Bauer Willi
Kommentare 107

Wie werden wir weiter regiert?

Heute mal nichts Landwirtschaftliches sondern etwas, was mich schon länger bewegt und zu dem ich mal Meinungen einsammeln möchte. Das ZDF-Politbarometer hat die Sonntagsfrage gestellt.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/politbarometer-ampel-afd-israel-asyl-100.html

Würde jetzt eine Bundestagwahl stattfinden, käme die Ampel-Koalition auf 34%, CDU und Freie Wähler hätten zusammen 33%, zweitstärkste Kraft ist die AfD mit 21%.

Ich kann mich nicht erinnern, dass die Unzufriedenheit mit der Regierung in der Bevölkerung schon mal so groß war.  Eigentlich wäre jetzt die Situation so, dass man Neuwahlen anstreben müsste. Ja, ich weiß, dann würde die AfD über 20% bekommen und niemand will mit ihr eine Koalition eingehen. Für eine Zweier-Koalition der CDU mit einer weiteren Partei würde es vermutlich auch nicht klappen. Ob die FDP wieder in den Bundestag kommt, ist offen. Was bleibt also?

Einen interessanten Gedanken habe ich im Handelsblatt gefunden: Die FDP soll aus der Regierung aussteigen. https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-fdp-sollte-den-ampelausstieg-vorbereiten/29448302.html

Ich finde, das wäre tatsächlich eine demokratisch saubere Lösung. Was meint ihr? Neuwahlen?

(Aufrufe 2.550 gesamt, 1 heute)

107 Kommentare

  1. Jürgen Donhauser sagt

    Als alle Parteien in die “Mitte” rutschten, begann das Übel – es fehlte die Polarität. Wenn alle (mehr oder weniger) das gleiche sagen, dann gibt es keine Wählerbindung mehr. Unter Merkel verlor die Union gänzlich ihre konservative Kontur. FJ Strauß sagte einmal “rechts von der CSU darf es keine legitime Partei geben”. Rückwirkend hatte er mit dieser Aussage recht. Und mit “rechts” meine ich eben nicht “rechts radikal”. Aber auch wenn man sich als wertkonservativer Bürger die letzten 30 Jahre politisch nicht verändert hat, so wird man inzwischen von den Medien heute als “Rechter”, wenn nicht als “Nazi” eingeordnet.
    Durch das in die “Mitte” rutschen machte die beiden Ränder frei und in diesem Vakuum bildeten sich neue Parteien – mehr Parteien – kompliziertere Mehrheitsregierungen.
    Fazit: Union muss sich wieder klar wertkonservativ, rechts positionieren. FDP muss jetzt den Ausstieg aus der Koalition mit einen Mißtrauensantrag einleiten, um nur ansatzweise glaubwürdig zu bleiben. Oberstes Ziel muß sein, die GRÜNEN bei ihrem ideologischen und zerstörerischen Handeln zu stoppen.

    21
    • Christoph aus der Stadt sagt

      Ich mag völlig daneben liegen, aber ich vermute, dass eine erfolgreiche Wagenknechtpartei dem bürgerlichen Lager indirekt eher nutzt. Schaut man sich die Positionen von Wagenknecht an, dann stellt sich die Frage für wen Wagenknechts Partei attraktiv ist, woher sie ihre Stimmen “klaut”. Neben ein paar Nichtwählern dürften das nicht nur AFD- und Linke-Wähler, sondern auch SPD-Wähler, vielleicht sogar ein paar Grünwähler sein. Am wenigsten aber CDU-Wähler und keinesfalls FDP-Wähler. Das würde natürlich nicht viel ändern, wenn die Wagenknechtpartei im linksgrünen Lager koalitionsfähig wäre. Das kann aber bezweifelt werden. Kaum vorstellbar ist, dass sich Grüne und Wagenknecht in eine Koalition begeben. Und allein das schwächt die Machtoptionen des linksgrünen Lagers.

      2
  2. Schorsch Summerer sagt

    Ich glaube dass es noch zu früh für Neuwahlen ist. Die Folgen der derzeitigen Politik in Deutschland und in der EU sind noch nicht schmerzhaft genug. Oder hat sich in den Absichten mit der Landwirtschaft schon etwas geändert? Brache schon abgeschafft? Notwendigkeit der Eigenversorgung erkannt? Energiewende gewendet? Meiner Meinung nach muss dieser Winter noch vorübergehen, müssen Industrie und Mittelstand noch die für sie notwendigen wirtschaftlichen Schritte gehen, wie Abwanderung und Entlassungen und erst dann wird sich die Politik wirklich bewegen. Derzeit sehe ich nur “erschrecktes Erstaunen” bei der Ampel. Mit der derzeitigen Entwicklung konnte man ja nicht rechnen. Oder? Schön kuschelig wird es auf alle Fälle nicht!

    14
    • zmp_nachfahre sagt

      Böse Zungen weissagen, daß Anfang Dezember jemand die Vertrauensfrage stellen könnte und damit die Regierung fiele.
      Warum gerade dann? So früh, weil die Ampel allem Anschein zum Trotz doch kapiert, daß sie in der Sackgasse stecken und nicht wissen, wie sie herauskommen sollen und bei der Gelegenheit anderen den Dreck anhängen können (wie ja auch von Merkel vorgemacht).
      Und so spät, damit zwei Jahre seit Regierungsantritt um sind, und die Minister dann den vollen Pensionsanspruch haben…

      1
      • Bauer Willi sagt

        Ich habe gelesen, dass die Versorgungsansprüche ab dem 8. Dezember gelten….Bis dahin müssen sich die Streithähne also noch im Zaum halten…

        1
  3. Arnold Krämer sagt

    Neuwahlen zum jetzigen Zeitpunkt können nichts wirklich Wesentliches bewirken.
    1. Die Migrationsprobleme sind vermutlich nur (teilweise) lösbar, wenn die umfassende grundgesetzliche Asylgarantie abgeschafft oder weitgehend abgeschafft wird.
    2. Die noch viel gravierenderen, weil langfristig wirksamen wirtschaftlichen Probleme (Stichwort: Deindustriealisierung) lassen sich nur mit einer Entfesselung auf nahezu allen Ebenen erreichen. (massive Abschaffung bestehender einengender Gesetze)
    3. Für eine ebenfalls nötige Umkehr im Bildungssektor müsste auch der Föderalismus eingeschränkt werden.

    Ich erkenne nirgends eine Einsicht auf BREITER politischer Ebene, mit der diese Ziele erreicht werden könnten. Das Elend muss erst noch viel größer werden. Leider!

    15
    • Bauer Willi sagt

      Ich sehe keinen Unterschied! Bis auf die Nachkommastellen. Wo ist jetzt die Verschwörung?

      1
      • Pälzer Buh sagt

        Schauen Sie bitte mal in den Regierungskonstellationen und deren theoretischen möglichkeiten. Das habe ich gemeint, was verschwiegt wird. Auch die Funktion was wäre wenn ist gut.
        Selbst die unterschiedlichen Befragungsinstiute haben unterschiedliche Ergebnisse diese werden bei dawum.de Gemittelt angezeigt und kommen der Realität sehr nah, ausgenommen sind Direkt,- und/oder Überhangsmandate.

        1
  4. Wilfried Stranz sagt

    wenn ich mir was wünschen dürfte .. dann wäre das eine auf der Grundlage eigener Leistung, Wissens und Könnens selbstbewusste, freie, un-ideologische, nicht korrupte breite Bürgerbewegung, die ernsthaft und wirklich eben ihre “Kraft dem Wohl des deutschen Volkes widmen” wird. In Opposition und als Korrektiv mit konkreten Gestaltungs- und Einwirkungsmöglichkeiten. Geht nicht – etwa schon aus rechtlichen Gründen ? Bitte nachlesen: Artikel 20 unseres Grundgesetzes.

    2
    • Reinhard Seevers sagt

      Schön…….es ist doch bekannt, dass übergeordnete Gesetzesziele in Ausführungsbestimmungen, Verordnungen, Gerichtsurteilen etc. erst mit Leben gefüllt werden. Der Tierschutz steht auch im GG. Die Konsequenzen daraus sind u.a. für Nutztierhalter existenziell bedrohlich geworden und haben sowohl die Nahrungserzeugung, als auch die Kultur nachhaltig negativ beeinflusst. Ich sehe den Hinweis auf das GG als Leitplanke….muss nicht immer zum Vorteil umgesetzt werden.

      4
  5. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Lieber Willi, erinnere dich zurück an Zeiten der APO…

    Als guter Demokrat kann man nicht jede Woche die „Sonntagsfrage“ stellen wollen, wenngleich der aktuelle Zustandsbericht für die Ampel natürlich unumstösslich extrem niederschmetternd ist. Nicht nur gefühlt liegt hier doch so einiges im Argen. Kein Wähler konnte vor der letzten Bundestagswahl nur ansatzweise erahnen, wie haltlos überfordert unser medial eloquenter Philosoph in seinem Wirtschaftsministerium wenig durchdachte Zukunftsstrategien in Gesetze zu gießen gedenkt. Wir Bauern verspüren diese schmerzhafte Knute seitens eines Umerziehers in Kooperation mit seinen krass grünen ThinkTanks im BMEL. Ob letzterer geistig überhaupt verinnerlichen kann/will, dass er als Landwirtschaftsabschaffungsminister Einzug in unsere geschichtlichen Annalen halten wird;..- oder vielleicht gar in seiner Bedeutungslosigkeit komplett im Nirwano einer Listung maßgeblicher Politikerköpfe dereinst stranden wird, zusammen mit nicht wenigen Bauernschicksalen!?

    Innerhalb einer funktionierenden Demokratie widerspiegelt ein Wettstreit der kreativen Ideen um das Bessere doch weit eher die Normalität:

    Die Abwahl der langatmigen Merkel‘schen Stillstandsperiode war 2021 quasi unvermeidbar, für eine Mehrheit innerhalb freiheitlicher Demokratien das bessere Modell; schließlich atmet eine gute funktionierende Demokratie vom Wechsel. Genau derselbe war zu diesem Zeitpunkt zwingend notwendig.

    Dennoch präsentiert sich ein solcher Wechsel innerhalb jeder Demokratie in einer anderen Ausdrucksform, weil eben diese einer ganz unterschiedlichen Prägung unterliegt. – Glück und Schmerz liegen hier bisweilen, wie so oft, ganz nah beieinander!!!

    Die USA blockiert sich derzeit selbst, es geht derart knapp zu, so dass selbige Demokratie aktuell keinen „Speaker“ installieren kann. Die Republikaner sind kein monolithischer Block.

    Unser Nachbar Frankreich atmet in einer anderen Demokratie fast noch wie zu Zeiten eines Sonnenkönigs, diese ist zentralistisch organisiert für unsere Verhältnisse. Wir Deutschen leben in einem förderalen System. Unsere Nation hat schon immer die eigene Kleinstaaterei geliebt.

    In England genügt die einfach Mehrheit in einem Wahlbezirk, der Rest der abgegebenen Stimmen fällt quasi unter den Tisch. Daher herrscht dort ein Zwei-Parteien-System, die dort älteste, bis heute stabilste Form der Demokratie!? Ein Vorteil unbestreitbar, dass es in jenen Reihen immer eine parlamentarische Mehrheit im dortigen Unterhaus gibt. Nach unserer Einschätzung, für meine Begriffe, die heute am wenigsten taugliche Form proaktiv gelebter Demokratie. Dereinst verhalf eben aber genau dasselbe England weltweit zu großer Macht, damit für die Engländer zu unermesslichem Wohlstand. Und der Rest der Welt…!? – Am aktuellen Konflikt im Nahen Osten ist dieses System jedenfalls nicht ganz unschuldig. Der weitreichende Sieg über diesen Teil des osmanischen Reiches stellte es unter britische Verwaltung, auch das heutige Palästina. Geschichtliche Fakten kann man nicht einfach ausradieren, ohne selbstredend den heutigen barbarischen Konflikt in irgendeiner Form gutzuheißen, um boshaften Unterstellungen jetzt im Vorfeld bereits vorbeugen zu wollen…!!! Es sind unschuldige Menschen hier wie da, die darunter grauenvoll zu leiden haben, Barbarei in seiner ekelhaft seelenlosester Form, heute in unserer „aufgeklärten“ Zeit, so möchte man annehmen wollen. (Es bedarf allerdings tiefschürfender Geschichtskenntnisse, die sich hier jetzt in zwei Zeilen nicht erklären lassen…) – Eine neutrale Beurteilung in eben heutiger Zeit wird bisweilen sofort haltlos negativ kritisch überfrachtet, leider. Das bringt uns leider alle in große Gefahr.

    Auch in Australien hat die Herrschaft Englands dazu geführt, dass 60% der weißen Australier bei der Abstimmung am letzten Sonntag den dortigen Aborigines (australische Ureinwohner) deren Mitspracherecht verweigerten. Diese Volksgruppe lebt nach unserem Wissen, Stand heute, schon seit 60.000 Jahren dort.

    In Polen ist der Demokratiewille des Volkes mittlerweile unmissverständlich im Aufwind, obgleich es einigen hartnäckigen Populisten fast zu gelingen schien, diesen „erfolgreich“ mit Füßen treten zu können. Glücklicherweise wurden sie abgewählt…

    Unser Problem, lieber Wille, ist, dass wir Deutschen uns legitimiert fühlen, dass unser Demokratieverständnis aus der alten Welt das einzig wahre sein soll. Weltweit zeigt man dafür allerdings nicht das gewünschte Verständnis, von dem wir gerne automtisch ausgehen möchten. Wie kritisch eben dieses sogar innerhalb deutscher Grenzen heute realiter zu hinterfragen ist, zeigen doch jene Parteien auf, die jetzt unterhalb der 5-%-Hürde offenbar kleingeschrumpft in einer Bedeutungslosigkeit zu entschwinden drohen. Immerhin jeder 5. Bürger mithin, dessen Stimme in unseren Parlamenten demnach kein Gehör mehr findet. DAS(!) widerspiegelt aktuell unser Demokratieverständnis, daher geht es speziell uns Bauern nicht besonders gut, weil wir gerade einmal marginal bei knapp über 1 Prozent als gesellschaftliches Restvölkchen liegen (natürlich variable Größe!).

    Unlängst hast du erst sehr richtig analysiert: Wir Bauern sind Opfer unseres eigenen Erfolges!

    Ein riesiger Vorteil der Gegenwart:

    Jeder einzelne Bürger hat heute phänomenale Chancen, sich Gehör zu verschaffen; das weltweite Wissen ist nur einen Klick entfernt, dieser Wissenstransfer ist für jeden nutzbar, obliegt der jeweils eigenen Entscheidung, in welcher Vielfalt, in hoffentlich stets kritisch hinterfragender Art und Weise, er genutzt wird. Die Zeiten des Krummstabes als religiöses Herrschaftssymbol sind glücklicherweise vorbei, es obsiegte innerhalb unserer freiheitlichen Demokratie glücklicherweise auch die geistige Freiheit; obgleich sich moderne Feudalherrschafts-Seilschaften hinterrücks fortwährend zu etablieren versuchen. Gerade wir Bauern verspüren diese Knute mehr als überdeutlich. Dem sollten wir uns nicht kampflos beugen, um einem massiven Rütteln an den Grundpfeilern unserer noch funktionierenden Demokratie bekennend entgegenzuwirken…

    Jede Wählerstimme zählt – unser Alltagsleben ist ein Karussell ständiger, nie aufhörender Lernprozesse, bestenfalls positiver Erkenntnisse;…aber auch Rückschläge bisweilen zählen automatisch dazu. Wie motivierte eine Rita Süssmuth!? – „Einmal mehr aufstehen als hinfallen.“ Das größte Worst-Case-Szenario bestünde darin, dass die Bürger nicht mehr zur Wahl gehen. DAS(!) muss man unseren großen Parteien jetzt unmissverständlich ins Stammbuch schreiben: Motiviert die Menschen da draußen, gerade deshalb wieder an die Wahlurnen zu gehen.

    Aufgemerkt! – Die vielen Stimmen der Nichtwähler bilden heute die stärkste Wählerfraktion!!!

    Gerade die Mächtigen innerhalb unserer Demokratien weltweit unterbinden in ihren Hinterzimmern durchaus mit System, dass viele Menschlein nicht (mehr) zur Wahlurne gehen, deren Meinung an der 5-%-Hürde scheitert. Daher sollte man sich hinter dem Deckmantel der Unregierbarkeit heute nicht mehr verstecken, um eine fatale Zersplitterung nicht ignorant willenlos einfach zuzulassen!!!

    Viele Autokraten wissen im tiefsten Inneren, dass sie auf einem Schleuderstuhl sitzen – innerhalb unserer freiheitlichen Demokratien ist man sich eben dieser Tatsache offensichtlich nicht bewusst, …und genau DAS(!) macht die gegenwärtige Situation so brandgefährlich!!!

    19
    • Frank sagt

      “Als guter Demokrat kann man nicht jede Woche die „Sonntagsfrage“ stellen wollen”
      Nun, die Sonntagsfrage stellen kann man immerzu, da sie nur eine Bestandsaufnahme ist und keine Konsequenzen fordert.
      Ansonsten ist auch den “guten Demokraten” die Prozedur der legalen Ablösung einer Regierung bekannt und gestattet.

      Allerdings wird die FDP einen Teufel tun. Lindner hat dieses Mal für “Lieber schlecht regieren als nicht regieren” optiert und die FDP-linge müssten dann mit dem Makel des “Königsmörders” in die unter 5%-Versenkung. “Was wird dan mit uns” stabilisiert ungemein.

      6
      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Christian Linder kann nicht fortwährend das feige Rennhäschen mimen wollen, DAS(!) machte ihn und seine Partei für mich unglaubwürdig.

        2021 hat er sich seiner Verantwortung gestellt und das ist auch gut so – für meine Begriffe. Er macht leider viel zu wenig daraus und das enttäuscht jetzt nicht wenige.
        Lindner muss auf der Hut sein, dass ihm diese zweite Chance nicht knallhart auf die eigenen Füße fällt, schließlich war er angetreten, um mitregieren zu wollen. Das tut er jetzt leider mit viel zu wenig Widerstand seitens der FDP.

        Insofern gehe ich nicht mit Ihnen d’accord, werter Frank.

        Eine geradezu irrlichterne krass grüne, diktatorisch anmutende Bürgerbevormundung sollte von den kritschen Wählern jetzt kleingeschrumpft werden, am besten unter 10% Wählerzustimmung; diese selbsternannten Leuchttürmchen erkennen aktuell nämlich nicht wirklich, wie hoch sie in der Wählergunst derzeit (noch) einzustufen sind…

        Otto Normalbürger verspürt die fatalen Konsequenzen mittlerweile sehr wohl und muss sehr aufpassen, dass Omas klein Häuschen nicht von Vater Staat verfrühstückt wird, die mühsam angesparte Altersvorsorge sich frühzeitig heute schon in Luft auflöst – Jahre, Jahrzehnte vorher, ehe man sich überhaupt auf dem Ruhekäutschle platzieren kann….

        18
    • Reinhard Seevers sagt

      UWW, ich dampfe deinen guten Beitrag mal ein: Cui bono?
      Alles dreht sich ums Geld. Jede Wahl hängt direkt oder indirekt mit dem Geld zusammen. Deshalb ist eigentlich logisch, zu schauen, wie man möglichst vielen Menschen möglichst gerecht und ausreichend Geld zum Leben ermöglicht.
      Alles, was darüber hinaus für den Einzelnen noch wichtig ist, wird in den Nebenzimmern abgearbeitet. Wer also den Menschen bereits vor der sagt, es gehe im hinterher schlechter, der wird nicht gewählt. Wer dabei erwischt wird, dass er dem Bürger seine Existenz raubt, der wird abgewählt usw……ein ewiger Kreislauf. Und wenn zu erkennen ist, dass Wenige für die Geldversorgung von Vielen verantwortlich sein sollen, dann werden diese die Arbeit irgendwann verlagern oder einstellen….Eigentlich ganz simpel, find ich.

      10
      • Hauke Jaacks sagt

        Aber hier liegt das Problem des Föderalen Staates ,man ist immer im Wahlkampf und hat keine Zeit zu regieren.Es müssen unbedingt Länder zusammen gelegt werden.Nur wer sägt an dem Ast auf dem er sitzt.Oder auch Wahlen zusammen gelegt werden.

        3
      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Reinhard, wie soll man das aktuell notleidende allgemeine Demokratieverständnis für deine Begriffe runterdampfen, ohne entsprechende nachvollziehbare Fakten, die vielen so überhaupt nicht allgegenwärtig sind.

        Daher habe ich in der “Short-Version” die für mich maßgeblichen Fakten aneinandergereiht, es besteht natürlich kein Lesezwang hier.

        Übrigens, mein Kommentar setzt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit voraus, da müsste man noch seitenlang listen…

        Vielleicht aber ermuntert er den einen oder anderen kritischen Leser zu dem einen Klick, um das eigene Wissen zu erweitern bzw. vertiefen zu wollen.

        Eine Anregung, die zur weiteren Diskussion ermutigt – hoffentlich!

        12
    • Dorftrottel sagt

      “Kein Wähler konnte vor der letzten Bundestagswahl nur ansatzweise erahnen, wie haltlos überfordert unser medial eloquenter Philosoph in seinem Wirtschaftsministerium wenig durchdachte Zukunftsstrategien in Gesetze zu gießen gedenkt. ”
      Doch das konnte man sehr wohl.
      Was sollten den die Floskeln wie “Nachhaltigkeit”, “Sozial gerecht” und “Ökologisch” sonst bedeuten? Dazu kommt, es hätte ein Blick in die Lebensläufe der Protagonisten von Rot und Grün gereicht um zu erkennen, das da nicht allzu viel ist.
      Die allermeisten Bürger WOLLTEN es einfach nicht sehen.

      11
      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Marie-Agnes Strack-Zimmermann erkannte recht früh, dass z.B. ein Kevin Kühnert auch nicht die hellste Kerze auf dem Geburtstagskuchen ist.

        Sie selbst erstrahlt aktuell aber daselbst in welchem Glanzlicht!?

        Nachhaltigkeit – soziale Gerechtigkeit – Ökologie u.a. sind allenfalls leere Schlagworte, die es mit Leben zu füllen gilt, von allen Parteien; …das beschränkt sich für mich nicht auf Bündnis 90/Die Grünen.

        Wer das kommunikativ medial so aber zu transportieren gedenkt, liegt für meine Begriffe falsch…

        Übrigens: Ich als Marktfruchtbauer versuche mittlerweile seit mehr als 30 Jahren eine weitreichende Ökologie in meinem Betrieb mit einer gelingenden Ökonomie in Einklang zu bringen. Ich habe noch in keinem Wirtschaftsjahr rote Zahlen schreiben müssen; mithin geht da also sehr viel.

        Dazu brauche ich tatsächlich keinen Lindner, Scholz, keinen laufenden Meter im Quadrat (dieser Ausrutscher ist jetzt meinem grandiosen Ärger über eben dieses Bauerndrangsal geschuldet), keinen Friedrich Merz, keine Wagenknecht, etc.pp..

        Nicht eine einzige Person vorstehend gelistet kann mir die ökonomische Beständigkeit innerhalb meiner Mikroökonomie gewährleisten, dafür hafte ich nun einmal in erster Linie selbst innerhalb gesetzlich legitimer Möglichkeiten.

        21
          • Bauer Willi sagt

            @RS, warum ist die Betriebsgröße wichtig? Gilt doch im Prinzip für 40 wie für 4.000 ha. Oder übersehe ich das was?

            6
            • Reinhard Seevers sagt

              Naja, ich glaube kaum, dass man von 40ha Marktfucht leben kann….wohl aber keine roten Zahlen schreiben.
              Wenn dem anders wäre, würden sämtliche Diskussionen über eine existenzbedrohende Wachse oder Weiche – Ökonomie ja ad absurdum geführt. Ich finde Ehrlichkeit und Transparenz schon hilfreich für eine Diskussion, wie in diesem Format. 🤗

              4
              • Bauer Willi sagt

                Das war aber nicht die Frage.
                Und ja, von 40 ha Marktfrucht kann man nicht anständig leben. Aber selbst mit 100 ha reinem Marktfrucht ist es schwierig, wenn nicht noch ein anderes Einkommen dazu kommt. Kann auch der Lebensabschnittsbegleiter sein… 🙂

                6
                • Reinhard Seevers sagt

                  Wenn wir hier angeblich für die nicht landw. geprägte Mitleserschaft schreiben, dann ist es für Außenstehende doch interessant zu wissen, ob der Schreibende von seiner so guten Wirtschaft leben kann, oder er lediglich seinen Neben- oder Zuerwerb erfolgreich betreibt.
                  Wenn uWW schreibt, dass kein Politiker ihm seine ökonomische Leistung nehmen könne, impliziert dies für Außenstehende, dass Politik doch gar keine Wirkung und damit kein Problem und damit auch kein Grund für Demo und Beschwerde sein können….so seh ich das.

                  4
                • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                  Ich bin Vollerwerbslandwirt – bis zum heutigen Tage.

                  Wieso wollen Sie der interessierten Mitleserschaft den Eindruck vermitteln, dass kein Bauer ohne den alljährlichen intensivmedizinischen Staatstropf jemals überhaupt überlebensfähig sein könnte.

                  Gerade weil wir aktuell über jedes Stöckchen hüpfen müssen, geht es vielen doch auch so schlecht.

                  Warum muss ich mich Ihnen gegenüber rechtfertigen, dass es mir gelingt, jedes Jahr theoretisches Wissen ohne das Zutun Dritter von der Fläche fahren zu können!? Ich sehe mich dahingehend nicht in Erklärungsnot, mit Verlaub. 🙂

                  Für ein Genie wie Sie dürfte das doch im Bausektor auch
                  kein Problem sein…, bei der aktuellen Teuerungsrate schon gar nicht.

                  12
                • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                  Werter Herr Servers, ich merke, dass ich Ihren großen Geist vollkommen überschätzt habe.

                  Das einzige, was wirklich bei jedem Hektar immer das gleiche bleibt ist die Grösse.

                  Ich habe Freunde in Namibia, die bauen tausende von Hektare an u. dort wächst auf 10 Hektar Sandkörnern nicht annähernd soviel wie bei uns mancherortens auf
                  nur einem Ar.

                  Bitte da mitreden, wo man auch kompetent zu sprechen weiss. Qualität vor Quantität bitte…

                  11
              • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                Na, lieber Reinhard, Sie überstrahlen ja alles und jeden mit ihrer persönlichen Endless-Kompetenz.

                Nun mal transparent erst an die eigene Nase fassen: Wie hoch ist denn ihr jährliches zu versteuerndes Architekteneinkommen!?

                Wie, geht uns alle nix an!? – Will ich aber wissen, um ernsthaft mit Ihnen zu diskutieren. – Jetzt klotzen Sie mal… 😉

                11
                • Reinhard Seevers sagt

                  2022 steuerlicher Gewinn 27400,-€…..und nun du uWW.

                  3
                • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                  Ich leiste einen positiven Sozialbeitrag im Rahmen der Einkommensteuer, angesiedelt zwischen 42 bis 45% je nach Wirtschaftsjahr.

                  Im vertikalen Betriebsvergleich sind wir seit Jahren recht stabil unterwegs.

                  10
              • Brötchen sagt

                zu ostzeiten war im betrieb meines Vater LPG Pflanzenproduktion der AK Besatz 1,5 pro 100 ha..
                und das war damals völlig überdimensioniert

        • Frank sagt

          Übrigens: Es soll viele geben, die für ihren engeren Berit “keinen brauchen, aber so wohl außerhalb der eigenen Sphäre (aka Tellerrand) verschiedentlich nötigen Regelungs- und Verwaltungsbedarf geben.
          “Dazu brauche ich tatsächlich keinen…” geht deshalb reichlich am Thema “Wie werden wir weiter regiert?” vorbei. Da war ja die Frage nicht, das Elend der Welt aufzuzählen und natürlich brauchen auch Sie “einen” für die Einrichtung der erwähnten “gesetzlich legitimen Möglichkeiten” oder ganz allgemein für ein erträglich verwaltetes Umfeld.
          Sonst sind wir mit dem Hof (ob öko oder was auch sonst) ratz batz in der Wikingerzeit, der König eher eine theoretische Macht und weit weg, das Thing alle paar Jahre und wer weiß wer mehr Eidhelfer hat, da richtet es dann wieder die Axt im Hause, wenn was in der Feldmark zu klären ist.

          0
          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            …würg – für mich am Thema vorbei.

            Ich muss sie nicht erziehen!!!

            Wer schleift Sie so mit durch!?

            12
        • Arnold Krämer sagt

          An die “Kampfhähne” hier in Sachen “rote Zahlen, schwarze Zahlen”, Betriebsgröße, Einkommen usw. folgende knappen Hinweise:

          Das Einkommen, das auf einem Betrieb erwirtschaftet wird, nennt sich Betriebseinkommen.
          Seine Höhe hängt ab im Wesentlichen von a) Betriebsgröße, b) Betriebszweigen c) Können des Betriebsleiters d) Marktsituation

          Das Betriebseinkommen ist die Entlohnung für alle ständige und nicht-ständigen Arbeitskräfte, für die gesamte genutze Fläche und für das insgesamt genutzte Kapital ohne Boden.
          Ganz entscheidend für die wirtschaftliche Situation eines landw. Unternehmens ist dann aber die Frage, wieviel Fremdarbeitskräfte vorab aus dem Betriebseinkommen bezahlt werden müssen, wieviel Pachtflächen vorab entlohnt werden müssen und wieviel Zinsen die Banken vorab für das Fremdkapital einstreichen.

          Erst nach Abzug von Löhnen, von Pachten, von Zinsen ergibt sich aus dem Betriebseinkommen der Gewinn. Dieser ist Entlohnung für die Produktionsfaktoren, die in der Hand des UnternehMERS sind.
          Zieht man von dem Gewinn (der als landw. Einkommen zusammen mit anderen 6 möglichen steuerlichen Einkunftsarten zu versteuern ist) realistische (aber kalkulatorische) Werte für diese Faktoren ab, spricht man vom Rest als UnternehMER-Gewinn). Der fällt aber bei durchschnittlich 70 bis 80 % der Betriebe negativ aus mit großen Unterschieden je nach Betriebszweig). Diese haben nicht VOLLKOSTENDECKEND gearbeitet/arbeiten können.

          Ob man von seinem Gewinn sich und seine Familie wiederum angemessen/zufriedenstellen ernähren kann, ist dann noch wieder eine ganz andere Frage.

          Wenn uWw in den letzten 30 Jahren noch nie rote Zahlen geschreiben hat, dann ist das
          – bezüglich seines Betriebseinkommens zu 100 % absolut glaubhaft
          – bezüglich seines Gewinns auch sehr gut möglich, insbesondere wenn er viel/ausschließlich Eigentumsfläche und wenig/keine Verbindlichkeiten hatte
          – bezüglich seines UnternehMERgewinns nahezu unmöglich, weil insbesondere Marktschwankungen schon immer wieder mal die Rentabilität (dahinter steckt die Vollkostendeckung) kaputt gemacht haben.

          13
          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Gut, dass Sie mich, lieber Herr Krämer, jetzt über meinen eigenen Betrieb aufgeklärt haben:

            -Es ist mir duchgängig gelungen, jedes Jahr Eigenkapital bilden zu können.
            -Seit Übernahme des Betriebes haben wir unsere Eigentumsflächen ohne Wald mittlerweile mehr als verdoppelt; vor ein paar Jahrzehnten machten sich Bankenmanager, mit denen meine Gattin beruflich bisweilen zu tun hatte, lustig über eben ein solches konservativ veraltetes “Bauern-Ansparmodell” mit für ihre(!) Begriffe lausigen Renditen – heute bleibt selbigen das Lachen im Halse stecken. Wer war nun in weiser Voraussicht damals schon der Klügere!?
            Wir haben beim Landkauf immer darauf geachtet, dass eine Armortisation eines solchen Invests sich innerhalb einer Generation realisieren lässt. Heute ist das natürlich kaum mehr möglich. Der frühe Vogel fraß also so manchen Wurm…
            – Herr Krämer Sie dürfen jetzt gerne nachlegen!!! Ich habe in meinen Vorlesungen sehr gut aufgepasst – Theorie sofort in die Praxis umgesetzt.
            -Es gelingt mir, ohne Zutun Dritter theoretisches Wissen vom Acker fahren zu können. Einen solchen offensichtlichen Vorteil können leider nicht alle Betriebsleiter in sich vereinen.
            -Unser Betrieb ist seit langem komplett frei von jedweden Verbindlichkeiten, die uns einen ökonomischen Hemmschuh überstreifen könnten. Eine fremdfinanzierte Baumaßnahme mit ensprechender notarieller Teilungserklärung war im Wohnbereich nach 5 Jahren getilgt, die gewerbliche Investition nach 10 Jahren. Wir hatten diesbezüglich einen freundschaftlich zugewandten Notar, der uns gut beraten hat.
            – Meine persönlichen Betriebsdaten habe ich alle im Kopf und damit jederzeit “griffbereit” abrufbar. Die Nichtnutzung nicht vorhandener Ressourcen werden in meiner Vollkostenrechnung(!) mit berücksichtigt, meinen Dieselverbrauch u.a. notiere ich mir auf, um entsprechend den diesbezüglichen Verbrauch jederzeit analysieren zu können. Hilft sparen, wo sparen möglich ist, denn ich verliere nie den Überblick.

            Ich könnte jetzt noch um einige Parameter erweitern, dürfte aber nicht notwendig sein, als Kenner der Agrarszene dürften Sie, werter Herr Krämer, hinreichend versorgt sein, um meinen Gewinn nicht weiter in Frage stellen zu müssen ohne irgendwelche Detailkenntnisse in der Sache. Eine solche Analyse aus der Ferne über einen mir unbekannten Betrieb würde ich persönlich mir übrigens nie anmaßen…

            Insofern finden Sie in Herrn Seevers einen gleichgesinnten “Kampfhahn” – Kompliment!!!

            Glauben Sie mir, ich bin mit meinen Betriebsdaten mehr als sehr gut vertraut; -…bis zum heutigen Tage!!!
            Noch rafft mich die Altersseneszenz nicht dahin, um dies unmöglich machen zu wollen.

            Schönen Abend an die Kampfhähnefront…

            12
            • Reinhard Seevers sagt

              UWW, du hast ein grundsätzliches Problem: Du nimmst alles und jedes, jede Widerrede persönlich. Deshalb kommen wir immer wieder ins kurze Gras…..niemand greift dich an, und du musst dich nicht rechtfertigen…einfach nur diskutieren, ohne Angst und Hintergedanken.🥳

              7
              • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                Herr Seevers, mir schlottern jetzt ganz erheblich die Knie, ich werde eine sehr unruhige Nacht verbringen, weil sie so phöse zu mir sind…

                Kommentatoren wie Sie wären eigentlich ausreichend als Willis Erklärbär in wirklich jeder Lebenslage.

                10
            • Arnold Krämer sagt

              Herr uWw, ich habe doch Ihren Gewinn nicht infrage gestellt, sondern nur versucht, ökonomische Grundbegriffe den mitlesenden Laien verständlich zu machen. Ich bin immer noch “bildungsversessen”😎, habe deshalb nur ein “Weiterbildungsangebot” gemacht, und zwar nicht spekulativ auf Ihre Kosten.

              5
              • Das haben sicher auch die meisten Kommentatoren hier so verstanden, Herr Krämer. Bitte nicht nachlassen!

                3
              • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                Ein Theoretiker, der einem Theoretiker und Praktiker seit annähernd nunmehr 40 Jahren Praxis seine eigenbetriebliche Ökonomie erkärt, so eben mal aus dem Stehgreif unbekannterweise… 😉

                Hat was, unsere Lady und viele andere haben Sie damit immerhin vielleicht abgeholt, sehr wohl auf meine Kosten, mich nicht wirklich…, leider! Ich habe das ganze als eher anmaßend empfunden, da bin ich mal grundehrlich. Ggf. hinters Licht führen lassen müssen sich die Mitleser hier schon von anderen – von mir jedenfalls nicht.

                11
                • Arnold Krämer sagt

                  Mit Verlaub, es gibt keine eigenbetriebliche(n) Ökonomie-(Gesetze), Es gibt nur eine individuelle Sicht auf die Strukturen und die Zahlen. Ist doch schön, wenn die i. O. sind, und Sie damit zufrieden sind. Mehr müssen Sie mir und uns hier nicht erzählen.

                  4
                • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                  …hust, jetzt diktieren Sie mir auch noch eine Wortwahl!?

                  Erklären Sie doch heute vielleicht einem Tierhalter, der einer Offizialberatung dereinst vollkommen willenlos gefolgt ist, warum er heute mit einem kaum mehr zu schulternden Berg an Schulden gnadenlos mit dem Rücken an der Wand steht.

                  Vielleicht erschliesst es sich Ihnen dann von ganz alleine, warum ich mich von einem “Besserwissereffekt” wie dem Ihrigen in den verstaubten Amtsstuben nie in Versuchung habe führen lassen.

                  Ich wünsche mir Bildung für die Jugend auf unseren Höfen, damit diese es mir gleichtun können…

                  12
                • Arnold Krämer sagt

                  u Ww, Erklären kann ich einem Tierhalter das mögliche einzelbetriebliche Elend allemal. Ob ich ihm helfen kann, aus einer misslichen Lage herauszukommen, muss man sehen. Er soll sich einfach mal melden. Bauer Willi hat meine Kontaktdaten.

                  1
      • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

        “Die allermeisten Bürger WOLLTEN es einfach nicht sehen.”

        Die allermeisten i n t e r e s s i e r t es überhaupt nicht!

        10
        • Brötchen sagt

          hab ich schon nach der wende im Praktikum in NRW festgestellt, der gemeine homo sapiens westelbiensins ist im Grunde völlig politisch uninteressiert…war für ihn auch nicht notwendig bis auf Ausnahmen natürlich.🫣

          1
    • Christian Bothe sagt

      u.W. „Viele Autokraten wissen im tiefsten Inneren, dass sie auf einem Schleuderstuhl sitzen …“
      Sehr schön dargestellt diese historischen Abläufe in Westdeutschland, was die Entwicklung der Demokratie betrifft!Ob Ihr obiges Zitat der Realität entspricht , bezweifle ich! Immerhin gibt’s auf der Welt mehr autokratisch regierte ( +
      hybride Systeme ) als Demokratien westlichen Verständnisses! So wird‘ und sollte es auch bleiben und Hegemoniebestrebungen von den USA sollten unterbleiben, weil diese in der Geschichte nur Leid brachte( Libyen, Irak, Afghanistan, Tunesien,u.a.), wenn man versuchte diese Mentalitäten vor Ort zu bekehren. Der Nahe Osten widerspiegelt auch dies! Egal wo auf der Welt friedliche Koexistenz sollte angesagt sein, sollte das Ziel aller Regierungen sein! Dort wo es Konflikte gibt, muss man verhandeln ob hier in Europa oder im Nahen Osten! Wozu haben wir sonst die UNO??!

      7
      • Reinhard Seevers sagt

        Christian, war es denn jemals anders?
        In den 70er Jahren:
        Spanien – Diktatur
        Griechenland- Diktatur
        Nicaragua – Militärjunta
        El Salvador – Miltärjunta
        Peru – Militärjunta
        Argentinien – Diktatur
        Chile – Diktatur
        Vietnam – Krieg
        Israel-Palästina – Krieg
        Afghanistan – Krieg
        Südafrika – Appartheit
        usw, usw…..

        Die mediale Dauerbefeuerung ist eine der Ursachen, die uns alle wuschig macht. Cui bono? Den Medien und den Waffenherstellern.

        4
  6. Limes sagt

    Parteien mit Anstand können in der derzeitgen Situation eines gravierenden Vertrauensverlustes aus Respekt vor dem Bürger nur zu einem Schluss kommen, dies ist Vertrauensfrage und/oder Neuwahlen. Immerhin hat die SPD die Regierungspartei die für sich in Anspruch nimmt den Führer zu Stellen lt letzter Forsa Umfrage 11,7% verloren und liegt derzeit bei 14%. Es wird so wahrscheinlich nicht kommen denn was passiert mit den treuen Parteigängern seien es Abgeordnete, die vielen Bundesbeauftragten und sonstige Kostgänger! Stattdessen wird die Schulhof Strategie angewendet alle stürzen sich auf den Kleinsten in diesem Falle die FDP.
    Anstand und Respekt sind halt auch in diesem Land zu hohlen Phrasen verkommen genauso wie die Berücksichtigung der Bürger.

    4
  7. Zu einer funktionierenden Demokratie gehört neben einer starken Regierung zwangsläufig eine starke Opposition. Als in den 50er und 60er Jahren der “schwarze Filz” übermächtig wurde, haben die Roten übernommen, als die Rotenmit ihrem roten Filz drohten, Überhand zu gewinnen, wurden sie wieder von den Schwarzen abgelöst usw. Die Demokratie funktionierte einigermassen, und zwar immer deshalb, weil es eine starke Opposition als Korrektiv gab und die Wähler die Möglichkeit hatten mit ihrer Wahl Fehlentwicklungen zu korrigieren. Und heute?? Es gibt keine Opposition mehr unter den Altparteien, die sind am Ende des Tages alle grün durchs… durchsetzt. Dies trifft zu allem Übel auch im Besonderen auf die 4. Gewalt im Staat zu, die Qualitätsmedien! Was Altparteien und Qualitätsmedien eint ist: sie fühlen sich im Besitz der alleinigen Wahrheit und dies berechtigt sie dazu Anderdenkenden schlicht auszugrenzen (und sogar zu verbieten), in bestimmte Ecken zu schieben und als undemokratisch zu diffamieren. Die wirkliche Gefahr für die Demokratie liegt jedoch nicht bei den Andersdenkenden, sondern in der Arroganz der Altparteien und Qualitätsmedien!

    20
  8. firedragon sagt

    ” … Die Ampel-Schwäche nutzt der Union …”

    Diese Aussage reicht mir eigentlich schon.
    Ich gebe zu Bedenken, dass die CDU hauptverantwortlich für das Jetzt ist.
    Die 16 Jahre Politik, vor den vergangenen zwei Jahren, hat dem jetzigen Werdegang den Weg bereitet.
    Es ist korrekt was Brötchen sagt – die Menschen vergessen schnell.
    Und die FDP hätte niemals in diese Koalition eintreten dürfen und festhalten sollen an ” lieber nicht regieren, als schlecht regieren”, offensichtlich wurde dieser Leitspruch ebenfalls vergessen.

    Neuwahlen sind nur dann sinnvoll, wenn die Partei mit den meisten Wählerstimmen in Regierungsverantwortung kommt.
    Eine Regierung, die aus vielen stimmschwachen Parteien besteht, ist nicht Wählerwille.

    10
    • Reinhard Seevers sagt

      Es gibt ja auch die Möglichkeit der Minderheiten- Regierung…
      Angenommen, die CDU bekäme 30%+x aber es gibt keine Koalitionsmöglichkeit aus welchen Gründen auch immer. Dann kann sie dennoch versuchen eine Regierung zu stellen und ich würde wetten, dass dies sogar gelingen könnte, weil die Verweigerung der restlichen Parteien ganz schwierig werden würde in der jetzigen Gemengelage.

      5
      • Ostbauer sagt

        Genau Das wollte ich auch gerade schreiben; die Union müsste sich nur trauen!
        Der grösste Knackpunkt, wäre die Wahl zum Bundeskanzler. Das würde wohl auf 4 Wahlgänge hinauslaufen und ob die Union schon so dickfellig ist?
        Bei Sachfragen ist es so, wie Du sagst; alle haben Angst vorm “blauen Mann”.
        Allerdings könnte die Union dann ihre eigenen Gesetzesentwürfe einbringen ohne es auf einen Partner zu schieben, wenn`s nicht so läuft.
        Sie müssen sich nur trauen!
        Stegemann hat doch immer getönt; Wenn wir so könnten, wie wir wollten im Bereich Landwirtschaft, ja dann…

        4
        • Bauer Willi sagt

          @Ostbauer,
          wer ist Stegemann? Wo ist Connemann? Wo ist Silvia Bleher, Julia Klöckner etc.? Alle abgetaucht. Statt dessen wurde mir von Carsten Linnemann auf eine Mail geantwortet, ich solle mich an Steffen Bilger wenden. Wer ist Steffen Bilger?
          Ne, die CDU ist für Landwirte keine Option mehr, es sei denn, sie positionieren sich gegen den Trend.

          3
      • Frank sagt

        Mit 30%+x kann man das Land nicht zuverlässig regieren, zumal man sich die nötigen 10%+x immer aus dem Bereich rot-grüner Parteien, die man gerade stürzte, holen müsste. Die AfD ist ja hinter der Brandmauer.

        1
        • Reinhard Seevers sagt

          Nee, nee, bei Zustimmung zu Gesetzesvorlagen gibt es keine Brandmauer, siehe Grundsteuer Thüringen.

          3
  9. Christian Bothe sagt

    Diese Regierung sollte „das Handtuch werfen.“ Was die da so fabrizieren…ob das noch GG- konform ist? Ich glaube sie wird noch vor Ende der Legislatur auseinanderbrechen…Man wird dann nicht umhin können mit der AfD zu koalieren! Das natürlich unter Führung von CDU/CSU! Leider sind die FW hier im Osten zu schwach…

    2
    • Christian Bothe sagt

      Habe immer FDP gewählt…Wird nicht mehr passieren und mit solchen „Kriegstreibern“wie die katholische Strack-Zimmermann u.a.sowieso nicht!

      6
    • “Diese Regierung sollte „das Handtuch werfen.” Tatsächlich sind mehr als zwei Drittel der Wähler mit der Ampel unzufrieden. DIe Tragik liegt doch darin, dass nur ein Drittel glaubt, eine CDU-geführte Regierung würde es besser machen! Es fehlt die Alternative für all jene, die die Alternative ablehnen!!

      4
      • Bauer Willi sagt

        @Mark, stimmt nicht ganz. Warum nicht die Freien Wähler groß machen, so wie die BBB in den Niederlanden? Wir müssen es nur einfach machen!

        2
        • Nach der bayrischen Landtagswahl konnte man in den Qualitätsmedien unisono lesen, die Wahlsieger wären die Rechtspopulisten, also AfD und Freie Wähler gewesen. Wenn also beides Rechtspopulisten sind dann ist es doch wurscht, ob AfD oder Freie Wähler. Es sei denn man macht es wie der Lehrling beim Rübenhacken: die großen umhacken, damit die kleinen Platz haben zum Wachsen…….

          4
          • Brötchen sagt

            Bingo…. Mark….frag mich sowieso wie die Dunkelheit soweit westlich auftauchen könnte..

            langsam geht das zähne klappern los.

            3
  10. Ludwig sagt

    Wenn die FDP aus der Regierung geht , dann ist das sicherlich gut für den Überlebenskampf der FDP , aber nicht für eine andere Politik in Berlin. Es würde sich nämlich nichts ändern, denn dann würden CDU und SPD oder die Grünen zusammengehen und dann wird es ein “Weiter so” geben. Aus meiner Sicht ist der Bürgerschmerz noch nicht groß genug um einen echten Politikwechsel hinzubekommen. Auch gibt es z. Zeit noch nicht genug Alternativen. Die Freien Wähler oder die Wagenknechtpartei und andere bisher unbekannte Parteien haben keine Vorlaufzeit um für den Wähler vermittelbar zu sein. Die einzige Partei , die den Politikwechsel zu der “Sozialen Marktwirtschaft” zurück entwickeln könnte, so steht es jedenfalls im Wahlprogramm , wäre die AFD, doch mit oberhalb 20% der Wählerstimmen fehlt ein Koalitionspartner und hier liegt der Hase im Pfeffer , denn den gibt es z.Zt. nicht. Eine derzeit aussichtslose Lage , weil die Altparteien mit ihrer Brandmauer sich selbst eingemauert haben und so die Gefahr besteht , bei weiterem Wohlstandsverlusten sich selbst zu “Pulverisieren”. Der Bürger will Lösungen mit Realpolitik und keine sektenartige Ideologiepolitik. Mit dem diktatorischen Heizungsgesetz sind nun sehr viele Wähler aufgewacht und haben den Absturz der Ampelparteien eingeläutet. Die FDP hat das mit abgestimmt und hat sich damit selbst feriggemacht. Mit einem Regierungsausstieg wird sich deren Situation nicht verbessern , denn das hätte sie nicht mit abstimmen dürfen. Mit diesem Gesetz läuft alles auf eine Enteignung der Wohnungseigentümer und Belastung der Mieter hinaus. Wir Bauern kennen das mit der Enteignung durch die Merkelregierung im Tierbereich. Die Willkür der ständigen Tierwohlgesetze hat auch uns das Vermögen kleiner gemacht . Manch einer hat hier mehrere hunderttausend Euro Vermögenverlust verkraften müssen und auch jetzt gibt es keine Änderung. Sehen kann man das gerade in der Sauenhaltung , denn dort wollen über 50% bis 2026 aus der Produktion aussteigen , weil dort schon wieder aufwändige Stallumbauten anstehen. Weimarer Verhältnisse also und das nur weil die Altparteien nicht in der Lage sind auf Realpolitik zum Vorteil des Landes und der Bürger umzustellen.

    17
    • Stadtmensch sagt

      “Weimarer Verhältnisse also”

      Leute, bleibt mal auf dem Teppich! Als großer Fan von “Babylon Berlin” (Serie, ARD) bin ich froh, dass ich mich momentan noch nicht ständig mit Nazis prügeln muss. Aber eins ist gewiss, wenn die AfD hier in Sachsen dereinst das Zepter schwingen sollte, wird als erstes die “Mobilitätswende” eingestampft. Haben wir ja in Berlin gesehen, seit die CDU wieder mitregiert. Als Fahrradfahrer merkt man sofort, wenn die Grünen-Hasser mit ihren zugeteerten “Volkswagen”, Breitreifen und FuckYouGreta-Aufklebern wieder Obwerwasser gewinnen. Seit der Sprit so teuer ist und immer noch massiv mit Steuergeldern gestützt wird, hat sich die Verkehrsdichte gefühlt verdoppelt.

      Wen also wählen? Momentan ist leider nichts Vernünftiges im Angebot. Alle wollen Krieg, alle wollen neue breitere Straßen, alle wollen mehr Wohnraum, niemand will Steuern zahlen, alle wollen ständig gerettet werden, alle schalten auf stur, wenn sie vermeintlich zu kurz kommen…furchtbar.

      Lasst uns einfach die letzten Meter anständig in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Das haben wir uns verdient!

      1
      • Dorftrottel sagt

        @Stadtmensch,
        sind Sie ein Schlägertyp? 🙂

        Zum Tema “Mobilitätswende”, da kriege ich jede und jeden dran.
        Spätestens wenn ich den Kunden mitteilen muss das ihr Ersatzteil für Waschmaschiene, Heizung usw. Lieferzeit hat, ist es vorbei mit Mobilitätswende.
        “Warum dauert das denn solang?”
        “Warum haben sie die Teile nicht auf Vorrat?”
        “Was soll ich denn jetzt machen?”

        Wenn es die eigene Befindlichkeit betrifft ist es vorbei mit “Mobilitätswende”.
        Da muss es “just in Time” sein.

        2
        • Stadtmensch sagt

          “Ersatzteil für Waschmaschiene, Heizung ”

          Wenn Pendler und sonstige “Schlafstadtbewohner” mal konsequent auf Homeoffice bestehen würden, hätten sie erstens ihr Haus nicht quasi sinnlos auf den Acker gesetzt (weil sie es tatsächlich 24/7 bewohnen würden) und zweites hätten Leute, die auf Mobilität angewiesen sind (Lieferwagen, Instandhaltung usw.) freie Fahrt.
          Sorry wegen der Polemik. Nur meine Schwarzweiß-Sicht…

          Lange Wartezeiten sind gut meiner Meinung nach. Hat man mehr Zeit, sich mit den Dingen, die man meint zu brauchen, eingehend zu beschäftigen. Eventuell lässt sich was selber reparieren. Eventuell überlegt man sich, ob man immer mehr Dinge braucht, die dann natürlich ständig kaputt gehen, weil sie kaputt gehen sollen, in diesem Wirtschaftssystem

          1
    • Bauer Willi sagt

      Es kann auch sein, dass solche Reaktion die FDP erst wieder wählbar macht. Wenn sie in der Koalition bleibt, wird sie vermutlich nicht mehr über 5% kommen.

      11
      • Reinhard Seevers sagt

        Die FDP ist nicht notwendig. Gibt es überhaupt Bereiche der Politik, die der FDP eine Alleinstellung zugestehen? Ich sehe keine….
        Das dauernde Kratzen an der 5% Grenze zeigt mir schon seit Jahren, dass die Partei das Korrektiv für Wechselwähler ist und war. Jetzt, da es eine Alternative gibt, ist sie eigentlich uberflüssig.

        5
        • Christoph aus der Stadt sagt

          Die FDP ist vom Grundsatz her die einzige Partei, die der ständig zunehmenden Aufblähung des Staates und der Bürokratisierung entgegentritt. Die FDP steht vom Grundsatz her – als einzige etablierte Partei – für weniger Staat und für mehr Eigenverantwortung der Bürger. Auch wenn die praktische Politik der FDP, bzw. ihre Erfolge bei der Durchsetzung bisher nicht immer überzeugen konnte, bin ich überzeugt, dass selbstständige Landwirte in ihrer DNA eigentlich Liberale sind, die eine Staatswirtschaft verabscheuen und für die Unabhängigkeit einen Wert an sich darstellt. Die Staatsquote in Deutschland beträgt derzeit 50%, die der Schweiz 32%. 50% ist eigentlich eine Staatswirtschaft.

          8
          • Bauer Willi sagt

            @CadS
            Sehe ich im Ansatz auch so. Das war aber mal so und wird immer schwieriger, es in der Regierung umzusetzen. Und irgendwann erkennt man sie nicht mehr.

  11. Grundsatzfrage: Ist eine Partei, die Folgendes in der Präambel ihres Grundsatzprogramms stehen hat, wählbar??

    „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“

    1
    • Reinhard Seevers sagt

      Das ist doch keine Präambel eines Partei- Grundsatzprogrammes, sondern der Vereidigungstext für die Einsetzung von Politikern des Bundestages…..

      5
      • Doch, ich habe dies aus dem Grundsatzprogramm einer Partei hierher kopiert! Danach steht noch folgender Satz: In diesem Sinne geben wir uns folgendes Grundsatzprogamm.

        2
        • Reinhard Seevers sagt

          Mag ja sein, ist aber unnötig, weil jeder in die Regierung gewählte Politiker diesen Eid ablegen muss….grün, wie rot, wie schwarz, wie blau.

  12. Brötchen sagt

    die fdp hätte nie und nimmer in diese Koalition eintreten sollen, wenn sie zu ihren Werten stehen würde.
    ansich müssten die schon lange rausgehen und sich für den Fehler entschuldigen und wirklich dann nur zu den Werten stehen. so ist das die Partei, die eigentlich mausetod ist. dann kommen die linken und dann die SPD.
    die Wagenknecht Partei hat wohl ein Potential von 27 %. Bin auch auf das Programm gespannt, soll wohl Montag kommen.
    selbst Bartsch von den linken hat wohl gesagt im Osten sind die Leute extrem aufgebracht.

    5
    • Frikadellen piet 45 sagt

      auf jeden Fall muss dort extrem aufgepasst werden das nicht einfach eine Protestpartei an die Regierung kommt

      • Brötchen sagt

        Piet viel schlimmer kann es doch nun wirklich nicht werden!
        meines Erachtens sollen Mal die grünen noch weiter machen, die Leute vergessen ganz schnell und manchen tut es noch nicht genug weh!
        in Österreich regiert schon lange eine rechtsradikale Partei und ist da was untergegangen?
        übrigens ist die SPD mit kühnert linksradikal.

        11
        • Frikadellen piet 45 sagt

          da ist auf jeden Fall was dran an dem was du sagst mal sehen wie entschieden wird

        • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

          Kühnert ist durch und durch Theoretiker,abhaken.
          Bei den nächsten Wahlen kommts drauf an,wo die AFD landet!

          4
    • “die fdp hätte nie und nimmer in diese Koalition eintreten sollen, ”

      Doch, Ostschrippe, dafür ist sie jedenfalls von mir gewählt worden. Das Drama deutete sich doch an,die FDP sollte das Schlimmste verhindern.
      Ich finde es gut, dass sie es versucht haben. Das gilt für alle Ampelparteien. Aber es ist gescheitert. Und daher sollte die FDP jetzt die Sache beenden.
      Auch wenn mir bei dem Gedanken an das Ergebnis von Neuwahlen durchaus mulmig wird…

      Eine Anmerkung zur AfD: Diese Partei attackiert den Kapitalismus von rechts. Mit wirtschaftsliberalen Ansichten hat sie nichts am Hut. Mitnichten ist sie ein Verfechter offener marktwirtschaftlichen Struktukturen. Kann weg.

      1
      • Obstbäuerin sagt

        Es wäre ein Segen, wenn die Rüstungslobby mit ihrer kriegerischen Frontfrau die Regierung verlassen würde.

        4
      • Reinhard Seevers sagt

        Naja, wenn man in einer Demokratie plötzlich feststellt, dass eine Mehrheit die Partei gewählt hat, die sie gewählt hat, dann ist das zu akzeptieren. Gilt für alle Farben. Und wenn die Folgen nicht gut sind, kann man sie spätestens nach vier Jahren wieder abwählen.
        Wie man an der aktuellen Lage sieht, scheinen die Folgen noch nicht ausreichend schlecht zu sein, dennoch warnt man vor den bösen Blauen, obwohl diese noch nie in Verantwortung waren. Ist irgendwie ziemlich Gaga, finste nich?

        6
        • Mark,
          natürlich war die Idee der Gründungsväter eine andere.Auch wenn Bernd Lucke sich selbst zumindest nicht als Wirtschaftsliberaler beschreibt.
          Aber je mehr Ideen der Neuen Rechten in dieser Partei Fuß gefasst haben, desto stärker hat sich die Forderung nach einem starken Staat, nach einem Primat der Politik durchgesetzt .Wie das bei angeblich reduzierter Bürokratie ohne autoritäre Strukturen klappen soll , bleibt offen.
          Wo steht denn ein klares Bekenntnis zum Privateigentum?
          Stattdessen findet sich eindeutig Verstaatlichungsphantasien etwa bei der Grundversorgung.
          Für die Wirtschaft sind Rechtspopulisten Gift. Ich mache sie natürlich nicht für die aktuellen Ptobleme verantwortlich. Aber Lösungen haben sie nicht.
          Und als bekennende Kspitalistin😃
          weiß ich genau, wen ich da vor mir habe. Elend in blau.

          3
          • Reinhard Seevers sagt

            Lady, hast du vor den letzten Wahlen in gleicher Form auch vor den Grünen gewarnt? Hinterher sind immer alle klüger

            2
          • Schon interessant, Deine Argumentation. Da fährt die Ampel die Wirtschaft mit Vollgas gegen die Wand, dies wissend streut man vorsorglich das Narrativ, die Rechtspopulisten sind Gift für die Wirtschaft und damit am Niedergang schuld. Um klar zu stellen, ich will jetzt nicht die Rechtspopulisten auf Teufel komm raus verteidigen, ich bin (noch) Mitglied einer großen Volkspartei, aber das, was nun an billigem Populismus und falschen Narrativen gegen die “Rechtspopulisten” in Stellung gebracht wird ist nun wirklich nicht überzeugend. Vorallem fehlen mir faktenbasierte Argumente. Fakt ist, in dem Grundasatzprogramm der “Rechtspopulisten” ist folgendes zu lesen:
            “Unser Ziel ist ein souveränes Deutschland, das die Freiheit und Sicherheit seiner Bürger garantiert, ihren Wohlstand fördert und seinen Beitrag zu einem friedlichen und prosperierenden Europa leistet.” Was ist denn daran jetzt Elendt???

            4
            • Arnold Krämer sagt

              Die AfD hat einen Vorteil, der sie von allen anderen Parteien (noch) unterscheidet. Sie haben “keine Leichen im Keller”, sind und waren nirgends verantwortlich zu machen für politische Entscheidungen in der Vergangenheit egal auf welcher Ebene (sogar bis in die kommunale Ebene, von extrem wenigen Ausnahmen im Osten abgesehen). Alle anderen Parteien müssten selbstkritisch, “netzbeschmutzend”, entschuldigend ihr bisheriges Wirken bewerten, wenn sie eine wie auch immer geartete, aber notwendige Umkehr einleiten wollten. Davon wird den Politstrategen aber von Psychologen offensichtlich dringend abgeraten. Schon oft hat man das Gefühl gehabt, dass sich fehlbare Politiker für die eine oder andere UNANGEMESSENE Entscheidung, die sich dann später auch als falsch heraus gestellt hat, hätten entschuldigen (besser um Entschuldigung bitten) müssen. Aber da kommt nichts. Sie treten nicht einmal von ihren Ämtern zurück.

              4
          • firedragon sagt

            “… Aber Lösungen haben sie nicht. …”

            Um das sagen zu können, müsste eine afd erstmal in der Verantwortung sein.

            1
      • Christian Bothe sagt

        Lady: die Frage ist doch, ob die Demokratie in ihrer jetzigen Entwicklungsstufe überhaupt zukunftsfähig ist? Ob in in Europa oder den USA , man reibt sich doch ständig die Augen, was für“Ausreißer “es so gibt! Auch der „Laissez faire“Stil von manchen Politikern ist in meinen Augen nicht gerade demokratiefördernd…Zur Parteienlandschaft bei uns habe ich mich heute schon positioniert! Ohne AfD wird‘s nicht funktionieren…

  13. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen warum soll man das nicht probieren hauptsache es passiert irgendwas und nicht die AFD eine wirkliche Lösung hat keine Partei und ich auch nicht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert