Bauer Willi
Kommentare 41

Begeisterung für Landwirtschaft

Kontrastprogramm zu gestern… Folklore mit landwirtschaftlichem Bezug.

Wer wissen will, wo wir in Urlaub waren, hier kann man es sehen Die Aufnahmen wurden rund um den Hof von Franz und Irmi Kinker oberhalb von Füssen im Allgäu aufgenommen. Die Ferienwohnung ist in dem Haus, das ab und zu rechts am Bildrand zu sehen ist.

Man kann hören, mit welcher Begeisterung man Werbung für die Landwirtschaft machen kann. Bei Youtube hat das Video aktuell 3,2 Mio. Aufrufe.

Mir gefällts jedesmal besser, auch wegen des Abspanns.

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41 Kommentare

  1. Erwin hausmann sagt

    Erstmals Hallo in die Runde.
    Das Schild “Landwirtschaft” habe ich bewußt nicht im Auto, weil es scheinbar niemanden interessiert und/ oder weil bei uns mittlerweile fast jeder Hinz und Kunz so ein Schild benutzt, weil seine Urgroßeltern vielleicht mal eine Landwirtschaft hatten.

    • Inga sagt

      Ach das da Mode

      Na dann müssten die aber für die landw. Situation im Staate dann auch Verständnis haben und mitdenken können.

  2. firedragon sagt

    Wahrlich ein King, er hat seine Mädels, die Futter vorlegen, Kälber tränken, Schlepper warten und für die Gülle zuständig sind.
    😊Spaß😊 !!

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  3. Baurabua sagt

    Ja Willi Du kommst zu uns ins Ost-Allgäu zum Urlaub machen. Ich bin genau am anderen Ende vom Ostallgäu. Fahr eher selten während der Sommermonate ins Oberland, ist mir zuviel los. Es sind sich viele gar nicht bewusst darüber was passiert wenn die Landwirtschaft mit Tierhaltung nicht mehr ist, besonders in den Bergregionen. Vergangenen Dienstag, 22.08. von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, kam bei BR Heimat ein sehr interessantes Interview mit einem Naturfilmer, Naturschützer und Biologen. Ich weiß jetzt nicht ob es in der Mediathek vorhanden ist, sollte sich eigentlich jeder anhören.

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  4. Ursula Fischer ob sagt

    nicht vergessen, das Allgäu bzw. das Alpenvorland hießen mal “das Blaue” wegen des Leinanbaues, bis die ägyptische Baumwolle eingeführt wurde und der Flachsanbau sich nicht mehr lohnte. Dann erst kam die Milch- und Weidewirtschaft mit der heutigen Landschaftsgestaltung. Also schon einmal ein radikaler Strukturwandel

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    • Bauer Willi sagt

      Haben wir auch im Museum in Füssen erfahren. Auch viele Geigen- und Lautenbauer in ganz Europa stammen von dort.

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    • Christian Abröll sagt

      die Milchwirtschaft kam mit der Möglichkeit Hartkäse herzustellen ins Allgäu. So könnte Milch haltbar und handelbar gemacht werden. Die Käse Technologie kam aus der Schweiz. Wie sich ,in der EU geschützten Käsesorte Allgäuer Emmentaler zeigt. Das Emmental liegt in der Schweiz .

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    • Bauer Willi sagt

      Ist auch heute noch dort zu sehen. Für viele kleine Betriebe ist eine Umstellung auf neue Technik nicht mehr zu stemmen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Die Diskussion um die Gülleausbringung ist schon 30 Jahre alt. Der regionale DBV hat es nicht geschafft, diese Technik, die als emissionsarme Ausbringtechnik anerkannt ist, im Süden zu etablieren oder zu forcieren. Der Widerstand geht auf eine groß/klein – nord/süd Ausgangslage zurück und wird uns weiter beschäftigen.

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  5. Reinhard Seevers sagt

    Was für eine Artenarme Landschaft, kein Straßenbegleitgrün, keine Hecken und “eh-da” Flächen, Intensiv-Grünland für durch die sich asphaltierte Straßen und Wege ziehen…..wenn ich mir vorstelle, das Gelände wäre nicht kupiert, man würde es als agrarische Industrielandschaft bezeichnen. So ist sie aber das Sinnbild deutscher
    Heimat- und Bauernsicht. Schulterzuck…..(dies stellt eine persönliche Sicht dar)

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    • Arnold Krämer sagt

      So schier und sauber siehts dann nur noch im Kreis Vechta aus. Wann da nur nicht soviele Ställe stehen würden 😎

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    • Smarti sagt

      Herr Seevers, Strassenbegleitgrün wie Sie es nennen, wird bei uns ebenfalls 3-4 pro Jahr gemulcht von der Gemeinde. Das ist wegen dem Jakobskreuzkraut, das immer mehr aufkommt, auch gut so, finde ich. Ich habe das Video extra noch einmal mit “Ihren Augen” angeguckt, ich sehe da drin Seen ( die haben wohl ein Ufer mit Naturschutzzonen ), Berge…, Wiesen ( gemäht, Spätherbst oder frühes Frühjahr ? ). Vereinzelt Obstbäume und kleine Wäldchen, dort wo das Land zu hoppelig ist für Maschinen.
      Aufgrund der hohen Bodenpreise wird sehr intensiv gewirtschaftet, klar… da zählt tatsächlich jeder Quadratmeter. Auch überlegt es sich ein Landwirt immer zweimal, ob er einen Baum pflanzt, der danach lebenslang geschützt ist und ersetzt werden muss… zumal man ja drum rum mähen muss und ihn ausputzen muss ohne Gegenleistung…
      Tatsächlich war ich als Schweizerin anfangs über das unendlich viele Land in D begeistert. Die Durschnittsgrösse eines Hofes in der Schweiz liegt bei bei 21.3 ha – unser Eigener hatte 6 ha – es gab durchaus auch noch kleinere Höfe rundherum. Wir hören unter Kollegen immer häufiger, dass die Milchviehbetriebe wieder kleiner werden, weil das Pachtland weiter wandert: zu Biogasbetrieben, die mehr bezahlen können, zu Schweizern, die deutlich mehr bezahlen oder manchmal auch zu Nebenerwerbsbetrieben/ Ackerbauern, die ihr Geld mit anderer Arbeit verdienen und es gut anlegen wollen. Klar, dass man da jeden Quadratmeter nutzt, so gut es geht. Gräben mit Schilf oder sumpfige Stellen gibt es halt hier nicht. Wenn Hecken zu gross werden, werden sie ebenfalls unter Schutz gestellt – so macht man sie lieber weg – sonst wird das Land ja deutlich an Wert.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Smarti, ich überziehe häufig bewusst, um die ganzen Widersprüche der Gesellschaft und auch der eigenen Klientel offen zu legen. Das Landschaftsbild und das Bild der Landwirtschaft wird in der öffentlichen und auch der persönlichen Wahrnehmung unterschiedlich geprägt. Die mediale Darstellung der süddeutschen Landschaft inkl. der immer mit einer Mundart verbundenen Landwirtschaft in Fernsehspielen, Krimis und Dokusoaps ist überragend. Es wird eine Heiteitei Welt präsentiert, die den Menschen eine vorgefertigte Weltsicht eintrichtert. Im Norden gibt es die bösen Massentierhalter und die Agrarindustriellen, hier im Süden ist die Welt noch in Ordnung. Hast du schon mal einen Fernsehfilm oder Krimi aus dem Emsland oder aus dem “Nassen Dreieck” gesehen?
        Und so sehen sich auch die Bauern vielfach in den medialen Darstellungen. Die Landesregierungen inkl. der Medienanstalten und die Tourismusbranche z.B: in Bayern multiplizieren das noch.
        Ich bin vor Jahren mal im Allgäu unterwegs gewesen, und hab gedacht: Wo ist hier die Ökologie, die bei uns an jeder Milchkanne gefordert wird? Und dann fuhr einer mit dem Güllefass quer über die Wiese, kreuzte drei asphaltierte Wege, ohne das Fass abzustellen …er brauchte weder einen Graben queren, noch eine Hecke durchfahren, noch einen Zaun abbauen. Aber der Tourismus blüht…..

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        • Smarti sagt

          Herr Seevers, ja, so kann ich Ihre Bemerkung nachvollziehen. So deutlich habe ich das noch nie gehört, aber zugegeben: das stimmt, Fallers und rote Rosen… und das ganze Zeug das Oma guckt. Das ist so eine heile Welt, und wenn man solche Bilder benutzt um andere Orte schlecht(er) zu machen, dann geht das nicht. Also lassen sich die Landwirte nicht nur in Konvi und Bio – gross und klein – vollgas und rückständig sondern auch noch in grünes Paradies und Ackerhölle auseinanderdividieren ? ! Dies ist ein gutes Instrument, um Landwirte zu spalten und damit noch schwächer zu machen, als sie es ohnehin schon sind.
          Es braucht meiner Meinung nach ein neues/sehr altes Zusammengehörigkeitsgefühl Wir sind Landwirte, und deshalb halten wir zusammen.Fertig. Wir sind zuständig für sehr Vieles, was Du täglich konsumierst. Punkt. Willst Du keine Landwirtschaft mehr – dann kauf keine Lebensmittel. Punkt. Habe fertig 🙂 .

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          • Reinhard Seevers sagt

            Die Medienschaffenden sind, wie alle im System verhafteten, dem Geld verpflichtet.
            Sie produzieren, was Kohle generiert.
            Wenn Regisseure heutzutage das Leben auf dem Land so weltfremd darstellen, dann muss man aktiv dagegen angehen.
            Ich kann nicht verstehen, warum sich niemand aufregt, wenn in den schlechten deutschen Krimiproduktionen immer wieder die Dorfkneipe vorkommt, in der schon am Vormittag dummbräsige Dorfbewohner Bier trinken oder abends ihr Essen einnehmen.
            Es gibt so gut wie keine Dorfkrüge mehr und in den verbliebenen treibt sich vormittags auch kein Gummistiefel tragender Bauer rum…..was soll so etwas. Und alle lassen sich diese Darstellung gefallen.
            Und dann das immer wieder zelebrierte Konfliktfeld zwischen dem guten altruistischen ausgegrenzten Biobauern, der vom agrarindustriellen Bürgermeister bekämpft wird und so weiter und so weiter. Wieso gibt es z.B. von der Agrarsozialen Gesellschaft hierzu keinen Widerspruch?

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    • Thorens sagt

      “Das Land liegt derzeit stark im Trend.”

      Aber wehe, wenn die Ruhe gestört wird durch Kirchturm- oder gar Kuhglocken oder die ansässige Landwirtschaft schon mal riecht und Landwirte die so heißenden Wirtschaftswege mit ihren Maschinen auch benutzen.

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      • firedragon sagt

        Thorens,
        Du hast das Krähen von Hähnen vergessen, was in unserer VG aktuell eine Ordnungswidrigkeit darstellt.

        Frau Ertl,
        solche Sätze “Das Land liegt derzeit stark im Trend.”, sind blanker Hohn in meinen Ohren.

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        • Thorens sagt

          Ernsthaft, jetzt?
          Das Krähen eines Hahnes stellt eine Ordnungswidrigkeit dar?
          Die Flieger, die täglich ab 5:00 Uhr morgens das Rhein-Main-Gebiet wecken sind natürlich im Vergleich nur pillepalle.

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          • firedragon sagt

            Ja Thorens,
            ernsthaft. Haben wir gestern druckfrisch erhalten, inklusive Anhörungsbogen. Und Bußgeldandrohung.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Wie können sie die Flugzeuge mit krähenden Hähnen vergleichen?

            Flugzeuge braucht man um in Urlaub zu fliegen, Hähnchen gibt es bei ALDI.😉

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      • Bauer Willi sagt

        @Arnold Krämer
        Ja, und irgendjemand muss diese industrielle Ställe rund um Vechta ja auc planen. Der ist bestimmt sehr, sehr reich. 😉😎

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      • Bauer Willi sagt

        @Thorens
        Tatsächlich ist die Stimmung vor Ort eine andere. Alles was städtisch aussieht und sich nicht an landwirtschaftliche Regeln hält, wird gebasht. Beweis: zwei Anzeigen wegen Befahren eines landwirtschaftlichen Weges.

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        • Smarti sagt

          Hui, bei Deinem Auto ? War es die falsche Autonummer ? Das könnten aber genauso gut Spaziergänger oder Fahrradfahrer “aus der Stadt” gewesen sein und keine “Dörfler” vor Ort.

          • Bauer Willi sagt

            Ja, bei meinem Auto mit einem Schild in der Windschutzscheibe. Die Anzeigenden waren der Inhaber eines örtlichen Landschaftspflegebetrieb, der andere ist bei der örtlichen Feuerwehr.
            Wollten wir ja auch wissen.
            Übrigens: zweimal 55 Euronen…

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            • Smarti sagt

              Das wusste ich nicht, dass man die Namen der Anzeigenden raus kriegt. Sie könnten die ja mal anschreiben und nach Beweggründen fragen… schlechte Erfahrungen ? Schlechte Laune ? Vielleicht gibt es eine Antwort, die müssten ja das Schild gesehen haben.

              • Heinrich sagt

                Smarti, ich habe auch überlegt ob ich einen tatsächlichen Verstoß verfolgen soll, um nicht das zu beflügeln was mittlerweile überhand nimmt: Wirtschaftswege gehören der Gesellschaft, die Bewirtschafter der anliegenden Flächen haben sich dem unterzuordnen.

                Wehret den Anfängen oder ist es schon zu spät.

                Wie war das doch mit der Polizei, die mit dem KFZ über den Acker fuhr, weil der LKW am Feldrand auf dem Wirtschaftsweg stand?

            • Heinrich sagt

              Willi, zu diesem Thema hatte ich eigentlich nicht beabsichtigt mich zu Äußern. Das Schild in der Windschutzscheibe (der mich einer Berufsgruppe zugehörig ausweist) prangt auch bei mir in der Windschutzscheibe und hat eine Eskalation verhindert.

              Die Situation:
              Wochenende, Feldrundfahrt, Wirtschaftsweg unbefestigt (Schotter), Gräben links und rechts, das Schild 250 (Durchfahrt aller Fahrzeuge verboten) mit dem Zusatz „Anlieger frei“
              Ich (Anlieger) befahre diesen Wirtschaftsweg mit meinen Enkeln, eine große ca. 30 Pers. starke Fahrradgruppe biegt in diesen Weg ein. Ich fahre vor der Gruppe auf die rechte Böschung, die Gruppe fährt zu zweit neben einander an mir vorbei. Zwei Radler fahren direkt auf mich zu. Der eine stellt sich direkt vor mir und zückt sein Handy um Photos zu machen. Der zweite hielt neben meinem heruntergelassenem Seitenfenster. Er hatte gerade angefangen, mir einen Vortrag über Anlieger halten zu wohlen, da entdeckte er das Schild!
              Ein Handzeichen zu seinem Kollegen, dieser verstaute sofort sein Handy.

              Beide gaben mir den Weg frei ohne sich weiter zu äußern, allerdings waren Sie gekennzeichnet. Der Radler am Seitenfenster war der Vorsitzende des Regionalen Fahrradclubs AFCD , der andere sein Stellvertreter.
              Ohne dieses Schild am Auto hätte ich eine längere Diskussion über mich ergehen lassen müssen.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          @ Bauer Willi
          Habe es mal gewagt an einem ersten Mai nach meinen Kirschbäumen zu schauen und natürlich einen Wirtschaftsweg zu befahren, mit einer Faust wurde mir gedroht.

    • Reinhard Seevers sagt

      Diese “zurück aufs Land+Bewegungen” hat es bereits häufiger gegeben, zuletzt in den 70er Jahren. Daraus ist u.a. die grüne Bewegung entstanden (Gorleben, Wendland Kooperativen etc.).

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    • Reinhard Seevers sagt

      Mich erinnert diese ganze “Bewegung” an die Ende des 19.Jahrhunderts entstandenen Heimatbewegungen:
      “Spezifisch für die Heimatbewegung waren die starke Romantisierung und Idealisierung von Natur, die Fiktion eines „unverdorbenen Landlebens“ sowie die Zivilisationskritik an der industriellen Revolution und den damit einhergehenden Verarmungs- und Verstädterungsprozessen.”
      Quelle Wikipedia

      …..daraus sind nicht ganz unkritische Bewegungen der nationalistischen Ausrichtung entstanden. Der Missbrauch der Begriffe Natur und Heimat, Boden und Bauern haben in diesem Land historische Vorbilder, die auf bestimmten Seiten negativ konnutiert sind.

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    • zmp_nachfahre sagt

      Der ganze Alpenrand ist dominiert von den Hinterlassenschaften der Gletscher der letzten Eiszeiten: Endmoränen, Schotter, Kies. Da ist Ackern tatsächlich schwierig – manche Schläge in der Münchner Gegend sind fast weiß, weil man mehr Kies sieht als Boden. Dennoch gibt es tapfere Bauern, die Kartoffeln anbauen – ich weiß nicht, wie sie das bei der Ernte sortieren…

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      • Reinhard Seevers sagt

        Die Great Plains sind vielleicht “natürliches” Grünland…in Deutschland muss man schon lange suchen, um diese zu finden. Entweder war es früher Karst, Moor oder Heide….”natürlich” war Grünland wohl nie.

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  6. Frikadellen piet 44 sagt

    guten Morgen na ja der Musikgeschmack gefällt mir nicht aber ihr habt anscheinend gut gegessen

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