Bauer Willi
Kommentare 52

Wieviel Eier sind gesund?

Ernährung ist eigentlich eine Wissenschaft. Zunehmend wird sie aber zum Gegenstand der Politik. So wurde kürzlich von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE e.V.) verkündet, dass zukünftig nur noch ein Ei pro Woche “richtig” sind. Diese Empfehlung hat aber nichts mit der Ernährung zu tun.

https://www.ksta.de/ratgeber/gesundheit/nur-noch-ein-ei-pro-woche-was-ist-eigentlich-so-schlecht-an-eiern2-761881

Hier ein Zitat:
Dass die alte Empfehlung von bis zu drei Eiern pro Woche nun auf nur noch ein Ei heruntergeschraubt wurde, hat auch gar keinen gesundheitlichen Hintergrund – sondern einen ökologischen. Im Hinblick auf CO₂-Ausstoß und Landnutzung schneiden tierische Produkte überwiegend schlechter ab als pflanzliche“
Was sagen nun wirkliche Ernährungswissenschaftler?

https://www.oekotest.de/essen-trinken/Wie-viele-Eier-sind-wirklich-gesund_11218_1.html

Hier ein Zitat:

“Studienteilnehmer, die täglich mindestens ein Ei aßen, hatten keine erhöhten Blutfette und litten nicht häufiger an Herz-Kreislauferkrankungen als die übrigen Teilnehmer. Auch die Sterberate lag beim täglichen Eierkonsum nicht höher.”

Eier essen ist gesund, und zwar anders als gedacht:

https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/cholesterin-bomben-oder-superfood-die-wahrheit-ueber-eier-wie-viele-gesund-sind-und-wann-sie-dem-koerper-schaden_id_10582790.html

Hier ein Zitat:

“Allerdings zeigen neuere Studien, dass Eier das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt sogar senken können. Demnach hatten Probanden, die bis zu fünf Eier pro Woche gegessen hatten, ein rund zehn Prozent niedrigeres Risiko für diese Krankheiten als Menschen, bei denen Eier nur ausnahmsweise auf den Speiseplan kamen.”

Wie kommt es zu den Aussagen der DGE? Hier ein Auszug aus der Homepage:

“Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. verfolgt als eingetragener Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Die Finanzierung erfolgt mit rund einem Viertel durch Einnahmen aus Gebühren für Veröffentlichung und Medien, Honoraren für Beratungen, Teilnehmer*innenbeiträgen zu Veranstaltungen und Mitgliedsbeiträgen. Zu etwa drei Vierteln wird die DGE mit öffentlichen Mitteln von Bund und Ländern gefördert.”

In Abwandlung eines bekannten Sprichwortes könnte man sagen: “Wess Ei ich ess, des Lied ich sing.”

(Aufrufe 2.180 gesamt, 1 heute)

52 Kommentare

    • Smarti sagt

      Die Ernährungspyramide wurde bestimmt mal auf die Bedürfnisse des menschlichen Körpers aufgebaut. Alles was er braucht, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben. Das macht auch Sinn, so ein Grundgerüst, das man für sich selber noch anpassen kann. Es gelten für Alle die gleichen Grundvoraussetzungen, jeder weiss, wovon man spricht.
      Jetzt “kapern” Gutmenschen und Klimastreichler dieses bewährte Modell und verändern es zu Tode. Die Ernährungspyramide verkommt zum Spielplatz einiger verrückter Zeitgenossen.
      Dann soll man halt den Pyramiden Namen geben: Vegane Pyramide, Industriefutter Pyramide, Biopyramide, Bauernpyramide… Linke Pyramide, Rechte Pyramide…

      3
      • Reinhard Seevers sagt

        Smarti, das gehört zum Umerziehungsplan der Moralisten. Cem wird heute auf Seite 1 des Weserkuriers zitiert: ” Die Deutschen achten bei ihrer Ernährung stärker auf ihre Gesundheit, die Auswirkungen auf die Umwelt oder das Wohl von Tieren. Alle Zahlen sprechen dafür, dass der Trend anhält.” An dieser Realität solle sich die Landwirtschaft gemeinsam mit Handel und Politik orientieren, um die Tierhaltung in Deutschland zukunftsfest weiterzuentwickeln, forderte Özdemir.”

        Das ist doch eine schöne Kreis-Diskussion oder? Bauern sind halt zu blöde, den Trend zu erkennen…😎

        2
  1. Smarti sagt

    Modell 1 : man ist sich bewusst, dass Hühner Getreide brauchen, um Fleisch anzusetzen oder Eier zu legen. Die Legehenne arbeitet aber unglaublich effektiv und sie frisst in der Legemischung regionales, oft auf dem Betrieb angebautes Futter. Der Kot ist ein wahrer Turbodünger und das ganze Tier kann schlussendlich verwertet werden, von Maultascheneinlage bis Hundefutter.
    Die Landwirte können Ihr Getreide zu einem einigermassen guten Preis verkaufen, da es in die Futterindustrie fliesst.
    Deshalb wird auch der Acker bestellt, die Mühlen arbeiten, Getreide ist ganzjährig auf Lager.
    Modell 2: Hühner brauchen Getreide, dieses braucht Ackerfläche, dies will man nicht mehr… Huhn weg, Futtermühle weg, Futtergetreide weg. Getreide in Lebensmittelqualität ist nicht jedes Jahr möglich, der Landwirt muss es ein, zwei, drei Jahre lang entsorgen (Biogas oder kostenpflichtig ?) weil das Huhn ja weg ist-der Ackerbauer hat die Schnauze voll und/oder ist pleite und es wird gar kein Getreide mehr angebaut.

    Bei Modell 1, ganz normal Eier konsumieren, wenn da etwas mit der Lieferkette klemmt, dann sind die Hühner und deren Futter als Puffer da. Es können mehr Hühner geschlachtet und gegessen werden und “ihr Futter” kann gegessen werden. Es ist alles da auf dem Betrieb, um gleich wieder Getreide anzubauen.
    Bei Modell 2, sind fast keine Hühner, fast keine Eier und kaum Getreide mehr in Deutschland. Die Labore brauchen aber was.
    Vielleicht sind auf den Äckern neue Labore, Windräder, Wildblumen oder noch mehr Autobahnen und Umschlagplätze wegen der Lieferketten der Nahrungsmittel. Auf den Betrieben fehlen bald die Maschinen, um Lebensmittel anzubauen.
    Warum die Regierung gerade mit unseren Steuergeldern der Bevölkerung Modell 2 mittels Gehirnwäsche aufzwingt, erschließt sich mir nicht.

    12
    • Reinhard Seevers sagt

      Ja, es geht um die Umerziehung der Bevölkerung…..man erfindet immer neue Relevanzen, wo es keine gibt, um eine Erzählung zu vollenden: weg von der Natur, hin zur Kunstnahrung.
      Wann gibt es endlich die Bewegungspolizei, die aufpasst, dass der Bürger sich wenigstens dreimal pro Woche ausreichend bewegt? Wann gibt es die staatliche Abschaltung aller medialen Einrichtungen vom Internet bis zum Fernsehen, damit die dummen Bürger sich wieder unterhalten oder ein Buch lesen? Wann wird die Regierung abgelöst und deren Helfershelfer rausgeschmissen? Volksverblödung durch Totalitarismus.

      5
  2. Smarti sagt

    Heute bei der Fernsehsendung Nano wurde die Herstellung von künstlichen Eiern im Labor gezeigt. Einmal das “aufgeschlagene Spiegelei in der Plastikverpackung”, einzeln. Und dann sogar ein Ei, das in einer Gips?Schale verkauft wird. Sinngemäss wurde dabei davon gesprochen, dass sie denken, dass diese Eier hoffentlich besser von den Leuten angenommen werden als Laborfleisch. Schliesslich würde ja aus dem Labor schlussendlich auch nur “natürliches” herauskommen.

    4
  3. Arnold Krämer sagt

    Das Thema DGE und Eier ist nur ein weiteres Beispiel, wie heutzutage in vielen Bereichen Politik betrieben wird.
    Das Leben, auch das Wirtschaftsleben steckt voller Zielkonflikte auf den unterschiedlichsten Ebenen. Normalerweise müsste die Politik, dort wo es notwendig ist oder erscheint, diese Zielkonflikte transparent machen, die Güterabwägungen (hier z.B. gute Ernährung versus Belastungen durch die Eierproduktion) vornehmen, sie kommunizieren, die Widersprüche aushalten und Entscheidungen treffen. Stattdessen schickt sie alle möglichen Organisationen, auch Wissenschaftsorganisationen vor, die in der Finananzierung von öffentlichem Geld abhängig sind oder abhängig gemacht werden/wurden. Diese liefern dann die politisch gewünschten “Vorentscheidungen” auch dadurch, dass teilweise zusätzlich Intransparenz erzeugt wird, Diskussionen nicht ergebnisoffen geführt werden und die Begründungen einseitig formuliert werden.
    Politik erpart sich dadurch Arbeit, Widerspruch und erhöht grundsätzlich die Chancen der eigenen Wiederwahl. Unterstützt wird sie dabei von vielen Medienvertretern, die immer zusätzlich selektiv im Sinne der Politik tätig werden.

    17
  4. Christian Bothe sagt

    Diese Schlagzeile soeben im Spiegel online…Leider Bezahlschranke, deshalb nur diese Schlagzeile zur Info! Sollten uns den Artikel mal genauer ansehen…
    Milliarden für die Massentierhaltung
    Klimaschädliche Lebensmittel erhalten die meisten EU-Subventionen
    Schnitzel, Butter und Leberwurst sind nicht nur ungesund, ihre Produktion erzeugt auch ohne Ende Treibhausgase. Trotzdem fließen über 80 Prozent der EU-Agrarsubventionen in diese Lebensmittel.
    Von Susanne Götze
    01.04.2024, 16.59 Uhr

    3
    • Peter sagt

      Es fließen noch mehr Milliarden in Massenvernichtungswaffen, insofern kann man das vollig gelassen sehen.✌

      16
      • Stadtmensch sagt

        Wenn wir nochmal was in den Klingelbeutel werfen bei der Frau Doktor, erfahren wir auch, wie wir trotz “notweniger Investitionen in unsere Sicherheit” (“das ist wie Feuerwehrautos”), dennoch in den Klimahimmel auffahren können:
        https://susannegoetze.de/spiegel-klimabericht-podcast-wie-oelkonzerne-die-klimakrise-ignorieren/

        Schade, dass es die Nummer mit dem verdreifachten EU-Eier-Import aus pfuibäh ukrainischer Käfighaltung nicht in unsere Q-Medien geschafft hat. Aber ich gehe eh davon aus, dass die lohnabhängige Journalistenschaft mit ihrem Handwerk andere Ziele verfolgen muss, als objktiv zu informieren. Sonst gibts keine Schreibaufträge mehr.

        Dann spinne ich eben meinen eigenen VT-Flachs :-). Nur wenn das Essen schön billig bleibt, können die Produktionskapazitäten hier weiter runter gefahren und das Land profitabler genutzt werden. Irgendwie versiegeln erstmal. Am Ende gibts nur noch Rüstungsbuden und Prinzen, die “Gute Schöne Landwirtschaft” für ein paar gut Betuchte zelebrieren…frische Kräutlein, edles Wagu-Rind, hmmm…

        13
      • Reinhard Seevers sagt

        Susanne Götze schreibt über sich:
        “…. Als promovierte Historikerin und passionierte Journalistin schreibe ich seit den 2000er Jahren für Magazine und Tageszeitungen, unter anderem für SPIEGEL, die Frankfurter Rundschau, Die ZEIT, Süddeutsche Zeitung sowie Natur, für das Rechercheportal Correctiv, Cicero und National Geographic. Außerdem habe ich eine Zeit lang als freie Radiojournalistin u.a. für den Deutschlandfunk gearbeitet und Recherchen für TV geliefert, etwa für die Sendung Monitor.”

        Sie arbeitete für Correctiv…..na dann.

        11
  5. Konrad Steinert sagt

    Ich halte die Empfehlungen der DGE für ziemlich weltfremd, da sie doch ziemlich stark von den normalen Essgewohnheiten abweichen. Die meisten Verbraucher werden sich nicht darum scheren und gerade jetzt unbesorgt Eier essen. Schädlich für die Gesundheit ist das wahrscheinlich nicht – Sojawürstchen oder veganes Eipulver sind da eher kritisch zu sehen.

    8
    • Bergamasca sagt

      Ich denke, die DGE verlautbart das, was man von ihr erwartet, und nicht das, was man dort intern davon hält. Es geht dort wie überall nur um Posten und Daseinsberechtigungen. Wie sonst würde man sich die folgende Krampfgeburt der DGE zu Ostern erklären können, die ist ebenso lächerlich wie schon fast herzergreifend ist:
      “Auch wenn die neuen lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V (DGE) nur ein Ei pro Woche, z. B. als Frühstücksei oder Spiegelei beinhalten, können zu Ostern durchaus mehrere Eier verzehrt werden.
      Quelle: https://www.dge.de/presse/meldungen/2024/auch-zu-ostern-eier-geniessen/

      2
      • Reinhard Seevers sagt

        Auszug aus Wiki:
        ….Autoren des Recherchezentrums Correctiv kritisierten im September 2021, dass die DGE einen als umweltschädlich bewerteten Milchkonsum fördere. Die DGE empfehle in ihren zehn Regeln der vollwertigen Ernährung nicht das, „was für unseren Planeten und unsere Gesundheit besser wäre, sondern das, was die Deutschen ohnehin essen“. Die DGE sei nicht frei von Interessenskonflikten. In den Beiräten und Arbeitskreisen ihrer hessischen, thüringischen und niedersächsischen Vereinigungen säßen „Abgesandte von Molkereien“. Auch unter den 130 Wirtschaftsverbänden, Verbänden und Unternehmen, die Mitglieder der DGE sind, fänden sich Firmen aus der Lebensmittelbranche…

        …”Im Februar 2024 senkte die DGE ihre Empfehlung für den Fleischkonsum der gesunden Allgemeinbevölkerung auf 300 Gramm pro Woche,[36] was etwa einem Drittel des tatsächlichen Fleischkonsums (des Jahres 2022) entspricht. Dabei wurde ein neu entwickeltes mathematisches Optimierungsmodell angewandt. Außerdem wurden neben der gesunden Ernährung auch Aspekte wie Nachhaltigkeit, Umweltbelastung wie z. B. Treibhausemissionen sowie die in Deutschland üblichen Verzehrgewohnheiten einbezogen, letzteres, um „die Anschlussfähigkeit an die Ernährungsgewohnheiten zu haben“. Offenbar war die empfohlene Menge von 300 Gramm eine Nebenbedingung des Modells und nicht ein Resultat. Kritisiert wurde die empfohlene Menge auch aus medizinischer Sicht. Laut Sabrina Schlesinger vom Deutschen Diabetes-Zentrum müsste sich die Empfehlung aufgrund der Risiken des Fleischkonsums bezüglich Diabetes, Dickdarmkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen „der Null annähern“

        Der Wind weht aus Richtung der Weltretter und Umerzieher……..man kann es sich nicht ausdenken.

        6
  6. Ehemaliger Landwirt sagt

    Also, ich habe ein Problem, ich halte 2 Hühner und wir sind nur zu zweit, folglich fast jeden Tag ein Ei je Person. Wenn es nur ein Ei in der Woche sein sollte, muss ich die verschenken. Möglicherweise drücken die ein Päckchen in der Woche runter, und ich wäre an gesundheitlichen Problemen schuld. Das kann ich nicht verantworten, um das zu vermeiden, werden wir die Eier selber essen.😊

    14
    • Peter sagt

      Überzählige Eier sollte man immer selbst aufheben. Es gibt da wohl ein Comeback der Meinungsäußerungen mit selbigen…(;-))

      10
    • Inga sagt

      Ha, ha,

      so ein Theater nur wegen den Colosterin, die in allen Tierischen Fetten festgestellt wurden und verantwortlich für das verstopfen unserer Blutadern sind. Und somit für Herzinfarkt und Schlaganfall verantwortlich.

      Später hat man festgestellt, daß die Cholosterein in Tierischen Fetten für Babies, wie für Küken im Eigelb und für Kälbchen in der Milch, Butter und Sahne
      vollkommen ungefährlich sind und so ihren Wert behalten.

      Die Presse kann das richtig ausschlachten.

      6
  7. Christian Bothe sagt

    Tut mir leid, aber ich kann dieses“Gequatsche“ um Klima und CO2 Ausstoß in diesem Zusammenhang nicht mehr hören, was die Dame in dem ersten Beitrag von sich gibt! Hohe Legeleistungen werden nur erbracht, wenn die Haltung und Fütterung stimmt( Phänotyp/Umwelt/Interaktion)! Das lernen schon Facharbeiter, unabhängig davon ob die Tiere Auslauf haben oder nicht! Letztlich ist die Ökonomie entscheidend für jede Form der Nutztierhaltung!

    14
    • Christian Bothe sagt

      Zu diesem Verein DEG und seinen Empfehlungen in seiner jetzigen Struktur äußere ich mich heute nicht! Mir reicht‘s schon, wenn man Berichte in der Apotheken Umschau fürs „gemeine Volk“von der DEG veröffentlicht,und die konv.LW am Pranger steht…Da ich im Appartement eine Apotheke ansässig habe, ziehe ich mir 14 tägig das Magazin rein…

      10
        • LW-Pneuma sagt

          @Christian Bothe – in der landw. Ausbildung lernt man in der Tierhaltung:
          Jedes Tier benötigt einen Erhaltungsbedarf an täglichen Futter – nur damit der Organismus am Laufen bleibt. Da hat es aber noch kein Fleisch, Milch oder Eier erzeugt.
          Und dann benötigt es auch noch einen Leistungsbedarf.
          Jetzt die Preisfrage: Wenn ich Tiere extensiv halte und sie benötigen jeden Tag einen Erhaltungsbedarf ohne zunächst etwas davon zu haben, dann sind Tiere die z.B. eine längere Mastdauer benötigen ganz klar umweltschädlicher. Trotz des benötigten Leistungsbedarfs ist extensive Tierhaltung diesbezüglich immer im Nachteil. Insofern sind wir auf einer Wellenlänge Herr Bothe!

          11
  8. Limes sagt

    Allen noch einen frohen Ostertag
    Heute ist der 1. April und Willi hat wohl einen April Scherz der DGE (Deutsche Gesellschaft Esoteriker) eingestellt.
    Falls es doch ernst gemeint sollte werde ich der Empfehlung dieser Gesellschaft selbstverständlich folgen. Montags 1 Ei und an den restlichen Wochentagen ein egg und manchmal auch zwei. Das wird mir sicher gut tun.
    Ansonsten keinen Eiertanz aufführen sondern einfach ein Ei drauf schlagen.

    9
  9. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Ich esse,nein, geniesse gerade ein Krokantei und hab mit Schrecken festgestellt,dass es fast 1€ kostet.Werde ich mir in Zukunft nicht mehr leisten können!

    7
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Ach Du ärmster, ich bemitleide dich.
      Aber in deiner finanziellen Notsituation empfehle ich, Hühnereier zu essen, da kriegst für einen Euro 3 Eier von glücklichen Hühnern.😉😊

      10
        • Inga sagt

          Wenn Sie draußen im Gras rumlaufen können, wie es ihrer Natur, die ihre Evelution bei ihnen festgelegt hat, entspricht.

          2
          • LW-Pneuma sagt

            @ Inga – was würde nach dieser Definition die Evolution für den Menschen bereitet haben? Millionenstädte? Hochhäuser?

            6
            • Inga sagt

              bestimmt nicht.
              Aber wir müssen ja mit denen teilen.
              Wir sind zu viele für unseren Erdball, da müssen eben welche unnatürlich leben.

              Aber wir sind ja Menschen und können das!
              Oder nicht?

              1
              • LW-Pneuma sagt

                @Inga – dann hast Du Dir ja schon die eigene Antwort gegeben. Wenn wir alle nach “Bullerbbü-Standard” halten würden, dann wäre Deutschland zu klein.
                Und übrigens bezweifle ich die These, dass sie bei “natürlicher” Haltung glücklicher wären. Für das Glück sollte man zumindest leben und gesund sein. Dann schau dir mal die Krankheits- und Mortalitätsrate bei Freilandhühner an…….

                3
                • Reinhard Seevers sagt

                  Die Definition des “glücklich” sein für die Rechtfertigung von Nutztierhaltungen sind in meinen Augen das Spiegelbild einer dekadenten, satten und naturfernen Gesellschaft. Wer so ein Attribut als Maßstab zur Ernährung erhebt, der kann sich sein Essen selber suchen gehen….vielleicht findet er es ja zufällig beim Waldbaden oder festgeklebt auf der Straße.😁

                  5
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          “Wann sind Hühner glücklich?”

          Habe sie gefragt, ob sie unglücklich sind, konnte keine Klage zu hören, folglich sind die glücklich.😉😊

          5
        • Smarti sagt

          LW-Pneuma – die Frage geht zurück an Sie. Wann sind Sie glücklich ? Wenn Sie freie Hand hätten, was würden Sie sich wünschen ? Dass alle Tiere, die in menschlicher Obhut leben, keinen Nachwuchs mehr haben, damit auch sicher ausgeschlossen werden kann, dass kein einziges Haustier mehr “unglücklich” ist ?

          Ich würde die Frage so beantworten: ich denke, dass Tiere viel öfters und länger glücklich und zufrieden sind als wir Menschen, denn sie leben im Moment und brauchen sich nicht so Sorgen zu machen über die Zukunft oder darüber, ob andere Lebewesen gerade glücklich sind – das interessiert die nämlich einfach nicht.
          Ihre Natur ist fressen, sich vermehren mit allem was dazu gehört und spielen, kämpfen, rennen, sich ausruhen, oft in einer Gemeinschaft. Tiere machen also all das, was wir in unserer Freizeit auch machen wollen, wonach wir streben und wofür wir viel von unserer Energie einsetzen, weil es Glück verspricht.
          Wenn es bei den Tieren mal nicht so gut läuft, dann hadern sie nicht mit ihrem Schicksal, jammern nicht rum, sondern machen das Beste draus, zeigen wenig Schwäche und kämpfen ums Überleben, bis zum letzten Augenblick.

          3
  10. Ludwig sagt

    Die DGE war mal eine anerkannte Ernährungsorganisation. Leider ist sie mit dem neuen Chef zu einer ideologisierten Stimme der Linksgrünen geworden und daher nicht mehr ernst zu nehmen. Realitäten und Sachlichkeiten werden inzwischen dem Mainstream untergeordnet. Eine fatale Entwicklung ! In Deutschland werden doch nur noch Frühstückseier produziert und die Eier in den Fertiggerichten kommen nach wie vor aus den Legebatterien aus Osteuropa , eine verlogene Politik die das zuläst.

    22
  11. Smarti sagt

    Ei, ei, ei… da lohnt es sich wirklich (immer, aber heute ganz besonders), die verlinkten Artikel Wort für Wort durchzulesen. Zwischen den Zeilen meine ich zu lesen, dass die DGE wider besseren Wissens dazu gezwungen wird, diese Ein-Ei-Empfehlung raus zu hauen.
    So richtig unglaubwürdig wird es dann, wenn zwar die ( meist in D erzeugten ) frischen Eier gegen Null rationiert werden sollen, die ganzen ( ausländischen ) Käfigeier, die sich in Fertigprodukten verstecken aber keinerlei Rolle spielen. Das ist wörtlich so geschrieben !
    Für wie dumm sollen wir ei-gentlich noch verkauft werden ? Und wer ist der Verkäufer ?
    Danke Bauer Willi für die super Recherche, dass wir hier zum Schaden der deutschen Hühnerhalter alle verarsch… werden ist ja wohl klar wie Eiklar.
    Trotzdem wünsche ich noch einen wunderschönen Ostermontag.

    19
    • Thomas Bröcker sagt

      Beim genauen lesen des ÖKO-Test- Artikels ist mir aufgefallen, dass vermieden wird von “weniger tierische Erzeugnisse essen” und “Massentierhaltung” zu sprechen. Da ist wohl angekommen, dass sich besonders das Öko-Klientel vom Verzehr tierischer Produkte abwendet, oder ihn zu mindestens einschränkt. Dürfte aber zu spät sein … das Klima muss ja gerettet werden.

      4
    • Ostendorf ( Am Ende mit nur einem "F" ) sagt

      “Zwischen den Zeilen meine ich zu lesen, dass die DGE wider besseren Wissens dazu gezwungen wird, diese Ein-Ei-Empfehlung raus zu hauen.”
      Sie haben es richtig erkannt, dort ist es genau wie bei den jetzt teilweise veröffentlichen Coronaprotokollen des RKI ( Robertkochinstitut von Herrn Wieler) auch dort stellte sich jetzt heraus , daß deren “Empfehlungen” zwar nach Wissenschaft auszusehen hatten, aber es in Wirklichkeit um eine politische ,weisungsgebundende “Empfehlung” gingm, welche selber Intern als nicht wissenschaftlich betrachtet wurde.
      Folgt der spur des Geldes.

      8
    • Reinhard Seevers sagt

      Die ständigen Empfehlungen empfinde ich als Erziehungsmaßnahmen für ein nicht selbstständig denken könnendes Volk…..wie im Kindergarten. Passt doch richtig gut zur gesamten politischen Agenda des “Vater” – Staates. Wie lange noch will sich dieses unmündige Volk erklären und vorschreiben lassen, wie es zu leben hat?

      22
      • Ferkelhebamme sagt

        Nicht aufregen. Die Wirklichkeit wird sie alle einholen. So wie Beyond Meat und Oatley bereits eingeholt wurden. Ich lese gerade Karsten Dusse, „Achtsam morden durch bewusste Ernährung“: herrlich!

        6
      • Peter sagt

        Das Perfide ist doch, dass besonders schützenswerte Personengruppen (Kinder, Jungendliche, Senioren…) dies per Zwang bekommen. Wer hat denn noch Einfluss auf den Speiseplan der Gemeinschaftsverpflegungen? Werden doch schon die ersten „umgedrehten“ Sozialpädagogen auf die Kleinsten losgelassen …und wer hinterfragt den Speiseplan in den Altenheimen: https://www.kochen-fuer-senioren.de/ …diese Bevormundungen und vor allem Verallgemeinerungen sind doch einfach nur widerlich!

        11
        • Ferkelhebamme sagt

          Natürlich hast du Einfluss als Eltern! Man muss sich nur engagieren und auch mal eine Meinung kundtun, die vllt gerade nicht dem scheinbaren Mainstream entspricht. Könnte überraschend sein, wieviel Zustimmung man bekommt. Oder deine Kinder halt abmelden und selbst versorgen. Der Caterer an unserer Schule ist inzwischen auch ein Stück weit zurückgerudert, als er feststellen musste, dass die Kids zur Pizza griffen, wenn es Fake-Buletten gab. Außerdem waren die Eltern nicht bereit, für Bio tiefer in die Tasche zu greifen. Nur Schweinefleisch werden wir nicht wieder auf die Karten bekommen, weil der Anteil Muslimer zu hoch ist.
          Die Seniorenheime die ich kenne haben alle gut bürgerliches Essen auf der Karte, in Seniorenportionen.
          Und wie war das mit der VW-Currywurst? Die Mitarbeiter haben mit den Füßen entschieden. Die Bevormundung stößt an ihre Grenzen

          17
  12. Joachim Kaiser sagt

    Ich mache schon seit etwa 39 Jahren einen selbst Versuch, man kann es auch als Langzeitstudie bezeichnen. Ein Ei am Tag (Frühstücksei) manchmal dann zusätzlich ein bis zwei Spiegeleier, versteckte Eier in Pfannkuchen und anderen Kuchen und Torten.
    Desweiteren gehört zu der Langzeitstudie auch mindestens ein bis zwei Liter unbehandelte Kuhmilch pro Tag dazu.
    Was aber zu hundert Prozent sicher ist, auch ich werde irgendwann sterben, wann das ist weiß nur Gott und ich werde keine irdischen Güter mit nehmen.

    23
  13. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war sagt

    Die Nahrungsmittel sollen halt auf industrielle Weise aufwendig und gewinnträchtig hergestellt werden. Ein Ei ist da viel zu einfach. Nur Zucker herstellen offenbar auch. Steigt deswegen Pfeiffer und Langen bei Rügenwalder Mühle ein? Veganer Fraß ist ja laut Studien auch besser.

    13
  14. Reinhard Seevers sagt

    Die Ernährung des Bürgers ist falsch, war falsch und wird falsch sein, so lange es diese unnütze DGE gibt. Dieses Instrument zur Lenkung des Volkskörpers ist für die Tonne……sie hat es schließlich in 70Jahren nicht vermocht, den Deutschen auf den “richtigen” Weg zu bringen.
    Und ich glaube auch nicht, dass die neuen Mitbürger solch einer Empfehlungsinstanz mit Erziehungsanspruch überhaupt irgendwohin folgen werden. Ist Müll, kann weg.

    11
  15. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen das habe ich auch gelesen hast du auch gelesen das faule Eier Gutes tun wenn man sich die auf den Kopf haut also kann man beruhigt Politiker damit bewerten und man tut was richtig Gutes

    2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert