44 Kommentare

  1. BerndK sagt

    Evolutionsbiologisch gesehen kann sich eine Mutation (also in diesem Fall von A2 zu A1) nur eine nennenswerte Frequenz in einer Population erzielen, wenn da irgendwelchen Vorteile vorhanden sind. Normalerweise würde man nun sagen, dass eine schlechter verträgliche Milch keinen Selektionsvorteil in der Co-Evolution mit dem Menschen haben dürfte. Es sei denn, es gibt Vorteile, die den negativen Effekt überkompensieren. Einfach nur so kann das “schlechte” A1 nicht das “gute” A2 Allel in einer Population verdrängen.
    Vor ca 25 Jahren am Anfang der Gentechnik wurde schon mal meine Kasein Variante (kappa B-Allel) propagiert um eine höhere Käsereiausbeute zu erzielen. Die Populationsgenetischen Untersuchungen sind meines Wissens damals ziemlich im Sande verlaufen, da sich Studien teilweise widersprachen. Ich schätze mal, das wird bei A2 ähnlich sein. Eine zweischienige Produktionskette nur wegen wissenschaftlich unbewiesenen “Ahnungen” aufzubauen ist betriebswirtschaftlich hochriskant.

  2. Wenn es nicht schadet, ist es gut, denn es dient der Differenzierung des Angebots. Ist ja eh oft der Glaube, der den Menschen selig macht…Zum Glück widersetzt sich die Natur jedem Druck zur Gleichschaltung und industriellen Normierung und lässt sich öfter mal was neues einfallen!

  3. Andreas Schmid sagt

    Das ist bestimmt so wie beim Paprika. Die einen vertragen ihn nur roh, der nächste nur gekocht, wieder ein anderer nur geschält……….. Jeder Mensch ist anders, und das ist auch gut so. Das wäre sonst ja langweilig.

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