Bauer Willi
Kommentare 55

Wölfe dürfen geschossen werden wenn…

Ein Interview des Deutschlandfunk mit Steffi Lemke über das Ergebnis der “Dialogreihe Wolf”, zu der zwar Peta, nicht aber der Deutsche Jagdverband eingeladen war.

https://www.deutschlandfunk.de/problematische-woelfe-duerfen-geschossen-werden-interview-mit-steffi-lemke-gruene-dlf-f4a8b040-100.html

Zitat: “Wölfe dürfen so lange geschossen werden, bis der wirtschaftliche Schaden aufhört.”

(Aufrufe 3.625 gesamt, 1 heute)

55 Kommentare

    • Stuki sagt

      Sie sind nicht auf dem Laufenden. Unsere Regierung ist mit eine derjenigen, die ihre Wolfspolitik bisher nicht ändert und die eine effektive Bestandsregulierung ausbremsen, indem sie mit ihren Diskussionen alles unnötig in die Länge zieht. Der passive Herdenschutz funktioniert beim Wolf nicht. Darüber kann noch die nächsten 10 Jahre gesprochen werden. Aber es wird sich nichts ändern. Wir warten darauf, dass Frau Lemke Zahlen liefert, damit der schutzstatus herabgesetzt wird. Warum dieses sein muss, ist für mich unverständlich . Es zieht alles noch mehr in die L
      nge. Ob wir nun 1600 oder 2700 Wölfe haben, ist egal , selbst 1000 wölfe sind zu viel für Deutschland. Es muss endlich von der Politik gehandelt werden. Olaf Ließ, früherer Umweltminister hat im Juli 2022 durch ein Institut in Wien für Wildbiologie überprüfen lassen, ob der Wolf weiterhin geschützt werden muss. Laut dieser Überprüfung ist der Wolf in seiner Art nicht mehr gefährdet. Es müssen 39 Wolfsrudel und 4 residieren Wölfe vorhanden sein. Da sind wir weit drüber. Diese Untersuchung liegt dem Umweltministerium in Niedersachsen vor.

      1
  1. Elisabeth Ertl sagt

    Was das Funktionieren des Zusammenlebens in anderen Ländern betrifft, wird gelogen, dass sich die Balken biegen:
    Hier die Erfahrungen aus Frankreich: https://coadapht.fr/sites/default/files/2022-03/Garde-2022_Landquart_CH_29-08-2021_%28D%29.pdf
    Hier die Erfahrungen aus der Schweiz: https://www.youtube.com/watch?v=nJihr3LApDA&t=306s
    Es funktioniert nirgends. Es geht nicht ohne bewaffnete Hirten.
    Die Fakten sind zugänglich und werden geleugnet. Warum?
    Dem WWF geht es überall auf der Welt um Land Grabbing (Der kenianische Biologieprofessor Mordecai Ogada:”Wenn du ein Nashorn hast, gehört dir das Land”)
    Und seit Lin-hi wissen wir, dass Laborfleisch ein Riesengeschäft ist, welches ohne Kriminalisierung der Nutztierhaltung nicht funktionieren wird.

    4
    • Stuki sagt

      Doch habe ich mitbekommen. Ich fand es gut, dass die Demo war. Was mich wütend gemacht hat, waren die Kommentare der NABU. Die wollen ihre Ideologie zurück zur Natur mit aller Macht durchsetzen. Dazu benötigen sie die Wölfe. Die dezimieren die Weidetiere und halten die Menschen aus der Natur fern. Für mich sind das überhaupt keine Spezialisten, sondern Spinner. Ich finde es auch schlimm, dass sie in Schulen und Kindergärten gehen und Kinder den Umgang mit Wölfen erklären. Sie vermitteln den Kindern, dass diese mit eine Trillerpfeife den Wolf verjagen können, der ja so scheu ist. Unverantwortlich. Sie haben ja vor kurzen erst anhand der Heckenrinder gezeigt, was für Menschen dieses sind. Einige von ihnen sitzen ja auf Wolfsberaterstellen. Sie bagatellisieren das Verhalten des Wolfes und ich bin überzeugt davon, dass sie auch Informationen verschweigen. Alles zugunsten des Wolfes und ihrer Ideologie. Ich finde das ganze System grüne Umweltminister und NABU Wolfsberater müssten mal überprüft werden. Wenn ihnen dann die Argumente ausgehen, kommen sie damit, wieviel Menschen vom Hund angegriffen und gebissen werden. Wenn ein Hund so reagiert, ist das Sache des Halters. Ein Hund ist kein Raubtier und der Vergleich hinkt. Diese ideologischen Menschen sollten am besten auf eine unbewohnte Insel ziehen. Dort können sie schalten und walten, wie sie wollen und den Acker auch mit einem Holzpflug und Pferd bestellen. Aber sie sollen uns in Ruhe lassen, denn sie erkennen vor lauter Ideologie nicht mehr, dass sie unsere Kulturlandschaft und unsere Weidetierhaltung zerstören. Auch dieser Wolfsdialog ist für mich Zeit Schinderei. Frau Lemke kann tausendmal sagen, wir können den Wolf schießen. Dieses geht jedoch zurzeit nicht, wenn nicht der Schutz des Wolfes herabgesetzt wird. Auch dieses waren von unserer Bundesumweltministerin “dumme Sprüche”. Sie hat es ja bis heute noch nicht geschafft, die Zahlen der Wölfe in Deutschland zu benennen. Was sie und ihre Kollegen machen, ist eine Farce. Alleine, dass über 2 Jahre über den passiven Herdenschutz diskutiert wird, zeigt, wie wenig er funktioniert.
      Ansonsten hoffe ich inständig, dass die Politik endlich reagiert und den Schutz des Wolfes herabsetzt. Der Wolf muss auf ein Minimum reduziert werden, damit überhaupt eine Koexistenz zwischen Wolf und Mensch möglich ist.

      1
  2. Eifelbauer sagt

    “Es kann solange in ein Rudel hineingeschossen werden,bis der wirtschaftliche Schaden aufhört”.
    Ministerin Lemke
    “Die Worte hör ‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube”
    Johann Wolfgang von Goethe

    6
    • Elisabeth Ertl sagt

      Nicht nur das! Was bringt es, immer erst zu schießen, wenn schon ein Schaden war? Die französischen Hirten sind bewaffnet, damit sie schießen können, BEVOR ein Schaden entsteht.

      1
    • Stuki sagt

      Ich habe eben die Rede der Umweltministerin Steffi Lemke bei der Auftaktveranstaltung zur Dialogreihe Wolf gelesen. Zu finden unter BMUV. Dort ist sie der Meinung, dass der Wolf in Deutschland noch nicht in einem günstigen Erhaltungszustand ist. Er soll weiterhin unter strengem Schutz stehen und von einer Entnahme von Wolfsrudeln war auch nicht mehr die Rede. Wir haben zwischen 1600 und 2700 Wölfe. Wir haben in Niedersachsen, Brandenburg die höchste Wolfsdichte weltweit und dort ist es eine Frage der Zeit, wann was passiert. Wolf und Mensch auf so engem Raum kann nicht gut gehen. Das sagt einem der gesunde Menschenverstand. Es wurde immer wieder der Herdenschutz angepriesen. Ich verstehe dieses nicht mehr, denn der Herdenschutz funktioniert nachweislich nicht. Wenn er funktionieren würde, müssten wir nicht seit 2 Jahren diskutieren. Im Grunde geht es nach wie vor, nur darum, dass es wichtig ist, den Wolf zu schützen und dass es noch mehr Wölfe geben soll. Was ist mit den Menschen, die bereits von Wölfen verfolgt wurden. Sollen die auch hinter Zäune, damit der Wolf sich frei bewegen kann. Was ist mit den Kindergärten und Schulen, an denen der Wolf rum streunt. Es kann nicht sein, dass laut NABU Mitarbeiter kleine Kinder dazu aufgefordert werden, den Wolf mit einer Trillerpfeife zu vertreiben – Siehe Waldkindergarten Aurich. Was sind das für verantwortungslose Menschen, die ihre Ideologie so in den Vordergrund stellen, ohne Rücksicht auf die Tiere und Menschen mit ihren Kindern. Es wurden Vergleiche mit Frankreich angestellt und das die Abschüsse der Wölfe nichts bringen. Interessanterweise kann man sich dort aber frei bewegen und der Wolf kommt nicht in den Lebensraum des Menschen. Ich war in den letzten Monaten in Frankreich und ich habe französische Freunde. Länder, die seit Jahrhunderten Wölfe haben, wie Schweden, Finnland, Norwegen, Spanien, Frankreich und jetzt auch Österreich haben nachweislich Erfolg mit dem Abschuss der Wölfe . Dort bleibt der Bestand kontrollierbar und es werden regelmäßige Bestandsjagden durchgeführt. Soll es soweit kommen, dass wir uns alle nicht mehr frei bewegen können, immer mehr Weide- und Haustiere gerissen werden, nur weil unsere grünen Umweltminister und ihre mehr oder weniger radikalen Naturschützer ihrer unrealistischen Ideologie frönen und diese auch durchsetzen wollen. Mir macht dieses Verhalten große Sorge. Es erinnert mich an Systeme, die auch versucht haben, ihre Ideologien gegen die Menschen mit Macht durchzusetzen und dann gnadenlos gescheitert sind. Die Leidtragenden waren die dort lebenden Menschen. Wir dürfen uns das nicht bieten lassen. Die Landesjägerschaft Niedersachsen strebt eine Wolfsinitiative zum Wolf an. Sie richtet sich gegen die Landesregierung beim Thema Wolf. Ich bin auch gespannt, wie morgen die Demo in Aurich verläuft. Außerdem finde ich, muss man die Politik jetzt vor die Alternative stellen, entweder der Wolf muss ganz weg oder wir machen ein realistisches Wolfsmanagement wie in Schweden. So, wie es jetzt ist, funktioniert es nachweislich auf keinen Fall. Außerdem muss auch mal durchsickern, dass der Wolf keine bedrohte Tierart ist. Es hat ihn immer gegeben. Er war nur nicht in Deutschland.

      2
      • Smarti sagt

        “Mir macht dieses Verhalten große Sorge. Es erinnert mich an Systeme, die auch versucht haben, ihre Ideologien gegen die Menschen mit Macht durchzusetzen und dann gnadenlos gescheitert sind”….
        Hoffentlich ! scheitern die bald einmal, bevor sie Deutschland in ein Entwicklungsland zurück katapultieren. Und zwar mit Pauken und Trompeten, dass sie nie mehr eine Chance haben… deshalb abwarten, sich wappnen gegen alle Unbilden… und hoffen, dass es nicht mehr allzu lange dauert und wenn´s dann knallt, wenigstens zum Teil dann auch die Richtigen erwischt.
        Es sind halt auch “unsre Kinder, unsere Zukunft”, die mit Lügen verunsichert und verarsch… werden. Kein normaler empathischer Mensch will Andere vergiften, Tiere quälen oder die Umwelt zerstören… – deshalb greifen diese Behauptungen so gut und können ihre Kreise ziehen.

        2
  3. Elisabeth Ertl sagt

    Michael Stubbe ist Mitautor eines Forschungsberichtes über den Wolf in der Mongolei. Aus Felszeichnungen der Steinzeit geht hervor, dass der Wolf immer eine große Bedeutung als Feind für Mensch und Haustier und als Konkurrent für den Nahrungserwerb gehabt hat. Mongolen wissen auch darüber Bescheid, dass der Wolf Überträger gefährlicher Krankheiten ist, vor allem der Tollwut und des Hundebandwurms.
    Gleichzeitig schätzt man ihn als Pelztier. Wolfsfelle werden von den Mongolen zu warmen Wintermänteln und Schuhen verarbeitet. In der Volksmedizin wurden verschiedene innere Organe und Fett als Heimittel für bestimmte Krankheiten verwendet (Tuberkulose, Magen-Darm-Erkrankungen) In China hat auch das Fleisch in der Volksmedizin Bedeutung. Der Astragalus-Knochen im Sprunggelenk wird für das Schagai-Knochenspiel verwendet. Insgesamt ist der Gewinn durch die Jagd auf Wölfe viel geringer als die Schäden, welche die Wölfe der Wirtschaft zufügen.
    Die Mongolei beherbergt trotz intensiver Verfolgung einen der besten Wolfsbestände Eurasiens. Eine Ausrottung wird nicht angestrebt, weil man dann eine allzu starke Ausbreitung der Wildwiederkäuer befürchtet, die den Weidetieren Konkurrenz machen.
    Die Teilnahme an der Wolfsjagd ist für die gesamte Bevölkerung verpflichtend. Anders würde man der raschen Bestandszunahme nicht Herr werden. Tierhaltern, die viele Schäden melden, wird unterstellt, sich nicht ausreichend an der Wolfsjagd beteiligt zu haben. Die Wolfsjagd ist durchaus gefährlich. Immer wieder werden Menschen von Wölfen getötet. Schonzeiten für Wölfe gibt es nicht. Auch Welpen werden getötet – oder in den Dörfern angekettet und bis zum nächsten Winter gefüttert, um dann den wertvollen Pelz zu ernten.
    Man hat umfangreiche Kenntnisse über das Tier und sein Verhalten. Zuweilen wurde der Wolf auch als Totem und göttliches Wesen verehrt, nämlich von den großen Kriegsherren, die sich seine Grausamkeit zum Vorbild nahmen, wie Dschingis Khan.

    2
  4. Jürgen Donhauser sagt

    Keine Angst – unsere Jäger kennen schon länger die “3 Sch”
    Schießen
    Schaufeln
    Schweigen

    9
  5. oberländer sagt

    einem Grüninn kann man schon trauen .
    Aber max soweit wie man es mit dem ersten Streich niederstrecken kann.

    Ich hab das jetzt mal mit gendern versucht .

    1
  6. Steffen sagt

    “Jede Stimme sollte gehört werden!”
    Nur die Jäger, also die, die dann die Wölfe schießen sollen, die hat man erst gar nicht eingeladen. Schon allein das zeigt, wie ernst die Äußerungen der Ministerin zu nehmen sind.
    Alles nur Schattenboxen um zu beruhigen und Stimmen zu fangen!

    12
    • Stuki sagt

      Das sehe ich genauso. Wenn man das Zitat ‘Wölfe dürfen nur solange geschossen werden, bis der wirtschaftliche Schaden aufhört ernst nimmt, muss Frau Lemke klar sein, dass dann die Wölfe immer geschossen werden müssen, denn der wirtschaftliche Schaden wird nicht abnehmen. Laut den Experten Prof.Dr, Pfannenstiel und Prof. Dr. Michael Stubbe gibt es keinen geeigneten passiven Herdenschutz beim Wolf. Aufgrund seiner Intelligenz wird er über kurz oder lang jeglichen Herdenschutz umgehen. Was diese Experten dazu sagen, sollte sich Frau Lemke einmal anhören und auch ernst nehmen. Ihre NABU Verbündeten und ihre Peta Freunde sind Illusionäre aber keine Experten. Dieses will Frau Lemke aber gar nicht wissen, denn es passt nicht in ihr Weltbild. Des Weiteren sagen die Experten, dass es sogar wichtig ist, den Wolf zu schießen. Es ist nun mal bei Raubtieren so, dass sie sich erst zurückziehen, wenn ihr Leben gefährdet ist. Ich glaube, man muss abwarten, was wirklich passiert. Ich gehe davon aus, dass es jetzt noch keine grossen Veränderungen geben wird. Allerdings haben wir nun den grossen Vorteil, dass wir wissen, was der Koalitionsvertrag bezüglich dem Abschuss von Wölfen her gibt und das die EU Kommission nicht mehr gegen den Abschuss der Wölfe ist. Dieses wird uns auf Dauer helfen, uns für ein realistisches Wolfsmanagement einzusetzen. Eine Koexistenz mit dem Wolf ist in unserer Kulturlandschaft nur möglich, wenn der Wolf auf ein Minimum, wie in Schweden 300 Wölfe begrenzt wird, er kontrollierbar bleibt und jährliche Bestandsjagden stattfinden. Sollte er sich Wohngebieten nähern, Tiere reissen oder Menschen verfolgen, muss er abgeschossen werden können. Dafür müssen wir uns weiterhin konsequent einsetzen. Alles andere ist Illusion.

      16
      • Bergamasca sagt

        Danke für das Statement, Stuki. Genauso ist es.
        Es muss auch endlich Schluss sein mit dem Narrativ, dass der Wolf vom Aussterben bedroht sei. Das war er nie, er wurde nur bis zum Fall des Eisernen Vorhangs durch die Politik und Praxis in den osteuropäischen Ländern in Schach – und uns vom Leibe – gehalten.

        12
          • Smarti sagt

            Kerrygold Butter und Käse aus irischer Weidemilch kennt wohl jeder ( wird intensiv beworben und ist oft günstiger als deutsche Produkte ). Laut ihrer HP leben die Kühe ganzjährig auf der Weide und fressen auch nur Gras. Energietechnisch und für die Natur gibt es doch absolut nichts besseres !
            Man nennt Irland auch die “grüne Insel”, weil aufgrund des dortigen Klimas auf der ganzen Insel fast nur Gras wächst. Soll das ganze Gras dann verrotten ? Oder soll es gar nicht mehr wachsen dürfen ( von wegen Fotosynthese …, ).
            “Gut” zu wissen, dass nicht nur die deutschen Politiker ein Rad ab haben.
            Also um die Industrie – und Spassgesellschaft nicht einzuschränken, keult man jetzt tatsächlich Weidetiere ?!

            4
            • Reinhard Seevers sagt

              Das basiert, wie auch in Neuseeland zum Einen auf der Methanlüge und zum zweiten darauf, dass beide Länder keine relevante anrechennbare Emissionen aus einer Industrie haben…..sie müssen aber ihren touristischen Faktor aufrechterhalten.

              4
              • Bergamasca sagt

                @R.Seevers: Sie meinen, mit der Maßnahme soll Touristen signalisiert werden “Seht her, wir tun was fürs Klima”? Na, ob das so überzeugend rüberkommt …

          • Stuki sagt

            Die haben doch einen ausgewachsenen Vogel. Was sind das alles für Politiker, Es fehlen mir die Worte. Wir könnten Irland ja ein paar Wölfe und Bären abgeben, dann brauchen sie die Rinder nicht zu Keulen. Im Ernst, es gibt genügend Möglichkeiten unsere Umwelt zu entlasten. Dafür muss ich keine Tiere töten.

            1
      • Ostbauer sagt

        Den Wolf auf 300 Stück in Deutschland zu begrenzen, stehst du nicht durch, dafür ist es bereits zu spät ohne radikale Maßnahmen.
        Bei knapp 150- 200 Wolfsrudeln ( je nach dem wer zählt) hat man einen Zuwachs von ca. 300 -400 pro Jahr. (mal nur 2 Welpen angenommen), natürlicher Abgang ist ja auch da.
        Rechne Dir selber aus, wieviel jedes Jahr geschossen werden müssten um auf den Zielbestand zu kommen, je nach dem, wann es erreicht werden soll!
        Es wird eine Katastrophe.

        6
        • Stuki sagt

          was du sagst, ist grundsätzlich richtig. Aber es lohnt sich für ein Wolfsmanagement wie es in Schweden praktiziert wird, zu kämpfen. Ausserdem wird diese Regierung mit der grünen Garde nicht auf Dauer regieren. Dazu sind die Leute viel zu aufgebracht und wütend.

          5
          • Ostbauer sagt

            Da bin ich relativ desillusioniert.
            Es wird schon über 10 Jahre versucht den Karren auf einen vernünftigen Weg zu bringen.
            Daten, Fakten und Erfahrungen sind ja genug da; es will in der Politik nur keiner hören und damit meine ich das ganze Farbsortiment.
            Diejenigen, welche jetzt nach Maßnahmen rufen, haben den Mist ja verbockt.
            Die Zeit wird jedoch relativ kurzfristig zum Umdenken zwingen, weil eben nicht nur so ein paar Landwirte dran hängen.
            Ich sag`s nochmal: Der größte Verlierer der jetzigen Wolfspolitik wird der Wolf selber sein.

            5
  7. Pälzer Buh sagt

    Die höhe der Entschädigungen werden (in RLP) von der Landwirtschaftskammer bestimmt diese sind eindeutig zu gering angesetzt. Da muss nachgebessert werden!
    Hier die offizielle Internet für Wolfsmanagement Dt. :
    https://www.dbb-wolf.de/

  8. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Morgen meldet sich “Rotkäppchen” und relativiert!
    Im Prinzip ja,aber…………..
    Vielleicht hat Berlin ja doch was gemerkt.

    1
  9. oberländer sagt

    Gilt das morgen noch ??
    Ist nicht der Beamte selbst das bürokratische Hindernis ?

    8
    • Stuki sagt

      Ich habe das mit den Abschuss der Wölfe auch gehört und ich habe mich zuerst gefreut. Nach weiterem Überlegen fiel mir jedoch auf, dass die Grünen Umweltminister uns schlicht weg belogen haben. Es hieß immer, der Wolf ist streng geschützt und darf nicht geschossen werden. Egal ob auf dem Deich oder auf der Alm. Ich vermute, dass vordergründig etwas eingelenkt werden soll, weil die Grünen merken, dass ihre Pfötchen wackeln. Ich bin fassungslos, wie die Grünen reagieren. Sie haben keine Scheu uns zu belügen und vordergründig einzulenken. Hauptsache, sie bleiben an der Macht. Alleine die PETA, als radikaler Naturschutzverband mit in eine solche Disskusion zu nehmen, finde ich unmöglich. Die Praxis wird zeigen, wie ernst es Frau Lemke mit dem Abschuss der Wölfe wirklich ist . Wir sollten nicht desto trotz weiterhin um ein realistisches Wolfsmanagement wie in Schweden kämpfen. Für mich gehört diese grüne Garde nach wie vor schnellstens gestoppt. Deren Vorgehen ist für mich diktatorisch, illusorisch, teilweise verlogen und unrealistisch. Ich bin inzwischen stinksauer über eine solche Art und Weise.

      26
      • Reinhard Seevers sagt

        Wir wollen doch nicht vergessen, was uns die Frau Lemke dereinst gesagt hat:

        …”Jeder Einzelne kann etwas in seinem direkten Umfeld verändern. Aber diese Diskussion sollte nicht davon ablenken, dass die größte Bedrohung für Tiere und Pflanzen die intensive Landwirtschaft, der Flächenfraß und die Klimakrise sind. Da müssen wir ran.”

        Also, ich würde nichts auf deren Worte geben.

        12
  10. Reinhard Seevers sagt

    Da hat eine merkwürdige Sprachwende stattgefunden…..wo ist der Haken? Ich befürchte er liegt im bürokratischen Nachweis des wirtschaftlichen Schadens und in der Eingrenzung der Gebiete….Schaun mer Mal, ich bin sehr skeptisch, schließlich gibt es auch noch ganz starke Wolfsbefürworter.

    14
    • Brötchen sagt

      Reinhard die Grünen versuchen auf allen Fronten etwas zu entschärfen und zurück zu rudern, sodass es keiner merkt!
      Denen stehen die Umfrageergebnisse im Nacken.
      In Thüringen wären die aus dem Parlament raus und AFD bei 30 %. denke das ist noch unterschätzt.
      Im Westen bröckelt die Front etwas langsamer…aber auch sichtbare Risse.

      20
      • Christian Bothe sagt

        So ist es Brötchen! Lemke ist schon längst überfällig mit ihren grünen Ideologien wie das ganze „grüne Politbüro“ überhaupt! War am WE in Sachsen und wenn ich mir da so die Diskussionen anhöre, bleibt es nicht bei 30% AFD Wähler, wenn der MP neu gewählt wird…CDU und Merz machen einen riesengroßen Fehler, die AfD nur an den rechten Rand zu verdammen! Wenn ich mir die Unterstützer so anschaue, sind da sehr viele aus der technischen Intelligenz dabei und nicht nur verblendete Rechtsradikale wie unser Fürst und seine Mannen aus Thüringen…
        Zum Wolf zurück! Hier ist Handeln des Jagdvereins und seiner Jäger gefragt, und nicht eine Meinung von irgendeiner Frau Lemke im fernen Berlin!

        11
        • Reinhard Seevers sagt

          Es wird noch richtig schmutzig werden, wenn das BfV (Bundesamt für Verfassungsschutz) erstmal angewiesen, wird “Erkenntnisse” zur Erhärtung des Verdachtsfalles zu finden, und öffentlich zu machen. Die einzige Waffe gegen die demokratisch legetimierte Partei ist deren Diskreditierung durch Anschuldigungen, die keine Relativierung dulden. Dann hat dieses Land richtige Probleme, weil sie dann automatisch die Wähler in eine Sippenhaft nimmt, und damit weitere Bürger gegen sich aufbringen wird.
          Der Wolf ist das Synonym für unseren gesellschaftliche Zustand.

          9
          • Brötchen sagt

            Reinhard so isses …… hier tun sich Risse auf, die unmöglich zu kitten sind!

            Ich hab das dumme Gefühl, das wird sich aber so von entladen, da braucht es nur einen entsprechenden Funken.

            Christian Sachsen wird stramm auf 50 % zugehen.

            Dann sind bestimmte Dinge ganz schwer zu begründen!

            8
            • Peter sagt

              Die werden schnell das Wahlalter senken und viele “Gäste” einbürgern. …und alles politische bleibt wie es ist; der Frustpegel der denkenden und (wirklich) arbeitenden Bevölkerung wird kräftig steigen. Mal sehen, wie sich dieses Pulverfass entlädt.

              8
        • Stuki sagt

          Das sehe ich genauso. Inzwischen freut es mich sogar, dass die Fassade der Grünen mehr und mehr bröckelt. Ich weiß noch nicht, wohin das Ganze führt, aber wir werden sehen.

          7
    • Bauer Willi sagt

      Ich habe mir auch die Augen..,ähm Ohren gerieben. Aber ihre Aussage ist deutlich und unmissverständlich.

      4
      • Brötchen sagt

        Willi Sie entscheidet das nicht! Wolfsmanagementgesetze sind Landesgesetze, die entscheiden und die Ämter!

        2
          • Arnold Krämer sagt

            …. weil es im “Politikgeschäft” darum geht, Stimmungen zu erzeugen und daraus Stimmen bei den Wahlen zu generieren. Das ist nötig a) zur Selbstoptimierung (Fleischtöpfe) und Umsetzung der eigenen (Haupt-) Ziele.

            6
            • Brötchen sagt

              Politiker erzählen oft über Sachen, für die sie überhaupt nicht zuständig sind, um abzulenken und sich nicht festnageln lassen zu können. Und machen Versprechungen, die sie nicht halten können, selbst wenn sie wollten.

              Frau Lemke gibt auch keinen einzigen Euro aus ihrem Haushalt für Herdenschutz oder ähnliches aus.

              Frau Lemke kann schon über Bundesgesetze bissl was steuern, bloss wie die Lage jetzt aussieht, soll sich der Wolf etablieren, da lassen die keine Luft ran, solange die in der Regierung sind.
              Und da bleibt nur das bisschen Stückwerk, wo versprochen wird, man könnte sich vor dem Wolf schützen. Man kann sich im Flachland ein bisschen schützen, in den Bergen aussichtslos.
              Ein Wolf kann über 2 m hohe Zäune aus dem Stand springen ( was fast auch ein Wildschwein schafft) wenn er will.
              Ein Wolf ist im Unterholz so gut wie unsichtbar und kann ohne Geräusche laufen und hat eine starke Beisskraft gekoppelt mit extremer Schnelligkeit. Mich hat als Kind ein altdt. Schäferhund ins Gesicht gebissen, ehe Du das überhaupt registriert hast, ist das passiert……bei einem domestiziertem Tier! Nur mal so als Illustration.

              Du könntest Dich 100 % schützen mit Schutzhunden und scharfer Flinte mit sofortiger Schussgenehmigung und RundumdieUhr Hirte wie in Anatolien. Hier unbezahlbar.

              9
              • Stadtmensch sagt

                Ein paar Schafe bekommen Herzfrequenzmesser mit Fernübertragung + Bewegungsmelder draußen am Weidezaun.
                Wenn Bewegungsmelder und Herzfrequenz hochschnippen, schnell zur Flinte und Wolf “entnehmen”.

                4
                • Reinhard Seevers sagt

                  …das könnte dann aber auch einen anatolischen Kunden treffen, der sich ein Schaf ausguckt.😎
                  Vorsicht!

                  8
                • Brötchen sagt

                  Die Anatoliker 😉 schlafen direkt in der Herde, Hunde bei Fuss und die kennen keinen Spass mit niemandem. Dagegen sind unsere Pfiffis ……

                  Mit den Mindestlöhnen plus Nachtzuschlägen, würde das Schaf 500 Euro kosten 😉 ach was sag ich, Tausend 😉

                  Und alle Schäfer würden Porsche fahren..

                  3
    • Bergamasca sagt

      “…bin sehr skeptisch, schließlich gibt es auch noch ganz starke Wolfsbefürworter.”
      Schließe mich den Zweifeln an dieser offensichtlichen Schadensbegrenzungsrethorik an.
      Wenn ich mir anschaue, mit welch wahnwitzigen “Gutachten” neulich die Südtiroler Bärin vor dem Abschuss “gerettet” wurde, habe ich nicht viel Hoffnung, dass sich irgendetwas Wesentliches ändern wird.
      Indessen greifen verzweifelte Tierhalter zur Selbstjustiz. Im Nachbarort wurden Wölfe vergiftet, es wird kriminalpolizeilich ermittelt….

      8
    • Ferkelhebamme sagt

      „Wo Herdentiere nicht geschützt werden können…“ ist sehr weit auslegbar. Ich bin sehr skeptisch.Klingt nach etwas Zuckerbrot zur Beruhigung der Gemüter.
      Und wer schiesst unter öffentlicher Beobachtung freiwillig und setzt sich dem Hass der Wolfsliebhaber aus?

      12
      • Brötchen sagt

        Herdentiere können nirgendwo 100 % sicher geschützt werden! Hier werden Kälber aus dem Stall geholt.
        Bei mir hat diese Nacht der Waschbär, die Voliere aufgemacht und da begonnen aufzuräumen. Beim Bau hab ich schon darauf geachtet die gut abzusichern.
        Ein Fuchs ist auch kaum zu bändigen, wenn die sich einmal eingeschossen haben.
        Dagegen ist der Wolf noch einfach in Griff zu bekommen.

        2
      • Reinhard Seevers sagt

        Frage an Radio Eriwan: “Dürfen Wölfe zukünftig geschossen werden?”

        Antwort: “Im Prinzip ja, wenn folgende Bedingungen erfüllt, geprüft und genehmigt wurden:
        1.
        2.
        3.
        4.
        ……

        9
        • Brötchen sagt

          ja und dann muss es noch jemanden geben der gucken kann und der sich im Märchenwald auskennt….;) und nicht aus Versehen die böse Hexe erschiesst.

          3
  11. Peter sagt

    Das wäre zu schön, um wahr zu sein. Da wird es wohl eher ein Zurückrudern geben, weil man falsch verstanden wurde. Ansonsten danke…und Feuer frei!

    8
  12. Frikadellen piet 44 sagt

    moin das ist doch mal eine sehr schöne Nachricht ich bin gespannt wie lange das anhält schönen Tag

    1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert