Bauer Willi
Kommentare 85

Wie die Schweizer unter ihrer Landwirtschaft leiden….

Wer der Meinung ist, dass das Ansehen der Landwirtschaft in Deutschland schlecht ist,. sollte diesen Beitrag der Neuen Zürcher Zeitung lesen.

https://www.nzz.ch/wirtschaft/schweizer-landwirtschaft-hohe-kosten-geringer-nutzen-ld.1632029

Ich frage mich angesichts solcher Artikel, wie sich die Existenz der Landwirtschaft überhaupt noch rechtfertigen lässt.

Übrigens: die Überschrift ist natürlich ironisch gemeint…

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85 Kommentare

  1. Elisabeth Ertl sagt

    Es geht im Moment ja nichts über die Wildnis-Mode.
    Der Rothwald als letztes Urwaldgebiet Österreichs war schon in meiner Kindheit wie ein Heiliger Ort berühmt und entsprechend geschützt. Jetzt hat man das Gebiet erweitert in das Lassingtal hinüber. Ich war Anfang der 1990er Jahre einmal in der Gegend auf Urlaub. Mit dem Auto fuhren wir in das wilde Lassingtal hinein. Jeweils nach Kilometern standen einmal ein paar bewohnte Häuser, irgendwo eine kleine Kapelle, dann wieder eine weite Strecke Einöde. Ich hätte gerne die Gelegenheit gehabt zu fragen, wie das Leben ist in solcher Abgeschiedenheit. Was ist inzwischen aus diesen BewohnerInnen geworden?
    Ist die Wildnis Dürrenstein noch immer ein “Heiliger Ort”, oder ist sie nun eher das Refugium privilegierter Forscher, die darüber entscheiden, wer die Fläche betreten darf und wer nicht?
    Bezahlte geführte Begehungen, wie sie jetzt angeboten werden, sind sicherlich sehr zu begrüßen in einer Zeit der großen Entfremdung zwischen Stadt und Land.
    Weil also im Urwald Dürrenstein jene Bevölkerungsmehrheit, die immer mehr Wildnis genießen will, selber die größte Bedrohung für diese Wildnis darstellt, wird das gewöhnliche Volk mit virtuellen Reisen in das Innere der Landschaft zufrieden gestellt. https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/haus-der-wildnis-in-nieder%C3%B6sterreich-er%C3%B6ffnet/ar-AAKgJ82?li=AAaVEHq&%252525253Bocid=edgsp
    So wird die Wildnis zum “Turbo für Wirtschaft und Tourismus”, wie Landeshauptfrau Mikl-Leitner stolz verkündet.

    Von solchem Schutz können die Almbauern und ihre Tiere, die zu unserem täglichen gesunden Essen beitragen, heute nur noch träumen: Zum Naturgenuss auf Almen gehört offenbar jetzt auch, Schafe und Kühe nicht nur mit Wölfen, Bären und Schakalen, mit frei laufenden Hunden, sondern auch mit Drohnen zu sekkieren und zu jagen, wie Viehhalter-KollegInnen klagen. Als im letzten Jahr ein Rauriser Bauer die Besucher von seiner Alm so aussperren wollte wie die Dürrenstein-Forscher die Besucher jetzt aussperren, erntete er einen Shitstorm und heftige öffentliche Kritik.
    Wildnis nämlich sei wichtig für das Überleben der Menschheit. Wirklich? Wolfsschützer betonen immer, dass der Wolf keine Wildnis braucht, um sich auszubreiten. Aber der Mensch? Was wäre, wenn man einmal eine/n dieser WissenschafterInnen ohne Proviant, Ausrüstung, Handy und Karte mitten in dieser Wildnis einfach mit Fallschirm aus dem Hubschrauber werfen würde und sich nicht weiter um ihn/sie kümmern? Ich wäre nicht sicher, dass er/sie überlebt ohne die Anstrengung, so schnell wie möglich aus dem Gebiet wieder herauszukommen in die Zivilisation, die ihn/sie mit Essen, Kleidung, Behausung und all den wissenschaftlichen Gadgets versorgt, auf welchen sein/ihr Privileg ruht.
    100 km weiter im UNESCO Welterbe Salzkammergut, in Gosau allein, muss die Bergrettung bereits mehrmals täglich ausrücken, nur weil Leute sich irgendwo in der Wildnis verrannt haben und wegen leerer Handy-Akkus nicht mehr wissen, wo sie sind. Nichts ist für Wildtiere stressiger als knatternde Rettungshubschrauber.
    Wer oder was also ist für das Überleben wichtiger – die Wildnis, oder die Einheimischen, die mit der Natur vertraut sind und wissen, wie man sich mit ihr arrangiert?
    Das alles ist so absurd, dass sich jeder weitere Kommentar erübrigt.
    Aber vielleicht geht ja dieser Wildnistourismus bald ebenso jäh zu Ende wie der Städtetourismus, unter welchem die Bewohner der Wachau oder Hallstatts noch im Sommer 2019 schwer gelitten haben. Vielleicht nutzt ja die Gesellschaft mit ihrem Wildnisbedürfnis auch nur noch instinktiv die letzte Möglichkeit.
    Und so will ich mich diesbezüglich um Gelassenheit bemühen.

    Wildnis ist Refugium der Privilegierten. Von ihr träumen jene, die eine Viertelmillion ausgeben können für ein Geländefahrzeug, mit dem sie in vermeintlich jungfräuliche Landschaften (aus denen man in Wahrheit nur die Weidetierhalter vertrieben hat) eindringen und dort ihren individuellen Reifenabdruck hinterlassen können: https://www.youtube.com/watch?v=wJMW5pUhXjg

    • Reinhard Seevers sagt

      Was ist los Elisabeth, du wirkst ja arg gefrustet.
      Wunderst dich über die Menschen? Wieso? Das Kapital sucht sich einen neuen Weg. Da für etliche bereits die Abkehr vom Massenkonsum erkennbar scheint, kreieren sie neue Einnahmefelder. Dazu gehören neben Lifestyle- Produkten, Alternativen Lebensmitteln, E-bikes usw. eben auch der unverfälschter Urwaldtourismus in der Ursprünglich der alpinen Räume….da ist Geld zu generieren.👍🤗

      • Paulus sagt

        Ich kann Elisabeth Ertl gut verstehen. Nun kenne ich zufällig Gosau und in Hallstatt war ich mehrmals zur Jagd eingeladen. Die Reviere dort waren aber schon immer ein Refugium für Privilegierte, was sowohl wohlhabende Österreicher als auch Deutsche betraf. Im Spätherbst und im Winter war dort absolut tote Hose und bei der Gamsjagd, bei mehr als einem Meter Neuschnee musste schon gut drauf sein, um stundenlang zu pirschen. Handys gab es damals noch nicht, dafür aber einen Jägerrucksack mit dem notwendigsten drin.
        Geändert hat sich der Tourismus, der überbordend auf teils völlig schwachsinnige Trendsportarten und die Erschließung der Bergwelt baut. In der Disziplin sind die Ösis wahrscheinlich Weltmeister. In den Skigebieten funktioniert die ganztägige Beschallung mit grauenhafter Schlagermusik hervorragend. Das ist sozusagen der Alpenballermann.

    • Thomas Apfel sagt

      Der letzte Absatz Ihres Textes trifft es m. E. ziemlich genau, Frau Ertl. Wir haben eine zunehmende Ungleichverteilung der Einkommen. Die, die sich ohne Probleme den “Viertelmillion-SUV ” leisten können, werden ständig mehr und wollen (weil : “Wenn ich so viel Kohle mache, kann ich ja nicht dämlich sein und bestimme auch wie sich mein Umfeld zu gestalten hat”) die Welt nach ihrem Gusto gestalten.
      Wie sich die Volkswirtin @Lady ja treffend zur nicht produktiven Schweizer-Bergbauern-Landwirtschaft (sgm: ” muss man diese unproduktive Museumslandwirtschaft erhalten?”), geäußert hat, sieht das wohl inzwischen ein nicht unerheblicher Anteil der Gesellschaft auch.
      Im Grunde sieht man an allen Ecken, dass zu viel Geld aus dem großen “Glücksrad” der Finanzindustrie auf dem Markt vagabundiert und nach Rendite sucht. Die braten der Gesellschaft Schulden über, die in tausend Jahren nicht bezahlt sind. Da werden noch unsere Urenkel dran kauen nur die Verzinsung dieser “Wohltaten” der politischen Handlanger der Finanzwirtschaft aufzubringen.
      Ich denke, die Almwirtschaft und andere “Museumslandwirtschaften” in kleinen Familienbetrieben werden in kürzester Zeit das Nachsehen haben. Und da muss ich Ihnen recht geben: in diesem Zusammenhang werden in diesem Bereich nur die überleben, die sich der Vorstellung der “Viertelmillion-SUV-Gesellschaft” anpassen und BIO und Direktvermarktung betreiben.

      • Reinhard Seevers sagt

        Thomas, die Bank Austria ist gut dabei das neue Lebensgefühl zu verbreiten…..
        https://youtu.be/ur8b9Whp6gk
        Österreich erscheint mir als die geilste aller Lifestyle – Welten, jedenfalls vermitteln das alle von Billa über Hofer bis hin zur Bank Austria. Tu Felix Austria!

  2. Elisabeth Ertl sagt

    Die alpine Landwirtschaft der Schweiz kommt jetzt auch durch den Tourismus unter Druck. Die Weidetierhalter haben durchgesetzt, dass ein Wolf bereits geschossen werden darf, wenn er 10 Tiere gerissen hat, wobei die verletzten mitgezählt werden. Der Herdenschutz ist nämlich weitgehend gescheitert.
    Dagegen erhebt sich Widerstand nicht nur von NGOs, sondern auch von Tourismusvordenkern. Es sei an der Zeit, die Alpen in eine Art Yellowstonepark ohne landwirtschaftliche Nutzung umzuwandeln und dort hochpreisigen Öko- und Safaritourismus anzubieten: https://www.derbund.ch/woelfe-sollen-nicht-abgeschossen-sondern-auf-safaris-bestaunt-werden-171859289329.
    Rissgutachter haben sich bereits auf diese Seite geschlagen und werten keine Proben mehr aus, damit die Wölfe nicht geschossen werden können: https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/192090/
    Außerdem wurde kürzlich eine große Menge Schweizer Gemüse vernichtet, weil es zu teuer war: https://www.infosperber.ch/wirtschaft/dutzende-tonnen-von-schweizer-gemuese-vernichtet/
    Wildnis und Zweitwohnsitz- und anderen Baubooms auf landwirtschaftlichem Grund in Österreich,
    Klimakatastrophe mit nassem Herbst, kaltem Frühjahr, dürrem Juni, Fluten und Hagel im Juli: Auf 13% der Ackerfläche Österreichs wurde heuer die Ernte vernichtet. Im Mittelmeerraum sind 50% (!!) der Gemüseernte der Dürre und den Bränden zum Opfer gefallen, dazu auch 10% der Getreideernte, und die Feuer sind noch nicht unter Kontrolle.
    Globale Lieferschwierigkeiten bei allen Waren, ausverkaufte Weltmärkte für Getreide; bei uns steigen wieder die Flüchtlingszahlen, hungrige Mäuler, die gestopft werden wollen –
    wie lange wird es noch genug zu essen geben ?

    • Thomas Apfel sagt

      Die Tomatengeschichte ist echt interessant. Sie zeigt auf, dass selbst bei Außenschutz über das 2-Phasen-System der Schweiz, Verwerfungen entstehen. Einfach weil die LEH-Größen die sichere Mengenversorgung aus dem Ausland dem Aufwand mit der teureren Kleinpartien aus dem Inland vorziehen, scheinbar selbst dann, wenn Zollaufschläge gezahlt werden müssen. Das ist einfach das Problem der ungleichen Macht der großen Handelskonzerne gegenüber den Anbietern einheimischer Ware. Die Konzerne wollen am liebsten nur mit 3 – 4 Anbietern zusammenarbeiten, die groß genug sind, die geforderte Ware kontinuierlich zu liefern. Das ganze führt die “Visionen” der Zukunftskommission ad absurdum und zeigt überdeutlich, dass national gar nichts an Außenschutz möglich ist. Selbst der Rahmen der EU dürfte dafür zu klein sein.

      • Brötchen sagt

        Thomas, wenn man die Preisrelationen nicht kennt, ist alles Spekulation….

        ” Sie zeigt auf, dass selbst bei Außenschutz über das 2-Phasen-System der Schweiz, Verwerfungen entstehen. Einfach weil die LEH-Größen die sichere Mengenversorgung aus dem Ausland dem Aufwand mit der teureren Kleinpartien aus dem Inland vorziehen, scheinbar selbst dann, wenn Zollaufschläge gezahlt werden müssen. ”

        Aus D. gehen Pilze in die Schweiz..

        Meines Erachtens ist es immer eine Sackgasse ein Produktionssystem so umzustellen, das die Kosten in Größenordnungen nicht mehr mit internat. “Standard” vergleichbar sind.

        Daran sollte man sich orientieren und ist dann auch in Krisensituationen nicht so anfällig.

        • Reinhard Seevers sagt

          Die Schweizer Bürger sehen das anscheinend anders. Nach den Kommentaren zu urteilen sind die reichen Gemüsebauern Schuld an der Misere, weil sie falsche Produkte zum falschen Zeitraum und nicht BIO anbieten. Die Schweizer sind noch mehr gaga, als wir. Die hauen sich alles um die Ohren und meinen, man könne ja auch die Früchte kostenlos an Bedürftige verteilen….oder doch lieber die wohlschmeckende Tomate aus Spanien, anstatt die geschmacklose aus dem Schweizer Gewächshaus usw….ist wie bei uns, der Einzelne hat nie Schuld, immer die anderen. Wie sagt man doch immer: Der Hungrige hat ein Problem, der Satte ganz viele.

          • Brötchen sagt

            Reinhard ich meine mich zu erinnern, das der Aussenschutz sowieso langsam abgeschmolzen werden soll, weil das ganze System zu teuer geworden ist.

            “Die Schweizer Bürger sehen das anscheinend anders.”

            Abgedrehte städtische Eliten gibt es auch in Barcelona oder London.

            Meines Erachtens ist die schweizer Gesellschaft noch nicht so fragmentiert, wie bei uns.

            Die ganze Geschichte ist ja eine völlig andere und hat nicht solche Brüche, wie bei uns.

            Ich habe einige Kontakte in der Schweiz und nehme die als sehr bodenständig war.

      • Elisabeth Ertl sagt

        Es ist eben nicht nur der LEH, sondern auch der Tourismus, der unvergleichlich mehr Geld einspielt als die Landwirtschaft.

        • Reinhard Seevers sagt

          Man muss für sich erstmal den Widerspruch klar bekommen, dass der Anteil der Landwirtschaft am BIP in eigentlich sämtlichen Industrienationen um den Wert von 1% liegt. Der Anteil der Dienstleistungen liegt bei 60-75%, je nach Land.
          Bei den ärmsten und hungernden Ländern der Erde ist das Verhältnis ein erheblich anderes. Betriebswirtschaftlich betrachtet ist der landw. Teil der Wertschöpfung in den Dienstleistungsgesellschaften zu vernachlässigen, WEIL die Landwirtschaft derart erfolgreich und preiswert produzieren kann, dass sie sich selbst pulverisiert.

          • Brötchen sagt

            Reinhard dazu musst man aber noch das Verhältnis beachten…..

            1% bei unserem BIP ist was anderes als 1 % BIP in Obervolta

            Das ist ein Fakt:

            Der andere Fakt ist der, der Anteil ist nicht mehr groß steigerbar, da das Land eher schrumpft und die Produktivität nicht mehr groß steigerbar ist.

            Jetzt nur für Leute denen das nicht klar ist.

            Lw. macht deshalb für die Politik nur ” Probleme”

            • Inga sagt

              Ja Legobauklötze bauen und verkaufen undSteurnbezeihen geht einfacher,
              bei Landwirtschaft ist zu viel zu beachten!
              Die ist keine einfacher Bauklotz, Auto oder sonstiges Industrieprodukt!

              • Brötchen sagt

                Inga einfacher ist das auch nicht unbedingt…..du könntest das aber schneller skalieren, weil manche Produkte nicht so rohstoffabhängig sind.

                Also Legobauklötze um das Dreifache steigern.

                Ertag in der absoluten Menge kannst Du nicht einfach um das dreifache steigern. (ausser bei der Veredlung)

                • Inga sagt

                  Bei der Landwirtschaft ist alles drin, von Milch, Fleisch , Eier und die Feldfrüchte,
                  Wie kompliziert sind die herzustellen?
                  Wie teuer sind diese herzustellen, wieviel Mühe und Know-how kostet das?
                  Was kostet diese Mühe in der Industrie?
                  Wer bezahlt das?
                  Und dann wunderst du dich, dass die Landw. nur 1% vom PIB ausmacht?
                  Deswegen ist sie ja ein Grundpfeiler unserer Volkswirtschaft.

          • Inga sagt

            Da kannst du Recht haben, Reinhard,

            aber warum selbst verpulvert,
            sie kann doch nicht wie sie will, sie ist doch an staatliche Vorgaben gebunden.

            In der Industrie kann man ganz anders kalkulieren!
            Dafür stützt die Landwirtschaft das BIP!
            Wie stützt sie den Tourismus?
            Weil sie billige Nahrungsmittel liefert, so kann man im Hotel und Restaurant gut auftischen.
            Das lockt auch Touristen an und deswegen spielt der Fremdenverkehr mehr Geld in das BIP! Genau wie der LEH auch.
            Nebenher pflegen die Bauern noch die so typische Landschaft für die Urlaubsregion.
            Wem bringt das Geld ein?

            Gut die Bauern werden deswegen subventioniert, von den Steuern den der gut verdienende Tourismus zahlt!
            Würde er es selbst zahlen, könnte er es von den Steuern absetzen.

    • Brötchen sagt

      Frau Ertl ! Sie dürfen nicht verkennen, die Produktionssysteme haben sich extrem verbessert!
      Durch Züchtung, Technik, Pflanzenschutz…

      Heute werden Erträge selbst unter schlechten Bedingungen eingefahren, davon konnte man vor 20 Jahren nur träumen.
      In diesem Jahr steht Mais für Futtervorräte für 2 bis 3 Jahre im Vergleich.

      Dem steht nur entgegen, das Erdsilos kaum noch machbar sind.

      Wenn der Mais nix wird, sind die Getreideernten meist besser usw….

      Bis jetzt sind noch genug Reserven da.
      Wenn man das alles jetzt an ganz vielen Stellen “anbohrt” und aushöhlt, wird das alles irgendwann mal zusammen brechen.

      Da ist es aber noch ne Weile hin….

      Wenn man sich die öffentliche Meinung ansieht, denkt man ja manchmal tier. Erzeugung hat sich bald erledigt.

      Ich hatte ja Zahlen veröffentlicht zu dem Markt usw……wenn man das das ansieht kann man nur grinsen und sich ganz ruhig zurücklehnen….

  3. Ludwig sagt

    Die Schweizer sind kluge Leute ! Die leben nach dem Prinzip : Niemals erpressen lassen ! Das ist liberalkonservative Nachhaltigkeitspolitik. Kurzfristig mag das ökonomisch falsch sein , aber in der Zukunft sehr zum Vorteil. Vergleichweise schauen wir uns das bei uns an. Landwirtschaft mit Tierhaltung abschaffen für ein niedriges CO2-Gewissen. Dafür ist den Leuten keine Lüge zu schade. Dann kann die Industrie gut exportieren, aber wehe es kommt eine Katastrophe wie jetzt mit Corona dazwischen ? Lieferengpässe , Produktionsstillegungen, gewaltige Preissteigerungen , Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit um nur einiges zu nennen. Das kostet Billionen ! Zum Dank werden von der Politik die Agrarpreise nach unten geknüppelt , damit die Inflation nicht ins unendliche steigt. Mit dieser Politik werden die Bestände bei den Rindern und Schweinen wegen ständiger Unwirtschaftlichkeit extrem stark abgestockt, sodaß jetzt schon die Schweineschlachtungen um fast 350.000 /Woche von 1,1 Mill. kommend runtergegangen sind und es geht so weiter , daß Lieferengpässe vorprogrammiert sind. Warten wir es ab. Die Bilanz dieser Politik ist Wirtschaftsvernichtung, Währungsverfall und Energieknappheit aber nicht “Nachhaltig” von der immer gesprochen wird. Dagegen ist die Politik der Schweiz auf lange Sicht sehr nachhaltig. Das wollen natürlich die Leute des schnellen Geldes nicht sehen.

    • Paulus sagt

      Manche Bauern hier begreifen es immer noch nicht. Ständige Unwirtschaftlichkeit, an die ich übrigens nicht glaube, hat immer eine Ursache. Ich habe aber keine Lust mal wieder bei Adam und Eva anzufangen. Von wegen Lieferengpässen; wenn ich den amtlichen Zahlen für NRW glauben darf hat der Bestand an Schweinen zugenommen. Der Bestand an Rindviechern hat hingegen leicht abgenommen, das dürfte den Kuhbauern nicht ungelegen sein.
      Der Ludwig scheint mir der neue Friederich zu sein, der war auch so daneben.

      • Reinhard Seevers sagt

        “Ich habe aber keine Lust mal wieder bei Adam und Eva anzufangen. “…..solche Sätze liebe ich.
        🙈🙉🙊

        • Paulus sagt

          Was bedeuten diese komischen Fratzen in deinem Kommentar? So einen Grinsefroh verstehe ich ja noch, dazu wird man ja praktisch gezwungen.
          Wer allerdings solche Scheißdinger wie du in seine Kommunikation einbaut, offenbart von vorne herein, dass er intellektuell limitiert ist.

          • Reinhard Seevers sagt

            @Paulus…für eine intellektuelle Fortbildung!🤓

            Der weise Affe Mizaru hält sich die Augen zu und ignoriert so bewusst Informationen, die keinen Nutzen haben. Als Bote gibt er nur jene Informationen weiter, die hilfreich sind.
            Der weise Affe Iwazaru hält sich den Mund zu, weil er nicht dazu beitragen möchte, Gerüchte zu verbreiten.
            Der weise Affe Kikazaru beschließt, seine Ohren zu verstopfen, um bestimmte Informationen nicht zu hören, die ihn aus dem Gleichgewicht bringen könnten.

  4. Ehemaliger Landwirt sagt

    Interessant sind die beiden Kommentare, ich denke mal es ist höchste Zeit, dass die Schweizer Bauern die Produktion von Lebensmittel einstellen.

    Die Touristen werden sich sicherlich nicht von ungepflegten Landschaften abschrecken lassen.😉

    Rund 17,8 Milliarden Schweizer Franken wurden im Jahr 2019 mit Einnahmen aus dem ausländischen Reiseverkehr eingenommen.

  5. Thomas Apfel sagt

    Das ist jetzt die Retourkutsche der Pestizidverbotsbefürworter. Ich fand die NZZ bislang immer relativ neutral und lesenswert. Dieser Artikel hat unterstes TAZ Niveau. Von einem Jost Maurin erwarte ich nichts anderes, von der NZZ schon.
    Das “Schärfen des Profils des Bio- Anbaus” nimmt in einer derart infamen Weise Fahrt auf, dass eigentlich ordnungspolitisch eingeschritten werden müsste. Am schärfsten finde ich die Formulierung “die Politik, die den Bürgern die niedrigen Weltmarktpreise nicht gönnt, und sie dann noch über die Subventionen für die Landwirtschaft zusätzlich belastet.”

    Hier kommt die wahre Fratze der Weltverbesserer zum Vorschein: Denen ist nämlich die heimische Landwirtschaft völlig wurscht, entweder die Schweizer Landwirte können genauso billig wie Peru oder sonst wer (mit 1 – 2 Dollar am Tag an Lohn) oder der “Laden” Landwirtschaft gehört geschlossen und die Lebensmittel importiert. Die Spaltung, die die Marktaktivitäten der Luxusproduktion Öko-Landwirtschaft jetzt über 50 Jahre bewirkt hat, kommt in diesem Artikel voll zum Durchbruch. Da blüht uns noch einiges in den nächsten Jahren. Wir müssen endlich mal anfangen mit Druck reale Information in die Medien zu bekommen. Die Bio-Befürwortungs- und “lass doch die Anderen verhungern” Fraktion, wird jedenfalls von allein nicht neutral werden.

    • Reinhard Seevers sagt

      Meine interne Rechercheagentur hat herausgefunden, dass der Matthias Benz (Autor) anscheinend in einem Neoliberalen Auftrag unterwegs zu sein scheint. In einem im Mai erscheinenen Artikel zu teuren Bioprodukten hat er schon einmal ins Klo gegriffen:

      https://swiss-food.ch/de/medienberichte/importe-sind-keine-loesung/

      Evtl. steht er auf der Lohnliste von der Industrielobby? 😎
      Wir sollten ihm Renade auf den Hals hetzen!

  6. Brötchen sagt

    Reinhard in sich ist die Anmerkung jetzt nicht total falsch, jeder Wirtschaftszweig hat seine Lobby.
    Du kannst ja heute mit 3 Mann eine Lobbyorganisation aufbauen und richtig pol. Druck aufbauen…..siehe DUH oder Greenpeace.

    In manchen Fachgebieten schauen doch bloss noch einige Spezialisten durch und die Regelungen werden immer verworrener……ein normaler Mensch sieht doch da nicht mehr durch, wer da wo dran verdient und wie ein Geschäftsmodell funktioniert…..deshalb kann man den Leuten das ja nicht verdenken.

    Deswegen bin ich für einfache und klare Regelungen, wie z.B. die Flächenprämien, das ist so schlecht nicht……

    Was da jetzt umgebaut werden soll, das sieht doch keiner mehr durch….mit zich Varianten und Ausnahmen usw….
    Klare Regelungen, Maßstäbe an wenigen Kriterien, die eindeutig zugeordnet werden können und gut…..selbst das ist schon schwer……..und die sollen die Leute in Ruhe lassen mit ihren ganzen Vorschriften usw…

  7. Reinhard Seevers sagt

    Zitat aus Kommentar:”Es wird schwierig werden angesichts der politischen Macht der Agrarlobby.”

    Ich glaube das ganze ist ein Spaß, ein Fake oder?
    Sind die Menschen in der Schweiz echt so naiv oder indoktriniert? Die Lobby sitzt ja wohl im Bankensektor und der chemischen Industrie, dem Tourismus und den Alphörnern,.,.
    Ich hatte den Artikel wirklich als Satire gelesen. Nein es ist ja DIE NZZ.

    • Brötchen sagt

      Reinhard in sich ist die Anmerkung jetzt nicht total falsch, jeder Wirtschaftszweig hat seine Lobby.
      Du kannst ja heute mit 3 Mann eine Lobbyorganisation aufbauen und richtig pol. Druck aufbauen…..siehe DUH oder Greenpeace.

      In manchen Fachgebieten schauen doch bloss noch einige Spezialisten durch und die Regelungen werden immer verworrener……ein normaler Mensch sieht doch da nicht mehr durch, wer da wo dran verdient und wie ein Geschäftsmodell funktioniert…..deshalb kann man den Leuten das ja nicht verdenken.

      Deswegen bin ich für einfache und klare Regelungen, wie z.B. die Flächenprämien, das ist so schlecht nicht……

      Was da jetzt umgebaut werden soll, das sieht doch keiner mehr durch….mit zich Varianten und Ausnahmen usw….

  8. Jochen Böhrer sagt

    Nicht nur beim Autor, sondern auch bei den Erstellern vieler Kommentare unter diesem Artikel frage ich mich, ob diese wirklich ein moralisches Anrecht auf etwas zu essen haben.

    • Brötchen sagt

      Mo·ral
      /Morál/

      Substantiv, feminin [die]
      1a.
      [Plural selten] Gesamtheit von ethisch-sittlichen Normen, Grundsätzen, Werten, die das zwischenmenschliche Verhalten einer Gesellschaft regulieren, die von ihr als verbindlich akzeptiert werden

      • Inga sagt

        Hier kostet Moral Geld,
        kann man Heimat kaufen oder verkaufen?
        Was kostet die Ökologie?
        Beides erhält der Bauer nebenher.
        Verscheucht man die Bauern, wer erhält diese dann?
        Wo kann man dann noch Urlaub machen?

    • Paulus sagt

      Jochen Böhrer, ist das wirklich ihr Ernst? Die EU verballert immerhin über 40% ihres Haushalts für die LW. Und da fragen sie nach dem moralischen Anrecht etwas zu essen zu haben? Kommt mal wieder auf den Teppich liebe Bauern.

        • Paulus sagt

          Nun gut, damit die Dummen unter den Bauern zufrieden sind habe ich @Seevers auch noch ein Daumen hoch gegeben.
          Die Bauern haben seit ewigen Zeiten und überwiegend bis heute verpasst mit den Endabnehmern ihrer Produkte zu kommunizieren. Jetzt stehen sie da und was kommt dabei heraus? Bauer Willi und Konsorten verunglimpfen die Verbraucher. Etwas dümmeres kann man sich kaum vorstellen.

          • Arnold Krämer sagt

            Die Bauern haben bei ihrer Lobbyarbeit immer behauptet, wir produzieren Lebensmittel, wir machen euch satt und dabei ausgeblendet, dass nur ein sehr geringer Teil ihrer Produkte unmittelbar konsumfähig ist. Sie sind nicht das Opfer der Verbraucher sondern, wenn schon, dann vor allem das Opfer der Nahrungsmittelindustrie, die nach strengen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten einkauft, und im Verkauf sicherlich einer geballten überlegenen Marktmacht der großen Lebensmittel-Einzelhändler gegenüber steht, die aber auch nur für einen geringen Teil des Gesamtabsatzes landwirtschaftlicher Produkte verantwortlich ist. Ganz grob: 1 Drittel LEH, 1 Drittel Großverbraucher, Catering, Restaurants, 1 Drittel Export. Das größte Problem stellt jedoch mittlerweile für deutsche Bauern die deutsche und europäische Agrarpolitik dar.

          • Bauer Willi sagt

            @Paulus
            Was passiert mit den Zahlungen? Sie sorgen dafür, dass die Lebensmittel billig bleiben. Also nicht so große Töne spucken und, wenn auch versteckt, daraus Ansprüche ableiten.
            Die 40% kommen doch daher, weil es sonst keinen gemeinsamen Etat gibt. Würde man die Verteidigung gemeinsam machen, wäre der Etat sicherlich größer als die Landwirtschaft.

            • Paulus sagt

              @Willi, ich spucke keine großen Töne. Falls du meine Kommentare noch in Erinnerung hast, solltest du wissen, dass ich mich immer “für” die Subventionen ausgesprochen habe, im Gegensatz zu manchen Bauern.
              Das daraus gewisse Ansprüche abgeleitet werden liegt in der Natur der Sache.

          • Inga sagt

            Warum müssen denn die Bauern mit den Endabnehmern kommunizieren?
            Die Bauern sind auch nicht Schuld, wenn die Brötchen teurer werden.
            Das macht der Bäcker, der seine Gesellen, Energie, Backzutaten, Strom Backstuben- und Ladenmiete davon bezahlen muß.
            Beim Metzger und dem ist es genauso.
            Die industrielle Verarbeitung macht natürlich alles günstiger.

            Die Bauern verkaufen Rohstoffe an den Landhandel, der weiter an die Weiterverarbeiter, an Handwerker wie Müller, Bäcker, Fleischer u.
            Molkerei oder eben an entsprechende Großindustrie weiter verkauft.
            Wie jeder Industriebetrieb, müssen Rohstoffe so billig wie möglich sein.
            Die Menge machst und die können es dann billig dem LEH anbieten.
            Nach Qualität wie Max und Moritz diese beiden die bevorzugen diese zu verkaufen. Die verdienen sich dumm und dämlich dran! Privat bevorzugen sie bessere Qualität.
            Also verkaufen sie Geiz ist geil Qualität.
            Dadurch braucht der durchschnittliche deutsche Bürger nur noch 10% seines Monatseinkommens für Lebensmittel ausgeben.
            So, damit der Bauer nicht das “Handtuch wirft” und auch in die Fabrik zur Arbeiten geht, wo er das Geld viel leichter verdient, wird er bei Leune gehalten.
            1. muß er nebenbei die Landschaft in Ordnung halten und
            2. die teuren Landmaschinen mit den gelben Felgen und andere kaufen, damit die Arbeitsplätze dort auch erhalten bleiben.

            Woher soll er denn dazu das Geld nehmen, wenn die Preise dieser Rohprodukte, die er erntet nicht zu den Industriepreisen passen, die die Landmaschinen kosten.

            Wenn es keine Bauern gäbe, gäbe es hier keine Landmaschinenindustrie und es würde alles verwildern.
            Dann müßte der Staat wieder Geld, Steuereinnahmen in die Hand nehmen und hauptberufliche Landschaftspflege einsetzt, und bezahlen.
            Die Nahrungsmittel könnten wir alles aus dem Ausland holen,

            Was ist dem Steuerzahler lieber?
            Warum müssen denn die Bauern mit den Endabnehmern kommunizieren?
            Die Bauern sind auch nicht Schuld, wenn die Brötchen teurer werden.
            Das macht der Nahrungsmiteilhersteller wie der Bäcker, der seine Gesellen, Energie, Backzutaten, Strom Backstuben- und Ladenmiete davon bezahlen muß.
            Beim Metzger und dem ist es genauso.
            Wer macht Werbung für seine Produkte und kommuniziert mit den Kunden?

            Die industrielle Verarbeitung macht natürlich alles günstiger.
            Die Industrie wie Müllerjoghurt oder Rügenwälder Wurst sind doch mehr mit dem Kunden verbunden wie der Bauer, oder?

            Die Bauern verkaufen Rohstoffe an den Landhandel, der weiter an die Weiterverarbeiter, an Handwerker wie Müller, Bäcker, Fleischer u.
            Molkerei oder eben an entsprechende Großindustrie weiter verkauft.
            Wie jeder Industriebetrieb, müssen Rohstoffe so billig wie möglich sein.
            Die Menge machts und die können es dann billig dem LEH anbieten.
            Nach Qualität wie Max und Moritz diese beiden es bevorzugen diese zu verkaufen. Die verdienen sich dumm und dämlich dran! Privat bevorzugen sie bessere Qualität.
            Also verkaufen die meisten Leute Geiz ist geil Qualität.
            Dadurch braucht der durchschnittliche deutsche Bürger nur noch 10% seines Monatseinkommens für Lebensmittel ausgeben.
            So, damit der Bauer nicht das “Handtuch wirft” und auch in die Fabrik zur Arbeiten geht, wo er das Geld viel leichter verdient, wird er bei Laune gehalten.
            1. muß er nebenbei die Landschaft in Ordnung halten und
            2. die teuren Landmaschinen mit den gelben Felgen und andere kaufen, damit die Arbeitsplätze dort auch erhalten bleiben.

            Woher soll er denn dazu das Geld nehmen, wenn die Preise dieser Rohprodukte, die er erntet nicht zu den Industriepreisen passen, die die Landmaschinen kosten.

            Wenn es keine Bauern gäbe, gäbe es hier keine Landmaschinenindustrie und es würde alles verwildern. Der Wald würde den Städtern ins Fenster rein wachsen.
            Dann müßte der Staat wieder Geld, Steuereinnahmen in die Hand nehmen und hauptberufliche Landschaftspfleger einsetzt, und bezahlen.
            Die Nahrungsmittel könnten wir alles aus dem Ausland holen,

            Was ist dem Steuerzahler lieber?

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Sehen sie Herr Paulus,

            deshalb haben unsere Söhne einen anderen Beruf ergriffen,
            es reicht, wenn der “Alte” zu den Dummen gehört.

            Warum so kritisch heut?
            Keine Sau vor der Flinte, oder pariert die Ehefrau nicht?🤷‍♂️

            • Paulus sagt

              Herr Ehemaliger, jetzt mal ganz unter uns, seit wann bin ich für dich ein Herr Paulus? Ich bevorzuge das “Du”, oder wie ich es James Taylor entgegenbrachte “James sie”. Ist nun mal britisch.

              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Manchmal versuche ich mich gepflegt auszudrücken, bin nicht immer der Rüpel vom Land. 😉

      • Inga sagt

        Warum sollen die Bauern auf den Teppich kommen?
        Die arbeiten doch fürs tägliche Brot..

        Wo sind siw nicht auf dem Teppich?

      • firedragon sagt

        Seufz … Paulus … hmmm, was Du schreibst stimmt wohl. Glaubst Du LW ist stolz darauf “am Tropf zu hängen”? So Sprüche, wie der Deine, höre ich oft … wenn ich mich den Menschen aussetze, deren Denken erstaunlicher Weise kaum über den eigenen Tellerrand hinaus reicht … ” ihr bekommt Subventionen, das sind meine Steuergelder, ihr müsst das so und so machen und mein Hund darf in eure Äcker scheißen …”
        Hast Du wirklich noch nicht mitbekommen, dass diese Zahlungen auch ein staatliches Druckmittel ist?

      • Bauer Fritz sagt

        Hallo Paulus
        Bitte nicht diese unreflektierte Zahlenspielerei. Das machen ohnehin die einfach gestrickten Medien Jahraus Jahrein.
        1) Wird der Agrar-Anteil im neuen EU-Budget rund 30% ausmachen. (Es waren mal weit über 50%. Das muß wohl dieser Inflationsausgleich sein ….)
        2) Der gesamte EU-Haushalt macht rund 1.1% der nationalen Haushalte aus. Somit sind das für die Landwirtschaft rund 0,33% der nationalen Haushalte.
        Das mediale Spiel der hohen Zahlen kann. 30% von wenig erregen mehr und besser die Gemüter als 0,33% von viel.
        3) Und es sei der Vollständigkeit halber erwähnt, daß es sich um Ausgleichszahlungen handelt. Also ein Ausgleich an die Bauern (und viele andere) für das von der EU definierte Ziel von billigen Lebensmittel für alle !!
        4) Das EU-Ausgaben machen weniger als 1% der Wirtschaftsleistung der EU-Staaten aus.

        Das mal völlig unabhängig davon ob das eine oder das andere moralisch oder unmoralisch ist.

        • Arnold Krämer sagt

          Bitte auch nicht vergessen, dass große Teile des Agrarhaushalts für Küstenschutz, für den vor- und nachgelagerten Sektor und für kommunale Investitionen verwendet werden.

          • firedragon sagt

            Herr Krämer, das wird hier öfter mal geschrieben, Paulus sollte das auch allmählich wissen.
            Ausserdem kann jeder nachlesen, wieviel Geld, was unter LW geführt wird, wohin fließt.

        • Lady sagt

          .” Also ein Ausgleich an die Bauern (und viele andere) für das von der EU definierte Ziel von billigen Lebensmittel für alle !! ”

          Nein, das stimmt so nicht und das wisst ihr auch alle. Aber ok, wie es hinschallt usw.
          Der Artikel enthält einige richtige und auch wichtige Aussagen. Ob sie uns nun gefallen oder nicht. So ist Der Außenschutz in den meisten Fällen ein ungeeignetes Mittel für Lander wie die CH oder auch D. Und das kann dem entsprechenden Sektor mächtig auf die Füße fallen, wie man hier sieht.
          Das Problem der schweizerischen Landwirtschaft ist die Wertschöpfung, sie ist (viel) zu gering. Das hat verschiedene Gründen, der Außenschutz ist einer davon, die dort ebenfalls vorhandene Marktmacht des LEH ebenfalls. Es gibt weitere, dazu gehören auch die geringe Betriebsgröße und überzogene Anforderungen .
          Das ist alles ok , wenn die Gesellschaft weiß, was ihr “ihre ” Landwirtschaft wert ist. Dann ist da gar nichts zu teuer. Und ich denke fast, dass viele Schweizer das so sehen. Die Kommentatoren allerdings häufig nicht. Noch höhere Preise müssen dann aber auch für die Masse nicht sein, daher auch die Ablehnung der beiden Volksentscheide. Für mich war das tatsächlich der Hauptgrund. Mal abwarten, wie das Votum zur Massentierhaltung ausfallen wird.
          In D ist für mich unklar, was tatsächlich “die Gesellschaft” möchte. Und sie ist vor allem schlecht informiert. Sie weiß eben nicht, dass bio mitnichten der Heilsbringer ist. Sie denkt sogar, dass bio für die Bauern besonders attraktiv, ja sogar rentabel, ist.
          Und das wäre aus meiner Sicht vielleicht mal ein Ansatz: Man muss klar machen, was die Bioträume kosten und was sie nutzen. Dass die eingesetzten Steuergelder hier zu einer Verzerrung führen, die eben niemandem nützen. Auch nicht den Insekten, außer es wird weniger gegessen.

          Die Geschichte mit dem EU-Haushalt ist sehr unglücklich. Auch hier weiß doch wieder kein Schwein, dass dieser Haushalt kein wirklich gemeinsamer Haushalt ist. Vermutlich würde es den ohne den Agrarsektor gar nicht geben.

          • Lady sagt

            Willi, könntest du bei der nächsten Blog-Wartung vielleicht doch mal eine Korrekturfunktion einfügen lassen? Ich finde es zwar richtig, dass hier niemand später Inhalte löschen kann. Aber es ist doch nervig, wenn man Rechtschreibfehler nicht verändern kann.

          • Ostbauer sagt

            Also der letzte Absatz findet meine volle Zustimmung.
            Den Rest sehe ich allerdings etwas differenzierter.
            Ich frage mich immer; ist es der deutschen Wirtschaft( und im speziellen der deutschen Landwirtschaft) vor der EU so schlechtgegangen?
            Das Problem, welches wir heute haben, ist doch das was Arnold Krämer sagt:
            die deutsche und vor allem die europäische Agrarpolitik. Wer bestimmt denn die Agrarpolitik?-des einzigen gemeinsamen Haushaltes der EU. Wo sind denn die europäischen Agrarexperten welche nach sorgfältiger Folgeabschätzung Entscheidungen treffen? Uschi oder Timmermanns? Denen interessiert Landwirtschaft nicht die Bohne.
            Die Schweizer können noch selber entscheiden wieviel ihnen ihre eigene Landwirtschaft wert ist; die sind nicht in der EU. Wir können das nicht mehr und haben auch weniger Einfluss auf die LW-Politik. Wir können nur noch ein Europaparlament wählen aus ausgemusterten Bundespolitikern, welche dann über unsere Zukunft entscheiden.(Featback gleich null)
            Freier Handel hin oder her;mir hängt Brüssel (ich war mal überzeugter Europianer) so langsam zum Halse heraus!

          • Thomas Apfel sagt

            Wie der Schweizer Außenschutz für die “viel zu geringe Wertschöpfung” der LW verantwortlich sein soll, erschließt sich mir nicht. Für die Bergbauern sind wohl eher die Struktur und die natürlichen Bedingungen für die zu geringe Wertschöpfung (trotz Außenschutz und höherer Preise) die Gründe. Für diese Betriebe solo betrachtet, gibt es keine Möglichkeit die Wertschöpfung über Produktivität (Masse) zu steigern. Die Möglichkeiten über Qualität dürften ebenfalls ausgereizt sein.
            Ansonsten unterscheidet sich die Schweizer Landwirtschaft in der Produktivität und Anwendung moderner Methoden nicht von der unsrigen. Der Außenschutzschutz z.B. bei Erdbeeren ermöglicht normale Stundenlöhne von 13 – 15 €/Akh auch bei Saisonkräften. Die Produktivität und Wertschöpfung hat das nicht behindert. In der Schweiz gibt es einige der produktivsten Sonderkulturbetriebe Europas, eben weil stabile Preise mit Außenschutz UND hohe Produktivität auch hohe Wertschöpfung ermöglichen.
            Letztlich ist die aus dem Hintergrund durchschimmernde Lösung aus dem Umfeld Zukunftskommission auch nichts Anderes als “Europäischer und nationaler Außenschutz”.
            Mir scheint es eher so, dass die Diskussion um die Landwirtschaft, aus Sicht der Ökonomen, in Bezug auf ihre geringe Bedeutung für die Wertschöpfung von Volkswirtschaften langsam lästig wird und scheinbar die weitere Entwicklung von Industrie, Dienstleistung und Handel behindert. Daher gehört sie eingeschränkt und unter dem Vorwand Umweltschutz weitgehend aus dem “Verhandlungskontext” internationaler politischer Entscheidungen für Handel, Industrie- und Finanzwirtschaft ausgeklammert.

            • Reinhard Seevers sagt

              Erst wenn die Ökonomen erkennen, dass Wertschöpfung aus virtuellem Geld nicht zur Sättigung beiträgt, wird man verstehen, dass Wertschöpfung eine rein ökonomische Größe zur Dekadenzbildung ist, aber weder Hunger beseitigt, noch Kriege verhindert.
              Erst wenn der letzte Graben zugeschüttet und der letzte Bauer die Scholle verlassen hat, wird der moderne Mensch erkennen, dass er von seiner noch so kreativen Arbeit in einem innovativen Zukunftsunternehmen nicht leben kann, auch wenn er sein Vermögen im Keller stapelt.

            • Lady sagt

              “Wie der Schweizer Außenschutz für die “viel zu geringe Wertschöpfung” der LW verantwortlich sein soll, erschließt sich mir nicht. ”

              Natürlich ist das nicht der einzige Faktor. Fehlende/verminderte Konkurrenz führt allerdings fast immer zu ineffizientem Handeln. Und sogar die von dir angesprochenen Bergbauern würden eventuell aufgeben, wenn mehr Konkurrenz aus dem Ausland da wäre. Die Direktzahlungen gleichen die Standortnachteile aus, die Marktzugangsbeschränkungen sind dann noch on top. Das Resultat nennen einige Agrarökonomen Museums-Landwirtschaft. Ähnlich wäre etwa die Naturidylle mancher Öko-Freaks. Da sinkt die Wertschöpfung beträchtlich. Die Anreize sind falsch.
              Und es gibt in der Schweiz auch noch den LEH, der ebenfalls von einem Außenschutz profitiert. Das führt dazu, dass bei den Bauern noch weniger hängen bleibt als bei uns. Trotz höherer Preise im Laden. Das ist das Tückische beim Protektionismus, da schreit jeder hier und schließlich verlieren alle.
              Hat übrigens nichts mit der Wirtschaftsordung zu tun sondern mit menschlichem Verhalten.

              “Erst wenn die Ökonomen erkennen, dass Wertschöpfung aus virtuellem Geld nicht zur Sättigung beiträgt, wird man verstehen, dass Wertschöpfung eine rein ökonomische Größe zur Dekadenzbildung ist, ”

              Fein Reinhard. Anders als Paulus neige ich eher weniger zu ruppigen Aussagen. Ok bei Herrn Suhr… 😉
              Aber über diesem Blog steht, dass es um einen Dialog geht. Mit Menschen, die einen solchen führen möchten. Und die vielleicht aufgrund ihrer Ausbildung eine in Teilen andere Sichtweise einbringen.
              Ich mache es auch nicht zu meinem Problem, dass du gerne mal andere für schwachsinnig hältst und das auch laut verkündest. Aber es nervt!
              Ich bin auch nicht dekadent aber durchaus (ein)gebildet. Und gerade deswegen muss ich mein Selbstbewusstsein nicht erhöhen, in dem ich andere ständig herunterputze. War das klar genug??

              • Reinhard Seevers sagt

                Lady, merkwürdig, wenn ein Einzelner sich eine allgemeine Aussage zu eigen macht und dann mit großem mimimi andere anurinieren möchte….ich bin irritiert.🙋

    • Inga sagt

      Die denken das wächst alles wild, wie es in Gottes Paradies bei Adam und Eva war, nur die Reichen Bauern sind so schlau, kaufen sich lauter teure Maschinen und ernten einfach alles ab und verkaufen es dann teuer. Die sind ja auch Schuld, wenn die Brötchen teuer werden.

  9. Brötchen sagt

    Sind ganz gute Kommentare unter dem Artikel!

    Diesen hier fand ich gut als Bild:

    ” Aus diesem Labyrinth führt kein gerader Weg mehr heraus. Wir sind in einem selbstgebastelten Gefängnis mit verlorenem Schlüssel.”

    • firedragon sagt

      “… die Landwirtschaft eine Gefahr für unseren Wohlstand …”

      Ein schweizer Kommentar …
      Dieser Satz wäre ZBspl für einen Sudanesen eine Ohrfeige …
      Vielleicht kommt eine Zeit und Menschen, die tatsächlich so denken, ersticken an solchen Sätzen. Ich wünsche keinem Menschen etwas Schlechtes … aber vielleicht täte es manchen gut für ein halbes Jahr, ZBspl im Sudan, um’s Überleben zu kämpfen … einfach Erfahrungen sammeln …

      • Inga sagt

        Ja,
        das würde vielen gut tun, und die Drecksarbeit schätzen, die gesunde Lebensmittel hervorbringt.
        Und
        Du die Dekadenz wäre überwunden.

        So haben auch unsere Vorfahren diese Land aufgebaut und vom Goldenen Handwerk gesprochen.
        Und auch Handarbeitauf dem Acker geleistet.
        Horden von Menschen leisteten Pflanzrnschutzdienst, in dem sie Käfer abgelesen haben und mit der Hacke den Bestand durchgezogen haben.

        Komisch, das gerade deren Enkel jetzt über die PSM schimpfen.

  10. Brötchen sagt

    Es hat sich ja jetzt der Spruch durchgesetzt ” geliefert wie bestellt” oder “Du willst es doch auch”……

    Schweizer wir kommen, dauert nicht mehr lange, die Grünen haben gestern ihren Schlachtplan vorgestellt…..geht los..

    • Schmeckt gut sagt

      Mit einem Klima-Veto-Ministerium hat man ja einen unendlichen Gestaltungsspielraum. Gut so. So ergeben genügend Möglichkeiten, die zum Erhalt des wirtschaftlichen Überlebens eines Großteils der Produktion in D notwendige Unterstützung einzuschränken und von der pöhsen, klimaschädlichen Industrie zum “All-wissensstaat” zu mutieren. Die Chinesen werden Freudentänze veranstalten.

      • Brötchen sagt

        Frau Baerbock argumentierte die Industrie steht bereit und wartet auf Umsetzung ihres Planes, ansonsten wandern die ab und erwirtschaften ihr Geld woanders…

        Habeck meinte die nächsten 20 Jahre werden hart……wird er wohl recht haben……

        • sonnenblume sagt

          Passt vielleicht nicht ganz zum Thema – der Schlachthof in Mannheim hat Insolvenz angemeldet. Soviel zu Regional und Wertschöpfung in der Region. Landwirtschaft ist zu teuer.

          • Brötchen sagt

            Schlachtung hat extrem geringe Margen, ist/war vorauszusehen…

            Jede Kostensteigerung…..Energie, Material, Behördenauflagen usw. macht sowas unwirtschaftlicher…

            also muss dass über die Löhne oder die Lieferanten “erwirtschaftet” werden

            anders geht das nicht..

          • firedragon sagt

            Sonnenblume, jeder Schlachthof der schließt ist ein guter Schlachthof und bringt uns in die richtige Richtung des verminderten Fleischkonsums.
            Ein weiterer Bonus, die kleine Viehhaltung wird weniger, weil der Viehhalter bald keine Möglichkeit der Schlachtung in erreichbarer Nähe hat.
            Immer die positive Seite suchen …

            • sonnenblume sagt

              Ist aber noch gar nicht so lange her, dass man kleinere und regionale Schlachthöfe gefordert hat. Nämlich zu Beginn der C – Pandemie. Entweder Gedächtnisverlust, oder was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

              • Brötchen sagt

                @Sonnenblume glaubst Du an Forderungen?

                Es gibt soviel “Vorzeigebetriebe” denen von pol. Seite auf die Schultern geklopft wird…..sterben tun die alleine, da kommt keiner am Grab..

                Es ist rein logisch, unmöglich einen kleinen Schlachthof wirtschaftl. allein! zu betreiben…..nicht ohne Selbstausbeutung oder Ausbeutung der AK…..das ist Fakt!
                Vielleicht in Zusammenhang mit einer guten Produktvermarktung usw…..und Geldquellen die nicht aus dem Bereich kommen.

                Tönnies gibt es ja nicht, weil die so böse und geldgierig sind…..die setzen nur um, was möglich ist……jedes Geschäftsgebaren von denen läßt sich wirtschaftl. erklären!
                Ich rede jetzt noch nicht von den Problemen dafür quali. Personal zu finden.

                Wer von den Politikern das leugnet, ist entweder unfähig die Zusammenhänge zu verstehen oder böswillig…

                • sonnenblume sagt

                  Das alles ist mir durchaus klar. Wollte nur nochmal auf die Schizophrenie bei dem Thema hinweisen.

              • firedragon sagt

                Sonnenblume,
                wo sollen die kleinen Schlachthöfe denn bitte herkommen … es war alles da, wurde alles politisch getötet. Glaubst Du ernsthaft es baut da jemand noch was auf, bei den Auflagen, verbunden mit erheblichen Kosten. Und dann noch in Regionen, wo es kaum noch Vieh gibt, weil vor langer Zeit die Schlachtmöglichkeiten platt gemacht wurden.

                • Reinhard Seevers sagt

                  “Premiumfleisch von glücklichen Tieren aus der Region: Das ist die Idee der Genießergenossenschaft Sachsen.
                  Dabei sind: ein Landwirtschaftsbetrieb, eine Bank, die Stadt Mittweida und über 300 Bürger.

                  ….”Die Schweine werden
                  sechs statt drei Monate gemästet, erhalten
                  von Agraset erzeugtes Futter, stehen auf
                  Stroh und sollen regional geschlachtet werden. Stichwort dezentrale Schlachtung: Die
                  Tiere sollen im nordsächsischen Belgern
                  geschlachtet werden oder in anderen
                  Schlachtstätten, die ausgebaut oder neu
                  entstehen könnten. Das alles gibt es natürlich nicht zum Nulltarif. Verbraucher, die
                  der »Geiz ist Geil«-Mentalität anhängen,
                  spricht man damit gewiss nicht an. Das
                  Omega-3-Fleisch soll sich mit einem Kilopreis von ca. 18 € zwischen konventionellem und Bio-Schweinefleisch bewegen….”

                  Aus der aktuellen DLG Sonderbeilage. Du siehst, man muss nur otimistisch sein und einen festen Glauben haben…dann könnten die Schlachthöfe wie Pilze aus dem Boden schießen!

                • firedragon sagt

                  Bisschen viel “soll” und “könnte” … 300 Bürger, bei einem zukünftig empfohlenen Fleischverzehr von, sagen wir, 0,5kg/Wo. … sind ZBspl ein bis zwei Schweine/Wo. … gewagte Zukunftspläne … aber warum nicht.

                • Reinhard Seevers sagt

                  Firedragon, auch in der Landwirtschaft wird greenwashing betrieben, das nennt sich aber Diversifizierung und Weiterentwicklung, Innovation und Anpassung.
                  Die Agrarset ist ein Großunternehmen mit 5000ha, 1000 Kühen, 6000Mastschweineplätzen, 1000 Sauen….und nun ein guter “Genussgenossenschafter” für Menschen, die 1000,-€ zeichnen um den Schweinchen (Masstall für 1499 Strohschweine) ein gutes Leben zu geben.
                  Das wird uns dann als innovatives landw. Unternehmen vorgestellt…..

                • sonnenblume sagt

                  Und mit denen soll sich dann ein normaler oder kleiner Familienbetrieb messen. Die können das angeblich alles noch viel besser stemmen. Zumindest laut Abl.

                • Inga sagt

                  Warum Omega3-Fettsäuren beim Schweinefleisch, die Säure bekommt man doch nur durch Kräuter-, Gras- und Heufressen.
                  Bekommen das die Schweine, vielleicht noch Ölkuchen von Flachs- oder Leinöl?

                • Reinhard Seevers sagt

                  Genau Inga, die sollen Leinschrot erhalten, und 6 Monaten anstatt 3 Monate gemästet werden.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Der Schlachthof in Offenburg ist geschlossen worden, in dem Gebäude gibt es jetzt Kultur.
            Der Schlachthof in Bühl/Baden stand vor dem Konkurs, ist aber abgewendet worden, damit kann man noch ein Schnitzel aus heimischer Produktion kaufen, immerhin jedes 20zigste Schnitzel ist in Mittelbaden aufgewachsen.

              • Inga sagt

                Der macht doch alles selber,
                Mästen, schlachten
                und brennen

                Schnaps aus den eigenen Früchten
                Un e Viertele dazu, das ist Wein.
                Oder nicht, Ehemaliger?

              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Wenn nur jedes 20igste Schnitzel aus heimischer Produktion stammt, kann es nicht das Paradies sein.

                Beim Schnaps auch nicht, da sonnt sich der Finanzminister im Paradies.😉

                Was mich betrifft, auch nicht, meine Leber würde es nicht mitmachen, obwohl sie noch ihren Dienst zu 100% tut.😜

            • firedragon sagt

              Ehemaliger Landwirt, Bühl am Schlachthof war ich vor zwei Wochen vorbeigefahren, schlachten die dort nur Schweine oder auch Großvieh? (die Anlage wirkt nicht sehr groß) Im Umland ist schon einiges an Charolais zu sehen … deshalb meine Frage.

              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Schweine und Rinder.

                Die Größe entspricht der heimischen Erzeugung.

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