Palla
Kommentare 242

Der Kuhstall ist leer! – Es ist vorbei!

von Palla

Nun haben wir unsere Entscheidung mit dem Milchvieh aufzuhören in die Tat umgesetzt und unser Kuhstall ist leer – gähnend leer! Es ist vorbei!

Gibt es damit nun weniger Kühe und damit weniger Milch auf dem Markt und bald einen kostendeckenden Milchpreis? Wie geht es den Kühen?

Was bedeutet die Aufgabe unseres Milchviehbetriebes für den Markt, unser Umfeld und was eigentlich für uns persönlich?

– für den Milchviehbestand in Deutschland:

Nichts, denn wir haben so gut wie all unsere Kühe an einen größeren, moderneren Betrieb verkauft. Unser Ziel war, die Kuhherde möglichst als Ganzes zu verkaufen und es war kein leichtes Unterfangen einen geeigneten Betrieb zu finden. Ich bin sehr froh darüber, dass wir nicht gezwungen waren die Kühe schnell loszuwerden.

– für die Milchmenge in Deutschland, bzw. die Entwicklung des Milchpreises:

Nichts, denn der neue Betrieb hat ein ähnliches Milchleistungsniveau wie wir und lässt die Milch ganz herkömmlich von einer Molkerei abholen.

– für unsere Kühe:

Sie leben nun in einem nach aktuellen Erkenntnissen gebauten Stallgebäude, das nicht nur weitaus größer, sondern auch viel heller und luftiger ist. Der Betrieb hat ein ähnliches Management wie wir und so ist es für unsere Kühe keine allzu große Umstellung, zumal sie dort als Herde weitgehend zusammenbleiben. Nachdem der Betrieb seine Herde im größeren Umfang aufstockt, war es auch möglich, die älteren Kühe dorthin zu verkaufen, denn auf dem regulären Zuchtviehmarkt gibt es vorwiegend eine Nachfrage nach Jungkühen. Ich habe bei dem Betrieb ein gutes Gefühl und bin überzeugt, dass es unsere Kühe dort gut haben werden. Leider kann ich mich nun nicht mehr selbst täglich davon überzeugen, dass es ihnen gut geht… Das ist vorbei!

– für unseren Ort:

Unser Ort hat nun den letzten Milchviehbetrieb verloren. Vor zwei Generationen gab es in unserem relativ kleinen Ort noch 25 Milchbauern. Das ist unwiederbringlich vorbei!

Die paar Leute, die regelmäßig mit ihren Kindern Kühe und Kälber besucht haben bedauern, dass sie nun keinen Anlaufpunkt mehr haben. Die Anderen sind, so ist mein Eindruck, froh, dass es nun nicht mehr bei bestimmten Wetterlagen nach Stall riecht und morgens und abends weniger landwirtschaftliche Maschinen Radau machen. Oder es ist ihnen schlichtweg egal. Von Bekannten, die keine Bauern sind, aber mit der Landwirtschaft zu tun haben, ernten wir großes Verständnis für den Entschluss, mit den Kühen aufzuhören. Die Bauern äußern sich uns gegenüber überwiegend mit Unverständnis und die ländliche Gerüchteküche brodelt auch; die scheinbaren Gründe für unsere Entscheidung werden immer spektakulärer!

– für unsere Altenteiler:

Sie werden nun nicht, wie auf den Betrieben häufig normal, bis zum Umfallen auf dem Hof arbeiten. Sie freuen sich, dass sie nun mehr Freiheiten haben, ohne das Gefühl, dass doch so viel Arbeit liegen bleiben würde, wenn sie nicht mit anpacken. Jahrzehntelange Verpflichtung – vorbei!

– für meine Familie und mich:

Wir stehen nach wie vor alle hinter dieser ganz betriebs- und familienindividuellen Entscheidung. Ich gebe allerdings zu, dass ich tief durchatmen musste, als die Kühe verladen wurden. Doch obwohl ich jede Kuh mit ihren individuellen Eigenheiten gut gekannt habe, ist es anders, als wenn man das geliebte Haustier hergibt. Wenn man Nutztiere hat, gibt es von Natur aus ein Kommen und Gehen im Stall. Wie eine Geburt, gehört auch der Verkauf von Tieren stets zur Milchviehhaltung dazu. Das heißt aber nicht, dass es mir nicht auch bei der einen oder anderen Kuh schwer fällt. Wir haben mit dem neuen Betrieb eine sehr gute Lösung gefunden und das macht es leichter. Dennoch ist der Stall nun ganz leer; komisch ist das allemal. Aber es ist vorbei!

Was mir am Meisten zu denken gibt, ist, dass all unser Engagement, all unser Wissen und alles was wir mit unseren Kühen erreicht haben nun nicht mehr gebraucht wird. Geht das nun alles verloren?

Ich habe mich schnell daran gewöhnt nicht mehr zweimal täglich in den Stall gehen zu müssen, aber die Uhrzeiten habe ich noch immer verinnerlicht: Schlägt mir jemand bei einer Terminvereinbarung eine Zeit zwischen 17 Uhr und 19:30 Uhr vor, denke ich immer noch automatisch als Erstes daran, dass das ja nicht geht, weil ich da ja im Stall bin. Aber auch das ist vorbei!

Nun schmieden wir neue Pläne, wie wir unser Einkommen in Zukunft gewährleisten wollen. Die Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Bauern und einer Bäuerin bieten viele Möglichkeiten und plötzlich tun sich Türen auf, an die man bisher nicht gedacht hat.

Wir freuen uns aber erstmal auf ein Weihnachten ohne die Frage, wer wann in den Stall muss. Ohne intensive Vorbereitungen um die Feiertage so ruhig wie möglich zu gestalten. Und ohne unvorhergesehene Schwergeburten, die immer viel Zeit und Betreuungsaufwand bedeuten und immer dann auftreten, wenn man mal frei haben möchte. Wir möchten auch wieder mehr Zeit für die Kinder haben und haben nun nach längerer Zeit mal wieder Urlaub gebucht!

Ich freue mich auf unsere neue Zeit!

Eure Palla

 

 

 

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242 Kommentare

  1. Pingback: Angelika Beer » Hinweis – NORLA 2016 in Rendsburg – Viele Aussteller und immer mehr leere Kuhställe

  2. Zitat: „Was mir am Meisten zu denken gibt, ist, dass all unser Engagement, all unser Wissen und alles was wir mit unseren Kühen erreicht haben nun nicht mehr gebraucht wird. Geht das nun alles verloren?“
    .
    Sehr geehrte Palla, es wäre eine Schande, wenn dieses Ihr Wissen verloren ginge. Fachwissen kann man sich an Universitäten und Hochschulen aneignen, praktische Erfahrungen jedoch nur durch Tun. Als Journalistin denke ich natürlich zuerst an das „Wort“. Wäre es nicht möglich, dass Sie Ihr Wissen – vielleicht verpackt als Tagebuch oder in Kurzgeschichten – in einem Buch zusammenfaßten?!

    0
  3. Bauer Willi sagt

    Liebe Frau Heitmann
    ich denke, wir sollten die Diskussion hier beenden. Sie werden es nichts schaffen, die Welt zu verändern. Ihre Appelle, die Sie aus zusammengesuchten Quellen formulieren, ohne die Wirklichkeit der Bauernhöfe zu kennen (da reicht auch ihr Vorzeige-Biobauer nicht aus) werden in den Weiten des world wide web verhallen. Bitte stellen Sie sich einen Tag vor ALDI oder LIDL und predigen Sie dort Ihre „Gute Botschaft“. Mal sehen, wie viele von den Menschen, die Sie dort ansprechen, auf dem Fuß umdrehen und zum nächsten Bio-Laden fahren.
    Bauer Willi

    8+
    • ich liebe Kühe sagt

      Hallo Frau Heitmann, lieber Bauer Willi,
      wer ist denn nun der Massentierhalter? Ist es der Betrieb, der -so wie wir- 150 Tiere hält (davon 80 Kühe und der Rest Jungtiere)?
      Wir sind nicht Bio, enthornen unsere Tiere unter Narkose, kümmern uns täglich um deren Wohl und trauern um jedes Tier, das wir zum Schlachten schicken müssen, weil es in dieser Welt leider nicht anders geht.
      Alle unsere Kühe haben Namen, ich bin stolz darauf, das ich viele Kühe im Stall habe, die mehr als 5 Kälber geboren haben und trotzdem mit wachen aufmerkasmen Blick auf mich zukommen, wenn ich mich im Stall zwischen ihnen bewege.
      Viele unserer Kühe sind das, was sie als Hochleistungskuh bezeichnen.
      Magda hatte bereit 6 Kälber, gibt zur Zeit 55l Milch am Tag und ist einer der Chefs in der Herde. Frieda bringt es auf stolte 11 Kälber in 13 Lebensjahren, ist derzeit wieder tragend und wird uns hoffentlich noch lange begleiten.
      Die Jüngsten der Herde wie zum Beispiel Pinie, geben bereits täglich 28l. Die Mutter von Pinie hat übrigens bereits 4 Töchter in der Herde und wird wohl auch hoffentlich noch lange bleiben.
      Ist das Massentierhaltung für den Verbraucher?
      Wir haben keinen optimalen Stall, können leider den Tieren aufgrund des Milchpreises nicht den Komfort bieten den wir gerne für sie hätten.
      Erfurcht vor der einzelnen Kreatur und Wertschätzung der Dienste, die sie täglich für uns tun, erfahren sie trotzdem.
      Wo fängt denn nun die Massentierhaltung an?
      Und woher wissen NABU und wie sie alle heißen denn, wie es auf den Höfen zugeht?
      Die meißten haben sich noch nie die Hände schmutzig gemacht und bei uns auf den Betrieben mitgearbeitet um einen besseren Einblick in das Thema zu bekommen.
      DAS finde ich schade!

      12+
      • Bauer Willi sagt

        Ihr seid keine Massentierhalter! Oder doch? Die Wahrnehmung vieler Menschen beschränkt sich ja eben auf das, was an Informationen zur Verfügung steht. Und da stehen den paar Landwirten das Heer der Medien entgegen, die Botschaften verbreiten, die nur selten der Realität unserer Höfe entspricht. Aus diesen Botschaften macht sich der Mitbürger ein Bild und hält es für die Wahrheit. Texte wie dieser Kommentar könnte das ändern. Aber er sollte in der Tageszeitung stehen und da kommt er so leicht nicht hin. Auch das ist schade.
        Bauer Willi

        1+
        • Andreas Schmid sagt

          Jeder Tierhalter ist Massentierhalter!!! Der kleine weiß, das er gleich viel Gülle pro Grashalm auf die Erde bringt wie der Große. Deshalb fühlt sich der kleine Bauer auch getroffen von dem Schimpfwort. Dem kleinen verleidet das noch schneller, dauernd am Pranger zu stehen wie dem inzwischen abgehärteten Großen. Er verdient zudem noch weniger und macht deswegen schneller seinen Hof dicht und verpachtet an einen „Massentierhalter“. Zudem geht er gleich gut oder „schlecht“ wie der Große mit seinen Tieren um. Dieses ist dem Kleinen sehr bewusst. Deshalb fühlt er sich betroffen.

          6+
      • Johann Meyer sagt

        80 Kühe plus Nachzucht ist doch eine angemessene Zielgröße für einen bäuerlichen,bodenständigen und bodengebundenen Betrieb. Gäbe der Verbraucher im Schnitt 5 cent mehr ,die auch beim Bauern ankommen (ca 35000 Euro), könnte der Landwirt und seine Tiere ruhiger schlafen. Würde der Landwirt dann aber wirklich aufhören die Produktion zu steigern, weil die Preise gut sind und er in Tierwohl und Nachhaltigkeit investieren könnte ?

        0
    • birgit heitmann sagt

      Auch in ALDI und LIDL spreche ich die Menschen persönlich an. Diejenigen, die nicht ignorant sondern offen sind und mitdenken können und wollen, begreifen das Übel des Fleischkonsums und sind bereit, sich nicht länger an der Tierquälerei der Massentierhaltung zu beteiligen. Das sind nur Einzelerfolge. Doch für jeden Mensch, der fortan kein Fleisch mehr ißt, müssen weniger Tiere sterben. Erst wenn es eine deutliche Fleischüberproduktion gibt und der Verlust zunimmt, dann wird die Fleischproduktion zurückgefahren. Zwischenzeitlich kämpfen alle Natur- und Tierschützer weiter mit Aufklärung, um noch mehr Menschen zum Ausstieg aus der Beteiligung an Tierquälerei zu bewegen. Alle Lebewesen auf dieser Erde haben ein angemessenes Lebensrecht. Das erreichen wir nur ohne Zerstörung + Ausbeutung von Menschen, Tieren, Erdoberflächen. Darum müssen wir lernen, ohne tierische Produkte zu leben. Ich tu das schon seit 45 Jahren und bin deshalb fit + gesund, im Gegensatz zu meinen Fleisch essenden und Milch trinkenden Altersgenossen. Lesen Sie mal meinen Appell auf der Webseite der UWG-Aachen! Dann begreifen Sie das weltweite Ernährungsproblem der Armen, die Gesundheitsprobleme der Übersättigten und die Umweltzerstörung. Alles hängt miteinander zusammen. Und jeder Einzelne von uns ist ein Mittäter.

      1+
  4. Bauer Willi sagt

    Sehr geehrte Frau Heitmann,
    es ist gleich 24:00 Uhr und eigentlich müsste ich längst im Bett liegen. Ich habe mir in der letzten halben Stunde noch mal alle Kommentare zu Gemüte geführt. Jetzt weiß ich nicht mehr, was ich Ihnen noch sagen soll. ‚Sie kennen einen Bio-Bauern, den Sie sympathisch finden und das ist vollkommen in Ordnung. Das Sie ihn mit Ihrem Einkauf unterstützen auch. Ihre Sichtweise der Dinge wollen Sie zum Maßstab dafür machen, wie sich alle Verbraucher und alle Landwirte zu verhalten haben. Das hat etwas missionarisches, ja fast schon religiöses.

    Und da ist dann ein Punkt, an dem meine und die Argumentation anderer in diesem Forum ins Leere läuft. Gegen Glauben helfen keine Fakten. Versuchen Sie mal, einen Pfarrer einer christlichen Religion davon zu überzeugen, einer anderen Glaubensrichtung beizutreten. Das wird scheitern. Somit bleibt mir nur, Ihnen Ihre Meinung, die ich nicht teile, zu lassen. Fahren Sie nach Berlin, demonstrieren Sie gegen uns „normale“ Landwirte. Sie sind ja nicht allein. Aber Sie (und viele mit Ihnen) sind ja auch kein Bauern!
    Ihr Bauer Willi

    10+
    • Stadtmensch sagt

      „Versuchen Sie mal, einen Pfarrer einer christlichen Religion davon zu überzeugen, einer anderen Glaubensrichtung beizutreten.“

      Ich würde es mit Kurt Flasch probieren…

      OT: könntet ihr bitte mal die Sucheinstellungen hier im Blog so ändern, dass auch Beitragsinhalte und Kommentare durchsucht werden? Zur Zeit scheinen nur Überschriften erfasst zu werden.

      0
      • birgit heitmann sagt

        Liebe Leserin, lieber Leser,

        in Deutschland werden jährlich über 800 Millionen Tiere gemästet, größtenteils in Massentierhaltung. Dadurch wird viel zu viel Gülle produziert, die auf zu wenig Ackerfläche verteilt werden muss, was wiederum bedeutet: Die Böden können nicht alle Nährstoffe aufnehmen, viele Tiere und Pflanzen sind durch die Überdüngung gefährdet oder sterben, das Grundwasser wird durch steigende Nitratwerte verseucht.

        Der Trend zu Megaställen ist hierzulande ungebrochen, und das, obwohl der Fleischkonsum der Deutschen abnimmt. Nach einer BUND-Studie werden in Deutschland aktuell Hunderte neue Mastanlagen geplant, überwiegend von Großerzeugern. Diese Großerzeuger produzieren immer mehr Fleisch in immer weniger Betrieben – und exportieren das Billigfleisch zu Dumpingpreisen ins Ausland. Viele kleinere bäuerliche Betriebe müssen aufgeben, weil sie hier nicht mithalten können.

        Kommen Sie daher am 16. Januar nach Berlin zu unserer „Wir haben es satt“-Demo gegen Massentierhaltung und zeigen Sie Gesicht für eine ökologische Landwirtschaft.

        Beste Grüße vom BUND

        2+
    • birgit heitmann sagt

      Es ist mir unbegreiflich, daß Sie nicht verstehen, daß ich als Person völlig uninteressnat bin. Hier geht es um den Kampf gegen Massentierhaltung der Konzerne, den Preisverfall und den Niedergang von normalen Bauernbetrieben. Die Organisation Campact beschreibt das Delemma deutlich in ihrem Aufruf. Meine Beteiligung an dem Kampf ist nur die Verteilung der Info, so wie seit vielen Jahren. Schauen Sie endlich mal über Ihren Tellerrand und lesen Sie alles in Ruhe durch und auch nochmal meinen Appell. Und schalten Sie Ihre Vorurteile und Denkblokaden ab. Dann werden Sie sicher begreifen, was der heutige Fleischkonsum für weltweite katastrophale Folgen hat. Der frühere Brauch war gesünder und umweltfreundlicher: sonntags gab es den Sonntagsbraten und freitags den Fisch. Schade, daß es nicht dabei geblieben ist. Je mehr Menschen das Umweltübel begreifen, umso besser für uns und die Tiere und die Böden.

      2+
      • Bauer Willi sagt

        Liebe Frau Heitmann
        es ist mir unbegreiflich, dass Sie nicht verstehen, was ich Ihnen sagen will. Hier geht es um Aufklärung und den Austausch von Fakten, nicht um Kampf gegen irgendwas. Ihre Beiträge verweisen auf Beiträge irgendwelcher Vereine. Sie und die ominösen Vereine brauchen uns als Landwirten nichts vom Niedergang der Bauernbetriebe zu erzählen. Weil die in ihren warmen Büros sitzen und von der Praxis keinen Schimmer haben. Schalten Sie bitte mal ihre Vorurteile und Denkblockaden ab und hören Sie auf, uns mit abgelesenen Formulierungen zu langweilen. Und hören Sie auf zu predigen! Setzen Sie sich mit den Argumenten der Kommentaren auseinander. Das was Sie machen ist Monolog und kein Dialog. Dies war aber nur endgültig meine letzter Kommentar in dieser Sache. Viel Spaß in Berlin.
        Bauer Willi

        10+
        • birgit heitmann sagt

          Die Filme über Massentierhaltung- und schlachtung sind leider Tatsachen, denn sie zeigen lebende Tiere. Und um soviel Fleisch verkaufen zu können, wie heute überall täglich gegessen wird, werden zigtausende Tiere täglich brutal geschlachtet und vorher brutal gemästet. Das wissen längst viele Menschen, aber noch nicht alle. Deshalb muß wird weiter darüber berichtet. Ich kenne nicht den Grund, warum Sie die traurigen Tatsachen abstreiten. Hoffentlich sind Sie nicht selbst daran beteiligt. Nur wer zu dumm, oder zu gleichgültig ist, verhält sich so wie Sie. Denn Sie haben durchaus die Möglichkeit, alles nachzuforschen, nachzuvollziehen und sich von der Echtheit der Filme aus Massentierquälereien zu überzeugen. Dies ist endgültig mein letzter Kommentar. Denn mehr kann ich für die gute Sache nicht tun.

          1+
          • bauerhans sagt

            „Dies ist endgültig mein letzter Kommentar. “

            das ist sehr freundlich von ihnen.
            vielen dank dafür.

            11+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Bist Du immer so leichtgläubig? 🙂

              2+
    • Sandra Harms sagt

      Hallo willi, hallo alois
      Könnt ihr besagte person nicht einfach sperren, es ist langsam unerträglich …. und ich kann deshalb nicht mehr lange dafür garantieren das ich nicht explodiere,
      dann doch lieber wieder andreas fendt, der hatte wenigstens ein fundiertes wissen, das war wesentlich erträglicher, und teilweise auch noch mit humor verbunden.

      0
      • bauerhans sagt

        “ daß Sie nicht verstehen, daß ich als Person völlig uninteressnat bin.“

        sandra,geh erst ne runde treckerfahren.

        1+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          >>sandra,geh erst ne runde treckerfahren<<

          Oder Mütterkühe reiten, wegen der Umwelt. 🙂

          4+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Gemach, Gemach Frau Harms,

        der Vorteil des Alterns ist der,
        dass man Quatsch und Unsinn es auch als solches ansieht.

        Bei uns würde man das als hirnverbort nennen, ein Mensch der die Realität vollkommen aus den Augen verloren hat.

        1+
        • Sandra Harms sagt

          Jetzt fallt ihr beide mir noch in den rücken… ich war schon ne stunde holzspalten, und bin nu erst so richtig in fahrt.

          1+
            • Sandra Harms sagt

              im moment eher nur kalte füße… bei 6 grad minus

              1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              6 grad minus?

              Lebst Du in Sibirien, bei uns hat es 5 grad plus und Regen.

              0
            • Sandra Harms sagt

              ne, in der lüneburgerheide. und arg angefressen, Ehemaliger landwirt.
              Weils mich einfach tierisch aufregt permanent diese lügen und halbwahrheiten serviert zu bekommen….
              wenn ich so dran denke, mit wieviel humor wir in den letzten tagen zu anderen themen geschrieben haben, oder auch öfter mal selbst mit Andreas Fendt richtig spaß hatten…und uns köstlich amüsiert haben (ich und andreas auch) vergeht mir, wenn ich den MIST serviert bekomme echt alles, sogar meine gute kinderstube.

              4+
            • Alois Wohlfahrt sagt

              Hallo Sandra,
              ja Du hast Recht. Das Diskutieren hier soll auch Spass machen. Und uns inhaltlich und menschlich weiter bringen. Und notfalls werde ich auch meine Administrationsrechte einsetzen um das sicherzustellen.
              Also: Kopf hoch und Mundwinkel nach oben ziehen … so ist’s gut 🙂 … und dann wird das schon. 🙂
              Alois

              3+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Sandra,

              je älter man wird, je ruhiger wird man.

              Man muss diesen Unsinn halt hinnehmen, die Gedanken dieser Frau kannst du nicht ändern. Die Frau lebt in einer anderen Welt.

              Natürlich könnte man diese Frau sperren, ich denke mal, der Alois sollte meine Freude an der Frau nicht unterbinden.

              Wenn Du dich wirklich aufregen willst, dann schau mal bei Spiegel Online rein Forum Wirtschaft.

              Ein kleiner Tipp, richte jede Menge Holz zum spalten, es wird notwendig sein. 🙂

              1+
        • bauerhans sagt

          ehem. landw. kannst du mir mal deine eindrücke zum video vom 2.1.16(rückumsteller,ndr) mitteilen.interessiert mich.

          0
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Ich denke mal Eindrücke auf Grund eine Fernsehberichtes bringen nichts, man sollte den Betrieb selbst kennen.

            Mir ging es darum, dass nicht jeder der sein Seelenheil bei ÖKO sucht, nicht immer erfolgreich ist.

            Unsere Obstabsatzgenossenschaft (30 Millionen Umsatz) versuchte eine ÖKO-Schiene zu fahren, es scheiterte an der Käuferseite und an der Erzeugerseite.

            1+
    • birgit heitmann sagt

      Gerade lese ich im „Fleischatlas“ folgende Zahlen: Die Deutschen schlachten pro Jahr 750 Mio Tiere und beuten 4 Mio Kühe zur Milchproduktion aus. Unser sogenanntes Nutzvieh und Schlachtvieh leideet in qualvoller enger Massentierhaltung vom ersten bis zum letzten Lebenstag. Das Tierschutzgesetz wird nicht eingehalten und nicht geahndet. Die Tiere erleiden ohne ausreichende bzw ganz ohne Betäubung einen qualvollen Tod, nachdem sie vorher noch die Tötung ihrer Artgenossen erleben mußten. Sie werden bei lebendigem Leib aufgeschnitten. Dieser brutale Umgang brutalisiert die Menschen immer mehr. Und jeder Konsument fördert dieses brutale Geschäft. 70 % der Agrarflächen wird für Tiere und Tierfutter verbraucht = 16 Mio Hektar Land. Die Hälfte der Weizenernte ist für Tierfutter. Wir alle sind mit Fleisch- und Milchkonsum aktiv an dem Übel beteiligt. Deshalb ist ununterbrochene Aufklärung und Veränderung notwendig. Wem Ethik + Moral + Tierleid + Bauernhofsterben egal ist, der müßte zumindest seiner eigenen Gesundheit zuliebe sein Konsumverhalten ändern.

      1+
  5. birgit heitmann sagt

    Immer mehr Milch zu immer billigeren Preisen und das gleiche mit Fleisch. Zuerst ging es jahrelang zu Lasten der ausgebeuteten Tiere und danach logischerweise auch zu Lasten des Bauern. Das war schon allein rechnerisch vorausschaubar. Also mußte schon vor vielen vielen Jahren dieses kaputtmachende System geändert werden. Ich erinnere mich an vergangene Zeiten, als in Frankreich die Bauern aus Protest ganze Wagenladungen Essen auf die Straße kippten, derweil in Deutschland alle brav weiter ihrer Arbeit nachgingen. Mittlerweile hat das Gesamtproblem viel größere – also weltweite – Dimensionen angenommen. Wird Zeit, daß sich die Klugen zusammen tun und sich Strategien ausdenken. Offenbar ist jetzt die Zeit ist gekommen, wo wir lernen müssen, uns nicht mehr auf Kosten der Tiere zu ernähren und zu kleiden (Leder). Denn es gibt mittlerweile andere Möglichkeiten. Aber Bauern brauchen wir immer noch sehr dringend für die pflanzliche Ernährung, also für Ackerbau.

    2+
    • Sandra Schobel sagt

      Guten Morgen Frau Heitmann,

      wenn wir komplett auf Tierhaltung verzichten, woher kommt denn dann der Dünger für das Gemüse und das Getreide?

      Bitte erzählen Sie mir jetzt nichts von der Nischen-Nische „bio-vegane Landwirtschaft“. Das funktioniert im kleinen, ist aber nichts, womit man großflächig düngen kann. Es könnte einen Grund haben, wieso es nicht einmal mehr zwei Hände voll dieser Betriebe in D und AT gibt.

      2+
      • birgit heitmann sagt

        Zur Zeit gibt es viel zu viel Dünger, der die Böden zerstört. Denn nicht nur unsere Massentierhaltung produziert zuviel Dünger, sondern auch die Bauern aus den Niederlanden bringen die Gülle nach Deutschland, weil sie die viel zu großen Mengen Gülle in Holland nicht entsorgen dürfen. Die Böden und das Grundwasser werden verseucht mit zuviel Gülle. Allein schon aus diesem Grund muß Schluß gemacht werden mit der Massentierhaltung. Der beste Weg dahin ist es, kein Billigfleisch mehr zu kaufen. Dadurch werden die Produzenten gezwungen, die Produktion drastisch zu senken. Unser viel zu großer Fleischkonsum weltweit schafft auch weltweite gravierende Probleme. Wem das Tierleid in der Massentierhaltung egal ist, der sollte wenigstens wegen all den anderen damit verbundenen Umweltproblemen endlich seinen Fleischkonsum drastisch reduzieren und am besten beenden. Nur wenn ein Großteil der Menschen das begreift und entsprechend handelt, nur dann gibt es eine Verbesserung für Mensch und Tier und Umwelt. Das einzige Tierprodukt, das ich noch kaufe, sind Eier von glücklichen freilaufenden Hühnern, die ich auf der Wiese laufen sehe.

        1+
        • Sandra Schobel sagt

          Leider ist das nicht richtig, es gibt, auf die Gesamtfläche Deutschlands gesehen, nicht genug Dünger. Daher gibt es ja den „Gülle-Tourismus“, der den wertvollen Naturstoff in reine Ackerbaugegenden karrt, wie z.B. die Börderegionen.
          Die Alternative dazu ist Mineraldünger aka „Kunstdünger“, der aber auch endlichen Ressourcen hergestellt wird.
          Nennen Sie das nachhaltig, Frau Heitmann?

          4+
          • Sandra Harms sagt

            Frau heitmann ,
            bitte informieren sie sich bevor sie weiter solchen mist von sich geben !
            zum thema dünger und gülle, da hat die EU genau festgelegt wieviel davon auf den acker darf und wann. und das ist weniger wie die pflanzen dort verbrauchen ! das was sie hier sagen hat in den 1970er jahren mal gestimmt, ist aber lange überholt !
            Frau heitmann, was ist denn mit den fragen die ich ihnen gestern gestellt habe… darauf hab ich noch keine antworten bekommen, aber sie reden weiter muter von massentierhaltung ohne das auch nur einmal zu definieren was das überhaupt ist.

            4+
            • birgit heitmann sagt

              Die EU regelt leider sehr viele wichtige Dinge nicht! Und wenn sie etwas regelt, dann nicht automatisch auch zu unserem Wohl. Anstatt „mir“ Fragen zu stellen, informieren Sie sich doch anhand der bereits vorhandenen qualifizierten Veröffentlichungen zu allen Themen. Ich kläre nur auf mit meinem Appell und nenne Organisationen, bei denen Sie noch mehr erfahren können. Denn die meisten Menschen fördern immer noch die Tierquälerei in der Massentierhaltung durch ihren täglichen Billigfleischkonsum und denken nicht darüber nach. Wenn Sie Details über Landwirtschaft wissen wollen, gehen Sie zu Bauern und achten darauf, ob es den Tieren dort gut geht und fragen Sie, was sie auf die Felder streuen! Hoffentlich kein Gift, so wie ein Bauer in der Nähe von Aachen, wo seinetwegen sogar Vogelsterben passiert. Tschüss!

              1+
            • Sandra Harms sagt

              Frau heitmann
              zu was soll ich mich informieren? über landwirtschaft, und das bei meinem bauern…. soll ich jetzt lachen?
              ich bin landwirtin, bewirtschafte fast 300 hektar land,das sind fast 400 fußballfelder für den der es nicht weis, und da wollen sie mir erzählen ich wäre nicht informiert? ich kenne die vorschriften ganz genau ! und ich weis was ich tue ! ich quäle weder tiere, noch halte ich sie in einer angeblichen massentierhaltung, wo sie und kein anderer uns nicht sagen kann ab wieviel tieren man von masse spricht. Da soll ich mich informieren??? ist doch lächerlich !

              3+
          • Sandra Harms sagt

            Sandra Schobel, Ehemaliger Landwirt,
            ich geb es jetzt auf, ich werd mich nicht weiter über diese person ärgern,So wie Bauer Willi es seit sonntag macht, einfach ignorieren!
            Es hat keinen sinn und macht nur falten im gesicht. Stattdessen koch mir jetzt einen schönen topf voll erbsensuppe mit einer ordentlichen fleischeinlage ! Das hat nämlich mehr sinn als sich weiter zu ärgern.

            2+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Aber mit Fleisch von gücklichen Tieren! 🙂

              Ärgern tu ich mich wegen Frau Heitmann nicht, erstens bin ich nur ein wenig wegen meiner Massentierhaltung angesprochen (4 Hühner) zweitens amüsiert es mich, wie manche Menschen die Realität verkennen.

              4+
            • birgit heitmann sagt

              Bauer Willi ist auf „seine“ Massentierhaltung angesprochen worden? Vom wem? Von mir nicht! Allmählich kapieren hoffentlich einige in diesem Forum, daß ich allgemein Aufklärung über Tierquälerei in der Massentierhaltung, weil es wichtig ist für alle, die noch nicht Bescheid wissen oder sich kaltschnäuzig darüber hinwegsetzen. Warum Bauer Willi wütend wurde und sich angegriffen fühlte, fand ich sehr seltsam. Jeder Bauer sollte froh sein, wenn Otto-Normalverbraucher diesen Irrsinn der Billigpreise nicht mitmacht. Jetzt kann er sich nur noch darüber ärgern, daß er sich irrte in bezug auf mich. Seit der Flüchtlingskrise weiß ich, daß viele Deutschen gerne mit Gleichgesinnten hetzen, anstatt vorher nachzufragen, ob sie sich irren in ihren selbstgemachten Vorstellungen.

              1+
            • Sandra Harms sagt

              Na klar ehemaliger landwirt !
              der speck und die würstchen, stammen von einem sehr glücklichen schwein, das zusammen mit 2500 anderen seine zeit verbringen durfte und deshalb immer viel spaß hatte 😉
              die beinscheiben stammt von einer kuh, die zusammen mit 150 weiteren in einem nagelneuen offenluftstall wie in einem hotel gelebt hatte, und immer dann zum melk robotter gehen konnte wie es ihr grade in den sinn kam 😉

              3+
            • Bauer Willi sagt

              Sandra, ich hab immer noch keine Falten!!!!
              Willi, Bj. 1954.

              2+
            • Sandra Harms sagt

              Willi, ich hab auch keine falten, und das soll noch lange so bleiben.

              2+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ Sandra Harms

              Du hast noch nee Sauerei mit 2499 Sauen?

              So langsam wirst Du mir Sympatisch. 🙂

              Wenn morgen mein Jüngster wieder nach Hause kommt, werde ich ihn mal fragen, ob er sich vorstellen kann, sein Studium zu beenden, um was anderes zu tun. 😉

              0
            • Sandra Harms sagt

              ne, ich hab nur 8 mutterkühe, aus sentimentalen gründen… ja das schlag deinem sohn mal vor… aber hier können wir das nicht mehr weiter machen, willi will einen kostenpflichtigen button einführen für partnervermittlungen, steht ganz oben, bei dem heutigen beitrag

              1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Habs gelesen,
              geschäftstüchtig ist der Willi schon.

              Ist sicher eine Marktlücke, hab mich mal bei Landflirt umgesehen (nur mal vorsichtshalber, heutzutage weiß man nie 🙂 ) Die Damen wollen alle einen Platz für ihr Pferd und den Hund und einen Dackel der das bezahlt.
              Ach was bin ich heut wieder gehässig. 😉

              2+
            • birgit heitmann sagt

              Zehntausende strömten auf die Straßen Berlins, etliche verkleidet als
              Kühe und Schweine, mit entschlossenen Slogans auf den Lippen – Menschen
              wie Sie und ich. Als im letzten Jahr um diese Zeit 50.000 die „Wir haben
              es satt!“-Demonstration zu einem großen Erfolg machten, da war klar:
              *Diese Bewegung für eine bäuerliche Landwirtschaft, für gutes Essen, die
              hält so schnell nichts auf.*

              Umso erschreckender ist es, wie die Agrarindustrie weiter Megaställe in
              Kleinstadt-Größe baut: 80.000 Schweine in Tornitz, 56.000 in Haßleben,
              400.000 Hühnerschlachtungen pro Tag in Wietze. *Betrieben von Landwirten
              ohne Land, auf Höfen ohne echte Bauern.* Ganz so, als gäbe es keinen
              breiten Bürger/innen-Protest, als wären uns das Tierleid, die
              Wasserverschmutzung oder die Antibiotika-Schwemme egal.

              *Die Agrarlobby nimmt uns noch nicht ernst genug.* Doch am 16. Januar,
              also Samstag in einer Woche, haben wir die Chance, sie eines Besseren zu
              belehren. Dann gehen wir mit zehntausenden Verbraucherinnen und
              Verbrauchern, Bäuerinnen und Bauern in Berlin auf die Straße und zeigen
              laut und deutlich: *Wir haben Agrarindustrie satt!*

              „Die Agrarwende wird nicht kommen!“, behauptete Agrarlobby-Präsident
              Joachim Rukwied kürzlich im Spiegel. *Beweisen Sie ihm in zehn Tagen:*
              Er liegt falsch. Wir sind gekommen, um zu bleiben. *Bitte schließen Sie
              sich an!* (Organisation „Campact“)

              0
            • Sandra Harms sagt

              Frau Heitmann
              WIR MACHEN AUCH SIE SATT !

              2+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ birgit heitmann

              10 Tausende gehen auf die Straße,
              Millionen von Menschen möchten billige Lebensmittel kaufen.
              Ich traue den deutschen Politikern zu, dass sie die sogenannte Agrarwende einführen. Dann kommt das Fleisch halt von Polen, oder Ungarn oder von Vietnam, das ist das Land wo der Tierschutz bei der Pangasiusmast besonders hoch ist.

              2+
            • birgit heitmann sagt

              Sandra Harms schreibt am 05.01.16, daß ich behaupte, sie sei nicht informiert. Zusätzlich stellt sie mir Fragen über Landwirtschaft, obwohl ich keine Landwirtin bin. Beides ist Quatsch und natürlich auch Mißverständnis. Denn ich habe hier immer nur über die Massentierhaltung von Großkonernen geschrieben, damit jeder es bequem per Internet weiter verbreiten kann. Nur mehr Wissen von immer mehr Verbrauchern wird das Verbraucherverhalten ändern können. Denn die Verbraucher sind ein wichtiger Faktor und mit schuld daran, daß normale Bauernhöfe wegen der Billigpreisschraube kaputt gehen. Ich vergaß leider „Greenpeace“ zu erwähnen. Bitte schaut auch da nach und verbreitet die Infos weiter! Mit 5 Euro mtl. beteilige ich mich als Förderin. Macht das doch auch! Mitzumachen ist besser. als bloß zu meckern! Jeder sollte unbedingt über seinen eigenen Tellerrand hinausblicken! Denn Menschen können mit ihrem Tun sehr viel Gutes bewirken und umgekehrt durch Nichtstun das Schlechte fördern.

              0
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Früher waren es Massentierhaltungen, jetzt sind es Massentierhaltungen von Großkonzernen.

              Was ist jetzt eine Massentierhaltung?

              Sind 800 Rinder eine Massentierhaltung?

              0
            • Sandra Harms sagt

              Frau heitmann
              sind sie nicht kleinrentnerin?
              da sind doch 5€ sicher viel geld für sie… da wird es sie sicher interessieren das greenpeace nicht mal 30% von seinen geldern für tierschutz ausgibt, der rest landet in der verwaltung und wird für sinnlose aktionen nutzlos verbraten…das sind gerade mal 1,50 euro die von ihrem geld da ankommen wofür sie es geben…
              da sollten sie lieber sich etwas für ihr geld selber gönnen! ein paar monate sparen und dann vielleich ein neues sofa, oder irgendetwas anderes was ihr leben verschönert, das ist ganz sicher sinnvoller als ihr bischen rente greenpeace in den hals zu werfen. !
              Die fragen stellte ich ihnen, nicht weil sie vom fach als landwirt sind, sondern, damit sie diese aus ihrer sicht beantworten.
              denn die grosse frage, was denn eigentlich massentierhaltung sei, beantwortet niemand, nicht einmal sie.
              Frau heitmann,
              aufklären ist das eine, aber dinge die nicht stimmen verbreiten ist das andere, sie berufen sich heute auch campakt, dem nabu, dem BUND, und greenpeace,
              campakt ist ein zusammenschluss von leuten die in der politik mitreden wollen, ganz normale leute hauptsächlich. ich war auf deren facebook seite gestern abend, was musste ich daa lesen, „Wir demonstrieren in berlin gegen massentierhaltung und gegen Genmaipuliertes Getreide!“ da ist schon die erste lüge, denn der anbau von gen veränderten pflanzen ist in europa verboten und wird auch nicht erlaubt werden.
              dann hab ich mich mal schlau gemacht über den nabu, ja der nabu, hat tolle ideen und macht eine menge! der nabu hat aber auch auch, Dexter rinder die naturwiesen pflegen sollten, bei hochwasser jämmerlich ersaufen lassen… also auch nicht so doll der verein…
              auf das konto von greenpeace gehen zb, einbrüche in ställe, körper und sachbeschädigung….
              alles bewiesene tatsachen.
              und solchen leuten, die unwarheiten verbreiten, tiere sterben lassen, ein ställe einbrechen, sachbeschädigung und körperverletzung betreiben, solchen leuten glauben sie???Frau heitmann, das kann doch nicht ihr ernst sein…

              0
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Glauben sie ihr Apell stöst auf offene Ohren?

          Würden die Medien etwas realitätsbezogener über die Tierhaltung berichten, dann würde der vegane Modetrend schnell abflachen.

          1+
          • birgit heitmann sagt

            Was ich glaube, ist uninteressant. Wichtig für unse Zukunfte ist eine Veränderung und Abkehr von Massenproduktion und Billigpreisen. Und das passiert nur durch massenhafte Aufklärung der Verbraucher, was ich seit Jahren ebenfalls tu. Das hilft auch dem Bauer. Mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis Sie das begriffen haben.

            0
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Habe schon ihre Argumente begriffen,
              die Realität sieht anders aus.

              Die Rückkehr der Landwirtschaft zu längst vergangener Zeiten ist eine Utopie. Das Gegenteil wird der Fall sein. Wir stehen vor einem Höfesterben, gerade in Mittelgebirgslagen werden das Höfesterben verheerende Folgen nach sich ziehen.

              1+
  6. fleckviehzüchter sagt

    Liebe Palla,

    die Leere des Stalles ist das was ich im Moment noch nicht ertragen könnte. Das mit den Gerüchten wird sich legen aber es ist schon interessant was man da alles erfährt – grins.
    Ich wünsch euch alles Gute.

    2+
  7. fleckviehzüchter sagt

    Warum tut ihr euch das eigentlich noch an?

    Mit Menschen wie Frau Heitmann zu diskutieren hat doch keinen Sinn und kostet nur Nerven.
    Ich habe stattdessen bewusst einen Bogen um den Rechner über die Feiertage gemacht.
    Während Sie am 1. Feiertag gemütlich in Ihrer Wohnung saß oder schon im Bett war, waren wir im Stall und haben ein neugeborenes Kalb zwei Stunden lang versorgt, von dem im Gegenteil zu dem was die meisten nicht Bauern wieder mal nicht glauben werden, die Kuh nichts wissen wollte. Und am Sonntag kam das nächste gesunde Kalb zur Welt und wenn ich euch jetzt noch sage das die erste Aussage war: „Schade das es ein Bulle ist, das hat ja eine solch schöne Farbe“ dann hat das ganz viel mit Tierquälerei zu tun, gell Frau Heitmann.

    1+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Eine Diskussion mit Frau Heitmann bringt schon was. Nicht direkt mit ihr, solche Menschen lassen sich nicht überzeugen, sie möchten die Realität nicht sehen.

      Es sind auch noch andere Leser dieses Forums, wenn man die dazu bringt, dass sie auch mal einen Stall von innen ansehen, dann ist für die noch Tätigen Landwirte und deren Kinder viel erreicht.

      3+
    • birgit heitmann sagt

      Anstatt Hetze mit falschen von Euch selbst erfundenen und somit falschen Aussagen gegen eine Euch Unbekannte zu betreiben, solltet Ihr lieber etwas Sinnvolles tun! Jeder kann sich in die Mailinglisten von Organisationen (für Umwelt, Menschen, Tiere, Frieden usw) eintragen lassen und die Petitionen mit einem Mausklick unterschreiben. Ich mache das seit Jahren und beteilige mich auch an den Demos, zuletzt gegen die kaputten Atommeiler in Belgien. Nur mit massenhaften Unterschriften und mit großen Demos erreichen wir unsere Politiker, die sich leider von Konzernen diktieren lassen, anstatt sich um unser Wohl und das Wohl unserer Bauern zu kümmern. Gruß von Birgit Heitmann

      1+
      • Sandra Harms sagt

        Frau heitmann,
        Sie sind es doch die nicht bereit ist die wahrheit anzu erkennen, sie sind es doch die von tierquälerei reden, ohne auch nur eine beleg zu liefern, wenn es 50 schweinen gut geht bei einem landwirt, warum sollte es dann automatisch 500 schweinen schlechter gehen? Bauer willi hat sie doch eingeladen um mit ihnen zu sprechen, um ihnen dinge zu zeigen und zu erklären die den meisten menschen verschlossen bleiben, aber sie gehen nicht darauf ein, und verbreiten weiter ihre lügen wie zum beispiel über angebliche tierquälerei…
        und zum thema hetze, hier hetzt niemand, sie sind es die hetzen mit ihren lügen die sie verbreiten. sie tun so als ob sie genau wissen was richtig ist, haben aber wohl kaum eine ausbildung als landwirt gemacht und wollen uns die wir 4 jahre und länger gelernt haben, erzählen das wir alles falsch machen….

        0
  8. Rufer aus der Wüste sagt

    Und bei den naechsten Wahlen werden wieder die gleichen Parteien gewaehlt die einen dazu gefuehrt haben das man den Hof aufgeben muss.

    Ich sehe nur noch das es eine Politik fuer Konzerne und Banken gibt.
    Niemand schert sich mehr um nationale Interessen und die Blange der einheimischen Bevoelkerung.
    Mir graus es daran zu denken das die Lebensmittelversorgung einmal abhaengig ist von irgendwelchen internationalen Konzernen die im Ausland produzieren.

    0
    • birgit heitmann sagt

      Den von Ihnen genannten grausigen Zustand gibt es doch längst. Konzerne bestimmen uns und die Politiker. Die Politiker werden von Konzernen geschmiert und können dann unbehelligt machen was sie wollen. Und das Volk macht in der Mehrheit mit, obwohl genau an der Schraube gedreht werden kann. Denn jeder einzelne von uns kann selbst bestimmen, wofür er sein Geld ausgibt. Ich kaufe den Billig-Mist jedenfalls nicht, obwohl ich nur eine Klein-Rentnerin bin. Und ich beteilige mich auch nicht durch Billigfleisch-Konsum an der Tierquälerei der Massentierhaltung. Wer wissen will, was das ist, kann sich im Internet bei der Albert-Schweitzer-Stiftung schlau machen. Übrigens: Fleisch ist keine lebensnotwendige Ernährung, sondern ganz im Gegenteil. Denn es steckt voller gemästetes Fett und voller Medikamentenrückständen und macht dick und krank. Schaut Euch die heutigen Menschen genau an!

      1+
      • bauerhans sagt

        „….Denn es steckt voller gemästetes Fett und voller Medikamentenrückständen und macht dick und krank…..“

        wenn ich fette schweine mit medikamentenrückständen an den schlachthof lieferte,würden diese tiere auf meine kosten entsorgt werden und ich bekäme eine betriebskontrolle des veterinäramtes,die zu sanktionen führte,bis zum tierhaltungsverbot.
        menschen die zu dick sind,ernähren sich falsch.

        2+
      • Sandra Schobel sagt

        Ich stelle mir da ja die Frage, was denn bitte gemästetes Fett ist? Wieder so ein neumodischer veganer Begriff?

        Die Albert-Schweitzer-Stiftung ist für mich keine seriöse Quelle. Wer mit Stammtischparolen versucht, Spendengelder einzutreiben ohne sich wirklich mit etwas auseinanderzusetzen, ist nicht glaubwürdig.
        Hat ja aber gut geklappt bei Ihnen, Frau Heitmann ;o)

        Was ist Ihr nächster Verweis? Die China-Study?

        2+
        • Der Erstaunte sagt

          Mmh, was in den mit zahlreichen Quellen belegten Artikeln der Stiftung (etwa zu Milchkühen: https://www.albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/milchkuehe) Stammtischniveau aufweisen soll, wird mir wohl ein Rätsel bleiben … das muss eine geistig sehr hochwertige Kneipe sein, die Sie besuchen, in der solche Artikel (so kritisierbar vlt. einzelne Punkte sein mögen) als Stammtischgeplauder gelten …

          Der Vorwurf des Spendengeldereintreibens ist auch immer wieder hoch interessant. Was wohl die Vorstellung dahinter ist? Tausende von reichen Tierschützern in Hawaiihemden, die teure Cocktails schlürfend in ihren Luxuskarossen in Richtung ihrer Villen fahren? Interessant wird es übrigens, wenn diese Vorwürfe von Großagrariern – in gewissem Sinne Agrargeldereintreiber (d. h. aus öffentlichen Töpfen, deren Gelderverteilung ich im Gegensatz zur privaten Spende kaum beeinflussen kann) – vorgebracht werden …

          0
  9. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Landwirt gerne aufgibt. Bin aber der Meinung, dass durch extensive und tiergerechte Bio- Landwirtschaft noch etwas möglich ist. Die Freigabe der Milchquote ist der Tod der Kleinbauern bzw. drängt diese in den Nebenerwerb. Ich sage immer im Preis kann ich es mit keinem Discounter aufnehmen, in puncto Qualität mit jedem.

    2+
    • The Editrix sagt

      Extensive und tiergerechte Bio-Landwirtschaft schön und gut. Und was ist mit dem jetzt wiederangesiedelten WOLF?

      0
      • The Editrix sagt

        Ich vergaß zu sagen; „Was ist mit dem WOLF, dem Idol aller „Tierschützer?“

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        • birgit heitmann sagt

          Nicht der Wolf, sondern der Mensch ist weltweit das gefährlichste Raubtier. Gerade sind wir weltweit dabei, unseren Planeten kaputt zu machen. Weltweit vergiftet und vernichtet der Mensch fruchtbare Böden. Und statt dumme Hetze zu betreiben, solltet Ihr als Konsumenten endlich richtig handeln und Euch nicht daran beteiligen! Kauft keine Billigwaren von der Großindustrie! Kauft vor allem kein Billigfleisch, denn das stammt aus der Massentierhaltung von kranken Tieren! Konsumiert keine Milchprodukte, außer von Biohöfen! Unterstützt Bauern, die ohne Gifte und ohne Tierquälerei wirtschaften, indem ihr nur deren Produkte kauft! Fordert Eure Politiker auf, endlich diesbezüglich tätig zu werden und keine schädlichen Handelsabkommen zu unterschreiben! Geht mit auf DEMOS! Unterschreibt unsere Petitionen!

          1+
          • Andreas Schmid sagt

            Tiere sollen friedlicher sein als Menschen? Meine Kühe sind ein ganz zickige und öfters mal bösartige Weiber. Heute hatte ich fast ein Kuhhorn im Bauch. Erst meinte eine alte Frau das gleiche zu mir. Sie erzählte mir dabei wie sie als 9 jähriges Mädchen bei „friedlichen“ Kühen auf der Weide war. Als sie Ihren kleinen Bruder dabei hatte, kam die ach so friedliche Kuh und hat ihren Bruder mit ihrer Schnauze mehrere Meter weit über die Wiese geworfen.

            1+
            • bauerhans sagt

              da müsstes du mal den KUHFLÜSTERER kommen lassen.

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            • Andreas Schmid sagt

              @ bauerhans Grins, zahlt den bestimmt gerne Frau Heitmann?

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            @birgit heitman

            In ihrem Plädoyer erklären sie, Milchprodukte nur von Biohöfen zu kaufen, in einem anderen Beitrag sind die der Meinung, den Kühen darf man ihre „Kinder“ nicht wegnehmen. Was sie da fordern, nennt man Mutterkuhhaltung. Bei dieser Form der Rinderhaltung gibt es nur Milch für die Kälber, auch im Biobetrieb.

            Wo kann ich dann meine Bio-Milchprodukte kaufen?
            Ich bitte sie, mir als Verbraucher Bezugsmöglichkeiten von Bio-Milchprodukten aus Mutterkuhhaltung mitzuteilen.

            0
            • birgit heitmann sagt

              1.) Mutterkuh-Haltung gibt es nur bei Rindern, die geschlachtet werden. Mein Bauer hat nur eine sehr begrenzte Anzahl an Rindern. Er läßt seine Rinder wenigstens die kurze Zeit Ihres Lebens zufrieden und artgerecht leben auf der Weide und im Winter in einem freilaufenden großen Stall. Trotzdem esse ich kein Fleisch, weil ich längst davon entwöhnt bin. 2.) In meiner Jugend (jetzt bin ich 70) erlebte ich noch, daß die Kälbchen bei der Mutter bleiben durften, und es wurde nur jeweils eine kleine Menge Milch für die Menschen abgezapft. Doch heute gibt es wohl keine artgerechte Milchkuh-Haltung mehr, weil die Billigpreise das gar nicht mehr zulassen, vermute ich. Deshalb bin ich Veganerin geworden. Deshalb schrieb ich meinen Appell an die Verbraucher, damit sie sich nicht an dieser Billigpreisschraube beteiligen, sondern aussteigen aus dem miesen Geschäft. Das kapieren einige Frauen in diesem Forum leider nicht.

              1+
            • Sandra Harms sagt

              Frau heitmann,
              ihre jugend ist demnäch rund 60 jahre her… seit dem hat sich viel verändert… ja,sie haben recht!!! die billigen preise lassen nichts anderes zu wie das was gemacht wird.
              ihr bio-bauer hält soviele tiere wie er satt bekommt, nicht mehr und nicht weinger. auch das ist vollkommen richtig !

              1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Das was ihr Bauer macht, ist eine Hobby-Landwirtschaft, wenn sie von einer begrenzten Zahl von Rindern schreiben, dann dürften die mit zwei Händen abzuzählen sein.

              Und glauben sie mir, das Kälbchen Säugen lassen und anschließend Melken der Milch für den menschlichen Verzehr hat es in ihrer Jugend nicht gegeben, damals war die Milch noch ein gefragtes Lebensmittel.
              Übrigens, in meiner Gemeinde gab es damals viele Rinderställe, mit angehängter Weide keine Zehn. Trotzdem hat niemand von mangelter artgerechter Rinderhaltung gesprochen.

              1+
            • birgit heitmann sagt

              Mein Bio-Bauer ist klug und lebt hauptsächlich nicht von Tierprodukten. Er betreibt auch Ackerbau und vermietet außerdem Weidefläche und Ställe für Reitpferde. Die Reitpferde betreut seine Frau. Milchwirtschaft betreibt er nicht. Er hat er nur wenige glückliche und gesunde Rinder für Bio-Fleisch und freilaufende Hühner und verkauft nur eine begrenzte Zahl von Eiern. Er und seine Frau führen augenscheinlich ein gesundes und glückliches Leben, daß auch Pausen und kleine Plaudereien mit Kunden erlaubt. Sein Sohn studierte wohl etwas anderes und hat kürzlich seinen Studienabschluß gemacht. In seinem Haus vermietet er Zimmer an Studenten. Es ist wichtig, daß ein Bauer nicht nur von Tierprodukten lebt, damit erst gar keine Massentierhaltung zustande kommt.

              1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Der BIO-Bauer ist klug, deshalb hat der Betrieb auch Weidefläche und Ställe an Pferdebesitzer vermietet. Zimmer an Studenten vermieten kann nur derjenige, der in der Nähe von Unis seinen Betrieb hat.

              Und „anscheinend“ soll der Bauer und seine Frau ein gesundes und glückliches Leben führen, ist das Tatsache, oder eine Vermutung?

              Und der Betrieb macht so glücklich, dass der Sohn offensichtlich nicht den Betrieb übernehmen will und das bei glücklichen Rindern und Hühnern.

              1+
            • birgit heitmann sagt

              Ich bin nur eine 70-jährige Kleinrentnerin (frühere Glasmalerin) und kann Ihnen – außer mit den bereits gemachten Infos – nicht weiter helfen. Sie müssen schon selbst überlegen, welche Lebensstrategien Sie anwenden sollten. Für Ihre Fragen wenden Sie sich am besten immer an Fachleute. Das bin nicht ich, sondern Biobauern oder Aussteiger, die andere Wege gefunden haben.

              1+
  10. Milch kann nur erzeugt werden kann, wenn Kühe trächtig sind und wenn den Mutterkühen ihr Kalb weggenommen wird. Darunter leiden sie genau so, wie jede Mutter, der ihr Kind weggenommen wird. Also muß darüber aufgeklärt werden. Der Konsument kann mit seinem Geld bestimmen, welche Geschäfte er ankurbelt oder beendet. Niemand sollte sich durch seinen Konsum an der Massentierhaltung beteiligen, weil die heutige Massentierhaltung und -tötung und Milchproduktion schreckliche Tierquälerei bedeutet. Hinzu kommt, daß der Konsument dieser Produkte sich ungesund ernährt, weil Tiere durch die tierquälerische Haltung krank werden und deshalb mit Medikamenten vollgestopft sind, sonst würden sie reihenweise lange vor dem Schlachttermin sterben. Wenn immer mehr Konsumenten solche Produkte nicht mehr kaufen, wird die Massentierhaltung zwangsweise zurückgefahren und hoffentlich irgendwann nicht mehr finanziell lohnend für die Tierquäler sein. Siehe mein Appell im Internet auf der Webseite der UWG-Aachen!

    1+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Wow!

      Haben sie schon mal einen Stall von innen gesehen?

      Mal abgesehen davon, dass mir niemand sagen kann, was eine Massentierhaltung ist, auch sie nicht, deshalb sollten auch sie von Tierhaltung für die Ernährungssicherung sprechen. Es ist ihnen selbst überlassen, ob sie Milchprodukte und Fleisch konsumieren, aber lassen sie alle in Ruhe, die solche Produkte essen.

      Vor allen Dingen sollten sie die Beschimpfungen über die Bauern unterlassen, die sich täglich – auch heute – um ihre Tiere kümmern. Bauern sind kein Putzlappen, auf den eine verkehrte Welt täglich rumtrampeln kann.

      Woher nehmen sie das Recht, über Menschen so her zuziehen, Menschen die sie weder kennen, noch selbst gesehen haben, wie sie ihre Arbeit verrichten.

      Wutbürger sind „in“ – nicht erst seit Pe-, Le-, Fra- und Sonstwiegida. Heute punktet man nicht mehr mit Höflichkeit und Eloquenz. Die gute Kinderstube ist in die Giftküche verlegt worden. Wer mit der Mode geht, benimmt sich möglichst treffsicher daneben und haut anderen so oft es geht lautstark seine Meinung um die Ohren.

      Im täglichen Leben sind Häme und Hass zum Leitbild geworden.

      Glauben Sie nicht? Dann machen Sie doch den Selbstversuch. Auf Facebook am besten, da gedeiht der virtuelle Jähzorn besonders prächtig. Schreiben Sie einfach mal unter ein Katzenvideo, dass sie Katzenvideos doof finden. Das sorgt für Stimmung in der Bude. Für die etwas Kampferfahreneren empfiehlt sich ein Hinweis wie: „Nett, die Katze mit der Leberwurstschnute, aber bei mir dürfte die nicht auf dem Teller sitzen.“ … Enter. Ich verspreche Ihnen, Sie lernen binnen einer halben Stunde ein paar Hundert neue Leute kennen. Nicht direkt Freunde, nein, eher so das Kaliber: „Ey, Du Drecksack, wer Katzen
      nicht voll gut findet, soll verrecken.“

      Wünsche trotzdem schöne Weihnachten, der Gesundheit wegen.

      19+
    • bauerhans sagt

      „……Also muß darüber aufgeklärt werden….“

      ich würde das als HETZEN beurteilen,was sie,frau heitmann, hier völlig fachfremd kund tun…

      fröhliche weihnachten.

      12+
    • Sandra Harms sagt

      Frau Heitmann,
      es ist immer wider erquickend die meinung von tierrechtlern und tierschützern zu hören, die letztlich keine ahnung haben, warum wieso weshalb……
      Ich kenne weder sie noch ihren bildungsstand, ich will sie nicht persönlich in irgendeiner form diskeditieren schlecht machen oder sonst was.
      Sie schimpfen über massentierhaltung, machen sich aber anscheinend keine gedanken darüber wo diese überhaupt beginnt. sind 5 kühe schon masse oder 12, oder sind es 50 kühe… diese antwort bleiben uns landwirten leute wie sie immer schludig…
      Sie schreiben, etwas von aachen, das ist soweit ich das weis eine großstadt, in der ganz viele menschen leben, die lieber ganz billige milch bei aldi und ganz billiges fleisch bei zb lidl kaufen…aber immer wieder sagen, wenn die kamera läuft, man würde ja so gerne mehr dafür ausgeben… blos tun die leute es nicht, denn die möglichekeit dazu hätten sie ja… das ist eine tatsache die auch Sie nicht abstreiten können. haben Sie aber einmal darüber nachgedacht, das der ganze billig kram irgendwo herkommen muss? das der jeniger landwirt der tiere hält auch unternehmer ist, und nicht pleite gehen will ?
      Haben Sie bei ihrer aussage bedacht, das wir landwirte in deutschland, weltweit die höchsten anförderungen und auflagen erfüllen müssen….
      Statt dessen stellen sie sich hin und drücken auf die tränendrüse ! man nehme den kühen ihre kinder weg usw usw… es ist aber so das, Sie sich hinstellen und äpfel und birnen miteinander vergleichen ! Kühe sind nun mal nutztiere und keiner hält sich welche zum spaß wie einen goldfisch oder eine katze, sondern weil er davon leben muss !
      ich will ihnen auch mal anhand eines ganz einfachen beispeils aufzeigen, warum ställe und tierbestände innerhalb der ställe immer größer geworden sind.
      Beispiel :
      Sie bauen einen stall, 10meter lang und 10 meter breit für 100.000 euro . bedeutet jede seite kostet 25.000euro , soweit logisch oder?
      nun sind aber 100 quadratmeter für 100.000 euro nie wider reinzubekommen, also rechnen sie weiter… baue ich 10meter breit und 20meter lang, ist das doppelt so groß kostet 150.000 euro weil ja 10meter wand weiterhin 25.000 euro kosten,
      das ergibt logischerweise dann 200quadratmeter für 150.000 euro. das bedeutet, einen quadratmeterpreis bei 100qm von 1000euro und bei 200qm von 750euro.
      soweit logisch nachzuvollziehen denk ich. und 750 euro wider hereinzu wirtschaften ist dann eher möglich als 1000 euro … deshalb wurden die stallungen größer, wärend aber viele kleine stallungen aufgegeben wurden, auch das ist eine tatsache die Sie nicht abstreiten können.
      Sie wollen lieber kleine stallungen mit misthaufen vor der tür, wie es sie früher überall gab…. dann erklären sie uns, wie wir das finanziell hinbekommen sollen diese gebaude den heutigen bestimmungen anpassen sollen, oder wollen sie das alle kühe wider eine kette um den hals bekommen? in dem fall wäre es an ihnen dafür zu sorgen, das anbindehaltung bei kühen oder die käfighaltung von legehennen wider als modern einzuführen, ich denke mal das das keiner will !
      Sie regen sich darüber auf das tiere medikamente bekommen, haben sie sich einmal gefragt mit welchem recht sie medikamente bekommen wenn sie krank sind ?
      Sie sagen die tiere würden ohne medikament reihenweise sterben , das mag bei bestimmten krankheiten so sein, aber auch sie würden sterben wenn man ihnen keine medikamente gibt bei gewissen krankheiten. auch diese tatsache können sie nicht abstreiten.
      Wussten Sie das im mittelalter mehr fleich und andere tierische produkte verzehrt wurden als heute, ist ihnen neu…. können sie aber glauben, sie werden es an unzähligen stellen nachzulesen finden wenn sie danach suchen. der unterschied zu heute ist, das im mittelalter wesensentlich weniger menschen in dem gebiet lebten was heute Deutschland ist, (auch das können sie nachlesen) logischer weise ist deshalb auch die bestandsdichte an nutztieren dichter geworden wie sie es einmal war.
      Sie reden vom töten… ja, wenn man fleisch essen will muss vorher ein tier sterben, das ist nun mal so, oder man wird kannibale, in dem fall stirbt dann ein mensch. Diese tatsache gibt es schon immer. nun ist es aber so, und das werden sie auch nicht abstreiten können, das viele menschen gern billig kaufen, und da das ja irgenwo herkommen muss, und billig halt nur über masse geht, tiere in riesigen schlachthöfen am fließband geschlachtet werden, und das fällt dem aussenstehenden dann natürlich sofort auf und mißfällt dann natürlich. die zeiten, wo bald an jeder ecke ein metzger seinem handwerk nachging, und vll ein oder zwei tiere in der woche geschlachtet hat, ebenso wie es die jährliche hausschlachtung früher auch überall gab, sind dank hygiene vorschriften und billig konkorenz durch
      die disquonter bald endgültig vorbei… was dann über bleibt sind riesige Fabriken und 08-15 standart produkte. Das gleiche bei den bäckern, die Familien betriebe werden immer weniger und durch großbäckerreien stück für stück verdrängt…. und auch da, egal wo man kauft, überall gibt es das selbe was auch überall gleich schmeckt…. von vielfalt kann bald nicht mehr die rede sein.
      Sie Stellen sich hin und prädigen anderen menschen wie sie denken und sich ernähren sollen, Haben sie einmal darüber nachgedacht, das Sie mit ihren äusserrungen bevormunden wollen, das Sie mit ihrem HALBWISSEN unwissen und vorurteile schüren?
      Ich könnte mich auch nach dresden begeben und bei Pe…. hass reden schwingen…
      aber wem helf ich damit? doch nur den extremisten ! der mutter mit ihren 5 kindern die aus angst um leib und leben aus syrien hier her kam garantiert nicht. Genauso wenig helfen Sie anderen menschen wenn sie dazu auffordern vegan zu werden, nein, ganz im gegenteil , Sie sind mit solchen äusserrungen mitschild wenn wider ein vegan ernährtes kind in irgendein krankenhaus kommt und mit dem leben kämpf oder irreperabele schäden durch diese art der ernährung davon getragen hat. jetzt schlucken Sie und haben mit solch harten worten nicht gerechnet…oder schütteln mit dem kopf und wollen es nicht war haben, schauen sie mal ins netz, da werden sie fündig wieviele kinder genau dieses betrifft !
      Aber ist ihnen sicher egal, sind für sie einzelschicksale, unglickliche zufälle…. Sie Verbreiten doch lieber ihre ihre verquere meinung in der Sie tiere und mensch miteinander vergleichen wie äpfel und birnen.
      es ist heute der 25. dezember, erster Weihnachtstag, und gerade grad 15 uhr durch, Sie sitzen sicher jetzt grad beim kaffetrinken mit der familie oder freunden zusammen und freuen sich sicher ein paar tage frei zu haben… ich und viele viel meiner berufskollegen trinken auch grade kaffee, essen ein stück kuchen, und haben mit einem auge die uhr im blick, denn viele von uns haben tiere um die sie sich kümmern müssen und das auch gern mit vollem einsatz tun. Denken sie einmal darüber nach. Frohe Weihnachten.

      13+
    • Bauer Willi sagt

      Liebe Frau Heitmann,
      ich habe Ihren Appell auf der Webseite gelesen. Gerne lade ich Sie zu mir auf den landwirtschaftlichen Betrieb ein. Er liegt nur rund 40 Minuten Fahrzeit von Aachen entfernt. Den Kontakt können Sie über die Impressum-Seite herstellen. Ich denke, es wird ein sehr, sehr langes Gespräch. Bringen Sie also genügend Zeit mit. Falls Sie überhaupt interessiert sind…
      Bauer Willi

      5+
      • birgit heitmann sagt

        Natürlich bedanke ich mich sehr für die Einladung, Ihren Hof zu besuchen. Doch ich bin kein Kontrolleur. Sie selbst sind der Kontrolleur für Ihren Hof und können und müssen richtig handeln und urteilen. Mein Appell ist eine Aufklärung an alle Konsumenten über die heute leider weit verbreitete tierquälerische Massentierhaltung. Die Billigfleisch-Konsumenten müssen endlich begreifen, daß sie mit ihrem Portomoney die Macht haben, das Übel zu beseitigen, indem sie sowas nicht kaufen, oder – so wie bisher – gedankenlos Billigfleisch aus Massentierhaltung zu kaufen und damit etliche Bauern in den Ruin treiben.

        0
        • Sandra Harms sagt

          Frau heitmann
          erstens bevor irgendjemand ernsthaft sich mit ihnen auseinandersetzt, sollten sie mal über das was sie verbreiten nachdenken ! auf der youtube fodern sie etwas gegen sozial abbau zu tun. daher sollten sie wohl wissen das es menschen gibt die keine andere wahl haben als die aller billigsten lebensmittel zu kaufen , darüber sollten sie langsam mal nachdenken!
          zweitens, wird in der landwirtschaft keine tierquälerei betrieben, weder beim biobauern noch beim konventionellen landwirt ! nicht bei 10 tieren und nicht bei 1000 tieren !
          und drittens
          Soll man jemanden ernst nehmen der einen appel ins internet stellt, der nur aus lügen, halbwarheiten und hetze besteht ?

          4+
        • Bauer Willi sagt

          Liebe Frau Heitmann
          mir war schon klar, dass Sie die Einladung auf meinen Hof ablehnen würden. Denn dann müssten Sie sich ja fachlich mit mir auseinandersetzen und eventuell Ihre Vorurteile gegenüber der „Massentierhaltung“ revidieren. Eventuell würde Ihr Weltbild auch einige Risse bekommen, und das wollen Sie ja vermeiden. Dialog geht halt nur, wenn beide Seiten dazu bereit sind. Sie sind es ja nicht. Das muss und werde ich – mit Bedauern – akzeptieren.
          Bauer Willi

          11+
          • birgit heitmann sagt

            Vorurteile über andere Menschen sind meistens falsch, weil sie nur ein Bild der eigenen Gedanken und Gefühle und Wünsche wiederspiegeln. Und es gibt überall Leute, die sich gerne an der Hetze beteiligen, weil sie ebenfalls negative falsche Vorurteile haben. So ist es auch in diesem Forum.

            1+
            • bauerhans sagt

              „Vorurteile über LANDWIRTSCHAFT sind meistens falsch, weil sie nur ein Bild der eigenen Gedanken und Gefühle und Wünsche wiederspiegeln……“

              ich hab zitiert und etwas abgewandelt

              4+
            • Sandra Harms sagt

              Da geb ich dir zu 100% recht bauerhans !

              0
            • Bauer Willi sagt

              Liebe Frau Heitmann,
              warum weichen Sie mir aus? Ich habe geschrieben, dass Sie nach einem Besuch auf meinem Hof „eventuell Ihre Vorurteile gegenüber der Massentierhaltung revidieren“. Was ist daran Hetze? Oder ist es so, dass wir uns Ihrer Meinung nur anschließen müssen und alles ist in Ordnung?
              Bauer Willi

              1+
            • birgit heitmann sagt

              Ich kenne Sie und Ihren Hof nicht und maße mir kein Urteil darüber an. Ebensowenig kennen Sie mich. Ich kläre allgemein über Massentierhaltung auf und fordere Menschen dazu auf, sich nicht als Konsument daran zu beteiligen. Damit wäre Bauern wie Ihnen sogar sehr geholfen. Wieso Sie das nicht kapieren, ist mir ein Rätsel. Wer wenig Geld hat – so wie ich – kann sich durchaus gesund ernähren. Die Leute leiden ja nicht an zu wenig Essen, sondern an zuviel und an ungesundem Essen und sind in der Mehrzahl zu dick. Wird Zeit, daß Sie aufhören mit der blöden Hetzerei und der Anstiftung dazu. Wir alle sollten unser Gehirn vernünftig gebrauchen und überlegen, was wir tun können. Jeder Mensch hat als Konsument die Möglichkeit, das Richtige zu unterstützen und das Falsche sein zu lassen. Genau dazu fordere ich mit meiner Aufklärung auf. Denn es gibt immer noch Menschen, die nicht Bescheid wissen, sondern unüberlegt dem Trend/der Werbung/den Billigpreisaen hinterherlaufen.

              1+
            • Sandra Harms sagt

              Wenn sie aufklären wollen, dann tun sie es richtig, und verbreiten bitte keine lügen ! gehen sie zu bauer willi, lernen sie ihn kennen, tauschen sie sich aus! aber bitte erzählen sie nicht weiter das dass was sie denken richtig sei, denn was sie sagen stimmt einfach nicht !

              0
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Frau heitmann,

          gestern waren wir zum Mittagessen eingeladen, Ente gab es, wie die ihr Leben verbracht hat, wurde nicht gesagt, aber das Fleisch war sehr gut.
          Die anwesende Schwester des Gastgebers, in Berlin wohnend meinte, sie esse kein Fleisch von Tieren die gequält wurden.
          Ich fragte sie, ob sie einmal in einem Stall war und die Tierhaltung angesehen hat, um diese Aussage treffen zu können. Nein, sie hat noch nie einen Stall von innen gesehen.

          Und nun zur der „Massentierhaltung“:

          Sie haben schon recht, der Verbraucher und nur der Verbraucher bestimmt, was in der Ladentheke zum Verkauf liegt und das ist meistens das billige Fleisch.

          Seitens der Landwirtschaft hat man das geliefert, was der Markt verlangt.

          Die sogenannte von manchen geforderte Agrarwende würde nicht den kleinen Betrieben helfen, sondern würde auch das das Ende bedeuten.
          Wird in Deutschland die Landwirtschaft mit Zwang ökologisiert, wird das Ausland Fleisch zu billigsten Preisen liefern. Der Verbraucher greifen dann auch gern zu.

          Viehställe USA
          zb.
          Feedlot in Idaho, über 100 000 Tiere

          43.0416038,-116.0836415 in Google Earth eingeben.

          oder https://www.youtube.com/watch?v=KMzE6EqUygk

          So sehen dann die Ställe aus, die unsere Lebensmittel liefern

          3+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Frau heitmann.
          dann klären sie die Verbraucher auch über den Traum eines BIO-Bauern auf.

          0
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Merkwürdig ist, dass ein „Fachmann“ Kritik an einem Video übt und sich mit einem Satz Kritik begnügt.

              Wenn man sich als Fachmann betittelt, dann könnte man erwarten, dass er die fachlichen Fehler hier darlegt.

              0
            • bauerhans sagt

              Ehemaliger Landwirt,im video wird ein bauer mit 1000ha vorgestellt,der wohl vor jahren ungewollt zum biobauern geworden war,wei er einen insolvenz-betrieb übernommen hatte,der aber als biobetrieb weiter geführt werden musste.
              der betrieb hatte in 2014 eine summe fördergelder bekommen,die meine kühnsten vorstellungen übertreffen.
              im video wird auch gezeigt,wo das geld investiert wurde.
              sich dann hinzustellen und über schlechte preise für biogetreide zu jammern ist merkwürdig.
              der betrieb hätte beizeiten einen verwalter einstellen sollen.

              0
    • Sandra Harms sagt

      Frau heitmann
      Ihr Appel , sorry tut mir leid, aber soviele lügen auf einem haufen hab ich selten gesehen.
      1. Wasser kann nicht verbraucht werden ! es bleibt immer in einem kreislauf, das lernt meine 8 jahrige nichte grad in der schule…
      2. geht der fleischkonsum seit jahren in deutschland zurück. lesen sie mal statistiken bevor sie solche märchen erzählen
      3. Tiere leben eingequetsch in engen dunkelen ställen und würde nur so schreien vor schmerzen… Nie hatten tiere so viel platz wie heute, nie ging es tieren in deutschen ställen besser wie wie heute. ich war eben grad sogar mal ans fenster um zu horchen ob meine rinder oder die meines nachbarn schreien würden, komisch draussen absolute ruhe, oder bin ich mit ende 20 etwa taub?
      4. die industrie produziert lieber breitere möbel…. also den zusammenhang bzw eine zusammenarbeit von lebensmittelindustrie und möbelindustrie müssen sie echt mal erklären und aufdecken! träumerei,weiter nichts
      5. Fleisch ist schädlich für den mensch in der ernährung ? na wer hat ihnen den den bären aufgebunden? aus welchem grund ist der verdauungsapperat des menschen denn vergleichbar mit zb dem einer katze oder eines hundes und hat nur sehr wenig gemeinsam mit dem eines pferdes oder einer kuh? Fleisch ist die natürliche quelle vom vitamin b12 welches es sonst nur künstlich gibt. über jahrtausende war der mensch jäger und sammler… und nu auf einmal kommen sie und erzählen einem, fleisch sei ungesund?? welch ein nonsens….
      6. schaut euch im internet um…. ja macht das ! zb beim deutschen tierschutzbüro, die haben tolle qualvideos aus ställen…. ups, die mussten sie ja löschen nachdem ein gericht vestgestellt hat das es inszeniert wurde… dann doch lieber bei ,Frag den landwirt oder Stallbesuch.de
      schlimm ist nur, das es menschen gib, die einen begrenzten horizont haben, beeinflussbar oder leichgläubig sind, und solche lügen dann glauben und weiter verbreiten !

      6+
    • Palla sagt

      Unfassbar!

      Frau Heitmann, ihr Statement glüht vor Hass!
      Und das an Weihnachten, dem Fest der Liebe!

      Gönnen Sie Sich noch ein Glas Rotwein und treten Sie ein in einen Dialog mit uns!

      4+
    • Alois Wohlfahrt sagt

      Hallo Frau Heitmann, Sie sind sicher nicht von Hass geleitet, aber doch von sehr starken Gefühlen. Ich habe mir nun heute ihren empfohlenen Appel auf der Internetseite der UWG-Aachen durchgelesen. Dort stellen Sie eine Vielzahl von Behauptungen auf (ohne Quellen oder Beweise), die Sie dann auch sofort werten, z.B. Tierquäler usw. Sie wenden Ihre eigenen menschlichen Gefühle an um zu urteilen. Sie versuchen Wahrheit zu fühlen. Als ihre Argumente nehme ich „Moralwerte“ wahr. Sie stellen sich damit über die Dinge und rechtfertigen damit ihr hartes Urteil.
      Was würden Sie von einem Richter halten, der zu einem Angeklagten sagt: „ich habe das Gefühl, dass sie schuldig sind!“ Auf ein Beweisverfahren wird verzichtet. Auf Nachfragen kann der Richter zwar keine faktischen Aussagen oder Beweise nennen. Aber er urteilt, weil er sagt, die Zukunft der Menschheit (oder andere hohen Werte) hänge davon ab und er müsse etwas dagegen tun.
      Ich unterstelle ihnen keine bösen Absichten. Sie meinen es sicher gut. Aber wissen Sie was das Gegenteil von Gut ist? Gut gemeint!
      Denken Sie doch bitte darüber nach, wohin es führt, wenn Sie derartige „gefühlte Wahrheiten“ verbreiten. Vielleicht wäre es das Beste, sie kaufen oder pachten 1 ha Land, und dann ernähren sie sich davon. Lehnen sie doch gerne jedes industrielle Produkt ab, das von einem bösen Konzern kommt. Nutzen Sie bitte auch keine Technik. Machen Sie das bitte mindestens ein Jahr. Sie werden viel dabei erfahren.
      Herzliche Grüße aus dem Allgäu
      Alois

      5+
    • Sandra Schobel sagt

      Guten Morgen Frau Heitmann,

      schön, dass Sie sich die Zeit nehmen, hier ihre Meinung zu äussern. Ich hätte gerne geschrieben, „hier an der Diskussion teilzunehmen“, aber leider tun Sie das nicht.
      Haben Sie in Ihrer politischen Laufbahn nicht gelernt, zu debattieren und zu diskutieren? Haben Sie nicht gelernt, wie ein sachlicher Meinungsaustausch funktioniert?
      Sie stolpern hier rein, verbreiten Ihre Meinung als alleinige Wahrheit und sind nicht bereit, sich die Gegenseite anzuhören oder fachliche Argumente anzubringen. „Das ist so, weil ich das sage“. Kommen Sie damit im echten Leben auch weiter?
      Im Gegenteil, wenn von der Gegenseite sachlich argumentiert wird, kommt von Ihnen der Vorwurf der Hetze. Fragen Sie sich nicht, wie Hetze definiert ist? -> https://de.wikipedia.org/wiki/Hetze
      Sie scheinen Ihr „Wissen“ von Seiten wie PeTa, Albert-Schweitzer-Stiftung und BUND zu beziehen, denn genau dort findet man die „Argumente“, welche Sie hier anbringen.
      Warum sind Sie nicht bereit, sich unabhängig zu informieren? Bei der Zugehörigkeit zu der Partei könnte man sowas ja annehmen, immerhin trägt sie die Unabhängigkeit im Namen.
      Warum schlagen Sie das Angebot aus, sich selbst schlau zu machen und einen landwirtschaftlichen Betrieb zu besuchen? Haben Sie Angst davor, dass Ihr Weltbild einen Knick bekommen könnte, weil es den Tieren gut geht und sie nicht dauerhaft festgebunden am Antibiotikatropf hängen? Wieso bezeichnen Sie es als Hetze, wenn man Sie auf einen Betrieb einlädt?

      Ich bin, ehrlich gesagt, mal wieder sehr enttäuscht von der Ignoranz, die in manchen Bevölkerungsschichten herrscht. Aber das scheint sich – leider – zu einem typischen Phänomen der heutigen Zeit zu entwickeln. Ich habe keine Ahnung, schreie aber trotzdem ganz laut dagegen.

      2+
      • birgit heitmann sagt

        Ist es Dummheit oder Ablenkung vom eigenen Tun, warum meine Kommentare nicht verstanden werden? Mit keinem Wort schrieb ich über den Hof von Bauer Willi, sondern beschrieb Hintergründe der heutigen Billigpreis-Misere, woran jeder Konsument mit Schuld ist. Das gedankenlose Mitmachen der gleichgültigen Billigpreis-Konsumenten treibt Bauern in den Ruin. Zählen Sandra Schobel und Harms auch dazu, fühlen sich ertappt und wollen mit ihrer Hetze davon ablenken? Wieso lädt Bauer Willi keine Politiker in seinen Hof ein? Das wäre doch konstruktiver. Denn ich bin nur eine Kleinrentnerin, die lediglich hilft bei der Aufklärung über das heutige Übel, damit immer mehr Menschen sich als verantwortungsbewußte Konsumenten begreifen. Denn wir alle haben mit unserem Portemoney die Möglichkeit, das Gute zu fördern und das Schlechte zu verringern. Seitdem ich vor 45 Jahren zum ersten Mal einen Bericht über Tiertransporte las, beteilige ich mich nicht mehr als Billigfleisch-Konsument an diesem miesen Geschäft. Und seitdem ich weiß, daß Kühe wegen Billig-Milchprodukten leiden müssen, verzichte ich auch darauf. Einem Bauern kann ich nur helfen, wenn ich Bioware bei ihm kaufe, und das tu ich auch. Ich lebe sehr sparsam und ernähre mich gesund von Vollwertnahrung (ohne Zusätze wie Zucker, Fett, Chemie, Zusatzstoffen). Macht das doch auch! Helft den Bauern! Kauft keine Billigprodukte! Mit dummer inhaltsleerer Hetze wird nichts Vernünftiges erreicht, sondern nur ein Sammelbecken gleichgesinnter Hirne ohne Substanz geschaffen!

        1+
        • Sandra Schobel sagt

          Hallo Frau Heitmann,
          ich befürchte, dass Sie mit Ihren Anschuldigungen hier falsch sind. Wenn man sich auf Bauer Willis Seite rumtreibt, ist man auch bereit, sich mit Lebensmittelerzeugung und Landwirtschaft auseinanderzusetzen.
          Ich gehe davon aus, dass so ziemlich jeder hier mit Ihnen die Meinung teilt, dass Lebensmittel zu günstig sind. Der Landwirt muss davon ein „normales“ Leben führen können.

          Können Sie mir bitte einmal aufzeigen, wo ich gehetzt haben soll? Vielleicht bekomme ich das ja aufgrund meines Fleischkonsums nicht mehr mit?
          Ich kann Sie allerdings beruhigen, ich bin kein Landwirt, ich bin eigentlich genau das, was Ihre Zielgruppe sein dürfte: Verheiratet, keine Kinder, doppeltes Einkommen, also durchaus in der Lage, mehr Geld für Lebensmittel auszugeben.
          Was ich auch machen würde, wenn ich es denn könnte ausser 20km zu einem Direktvermarkter zu fahren. Das kommt vor, ist aber nicht die Regel.
          Sie sollten lieber versuchen, die Lebensmittelkonzerne zu überzeugen, dass die Produzenten von Lebensmittel angemessen entlohnt werden. Solange Edeka dagegen ist, den Anteil für’s Tierwohl von 4cent/kg auf 6cent/kg zu erhöhen, ist jede weitere Diskussion überflüssig.

          3+
          • birgit heitmann sagt

            Immer noch werde ich mißverstanden:
            Wir alle können nur als Konsument Einfluß nehmen, indem wir uns nicht an der Billigpreisschraube beteiligen. Dafür fahre ich gewohnheitsmäßig seit 60 Jahren ausschließlich mit Fahrrad (also ohne Autoabgase) und radele auch gerne durch die frische Luft bis zum nächsten Bauernhof. Jeder sollte sich umweltverträglich verhalten. Schlechte Gewohnheiten kann man ändern. Jeder Mensch mit Internetanschluß kann sich in Mailinglisten für Petitionen eintragen lassen und damit Politiker in die Pflicht nehmen. Jeder kann hinzulernen bis zum letzten Lebenstag.

            1+
            • Sandra Harms sagt

              ein gutes Stichwort Frau heitmann
              „jeder kann hinzulernen bis zum letzten lebenstag.“

              auch sie liebe frau heitmann können dazu lernen ! aber so wie sie sich hier geben wollen sie das garnicht…

              0
        • Sandra Harms sagt

          Frau heitmann, kennen sie das sprichwort, „wie man in den wald hinein ruft, so ruft es auch wider heraus.“ ?
          wundert es sie, wenn sie mit ihren äusserungen hier, gegenwind bekommen?
          Fals es sie interessiert, bauer willi steht mit diversen politikern ua. ministern in permanentem kontakt. er hat sie eingeladen um ihnen zu zeigen das viele dinge sie zu unrecht behaupten nicht so sind wie sie immer wider sagen !
          es ist gar keine frage, das der verbraucher mit seinem verhalten billigste produkte zu kaufen jede menge falsch macht, dagegen sagt auch überhaupt keiner etwas, wenn sie das hier sagen .
          es regen sich aber zu recht sämmtliche hier anwesenden landwirte auf, wenn sie hier ihre parolen über angebliche massentierhaltung und tierquälereien zum besten geben. denn vieles was sie hier von sich geben stimmt einfach nicht, und genau dort wollte bauer willi eine brücke bauen und ihnen genau das gegenteil von dem, was sie hier von sich geben zum thema tierhaltung, zeigen, ihnen informationen aus erster hand geben…
          ich will auch überhaupt nicht bestreiten, das es in der vergangenheit die aller schlimmsten verfehlungen gegeben hat seitens der landwirte, aber es ist so, und das werden sie nicht abstreiten können, das die medien lieber über tote und gequälte tiere berichten als über die tiere denen es wirklich sehr gut geht. über das thema einseitige bericht erstattung wurde auch hier in den letzten monaten heiß diskutiert.
          frau heitmann, es ist grundsätzlich gut sich für etwas einzusetzen! aber das was sie aufklärung nennen, das ist aus unserer sicht stimmungmache, denn vieles was sie von sich geben stimmt einfach nicht, oder so nehm ich es an, stammt von organisationen wie zb peta, denn vieles was diese leute sagen deckt sich mit dem was sie sagen. frau heitmann, ich bitte sie, sich ordentlich zu informieren, zb bei bauer willi.
          und wenn ihnen der weg zu weit ist als kleinrentnerin aufs land zufahren,oder zu beschwerlich, auch dann, können sie von vielen hier informationen aus aller erster hand bekommen die den tatsachen entsprechen.

          0
        • Bauer Willi sagt

          Liebe Frau Heitmann
          soll ich Ihnen aufzählen, mit welchen Politikern ich mich schon wie oft unterhalten habe? Soll ich Ihnen aufzählen, mit welchen Umweltverbänden ich Interviews geführt habe? Soll ich mich damit brüsten, dass ich dem Vorstandsvorsitzenden von REWE vor versammelter Mannschaft die Leviten gelesen habe? Haben Sie das Interview mit Felix zu Löwenstein gelesen, den ich persönlich sehr schätze? Ich empfinde Ihren Satz von „dummer inhaltsloser Hetze“ als eine persönliche Beleidigung. Und jetzt kommen Sie mir nicht damit, dass Sie ja wieder falsch verstanden worden sind. Überlegen Sie vorher, was Sie von sich geben.

          Und ja: Sie sind großartig! Sie fahren mit dem Rad! Sie kaufen nicht billig ein! Sie helfen den Bauern! Sie ernähren sich gesund! Großartig! Toll! Sie sind einer der wenigen guten Menschen auf dieser Welt! Gratulation!
          Bauer Willi

          1+
          • birgit heitmann sagt

            Sie haben es immer noch nicht verstanden:
            Meine Schreiben und mein Appell richtet sich an die Verbraucher, also an alle Konsumenten, alle Menschen, die mit Ihren Einkäufen den maßgeblichen Einfluß auf die Wirtschaft haben. Darum ist Aufklärung über über Zusammenhänge und Hintergründe unserer Wirtschaft so wichtig. Denn Verlierer sind wir letztlich alle, wenn sich das System nicht ändert. Die meisten Politiker kümmern sich ja leider nur um Stimmenfang und um ihren eigenen viel zu hoch bezahlten Posten. Und die meisten sogenannten „Normalbürger“ sind in der Mehrzahl nicht klug, sondern machen gedankenlos alles mit, was durch raffinierte verlogene Werbung ihnen vorgegaukelt wird. Genau diese Normalbürger müssen besser aufgeklärt und aufgerüttelt werden, damit sie mit Ihrem Portemoney nicht Konzerne unterstützen, sondern Einzelhändler und Bauern. Keine Ahnung, warum Sie sich über mich ärgern, weil ich weder Ihnen noch anderen Menschen und Tieren Unrecht tu. Wenn jeder sich so verhalten würde wie ich und für das Gute kämpfen würde, gäbe es eine bessere Welt. Es gäbe keine Massentierhaltung mit Bodenvernichtung, keine Armut, keinen Hunger usw… Jeder sollte sein Schärflein dazu beitragen, damit die Welt eine bessere wird, jeder nach seinen eigenen Möglichkeiten, jeder Konsument mit seinem Portomoney. Daß ich und die Organisationen, die in meinem Appell genannt sind, in diesem Forum als Lügner betitelt wurden, ist wirklich inhaltsleerer Schwachsinn. Eigene Vorurteile/Meinungen sollte man immer erst hinterfragen und sich vergewissern, ob man durch seine eigene Gefühlslage und Wahrnehmung sich selbst getäuscht hat. Denn genau das ist hier einigen Leuten passiert.

            2+
            • Sandra Harms sagt

              Ne Frau heitmann, hier haben eine menge leute mehr ahnung wie ihnen recht ist !
              Von 3 schweinen 5 hühnern und 2 kühen kann keiner leben und eine familie ernähren ! so einfach ist das !
              und da brauchen sie mit ihren gefühlen nicht kommen, denn von ihren gefühlen können wir keine familie ernähren.
              beantworten sie mir doch bitte mal folgende fragen punkt für punkt!
              1. ab wieviel tieren spricht man von massentierhatung
              2. hat jeder landwirt lust tiere zu halten
              3. Darf ein landwirt selbst entscheiden was und wie er es tut
              4. Warum finden landwirte mit tieren so schlecht einen partner
              5. Warum zerbrechen so viele landwirtschaftliche ehen auf betrieben mit kühen
              6. Warum werden kinder von landwirten in der schule oftmals wegen ihren eltern gemobbt
              7. Warum müssen landwirte mindestens 4 jahre lang ihren beruf lernen und sich permanent weiterbilden und andere berufe teilweise nur 2 jahre und dann nie wider eine weiterbildung.
              8. Warum entscheiden sich so viele jugentliche aus der landwirtschaft einen anderen beruf zu ergreifen
              9. warum bleiben kinder und jugentliche aus der landwirtschaft lieber unter sich
              10. Mit welcher begründung, darf ein landwirt, eine firma, ein konzern nicht wachsen
              auf die antworten bin ich mal gespannt….. fals ich sie bekomme.

              0
  11. Hannes Tschurtschenthaler sagt

    Hallo Bauer Willi,
    ich weiß, dass Sie schon mehrfach in Südtirol waren ich kann mir auch denken Sie wissen die Zahlen unserer Landwirtschaft (durchschnittliche Betriebsgröße, der Viehaltenden Betriebe). Aber um das geht’s nicht in der heutigen Zeit Bauer zu sein ist nicht einfach ich weiß das, aber zu erst müssen wir hinter uns selbst, hinter unseren Produkten stehen und dann kann uns der Konsument auch besser verstehen. Die Produkte die wir produzieren werden sowieso zu billig Verkauft wenn man nur das Beispiel Cola -Milch kennt. Es ist schwierig in der heutigen Zeit über Wasser zu bleiben bei uns in Südtirol und auch in anderen Gegenden, auch bei uns ist es schwierig trotz des hohen Auszahlungspreis, durch die klein strukturierte Landwirtschaft sind die Produktionskosten viel zu hoch.
    Ich selbst kann den Betrieb auch gut verstehen, dass er die Milchwirtschatft auflassen musste und kann es auch nicht beurteilen da ich die Situation nicht kenne.
    Aber mir gings nicht um das, sonder wir dürfen die Arbeit die wir machen nicht als MUSS sehen sodern als DÜRFEN.

    0
  12. Hannes Tschurtschenthaler sagt

    Hallo,
    ich lebe und arbeite selbst auf einem Bauernhof in Südtiroler, bin angehender Hofübernehmer. Mir und meinen Geschwistern wurde schon als Kind die Freude zu Landwirtschaft beigebracht unsere Eltern standen damals zu der Landwirtschaft und stehen es heute noch. Wir haben einen kleinen Milchviehbetrieb und bewirtschaften steile Hänge. Doch jeden Handgriff den wir, ich mache mache ich mit Freude, deshalb muss ich sagen stört mich das ,, müssen“ dieses in jenem beitrag steht sehr. Ich habe das bei mir zu Hause nie gehört, dass wir uns an den Feiertagen weigerten bzw. es ein muss war in den Stall zugehen die Tiere zu verpflegen. Nicht in den Urlaub zufahren ist eine rein organisatorische Sache.
    Für mich ist die Landwirtschaft, auf einem Hof zu leben, Feld und Tier zu pflegen, auch wenn viel Arbeit dahinter steckt, kein MUSS sondern ein DÜRFEN, ja für mich sogar eine Berufung.
    ICH BIN STOLZ BAUER ZU SEIN.
    Frohe Weihnachten und eine gutes Landwirtschaft Jahr mit Freude und Erfolg 2016

    3+
    • Bauer Willi sagt

      Lieber Hannes
      Ich kann Deine Einstellung verstehen, allerdings produziert ihr in Südtirol auch in einem anderen Umfeld und zu anderen Bedingungen. Ich war mehrfach in Südtirol, zuletzt auf der Agrialp. Ich weiß, dass bei euch der Milchpreis deutlich über 45 Cent liegt, bei konventioneller Wirtschaftsweise! Je nach Molkerei liegt der Preis hier bei um 26 Cent. Ich habe bei euch Bio-Eier im Supermarkt gesehen: 4 Stück für 2,80 €. Das ist in Deutschland kaum einer bereit zu zahlen.
      So bleibt vielen Landwirten kaum eine andere Chance, als sich aus der Milch zurückzuziehen. Den Schweinemästern geht es nicht viel anders: ein Kilo Schweinefleisch für 1,25 €. Ich habe im Villnösstal Wurst vom Geißlerrind gekauft: 1 Kilo für 35 €. Lecker, aber eben auch nicht gerade billig. Auch wir Bauern sind stolz, aber es muss sich halt auch irgendwie rechnen.
      Bauer Willi

      2+
      • Hannes Tschurtschenthaler sagt

        Ja es stimmt unterm Strich muss es sich rechnen. Ich selbst bin auch Metzger und kann es oft nicht verstehen wie für den Bauer noch etwas übrig bleiben kann. Es ist traurig, dass der Konsument mehr für Kleidung und anderes ausgibt als für gute Lebensmittel, lieber kippen sie sich ,,Müll“in den Kragen es ist traurig. Es ist auch immer traurig zu hören wenn Betriebe aufgelassen werden überhaupt wenn man die Zahlen vo Südtirol kennt.

        2+
        • Andreas Schmid sagt

          Es ist ein Unterschied von der Nahrung zur Kleidung, es sieht der Nachbar nicht in den Kochtopf, aber die neuen schicken Klamotten sieht er durchaus mit neidischen Blicken an. Ich denke hier liegt ein großes Problem.

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  13. Strukturwandel gibt es, solange es die Landwirtschaft gibt. Wachsen und weichen- die Evolution der Wirtschaft. Bleibt nur die Frage, ob die Marktmechanismen und die Marktmacht, die diese „Evolution“ beeinflusst, unter den Marktteilnehmern fair aufgeteilt ist…

    1+
  14. Andi Bur sagt

    Ich kann mich noch gut erinnern als ich die letzten Kühe morgens um 5 Uhr auf den LKW geladen habe. Nachdem der LKW weg war herrschte eine nicht gekannte Stille im Stall. Obwohl ich nie sonderlich an den Kühen ging (Aufgabe der Milchproduktion kurz nach Betriebsübernahme), war das ein sehr beklemmendes Gefühl.
    Der „tote“ Stall ist mittlerweile wieder zum Leben erwacht. Ich ziehe nun Kälber auf und produziere Fresser. Ich habe den Entscheid nie bereut. Wir haben Zeit gewonnen und können die Arbeit etwas flexibler einteilen.

    2+
  15. Tino Gerlach sagt

    Das Leben geht weiter und es werden andere Zeiten kommen.
    Wir bauen gerade einen neuen kleinen Milchviehstall,für die Zukunft!
    Die Einfachheit und Überschaubarkeit sind doch rein natürlich schon betrachtet kostengünstiger als hochtechnisierte Melk – und Stallgebäude.

    4+
  16. Bernd Range sagt

    Liebe Palla ,
    du hast mein vollstes Verständnis , wir haben unsere Kühe zum 1.7. verkauft und es tut immer noch weh. Meine frau betreut jetzt 90 Mutterkühe und ich gehe woanders arbeiten um das Einkommen der Familie zu sichern. Ich gebe eine große Mitschuld den Großbetrieben die sich nie um die Quote geschert haben und auch jetzt auf Teufel kommraus produzieren. Sie produzieren halt billiger, auch weil sie ganz andere Preise für Futtermittel bekommen. Ich hatte immer gedacht wir müssen vielleicht aufhören,da wir keine Melker mehr finden, aber falsch gedacht ,wir hatten jetzt ein junges Team und für die tut es mir Leid ,denn gehen sie in Großbetriebe werden sie nur verheitzt . Die Reaktionen waren wie die Kommentare sehr unterschiedlich . Die wußten wie hart wir gearbeitet hatten zeigten Verständnis und andere verbreiteten Gerüchte um was vom Kuchenabhaben zu können. Für mich ist eines Klar: es gehört genauso Mut dazu mit der Milch aufzuhören, wie weiter zu machen .Ich wünsche allen das beste, man darf nur nicht vergessen, Arbeit ist nicht alles, vergesst nicht zu Leben .

    1+
    • Alois Wohlfahrt sagt

      Bei aller Wehmut, dass es jetzt vorbei ist. Die bewusste Entscheidung aus der Milchproduktion auszusteigen, ist auch ein Anfang. Auch ich habe vor 20 Jahren diesen Schritt gemacht – und ich bereue ihn bis heute nicht. Wie Palla schon in ihrem ersten Artikel schrieb, ist es besser selbstbestimmt zu handeln, als so lange durchzuhalten, bis vielleicht sehr unangenehme Zwänge das Ruder übernehmen.
      Schuldzuweisungen in jeglicher Form halte ich für unangebracht. Wem ich die Schuld gebe, dem gebe ich die Macht über mich. Denn ich sage, nur wenn DU dein Verhalten änderst, geht es mir besser. Wer darauf wartet bis die anderen sich zum besseren ändern, der wartet meist vergeblich.
      Darum beglückwünsche ich Palla und Ihre Familie zu ihrer bewussten, eigenständigen Entscheidung. (Das ist keine Wertung pro oder contra Michviehhaltung). Ich wünsche Euch Freude und Kraft auf eurem neuen Weg.
      Alois

      5+
  17. Palla sagt

    Vielen Dank für die persönlichen Berichte und die vielen guten Wünsche!
    Mir gibt das Kraft!

    4+
  18. Folkert sagt

    An die ganzen Oberschlauen die hier versuchen zu analysieren wieso und warum man mit Milchvieh aufhört glaubt ihr den wirklich das wir nochmal eine Hochpreisphase bekommen? Sobald der Preis steigt wird gemolken was die Kühe hergeben und die Intervention wird auch wieder in den Markt gedrückt wie soll das auf Dauer funktionieren mit einem Produkt was man als Produzent nicht lagern kann??? Man ist doch hilflos ausgeliefert und alle verdienen auch bei diesen Milchpreisen Geld! Nur der Produzent nicht!

    4+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Das ist das was viele nicht verstehen wollen.

      Die Politik richtet sich nach dem Wähler, das heißt der Wähler muss mit billigen Lebensmitteln gefüttert werden.
      Was früher der Schnaps für den Patron war, ist heut das Auto und den Zweit, oder Dritturlaub. Dem Verbraucher wird von den Medien eingetrichtert, Subventionen werden Bauern bezahlt, dass es denen gut geht, Tatsache ist, den meisten Bauern wird ein Knochen ohne Fleischreste hingeworfen, dass er nicht verhungert, sondern weiterhin billige Lebensmittel erzeugt und die Landschaft pflegt.

      Haut das nicht hin, wird halt ein paar Millionen für Stallbauten locker gemacht, damit keine Unterversorgung entsteht. Die Politiker wissen genau, dass man nicht Mengen von Lebensmittel importieren kann, ohne dass der Preis ins unermessliche steigt.

      4+
  19. Mit läufts kalt den Buckel runter….
    Hab zwar kein Vieh , aber daran zu denken vielleicht irgendwann das Lebenswerk von Generationen , meinen geliebten Beruf aufgeben zu müssen ….
    Kaum ein Beruf heutzutage ist so sehr eine „Berufung“ wie unserer !
    Palla scheint trotzallem positiv in die Zukunft zu schauen!
    Ich wünsche euch viel Glück !

    8+
  20. Falkner A sagt

    Ich bin in der Landwirtschaft aufgewachsen und seit über 32 Jahre weg von Hof. Die Preise für Milch sind viel zu niedrig. Der Milchreis wie von den Bauern gefordert sollte nicht 40 sondern annähern 50 Cent sein. Auch die Preise für das Kalb, Kuh Bullen und Schweine sind viel zu niedrig. Was hat eine halbe Bier vor gut 30 Jahren gekostet und was kostet die Milch oder wie viel bekommt der Landwirt heute für Kalb Bullen und Schwein ? Die Preise haben sich teilweise verdreifacht aber der Landwirt bekommt weniger als vor 30 Jahren. Der Landwirt wird beschimpft wenn er mit einen großen neuen Traktor fährt aber der junge Bursche der kaum ausgelernt hat und fährt mit einen neuen oder fast neuen 200 PS Auto durch die Gegend da regt sich fast keiner auf. Ich vergönn den Landwirt ein gutes Einkommen genau so aber den fleißigen Arbeiter und Angestellten Polizei Krankenschwester usw. der alle Tage zur Arbeit geht. Die Politik hat keine einfachen Leute mehr im Parlament die auch dazu gehören würden(die Mischung macht es)und nicht nur lauter studierte Leute die meilenweit von der Realität weg sind. Oft braucht man in Deutschland schon einen Übersetzer oder das Internet weil man das geschriebene nicht mehr richtig ‚versteht‘ und wahrscheinlich auch die das Gesetz machen wissen oft nicht was sie tun.

    17+
    • birgit heitmann sagt

      Gut, daß Sie als (ehemaliger) Landwirt das Problem beschreiben. Denn die anderen Landwirte in diesem Forum hetzen sinnlos über eine völlig uninteressante Person. Dabei geht es doch darum, die Masse der Konsumenten aufzuklären. Nur so ist eine Veränderung möglich. Darum verteile überall meinen Appell gegen Massentierhaltungsanlagen von Konzernen (siehe Internet), die die normalen Bauernbetriebe kaputt machen, und ich verweise auf die Organisationen, die Aufklärung mit Videos und Text machen. Am 16.01.16 ist in Berlin eine große Demo. Auch Fachleute wie Sie sollten dort mitmachen. Es müssen möglichst viele Verbraucher erreicht werden, damit sie umdenken und verantwortungsbewußter handeln. Wir alle – jeder einzelne von uns hat als Konsumenten die Möglichkeit, das Gute zu unterstützen und das Schlecht zu unterlassen. Je mehr Leute die Petitionen unterschreiben, umso eher erreichen wir eine positive Veränderung. Von allein bewegen sich unsere trägen Politiker nicht. Jeder kann seiner Partei drohen, sie nicht mehr zu wählen, wenn sie sich nicht für unser Wohl, also auch für das Wohl von normalen Bauern einsetzt.

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      • Sandra Schobel sagt

        verstehe ich Sie richtig, Frau Heitmann, und „Massentierhaltung“ (Definition?) gibt es nur bei Konzernen?

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        • birgit heitmann sagt

          Ja, bei Lebensmittelkonzernen der Fleischproduktion! Schauen Sie sich die Videos im Internet an! Das arme Schlachtvieh wird mittlerweile zu tausenden eng gedrängt in Beton-Hochhäusern auf Spaltböden gezüchtet. Ich wundere mich, daß es noch Bauern gibt, die nicht Bescheid wissen über diese anwachsenden Großbetriebe. die mit riesigen Mengen von Fleischproduktion immer billigere Preise schaffen und damit jeden normalen Bauernbetrieb kaputt machen. Besser als Milch- und Fleischproduktion ist der Anbau von Gemüse, Getreide, Obst, aber bitte ohne Gifte zu versprühen. Denn Gift tötet die für unsere Ernährung so wichtigen Blütenbestäuber, die Bienen. Die jetzigen Lebensmittelkonzerne vernichten unser wertvolles Land. Wenn das Land, welches für Tiere und Tierfutter verbraucht wird, für unsere Lebenmittelanpflanungen benutzt würde, gäbe es keinen Hunger in der Welt.

          0
          • Sandra Harms sagt

            ja ja… die bösen konzerne…. die bösen landwirte… die böse agrarindustrie… kennen wir doch schon alles frau heitmann… suchen sie sich mal neue themen und vor allem argumente die standhalten

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            • birgit heitmann sagt

              Es gibt viele politisch aktuellen Themen, mit denen ich mich ebenfalls befasse und aktiv werde, uns sei es nur mit einer Unterschrift unter Petitionen. Das täglich wichtigste Thema bis ans Lebensende eines jeden Menschen ist seine Ernährung. Darum sollte sich jeder Mensch auch um die Herkunft seiner Lebensmittel kümmern und nicht jeden Dreck kaufen und fressen. Das Verbrechen der Tierquälerei in der Massentierhaltung rächt sich bereits jetzt: Es wird immer mehr Boden vernichtet und immer mehr Menschen werden krank. Alle Zusammenhänge beschreibe ich in meinem Appell auf der Webseite der UWG Aachen. Solange diese Zustände anhalten, solange werde ich darüber reden und schreiben. Hoffentlich begreifen immer mehr Menschen den Zusammenhang ihres eigenen Tuns mit den daraus entstehenden Umweltschäden. Wie Konsumenten können mit unserer Kaufentscheidung Einfluß nehmen und aufhören, die Tierquälerei der Massentierhaltung zu fördern.

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            • Andreas Schmid sagt

              @birgit heitmann Bei mir fressen Tiere, Menschen essen. Das ist ein Unterschied. So habe ich das aus der guten alten Zeit gelernt. Warum das bei anderen anders ist, ist mir schleierhaft.

              1+
            • Sandra Harms sagt

              frau heitmann
              hören sie doch bitte damit auf, ewig ihren blöden apell zu bewerben! das meiste was da drin steht, stimmt einfachn nicht ! bevor sie soetwas schreiben, sollten sie sich in zukunft erstmal dort informieren, worüber sie schreiben !!! Sie kennen einen einzigen landwirt… glauben sie , weil sie einen kennen, das der das maß aller dinge ist???

              0
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            „. Besser als Milch- und Fleischproduktion ist der Anbau von Gemüse, Getreide, Obst, aber bitte ohne Gifte zu versprühen. Denn Gift tötet die für unsere Ernährung so wichtigen Blütenbestäuber, die Bienen.“

            Ach Frau Heitman, Beim Warnsignal ISO 7010W016 steht dieses Zeichen:

            https://de.wikipedia.org/wiki/Warnzeichen#/media/File:ISO_7010_W016.svg

            Auf meinen Pflanzenschutzmittelpackungen ist so eine Warnung nicht vorhanden. Verwendet möglicherweise die Hausverwaltung solche Mittel?

            0
          • bauerhans sagt

            „immer mehr Menschen werden krank“

            das stimmt statistisch nicht,sondern menschen werden immer älter,bekommen dann allerdings alterskrankheiten
            z.b. demenz.

            1+
      • Alois Wohlfahrt sagt

        Also Frau Heitmann,
        in diesem Blog wird nicht gehetzt und das unterschwellige Unterstellungen unterlassen sie jetzt ab sofort bitte auch.
        Eigentlich müssten wir uns ja mögen, denn ich bin seit 22 Jahren Bio-Bauer. Aber ich mag es nicht, wenn pauschalierend auf allen Landwirten rumgeritten wird und mit Kampfbegriffen diffamiert wird. Wir wollen hier eine gute Gesprächs- und Diskussionskultur.
        Ich fordere Sie auf, ab sofort zu Behauptungen auch Belege, also Quellen anzufügen, die die Leser nachprüfen können.
        Kampfbegriffe wie „Tierqälerische Massenirgendwas etc.“ werde ich andernfalls einfach löschen.
        Ich bin absolut kein Freund von Löschen oder Sperren, aber es gibt Grenzen. Wenn Ihnen die Sache wichtig ist, dann bleiben sie bitte künftig bei der Sache. Aber unterlassen sie Pauschalierungen und Diffamierungen!
        Sonst werde ich hier meine Administrationsrechte nutzen müssen.
        Herzliche Grüße aus dem Oberallgäu
        Alois

        2+
        • birgit heitmann sagt

          Ist doch ganz einfach: Sie bedienen sich der Quellen, die ich angegeben habe und erfahren dann, was auf der Welt überall passiert und wieso ich mich hier mit meinem Appell melde. Benutzen auch Sie die Möglichkeit, Infos an möglichst viele Verbraucher weiterzugeben. Denn es sind die Verbraucher, die die Billigpreisschraube mitmachen und normale Bauernhöfe damit kaputt machen. Viele würden das nicht mitmachen, wenn sie die Hintergründe kennen. Die von mir genannten Organisationen haben Texte und Videos zum Thema. Hinzufügen möchte ich noch „Greenpeace“, die sehr gute Arbeit leistet. Es ist mir ein Rätsel, wieso ich dermaßen mißverstanden werde, obwohl ich „für“ Bauern bin, die auch gut mit Tieren umgehen.

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          • Sandra Harms sagt

            Frau heitmann
            nur das die quelle die sie angeben, absolut nicht seriös sind!
            die quellen die sie nennen, spielen mit den ängsten der menschen, diese quellen verbreiten falsche tatsachen, dichten dinge um wie sie es gerade brauchen
            suchen sie sich bitte quellen die die wahrheit sagen, und seriös sind .
            schauen sie zb mal bei :
            Stallbesuch.de
            Netzlandwirt
            euleev.de
            das sind quellen wo nur die warheit steht, wo alles ungeschönt und ohne persönliche idiologie benannt wird.

            und noch etwas frau heitmann, ich sag es jetzt zum dritten mal, niemand hier hat etwas dagegen, wenn sie dazu aufrufen beim bio bauern zu kaufen, niemand hier sagt etwas wenn sie aufrufen nicht die produkte von großen konzernen zu kaufen, und niemand sagt etwas dagegen wenn sie dazu aufrufen keine billigen lebenmittel zu kaufen. das finden wir alle gut hier !
            wir landwirte hier, regen uns aber darüber auf, wenn sie dinge verbreiten die sie bei zweifelhaften quellen erfahren haben, da gerade das was tierhaltung und düngung betrifft, so wie sie es sagen nicht zutrifft . wir vordern sie deshalb seit tagen auf sich ordentlich zu informieren, bei leuten die ahnung haben von dem was sie tun.

            0
            • Johann Meyer sagt

              Liebe Frau Harms, Sie baden also in den Quellen der Wahrheit, nur der Wahrheit. Das ist nicht souverän und fair, wie sie Andersdenkende behandeln speziell in diesem Fall. Das gilt auch für einige andere Kommentare in diesem Fall

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Werter Herr Mayer,
              gerne würde ich meine Meinung über Frau heitmann schreiben,
              ich fürchte jedoch, dass dies dem Alois missfällt.

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            • Sandra Harms sagt

              Johann Meyer
              es ist egal worin ich bade. jedenfalls kann ihnen das egal sein.
              wenn man eine meinung von etwas hat, ist das prizipiell eine gute sache. wenn diese aber nicht den tatsachen entspricht,oder auf halbwahrheiten beruht, ist das eher nicht so toll. und wenn man jemand auffordert, sich zu informieren, jemand einläd, damit der jenige sich selbst informieren kann, und diese person das dann ignoriert, ist das wohl aller unterste schublade.

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          • Bauer Willi sagt

            Liebe Frau Heitmann,
            Sie werden nicht mißverstanden, Sie werden überhaupt nicht verstanden. Sie diskutieren hier mit Landwirten, die zum Teil seit Jahrzehnten praktische Landwirtschaft betreiben und ihren Beruf gelernt haben. Diese Landwirte erklären Sie für dumm und unwissend, während Sie mit Verweisen auf externe Links argumentieren und sich im Besitz der Wahrheit glauben. Sie wollen nicht diskutieren, sondern allen, die nicht Ihrer Meinung sind, Ihre Meinung aufdrücken.
            Bauer Willi

            3+
        • birgit heitmann sagt

          Lieber Herr Wohlfahrt! Ihre Äußerungen „Landwirte diffamieren“ und „Kampfbegriffe“ kann ich nicht zuordnen. Persönlich kenne ich nur einen Bio-Bauern, bei dem ich gerne einkaufe. Es wundert mich, daß Sie so tun, als ob Sie keine Ahnung von der Tierquälerei in der Massentierhaltung und -schlachtung haben. Dabei weiß das jeder Interessierte. Und jeder kann sich darüber informieren.

          0
          • Andreas Schmid sagt

            „Tierquälerei in der Massentierhaltung und -schlachtung“ Das sind eindeutig Kampfbegriffe!!!!!!!!!

            1+
            • birgit heitmann sagt

              Tierquälerei in der Massentierhaltung sind sachliche Beschreibung von Tatsachen, wie sie weltweit existieren und dringend verändert werden müssen. Welchen Grund haben Sie, sich angegriffen zu fühlen und negativ zu reagieren? Wenn Sie alles richtig machen, dann haben seien Sie doch froh über die Veröffentlichungen von Mißständen. Denn nur durch Veröffentlichung und Diskussion über Mißstände kann sich etwas ändern und verbessern. Die Verbrauchermasse besteht leider zum großen Teil aus Menschen, die nicht nachdenken und nur auf den Preis schauen. Doch das darf nicht maßgebend sein für die Haltung von Tieren. Denn wer als Verbraucher weniger Geld ausgeben will, braucht z.B. keine Tierprodukte zu kaufen, oder einige andere überflüssigen Konsumgüter, zu denen die Werbung anregt. Hauptsache, man fördert als Konsument keine üblen Dinge. Auch die dümmsten Menschen müssen es eines Tages begreifen, weil wir unseren Planeten immer mehr vergiften und kaputt machen. Am schlimmsten ergeht es den Tieren, denn sie werden gnadenlos ausgebeutet und können sich nicht wehren.

              0
          • Sandra Harms sagt

            Frua heitmann
            wie oft sollen wir landwirte hier, die alle seit jahren diesen beruf ausüben, einige sogar einige jahrzehnte. denn noch sagen das es abgesehen von ausnahme fällen keine tierquälerei gibt in der landwirtschaft??? wann beginnen sie sich endlich einmal dort zu informieren woo man ihnen keine lügen und gestellten bilder auftischt!

            1+
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Sie wurden zur Besichtigung eines Bauernhofes eingeladen,
            sie weigern sich einen Bauernhof zu besichtigen,
            dennoch werfen sie den Tierhaltern vor, sie würden Tiere quälen.

            Woher nehmen sie die Frechheit, sich über einen Berufsstand so auszulassen von dessen Tätigkeit sie keine Ahnung haben?

            Ehemaliger Tierloser Landwirt.

            1+
          • Andreas Schmid sagt

            „Dabei weiß das jeder Interessierte. Und jeder kann sich darüber informieren.“
            Wen das wirklich interessiert, schaut sich verschiedene Arten von Tierhaltung persönlich bei Tageslicht an.
            Wen das wirklich interessiert, steht mit dem Landwirt im Stall.
            Wen das wirklich interessiert, macht sich ein Bild anhand der Realität.
            Wen das wirklich interessiert, redet mit den Landwirten.
            Wen das wirklich interessiert, nimmt an ihren Problemen und Erfolgen teil.
            Sie aber „glotzen“ ausschließlich nur diffamierende Videos.
            Sie aber kennen nur einen „Bio“landwirt.
            Ich kenne viele Landwirte persönlich und habe ihre Ställe selber ohne Videos von innen gesehen. Da bin ich besser informiert, als wenn ich sie nur auf Videos gesehen hätte. Denn Bilder können lügen. Auch geschriebenes stimmt nicht immer!

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            • birgit heitmann sagt

              Unser Wissen beziehen wir alle nicht nur aus dem, was wir – jeder einzelne von uns – selbst gesehen haben. Wenn das so wäre, brauchten wir keine Bücher, keine Film-Reportagen, keine Journalisten usw. Es wird Zeit für Sie und Ihr Weltbild, daß Sie nachdenken und hinterfragen, ehe Sie falsche und dumme Äußerungen machen. Schauen Sie mal über Ihren eigenen Tellerrand hinaus und informieren Sie sich sich über das, was leider überall in der Welt (außerhalb Ihres eigenen Hofes) alles passiert! Wir Menschen haben die Fähigkeit, bis zum letzten Lebenstag hinzu zu lernen. Wer vorher aufhört, bleibt dumm. Daher kommt das Sprichwort: „Wer nicht fragt, bleibt dumm“. Daß die schreckliche Massentierhaltung nicht nur Tierquälerei ist, sondern auch Armut und Hunger in der Welt und kaputte Böden verursacht, wissen informierte Menschen längst. Setzen Sie sich lieber ein für eine bessere Welt, anstatt Blödsinn im Zusammenhang mit meiner völlig uninteressanten Person zu schreiben!

              0
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Wer nicht fragt, bleibt dumm“.

              Wer die falschen fragt, wird auch nicht gescheiter.

              1+
            • birgit heitmann sagt

              Daß die Bauern hier mich als Feinbild benutzen und beschimpfen, finde ich amüsant. Umgekehrt brauche ich kein Feindbild und beschimpfe niemand. Ich finde dieses Verhalten lächerlich und kindisch und wiederhole nur meine Empfehlung, mal über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich zu informieren, wie es in der übrigen Welt zugeht. Es ist doch höchst merkwürdig, daß Sie sich darüber aufregen, daß ich Sie nicht besuche, anstatt über den Unsinn einer unnötigen und umständlichen, weiten, kostenpflichtigen Bahn- und Busreise nachzudenken. Statt Hetze zu betreiben, unterschreiben Sie lieber alle Petitionen gegen die Unkrautvernichter und alle anderen Umweltsünden und beteiligen Sie sich selbst als Konsument niemals an umweltschädlichen Produkten. Dazu gehört auch Fleisch.

              0
            • Sandra Harms sagt

              Frau heitmann,
              wenn ich das lese, „, brauchten wir keine Bücher, keine Film-Reportagen, keine Journalisten usw.“ fällt mir echt nichts mehr ein !
              ICH VORDERE SIE JETZT BESTIMMT ZUM 50. MAL AUF UNS MAL IN ZAHLEN ZU SAGEN AB WANN MAN VON MASSENTIERHALTUNG SPRICHT !!! ICH ERWARTE LANGSAM MAL EINE ANTWoRT VON IHNEN DARAUF !!! Genau wie ich ihnen vor 2 monaten 10 fragen gestellt habe, die SIE als Verbraucher und ganz normaler bürger beantworten sollten!
              Aber ich weis es jetzt schon, ich bekomme auf die frage von heute und auf die 2 monate alten fragen keine antworten von ihnen.
              alles was sie können ist, sich hinstellen und als mitläufer von fragwürdigen gruppierungen ( die ich alle ja schon mal hier beschrieben habe auf glaubwürdigkeit und können) standart parolen, lügen, verleumdungen, und halbwahrheiten verbreiten ! Mehr können sie nicht und mehr tun sie nicht ! das ist fakt !
              Sie kennen einen eizigen bauern, und wollen uns weißmachen das gerade dieser bauer, alles richtig macht, und das alle anderen genauso wirtschaften sollen??? das kann nicht ihr ernst sein !
              hier sind permanent 5 -8 landwirte mit teilweise mehreren jahrzehnten berufserfahrung, einige sogar aus dem bio bereich, die hier kommentieren und erklären, und da kommen sie und stellen uns alle wie deppen hin die keine ahnung haben von dem was sie tun ! so sieht das aus ! anstatt das sie hier die chance nutzen, sich bei fachleuten zu informieren, Die einladung von bauer Willi haben sie ja abgelehnt! , verweisen sie auf diverse gruppen, journalisten und sonst welche leute! wollen sie hier irgendjemand ernsthaft erzählen das gruppen wie der nabu oder journalisten ahnung haben von tierhaltung? wollen sie uns landwirten das allen ernstes erzählen???
              Keiner von uns landwirten würde auf die idee kommen und ihnen etwas aus ihrem beruf erzählen, keiner würde ihnen sagen wie glaßmalerei geht, wie man das macht, was man dazu benutz! keiner von uns würde es sich anmaßen, Sie als Facharbeiter in ihrem können schlecht zu machen und zu diffamieren, keiner von uns würde das tun ! Weil wir ahnung von landwirtschaft und tieren haben und eben nicht vom glasmalen!
              Oben schreibt eine sehr liebe kollegin, mit hoch emotionalen worten, wie sie den abschied von ihren kühen erlebt hat, und das sich ihr leben komplett geändert hat, und da kommen Sie daher und streuen noch gift in die offene wunde! Denken sie einmal darüber nach, wie sich die kollegin wohl fühlen muss, wenn sie für alle öffentlichkeit ihr innerstes hier preisgibt und sie mit ihren Dämlichen und erlogenen PAROLEN hier immer wider den gleichen mist von sich geben !!! denken sie mal nach, wie sich andere menschen durch ihr tun verletzt fühlen !!!
              da sie frau heitmann, ja nicht bereit sind, sich dort zu informieren wo man ihnen die wahrheit sagt und zeigt, da sie frau heitmann ja nicht bereit sind zu einem wirklichen dialog, werd ich mich jetzt ein zweites mal dafür einsetzen das man sie hier sperrt.
              Freundliche Grüße
              Sandra Harms

              3+
            • birgit heitmann sagt

              Liebe Frau Harms, so wenig, wie ich Sie und Ihre Freunde kenne und deshalb auch nichts über Sie schreibe, so wenig kennen Sie mich und mein Umfeld. Trotzdem bezichtigen Sie mich über ich weiß gar eigentlich gar nicht was. Fällt Ihnen gar nicht auf, daß hier ein Mißverständnis besteht? Ich berichte ganz neutral über die Misere der Massentierhaltung und der Vergiftung der Felder durch die Agrarwirtschaft/Lebensmittelindustrie und der Billigpreisschraube, weshalb dann die normalen Bauern in den Ruin getrieben werden. Und jeder Verbraucher sollte sich ganz bewußt nicht als Konsument daran beteiligen, sondern die Petitionen gegen diese Misere unterschreiben. Anstatt daß Sie das begreifen und froh darüber sind und mitmachen, schreiben Sie Unsinn über mich, obwohl ich als Person völlig uninteressant bin. Richten Sie Ihren Unmut doch an die zuständigen Politiker. Falls Sie Ihre Kühe einem Großbetrieb gaben, geht es denen dort wahrscheinlich gar nicht gut. Denn artgerechte Tierhaltung gibt es nicht in Riesen-Großbetrieben. Und Milch wird heutzutage mehr so wie zu meiner Jugend (ich bin jetzt 70 Jahre alt) gewonnen, indem man das Kälbchen bei der Mutte ließ und nur einen kleinen Teil Milch abzapfte. Nein, heute werden die Milchkühe ausgelaugt und sterben früh. Und die Kälbchen nimmt man der Mutter sofort weg, so daß die Mutter auch darunter leidet. Aber das interessiert die heutigen gleichgültigen Schnäppchenjäger nicht. Jeder jagt dem höchstmöglichen Gewinn nach. Der heutige Kapitalismus ist längst an seine Grenzen angekommen und bewirkt die Ausbeutung aller Ressourcen. Und die Schwächsten leiden zuerst und am schlimmsten: zuerst die Tiere, dann die Kinder, dann die Frauen usw. Die Armut nimmt immer mehr zu, weil einige wenige Raffgierige immer reicher werden wollen. Schauen Sie mal über Ihren eigenen Tellerrand hinaus und interessieren Sie sich mal für das, was in der Welt vor sich geht. Ich bin nur ein kleines Rädchen im Getriebe und muß mich damit begnügen, Aufklärung zu betreiben und achte darauf, mich als Konsument nicht an Ausbeutung von Tieren, Menschen usw. zu beteiligen. Wenn jeder das täte, sähe die Welt besser aus. Unsere Zukunft, also die Ernährung von immer mehr Menschen bedarf einer grundlegenden Veränderung. Darüber gibt es auch schon Berichte.

              0
            • Sandra Harms sagt

              Frau heitmann
              sie labern die ganze zeit von massentierhaltung, ohne zu sagen was das ist!!! da frage ich sie seit weihnachten nach einer zahl ab wo massentierhaltung beginnt! aber sie nennen keine zahl !!! auch das ist fakt !
              jetzt fangen sie an von verseuchten böden durch die agrarwirtschaft… wissen sie eigentlich was sie da für einen mist von sich geben?
              würde auf einem verseuchten boden etwas wachsen?? wohl kaum!
              wissen sie eigentlich was es kostet eine bodenprobe untersuchen zu lassen? wohl kaum, wissen sie wieviele bodenproben wir untersuchen lassen müssen?? wohl kaum, wissen sie, was passiert wenn an so einer bodenprobe irgendetwas nicht in ordnung ist?? auch das wissen sie nicht!
              Sie berichten hier ganz neutral??? soll ich jetzt lachen? sie dreschen auf alle die nutztiere halten die ganze zeit verbal ein ! so sieht das aus !
              “ Denn artgerechte Tierhaltung gibt es nicht in Riesen-Großbetrieben. Und Milch wird heutzutage mehr so wie zu meiner Jugend (ich bin jetzt 70 Jahre alt) gewonnen, indem man das Kälbchen bei der Mutte ließ und nur einen kleinen Teil Milch abzapfte.“
              allein schon diese aussage von ihnen… da kann man nur mit dem kopf schütteln!
              wo leben denn die kühe noch mit einer kette um den hals? auf den kleinen betrieben! auch das ist fakt !
              wo haben die kühe große und geräumige laufställe, wo sie fressen,liegen und zum melken gehen können wann sie wollen? wo? auf den großen betrieben !!! Haben sie überhaupt eine ahnung davon, welche auflagen man erfüllen muss, wenn man einen neuen stall bauen will, der so weit wie möglich den bedürfnissen der tiere entspricht? wissen sie wie teuer ein stall nach modernsten erkenntnissen und modernsten tierschutzanforderungen ist? auch das wissen sie nicht !
              und genauso wenig wissen sie, das ein kleiner landwirt sich einen solchen stall nicht leisten kann, auch wenn er es gerne möchte !
              und das man füher kälber bei ihren mütter lies und nur einen teil der milch gemolken hat, ist einfach nur glatter unsinn ! soetwas hat es zu keiner zeit gegeben! auch das ist fakt !
              zum thema tellerrand, ich weis, das ich, was die themem rund um die landwirtschaft angeht, definitiv mehr ahnung habe als sie jemals haben werden!
              Was sie aufklärung nennen, nenne ich : “ Verläumdung, Geschäftschädigung, Verbreiten falscher tatsachen und lügen, Verbreiten von fehlinformationen.“
              Frau heitmann,
              es haben ihnen hier mehrer landwirte angeboten sich zu informieren, sie wurden eingeladen usw usw…. was glauben sie warum wir das machen? um ihnen ihre zeit zu stehlen? um ihnen etwas böses zu wollen??? nein ! wir haben sie aufgefordert sich bei uns zu informieren, mit eigenen augen zu sehen, wie es wirklich ist, und nicht wie im fernsehen und in gestellten videos. aber all das ignoriren sie !
              Ich frage sie jetzt einfach mal, wem glauben sie? einem journalisten oder einem landwirt???

              1+
            • Sandra Harms sagt

              Hier frau heitmann
              das schauen sie sich mal an ! Sehen so gequälte tiere aus?

              0
            • Sandra Harms sagt

              Frau heitmann,
              „Es ist doch höchst merkwürdig, daß Sie sich darüber aufregen, daß ich Sie nicht besuche, “
              ich sage ihnen auch warum ! Sie sitzen lieber im warmen Sessel, und beschimpfen uns hard abeitende landwirte, sie schimpfen das wir unsere tiere quälen, sie schimpfen das wir unsere böden verseuchen usw usw usw
              aber das sie ihren ARSCH hochbekommen und sich selbst ein bild machen, wenn man sie schon einläd sich zu informieren, DAS IST ZU VIEL VERLANGT !
              Sie sitzen lieber im warmen Sessel, und schauen sich dinge an, die einfach nicht den tatsachen entsprechen ! und dann glauben sie das auch noch, und verbreiten das ! wissen sie eigentlich, wie uns landwirten, diese ganzen falschen behauptungen und vorurteile schaden?? Wissen sie welche bild man von uns hat? das wissen sie nicht, sie wissen auch nicht, wie es ist, jeder gelegenheit mit diesen themen konfrontiert zu werden, egal wo, ob auf einen volksfest, einer party, einem geburtstag immer und überall bekommt man diese dinge zu hören… den meisten von uns ist es mittlerweile schon vergangen noch zu festen, oder sogar in die kirche zu gehn….. Frau heitmann, es reicht einfach mit diesen ewigen vorhaltungen! und deshalb rege ich mich über sie auf, weil sie es nicht für nötig halten sie dort zu informieren, wo es stattfindet. da schieben sie lieber eine unbequeme bahnfahrt als ausrede vor, nicht ihre warme stube verlassen zu müssen…. es ist einfach nur traurig, wie IGNORANT ein erwachsener Mensch mit 70 jahren sein kann…..

              1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ Frau Heitman
              “ Und Milch wird heutzutage mehr so wie zu meiner Jugend (ich bin jetzt 70 Jahre alt) gewonnen, indem man das Kälbchen bei der Mutte ließ und nur einen kleinen Teil Milch abzapfte. Nein, heute werden die Milchkühe ausgelaugt und sterben früh. Und die Kälbchen nimmt man der Mutter sofort weg, so daß die Mutter auch darunter leidet. Aber das interessiert die heutigen gleichgültigen Schnäppchenjäger nicht.“

              So ein Quatsch tut einem in der Seele weh.

              Nein, nicht ich bin täglich als Kind im Stall gewesen, sondern eine Frau Heitman und die meint es besser zu wissen.

              Die Kälbchen bekamen einige Tage die Biestmilch und anschließend wurde auf Milchaustauscher umgestellt. damals war die Milch noch etwas wert für die Städter.
              Unser Stall wurde 1947 gebaut, nach modernen Gesichtspunkten, die älteren Ställe waren dunkle Löcher die heut kein Bauer der Viechern zumuten würde.

              Dass damals die Kälbchen auch der Kuh weggenommen wurde interessierte keine Sau, weil der Städter froh war, dass sein Milchkännchen bei Tante Emma gefüllt wurde.

              Bemerkenswert ist die Reihenfolge der angeblich zu Leidenden:
              “ zuerst die Tiere, dann die Kinder, dann die Frauen usw.“

              Hoffentlich hilft ihnen Ihr Arzt, dass sie ihr Leiden ertragen können.

              0
            • birgit heitmann sagt

              Gibt es in diesem Forum auch Landwirte die auf geistig etwas höherem Niveau kommunizieren können? Einige sind sehr primitiv und leider auch dumm und ungezogen wie schlecht erzogene Kinder. Ich bin nun wahrlich nicht der Grund für den Mißstand in der Landwirtschaft, sondern ganz im Gegenteil. Der Ärger der Landwirte über Billigpreise, der sie in den Ruin treiben kann, ist verständlich. Auch darum schreibe und spreche ich über die Ursachen und fordere alle auf, als Konsumenten diese Billigpreisschraube nicht mitzumachen. Viele Menschen wissen das schon und handeln entsprechend.

              0
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ Birgit Heitmann

              MASSENTIERHALTUNG1

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            • birgit heitmann sagt

              Sehr merkwürdig, daß Sie als Landwirt das weltweite Übel der Massentierhaltung und seine Folgen nicht begreifen. Und wenn Sie alles richtig machen und sich persönlich nicht an diesem Übel beteiligen, dann freuen wir Verbraucher uns alle sehr. Über Veröffentlichungen müssen sich doch nur die ärgern, die bei ihren eigenen Untaten ertappt werden. Aber das sind Sie doch hoffentlich nicht. Ohne Gifte (z.B. Glyphosat und Bodenübersäuerung durch zuviel Gülle und ohne Abholzung der Regenwälder für unser Vieh usw.) würde die Welt nicht zerstört. Wird Zeit, daß Sie die Gesamtzusammenhänge begreifen und als Landwirt dagegen halten mit sauberen Methoden, also ohne Gifte und mit gutem Umgang mit Tieren. Die Preise sollen ruhig entsprechend teuer sein. Wem seine gesunde Ernährung wichtig ist, der kauft gute Qualität und verzichtet lieber auf andere weniger wichtige Dinge!!!!!

              1+
            • Andreas Schmid sagt

              „Richten Sie Ihren Unmut doch an die zuständigen Politiker.“ Das wollen wir machen! Wir meckern bei jedem zuständigen Politiker über die Tierschützer. Wir wollen sie dazu zwingen nur noch Tatsachen zu verbreiten. Wir wollen auch darauf hinwirken, das Spendengelder, die bei Tierschutzvereinen eingehen zu 80% an landwirtschaftliche Tierwohlinitativen abgegeben werden müssen.

              0
          • bauerhans sagt

            „Wird Zeit, daß Sie die Gesamtzusammenhänge begreifen…“

            würde mich freuen,wenn sie,frau heitmann,das beherzigen würden.

            0
  21. Ich weis wie das ist wir haben vor 9,5 Jahren mit den Kühen aufgehört . Bei der Marktlage heute kann ich jeden verstehen der die Segel streicht . Ich frag mich nur wer irgendwann unsere Gesellschaft ernähren will ……

    9+
  22. Heike Müller sagt

    Wachsen oder Weichen ist nichts, was sich der Bauernverband ausgedacht hat. Oder sonst irgendwer. Es ist ein ökonomisches Gesetz.
    Ich finde es gut, wenn Palla hier über neue Möglichkeiten und neue Wege berichtet. Es gibt immer einen Ausweg.
    Die großen Strukturen, die großen Betriebe haben gegenüber kleineren Familienbetrieben, so wie wir es auch sind, Vorteile. Diese liegen auch im sozialen Aspekt: geregelte Schichtarbeit, geregelte freie Tage und Urlaub.
    Wir sehen das an unseren Kindern, die niemals unsere Arbeitsbelastungen schultern wollten oder wollen und sich andere Berufe suchen.
    Das ist der Gang der Dinge…

    3+
  23. Ich muss sagen das sind ergreifende Worte die Du schreibst mein Mann und ich sind auch seit der Wende ein Familienbetrieb mit 60 Milchkühen und 80ha Land mein Mann hatte von kleinste mit Tieren zu tun hat in der LW gelernt und nach der Wende seinen Traum auf eigenen Beinen zu stehen verwirklicht wir haben mit Null angefangen und alles aus eigener Kraft geschaffen es gab harte Zeiten aber wir haben es geschafft auch wenn es schwer war…Die Entscheidung die ihr getroffen habt ist Eure aber ich finde es schlimm das immer und immer mehr kleine Familienbetriebe aufgeben müssen da es wie Du sagst der Milchpreis nicht hergibt unsre Kosten steigen sei es Futter Energie und Wasser wir müssen es hinnehmen aber der Milchpreis sinkt und genau darum kann ich Eure Entscheidung verstehen und ich denke die Entscheidung ist nicht leicht gefallen denn wer gibt schon gerne sein Lebenswerk auf…ich wünsche Euch trotzdem für die Zukunft alles Gute und ein schönes Weihnachtsfest….

    1+
  24. Vorweg: folgende Aussage bezieht sich nicht auf Palla!

    Es ist schon erstaunlich, daß ausgerechnet jene die grössten Krokodilstränen weinen, wenn ein Hof zumacht, die jahrelang blind dem Bauernverband hinterhergelaufen sind und meinten das dort vertretene „wachsen oder weichen“ trifft immer nur die anderen.

    Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern!
    https://www.facebook.com/WirHabenEsSatt/photos/a.118102521588843.18021.115311641867931/979933535405733

    1+
    • Gerhard Langreiter sagt

      Wachsen oder Weichen – ich krieg einen Schreikrampf! Das ist sowas von 1980 und sicher nicht Bauernverbandsmeinung du Gast

      6+
      • bauerhans sagt

        DOCH!!
        hier bei uns in OWL wird gewachsen „auf teufel komm raus“
        zu pachten,die aufgrund des geringen angebots,sehr hoch sind.

        0
      • DBV ist für TTIP und sieht Chancen in noch mehr Export beides runiniert kleinere bäuerliche Betriebe und das ist 2015 und nicht 1980
        [***Vom Moderator gelöscht***]
        [***Bitte keine persönlichen Beleidigungen***]

        Und jetzt darfst Du weiter jeden, der hier schreibt, daß er seinen Hof dicht gemacht hat, mit ein paar Tränchen in den Augen fragen „ja warum denn?“ Es nimmt Dir keiner ab.

        0
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Warum Krokodilstränen weinen?

      Diesen Schritt haben meine Eltern auf mein Anraten schon vor 40 Jahren gemacht.

      Wenn nicht dem Bauernverband, soll man denen blindlinks Vertrauen, die sich als Heilsbringer in der Bio-Schiene sehen. Übersteigt das BIO-Angebot die Nachfrage, geht es mit den Preisen genau so runter wie wir es bei der konventionellen Ware erleben.

      Die Verantwortlichen des Bauernverbandes sind Landwirte, die einen eigenen Hof haben, oder im Zuge der Verbandsarbeit ihren Hof verpachtet haben. Es wundert schon, dass Landwirtschaftsfremde meinen es besser zu wissen.

      Nichts ist Dümmer als wenn Leute die die Landwirtschaft und ihre Besonderheiten nicht kennen, sich in allen Dingen als Lehrer der Bauern betrachten.

      Wladimir Iljitsch Uljanow

      Manche kennen den Mann unter dem Namen LENIN

      4+
  25. Selbstbetroffen.. mussten unseren Milchviehbetrieb aufgeben .. es ist einfach traurig das die Politik den Wandel so vorantreibt .. das die Außendarstellung durch die Medien dermaßen schlecht gemacht wird.. für Menschen die 365 Tage im Jahr vollen Einsatz zeigen und für das Wohl der Bevölkerung sorgen. .. wird so wenig Respekt entgegen gebracht wie in keiner anderen Branche.. wenn das so weitergeht haben wir in paar Jahren in Deutschland keine Landwirtschaft mehr und beziehen unsere Lebensmittel aus Ländern in dem das Wort Tierwohl und angemessener Umgang mit Pflanzenschutz eine ganz andere Bedeutung hat … es ist aber wohl genau das was die Politik vor hat .. wachsen, wachsen und wachsen ich bin mal gespannt wo der Kapitalismus uns noch hinführt vor allem in der Landwirtschaft !
    In dem Sinne
    FCK Habeck
    FCK Medien

    1+
    • Warum wurde euer Betrieb aufgegeben? Generationswechsel oder anderen Betriebszweig gewählt oder Hof verkaufen müssen? Sorry, bin einfach neugierig – kenne bei uns niemanden, der wegen einem Jahr schlechter Preise aufgeben muss.

      1+
    • Ein Jahr schlechter Preis ? Ich weiß nicht ob du aus der Landwirtschaft kommst .. Es hat viele Faktoren, es ist doch traurig das, das Geld heutzutage ohne Subventionen von der EU nicht reicht. Es gibt so unmenschlich viele Punkte, die kann man endlos aufzählen ..

      3+
    • Ich finde es traurig das ihr aufgeben musstet haben selbst seit der Wende einen Familienbetrieb aufgebaut der Weg nach oben war hart und Jahre wo es einen Milchpreis von 19ct gab oder wie jetzt 25ct können einen schnell das Gericht brechen vorallem wenn man keine Rücklagen hat es hat ja nicht jede das Glück Mut eigenem Land und Tieren zu starten….ich spreche aus Erfahrung wir haben mit nix angefangen desto schöner ist es für mich sagen zu können wir haben es geschafft kämpfen lohnt sich…und ich sag nochmal traurig das die kleinen Betriebe zum aufgeben gezwungen werden weil sie gar keine andere Wahl haben

      0
    • Das gönnen ich Ihnen ..aber große Sprünge sind trotzdem nicht machbar .. wenn es in der Region passt und man nicht horende pachtpreise von 800 Euro + zu zahlen sind und man Zins und Tilgung nicht hat und mit 25 ct Leben kann dann zolle ich dem Respekt

      0
    • Unter Berücksichtigung der Entlohnung ALLER Faktorkosten, wirtschaften zur Zeit mit Sicherheit mehr als 80% aller Betriebe nicht kostendeckend. Liquidität bitte nicht verwechseln mit Rentabilität !

      0
  26. „Gefällt mir“ zu drücken finde ich jetzt falsch denn beim lesen des Textes hab ich mit den Tränen kämpfen müßen. Ich finde es einfach traurig zu sehen wo der Wandel hin geht. Auch wir haben einen Landwirtschaftlichen Betrieb mit anhängender Ferienwohnung als zweites Standbein. Wenn ich höre wie unwissend die Gastkinder (und auch Eltern) zum Teil sind aber offen und wissbegierig, dann blutet mir das Herz, wenn ich lese, daß kleinere Betriebe aufgeben. Wo sollen die Kinder denn noch im Stroh spielen? Kälber mit Flasche füttern, am Halfter führen oder putzen? Beim melken die warme Milch direkt vom Euter in den Mund spritzen? Mit Trettreckern über den Hof donnern und kleine Minisilos zusammen fahren? ICH konnte noch so aufwachsen und meine Kinder ebenfalls aber wie geht’s weiter? Was geht da alles verloren?
    Meinen allergrößten Respekt vor diesem Entschluss! Das war sicher nicht einfach! Und ich bin fast ein wenig neidisch auf die „freien Feiertage“ Aber auch das muß man sich mal vor Augen halten, daß ein Landwirt 24Sdt. am Tag 7 Tage die Woche im Einsatz ist und TROTZDEM schwer schlucken muß, wenn die Tiere den Hof verlassen. Ich wünsche auf jeden Fall für die Zukunft viel Glück, Gesundheit und vor allem Zufriedenheit!

    13+
  27. Moin , ein sehr einfühlsam und nachzuvollziehendrr bericht .
    Es sind auch tolle kommentare dazu verfasst worden !

    Für mich stellt sich die frage , ob und wie die wachsenden betriebe noch geld verdienen ?
    Wir melken seit 35 jahren 90 – 95 kühe in weidehaltung als reiner grünlandbetrieb , ohne maisflãchen und maiszukauf .
    Ich sage für 25 cent wãhrend eines lãngeren zeitraum geht es nicht ! ! !
    Wir sind die sklaven der neuzeit ! ! !

    5+
    • Gerhard Langreiter sagt

      Bei uns melken im Vollerwerb viele Bauern seit Jahren 30 bis 50 Kühe mit Ackerbau und leben davon gut und haben Rücklagen um Jahre wie diese zu überwinden

      1+
      • G. M. sagt

        Die Rücklagen werden immer weniger oder sind schon Aufgebraucht!
        Und vor allem leben solche Betriebe nicht von Landwirtschaft alleine
        wenn man genau hinsieht gibt es sicher einen Zuverdienst!

        1+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Wie kommen sie an deren Betriebsabschlüsse, dass sie das beurteilen können?

        4+
      • Christian Loidl sagt

        Richtig Gerhard, frag mich oft was wir falsch oder vielleicht richtig machen dass es uns mit 45 Kühen immer noch relativ gut geht. Sicher muss man sich Investitionen genau überlegen, trotzdem ist diesen Winter ein neuer Schlepper herausgesprungen.

        3+
        • Gerhard Langreiter sagt

          Der Landkreis Mühldorf, anscheinend eine Insel der Glückseligkeit 🙂 Bei den Vollerwerbsbetriebe ist der Standard bei 30 ha Eigenfläche, 20 ha gepachtet halb Grünland halb Ackerbau zum selber verfüttern an die ca. 50 Kühe , 5 ha Wald und PV-Anlage. Davon leben 2 Generation so gut, dass ein schickes Auto in der Garage steht, alle total übermechanisiert sind und die Kinder ein Baugrundstück in der Siedlung bekommen. Leistung bei 8000 bis 9000 l mit Fleckvieh, 70 – 90 dt Ertrag bei Weizen.

          2+
  28. Als Dorfkind blutet mir bei sowas echt das Herz…
    Ohne Kuh- und Schweineställe in der Nachbarschaft hätte meine Kindheit anders ausgesehen. Besser? Garantiert nicht. Aber damit hört der Wandel in den Dörfern ja nicht auf. Kleine Lebensmittelgeschäfte statt XXL Märkte, die ich nur mit dem Auto erreiche. Dorfgaststätten, in dem man sein erstes Bier getrunken hat und die sowas wie analoges Facebook waren. Banken und Poststellen, statt Onlineanonymität. Der Strukturwandel verwandelt Dörfer in Schlafbezirke. Morgens raus und abends rein. Was unterscheidet ein Dorf dann noch von anonymen städtischen Wohnsiedlungen? Kann man den Wandel aufhalten? Nein. Aber man kann ihn kreativ gestalten.

    2+
    • Mir hat mal jemand gesagt, dass diese Entwicklung gut ist. Niemand MUSS den elterlichen Bauernhof weiterführen. Wenn jemanden die Arbeit nicht liegt, er oder sie lieber Arbeitnehmer statt Unternehmer ist mit geregelten Arbeitszeiten und nebenbei noch Pacht kassiert, ist es doch besser, man gibt den Hof auf. Ich würde das nie machen, weil mir meine Arbeit Spaß macht, auch jetzt noch! Aber ich kenne genügend Landwirte, die von ihren Eltern quasi gezwungen wurden, den Betrieb weiterzuführen, obwohl sie andere Interessen gehabt hätten!

      2+
      • bauerhans sagt

        verdienstmöglichkeiten sind wichtig,ganz klar,aber wenn ein beruf aus berufung ausgeübt wird,ist das schon mal sehr befriedigend.

        0
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Der Beruf von der Berufung sollte halt auch ein erträgliches Leben ermöglichen, bei den vielen Stunden wäre zumindest ein Facharbeitereinkommen angebracht.

          1+
  29. Vielleicht hab ich es überlesen aber wie alt ist denn das Betriebsleiterehepaar, wird die Landwirtschaft vollständig aufgegeben oder nur die Milchviehhaltung und wurde der Betrieb schon bisher im Nebenerwerb bewirtschaftet?

    1+
    • Spielt das eine Rolle? Es handelt sich um einen Vollerwerbsbetrieb. Das Alter kann man daran ablesen, dass Palla schreibt, dass sie sich mehr um die Kinder kümmern kann.

      0
    • Ich will ja nicht neugierig sein, aber ja, es spielt eine Rolle! Ich versuche zu verstehen, warum die Milchviehhaltung aufgegeben wurde, und was man jetzt vor hat. Als wir vor 14 Jahren die Milchviehhaltung aufgaben, entstand nebenan ein Zuchtsauenstall und die Jungsauen standen schon in den Startlöchern. Trotzdem hatten wir ein Jahr lang geringe Einnahmen, weil das Milchgeld wegfiel und das Ferkelgeld noch nicht so viel war. So wie es sich liest, haben sich Palla und ihre Familie noch nichts Neues gesucht, oder? Von was lebt die Familie jetzt? Darum meine Fragen!

      2+
    • Vor allem schreibt sie von zu tragenden Kapitaldienst. Für einen noch nicht abbezahlten Stall? Wie wollen sie das jetzt zurück zahlen? Als Arbeitnehmer verdient man sicher nicht genügend Geld, um landwirtschaftliche Kredite zurückzuzahlen!

      1+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        #Als Arbeitnehmer verdient man sicher nicht genügend Geld, um landwirtschaftliche Kredite zurückzuzahlen! #

        Das ist sicher eine berechtigte Frage.

        Aber, wie kann die Familie die Kredite zurückzahlen mit Milchvieh, Milchvieh das nur Verluste bringt?

        Fragen über Fragen?

        0
      • Palla sagt

        Gerhard Langreiter, genau das ist der Punkt, weswegen viele Betriebe keine Alternative zur Milcherzeugung haben. Doch jeder Betrieb ist anders.
        Wir haben uns das Ganze gut überlegt und eine individuelle Lösung für unseren Milchviehstall gefunden, die es uns aus finanzieller Sicht ermöglicht aus der Milcherzeugung auszusteigen. Die Umstrukturierung unseres Betriebes ist in vollem Gange und am Ende werden verschiedene landwirtschaftliche Standbeine und auch außerlandwirtschaftliches Einkommen stehen.

        3+
        • Gerhard Langreiter sagt

          Das hab ich mich eben gefragt, dann bin ich ja beruhigt 😉 Ich hab rausgelesen, dass es ganz aus ist bei euch! Dann kann ich ja meinen Lieblingssatz anbringen – Es müssen nicht immer Kühe sein!!!

          1+
  30. drücke nicht auf “ gefällt mir “ , es ist traurig wie man mit jene umgeht, die einen erheblichen Teil zu unseren Wohlstand und gedeckten Tisch beigetragen haben. Wenn wir bedenken wieviel Lebensmittel täglich weggeworfen werden, wäre etwas dabei für die Milch im Supermarkt etwas mehr zu bezahlen, den Bauern einen gerechten Preis dafür zu bezahlen und jene Verbrecher ( Einkäufer, Lockartikelerfinder) einmal so zu strafen und eine Woche lang keine Milch zu kaufen. Würde sicher gehen. Einen Schande ist es. “ stirbt der Bauernstand, stirbt das Heimatland“. Vielleicht gibt es einmal genug Eselsmilch von unseren Neuankömmlingen, Facharbeitern produziert um jene Verursacher damit zu versorgen.

    0
    • Ich denke, der Betrieb gibt nicht wegen der schlechten Preise, die seit 2015 vorherrschen, auf. Das wäre doch sehr kurzfristig gedacht. Egal ob groß oder klein, bei schlechten Preisen ist nirgends was verdient!

      0
    • das läuft schon seid Jahren, das Milchbauern zusperren müssen, da die Betriebskosten sie erdrücken, da schon lange keine fairen Preise mehr bezahlt werden

      0
    • Warum sind große Agrarbetriebe überlebensfähiger? Das stimmt doch nicht! Und so schlecht waren die Milchpreise 2013 rum nicht! Die da gebildeten Rücklagen müssen so ein Tief überbrücken! Vor allem, wenn man einen abbezahlten Stall hat! Wie es bei Palla denke ich der Fall ist!

      3+
      • Palla sagt

        Der Stall ist leider nicht abbezahlt, weil bei der Finanzierung bei wesentlich besseren Milchpreisen viel optimistischer gerechnet wurde.
        Zudem war es für uns nicht möglich in den kurzen Hochpreisphasen des Milchpreises ausreichende Rücklagen für die verhältnismäßig lang andauernden Tiefpreisphasen zu bilden.

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      • Philipp clausen sagt

        Naja die Unterhaltungs kosten in größeren betrieben werden durch moderne Arbeitsabläufe geringer gehalten wie in kleineren betrieben und auch wenn die Milchpreise nicht zu schlecht waren waren die Einkaufspreise für Schrot und alles andere auch sehr hoch. Klar geht es für eine gewisse Zeit mit schlechtem Preisen und jeder kann sich das so hin rechnen das er mit 25 Cent überleben kann wichtig ist nur das man ehrlich zu sich selber ist. Mit bezahlter Arbeit und allem drum und dran hat jeder vollkosten von um die 40 Cent mit Investitionen und und und

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    • Die großen sind die ersten wo rum heulen.
      Ein agrarhandel Mitarbeiter hat zu mir mal gesagt:“bleib so wie du bist, verdienst vielleicht nicht so viel, aber bei den großen kommt bei Guten Preisen 50 000€ im Monat drauf und in schlechten -60 000€

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    • In welchem Fachgebiet??? Das mach ich sofort Publik!!!!!!!
      Die Landwirte die ich kenne bekommen als Agrarer nur nach der Ernte Geld. Und das ist wie oft? (Getreide, Rüben, Kartoffeln?)
      Und selbst wenn das zweimal im Jahr reinkäme, einmal alle betrieblichen Kosten abziehen vielleicht?
      Ich hab auch mal im Agrarhandel gearbeitet. So nen Quatsch hab ich noch nie gehört…
      Und küäme tun se alle. Warum nicht?
      Machen Ordnerpfleger und Taststurstreichler auch.

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    • Doch, große Betriebe sind tendenziell überlebensfähiger, weil sie durch Kostendegression wirtschaftlicher sind (betriebswirtschaftliche Logik)

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    • birgit heitmann sagt

      Sie beschreiben die Misere sehr gut. Es sind die Verbraucher, die Billigware mit schlechterer Qualität kaufen. Das macht normale Bauernhöfe kaputt.machen. Darum ist allgemeine Aufklärung über das heutige Übel der Großbetriebe mit zigtausend Tieren sehr wichtig. Wenn immer mehr Verbraucher – so wie ich es seit 45 Jahren schon mache – sich nicht daran beteiligen, wird die jetzige Vermehrung des Elendes zwangsläufig zurückgefahren werden müssen. Gleichzeitig können die Verbraucher direkt beim Bauern und den beteiligten Geschäften kaufen. Es muß mehr Aufklärung auch zu den Menschen gelangen, die keine Zeitungen usw. lesen, die sich nicht weiterbilden, die sich von unseren Politikern und Konzernen verarschen lassen. Bei dieser Aufklärung sollten alle Bauern im eigenen Interesse mitmachen. Wie das geht, erkläre ich u.a. in meinem Appell und auch in diesem Forum. Komisch, daß einige das immer noch nicht verstanden haben. Offenbar dauert es bei ihnen nur etwas länger, als normal.

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  31. Liebe Palla,

    Mit deinen offenen und ehrlichen Gedanken hast du mich sehr bewegt. Um die Leute im Dorf und deren Gerede, da würde ich mir am wenigsten Gedanken machen.
    Sicher würden die meisten von denen den Betrieb auch auflösen, wenn das einzige Ergebnis Arbeit und roten Zahlen sind.
    Das Geschwätz verliert sich mit der Zeit – durch diese Phase muss man einfach durch.
    Ihr beginnt jetzt ein neues Leben. Genießt eure Ungebundenheit.
    Für eure Zukunft wünsche ich euch alles Gute

    Der Franz aus dem Allgäu

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  32. Mareike sagt

    Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit und kann Ihre Entscheidung mit all ihren Höhen und Tiefen gut nachvollziehen. In den 90zigern waren meine Eltern gezwungen unseren Hof aufzugeben. Als Kind habe ich das als ganz schrecklich empfunden, merkte aber auch das es Vorteile hat über seine Zeit (und seinen Eltern) anders zu verfügen. Jetzt bin ich selber mit einem Landwirt verheiratet, gottseidank geht es uns soweit gut. allerdings kann man an vielen Landwirtsfreunden und Nachbarn sehen wie schnell es sich doch ändern kann. Ich habe großen Respekt vor Ihrer Entscheidung und wünsche Euch alles Gute für die Zukunft! Es geht immer weiter!!

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  33. Sandra Harms sagt

    Sehr schön geschrieben Palla !
    besonders freut es mich für dich wenn die altenteiler positiv damit umgehen, denn das ist ja bekanntlich nicht überall der fall…. Weihnachten wird für euch völlig anders sein wie ihr das kennt, der gang in den stall fällt ja weg, von daher ist auch sicher der gang zum abendlichen gottesdienst sicher schon bei euch eingeplant…(der vorher sicher zeitlich nicht drin war.
    Ich weis es von meinem betrieb als 2013 die kühe vom hof gegangen sind, war weihnachten auch völlig anders, ich muss nicht mehr mit meiner mutter in den stall, ich kann ganz entspannt beim kaffee sitzen ohne mit einem auge die uhr im blick zu haben, und ich kann jetzt auch wie alle anderen um 17 uhr zum gottesdienst und nicht wie vorher erst um 22.30uhr…. auch an den feiertagen hab ich nun zeit und muße mich mit meinen nichten und neffen (zwischen 8 und 20jahren) zu beschäftigen… war ich doch sonst meist bis 10.30 uhr und wider ab 16 uhr mit den tieren beschäftigt…. Für einen selbst und für die familie ist es auf jedenfall ein zugewinn grade an feiertagen, bei feiern aller art und was es sonst noch so alle gibt, mehr zeit zu haben.
    Du scheinst, mit eurer entscheidung gut leben zu können, bei mir war das damals anders, (Ich musste aus gesundheitlichen gründen die kühe abgeben, und auch weil es sich nicht gelohnt hätte den stall nach 35 jahren einmal wider zu renovieren, sprich ihn von anbindehaltung zu einem laufstall umzubauen…)
    unsere kühe gingen aber auch komplett zu einem bekannten der sich vergrössern wollte, in einen nagelneuen stall, genau wie bei dir, nur sind unsere kühe geschlossen an einem tag und zu fuß ca 10 km in den neuen stall gebracht worden, der tag hatte es für alle in sich, eine strecke von 10 km jeweils 2 mal mit elektrozaun auszustatten, diesen mehrmals umzubauen, (man hat ja nicht so viel zubehör) die tiere mehrmals auf der strecke mit wasser zu versorgen usw usw… die ersten tage war ich dann noch zu den melkzeiten vor ort, damit die tiere sich besser an ihre neue umgebung und an ihre neuen besitzer gewöhnen… aber danach, wars als ob man in ein loch fällt, es fehlt einem doch etwas, und ist irgendwo auch traurig…. gut, das mag individuelles emphinden sein.
    in diesem sinne wünsche ich dir und allen anderen ein frohes Weihnachtsfest.
    Gruß SANDRA

    6+
  34. Es wäre wichtig, eine Unterstützung für aufgebende Betriebe anzubieten, insbesondere auch aus sozioökonomischer und psychlogischer sowie seelischer Sicht.
    Es wird nicht nur ein Betriebszweignaufgegeben, es ändern sich komplette Leben.

    1+

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