Bauer Willi
Kommentare 20

Keine Panik – der BUND e.V. wollte es nur wieder probieren

Nun ist es amtlich: der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung hält die Kampagne des BUND e.V für Panikmache.

https://www.welt.de/wissenschaft/article247087056/Pestizide-in-Lebensmitteln-Risikoforscher-warnt-vor-Panikmache.html

Das BfR war zur Amtszeit von Renate Künast installiert worden, um Sachlichkeit in die Debatte von Risiko und Gefahr zu bringen. Bemerkenswert ihre damalige Rede zur Einführung des Präsidenten. Ob sie sich heute daran noch gerne erinnert?

rede_der_bundesministerin(2)

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20 Kommentare

  1. Deine Herangehensweise, die Fakten mit einem Augenzwinkern zu präsentieren, hat mich und sicherlich viele zum Nachdenken angeregt. Es ist immer wichtig, die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, und du hast das auf eine erfrischende Art und Weise getan.
    Vielen Dank, dass du deine Gedanken und Perspektiven mit uns teilst. Ich freue mich schon auf weitere humorvolle und informative Beiträge von dir!

    Mit einem Lächeln,
    Manuela

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  2. Ludwig sagt

    Sachargumente zählen bei den BUND-leuten nicht , weil in einem sektenartigen Ideologieverein die Realitäten immer ausgeblendet werden. Sie meinen alles besser zu wissen. Außerdem muß man immer mal wieder eine Schlagzeile bringen , damit die Spendenkasse klingelt , denn ohne Geld sind die auch nicht lebensfähig. Eine neue Bundesregierung die auf Realitäten mal aufbauen würde , müßte sofort den NGOs die Gelder streichen. Das wissen diese Leute und deshalb wird auch von den zur Zeit Regierenden alles getan um dieses NGOs mit Geld aufzufüllen. Ebenso müßten die NGO durchsetzten Ministerien in Berlin von diesen Leuten bereinigt werden. Sachverstand und Realismus ist doch die Aufgabe der Ministerien und nicht die Durchsetzung von Ideologiepolitik zum Schaden der steuerzahlenden Bürger.

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  3. zmp_nachfahre sagt

    Leider nur auf Englisch, dafür aber aus einer sehr renommierten Zeitschrift (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, Vol 87, No 19, 1990) https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.87.19.7777 : “Dietary pesticides (99,99% all natural)”. Es geht also explizit um Pestizide in Lebensmitteln.
    Damals waren nur 52 Substanzen davon gründlich untersucht, und knapp die Hälfte davon war für Nagetiere krebserregend…
    Pflanzen mögen nun mal nicht gerne gefressen werden, wie andere auch. Da sie nicht weglaufen können, haben sie andere Methoden entwickelt.

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    • Pälzer Buh sagt

      Man muss sich nur mal die Fragen des Interviews ganz genau anschauen. Die Richtigen Antworten hat Prof. Dr. Dr. Hensel darauf hin schon gegeben.

  4. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Noch greifen fatalerweise massive Ausblendmechanismen, dass man einen Status quo in der Nahrungsmittelgrundversorgung problemlos derart nicht wird aufrecht erhalten können. Selbstredend – Wir wuppen das mit WUMMS!!!

    Alle „Pestizide“, in Korrektur übersetzt unsere PFLANZENSCHUTZMITTEL(!), sind per se demgemäß, medial schrankenlos verunglimpfend kommuniziert, absolut giftig. Allein dieser (Irr-)Glaube versetzt noch immer ganze Bergmassive (wo so einige, randständig angemerkt, in der Realität schon zerberstet ins bedrohliche Abrutschen geraten. Offensichtlich noch nicht Fingerzeig genug).

    Akzeptiert man also nur noch Wohlstands-BIO in den Regalen, muss man ganz zwangsläufig eben auch ungeschönt knallhart dazulernen, dass dann bisweilen künftig sich erhebliche Lücken auftun werden. BIO auf den Höfen selbst kann offensichtlich entspannt, weitgehend sorgenfrei überleben, auch dann, wenn aus selbigen Produktionen am Ende der jeweiligen Vegetation nix in den Verbraucherregalen ankommt. Gibt es nur ein kleines Bisschen, dann kostet eben ein solches Nahrungsmittelluxusgut so einige Eurönchen mehr – solange der Vorrat reicht! Augenscheinlich präferieren wir -eine durchaus in jederlei Hinsicht mündige Gesellschaft- das Stand heute über eben diese Deutlichkeit hinaus, die keine Verbraucherträumchen offen lässt!? In geradzu obszöner Wolllust illustrieren unsere NGOs in Neuauflage den neuen „Kaiser ganz ohne Kleider“!? Dabei zeigen dieselben nicht einen Anflug von Gewissen, eine Vielzahl von Verbrauchern derart „hinters Licht“ zu führen. Es gibt ihn, den mündigen Verbraucher, der jeden Monat noch sehr viele Tage offen hat, während sein Geld weg ist…!!!

    Warum lehnen wir einen prinzipiell notwendigen Leitfanden „SUBVENTIONEN MACHEN NICHT SATT“ in unserem menschlichen Cerebra dato systematisch weitreichend einfach ab!?

    Der heute „bewusste Verbraucher“ -des Bauern König „KUNDE”- liebäugelt aktuell noch fast in Ausschließlichkeit mit den Heilsversprechen von Bund und anderen medial eifrig bemühten NGOs, die in Beraterfunktion auch als krass grüne ThinkTanks im BMEL ungehindert, skandalös unzensiert ihr Unwesen treiben dürfen.

    Für meine Begriffe geht eine solche Rechnung allerdings nur bedingt auf Zeit noch auf. Wer soll die gigantischen Subventionslandschaften von „Wohlstands-BIO“, staatlich organisierte Umverteilungsmechanismen, die im Ansatz mit der Landwirtschaft generell erst einmal recht wenig zu tun haben, in der aktuellen Form aufrecht erhalten können!? Es ist unser aller Geld, gigantisch unverhältnismäßig hohe Summen an Steuergeldern, die hier bisweilen extrem sorglos verbrannt werden;… und randständig angemerkt, dabei auch noch den notwendigen Maßnahmenkatalog wider den Klimawandel in weiten Bereichen sogar konterkarieren.

    Fest steht heute schon, Vater Staat hat künftig noch viel größere Löcher anderweitig zu stopfen, weshalb man irgendwann einmal den Rotstift ansetzen muss. LUXUS-BIO wird hier sicherlich sofort mit dabei sein…

    In erster Linie zielt im BIO-Landbau der Bewirtschafter leider nicht darauf ab, eine weitreichende Ökologie mit einer gelingenden Ökonomie vereinbar zu gestalten. Schließlich verfügt er die finanzielle Hängematte unter sich, seinen doppelten Boden, der ihn komplett auffängt, wenn das ihm stets im Nacken sitzende Risiko eines Totalausfalles ihn voll erwischt. – Die konventionelle LW demgegenüber, die infolge stark zunehmender Wetterrisiken damit heute auch verstärkt rechnen muss, kompensiert DAS(!) vollumfänglich mit dem hoffentlich verhandenen Eigenkapital auf ihren Höfen; wenn dem nicht so ist, geht einfach das Licht endgültig aus…!!!

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  5. sonnenblume sagt

    Zahlreiche Kommentatoren unter dem Artikel sehen Lobbyismus. Das dürfte Frau Künast wohl nicht gefallen, oder sie hat sich andere Ergebnisse von der Arbeit des Institut versprochen. Jedenfalls passen die Aussagen von Herrn Hensel so gar nicht zum Mainstream.
    Fragt sich nur, wie lange er dem Institut noch vorstehen wird?

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    • Frank sagt

      Bezahlschranke? bypass paywalls clean
      Ich zitier mal was aus dem Artikel:

      “Vorangetrieben werden entsprechende Pilotprojekte derzeit vielfach von großen Nahrungsmittelkonzernen, darunter neben Nestlé auch McCain oder General Mills. Und die ersten Ergebnisse scheinen vielversprechend. In einer Studie des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) und der Beratungsgesellschaft Boston Consulting ist jedenfalls von einem „großem Nutzen für Agrarökosysteme und die gesamte Gesellschaft“ die Rede, etwa durch geringere Kohlenstoffemissionen und Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser.
      Zudem hätten landwirtschaftliche Betriebe bis zu 60 Prozent höhere Gewinne aufgrund geringerer Betriebsmittelkosten, betrieblicher Einsparungen und einer höheren Ertragsresilienz bei Starkwetterereignissen. Und schließlich sinke in den nachgelagerten Lieferketten das Risiko von wetterbedingten Versorgungsengpässen um bis zu 50 Prozent. ”

      ->Siehste, die Bauern müssen nur wollen, schon sprudelt der Gewinn, nicht nur für Bauern, auch für Berater….

      “Rund 1,2 Milliarden Euro steckt Nestlé dafür binnen drei Jahren in die Förderung entsprechender Projekte. Zu den Empfängern gehört auch das Start-up Klim aus Berlin, das regenerative Landwirtschaft skalieren will. ….. Klim berät dabei die Bauern, wie sie Feldarbeit, Fruchtfolge und Co. auf ihrem Sprengel am besten organisieren und schüttet Geld an sie aus für die erreichte Kohlendioxid-Verringerung. Die Mittel dafür sammelt Klim bei Industrie- und Handelsunternehmen ein, aktuell zum Beispiel bei Nestlé oder Kaufland. Klim selbst verdient dann Geld pro eingesparter Tonne CO₂, die sich durch diese andere Art von Landwirtschaft ergibt. ”

      “Nestlé weist jegliche Greenwashing-Vorwürfe zurück. „Wir machen das, weil wir auch in Zukunft die Rohstoffe brauchen“, sagt Anke Stübing, die in der deutschen Landesgesellschaft den Bereich Nachhaltigkeit verantwortet. Jeder könne sehen, wie Wetterextreme zunehmen und dass dadurch zunehmend die Ernten gefährdet sind. „Also müssen wir die Bewirtschaftung umstellen.“
      Dafür arbeite Nestlé genau wie andere Industrieunternehmen mit Umweltverbänden und NGOs zusammen, um Standards zu setzen. „Bio kann die Welt nicht ernähren, aber regenerative Landwirtschaft kann ein wichtiger Zwischenschritt sein.“ Das komme in der Branche auch zunehmend an, vor allem bei den jungen Hofnachfolgern, die sich dann auch untereinander animieren. “

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      • Smarti sagt

        Frank, danke fürs Einstellen. 1,2 Milliarden Euro… kein Wunder, dass da jeder “an der Landwirtschaft” aber nicht “mit der Landwirtschaft” sein Geld verdienen will/kann. Wenn man bedenkt, dass neben der Kleinigkeit von diesen 1.2 Mia auch noch viele andere Gelder da sind… und wenn man weiter rechnet und zum Schluss kommt, dass dies auch Gelder der Landwirte sind, weil die Rohstoffe weniger wert sind als deren Herstellungkosten. Ja, dann könnte man schlechte Laune kriegen. Aber was soll´s, die Welt dreht sich weiter…

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    • Limes sagt

      “Zu viele Nährstoffe führen zu Algenblüten in Elbe” genannt als Verursacher Kläranlgen und Landwirtschaft und zum Abschluss “…..gemeinsam mit Landwirten an der Elbe – Maßnahmen entwickeln, um die Stickstoffmenge und damit die Produktion von Lachgas in der Elbe langfristig zu reduzieren.”
      Massnahmen bei Kläranlagen oder im Hamburger Hafen wie z. Nährstoff Monitoring Stickstoff und insbesondere Phosphor Eintrag werden nicht erwähnt. Schade.
      P.S vom BUND kann man diesbezüglich sicher nichts erwarten man möchte ja nicht die Stimmung bei den Spendern trüben.

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  6. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Renate Künast kommt von “ganz unten”,musste sich durchboxen,war wohl die erste in ihrer Familie,die gesellschaftlich etwas ereicht hatte,was sie jeden spüren lässt,der nicht ihrer Meinung ist! Da hätte gerade der Bauernverband schon viel früher intervenieren müssen und können.

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    • Genau richtig ,
      In der Beziehung hat sie sich ziemlich durchsichtig gemacht.
      Deswegen auch ihr Bauernhass.
      Die sind ja früher von den Leuten “ganz unten” sehe beneidet worden.

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  7. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Nur nebenbei. Gestern wurde auf Whatsapp auf den Kinospot des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums hingewiesen. Darin sind alle Bauern “Helden und Heldinnen”
    und kämpfen laut den Bildern zu Beginn gegen Hitze, Feuersbrünste, Dürre und Jahrhundertfluten sowie Schädlingsplagen. Vielleicht hätten die erstmal mit dem BfR sprechen sollen.

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  8. Frikadellen piet 44 sagt

    moin das ist ja ein Text ich glaube ich hätte auch ein Video verkauft hat bei ihrem komischen aussehen

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