das Rotkäppchen, dann die Elefanten, kein Strom, Bauerndemo und dann nichts mehr zu Essen, die Grünen verbieten Tierhaltung und damit den Fleischverzehr, die Verbotspartei in Bayern hat gendern verboten, die Umerziehung der Bevölkerung, der Himmel fällt uns auf den Kopf, Eier darf man auch fast keine mehr essen – da wird man froh sein wenn man im Keller genug Klopapier hat🙂

          PS. Wie viele Menschen/Kinder wurden in D von einem Hund gebissen oder getötet? Müssen wir die Kinder einsperren?

          Zum Glück fressen Wölfe fast (weit über 90%) ausschließlich Wildtiere aller Art.

          (Problemwölfe sollte man entnehmen)

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            • Ernst Pauli sagt

              sehe ich anders. Das Thema Wolf ist m.E. emotional und medial aufgeladen. Auch von den Bauern, auch wenn der Einzelfall nicht schön ist.
              Wie viele Schweine, Rinder, Hühner sterben, bevor sie geschlachtet werden und woran? Vielleicht soll ich mit denen auch reden …

              PS. Ja, ich esse gerne gutes Fleisch.

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          • Ostbauer sagt

            Wenn die fast 10 % aber meine Kälber sind, hab ich schon ein Problem damit.
            Apropos Problem;
            Nach welchen Kriterien würden Sie denn Problemwölfe entnehmen lassen.
            Doch wohl nicht nach den Richtlinien von Frau Lemke?

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            • Ernst Pauli sagt

              Ich kenne die Richtlinien von Frau Lemke nicht.
              Dies mit den Kriterien für Problemwölfe müssten Experten zusammen mit den Betroffenen entwicklen.

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              • Ostbauer sagt

                Wenn Sie nicht mal den aktuellen Stand der Problematik und Gesetzgebung kennen; warum äußern Sie sich dann so sarkastisch darüber?

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                • Ernst Pauli sagt

                  Habe mich informiert. Richtliniene von Frau Lemke finde ich gut. Sie nicht? Warum?

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                • Ostbauer sagt

                  @Ernst Pauli
                  Schwer, wenn die Kommentarspalte voll ist.
                  Stellen Sie sich mal folgende Situation vor:
                  Sie, Jäger, Landwirt im eigenen Revier sitzen auf einen Wolf , welcher ihnen 3 Kälber “verzehrt” hat nach dieser Verordnung auf dem Hochsitz und warten auf den “Übeltäter”; nix pasiert, 21 Tage lang. Am nächsten Tag haben sie die Sache ja schon gesetzlich abgehakt und plötzlich sind sie da! mehrere Wölfe,dringen in die Koppel ein (trotz 5 Litzen) und attackieren ihre Rinder. Was?? machen sie?

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          • Marco Kitsching sagt

            Ja,so ist es wohl. Der Wolf fungiert als eine Art Blitzableiter für gedemütigte Bauern. Das wird natürlich von der Agrarlobby gern aufgenommen, die ihrerseits die Schuld für 50 Jahre verfehlte Landwirtschaftspolitik abschieben kann…

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            • Ostbauer sagt

              Sehr geehrter Herr Kitsching,
              in meiner Gegend sind “Ranger” ehrenwerte Leute mit einer ehrenwerten Philosophie- Naturschutz und Landnutzung in einen gewissen Einklang zu bringen und nach dem Motto handeln: leben und leben lassen. Viele haben einen landwirtschaftlichen, akademischen oder sogar promovierten Hintergrund.
              Dieses Prinzip scheint Ihnen ja vollkommen abhanden gekommen zu sein.
              Ich glaube eher, Sie sind ein Bot oder Troll.

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            • Limes sagt

              Hmm von einem Ranger habe ich eine kultivierte Ausdrucksweise erwartet und nicht solch einen niveaulosen Sprech.
              wieder etwas dazu gelernt muß mein Bild vom Ranger neu justieren

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              • Ostbauer sagt

                Ich wollte Willi gerade fragen,ob ich mal gegen die Netikette verstoßen darf.
                Der Troll regt mich auf!

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              • Marco Kitsching sagt

                was war denn ihrer Meinung “Niveaulos”? ich habe nur hier verwendete Worte wiedergegeben. Lesen sie doch Mal die Kommentare hier…

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                • Limes sagt

                  “was war denn ihrer Meinung “Niveaulos”? Lesen sie doch Mal die Kommentare hier…”
                  Ja Kommentare hab ich gelesen auch ihre. Das Thema einzuordnen unter “… gedemütigte Bauern …. Agrarlobby gern aufgenommen….Schuld für 50 Jahre verfehlte Landwirtschaftspolitik…. ” ist für mich niveaulos und völlig am Thema vorbei.
                  Übrigens, die Maienfelder Erklärung wurde von Fachleuten aus Biologie und Naturschutz, Vertreter aus Biosphären- und Naturparks verfasst und nicht von gedemütigten Bauern.

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            • Christian Bothe sagt

              Wieder so ein Unsinn…Heute schlagen aber wieder Typen im Blog zu! Mit LW hat das nichts zu tun aber lustig ist‘s doch, was da manche von den Gebrüdern Grimm erzählen…

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    • Eva Maria Wolf sagt

      exakt, sie wollen den Deutschen ihre Weißwurscht von der Semmel nehmen und deshalb haben sie klammheimlich den bösen Wolf hier angesiedelt….🤣

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  17. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen wenn es so weitergeht können wir irgendwann unsere Kühe nicht mehr auf die Weiden lassen Kinder auf den Spielplatz oder wir selber können durch den Wald gehen oder sogar durch die Kleinstadt dadurch würden sehr viel Einschränkungen schaffen also sollte der Wolf besser geschossen werden

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    • Inga sagt

      Der gehört zur Ökologie,
      ohne ihn geht es nicht, wir müssen uns einschränken

      Ironie off

      Hat die Ökologie ohne ihn nich funktioniert?

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      • Christian Bothe sagt

        So ein Blödsinn! Vor Jahren gab‘s den Wolf nicht in unseren Regionen! Damit auch weniger Probleme! Der muss einfach dezimiert werden,weil er nicht hierher gehört von Ausnahmen abgesehen!

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        • Christian Bothe sagt

          „Botswana will 20 000 Elefanten nach Deutschland abschieben…“ Gerade in der BILD online gelesen..,Lemke muss sich wie der Elefant im Porzellanladen gegenüber Botswana benommen haben! Dann brauchen wir doch wieder den Wolf…

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          • Bauer Fritz sagt

            Genau, wer einen Wolf haben will, soll sich einen nehmen und bei ihm zu Hause mit ihm kuscheln, wie “Wolfexperten” das ja empfehlen.

            Wer will kann sich auch noch gleich einen Elefanten in seinen Garten oder auf den Balkon holen.
            https://www.welt.de/politik/ausland/article250834540/Botswana-will-Deutschland-20-000-Elefanten-schenken.html?source=puerto-reco-2_ABC-V37.6.B_test

            Und alle anderen “Tierwohlexperten” mögen sich bitte weiterhin um Igel Sorgen machen:
            https://www.krone.at/3313637

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            • Marco Kitsching sagt

              weiß ja nicht, welche “Wolfsexperten” sie kennen, aber ein Wolfsexperten der empfiehlt, ein Wildtier mit nach Hause zum “kuscheln” zu nehmen, hat sein Job wohl weit verfehlt. oder stand das in der “BLÖD”?

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                • Marco Kitsching sagt

                  von “kuscheln” hab ich da im Beitrag nichts gelesen, aber viele interessante Argumente…

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                • Bauer Fritz sagt

                  Die offensichtliche Sprache des Bildes können sie sicher auch lesen (hoffentlich).
                  Es gibt von dem Wolfsexperten nur Bilder auf denen er Wölfe streichelt, mit ihnen kuschelt etc….

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          • Limes sagt

            ist jetzt breit in vielen Medien präsent, geht wohl um Jagd.
            Sie lebt und pflegt nur deutsche Traditionen gegenüber afrikanischen Ländern. Gab es früher nur Kolonialherren haben wir jetzt auch Kolonialfrauen die anderen Ländern erklären was sie zu tun haben.
            Anders kann man dieses besserwisserische Reingequatsche in die Angelegenheiten anderen Länder wohl nicht erklären.
            Am Ende ist das Verhalten von Lemke u.a auch nichts anderes als Jagd nach Trophäen, halt anderer Art.

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        • Marco Kitsching sagt

          warum gehört der Wolf nicht hier her? Mit Waschbären, Marderhund oder Bisamratten haben sie wahrscheinlich kein Problem, oder? der Wolf ist keine invasive Art. Und dieser blöde Aufruf ist auch völliger Schwachsinn! Als ob der Wolf jetzt gerade ganz Europa in Scharen überfallen hat. in vielen, meist Osteuropäischen Ländern war der Wolf nie weg. Und, welch Wunder…da gibt es sogar Weisehaltung. Welch ein Wunder…

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          • Reinhard Seevers sagt

            Bisamratten, Marderhunde und Waschbären werden bejagt, so wie es sich auch gehört. Die Schäden durch den Wolf in einer so dicht besiedelten Region sind riesig und das Dasein des Wolfes ist Unsinn. Wer keinen Schaden davon hat, der kann laut rumkrakelen und dummes Zeug labern. Aber das lassen sich die Betroffenen nicht länger gefallen…..zurecht!

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            • Marco Kitsching sagt

              wenn sie meinen die Schäden durch den Wolf wären “riesig”, warum warten sie dann hier nicht mit Zahlen auf? oder wollen sie nur “rumkrakehlen”? Es ist doch heutzutage nicht schwer, sich ein bischen zu informieren. Ein paar Klicks und schon kann man mit verifizieren Zahlen und Argumenten aufwarten. Aber wer meint, dass Leben eines Wildtieres sei “Unsinn”, dem fehlen wahrscheinlich entscheidende Vorraussetzungen im Wissen über Natur und Umwelt.

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    • Marco Kitsching sagt

      sorry, aber wo nehmen sie diese “Weisheiten” her? googlen sie doch einfach Mal wie viel “Rotkäpchens” un Deutschland gerissen oder auch nur verletzt wurden bisher. Wenn sie das geschafft haben, finden sie vieleicht sogar, welche “Hauptspeisen” der Wolfi Deutschland zu sich nimmt. Dann können sie hier noch Mal weiter diskutieren…

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      • Bauer Willi sagt

        @Marco Kitsching
        tatsächlich wurden bisher nur wenige Menschen vom Wolf verletzt oder getötet. Gut so. Wovon sich Wölfe ernähren, ist allgemein bekannt. Es sind Wildtiere aller Art und eben auch Nutztiere.
        Hier geht es um Wildtiere wie Rehe, Hirsche, Gemsen, Steinböcke und weitere Wildtiere, von denen einige auch vom Aussterben bedroht sind. Daher die Erklärung der Biologen, Naturschützer und anderer, die darauf hinweisen, dass der Naturschutz durch den Wolf gefährdet ist.

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        • Marco Kitsching sagt

          also kein vom aussterben bedrohes Tier ist vom Wolf gefährdet. Als Ranger kann ich ihnen das versichern. Dagegen sind Waschbären, Marderhunde und andere invasive Arten schon eine Gefahr für bestimmte Populationen.

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          • Ostbauer sagt

            Eine vom Aussterben bedrohte Tierart durch den Wolf ist in Deutschland z.B. das Muffelwild!
            Aber , ich vergaß ja, Sie als Ranger wissen natürlich, das ist eine invasive Art und erst seit 120 jahren bei uns heimisch.
            Machen wir jetzt nicht ein bischen dein Ding, mein Ding?

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          • Hauke Jaacks sagt

            Deswegen werden diese ja auch bejagd.Gerade als Ranger sollte man daran interssiert sein Leid von Tieren abzuhalten.Gerade nach einem Wolfsriss ist das Leid groß.Nicht nur tote auch verletzte Tiere finden sich dort .Dieses kommt in der freien Wildbahn wohl kaum vor, hier ist das Angebot nicht so umfangreich wie im stark befestigten Schaffsgatter.So schliesst sich der Kreis Weidehaltung ist elementar für die Artenviefalt.

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            • Marco Kitsching sagt

              Da muß ich sie enttäuschen…Ranger sind nicht dazu da “Leid von Tieren abzuhalten” schon garnicht von Nutztieren. Ranger sind Mittler zwischen Mensch und Natur. Als eine Art Anwalt der Natur. Wir Achten auf Einhaltung von Naturschutzbestimmungen und versuchen den Menschen die Natur näher zubringen. Wir sind keine Jäger, die Windregulierung betreiben.

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              • Ostbauer sagt

                Darf ich mir ihre Antwort für die nächste CC-kontrolle durch das Vet- Amt abspeichern und zitieren?

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              • Reinhard Seevers sagt

                Ranger sind überflussig wie der Wolf, find ich…..
                Ranger, wie sich das schon anhört. Gab’s keine deutsche Bezeichnung für diese Überflüssigkeit?

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                • Marco Kitsching sagt

                  doch die gibt es. Naturwacht, wenn ihnen das besser gefällt. Ranger ist eine internationale Bezeichnung. Übrigens, in manchen Bundesländern hat der “Ranger” auch Vollzugsberechtigung, heißt, wenn sie mit Beleidigungen und Umweltfrevel kommen, dann darf er sie festhalten und die Polizei rufen…

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                • Ostbauer sagt

                  Nehm`s nicht so tragisch Reinhard.
                  es gibt soviel überflüssige Bezeichnungen in Deutschland für überflüssige Tätigkeiten.(Beruf kann man ja nicht sagen)
                  Ranger- vielleicht-gerne bezahlter naturverstehensgucker?
                  Shit happens

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                • Thorens sagt

                  “…Übrigens, in manchen Bundesländern hat der “Ranger” auch Vollzugsberechtigung…”

                  Ganz wichtig!

                  Es handelt sich bei dem Berufsbild offenbar um eine weitere öffentlich alimentierte Kontrollinstanz ohne nennenswerte Relevanz für das Funktionieren der Gesellschaft, aber mit Vollzugsberechtigung. So etwas hieß in den Ortschaften vor 80, 90 Jahren Blockwart. Gib ihnen einen wichtig klingenden Titel und eine Uniform…

                  Herzlichen Glückwunsch zum Traumberuf auf Kosten der Anderen.

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                • Dr. W. Ebersbach sagt

                  Aber der Steuerzahler muss Ranger bezahlen, wenn es keine Bauern mehr gibt,
                  denn die müssen dann die Kulturlandschaft pflegen.

      • Marco Kitsching sagt

        OK. “Ostbauer” ist wohl auch eher eine dieser Nutzlosen Bezeichnungen…bei dem Niveau muß ich hier leider aussteigen👋

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        • Ostbauer sagt

          Feigling!
          Keine Argumentation zum Thema, keine Zahlen zum Thema, keine Vision oder Perspektive zum Thema; nur Bla-Bla und WischiWaschi und Verunglimpfung.
          Auch wenn ich ich jetzt vom ADmin Haue kriege_ Verpiss dich!
          Mit Deiner Argumentation hilfst Du den Wölfen in keinster Weise!

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          • ReinerStoff sagt

            Danke Ostbauer,

            echt schlimm, was wahrscheinlich über Facebook, bei manchen Themen hier aufschlägt…

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