Bauer Willi
Kommentare 104

Alles klar? GAP, GLÖZ, DVO, KWasser1, KWind, MBB…

Nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was ab diesem Herbst für die Landwirte an Vorschriften einzuhalten ist. Die Überschrift lautet: Wann darf man noch pflügen?

https://www.topagrar.com/betriebsleitung/news/neue-regeln-wann-darf-man-mit-gloez-5-und-gloez-6-noch-pfluegen-13446424.html?

Es wird der Rat gegeben, auf Systeme mit geringerer Bodenbearbeitung zu wechseln, gleichzeit will man Glyphosat verbieten. Wie das gehen soll? Keine Antwort.

Ich frage mich bei alledem: wer macht solche Vorschriften? Womit werden diese Maßnahmen begründet? Warum erläutert man denjenigen, die diese Vorschriften einhalten sollen, nicht den Sinn dieser Maßnahmen? Ich habe ja Landwirtschaft gelernt und erkenne nicht, welches Ergebnis mit dem Verbot bestimmter Maßnahmen erreicht werden soll. Was ist, wenn das (mir unbekannte) Ziel, das man verfolgt, nicht erreicht wurde? War dann die Maßnahme eventuell falsch? Wird dann die Maßnahme korrigiert oder zurückgenommen?

Was das Traurige ist: ich werde keine Antworten auf meine Fragen bekommen. Weil die Dienststellen der Behörden diese Antworten auch nicht kennen. Von dort ist nur zu hören:   “Wir führen nur die Vorschriften aus”.

Wie lange machen wir  Landwirte da noch mit? Wo ist eine Interessenvertretung, die diesem Spuk ein Ende macht? Unter dieser Bürokratie leiden ja alle Landwirte, egal ob groß oder klein, egal in welcher Wirtschaftsweise, egal in welcher Region.

 

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104 Kommentare

  1. Smarti sagt

    Was auch in die Aufzählung gehört: Versicherungen. Betriebshaftpflicht, Brandschutz etc. Bei der Brandschutzversicherung ( bzw. für die volle Versicherungsleistung im Brandfall ) muss die Elektrik – jeder kleine Lichtschalter – von einem Fachmann gemacht werden. Das ist nachvollziehbar. Nur per Zufall habe wir aber jetzt von einem Brandgeschädigten erfahren, dass auch eine regelmässige Inspektion von einem zertifizierten Elektriker gemacht werden müsse… unser Versicherungsfachmann weiss davon nichts, der Elektriker hat schon davon gehört, aber weiss nichts genaues… Die Suche nach einem Elektriker gestaltet sich schwierig. Wir bezahlen über 10´000.- Euro Versicherungen für unseren Arbeitsplatz pro Jahr und wissen gerade nicht so genau ob das was bringt.
    Bank: wir wollen einen Kredit für den Bau eines Gebäudes. Dies bauen wir in Etappen, weil die Förderungen nicht bewilligt wurden, da angeblich die Rentabilität des Betriebes dies nicht zulässt ( es lag nicht an der Bank, deren Kreditzusage haben wir ohne Probleme gekriegt ). Um die mit über 200´000.- Euro hart erkämpfte Baubewilligung ( Gutachten, Architekt, Anwalt ) nicht zu verlieren, “verbauen” wir jedes Jahr etwas über 70´000 Euro – dafür brauchen wir jeweils einen Kredit von 50´000.- Euro. Absichtlich machen wir keine grösseren Bauabschnitte, weil wir die Abhängigkeit von Bankkrediten verringern möchten, was uns auch langsam aber sicher gelingt.
    Also obwohl deutlich wir weniger Schulden haben als noch vor 5 Jahren und etwa der gleiche Umsatz, müssen wir für den Kredit eine Betriebsberatung machen lassen, “das gehe so nicht weiter”, jedes Jahr braucht ihr Geld…. die Kühe… zuwenig Gewinn… ich bin gerade erschrocken, wie leicht einem die Bank wegen gefühlt nichts den Geldhahn zudreht, bzw. aus dem Nichts damit droht. Ich kann es mir nur damit erklären, dass die Politik das Umfeld verschärft.

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    • Martin Schmid sagt

      Die Erklärung, die Du Dir gibst ist falsch.
      Anscheinend hast Du zuwenig Ahnung von BWL und wurstelst Dich so durch, lebst so sparsam, dass sich ein Bänker das nicht vorstellen kann, und von einer Eigenkapital-Verzinsung möchte ich erst gar nicht anfangen.
      Leih Dir einfach Geld von Privat die nicht an Basel III gebunden sind, mach ein weiteres Konto auf, damit Deine Bank.nicht alles weiß, lass Dich a. A. lecken und mach weiter so lange es Dir Spaß macht.
      Was dann die nächste Generation macht, entscheidet die.

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  2. Asterix sagt

    der größte Fehler in der Politik ist, diesen jop kann jeder Machen, theoretisch! aber praktisch hat diese Person nicht die leiseste Erfahrung! egal in welcher Branche, und das bricht Deutschland das Genick, wie die DDR! 82 Millionen Menschen wollen ernährt werden,es gibt kein Ostblock mehr den man ausbluten kann!!

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    • Wößner sagt

      Es gibt nur den Weg des Wiederstands.Beginnend mit unter Druck setzen der unteren Bauernverbandsleute. Dann die klare Vorderung des Rücktritts der Bauernverbandsfunktionäre bis ganz nach oben, oder von oben nach unten. Es kann ja bei Gott nicht sein das von Ruckwied und Co. kein absoluter Wiederstand gegen diesen nicht mehr überschaubaren Wahnsinn kommt.

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  3. Dorfmensch sagt

    Als gelernter “DDR-Bürger” kann ich nur Erich Honecker zitieren: Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Och`s noch Esel auf.

    Was danach kam, ist bekannt.

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  4. Arnold Krämer sagt

    Wo ist eine Interessenvertetung…….?

    Die Bundesregierung hat sich wegen massiv zunehmender Klagen insbesondere der mittelständischen Wirtschaft entschlossen, ein sogenanntes Bürokratieentlastungsgesetz (BEG IV) auf den Weg zu bringen und im Januar 2023 zur Vorbereitung 71 Verbände gebeten, jeweils max. 10 konkrete Vorschläge zu unterbreiten. Das Verfahren und die Ergebnisse sind auf der Internetseite des Bundesjustizministeriums abrufbar https://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/Fachinformationen/Verbaendeabfrage_Buerokratieabbau_Ergebnisdokumentation_Einzelvorschlaege.pdf?__blob=publicationFile&v=1
    und umfassen 707 Seiten.

    Auf den Seiten 325 bis 334 sind dort die Vorschläge des Deutschen Bauernverbandes (DBV) dargestellt. Sie thematisieren ausschließlich Spezialprobleme rund um das Thema Biogasanlagen. Nicht ein einziges Mal ist das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) adressiert. Die Wünsche bzw. Vorschläge an des BMEL stammen dagegen u.a. von der Bundestierärztekammer, die Meldepflichten nach Tierarzneimittelgesetz betreffend. Auch wenn in der Kürze der verfügbaren zwei Monate vielen Verbänden keine umfassende Stellungnahme möglich war, wird hier doch deutlich, dass der DBV sich offensichtlich bisher nicht systematisch mit dem Thema Bürokratieprobleme im Agrarsektor beschäftigt hat.

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  5. Tubes Ansgar sagt

    Es ist bald nicht mehr zu ertragen! Irgendwelche Bürohengste, die nicht mal in der Lage sind, Gerste von Weizen zu unterscheiden, tanzen uns auf der Nase rum und wollen uns vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen haben? Dass nach der Ernte von Zuckerrüben Mitte November die Einsaat aufgelaufen sein muss? Ohne Rücksicht auf Bodenzustände muss ein Gewaltakt vollzogen werden, bloß damit der Sentinel-Satellit den Vorgaben entsprechende Bilder schießen kann und dann gescheiterte Existenzen auf den Höfen erscheinen und lechzend mit Sabber in den Mundwinkeln Vollzug über 5 % Prämienkürzung melden können? Was stimmt mit uns nicht, dass wir uns das alles so bieten lassen?

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  6. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Das ist ja eh das schlimme das bisher immer alle versucht haben irgendwelchen Vorgaben gerecht zu werden. Wenn das dann geschafft ist gibt’s neue Auflagen. So wird man bei Laune gehalten. Obenan völlig bescheuerte Politiker mit null (in Zahlen 0 ) Ahnung, und die die vielleicht Ahnung haben sagen nichts. Natürlich müssten wir aus der CO2 Bepreisung aussteigen, denn das ist völliger Blödsinn. Nur wer sagt das außer der AFD. Im übrigen ist die “Transformation” ja in vollem Gange, was glaubt ihr was da alles noch kommt. Z.B. das hier:
    https://ansage.org/c40-cities-und-15-minuten-staedte-sozialkontrolle-who-und-klima-totalitarismus/
    Das wurde übrigens schon in der Merkel-Zeit geplant. Deswegen ist es völlig unsinnig sich jetzt in der Landwirtschaft auf irgendetwas festzulegen, es ändert sich sowieso noch wieder alles. Ich glaube mittlerweile allerdings das eine Änderung zum Besseren nur noch über einen Totalzusammenbruch möglich ist.

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    • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

      Übrigens verpflichten sich die c40 Städte bis 2030 zum Fleischverzicht. na dann viel Spaß mit dem Umbau nach Borchert.

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      • Bauer Willi sagt

        Ich möchte sehen, wie ein Bürgermeister seine Stadtbewohner dazu bekommt, auf Fleisch zu verzichten.

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        • Inga sagt

          Kommt das durch die Antiautoritäre Erziehung, die diese Leute genossen haben, wo die eigene Meinung und Ansicht mehr zählt als das Umfeld oder soziale Umwelt. und die natürliche Umwelt, bzw die Ökologie?

          Denn die schlauen Leute damals, die damit eine friedlicher Welt schaffen wollten, hatten die Ökologie noch nicht auf dem Schirm.

          Hatten die Dorfomas recht, die meinten
          Da gibt es noch mehr, denn wir Menschen können Gottes Reich nicht erkunden.

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      • Arnold Krämer sagt

        Welche Städte sind das? Welche Formulierungen wurden für den Fleischverzicht gewählt?

        • Reinhard Seevers sagt

          “In Deutschland übernehmen vorerst Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Bonn, Heidelberg, Speyer, Münster, Pforzheim, Münster, Essen, Konstanz und Hannover diese Vorgaben….”

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          • Reinhard Seevers sagt

            Das sind in meinen Augen lediglich aktionstische Worthülsen und woke Lockmittel für neue urbane Bevölkerungsschichten….sozusagen ein Wettbewerb im Gutsein.

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        • evo.... sagt

          Da sollte man mal nachschauen welche OB`s diese Städte seit 1945 hatten.

          Bei Hannover erinnere ich mich, dass bis zur letzten Wahl immer ein Roter OB war. Jetzt haben sie einen türkisch-stämmigen Grünen.

        • evo.... sagt

          Und noch etwas fällt mir ein:

          Utopia.de gehört zum Medien-Imperium der SPD. Von denen bekam ich eine Weile immer Push Ups auf das Handy mit veganen Rezepten.Jetzt plötzlich nichts mehr. Sind die gescheiter geworden oder ist das technisch bedingt?

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          • Limes sagt

            Die geschäftlichen Aktivitäten der SPD werden über die DDVG gesteuert.
            Die DDVG beinhaltet neben den klassischen Medien wie Zeitungsverlagen und Radio auch einen Geschäftsbereichbereich der sich “Green Lifestyle” nennt. Die “GLG Green Lifestyle GmbH” beinhaltet steuert neben der Utopia GmbH auch die ÖKO- TEST AG = ÖKO TEST Magazin sowie eine “Avocado Store GmbH” die einen online shop (avocadostore) betreibt. Partner sind z.B Oxfam aber auch andere. Neben dem Verkauf gibt es auf der Seite auch Positionen zu verschiedenen Themen z.B Glyphosat.
            Bei diesem Geschäftsmodell der (Regierungs)Partei SPD bleibt natürlich die Frage wie unabhängig ist diese in ihren Entscheidungen wenn sie doch finanziell profitiert. Das kann nur jeder Wähler für sich entscheiden leider ist es wohl viele Wähler/innen nicht bekannt.
            Hilfreich wäre natürlich eine Siegel z.B SPD inside.
            Gilt natürlich auch für Geschäftsmodelle anderer Parteien.

            https://www.ddvg.de/wirueberuns/unserebeteiligungen/

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            • Heinrich sagt

              Limes, den größten Einfluss hat die SPD heute über die RND (Redaktionsnetzwerk Deutschland) 100 % Madsackverlag Hannover. Hierzu gehören zahlreiche Zeitungen Bundesweit.
              Über die Beteiligung bei Madsack und vielfache Beteiligungen bei den Mitgliedszeitungen hat die SPD maßgeblichen Einfluss.
              Die RND ist mitlerweile Omnipräsent. Wird öfter Zitiert als die DPA die in ihrer Berichterstattung als neutral gelten kann.

              Mehr darüber:

              https://de.wikipedia.org/wiki/RND_Redaktionsnetzwerk_Deutschland

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              • Heinrich sagt

                Hier einmal wie das “Netzwerk” aussieht:

                https://www.waz-online.de/impressum/

                https://www.goettinger-tageblatt.de/impressum/

                https://www.landeszeitung.de/impressum/

                https://www.siegener-zeitung.de/impressum/

                Wenn eine 100% Übernahme nicht möglich war, wurde es anders geregelt, wie am Beispiel meiner Regionalzeitung zu erkennen ist:

                “Bis heute halten die Nachfahren von Gründer Ignaz Schweiger, die Familie Pfingsten, Anteile am Verlag. Formal sind Zeitung und Verlag zwar selbständig, es bestehen jedoch Eigentumsverflechtungen mit dem Madsack-Verlag (Hannoversche Allgemeine Zeitung) aus dem nahen Hannover. Da ein Verkauf der Celleschen Zeitung an Madsack, die mit Abstand größte niedersächsische Zeitungsgruppe, aus kartellrechtlichen Gründen nicht möglich war, übernahmen die Hannoveraner an der Celleschen Zeitung lediglich einen Minderheitsanteil von 24,8 Prozent. Weitere 25,2 Prozent erwarb die Ehefrau des stellvertretenden Madsack-Geschäftsführers und Miteigentümers Karl Baedeker, Brigitte Baedeker, so dass Madsack an der Zeitung direkt und indirekt mit insgesamt 50 Prozent beteiligt ist.”
                Aus Wikipedia

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  7. Jürgen Donhauser sagt

    Willi: “Ich habe ja Landwirtschaft gelernt und erkenne nicht, welches Ergebnis mit dem Verbot bestimmter Maßnahmen erreicht werden soll.”
    Arbeitsbeschaffung! Je mehr Regelungen, desto mehr Menschen können mit Kontrollen beschäftigt werden. Das dies aber unproduktiv und keinerlei Wertschöpfung leistet – nein noch schlimmer – die Produktion hemmt und behindert, interessiert doch keinen. Wenn ein Kinderbuchautor sogar Wirtschaftsminister sein kann, dann erklärt das doch alles.
    Äh, warum produzieren wir Landwirte eigentlich noch Lebensmittel, wenn es doch bei Aldi und Lidl alles zum kaufen gibt?

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    • Heinrich sagt

      Herr Donhauser, da diese “Arbeitsbeschaffung” sehr viel Personal verschlingt (die Arbeitbedingungen sind gegenüber dem produzierenden Gewerbe ein vielfaches attraktiver) herrscht auf dem Arbeitsmarkt in vielen Bereichen ein Fachkräftemangel.

      Der Wasserkopf wächst :).

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    • Rita Berresheim sagt

      Realschüler äusserten bei einem Besuch auf unserem Hof: ” wenn es keine Kartoffeln mehr gibt, essen wir eben Pommes “!!!!!!

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  8. sonnenblume sagt

    Gibt es in der Politik noch die Folgenabschätzung, oder ist das etwas ewiggestriges und in heutiger Zeit nicht mehr nötig?

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    • Arnold Krämer sagt

      Wer soll denn die Folgen abschätzen können. Dafür fehlt auch die Zeit, weil es an allen Ecken und Kanten brennt. Und in den Reihen der politischen Feuerwehr selbst gibt es immer noch eine Reihe von Brandstiftern. In vielen Fällen geht es nur um den Versuch, Probleme zu lösen oder zu mildern, die man selbst geschaffen hat und schafft selbst damit wieder neue Probleme. Die GAP und das heutige Thema hier ist dafür ein gutes Beispiel. Politik organisiert den Reparaturbetrieb vom Reparaturbetrieb. Das aktuellste und deutlichste Beispiel ist das Ansinnen, einen (steuerfinanzierten/schuldenfinanzierten) Industriestrompreis zu schaffen oder das geplante Bürokratieentlastungsgesetz (BEG IV, bitte googlen). Solche Vorhaben sind das Eingeständnis, in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben oder Fehleinschätzungen erlegen zu sein.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Blümchen, heutzutage hat die Politik wichtigeres zu tun, das Gendern, oder ob ein Mann, der noch nicht ganz zur Frau umgestellt hat, auf die Damentoilette darf.😉

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  9. oberländer sagt

    Unsere Verwaltung und politische Führung
    ist zu einem alles zerfressenden
    stinkendem Krebsgeschwür mutiert .

    Heilung bringt nur Feuer und Schwert

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  10. Stadtmensch sagt

    Also wenn man so im Spätherbst oder Winter (oft ohne Schnee) hier durch die Mittelgebirgslagen streift, sieht man häufig kahlen Ackerboden. Kann mir nicht vorstellen, dass das im Sinne des Erosionsschutzes optimal ist. Vielleicht geht’s nichts anders. Weiß nicht…

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    • Reinhard Seevers sagt

      Der Starkregen fällt komischerweise häufiger im Frühjahr und Sommer …..vor vier Wochen ist sogar hier im Flachland der Boden von bewachsenen Flächen abmarschiert. Theoretisch ist immer alles richtig, in Praxis sieht vieles anders aus. Und wer einmal erlebt hat, wie Schneeschmelzwasser von einer grünen Wiese abgeht, der wundert sich auch nicht weiter.

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      • Stadtmensch sagt

        Wir sollten zum Terassen-Feldbau übergehen. “Mountain-Top-Removal” können wir ja auch, wenns um irgendwelche Rohstoffe geht. Legen wir ein Sondervermögen, eine Bodenkonservierungs-Fazilität auf, wegen der schwarzen Null…

        • Bauer Willi sagt

          Ogottogott, Terassenanbau. Gaaanz schlimm. Mit dem Bulldozer Erde bewegen! Wahnsinn!! Darf man nur bei Fundamenten für Windräder.

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    • firedragon sagt

      “… Vielleicht geht’s nichts anders. …”

      Stadtmensch,
      frag’ einfach den Bewirtschafter, wenn Du ihn auf dem Acker siehst, der erklärt Dir das ( wieso, weshalb, warum …).

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Acker in Mittelgebirgslagen?
      Sie meinen eine Hügellandschaft wie der Kraichgau?

      Mittelgebirge nennt man heute – primär von der deutschen Geographie ausgehend – einen Berg- oder Hügelzug von geringer Erhebung über das Umland mit einer Reliefenergie zwischen mindestens 200/500 m bis höchstens 1000 m. Abweichend davon spricht man in der Hochgebirgsgeographie – so besonders in der österreichischen alpinistischen Tradition – von mittelgebirgig bei Vorbergen wie auch Gebirgsgruppen und Bergen innerhalb der Gebirge, die in den Höhen deutlich hinter den Hauptketten zurückbleiben.
      Aus Wikipedia

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  11. Ferkelhebamme sagt

    Unsinnige Überregulierung betrifft in der LW nicht nur den Ackerbau. In der Tierhaltung, Direktvermarktung etc ist es ja genauso und hat glaube ich den Zenit des Machbaren überschritten.
    In der Direktvermarktung ziehe ich jetzt die Konsequenzen: nach einer Kontrolle, bei der der laufende Prozess, die Dokumentation, und vor allem die Ware top in Ordnung war, benötigt die Etikettierung noch etwas “Feinschliff”, wie sich die Dame am Telefon entschuldigend ausgedrückt hat und den folgenden vierseitigen Brief gespickt mit unzähligen Paragraphen kleinlaut angekündigt hat. Sie macht halt auch nur ihren Job…
    Für diesen “Feinschliff”, der Umgestaltung der Etiketten aller Wurstwaren, müsste ich mich jetzt stundenlang am PC beschäftigen, die Nährwerttabellen für eine sehr breite, aber zahlenmäßig geringe Menge an Wurstwaren eruieren und Etiketten erstellen, die dann größer als die Ware selber sind. Diese Zeit habe ich nicht, bezahlt wird’ schon gar nicht, ich könnte auch jemanden beauftragen, aber das Geld bekomme ich nicht wieder rein.
    Hab keinen Bock mehr.
    Kauft eure Wurst vom Großschlachter, da wisst ihr zwar nicht wo herkommt, was drin ist, aber die Etikettierung entspricht garantiert den gesetzlichen Vorschriften.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ja Ferkelhebamme, das finde ich auch extrem krass, was da im Bereich Direktvermarktung abgeht. Wer auf dem Wochenmarkt kauft, dem wird dann wohl alles mögliche “untergeschoben” weil ohne Etikett, oder? Wie blöd diese Gesetzesgeber sind, kann man nicht mehr in Worten ausdrücken….aber man erfüllt ja nur die Vorschriften, je nee is klar. Kopf einschalten und selbst denken ist verboten, so scheint es.
      Demnächst soll dann auch nur noch bargeldlos bezahlt werden und jeder Sack Kartoffeln erhält einen barcode….dann spart das Finanzamt sich die Vorortkontrolle und kann direkt vom Schreibtisch aus einsacken. Wer zukünfti noch mit Bargeld bezahlt, der führt nichts Gutes im Schilde. Hamburger Restaurant will zukünftig auch nur noch Karte akzeptieren, weil er als Bargeldkassierer einer enormen fiskalischen Kontrollwut ausgesetzt ist. Wir haben eine Zeitenwende….ganz sicher.

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    • Andreas Teuber sagt

      Sehr nachvollziehbar. Einzig der Satz „kauft beim Großschlachter“ suggeriert wohl ein falsches Bild. Nicht die Verbraucher wollen diesen ganzen Blödsinn, sondern irgendwelche Bürokraten, Lobbygruppen oder wer weiß wer. Bürokratie ist ein wunderbares Mittel, um kleinere und mittlere Unternehmen aus dem Markt zu drängen, weil sie die Anforderungen nicht wirtschaftlich erfüllen können.

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      • Arnold Krämer sagt

        Bürokratie, die “böse Schwester einer guten Verwaltung” mit ihren vielen bullshit-jobs ist selbsterhaltend, weil sie sich selbst genügt. Der Politikbetrieb ist selbst auch ein Teil des Geschehens. Es kostet, kostet, kostet.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Ich sehe einen grundsätzlichen Vertrauensverlust bestimmter Gruppen, die dann mit Hilfe von Gesetzen allumfänglich Schutz und Gerechtigkeit, Transparenz und Sicherheit, erreichen möchten und ein Chaos anrichten.
          Und wenn ich dann immer die Statements von dem Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverband sehe, der den Hals für Steuergeld – Verwurstung nicht vollbekommen kann, dann fällt mir nichts mehr ein.
          Alle haben Ansprüche, Rechte, aber sobald man Pflichten oder Anforderungen anspricht ist man ein Menschenfeind.

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        • Schreiber Marco sagt

          Sehr richtig erkannt.
          Das wichtigste in einer Behörde ist ein guter Stellenplan. Je mehr Mitarbeiter, desto mehr gut bezahlte Leitungsposten. Und wenn man in der Kette drin ist, ist natürlich jeder froh wenn es Aufstiegschancen gibt. Also muss auch Arbeit her, sei sie noch so unsinnig.

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          • Fritz sagt

            ….und so erfindet jeder Schreibtischtäter irgendwelche zusätzlichen schwachsinnigen Vorgaben, um sich wichtig zu machen – einerseits, um (zumindest teilweise) von seiner eigenen Unfähigkeit – andererseits – ablenken zu können. Das Schlimme daran ist, daß viele dieser “Wichtigmacher” in der Landwirtschaft/auf dem Dorf aufgewachsen sind; und sich zu gut dafür sind, sich die Hände dreckig zu machen. Da studiert man lieber Lebensmittelmanagement, Umwelttechnologie oder was weiß ich was, und verdient eine Menge Geld damit, die “eigentlichen Berufskollegen zu drangsalieren. Armes Deutschland!

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        • Thorens sagt

          “Die Bürokratie ist ein Mechanismus,
          der von Zwergen bedient wird.”
          (Honré de Balzac)

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    • Helmut Stocker sagt

      Zur Tierhaltung ein paar Anmerkungen.
      Seit 1970 hatten wir auf unserem Betrieb Schweinemast auf Stroh, in sog. Tieflaufställen. Arbeitsbelastung und Preisentwicklung haben die Tierhaltung wie überall, zu den heutigen Aufstallungsformen getrieben. Die Tiere wurden in dieser Zeit nicht schlechter gehalten, sonst wären die Leistungsergebnisse nicht ständig gestiegen. Die “begleitende Bürokratie” hat uns schließlich 2018 zur Einstellung der Tierhaltung getrieben. Diese Entscheidung fiel uns sehr schwer, wurde aber bis heute nicht bereut. Die ständige Angst vor Besuchen, die man nicht zuordnen konnte, aber stets geduldet wurde, und die Arbeit und die Unterbringung der Tiere nicht unbedingt zum Vorteil beeinflusste fiel bis heute weg. Der gewinn an Lebensqualität den die Aufgabe der Tierhaltung mit sich brachte, war mir vorher so nie bewusst. Ich betone, ich habe die Tierhaltung nicht eingestellt, weil ich schlechte Ergebnisse oder ständig Probleme mit den Veterinären gehabt hätte!
      Aber der sichtbare “Weg zurück auf die Bäume” schien absehbar, und den wollte ich wie andere Berufsgruppen in D nicht mitgehen. Nicht um den Preis, als Tierschänder und Umweltzerstörer zu gelten. Dann kommt das Fleisch, so wie schon beschrieben, eben zu genau beschriebenen Inhaltstoffen von “Weitfortisan”.

  12. Eifelbauer sagt

    Was mich schon seit Jahren umtreibt: Fragen sich unsere Verantwortlichen in Politik,den
    Behörden und Verwaltungen nicht mal bevor sie Gesetze, Verwaltungsvorschriften usw.
    erlassen,welche Auswirkungen das denn überhaupt hat oder ganz einfach: Wenn ich jetzt
    diese oder jene Massnahme ergreife wird sich dann etwas verbessern oder eher nicht ?
    Im grossen Bereich Landwirtschaft hat man doch seit der Einführung der sogenannten
    “Ausgleichszahlungen” also diesen Geldern,die ursprünglich dazu dienen sollten die
    Differenz zwischen den Produktionskosten und den zu erzielenden Markterlösen ,auszugleichen oder zumindest abzufedern die “Daumenschrauben” immer weiter angezogen.
    Die Stöckchen die uns hingehalten wurden und über die wir hüpfen mussten wurden immer
    mehr.Auch die Möglichkeiten das Ganze zu kontrollieren und zu überwachen werden immer mehr verfeinert (Satellitenbilder ect.) Und welche Ergebnisse wurden mit alledem erreicht ?
    Die Anzahl der wirtschaftenden Betriebe quer durch ganz Europa hat beständig abgenommen,die Spekulation mit Grund und Boden von nichtlandwirtschaftlichen
    Investoren nimmt immer mehr Fahrt auf ,Massnahmen wurden eingeführt (Milchquote,Zucker) und wieder abgeschafft und mit welchen Resultaten ?
    Mit dem Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe und dem damit schwindenden
    politischen Gewicht geht die Chance diese Entwicklung aufzuhalten,geschweige denn
    umzukehren gegen Null. Und in diesem Zusammenhang nochmal meine Frage:
    “Was macht eigentlich unser Bauernverband?”

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  13. Arnold Krämer sagt

    Die Ziele sind klar, Biodiversität retten, Klima retten, die Welt retten. Darunter machen wir es nicht. Das kommt alles von “ganz oben” und wird in D mit besonderem politischen Eifer verfolgt.

    Ich habe dazu in einem längeren Text für eine andere Veröffentlichung folgendes geschrieben:

    “Der zunehmende Bürokratiedruck auch für die Landwirtschaft konkretisiert sich immer auf den untersten Ebenen der Kommunen, Landkreise und Länder je nach Zuständigkeit. Ausgelöst wird er aber meist „ganz oben“ a) durch internationale Verträge wie z.B. das Pariser Klimaabkommen oder das 1992 in Rio de Janeiro vereinbarte Abkommen zum Schutz der Biodiversität sowie b) durch die immer weitreichendere EU-Gesetz- und -normengebung”.

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  14. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    …Diejenigen Beamten NN, die für einen solchen ackerbaulichen extrem hinterfragungswürdigen „Maßnahmenkatalog“ verantwortlich zeichnen, sollten sich mit Namen und Gesicht JETZT(!) zu erkennen geben, damit man diesen auf den Zahn fühlen kann, welche Zwecke für ihre Begriffe damit erfüllt werden sollen. Wir Bauern haben sehr viele Fragen…!!!

    Was positiv bewertet werden kann -hier fehlt uns Bauern heute vielleicht noch der entsprechende geistige Tiefgang- dem sollte man doch auch entsprechend Respekt und Hochachtung zollen. – Da bräuchte man sich doch wahrlich nicht zu verstecken?!

    Wir Bauern sind geistig vielleicht doch zu simpel gestrickt, um eben eine derart tiefgründige Denkweise korrekt zu durchdringen!?

    Unser überaus reicher bäuerlicher Erfahrungsschatz in der Praxis fußt jedenfalls auf altbewährtem Wissen schon unserer Väter und Vorväter.

    Für meine Begriffe haben wir Bauern einen Rechtsanspruch innerhalb unserer freiheitlichen Demokratie, mit offenem Visier eben solche Verordnungen und Restriktionen entsprechend rechtfertigen zu lassen, um deren Sinn(losigkeit?) und Zweck(losigkeit?) grundehrlich interessiert zu ergründen.

    Die Regulierung des Pfluges mittels GLÖZ mündet dahin schlussendlich, dass wir pro Hektar ca. 20-40 Liter mehr Diesel verbrauchen, abhängig von Lage und Bodengüte sowie anderen maßgeblichen wechselnden Faktoren (Wasser, Wetter…). Antagonistisch fungiert das eine zum anderen; klimaschädliches Gas soll grundsätzlich massiv eingespart werden, auf der anderen Zeiten verpulvern wir dieses bis zum Anschlag.

    Ürigens: Wer etwas von Pflanzenwachstum versteht, weiß um die Bedeutung von CO2.

    Wir treten heute ganz brutal auf die Produktionsbremse – der Hunger in der Welt steigt. Deshalb zeigt diesen Hungrigen, die nicht in das richtige Fleckchen Erde hineingeboren wurden, eure weltoffenen Gesichter. Wir Bauern jedenfalls verbergen die unsrigen nicht!!!

    Eigentum ist höchstes geschütztes Gut gemäß dem Deutschen Grundgesetz, untermauert mit entsprechenden Rechten und natürlich auch Pflichten. Aktuell müssen die jeweiligen Eigentümer aber feststellen, dass kontinuierlich ein Werteverfall dieser Vermögen undiskutierbar seitens unseres Vater Staates gnadenlos aufoktroyiert hinzunehmen ist.

    Die Frage steht überdimensional dabei im Raum, inwiefern hier begründet infolge eines nachweislichen Vermögensschaden hier ein matrieller Schaden entstanden ist, der selbstredend ausgleichspflichtig wäre.

    Desweiteren manifestiert sich hier ein Background, inwiefern der Bewirtschafter, der nicht selbst Eigentümer ist, bei Pachtende letzteren gegenüber privatrechtlich zu Schadenersatz verpflichtet sein könnte. Ich erinnere hier an das Grundsatzurteil des BGH zum „Ackerstatus“. Nichts ist unmöglich heute!!!

    Die aktuelle Novellierung des Einheitswertbescheides beweist, dass unser Vater Staat über jeden Quadratzentimeter hier in Deutschland bestens informiert ist. Insofern bestünde für meine Begriffe hier auch eine entsprechende Informationsverpflichtung, wenn immer weitreichendere Einschränkungen staatlicherseits gesetzlich in Stein gemeißelt werden. Am Ende des Tages entsteht hier eine Duldungspflicht ohne entsprechendes fristgemäßes Einspruchsrecht seitens des Eigentümers. – Was ist bei einer solchen Verfahrensweise überhaupt noch demokratisch!?

    So langsam gewinne ich den Eindruck, dass diese moderne Feudalherrschaft sich ein neues Wahlvolk suchen sollte, so wie derzeit die Akzeptanz der Bundesbürger seitens unserer Volksdiener brutal mit Füßen getreten wird.

    Last Generation ist hieraus erwachsen, nachweislich nicht demokratische Parteien erblühen plötzlich wieder mehrheitsfähig. Als Verfechter unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung müssen wir diese Wählerstimmen schleunigst wieder zurückholen – die gegenwärtige Besserwisser-Schreibtischdiktatur macht dies allerdings fast unmöglich. Ein wirklich grandioses Problem – wann schaltet hier die Ampel endlich!?

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  15. Alfons Nünning sagt

    Habe dieses Jahr keinen Antrag abgegeben . Eine Woche nach Abgabetermin wurde ich vom Amt angerufen , wenn ich denn Antrag nicht einreiche , würde ich mich den Verdacht der Vertuschung aussetzen .

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  16. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Uns Bauern ist in der heurigen Ernte in den letzten 3 Wochen infolge einer langanhaltenden Regenperiode mit hundert bis einigen Hundert Litern unser Getreide großflächig auf dem Halm ausgewachsen; große Mengen sind nun per definitionem des Handels und der Mühlen nur noch „Dreck“.

    Wer von unserer Besserwisserfraktion konnte das frühzeitig nur ansatzweise rechtzeitig erahnen!? Gibt es Maßnahmen, wie wir Bauern ad hoc hier überhaupt hätten gegensteuern können!?

    Werden wir nicht sogar alles toppend selbst in eben diesem katastrophalen Ausnahmejahr auf Basis der „Einheitsbedingungen des Deutschen Getreidehandels“ geknüppelt über alle Maßen, was eben ein solches filigran perfektioniertes Pamphlet so alles herzugeben weiß!?
    (Fallzahl, Protein, Hektolitergewicht, Mutterkorn, Funghi…)

    Die Gier der Macht und des Geldes hat eben diese Szenarien doch überhaupt nicht auf ihren Flimmerbildschirmen. Nahrungsmittel wachsen ganz offensichtlich in unseren Discounterregalen…

    Gegenwärtig werkelt man in den Parteizentralen am Thema „Migration“ herum; unterschiedliche Lösungen, die dato präsentiert werden, gebären allenfalls einen zahnlosen Papiertiger, der am dem eigentlichen Problem in der Realität wenig bis nix zu verändern weiß.

    Wer „GAP, GLÖZ, DVO, KWasser1, KWind, MBB…“ irrlichtern, unbeirrt starrköpfig den Boden bereitet, ist nicht wirklich daran interessiert den Themenkreis „Migration / Integration“ ernsthaft in den Griff bekommen zu wollen. Ein Scheinheiligkeitsaktionismus, purpurfarben „königlich“ in Szene gesetzt allenfalls. – Cui bono!?

    Den Hunger der Welt drängt es an die (noch) fettesten Tröge auf unserem Blauen Planeten. Schon immer wurden hierum die erbittert blutigsten Kriege geführt. Unsere in einer grünen Blase abgeschotteten Wohlstandsprediger werden an eben diesem Naturgesetz unserer Menschheitsgeschichte im zeitlichen Verlauf nichts ändern. Wir befinden uns aktuell auf einem kaum mehr steuerungsfähigen maroden Kahn inmitten einer gefährlich tosenden Brandung. – Und nun…!?

    Die Antwort: GAP, GLÖZ, DVO, KWasser1, KWind, MBB…!? – Das macht fassungslos!!!

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  17. Claudia Meier sagt

    Den Wahnsinn der EU Bürokraten hält in seinem Lauf, weder Ochs noch Esel auf .

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  18. Martin Schmid sagt

    Spannend wäre welche der Kommentatoren zu diesem Irrsinn, einen GAP-Antrag gestellt haben und sich somit aus freien Stücken der Gängelung unterwerfen.

    Für mich endet die Relevanz des TopAgrar-Berichtes nach 1. !

    Jeder kann seinen Antrag ohne Saktionen für 2023 noch zurückziehen und dann pflügen.

    Alle die einen Antrag stellen haben mit ihrer (digitalen) Unterschrift doch das Einverständnis zur Schikane und Quälerei gegeben.
    Deshalb mein Aufruf: Steht auf eigenen Füßen und macht bei diesem Aberwitz nicht mehr mit.

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    • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

      Den Antrag zu stellen,hat wirtschaftliche Gründe!
      Meckern darf man trotzdem.

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      • Martin Schmid sagt

        Das gleiche Geschwätz wie: Die Grünen wählen hat gesellschaftliche Gründe, meckern darf man trotzdem.

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        • Mark sagt

          Das Problem ist, dass man durch den Verzicht auf den “Antrag” die meisten staatlichen Vorgaben trotzdem erfüllen muss, da das Meiste in das mitterweile komplett sinnbefreite “Fachrecht” überführt wurde!

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          • Reinhard Seevers sagt

            Macht das doch mal an konkreten Zahlen fest, damit der Außenstehende weiß, worüber gesprochen wird.

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            • Mark sagt

              Ich wäre ja froh, wenn ich falsch liegen würde! Fakt ist halt, das der Großteil des bürokratischen Aufwandes vom Fachrecht ausgeht, nehmen wir nur mal das bürokratische Supermonster “Stoffstrombilanz”. Für mich das Paradebeispiel an völlig sinnbefreiter bürokratischer Schikane!! Das muss Bäuerlein machen, ob mit oder ohne Antrag! Ein überlegenswerter Anfang wäre, sinnlose bürokratische Auflagen/Vorschriften aufzulisten, deren Nutzlosigkeit sauber zu begründen und diese dann schlicht nicht mehr zu erfüllen!

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    • Schnitzel sagt

      Glauben sie die Legionen an Kontroleure werden dann betriebsbedingt gekündigt? Ich denke nicht, ich bin mir sicher das für sie anderen Kontrollbereiche im Fachrech zugeteilt werden.
      Ich denke wir Landwirte tun deswegen gut daran, einen Antrag zustellen solange es noch wirtschaftliche darstellbar ist,

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    • André sagt

      Wenn mir jemand erklären kann, wie ich die Summe aus dem GAP-Antrag ohne Quersubventionierung und Bezuschussung des eigenen Betriebes aus Landwirtschaftsfremden Quellen erreiche, bin ich sofort dabei und ziehe alles zurück!
      Wie soll ich mir das leisten können?
      Ich denke nicht, dass das Finanzamt einer Habeck´schen Argumentation folgen würde, wenn ich denen sage, dass ich nicht insolvent bin, sondern einfach ab sofort auf Dauer viel weniger einnehme, als ich ausgebe…
      Vielleicht übersehe ich da auch einfach nur etwas…

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      • Martin Schmid sagt

        Nein Andre’, Du übersiehst nichts.
        Je nach Betriebsstruktur bist Du wirtschaftlich völlig von der GAP-Prämie abhängig. Womöglich hast Du auch noch bei einem AFP-Programm Fördergelder bewilligt bekommen.
        Deine Wahl hast Du getroffen:
        Arbeite 3000h/a und lass Dich von den Ämtern schikanieren. Mit 60 bist Du dann körperlich völlig fertig, Dein Hof ist in einem bemitleidenswerten Zustand und wenn Du weitere 7-10Jahre durchhälst bekommst Du 500€ Rente von der svlfg.
        So läuft es bisher und wenn wir nichts ändern, wird es weiter so laufen.

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    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Ohne Prämien tanzt das Knüppelchen möglicher OWi-Verfahren auf unseren Köpfen herum.

      Verzicht zu üben macht aus den heutigen Bauernsklaven noch lange keine freie Unternehmer bar ihrer Hand- und Fußfesseln.

      Wie schlau sind Sie denn!?

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  19. Joachim Kaiser sagt

    Wir Landwirte stehen auf einem verlorenen Posten. Wenn die Politik nicht einmal mehr auf Wissenschaftler die Erfahrung haben höhren, weil Greenpeace und PETA ihre Mitglieder in Beratungsteams etabliert haben. ( sämtliche Grüne Ministerien sind so besetzt) diese Organisationen haben auch schon die meisten in Ämter wie vet und lwa in der Hand. Deshalb übernehmen diese Ämter auch keine Beratung mehr vor. Die Mitarbeiter die das noch getan haben sind aus ihrem Job gemobt worden, für diese hat sich eine neue Tür aufgetan, aber die Bürger müssen nun leiden. Allen voran die Landwirte.

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    • Alexandra Sauer sagt

      wenn ich überlege…
      Mein Papa stand seinerzeit regelmäßig mit Ciba-Geigi in Kontakt, wann, wie und mit welcher Menge der Mais gegen Schädlinge zu spritzen ist.
      Gedüngt wurde, bevor das Erdreich umgeackert wurde, mit Gülle und Mist.
      Es wurde das Stroh des Getreides als Einstreu genutzt, welches dann, wenn die Boxen und Stellplätze der Kühe und Schweine ausgemistet wurden, draußen auf dem Misthaufen gelagert wurde.
      Kühe und Schweine wurden nur mit Medikamenten behandelt, wenn sie krank waren und es medikamentöser Behandlung bedurfte.
      Kühe kamen im Sommer morgens auf die Weide und abends nach Hause in den Stall, denn es musste ja gemolken werden.
      Für den Liter Milch bekam mein Papa 35 Pfennig, dafür wurde jedoch das Futter für die Kühe auch entsprechend ausgesucht.
      Das bestand aus Schrot (Getreide wurde ja selbst angebaut), Herdbuchfutter, Gras oder im Winter Heu und Maissilage.
      Die Schweine bekamen Magermilch (Molke), welche von der Molkerei zurück geliefert wurde, Küchenabfälle, gedämpfte Kartoffeln (wurden auch selbst angebaut), im Winter gemahlene Futterrübenschnitzel (wurden auch selbst angebaut) und Getreideschrot.

      Ein Schwein wurde erst nach mindestens einem Jahr geschlachtet.

      Ich kann mich absolut nicht erinnern, dass wir Tag und Nacht mit Rüben- oder Kartoffelhacken Unkraut zum Schutz der Pflanzen gejätet hätten.
      Rüben und Kartoffeln-ja.
      Aber Getreide und Mais wurden gespritzt, damit die Pflanzen gestärkt wachsen konnten und die Ernte auch entsprechend ausfallen sollte.
      Kein Bauer kann es sich leisten, dass Unkraut Überhand nimmt, mehr Kamille und Kletten als Getreide auf dem Feld wachsen.
      Denn auch bei einem Bauern muss am Ende des Jahres die Bilanz stimmen.
      Von irgendwas muss der Bauer auch leben, denn weder die NGOS noch die Grünen oder irgendwelche Zertifizierungsorganisationen werden Missernten oder Verluste ausgleichen.

      Von daher halte ich von ECO-Cert und auch den gesamten Spinnereien der Grünen herzlich wenig.

      Man muss den Bauern freie Hand lassen, denn die wissen, was sie tun.
      Das Vieh, Weide- und Ackerland sind sein Kapital und das wird er auch nicht mutwillig schädigen.
      Kein Bauer baut mehr Futter an, als er benötigt und dazu braucht er auch geeignete Ackerflächen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        “Kein Bauer baut mehr Futter an, als er benötigt und dazu braucht er auch geeignete Ackerflächen.”

        ääääh, ….doch? Um es zu verkaufen z.B.? 🙄

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        • Arnold Krämer sagt

          R.S. Den demotivierenden Kommentar hätten Sie sich sparen können! Bitte etwas mehr Selbstkontrolle. Die Dame beschreibt die Situation der westdeutschen Landwirtschaft in den 1960er Jahren und insgesamt wohlwollend!

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          • Reinhard Seevers sagt

            Entschuldigung……? Die deutsche Grammatik bezeichnet das Wort “baut an” als präsens und nicht als perfekt. Ich kann nicht erkennen, wo ich demotivierend gewesen sein soll.
            Wenn wir hier doch bitte auf dem Teppich der Realität bleiben möchten, ja?

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  20. Mark sagt

    Willi spricht mit diesem Artikel das zentrale Thema der Landwirtschaft an, m.E deutlich wichtiger als irgendwelche Einkommens- oder Preisthemen. Die staatliche Gängelung und die Entmündigung der Landwirte ist mittlerweile auf einem unerträglichen Niveau angekommen. Cui bono?? Das tragische an der Situation ist, dass die Zahl derjenigen, die vom System profitieren größer ist als diejenigen, die darunter leiden. Diesen Wust an sinnbefreiter Regelungswut muss sich ja irgend jemand ausdenken. Hier arbeiten grün verklärte Politiker, NGO´s, Medien und grüne Thinktanks in Universitäten und dubiosen Instituten Hand in Hand. Da werden dann immense Fördergelder generiert, um Ideologie mit (pseudo)-wissenschaftlichen Methoden zur Wahrheit werden zulassen. Wenn dies erstmal geschafft ist, wird das Ganze zu einem Selbstläufer. Stäbe überflüssiger Bürokraten, Juristen, Lobbyisten etc. tüfteln Regelungen aus, die vorallem eines bewirken sollen, die Daseinsberechtigung der derselben zu sichern. So entstehen dann Regelungen, die einen gewaltigen, dauerhaften Kontrollaufwand nach sich ziehen, einen dauerhaften “Forschungsbedarf” mit allem, was damit zusammenhängt, generiert, da die Regeln ja ständig verändert werden müssen, daraus ergeben sich schier unerschöpfliche Betätignungsfelder für die Beratungsindustrie usw.usw.usw. Selbst die Berufvertretung profitiert davon, kann sie doch ihren Mitgliedern die eigene Wichtigkeit suggerieren und damit gleichzeitig die eigene Erfolglosigkeit vertuschen – ergo – meine Eingangthese, dass es mehr Systemprofiteure gibt als solche die darunter leiden ist leider Fakt. Pech ist eben dann, wenn man nicht zu den Profiteuren gehört…..

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    • Arnold Krämer sagt

      Sehr gut beschrieben.👍👍👍 Habe mit demselben Tenor gerade einen Artikel für die DLG- Mitteilungen fertig gestellt. Bin gespannt, ob sie den veröffentlichen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        “Mit einer Ecocert Zertifizierung können Sie Ihre umweltfreundlichen und sozial verantwortlichen Praktiken auszeichnen und das Vertrauen in Ihre Produkte stärken. Wir helfen Ihnen dabei, die Zertifizierungen zu finden, die am besten zu Ihren Bedürfnissen passen.”
        ecocert.com

        …..das sind solche Profiteure des Systems…..Sie blubbern Worthülsen raus, die so gehört werden sollen, um Gelder zu generieren für Leistungen, die dumme Bauern umsetzen sollen.
        Ich kann diesen Unsinn nicht mehr hören

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  21. Schnitzel sagt

    So ist das in einer Planwirtschaft, und am Ende feiert man sich das alles so toll funktioniert.

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    • Lieschen Müller sagt

      Wie soll man garantieren, dass etwas bis zum 15.11. gekeimt hat? Selbst im Kleingarten hatte ich Jahre, dass die Gründüngung sehr schlecht aufgelaufen ist.
      Solange Logistikzentren und Chipfabriken gebaut werden, ist das alles nur absurd.

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  22. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Der Mensch ist halt des Menschen Feind!
    (Keine Ahnung,wo ich das aufgeschnappt habe)

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  23. Reinhard Seevers sagt

    “Wir führen nur die Vorschriften aus”.
    DAS zieht sich durch alle Verwaltungen…war auch schon Mal die Entschuldigung für die größte menschliche Katastrophe durch Menschenhand. Verantwortungsverweigerung und Leugnung eigenen Denkens.

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    • Bauer Willi sagt

      Daran musste ich auch denken. „Wir haben ja nur mitgemacht“. Hatte gestern eine Diskussion mit einem Mitbürger, der fragte, „was das denn alles bringen soll“.

      Meine Antwort: Ich weiß es nicht, es gibt kein formuliertes Ziel, deshalb kann man auch kein Ergebnis messen.

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      • Lieschen Müller sagt

        Ich denke, ein Ziel gibt es bei jedem Gesetz: mehr Gerechtigkeit. Oder ein gutes Leben für alle. Schutz der Menschen. Aber leider widersprechen sich die inzwischen unzählbar vielen Gesetze. Und es gibt keine “Vision”, nicht für die nächsten 10 Jahre, nicht für 50 Jahre. Deswegen stehen die Menschen da, wiegen den Kopf und sagen “wo soll das hinführen?”.

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        • Arnold Krämer sagt

          Mehr Gerechtigkeit; ja ein wichtiges Grundmotiv politischen Handels. Aber je mehr geregelt und vorgeschrieben wird, umso mehr wird auch gelogen. Und die Verwaltungen kommen quantitativ und qualitativ nicht mehr mit. Und dann wird es wieder ungerecht. Gewerbliche Unternehmen, können ein Lied davon singen, wie unterschiedlich sie z.B. in verschiedenen Landkreisen behandelt werden.

          Charakteristisch für politisches Handeln ist mittlerweile auch das abgrundtiefe Misstrauen gegenüber den Wirtschaftsakteuren aber auch gegenüber immer mehr Bürgern diese Landes. Misstrauen erzeugt aber auch Misstrauen. Wir bewegen uns deshalb in einer Spirale der “Misstrauens-Unkultur” nach unten.

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          • Bergamasca sagt

            Ich stimme Ihnen da voll zu, Herr Krämer. Das Absurde dabei ist, dass die Politik andererseits in Problembereichen wie Geldwäsche und organisierte Kriminalität, wo erhöhtes Misstrauen, verstärkte Kontrollen und scharfe Gesetze wirklich notwendig wären, kaum Handlungsbedarf sieht und lieber minimiert bzw. bagatellisiert.

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            • Bergamasca sagt

              Fällt mir in diesem Zusammenhang auch noch ein, weil Smarti es mehrmals angesprochen hat (obwohl ich hoffe, dass das noch nicht unter die organisierte Kriminalität fällt): Gibt es eigentlich von der Landes- oder Bundespolitik Stellungnahmen oder konkrete Maßnahmen gegen die “Landnahme” durch zahlungskräftige Schweizer Landwirte in Süddeutschland?

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              • Reinhard Seevers sagt

                Warum sollte sich Politik da einmischen, wenn sogar die Schweizer Staatspost Wald für greenwashing in Thüringen kauft?🥱

            • Arnold Krämer sagt

              Es gibt für viele Rechtsbereiche nicht mehr genügend Verwaltungskräfte, um die vielen kleinteiligen Gesetze zur Geltung zu bringen. Davon ist nicht nur das Rechtswesen selbst betroffen. Im Agrarsektor sieht das noch anders aus. Die Landwirtsfamilien haben meist mehr Kinder und soviele Hofnachfolger braucht man nicht mehr. Es stehen also genügend grundsätzlich fachkundige junge Menschen immer weniger aktiven Landwirten gegenüber.

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    • Arnold Krämer sagt

      Der mitunter sklavische Hinweis auf Vorschriften ist aber mittlerweile auch längst im privatwirtschaftlichen Raum angekommen: Gestern eine Kontrolle der Gastherme durch ein Privatunternehmen im Auftrag des Gaslieferanten. Hinweis: “Alles i. O. Es fehlt aber Wasser und irgendwann geht der Brenner auf Störung”. Meine Antwort: “Dann machen wir das doch eben” und drehe schon mal einen Wasserhahn auf. Antwort des Technikers: “Das darf ich jetzt nicht”. Hat dann aber doch mitgewirkt (Bauernsohn aus Südoldenburg)!

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      • Reinhard Seevers sagt

        Tja, irgendwie sind wir doch nicht über die etatistische Hörigkeit hinausgekommen. Was hat dazu geführt, dass niemand mehr Verantwortung übernimmt und sich immer auf andere oder auf Vorschriften zurückzieht?

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        • Arnold Krämer sagt

          Ich weiß es nicht. Vermutlich muss man bei den Deutschen zügig die Genschere einsetzen. Etwas Italienisches einsetzen? Vielleicht wäre uns auch schon mit dem einen oder anderen österreichischen Genschnipsel geholfen. 😎

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          • Reinhard Seevers sagt

            Genschere wäre dringend notwendig, denke ich.
            Ausschnitt aus swr.de, ein Artikel über Claudia aus Wolterdingen, Selbstversorgerin;
            …”Die Selbstversorgerin scheint für alles gewappnet zu sein. In 2022 war in ihrer Ortschaft das Wasser kontaminiert, aber Ulrike hatte bereits vorab Wasser eingekocht. „Wir haben verschiedene Zimmer, in denen wir das Eingekochte aufbewahren. Bratkartoffeln, Fleisch, Gemüse, Salate und Kuchen lassen sich sehr gut einkochen.” Im Notfall kann Ulrike drei Monate von ihrem Garten leben, ohne nur einen Fuß in einen Supermarkt zu setzen. ” 👍

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    • Ostendorf Am Ende mit nur einem "F" sagt

      “Wir führen nur die Vorschriften aus”.
      Das taten auch die Personen mit den Braunen Lederjacken und der Armbinde, welche meine schwanger Oma in das Arbeitslager Esterwegen bringen wollten.
      Vestehen Sie das ich nur noch alergisch gegenüber Personen bin, welche nur Ihre Plicht erledigen, aber das eigenständig NACHDENKEN mittlerweile verlernt haben.
      “Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant”

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  24. Frikadellen piet 44 sagt

    moin den einzigen Sinn den ich erkenne dass sie die Landwirtschaft nicht mehr haben wollen und sie versuchen damit abzuschaffen die Folgen sind natürlich schwer wiegend ich bin gespannt was da noch passieren wird

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