Bauer Willi
Kommentare 154

Was mir aktuell so durch den Kopf geht…

Ich muss mir mal wieder meinen Frust von der Seele schreiben. Es ist Donnerstag, 26. Januar, draussen ist es neblig und kalt. Und so ist auch meine Stimmung. Ich bin frustriert, ich bin es satt!

In der letzten Woche war ich in Berlin. Auf der Grünen Woche. Das hat meine Stimmung nicht verbessert, obwohl ich viele Leute getroffen habe, die ich seit drei Jahren nicht mehr gesehen habe.

Was ich in Berlin gespürt habe: alle, aber wirklich alle, sind es ebenso satt wie ich. Ich habe mit verschiedenen NGO´s gesprochen (Greenpeace, Tierschutzbund) und dort die gleiche Frustration gespürt wie bei den landwirtschaftlichen Verbänden, der Landtechnik, dem Landhandel und Genossenschaften usw. Und auch die Initiative “Wir haben es satt” hat sich klar und unmissverständlich geäußert, dass auch sie es satt sind mit dem BMEL und mit Cem Özdemir.

Alle sind es satt!

Warum? Seit 12 Monaten fällt dem Minister nichts anderes ein, als mit Banalitäten auf sich aufmerksam zu machen. Hier ein Video über Warnwesten für Hühner, dort die angekündigte Legalisierung von Cannabis oder eine neue Rechtsprechung beim Containern, (für die aber die Länder zuständig sind). Die Liste der Unwichtigkeiten ließe sich fortsetzen.

In der Zwischenzeit haben tausende von Betrieben aufgegeben. Vor allem bei den Schweinehaltern ist die Situation dramatisch, ohne dass es Özdemir interessieren würde. Sein Mantra von der Halbierung der Tierhaltung scheint aufzugehen, aber ganz brutal auf Kosten der bäuerlichen Familien, in denen sich zum Teil Dramen abspielen, weil z.B. Bankkredite nicht mehr bedient werden können. Und er schwafelt von “dass das Wachsen und Weichen” mit ihm ein Ende hat.

Das Gegenteil ist der Fall: er ist der Auslöser, der Brandbeschleuniger, dass das Sterben der bäuerlichen Betriebe jetzt erst richtig Fahrt aufnimmt. Und das Schlimmste: er merkt es nicht und hält sich selbst für den Größten. Seine Arroganz und Selbstgefälligkeit ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Bauern, einer jeden Bäuerin. Übrigens auch der Bio-Bauern, denn bei sinkenden Absätzen und nicht auskömmlichen Preisen haben auch diese Betriebe langfristig ein Problem. Der Diesel für den Trecker ist für alle gleich teuer, egal ob bio oder konventionell.

Meine Frage an euch: wollen wir tatenlos zusehen? Wollen wir stumm bleiben und mit ansehen, wie diese Bundesregierung alles tut, uns nicht nur die Freude an der Arbeit zu nehmen sondern auch dabei ist, unser Kapital zu vernichten? Oder ist euer Frust schon so groß, dass ihr nur noch in Ruhe gelassen werden wollt? Habt ihr schon aufgegeben und wollt nicht mehr kämpfen?

Ich will das nicht! Ich überlege, wieder #GrüneKreuze aufzustellen. Seid ihr dabei?

Ich hätte da mal was vorbereitet….(Pressemitteilung, QR-Code usw.) Aber das gibt es erst dann, wenn ihr mitmachen wollt.

(Aufrufe 8.191 gesamt, 1 heute)

154 Kommentare

    • Ferkelhebamme sagt

      Auf den Mond schiessen ist gar keine schlechte Idee…Allerdings reicht es nicht, nur den einen in die Rakete zu setzen.
      Oder ich pack meine Viecher ein und wir sind dann völlig losgelöst von der Erde. Tschüs Welt, du nervst. Schweine im Weltall war ja schon mal ein Erfolg

  1. Stadtmensch sagt

    Zitat Smarti:
    “In der Industrie kommt doch auch niemand auf die Idee, einer Firma vorzuschreiben, was sie produzieren dürfen und was nicht ?”

    Ach Smarti. Ihr Bauern seid gute Menschen, nahe an der Schnittstelle zu unseren “lebenserhaltenden Systemen”. Natürlich könnt ihr die spinnerten Ideen eines städtischen Wohlstandbürgers nicht verstehen. Der hockt inmitten einer lärmenden Betonwelt, der er gerne entfliehen würde. Sein Nachbar ist ein fremdes Wesen. Ein Konkurrent um Platz, Ruhe, Licht, Arbeitsplätzchen. Da hilft nur eins (und der Markt richtet das):
    https://www.theguardian.com/artanddesign/2023/jan/25/pepper-spray-school-run-apocalyptic-suv-reznavi-vengeange

    Du musst die urbane Gesellschaft und ihren Drang zur Vernichtung alles Lebendigen durch die sozialökologische Brille betrachten. Der bürgliche urbane Wohlstandsmensch hat zur Zeit andere Interessen als den Erhalt seiner Lebensgrundlagen und den Schutz der Menschen, die dafür sorgen. Zur Zeit von Interesse ist Ausstattung und Kampfstärke von Kampfwagen, die in einen Krieg geschickt werden. Geht nicht um die Bewohner des Jemen, die vor einem “brutalen unprovozierten Angriffskrieg durch Saudi-Arabien” beschützt werden müssen. Die Saudis sind unsere “Partner”, vor denen ein ungedienter Wirtschafsminister sich tief verneigt. Auch der grüne Özi (ebenfalls ungedient) ist ganz wild drauf, in der Ukraine die Böden mit Uran aus panzerbrechender Munition anzureichern. Und sein Parteifreund Hofi. Bei den anderen politischen Farben der langweiligen bürgerlichen Vernunft sieht es nicht besser aus. Sie alle sind in erster Linie dem Großkapital verpflichtet! Machts wie Bauerhans, Tierhaltung aufgeben und Aktien handeln. Das ist die zeitgemäße bürgerliche Vernunft. Warum begreift ihr das nicht? Das macht doch Spaß?!

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    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      Sie haben das Wort “abgereichert” absichtlich nicht benutzt.

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  2. Reinhard Seevers sagt

    In der neuen CHRISMON ein fünfseitiger Artikel:
    Auf dem Heiligen Berg
    Ein säkularer Muslim in orthodoxen Klöstern:
    Cem Özdemir war schon oft in Athos. Diesmal sind Freunde dabei, auch chrismon-Autor Gero Günther
    Scheiß auf Landwirtschaft, hier wird Völkerverständigung gelebt!!

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    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      “Ein säkularer Muslim in orthodoxen Klöstern:” – “Säkularer Muslim” ist eine contradictio in adiecto.

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  3. Tubes Ansgar sagt

    “Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!”, sagte einmal nichts Geringerer als ein Bertold Brecht. Ich habe u.a. über drei Jahre Gespräche, den Dialog mit führenden Politikern geführt. Heute führst du keinen Dialog mehr, du suchst ihn – meistens vergeblich. Zu den politischen Entscheidungsträgern hat die bäuerliche Basis keinen Zugang mehr, nur noch irgendwelche spendenfinanzierten NGOs wie NABU, BUND und diverse Tierrechtsorganisationen sowie im höchsten Maße fragwürdige landwirtschaftliche Organisationen wie die AbL.
    Es wird in der Politik, im BMEL auf Zeit gespielt, während ein Betrieb nach dem anderen, die über etliche Generationen in Familienhand sind und zur Ernährungssicherheit unserer Bevölkerung sowie zum heutigen Wohlstand überhaupt erst beigetragen haben, die Tore für immer zu machen müssen. Es geht einfach nicht mehr, weil die grüne Politik sie mit Kalkül hängen lässt und noch die Frechheit besitzt, in den Medien als die Samariter, als die Retter der Landwirtschaft aufzutreten. Ich kann bei dieser ganzen Verlogenheit gar nicht soviel fressen wie ich kotzen müsste!
    Letzte Tage hat mich die Aussage eines Mitstreiters hellhörig gemacht. Ich zitiere solche Zeilen angesichts der geschichtlichen Hintergründe und des unendlichen Leids eines ganzen Volkes äußerst ungern, aber mit Bedacht: “Wenn man die Verfolgung der Juden mal außen vorlässt, gibt es kaum noch Unterschiede zum Deutschland der 30er Jahre. Damals war die Ideologie braun, heute ist sie grün. Andersdenkende werden kalt gestellt und um die Ziele der grünen Ideologie zu erreichen, ist jedes Mittel recht! Eventuell gab es einen Unterschied – den Bildungsstand der Politiker!”
    Geschichte wiederholt sich! Lasst uns das mit den uns noch zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern! Wir müssen die Verbraucher, die links-grün versüfften Medien, die sog. Lückenpresse, die aus den zuständigen Ministerien, Behörden und fragwürdigen Organisationen z.B. unseriöse Studien ungefiltert, ungeprüft, ohne eigene Recherche auf Plausibilität und Folgewirkungen publizieren und pushen, auf unsere Seite bringen! Von der Politik haben wir nichts mehr zu erwarten, sie hat sich dem gegenwärtigen Mainstream ausgeliefert, um bei den nächsten Wahlen bloß keine Stimmen zu verlieren.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Unterstützung hast Du, Willi!

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    • Stadtmensch sagt

      Oh, Max Liebermann und Berthold Brecht werden zitiert? Waren doch “Linke”!
      Furchtbar sowas. Das hier ist ein ordentlicher Blog mit ordentlicher, vernünftiger bürgerlicher TichyAchgut-Vernunft!

      😉

      …ok fahren sie fort: bei “die links-grün versüfften Medien”

      • Bauer Willi sagt

        Das hier ist ein ordentlicher Blog, auf dem auch Artikel aus der TAZ wiedergegeben werden.
        Und Stadtmenschen alles sagen dürfen.

        Und bitte auch weiterhin tun! Das ist das Salz in der Suppe.

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  4. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Ach ja – derzeit legt man unverschämterweise sogar Hand an, uns Bauern die vier Grundrechenarten (Kopfrechnen! aus der Grundschulausbildung) abzugewöhnen.

    Wehe, die CLOUD streikt, fällt irgendwelchen mysteriösen Aktivitäten -wie erst dieser Tage- zum Opfer – geht es dann auch auf unseren Äckern, in unseren Ställen, nicht mehr voran!?

    …Die psychischen Schäden, die man unseren Kindern in der Pandemiekrise vollkommen sinnlos zugefügt hat, erkennt man heute und hat daraus aber rein gar nix gelernt…; allenfalls die Kultur des fortwährenden Abstreitens wurde perfektioniert, immer nur der Andere trägt hier die Alleinschuld!!!

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    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      “…Die psychischen Schäden, die man unseren Kindern in der Pandemiekrise vollkommen sinnlos zugefügt hat, erkennt man heute und hat daraus aber rein gar nix gelernt…; ” — Nicht nur die psychischen Schäden, sondern auch die physischen Schäden durch Masken und durch die Injektionen mit toxischen mRNA-Substanzen wurden geplant und vorsätzlich verursacht! Die Verantwortlichen wussten bzw. hatten die Pflicht zu wissen, was sie getan haben und teilweise noch immer tun. Und in Zukunft wird alles noch viel schlimmer werden, denn der Wert eines jeden normalen Menschen wurde in den letzten 3 Jahren enorm reduziert. Alles, was normal war, soll nachhaltig zersetzt werden.

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  5. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Solange es keinen eklatanten Mangel auf unseren Tischen gibt, entzieht jeder übersatte Bauch die körpereigene Energie systematisch für die Verdauung, die Cerebra arbeiten dabei auf absoluter Sparflamme.

    Wir Bauern sind aktuell Opfer eines perfiden Verordnungssystemes, wo die LW politisch forciert stringent einer administrativen Bewirtschaftungsdiktatur unterstellt ist – nicht selten befreit von jedwedem Fachverstand, leider! Dabei ist es unserer berufsständischen Vertretung bis zum heutigen Tage wahrlich nicht gelungen, die Bauernhöfe wieder auf gesunde Füße zu stellen. Als Bettvorleger von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, schafft man es ganz offensichtlich nicht, beherzt mit eigenem Rückgrat das eigentliche Desaster beim Namen zu nennen, man fungiert weit eher als willfähriger Steigbügelhalter. Bisweilen allenfalls mal ein nichtssagender medialer Scheinheiligkeitsaktivismus, mehr ist für das gemeine Elektorat nicht erwartbar. Dabei soll letzteres stets ruhig bleiben, am besten mit Cannabis vollgestopft -eine Özdemir-Agenda, auf seinem eigenen Balkon wächst dieses „Kraut”- das hofeigene Hamsterrädchen in noch immer weiter steigerungsfähige Turbogeschwindigkeiten versetzen.

    Vater Staat kennt heute wirklich én detail via Satellitendraufsicht jeden Qudratzentimeter unserer LN in der Bewirtschaftung, lässt dabei die Bundesbürger aber vollkommen im Unklaren, dass die Nahrungsmittelgrundversorgung hier in Deutschland von nur einigen Zehntausend noch gewährleistet wird; durch das internationale Schlüsselloch gelugt, sind es jenseits unserer Grenzen ausschließlich noch Großkonzernstrukturen, die sich in diesem Umfeld zu behaupten wissen, Kleinbauern sind weltweit auf dem absteigenden Ast.

    Wenn die Miniatursierung unserer Steuerungstechniken forthin derart rasant voranschreitet, wird es wohl aber dahingehend mittelfristig wieder eine Rückbesinnung geben. Diese sogenannte „Schwarmintelligenz“ wird Entscheidendes verändern, was man sich heute allerdings noch nicht ausmalen kann. In der Regel erkennt man vor dem Durchbruch einer neuen Technologie nie, wie groß das jeweilige Veränderungspotential realiter ist. – Hernach aber hat es natürlich jeder(!) gewusst…!

    Es bleibt uns Bauern kaum mehr übrig, als ganz brutal mit den Füßen abzustimmen. Der soziale Neid schafft ein vollkommen vergiftetes Klima gegenüber den Bauern, stellt faktisch heute ein kaum mehr überwindbares Hindernis dar. Die „grüne Mamba“, wie Ladys zutreffende Metapher zu versinnbildlichen weiß, hat gegenwärtig sehr viel mehr Gift injiziert. Ja, das Neurotoxin dieser Schlange ist für uns Menschlein sehr gefährlich, es gibt allerdings diverse polyvalente Gegenseren, die wirksam sind. – Und genau hier sind wir an dem Punkt angekommen, wo wir einer für unsere Höfe toxischen Beißwut der GRÜNEN systematisch entgegenwirken müssen. Am besten sofort!

    Es gibt dabei nicht den „einen glückseligmachenden Weg“ für uns Bauern, dafür liegen wahrlich viel zuviele Baustellen mittlerweile in Schutt und Asche; eines allerdings steht fest, je mehr Bauern aktiv diese Missstände zu analysieren und zu kommunizieren wissen, desto eher steht der „grüne eitle, nassforsche Kaiser ganz ohne Kleider da“, gibt sich einer absoluten Lächerlichkeit preis. Das wird allerdings für uns alle ein noch sehr steiniger Weg, wo in erster Linie ein zähes Durchhaltevermögen gefordert ist – die Stärke der Bauern schon seit Jahrhunderten im Dauerüberlebenskampf. (Nicht alle werden das wohl aber schaffen…, soviel Ehrlichkeit muss sein)

    Welche Qualifikationen haben unsere grünen Mandatsträger in Vielzahl übrigens vorzuweisen, um im Pöstchengeschachere von Olaf Scholz gepunktet zu haben (Prädikat „Venussymbol“, wichtigstes Merkmal zwei X-Chromosomen) oder, um widerspenstische Bauern zu zügeln, einen Hanfvorrat auf dem hauseigenen Balkon!? Die wenigsten Schweinchen haben wohl aber sein Rüsselabschneiden in der Vergangenheit überlebt…

    Wir Bauern brauchen schleunigst ein „Gegengift“ für die aktuellen Entwicklungen, die innerhalb von nur wenig mehr als einem Jahr erheblich potenziert wurden. – Ja, man hat die hinterlassenen Baustellen nicht aufgeräumt, sondern weitaus mehr Schutt obendrauf gelagert…, Massen die schlussendlich alles ersticken.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Etwas weniger Schnörkel, und dafür auf dem Punkt, wäre weniger anstrengend zu lesen, find ich.🤔

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        …Und das von Dir, lieber Reinhard, ich bin überrascht. 😉

        (Jeder, so wie er kann – es besteht kein Lesezwang 🙂 )

        Ja nun, wer Komplexes “schnörkellos” auf zwei Sätze runterbrechen kann, ist ein philosophischer Ausnahmeartist – Özdemir kann das, ich nicht!!!

        “Wir müssen das Rüsselabschneiden verbieten…”

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Jetzt möchte ich auch mal für dich den Lehrmeister mimen – ob’s gefällt!?

        “Etwas weniger Schnörkel, und dafür auf DEN(!) Punkt, wäre weniger anstrengend zu lesen, find ich.🤔”

        Ich gefalle mit jetzt aber nicht in der Rolle als Grammatik-Korrektur-Klugscheißer…

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        • Reinhard Seevers sagt

          Ich hatte nur mein Gefühl ausgedrückt…..ich lese gerne, es fällt aber leichter, wenn es mit weniger Füllwörter, Schlangenlinien und eben Schnörkel versehen ist. Schreib ruhig weiter…..meine Gefühle bleiben.🤗

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              • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                Ich respektiere Deine Gefühle durchaus – willst du dafür jetzt Streicheleinheiten von mir erwarten, während du mir die Bratpfanne überziehst!?

                Also gut – armer armer (kleiner bockiger) Bub. 😉

                …Genug, zurück zum Thema!!!

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            • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

              Sind gleich wieder (fast) brav, Willi. 😉

              (Haben zur Auflockerung zwischendurch nur mal ein kleines bisschen genervt.)

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    • Inga sagt

      Also das Gegengifft?
      Was hat uns in dieser Volkswirtschaft so bedeutend gemacht?
      Was haben wir in ihr für eine Bedeutung?
      Spielt man damit?
      Welche Tradition oder Kultur hat uns so erfolgreich gemacht?
      Wer hat unsere Kultur von der Natur entwickelt.
      Wie ist unsere Arbeit in die Ökologie eingebunden und hat hat sie gegrägt?
      Wissen das die Grünen Kaiser, wissen sie überhaupt, was das für eine Bedeutung hat?

      Wenn man hiervon was hervorhebt und die Bedeutung beweist und die Bürger davon überzeugt, vielleicht indem man es zum Zeitgeist, wie vielleicht die neueste Diät oder Ernährungskunde im Allgemeinen, macht, dann fallen schon mal ein paar Kleider vom grünen Kaiser.

      Warum war H. Geiler so stolz auf die grüne Idee

      .

  6. Toni sagt

    Mir stellt sich eigentlich schon seit Jahren folgende Frage:
    Warum zum Geier ist es nicht möglich, dass man alle zusammen, die das Land am Laufen halten, gemeinsam zum Protestieren bringt?
    Heute die Bauern, morgen das Gesundheitswesen, übermorgen Hafenarbeiter und nächste Woche wieder die Landwirtschaft….usw.
    Und jedes Grüppchen lässt sich für sich aufs Neue vertrösten oder abspeisen.
    So fühlt es sich zumindest für mich an.

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    • Inga sagt

      Hallo Toni,

      Die Bauern kannst uns nicht mit Hafenarbeitern verwechseln , weil wir mehr Verantwortung in der Volkswirtschaft und Ökologie gie haben.
      Deswegen haben wir auch ein eigenes Ministerium.
      Die Hafenarbeiter sind auch ganz anders sozial abgesichert, im sozialen Netz eingebunden.
      Aber wie sieht es mit einem Bauern aus, der von seinem Hof nicht mehr leben kann, weil dieser für das Familieneinkommen zu wenig abwirft?

  7. Mr Tom sagt

    Mir stellt sich eigentlich schon seit Jahren folgende Frage:
    Warum zum Geier ist es nicht möglich, dass man alle zusammen, die das Land am Laufen halten, gemeinsam zum Protestieren bringt?
    Heute die Bauern, morgen das Gesundheitswesen, übermorgen Hafenarbeiter und nächste Woche wieder die Landwirtschaft….usw.
    Und jedes Grüppchen lässt sich für sich aufs Neue vertrösten oder abspeisen.
    So fühlt es sich zumindest für mich an.

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  8. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Mit den Bio-Bauern zusammen kämpfe ich nicht für eine bessere Agrarpolitik. Diese Politiker wollen die Ökolandwirtschaft und die Ökobetriebe haben natürlich diese Politik (wissentlich oder auch nicht …) gefördert . Natürlich haben etliche gutes Geld verdient, aber dafür muß natürlich wie immer ein Einsatz aufgebracht werden. Diesen Einsatz sehen wir derzeit! Deswegen: Öko und konventionell wollen wir mal schön trennen!

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      • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

        Herr Seevers, wo sollten die Wissenschaftler denn ihre Ansichten verbreiten wenn nicht in einem Alternativmedium. Auch folgendes hat sicher nicht in den großen Medien gestanden:
        https://www.achgut.com/artikel/im_krieg_gegen_das_fleisch
        Selbst Baerbocks Kriegserklärung stand zunächst nur in “Schwurbelmedien” , jetzt wo es nicht mehr anders geht auch im Mainstream.

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      • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

        Hätte ich meinen Kommentar mit meinen Gefühlen und mit Schnörkeln und jeder Menge Zierrat und kunterbunten Wortketten präsentieren sollen?

        • Peter sagt

          Bitte nicht…Aber was soll die Anzahl der Wissenschaftler zur Ablehnung einer Hypothese aussagen? Evtl. unterschreibt die gleiche Anzahl, dass es so ist ( sein könnte…) Wir arbeiten einfach mit dem “anderen Klima” weiter. …oder war/ ist es doch nur Wetter?

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          • Reinhard Seevers sagt

            “Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es dennoch eine Dummheit”
            Anatol France

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            • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

              Anatol wäre hute wohl “Querdenker” und selbstverständlich “ungeimpft”. Und Greta würde er für eine psychisch kranke und mißbrauchte Propaganda-Göre halten, die von Tuten und Blasen keinerlei Ahnung hat.

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          • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

            Sie haben völlig recht. Bitte sagen Sie das den Leuten, die davon überzeugt sind, dass “97% aller Wissenschaftler” der Meinung sind, dass die Klimalüge Klimawahtheit ist. Und – so unglaublich das auch klingen mag – ich kenne sogar einen Bauern, der das glaubt! –

            Noch eine fundamentale Wahrheit:
            Das Klima ist eine Abstraktion vom konkreten Wetter und lediglich ein modellierter Datensatz auf Festplatten.

            Eine Grüne Wahrheit:
            Die Heilige Greta kann CO2-Moleküle sehen! Und sie möchte, dass wir alle in Panik verfallen.

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  9. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    Franz Josef Strauß, Oktober 1986:” Wenn die Bundesregierung Deutschland einen fundamentalen Richtungswandel in Richtung rot-grün vollziehen würde, dann wäre unsere Arbeit der letzten 40 jahre umsonst gewesen. (…) Das Leben der zukünftigen Generationen würde auf dem Spiele stehen. –

    Wir stehen vor der Entscheidung; Bleiben wir auf dem Boden trockener, spröder, notfalls langweiliger bürgerlicher Vernunft und ihrer Tugenden, oder steigen wir in das buntgeschmückte Narrenschiff Utopia ein, in dem dann ein Grüner und zwei Rote die Rolle der Faschingskommandanten übernehmen würden?“

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  10. Inga sagt

    “Das Gegenteil ist der Fall: er ist der Auslöser, der Brandbeschleuniger, dass das Sterben der bäuerlichen Betriebe jetzt erst richtig Fahrt aufnimmt. ”

    Klar, da hat ihn seine Vorgängerin Künast aber schön beeinflusst!
    Was hatte die eine Wut gegen Bauern,war an ihrer Gewiterchnauzezu erkennen.

    Die Grünem müssen mit der Landwirtschaft arbeiten, nicht gegen sie (sollte man das auch mal dazuschreiben?)
    sonst haben sie den Namen und die Farbe nicht verdient.

    Ob die auch gegen die grünen Kreuze sind?
    Nachher wird noch behauptet, die Bauern hätten die Farbe von den GRÜNINNEN geklaut!

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  11. Smarti sagt

    Herr Finger hat Recht. Um die Menschen mit zu nehmen, braucht es ein Motto, das für alle gilt, und das für etwas ist – und nicht gegen etwas. Themen, für die alle brennen, die auch für alle nachvollziehbar sind.
    Mir ist das Thema “wir Landwirte befreien uns” von….
    viel zu viel Bürokratie
    einer Deckmäntelchenpolitik (SUV – Anzahl verdoppelt, Schweineanzahl halbiert)
    dem Würgegriff von Nabu und Co – die sollen doch eigene Höfe bewirtschaften und uns zeigen wie es geht.

    Ja, ich weiss, die freien Bauer gibt es schon. Aber es ist echt schwierig, so ein beschiss. Thema positiv zu formulieren.

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    • Inga sagt

      Ja,
      Lückenpresse weil sie vieles weglässt,

      Wenn noch mal in den Massenmedien argumentiert wird, dass der Ackerbau der größte Biodiversitätskiller ist,

      dann sollte sie doch dabei erwähnen,aber das brauchen wir, um satt zu werden.

      Warum lässt die Presse diese Lücke immer offen?

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    • Inga sagt

      Ja, Attac übertreibt wie alle,

      wenn die ehrlich wären würden die das nachrecherchieren oder mit sich reden lassen.

      Wenn sie das aber nicht wollen, dann sind siecunglaubwürdeg.

  12. Smarti sagt

    Jetzt genau ist die Zeit gekommen, um zu den alten noch stehenden wieder viele neue Kreuze aufzustellen. Es stimmt nicht, dass Du und Deine Mitstreiter nichts bewirken ! Die Landwirtschaft ist plötzlich überall präsent, in den Medien und bei den Verbrauchern – und mit Hilfe Deines Buches kann man jetzt endlich auch mal “schwarz auf weiss”, in Ruhe und Gelassenheit und MIT FAKTEN GEGEN LÜGEN kontern.
    Selber werde ich einige Kreuze aufstellen in Solidarität mit denjenigen Landwirten, die vor lauter Zukunftssorgen nicht mehr schlafen können.
    Je ein Kreuz für alle unsere Kollegen, mit denen wir nicht mehr wie früher “über den Hof”, “Preise” oder “über die Politik” sprechen, sondern über Belanglosigkeiten – weil wir sprachlos sind und nicht gerne in der Öffentlichkeit vor Wut Tränen vergiessen wollen. Kennt Ihr das Gefühl, wenn jemand vor Kurzem seinen Partner verloren hat ? Und Alles was man sagen will, sich einfach nicht richtig anfühlt ? Manchmal herrscht plötzlich so eine Stimmung – nur, weil das falsche Thema erwischt wurde, und leider ist Alles, worüber wir früher ablästerten, falsches Thema.
    Ich werde Kreuze aufstellen für die Altbauern, die Achzigjährigen und noch Älteren, welche die Welt nicht mehr verstehen. Was ist falsch gelaufen, was haben sie falsch gemacht ? Sie verstehen es nicht, ich auch nicht.
    Alle diese Kreuze sind für etwas.
    Aber das Wichtigste grüne Kreuz möchte ich irgendwie anders Kennzeichnen. Als weithin sichtbares Kreuz gegen die grüne Politik, direkt und persönlich auch gegen Herrn Özdemir. Vielleicht wirklich mit einer Mistgabel ? Es ist das Kreuz gegen Grün, gegen die Schlachter der Landwirtschaft und gegen die Nahrungsmittelsicherheit.
    Dieses Kreuz soll gegen Alles Schlimme schützen – und das wird es auch.
    Millionen Kreuze gegen Ötzi – das hätte doch was. Ich bin dabei.

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    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Ich bin sehr berührt, Smarti, – DANKE! Du sprichst sehr vielen Bauern aus der Seele.

      Hilf- oder wehrlos auf weiten Strecken – aber doch hoffentlich nicht vollkommen hoffnungslos.

      NUR GEMEINSAM SIND WIR(!) STARK!!!

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    • Jürgen Donhauser sagt

      Klasse!!! Vielen Dank Smarti. Ich mußte bei “Ich werde Kreuze aufstellen für die Altbauern, die Achzigjährigen und noch Älteren, welche die Welt nicht mehr verstehen.” sofort an meine Eltern (86 Jahre) denken. Sie leiden extrem mit meinen Söhnen. Mein Vater hat in und nach den Krieg versucht so schnell wie möglich den Hunger in unserem Land zu lindern – jetzt soll alles falsch sein?

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      • Ferkelhebamme sagt

        2019 haben wir auf einem Feld grüne Kreuze für noch verbliebene Betriebe, rote Kreuze (mit Grablicht davor) für aufgegebene Betriebe des Ortes aufgestellt. Das Sichtbarmachen war beeindruckend.
        Bauern sterben leise.

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        • Smarti sagt

          Ja, das mit den roten Kreuzen ist auch eine gute Idee. Wie lange zurück ? Die letzten 20 Jahre ? Also das wäre bei uns auch eindrücklich.
          Man könnte auch einen bestimmten Tag ausmachen, wo alle ein kleines Feuer daneben entzünden und dies filmen. Das war auch bei den Schafhaltern ( gegen Wölfe ) sehr eindrücklich und auch schön für die Familie.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Der Status quo ist doch egal, immer 1:2 Rot zu Grün aufstellen…die Hälfte der Betriebs haben, oder werden aufgeben. Die Ökofaschos geben auch nie einen Bezugspunkt an, so what.

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            • Inga sagt

              Die Ökofaschos müssen malkapkieren,
              jemehr landw. Betreibe unsere Äcker bewirtshcaften desto ökologischer für unserer Umwelt.

              Ein Ökofascho hat etwas von der Ökologie zu verstehen, mehr muß da auch Zusammenhänge verstehen.

              Wenn er das nicht kann, ist er kein echter Ökofascho,
              dann ist er nur Schauspieler oder nur Eventbesucher.

              Welche Rechte haben solche Leute?

              Eine ältere Dame aus der DDR hat mir mal erzählt, wie das ist, wenn
              Schaum nach oben kommt.
              Sie hat es ja 2 mal erlebt.
              1933 auch

    • Lady sagt

      Sehr einfühlsam kommentiert, Smarti!

      Und es fällt schwer, nicht langsam aggressiv zu werden.
      “Und das Schlimmste: er merkt es nicht und hält sich selbst für den Größten. ” Diese Selbstüberschätzung in Kombination mit der eitlen Selbstverliebtheit, mit der er sich um Nichtigkeiten “kümmert” , ist schwer zu ertragen. Toxisch wie eine Grüne Mamba.
      Aber der Link von Ferkelhebamme mit Frau Aigner zeigt sein typisches Gesicht , wenn an seinem nicht sehr großen Selbstbewusstsein gekratzt wird.
      Aber es hilft nichts : Auch wenn der Minister gehen sollte, sind die Probleme nicht gelöst.
      Und in der Tat ist es für die Öffentlichkeit nicht ganz leicht zu erkennen, was genau für euch das Hauptthema ist und welches Ziel euer Protest verfolgt . Da kann ich mich nur Marian anschließen.: “Es” muss konkreter werden.
      Vor allem aber darf eins nicht passieren: Haltet die Gesellschaft nicht für bescheuert. Ein Land , in dem die Beschaffung von Lebensmitteln das Wichtigste ist, nennen wir ein Entwicklungsland. Da möchte niemand leben, schon gar nicht die Bauern.
      Und Willis Aussage, dass Bauern alles können – ob sie wollen, ist eine andere Sache- ist auch exakt das Gegenteil von der Fokussierung auf die Agrarrohstoffe.

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      • Reinhard Seevers sagt

        “Ein Land , in dem die Beschaffung von Lebensmitteln das Wichtigste ist, nennen wir ein Entwicklungsland. Da möchte niemand leben, schon gar nicht die Bauern.
        Und Willis Aussage, dass Bauern alles können – ob sie wollen, ist eine andere Sache- ist auch exakt das Gegenteil von der Fokussierung auf die Agrarrohstoffe.”

        Könnte man auch als Zielkonflikt bezeichnen!🤔

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      • Smarti sagt

        “Haltet die Gesellschaft nicht für bescheuert”, das ist ein ganz wichtiger Punkt.
        Für mich wäre das Ziel, wieder viel mehr Selbstbestimmung zu erreichen.
        Teller, Trog, Tank, Export, Hobbytier, Naturschutz und Energie aller Art. Diese Vielfalt hält die Landwirtschaft lebendig, jeder findet seine Bestimmung, seine Nische.
        Bei diesen Themen jederzeit die freie Entscheidung zu haben, dafür sollte man doch kämpfen. In der Industrie kommt doch auch niemand auf die Idee, einer Firma vorzuschreiben, was sie produzieren dürfen und was nicht ?
        Eine Steuerung kann man dann mit Anreizen schaffen, aber nicht – niemals mit Verboten, Obergrenzen, Vorschriften oder so. Das wäre für mich die Freiheit, für die ich kämpfen will.

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        • Lady sagt

          “Bei diesen Themen jederzeit die freie Entscheidung zu haben, dafür sollte man doch kämpfen. In der Industrie kommt doch auch niemand auf die Idee, einer Firma vorzuschreiben, was sie produzieren dürfen und was nicht ? ”
          Genau so, Smarti. Und genau das ist ja auch gemacht worden. Entsprechend unterschiedlich sehen die Betriebe aus. Aber mittlerweile ist eben vieles nicht mehr machbar, die notwendige Bewegungsfreiheit ist eingezwängt in ein Korsett. So kann niemand wirtschaften.

          5
        • Inga sagt

          ” In der Industrie kommt doch auch niemand auf die Idee, einer Firma vorzuschreiben, was sie produzieren dürfen und was nicht ? ”

          Ja schon richtig smarti,
          aber die Leute haben nun mal Rechte und erlauben in Punkto
          Naturschutz und Energie mitzureden.
          Und manche Leute haben auch noch mehr Rechte als Pflichten,
          weil sie nämlich sonst nichts haben,vielleicht noch nicht mal ein Hobby.

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  13. Rudolf Weishaupt sagt

    These: DEN Verbraucher oder DIE öffentliche oder veröffentlichte Meinung gibt es nicht. Gerade auch in den öffentlich-rechtlichen Medien und auf Kanälen wie YouTube wird ein sehr differenziertes und durchaus positives Bild von Landwirtschaft gezeichnet.

    Vorweg: Ich bin kein Landwirt, sondern ein schlichter Verbraucher, schon etwas älter (*52), erinnere mich jetzt aber oft an die ersten zehn Jahre meiner Kindheit, wo ich unter anderem gelernt habe, was „Arbeit“ bedeutet. Ich habe das auf dem landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb (7 Rinder, 2 oder 3 Schweine) meines Onkels täglich erlebt. Im Haupterwerb war er „der“ Dorfbäcker. Arbeit bedeutete für mich als Kind Feldarbeit und Backstube.

    In dem Dorf (ca. 9000 Einwohner), in dem ich jetzt lebe, gibt es nur noch zwei etwas größere Landwirtschaftsbetriebe, Rindviehhaltung. Ansonsten ist es ein Wohn- und Schlafdorf geworden. Die Menschen pendeln von hier aus nach Aachen, viele sind auch bei der RWTH beschäftigt. Es gibt einen Aldi, einen Edeka, einen kleinen, feinen und gut bestückten Bioladen mit vielen regionalen Erzeugnissen. Andere „alteingesessene“ Geschäfte werden immer weniger. Aber es gibt hier zwei sehr feine YouTube-Kanäle („Garten-YouTuber“).

    Ich bin also über das Thema „Garten-YouTuber“ erneut auf Landwirtschaft aufmerksam geworden. Zuerst durch den Senior-Papst dieser Richtung, den Selbstversorgerkanal von Ralf Roesberger, dann immer weiter auf dieser Garten-YouTuber-Schiene. Es gibt viele interessante Informationen, und häufig wird auch klar, dass Urerzeugung mit harter Arbeit verbunden ist. Viele Kinder und junge Leute schauen zu. „Selbstversorger Rigotti“ bekommt zum Beispiel regelmäßig Post von Kindern, auch im Grundschulalter und jünger, für die er sich auf seinem Kanal dann bedankt. Wenn man die Abo-Zahlen dieser Kanäle grob zusammen rechnet, kommt man auf schätzungsweise eine Million Abonnenten. Das hat also durchaus Breitenwirkung!

    Die „Öffentlich-Rechtlichen“ sind auf diesen Trend aufgesprungen. Auch bei YouTube gibt es Kanäle wie „NDR auf’m Land“ oder „Unser Land“ (BR), die ich regelmäßig verfolge. Auch solche Kanäle und die entsprechende Fernsehberichterstattung finden ein großes Publikum. Zuletzt häufen sich Meldungen über Landwirte, vor allem aus dem Bio-Bereich, die in Schwierigkeiten gekommen sind, etwa „Notbremse – Das Ende der Heumilchproduktion | Folge 5 | NDR auf’m Land“ und „Supermarkt statt Hofladen: Kunden sparen – Bio-Landwirte unter Druck | Bio Krise | Unser Land | BR“. Bitte mal anschauen! (Wenn gewünscht, kann ich auch die YouTube-Links posten.)

    Meines Erachtens hängen viele Probleme der Landwirtschaft mit (fehlender) Bildung zusammen! Warum sind wir Verbraucher hier in Deutschland – im Gegensatz etwa zu Frankreich – so knauserig, wenn es um Lebensmittel geht? Warum sind wir so faul, wenn es darum geht, mit etwas Zeitaufwand Lebensmittel selbst, und zwar möglichst frisch und regional erzeugt, zuzubereiten? Schauen wir doch mal, wie viel Geld wir ohne Bedenken für hohe Treibstoffpreise, kostenintensive Freizeitaktivitäten oder Fernreisen ausgeben. Lernprozesse, die Freude daran vermitteln, etwas selbst zu tun, zum Beispiel zu kochen oder auch handwerklich aktiv zu sein, sind sehr wichtig. So etwas lernt man vor allem als Kind.

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  14. promberger konrad sagt

    Es ist jetzt an der Zeit bei Leserbriefen und Diskussionen kein Blatt mehr vor den Mund zu
    nehmen und emotional zu kontern. Es ist nähmlich Teil eines Kulturkampfes und einer
    Hexenjagd des 21.Jahrhunderts , was auf die Landwirtschaft einprasselt.
    Für tatsächliche und vermeintliche Fehlentwicklungen müssen jetzt Sündenböcke her.
    Es kann doch nicht sein dass der LEH jede Woche mit tonnenweise bedruckten Papier
    supergeile u. Dauertiefstpreise bewirbt, womit Millionen ihren angeborenen Jäger und
    Sammlertrieb ausleben dürfen, und der Bauer bekommt einen Stammplatz am Pranger.
    Wegen Mißernten und sonstigen Unglück wurden seinerzeit überwiegend Frauen und
    Witwen um ihr Leben und Besitz gebracht.
    Wenn Forderungen gestellt werden ohne zu zahlen, dann ist Feudalismus, Erpressung
    und Raubrittertum.
    Die heutigen Inquisitoren fürchten weder Gott noch Teufel. Sie fürchten sich vor dem
    Klima, und um ihr eigenes Leben. Dies erfüllt sie mit Hass auf bodenständige Menschen.
    Mit sachlichen Argumenten, ob zu Ackerbau oder Wolf,erreicht man als Bauer nichts.
    Dies wäre eigentlich die Aufgabe der Experten die uns unterrichtet und Förderbescheide
    ausgestellt haben. Wo sind die Isermeiers und Co , die Proteste und Streiks als mangelnde
    Wettbewerbsfähigkeit niedergebügelt haben.

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  15. Jürgen Donhauser sagt

    Der Beginn des letzten großen Aufbruchs war die gemeinsame Erklärung der Graswurzler, aus denen dann heraus Willi die Idee der Grünen Kreuze entwickelte.
    Meine Forderung deshalb. Alle bekannten Protagonisten (Willi, Anthony, Lohmeier usw.) wieder gemeinsam auf ihren Kanälen den Protest ins Rollen bringen.
    Zur konkreten Aufforderung von Willi: Ich habe noch Grüne Kreuze stehen und werde zum Termin noch weitere aufstellen. Gerne verbreite ich auch den Aufruf in den Gruppen, wenn der Termin denn auch wirklich steht.

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  16. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    “Das Gegenteil ist der Fall: er ist der Auslöser, der Brandbeschleuniger, dass das Sterben der bäuerlichen Betriebe jetzt erst richtig Fahrt aufnimmt. Und das Schlimmste: er merkt es nicht und hält sich selbst für den Größten. (…) Meine Frage an euch: wollen wir tatenlos zusehen? Wollen wir stumm bleiben und mit ansehen, wie diese Bundesregierung alles tut, uns nicht nur die Freude an der Arbeit zu nehmen sondern auch dabei ist, unser Kapital zu vernichten?” — Cem Özdemir, Robert Habeck, Annalena Baerbock, Uschi v. d. Leyen, Christine Lagarde, Macron, Trudeau, Rishi Sunak und viele andere sind aktive Mitglieder in Klaus Schwabs WEF. Wer wissen will, was schon seit Jahren läuft, muss sich mit der UNO-Agenda 2030, der Agenda 21 und dem “Great Reset/ Build Back Better” beschäftigen. Anders ausgedrückt: Cem Özdemir tut das, was er tut, vorsätzlich und er weiß ganz genau, was er tut! Dasselbe gilt auch für Habeck et al. – Wenn die Menschen sich nicht wehren, dann werden sie arm, unglücklich und versklavt sein. Die kommende Einführung des Digitalen Geldes (CBDC – Central Bank Digital Currency) wird die Pforte zur Hölle aufstoßen. Wir werden dann den Geschmack vom chinesischen Kommnismus nicht mehr aus dem Mund bekommen. – Man sollte nicht nur an das Gute im Menschen glauben, sondern auch an das Böse in ihm. Es gibt tatsächlich Leute, die es genießen, anderen Schaden zuzufügen; je mehr, desto besser!

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  17. Ludwig sagt

    Ich denke , daß alle wirtscaftlich Tätigen sprachlos, hilflos sind und derzeit keine Perspektiven sehen. Die Politik in Brüssel und Berlin redet von Transformation , Klimakrise, Energiekrise
    und versucht den Weg der vergangenen Jahre weiter zu gehen , vergisst aber die derzeitige Krise zu bewältigen und zeigt keine Zukunftswege auf. Diese Leute sind in ihrer eigenen Blase gefangen und wissen genau , daß sie eine 180 Graddrehung machen müßen , um die Volkswirtschaften nicht an die Wand zu fahren . Ihre Ideologie hier eine sozialistische Staatswirtschaft einzuführen wird krachend scheitern , aber diese Erkenntnis der sektenartigen Ideologie läst sie nicht aus ihrem Käfig Änderungen erkennen . Überall schließen Betriebe und bauen Arbeitskräfte ab , aber nur wir Bauern kämpfen dagegen öffentlich an , während die Gewerkschaften erst langsam das ganze Ausmaß erkennen und der Druck von den Mitgliedern die Vorsitzenden zum “Jagen ” treiben , aber auch nur widerwillig , weil man ja die eigenen Parteigenossen nicht beschädigen will. Leider hat man die Warnungen der Volkswirtschaftler in den letzten Jahren vor Corona und Angriffskrieg nicht hören wollen , sondern hat die Warner als nicht hilfreich oder in den Medien nicht zu Wort kommen lassen. Das fällt uns heute auf die Füße und man hat jetzt schon fünf Jahre verloren die Volkswirtschaft zukunftsfähig zu machen.

    23
    • Arnold Krämer sagt

      Planwirtschaft in der Marktwirtschaft, so wie es für die Agrarproduktion geplant ist, muss krachend scheitern. Wir sind aber schon ein Stück hin, ohne dass die Agrar-Wissenschaft dies thematisiert. Sie spielt das Spiel mit. Stichwort: agora-agrar von und mit Prof. Grethe. Und die herkömmlichen landw. Berufsverbände tröten ins gleiche Horn in der vagen Hoffnung, auch etwas vom großen Steuerkuchen für ihre Mitgliedsbetriebe abstauben zu können.

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  18. Obstbäuerin sagt

    Uns solche Falschmeldungen führen dann bei den Lesern dazu, dass sie glauben, die Whs -Proteste vertreten die Interessen der Landwirte:
    “…. Für eine bäuerliche Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung, konsequenten Klimaschutz und gentechnikfreie Lebensmittel demonstrierten am Samstag in Berlin rund zehntausend Bauern und Bäuerinnen. Wie bereits die Jahre zuvor protestierten tausende Menschen aus ganz Deutschland gegen die herrschende Agrarpolitik – mit Transparenten, einer riesigem aufgeblasenem Insekt in Form einer Biene, die wohl auf das Insektensterben hinweisen sollte, und anderen Attrappen.

    Allein aus Brandenburg fuhren 55 Traktoren in Richtung Brandenburger Tor. Aufgerufen hatte das Bündnis Wir haben es satt mit rund 80 Organisationen, ein Bündnis aus Bauern – Bio- und konventionell – aus Klima-, Natur-, Tierschutzverbänden sowie aus kirchlichen Hilfswerken. ….”

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    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      Wo “Klimaschutz” draufsteht, ist Betrug, Zersetzung und Nidergang drin!

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    • Rudolf Weishaupt sagt

      Tja, das hat mich auch verwirrt. Musste mich erst mal schlau machen. All die verschiedenen Thinktanks, NGOs, die Fachgremien aus Wissenschaft und Politik … Immer schwieriger, da noch einen Durchblick zu behalten.

      4
      • Obstbäuerin sagt

        Ich wette, dass man die Bauern der modernen (konventionellen) Landwirtschaft an einer Hand abzählen konnte. Es wäre auch möglich gewesen, so zu kommentieren: Während in den vergangenen Jahren zwischen 20.000 und 30.000 Aktivisten und Gegner der modernen Landwirtschaft protestierten, waren es in diesem Jahr nur 10.000.

        2
  19. oberländer sagt

    Reicht es aus grüne Kreuze neben die Straße zu stellen ?
    Muss man sie nicht mit Stahlankern in den Asphalt rammen ?
    Eventuell auch 2 oder 3 nebeneinander ?

    7
    • Thorens sagt

      “Muss man sie nicht mit Stahlankern in den Asphalt rammen ?”

      Festkleben wäre zeitgemäß. Quer über die ganze Straße und in mehreren Reihen.

      8
    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Am besten auf dem Mittelstreifen mit Sekundenkleber befestigen – ist heute schließlich der Mainstream… 😉

      13
  20. Marian E. Finger sagt

    Grüne Kreuze aufzustellen, bloß weil man frustriert ist und es satt hat, ist zu wenig.
    Es fehlt der positive Impuls. Etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt.
    Es muss etwas sein, was euch Bauern vereint, nicht immer noch weiter spaltet.
    Was wünscht sich denn jeder von euch?
    Mehr Gestaltungs- und Entscheidungsfreiheit statt immer mehr Vorschriften?
    Mehr Eigenverantwortung statt immer mehr Kontrollen?
    Mehr freier Markt statt immer mehr Subventionen?
    Mehr Mitspracherecht? Mehr Teilhabe an was?
    Eine Reform der Vertriebswege?

    Keine Ahnung, aber irgendwas in der Art braucht ihr, wenn ihr euch bemerkbar machen wollt. In der großen Menge der Frustrierten fallt ihr sonst nicht auf, denn frustriert sind mehr oder weniger alle.

    22
    • Brötchen sagt

      Marian ist geht überhaupt erstmal darum, auf die Situation aufmerksam zu machen und gehört zu werden von der Politik!!! Den guten Cem zu Handlungen zu zwingen!!!

      Die Landwirte sind nicht frustriert, es geht hier um die Existenz!!!!! Gut daraus ergibt sich eine gewisse Frustration….

      6
      • Marian E. Finger sagt

        Wenn ihr gehört werden wollt, dann müsst ihr auch was zu sagen haben.
        Es geht heute bei vielen um die Existenz, nicht nur bei den Bauern.
        Es reicht nicht, nur frustriert zu sein.

        6
        • Reinhard Seevers sagt

          Es fehlt ein gemeinsamer “fordernder Führer”….evtl. ist Anthony ja dafür geeignet und Willi spielt den good-guy?

          7
          • evo.... sagt

            An den Anthony glaube ich nicht. Ich würde jemand von einer Uni oder einer Firma abwerben. Willi macht dann den “Sympatikus und Expertikus” der es den Leuten verkauft.

            Und nach seinem Herzinfarkt würde er selber auch gesundheitlich profitieren.

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            • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

              Anthony Lee ist bisweilen zu aggressiv unterwegs…

              -Aufmerksamkeit für die Sache
              -Überzeugung schaffen
              -Mitnahmeeffekt in der Sache

              …und das ganze möglichst unaufgeregt einfühlsam ohne den wenig “nachhaltigen” Doppel-Wumms.

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        • evo.... sagt

          Wenn ihr gehört werden wollt, dann müsst ihr auch was zu sagen haben.

          Genau, etwas Positives das die Leuten hilft. Nicht nur um mehr Geld betteln.

          Ich bin extrem optimistisch, dass wir Nestle, Danone, Coca-Cola,…. mit Wissenschaft aus dem Geschäft drängen könnten.

          2
          • Brötchen sagt

            Ich nicht Evo….zudem kann sich das niemand wünschen.

            Weil

            1. heute niemand mehr in Größenordnungen selber ständig aus Rohlebensmittel
            Nahrung herstellt, als Endkonsument
            2. die AK fehlen bzw. niemand dazu Zeit hat
            3. die Wertschöpfung dann fehlt, siehe Afrika oder den Link von Frau Ertl

            Das ist so weltfremd, wie das Bestreben kleine Schlachthöfe würden sich rechnen, aber gleichzeitig der Aufwand für Tierwohl und Lebensmittelsicherheit ins Extrem hochgezogen wird!

            Das ist wie mit dem Containern……….das wollen die freigeben, die bei jeder Gelegenheit aber sowas mit dem Rechtsanwalt Gewehr bei Fuss stehen und ihr Recht haben wollen……als Anspruch aus einem Container geniessbare LM zu schöpfen…..

            Zu dem wer haftet, wenn dabei jemand zu schaden kommt, wenn die sich um die besten Stücke prügeln, oder jemand ausrutscht, oder jemand eine Toilette braucht nach Geschlecht, ein Waschbecken mit Desinfektion, ein Schädlingsbekämpfungskonzept, ein Entsorgungsnachweis, eine gendergerechte Beleuchtung, wie geht das mit der Mehrwertsteuer usw…..ist das steuerlich ein geldwerter Vorteil

            7
            • 1. heute niemand mehr in Größenordnungen selber ständig aus Rohlebensmittel
              Nahrung herstellt, als Endkonsument
              2. die AK fehlen bzw. niemand dazu Zeit hat
              3. die Wertschöpfung dann fehlt, siehe Afrika oder den Link von Frau Ertl

              Man kann auch auf dem Land Fertiggerichte produzieren. So wie die Foodtrucks fährt man dann in Industriegebiet, bzw an frequentierte Orte. Oder geht in die Märkte.

              Wenn wir mehr von der Wertschöpfungskette generieren kann man Personal aquirieren.

              Die Wertschöpfungskette verlagert sich nur in unsre Richtung. Wir können auch als Bauern Produkte aus Afrika beziehen.

              • Brötchen sagt

                Gibt es ja hier schon, das machen einzelne Fleischer und deren Gläser stehen im Edeka.
                Glas mit drei Stücken Gulasch kostet 9 Euro.

                Ja Evo kannste alles machen, dann bist Du aber Lebensmittelunternehmer und keine Landwirt.
                Siehe Geschichte von Chr. Bothe mit seinem Klosteig.

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                • evo.... sagt

                  Der Bauer kann ja Bauer bleiben. Da macht man ein Lebensmittelunternehmen dazu. Es werden wohl viele leere Ställe anfallen, die man nutzen kann. Man entwickelt Marken und die einzelnen Bauern produzieren hierfür

                  Ich will auch kein überteuertes 08-15 Produkt, sondern etwas mit Forschung dahinter.

                  Der Christian Bothe hatte ja auch nur ein Massenprodukt und trotzdem ist er-soweit ich in Erinnerung habe- noch im Geschäft.

                  1
    • Ferkelhebamme sagt

      Es gibt keine einfache Botschaft, sondern sehr viel zu sagen, das macht es ja so kompliziert.
      Unsere Existenz ist letztendlich eure Existenz. Das muss man vllt mal bewusst machen.

      4
      • Marian E Finger sagt

        “Unsere Existenz ist eure Existenz!”

        Das wäre als Slogan gar nicht mal so schlecht.

        4
  21. Rainer Henking sagt

    Ich tippe darauf, dass die eine KI zum Redenschreiben nutzen. Auf die Aufforderung:
    rainer.henking@eura-ag.de
    Schreibe einen kurzen Text zur nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft.
    schreibt SchatGPT

    “Nachhaltige Landwirtschaft bezieht sich auf die Produktion von Lebensmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die auf lange Sicht ökologisch, ökonomisch und sozial tragfähig sind. Es geht darum, Ressourcen zu schonen, die Umweltbelastungen zu minimieren und die Lebensbedingungen der Menschen in ländlichen Gebieten zu verbessern. Dazu gehört beispielsweise der Einsatz natürlicher Düngemittel und Pestizide, die Förderung der biologischen Vielfalt, der Schutz von Wasserressourcen und die Unterstützung der lokalen Landwirtschaft. Insgesamt geht es bei nachhaltiger Landwirtschaft darum, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Umwelt und Gesellschaft zu schonen.”

    Ich finde, dass klingt nach Cem.

    9
    • Inga sagt

      Ja,
      um das umzusetzen muss der Cem ein Agrarstudium absolvieren. Und erst dann kann er diese anspruchvolle Aufgaben nachvollziehen.

    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      “Ich tippe darauf, dass die eine KI zum Redenschreiben nutzen.” – Ich stimme Ihnen zu. Der Teflongehalt des völlig sterilen Textes liegt bei 100%.

      4
  22. evo.... sagt

    Bezüglich Bio wird der Özdemir vielleicht denken, dass dort die Krise überstanden wird. Dort wird er aber auch nicht alle kleinen Betriebe retten wollen. Auch dort hat man einen Rationalisierungs-Effekt bis zu einer gewissen Größe. Die modernen Maschinen können auch zu einer qualitativen Verbesserung der Produktion beitragen.

    ALSO: Betriebe retten wollen halte ich für ein sinnloses Unterfangen!

    Wir müssen uns aber überlegen, wie wir mehr Geld in den ländlichen Raum bringen. Und deshalb nochmal:

    Wir Bauern haben die Lebensmittel in ihrer ursprünglichen – und damit gesündesten- Form. Gut, Kartoffeln oder Bohnen muss man kochen, aber das kann man auch auf den Höfen.
    Aber wir sollten überlegen wie wir diesen Vorteil kapitalisieren. Mein Ansatz wäre:

    Ernährungsforschung machen!

    3
    • Inga sagt

      Ist das zusammengenommen
      Ökotrophologie?

      Die Leiterin unseres Landwirtschaftsamtes hat Ökotrophologie studiert.

      Diese muss mehr gefördert werden als Fastfood und Convniecefood.

      Machen wir es zum Zeitgeist und stecken da mehr Fördermittel rein, die wir bei Global Player wie Nestle, das nur unsere Naturprodukte als Rohstoffe versauen, sparen.

      1
      • Brötchen sagt

        Inga Nestle macht abseits der “Grundprodukte” eine gewisse zusätzliche Wertschöpfung. Die sicherlich ersteres wesentlich übersteigt um ein Mehrfaches.
        Bei uns streikt gerade COCA Cola und fordert 400 Euro pro Monat mehr.
        Angebot 100 Euro pro Monat und Einmalzahlung 1000 Euro.

        Kannste ja mal ins Verhältnis setzen was Du so an Einkommen hast.

        Eine andere größere Wertschöpfung als gefärbtes Zuckerwasser an Lebensmittel in größeren Maßstab ist mir in dem weiteren Umfeld nicht bekannt.

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        • Inga sagt

          Je mehr Wertschöpfung die machen,
          desto mehr geht es auf Kosten unserer UImwelt und Gesundheit!

    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      JETZT stehen viele unserer bäuerlichen Familienbetriebe vor dem endgültigen AUS!!!

      Wie lange -@evo- wollen Sie Ernährungsforschung betreiben, um Missstände aufdecken zu wollen, die längst jenseits der monumental irregeleiteten Ideologien-Scheinweltenblase identifiziert sind; nahezu lückenlos, auf jeden Fall knallhart gegenüber den immer noch seitens des BMEL / BMUV und deren grünen ThinkTanks medial formulierten rechtsverbindlichen Pflichtkatalogen, die die Landwirtschaft bedingungslos jederzeit unter selbst im Ansatz schon extrem falschen Voraussetzungen, zu erfüllen hat, bar jedweder Rechte.

      Ich habe nahezu den kompletten Winter damit zugebracht, irgendwelche Betriebsprüfungen hinter mich zu bringen, wo es tatsächlich kaum mehr ein Entrinnen gibt. Ein Zeitvernichtungskonto innerhalb meiner Bilanz, das schwachsinniger kaum sein könnte. Die zweite Reihe hat ein solches aber auf unseren Höfen installiert u. ein Ende dieser Fahnenstange ist noch immer nicht in Sicht.

      Warum tuen wir Bauern uns das überhaupt an!?

      Für mich stellt sich heute tatsächlich die Frage:

      Findet mittlerweile Landwirtschaft alleinig nur noch auf irgendwelchen Flimmerbildschirmen statt, die für eine gegenwärtig vorherrschende Realität kontinuierlich “out of order” sind, oder muss irgendwann einmal auch eine fachlich qualifizierte Arbeit auf unseren Äckern, in den noch verbliebenen Ställen, vonstatten gehen.

      ALLE(!) wollen schlussendlich SATT werden, während wir Bauern im sprichwörtlich doppelten Sinne bereits mehr als übersatt sind…!!!

      WOZU also Ernährungsforschung!? – Apropos, für mich geht von der Insektenvielfalt direkt vor unseren Hauseingangstüren noch immer ein absoluter Ekelfaktor dar!!!

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      • evo.... sagt

        WOZU also Ernährungsforschung!?

        Habe ich doch geschrieben, weil wir die Lebensmittel in ihrer ursprünglichen -und damit gesündesten – Form in der Hand haben und wir den Vorsprung nutzen sollten.

        Und das kann ziemlich schnell gehen mit den heutigen Möglichkeiten der Informationstechnik.Mal als Beispiel:

        Hier haben Doping-Forscher beim Tag der offenen Tür eine Diagramm zur Koffein-Konzentration im Blut nach Einnahme einer Koffein-Tablette verteilt.
        Ich habe da heraus gelesen, dass es min. 3 verschiedene Gene für Kaffee geben müsste. Man könnte solche Versuche wiederholen und in in Zusammenhang mit Genen oder auch nur dem Äußeren der Probanden bringen. Da bin ich sehr optimistisch, dass wir Gesetzmäßigkeiten finden würden. Z:B. Leute mit roten(blonden ,schwarzen,…) Haaren vertragen Kaffee schlechter.

        Oder wir motivieren Fleischesser zu einer Phase vegan. Dann misst man Hormonspiegel im Blut (davor und danach). Auch da sehe ich eine hohen Wahrscheinlichkeit für Ergebnisse, die wir veröffentlichen können.

        Oder wir motivieren Weizen-Esser mal dazu nur Sorten von vor 1960 essen. Da würden sich wohl auch Unterschiede im Blut messen lassen.

        Es gibt viele Chancen.

        Sowas kann sehr schnell gehen und dann müssen die Bauern ihre Produktion anpassen.

        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          In der Vergangenheit lief das alles aber einschläfernd eher behääääääbig, im entschleunigten Schneckentempo langsam – so langsam, dass einige unserer Entscheider noch immer nicht aus ihrem geruhsam entspannten Dornröschen-Schönheitsschlag aufgewacht sind.

          …Und jetzt!?

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          • evo.... sagt

            Das stimmt. Vom BV kann man da auch kaum was erwarten. Die Lobby steuert es so, dass es für BV-Granden gut reicht.

            Die Initiative wird auf privater Basis ergriffen werden müssen. Irgendwann öffnet sich dann der BV auch.

        • Reinhard Seevers sagt

          Ja nee, is klar…der eine hat Schildrüsenüberfunktion, die nächste Probandin ist schwanger, der Weizen aus den Nordfriesischen Kögen hat völlig andere Inhaltstoffe, als der aus Unterfranken usw. usw…echt Evo? Das ist bullshit. Wissenschaft und Landwirtschaft zur Vermarktung glaubwürdig betreiben? 😂

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    • sonnenblume sagt

      Materialverbrauch – Einfuhr von Rohmaterial überwiegend für die Industrie
      Versiegelung von Flächen – Straßen, Gebäude usw,
      Verbrauch von Grundwasser – geht durch die Kanalisation in Flüsse und ins Meer,
      Belastung durch Giftstoffe in Grund und Boden – Kanalisation, Straßenabwasser, Luftverschmutzung und auch Landwirtschaft.
      Lebensmittelkonsum wurde nicht explizit erwähnt, oder ich habe es überlesen.
      Aber richtig, hier wird die LW ausgelagert damit unsere Bilanz rein äußerlich verbessert wird und man zum Beispiel die Gewässerverunreinigung durch Städte und Kommunen nicht angehen muss. Nur ein Punkt.
      Wenn wir all die Probleme nur mit einem veränderten Lebensmittelkonsum lösen wollen, dann ……….

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      • Reinhard Seevers sagt

        https://www.youtube.com/watch?v=aoEsZ2hiVCg
        Ab min 1:00 Daten und Fakten zum Thema Bau und Ressourcenverschwendung….muss man nur noch die Spaßindustrie dazu denken, dann bleibt für die Landwirtschaft gar kein böses Handeln mehr übrig…😎

        Auch hier wird schön viel Umwelt zerstört:
        Im Jahr 2017 hat das Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in einer Studie untersucht, was die Hauptverursacher von Mikroplastik sind. Dabei wurden 51 relevante Quellen identifiziert. Die so oft kritisierten Mikroplastik-Partikel in Kosmetika liegen mit 19 Gramm pro Kopf und Jahr gerade einmal auf Platz 19. Unangefochtener Spitzenreiter ist hingegen der Reifenabrieb. Knapp 1.230 g verbraucht damit jeder von uns alleine in Deutschland jedes Jahr. Dabei machen PKW mit 998 g den weitaus größten Anteil aus. Es folgt weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz die Freisetzung von Mikroplastik bei der Abfallentsorgung (302,8 g) und auf Platz 3 der Abrieb von Bitumen in Asphalt (228 g). Forscher gehen davon aus, dass jedes Jahr zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen landen. Rund ein Viertel (28,3%) soll von abgefahrenen Reifen stammen. Diese Zahlen machen deutlich, dass dringend Handlungsbedarf besteht.”

        Der Ablasshandel mit der Ernährung funktioniert so lange, wie man die anderen Bereiche nicht antastet und nicht aufsummiert und öffentlich diskutiert. Es wird sogar verboten den einen Verursacher gegen den anderen auszuspielen, weil man ja angeblich erstmal selber vor seine Tür kehren muss. Nein, irgendwann ist vorbei mit Verarsche, dann sind alle dran, auch die E-Autofahrer, deren Reifenabrieb nämlich nicht weniger ist, als der des Verbrenners. usw.

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        • sonnenblume sagt

          Schau dir mal die Reifen bei den E-Autos an. Ordentliche Kaliber, viel Aufstandsfläche. Sie müssen ja auch einiges an Gewicht in Bewegung setzen.

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          • Rudolf Weishaupt sagt

            These: DEN Verbraucher oder DIE öffentliche oder veröffentlichte Meinung gibt es nicht. Gerade auch in den öffentlich-rechtlichen Medien und auf Kanälen wie YouTube wird ein sehr differenziertes und durchaus positives Bild von Landwirtschaft gezeichnet.

            Vorweg: Ich bin kein Landwirt, sondern ein schlichter Verbraucher, schon etwas älter (*52), erinnere mich jetzt aber oft an die ersten zehn Jahre meiner Kindheit, wo ich unter anderem gelernt habe, was „Arbeit“ bedeutet. Ich habe das auf dem landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb (7 Rinder, 2 oder 3 Schweine) meines Onkels täglich erlebt. Im Haupterwerb war er „der“ Dorfbäcker. Arbeit bedeutete für mich als Kind Feldarbeit und Backstube.

            In dem Dorf (ca. 9000 Einwohner), in dem ich jetzt lebe, gibt es nur noch zwei etwas größere Landwirtschaftsbetriebe, Rindviehhaltung. Ansonsten ist es ein Wohn- und Schlafdorf geworden. Die Menschen pendeln von hier aus nach Aachen, viele sind auch bei der RWTH beschäftigt. Es gibt einen Aldi, einen Edeka, einen kleinen, feinen und gut bestückten Bioladen mit vielen regionalen Erzeugnissen. Andere „alteingesessene“ Geschäfte werden immer weniger. Aber es gibt hier zwei sehr feine YouTube-Kanäle („Garten-YouTuber“).

            Ich bin also über das Thema „Garten-YouTuber“ erneut auf Landwirtschaft aufmerksam geworden. Zuerst durch den Senior-Papst dieser Richtung, den Selbstversorgerkanal von Ralf Roesberger, dann immer weiter auf dieser Garten-YouTuber-Schiene. Es gibt viele interessante Informationen, und häufig wird auch klar, dass Urerzeugung mit harter Arbeit verbunden ist. Viele Kinder und junge Leute schauen zu. „Selbstversorger Rigotti“ bekommt zum Beispiel regelmäßig Post von Kindern, auch im Grundschulalter und jünger, für die er sich auf seinem Kanal dann bedankt. Wenn man die Abo-Zahlen dieser Kanäle grob zusammen rechnet, kommt man auf schätzungsweise eine Million Abonnenten. Das hat also durchaus Breitenwirkung!

            Die „Öffentlich-Rechtlichen“ sind auf diesen Trend aufgesprungen. Auch bei YouTube gibt es Kanäle wie „NDR auf’m Land“ oder „Unser Land“ (BR), die ich regelmäßig verfolge. Auch solche Kanäle und die entsprechende Fernsehberichterstattung finden ein großes Publikum. Zuletzt häufen sich Meldungen über Landwirte, vor allem aus dem Bio-Bereich, die in Schwierigkeiten gekommen sind, etwa „Notbremse – Das Ende der Heumilchproduktion | Folge 5 | NDR auf’m Land“ und „Supermarkt statt Hofladen: Kunden sparen – Bio-Landwirte unter Druck | Bio Krise | Unser Land | BR“. Bitte mal anschauen! (Wenn gewünscht, kann ich auch die YouTube-Links posten.)

            Meines Erachtens hängen viele Probleme der Landwirtschaft mit (fehlender) Bildung zusammen! Warum sind wir Verbraucher hier in Deutschland – im Gegensatz etwa zu Frankreich – so knauserig, wenn es um Lebensmittel geht? Warum sind wir so faul, wenn es darum geht, mit etwas Zeitaufwand Lebensmittel selbst, und zwar möglichst frisch und regional erzeugt, zuzubereiten? Schauen wir doch mal, wie viel Geld wir ohne Bedenken für hohe Treibstoffpreise, kostenintensive Freizeitaktivitäten oder Fernreisen ausgeben. Lernprozesse, die Freude daran vermitteln, etwas selbst zu tun, zum Beispiel zu kochen oder auch handwerklich aktiv zu sein, sind sehr wichtig. So etwas lernt man vor allem als Kind.

          • Rudolf Weishaupt sagt

            Sorry, mein Kommi ist hier falsch platziert. Ich schreib ihn gleich noch mal als Hauptkommentar zu Bauer Willis Beitrag!

      • Elisabeth Ertl sagt

        „Unserem Planeten zuliebe müssen die Umweltbelastungen und -auswirkungen des EU-Verbrauchs deutlich abnehmen“, sagte Shan. Wichtige Hebel sehen die Forscher und Forscherinnen etwa in der Art, WIE SICH EU-BÜRGERINNEN UND -BÜRGER ERNÄHREN oder wie sie reisen.

        • Brötchen sagt

          Aus China gehen jedes Jahr 5 MIO Container nach Dt. raus und 1 Mio geht wieder rein.

          Am BER werden jeden Tag 40 Tsd Fluggäste abgefertigt.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Sag ich doch….da kommt wieder einer daher und hat die Ernährung ganz oben im Koffer liegen….warum wohl? Die Forscher:innen sind von der Industrie gepimpert, damit der Flachbildschirm gekauft und das Fleisch liegen bleibt. Alles klar Elisabeth!

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        • Inga sagt

          Fertignahrung mit den viele E-Nummern verbraucht insgesamt besitmmt mehr Energie als frisch zubereitete, oder?

      • evo.... sagt

        Ich habe neulich eine Reiterin darauf auf angesprochen, dass sie die Pferdeäpfel mit zur Miste nehmen soll und nicht in den Strassen-Graben zu werfen. Das war so 100 m vom Pferdehof und sie hat die Äpfel wenigstens von der Strasse entfernt. Normal liegt da Einiges auf der Strasse herum.

        Strassen-Gräben werden wohl auch Hot Spots bezüglich Nitrat im Grundwasser sein. Wenn 40..60 kg N pro Jahr durch Niederschläge auf das ha kommen und ich denke was da in die Gräben gespült wird, dann ist das zu erwarten. Insbesondere, da nur noch gemulcht wird und es keinen Nährstoff-Entzug mehr gibt.

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    • sonnenblume sagt

      Was mich zusehends irritiert. Lebensmittel werden zum LEBEN gebraucht. Ohne kann kein Mensch existieren. Hier wird Ernährung gleich gesetzt mit Wirtschaftsgut. Hier wird doch über Brot oder Handy in gleicher Weise diskutiert, als wenn beides die gleiche Wertigkeit hätte. Ohne Handy kann man Leben, aber ohne Brot nicht.
      Sollten wir nicht zunächst bei anderen Feldern anfangen?
      Ich finde die Gewichtung der Probleme falsch verteilt. Man sollte zunächst da anfangen wo es unser Überleben nicht bedroht und dann weiterarbeiten.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Genau Sonnenblume! Das habe ich hier bereits hundertmal geschrieben.
        Alles, was über die existentiellen Bedürfnisse hinausgeht ist Luxus und lediglich zur Aufrechterhaltung des Geldkreislaufes notwendig.
        Wenn man die Spaßindustrie, die Tourismusindustrie, die Medien, die Kunst- und Kulturschaffende nur halbieren würde, wäre schon ganz viel erreicht. DAS geht aber nicht, weil es keine Alternative (noch) zur kapitalistischen Erwerbsform ohne Ressourcenverschwendung und CO2- Produktion gibt. DAS will aber niemand hören, weil TV, Handy, Urlaubsreise, Bundesliga, Formel 1, Ski-WM usw. usw. eine sooo schöne Sache sind.
        Letzte Woche wurde ein Sportverein aus Berlin mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet…
        “Die Preisvergabe fand am 20. September auf der Hauptbühne des SPOBIS 2022, Europas größtem Sportbusiness-Event, in Düsseldorf statt. Die Finalisten wurden sowohl zum SPOBIS als auch zum Pre-Opener am Vorabend eingeladen.”
        Achnee, schau an qui bono.
        Slogan Aufklärung:
        “Wir schaffen öffentliche Wahrnehmung und verbinden das Sportbusiness mit Nachhaltigkeits-Akteuren aus NGOs, Politik und Gesellschaft, um eine Bewegung für einen verantwortungsbewussten Sport zu schaffen.”
        https://www.sport-nachhaltigkeit.de/

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    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      Derartige Texte können Sie beim Club of Rome, bei der UNO/WHO, der EU und beim WEF seit Jahren bzw. Jahrzehnten massenhaft finden. Diese Texte gleichen sich einander wie ein Ei dem anderen. Alle Beteiligten ziehen an einem Strang. Wohin das führt, merken wir spätestens seit Merkels Davoser Transformationsrede vom Januar 2020. Wer diesen skrupellos machtgeilen Lügnern glauben schenkt, ist verloren!

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  23. firedragon sagt

    “… Ich habe mit verschiedenen NGO´s gesprochen (Greenpeace, Tierschutzbund) und dort die gleiche Frustration gespürt wie bei den landwirtschaftlichen Verbänden, der Landtechnik, dem Landhandel und Genossenschaften usw. …”

    Es ist löblich, dass ‘Bauer Willi’ sich mit Menschen, die NGO’s vertreten, unterhält.

    Mir ist es allerdings völlig egal, ob diese Menschen frustriert sind, weil Herr Ö. deren Interessen nicht schnell genug umsetzt.
    Und das aus folgendem Grund – die NGOvertreter verlieren rein gar nix!
    Kein Land, keinen Stall, keinen Hof, kein Kapital, keine Familie und kein Leben.

    Soviel dazu, Frustration von NGO’s und Frustration der LW in einem Atemzug zu nennen. Der Grund der Frustration kann nicht weiter auseinanderklaffen.

    Zu dem nochmaligen Aufstellen von Grünen Kreuzen – die LW hat gewarnt, es hatte kaum jemanden interessiert. Jedenfalls nicht in dem Maße, als dass Politik erkannt hätte, was sie tut. Schlimmer noch – zwischenzeitlich waren Wahlen und das Volk hat Grün gewählt.
    Warum retten, wer sich nicht retten lassen will?

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    • Bauer Willi sagt

      Ich lese daraus: lass mich in Ruhe, ich hab keinen Bock mehr, bringt ja doch alles nichts. Oder interpretiere ich das falsch?

      Dann kann ich mir eigentlich auch den Blog hier sparen…

      “Wer nicht kämpft hat schon verloren”

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      • firedragon sagt

        Ich wusste, Du würdest so auf meinen Kommentar reagieren. Was Du interpretierst, habe ich nicht geschrieben.
        Ich engagiere mich (meinetwegen kämpfe) für den Betrieb, die Familie und die, die es wünschen.
        Ich agiere nicht auf der großen Bühne, wie Du, allerdings vertrete ich nicht nur den Weinbau bei meinen Kunden (das ist mein direkter Menschenkontakt, außerhalb der LW), immer und immer wieder erklären wir diesen Menschen die Landwirtschaft und sogar die Jägerschaft, obwohl wir mit Jagt nix am Hut haben. Ob wir damit letztendlich Erfolg haben, weiß ich nicht.
        Denken kann man nicht erzwingen.

        Was ich allerdings weiß, die Menschen sind genervt von Demos und Streiks.
        Als zur Demo nach Lützerath gerufen wurde, stand ich ungewollt an einer Raststätte in so einem Pulk und ganz ehrlich … mich haben diese jungen Menschen angewidert – schlimm das zu erfahren, wo das doch unsere Zukunft sein soll.

        Willi, ich habe ein grünes Kreuz im Hof stehen und wenn nötig, stelle ich es sichtbar auf.
        Meine Frage haste allerdings nicht beantwortet 😉

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        • evo.... sagt

          Dann kann ich mir eigentlich auch den Blog hier sparen…

          Vielleicht den Blick mehr auf Perspektiven richten, die den ländlichen Raum zukunftsfähiger machen. Dazu die Möglichkeiten der Technisierung nutzen. Das wird dann auch Betriebe retten.

          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Nicht nur reden – MACHEN!

            Aber einfach pauschal kritisieren ist doch weitaus leichter, nicht wahr!?

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        • Inga sagt

          “mich haben diese jungen Menschen angewidert – schlimm das zu erfahren, wo das doch unsere Zukunft sein soll.”

          Daran sieht man dass die auch seelisch verarmt sind und brauchen diesen Event, um mal was zu erleben.
          Das ist der 1. Grund, um dahin zu gehen.

          Da ist erst der 2. Grund die eigentliche Sache. In diesem Fall Demo nach Lützerath .
          Die selben Leute sind dann auch da, wo wegen einer anderen Energiequelle demonstriert wird.

          Ist das aus Langeweile passiert,oder wollte derb Verursacher gegen Maisanbau demonstrieren?
          https://www.hna.de/lokales/wolfhagen/wolfhagen-ort54301/wolfhagen-landkreis-kassel-landwirt-anzeige-schrauben-mais-zerfetzten-haecksler-92051286.html

      • Christian Bothe sagt

        Quatsch, lieber B.Willi! Weiter machen wie bisher auch mit dem Blog natürlich!!!! Es macht auf jeden Fall Sinn sich weiter auch verbal zu dem vielen Müll unserer regierenden “Landwirtschaftstrategen” bei uns und in der EU zu äußern! Betrifft auch die Berufsverbände DBV,LSV u.a.
        Getreu dem Motto: “ Steter Tropfen höhlt den Stein.”

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    • Inga sagt

      Vielleicht hat das Volk (satt und zufrieden) gedacht, die Grünen hätten die grünen Kreuze aufgestellt!?!

      Vielleicht hat das Volk gedacht, die Grünen hätten die grünen Kreuze aufgestellt!?!

      Wer weiß
      wie viel von der Bevölkerung gemerkt haben wofür die stehen!?!
      Und wenn doch,
      dann wußte sie zumindest in der Wahlkabine nicht was die Grüne Partei damit zu tun hat.
      Und von wie viel % de der Wähler wird sie gewählt, weil sie in junge fortschrittliche Partei, modern ist.
      Und sozial ist sie auch noch.
      Wir müssen die grünen Kreuze eventuell mit mehr Information wieder aufstellen!

  24. Christian Bothe sagt

    Oezdemir und Lemke sind das Schlimmste für die LW und NGW,was wir je in der deutschen Nachkriegszeit und nach der Wiedervereinigung erleben! Ich kann den Frust unserer aktiven Bauern voll nachvollziehen. Auch wenn ich von WHES nichts halte , in diesem Falle haben diese Recht, was Oezdemir und Lemke da vollbringen! Nichts weiter wie grüne Ideologie und Zerstörungswut unsere LW, versteckt hinter der Klimaerwärmung…Mir tut es richtig weh als u.a. ehemaliger industrieller Schweinemaester, wenn Betriebe hier aufgeben müssen bzw. aufgrund unsinniger Regularien von Bund und EU in Existenznoete kommen. Leider hat Scholz mit der LW nichts am Hut, sonst hätte er die schon entlassen müssen! Auch wenn die Zensur in Top Agrar mich bereits mehrfach korrigiert hat, habe auch ich meinen Frust über diese beiden grünen Typen mehrfach schon verbal dort geäußert( natürlich mache ich das auch weiter zu allen gesellschaftlich relevanten Themen mit Schwerpunkt LW+NGW).Als Facharbeiter für Rinderzucht und Dipl.Agr.Ing.seit 1973 in leitenden Funktionen der LW und NGW (eigene Fa.)tätig, hat man ja so seine Erfahrungen, erst im Osten und dann in ganz Deutschland.Ich finde die von B.Willi angedachte erneute Aufstellung der grünen Kreuze eine gute und wichtige Aktion auch als sichtbares Zeichen gegenüber unserer Gesellschaft und die Notwendigkeit der Existenz landwirtschaftlicher Betriebe( Flyer?).
    Mittlerweile habe auch ich das neue Buch!

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    • Jan Schmedes sagt

      Ich will das nicht! Ich überlege, wieder #GrüneKreuze aufzustellen. Seid ihr dabei?

      Na klar sind wir dabei! Den Kopf in den Sand zu stecken macht doch gar keinen Sinn! Doch diesmal dürfen wir uns nicht eher zurückziehen, bevor sich wirklich etwas geändert hat. Dies Abspeisen mit „wir machen jetzt eine Kommision“ muss von vornherein verhindert werden. Das MUSS gleich mit in die Presseerklärung!!!

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  25. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Solange es uns in D materiell gut geht,wird sich nix ändern!
    Ich schaffe gerade meine letzten Schweine ab,hab weitere Flächen an den Erdbeerbauern verpachtet,mach aber mit dem Rest weiter.Ich beschäftige mich auch weiterhin mit Börse,was immer wieder mal etwas abwirft.

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    • Brötchen sagt

      Hans ich bin stinkesauer, mir wurde der Bausparer gekündigt 🙂 jetzt wo der Sinn macht…

      Mistbande die….

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  26. Ferkelhebamme sagt

    Wir haben gewarnt, wir waren unübersehbar in Berlin, wir haben unübersehbare grüne Kreuze aufgestellt. Was hat es gebracht? Es ist genau das eingetreten, wovor wir eindringlich gewarnt haben, und es geht weiter.
    Wie finden wir endlich Gehör? Ich bin ratlos. Und kraftlos, denn diese unfassbaren Sorgen rauben so wahnsinnig Energie.

    Ein Lichtblick:
    https://www.agrarheute.com/politik/cem-oezdemir-versus-michaela-kaniber-wut-videos-wegen-agrarpolitik-602779

    Von ganz oben brauchen wir mehr Unterstützung und aus der breiten Masse. Die bekommt die Folgen langsam zu spüren, leider zu langsam um wirklich aufmerksam zu werden.

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    • Brötchen sagt

      Hebamme das war damals schon erfolgreich! Merkel hat das aber schön ins Leere laufen lassen.

      Es müßte in ähnlicher Form, aber noch härter ablaufen, wie z.b. Blockaden und Streiks.

      RBB z.B. die streiken heute und der BER war gestern lahm gelegt.

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  27. Frikadellen piet 44 sagt

    moin die Entscheidung werden irgendwie immer dümmer ich kann das bald nicht mehr hören und das wird leider noch sehr viel Geld kosten und nichts bringen

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    • Frikadellen piet 44 sagt

      vielleicht sollte man den Minister in einem Leopard einsperren und sonst wohin fahren lassen

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      • Brötchen sagt

        aber vorher das Rohr verstopfen 😉 nicht vergessen….und paar Joints und was Salat zum knabbern reinwerfen 😉

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    • Inga sagt

      Ja,
      weil die Entscheider immer weniger Beziehung zur Realität haben.
      Dank ihrer späten Geburt?
      Dank der schon viel seit längeren voranschreitet Automatisierung!

      2
  28. Brötchen sagt

    Der Herr Alexander hat doch die Interna erklärt wie der Cem zu dem Job gekommen ist ( er kennt viele Hintergründe).
    Eigentlich sollte der Hofreiter den Job machen.
    Bei den Grünen geht es nach Geschlechtsparität und linker/rechter Flügel.

    Und da ist der Hofreiter hinten runter gefallen.

    Der gute Cem wird nur das unbedingt machen, was er muss….Ziel ist die gesamte Landwirtschaft ökologisch umzubauen und die Tierhaltung abzuschaffen.
    Das wird der gute Cem niemanden ins Gesicht sagen.

    Er ist der absolute Politprofi und wird sich wie ein Pudding nie an die Wand nageln lassen.
    Das einzige was hilft Feuer! aber aus allen Rohren.

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    • Brötchen sagt

      Feuer und in die Enge treiben…

      Da die Landwirte sehr stark zersplittert in ihren Interessen sind…..ist das ganze zum Scheitern verurteilt.

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        • Brötchen sagt

          Achso ich würde grüne Mistgabeln als Symbol vorschlagen, damit der gute Cem weiß, wo die Gabel hängt. 😉

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            • Brötchen sagt

              Ja hatte ich auch überlegt……oder eine symbolisch größere…..oder am Kreuz eine anbinden oder so…..
              Jedenfalls ein Symbol des aktiven Widerstandes muss her!

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              • Brötchen sagt

                oder 5 Stück drapiert als Horstpflanzung…

                Diebstahl ist dann ein Problem!

                Heute gibt es auch so Solar Lichter als LED

                Mal als Brainstorming 🙂

                • Brötchen sagt

                  Drei Löcher bohren am BEML und in luftiger Höhe Gabel einbetonieren….

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              • Inga sagt

                Ackerbaus ist friedlich und ökologisch, deswegen notwendig.

                Jetzt wird über Ernährungskunde bei der NDR Talkschow geredet, da wird auch über viel verarbeitete Lebensmittel geschimpft.

                Jedenfalls wie da den Leuten die Ernährungskunde beigebracht wird und wie viel Leute sich dafür interessierteren und daran halten wollen!
                Genau soviel Leute wollen sich doch für Ökologie und Ernährung interessieren und in unseren Breiten hat nun mal der Ackerbau unser Ökologie beeinflußt.
                Und nicht der Urwald, der vorher hier war.

                Wollen wir diese Ökoliogie verändern?

        • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

          Es wird weitere Messerangriffe geben müssen,damit sich etwas bewegt!

          4
  29. Arnold Krämer sagt

    Willi, deine Erwartungen an die Politik sind viel hoch. Es gibt keinen schnellen und einfachen Ausweg aus dem Dickicht bestehender staatlicher Regulierungen. Die Politiker sind nicht mehr in der Lage, die Probleme zu lösen, die sie selbst geschaffen haben.

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    • Inga sagt

      Dank ihrer späten Geburt?

      Die Großeltern verstehen das neuste High tech nicht mehr
      und
      die Enkelkinder, bzw junge Generation die alten Techniken, die noch mehr an die Natur gebunden waren und somit oft noch ökologischer waren, nicht mehr.

      Jede Technik beeinflusst das Leben und die Sozialisation der Menschen.

  30. Reinhard Seevers sagt

    “Ich will das nicht! Ich überlege, wieder #GrüneKreuze aufzustellen. Seid ihr dabei?”

    Man muss sich doch bloß mit anderen Gruppen, die ebenfalls am Anschlag sind zusammentun. Handwerk, Pflege, Krankenhäuser, Schulen…….dann sind wir gaaanz viele und haben Aufmerksamkeit………………….aber immer noch keine Lösungen.
    Was ist die Alternative zur Pest, die Cholera?

    5
    • Bauer Willi sagt

      “Man muss sich doch bloß mit anderen Gruppen, die ebenfalls am Anschlag sind zusammentun. ”
      Man – muss – sich – bloß …zusammentun

      Wer jetzt?
      Herr Seevers, übernehmen Sie!

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      • Inga sagt

        Ja,
        z.B. die inder Pflege,
        die werden wenig geachter, sie arbeiten rund um die Uhr (wenn auch abwechselnd im Schichtdienst), arbeiten nicht nur nah an der Natur, sondern sogar an dem Menschen,
        Haben aber weniger Ansehen und niedrigeres Einkommen, als die Autoindustreiarbeiter.

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    • evo.... sagt

      Ich sehe da auch Probleme beim Zusammentun. Was würde das Personal in der Pflege oder den Krankenhäusern wohl sagen, wenn sie noch mehr fürs Essen bezahlen sollen.

      Die Gastronomie ist beispielsweise überwiegend in migrantischer Hand. Da wird massig Kaufkraft abgeschöpft. Die Firma in der mein Sohn arbeitet gehört jetzt Asiaten. Da wird in Zukunft in Asien entschieden, was mit dem Geld passiert. Soweit ich mich erinnere hat alleine Katar 9% der Aktien von Mercedes. Die wollen auch uns möglichst billig arbeiten lassen um sich selbst ein gutes Leben zu haben.

      Wenn die Deutschs nicht noch weiter abfallen wollen, werden sie wohl in Zukunft mehr auf sich selber schauen müssen.

      5
      • Thorens sagt

        Ein Anfang wäre die dringend notwendige Reform der Sozialsysteme. Hier vor allem Renten- und Krankenversicherung. Die Probleme sind seit Jahrzehnten bekannt, es wird aber nur gelabert. Nicht ein einziger Politiker will sich anscheinend daran die Finger verbrennen. Anscheinend lässt man die Karre lieber vor die immer näher kommende Wand krachen und ergeht sich publikumswirksam in Nebensächlichkeiten.

        Schaden vom Volk abwenden?

        Deutschland hat fertig, wenn nicht sehr bald grundlegende Kehrtwenden in wichtigen Bereichen erfolgen, damit Leistungsträgern ihre Motivation für Leistung in diesem Land nicht vollends abhanden kommt.

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  31. Schmeckt gut sagt

    Das hat BM Özdemir gestern auf der GW von sich gegeben: “Egal ob Energieversorgung und Mobilität der Zukunft, regionale Wirtschaftskreisläufe oder besserer Schutz vor Extremwettern: die Menschen in den ländlichen Räumen spielen bei der Entwicklung und Umsetzung von Lösungen eine Schlüsselrolle. Wenn wir die Potentiale der ländlichen Räume heben und fördern, sind sie unsere Pioniere und Zukunftsgestalter für einen neuen Wohlstand. Dieser fußt auf einer nachhaltigeren Art des Wirtschaftens mit kurzen Wertschöpfungsketten und einer regionalen Verarbeitung. Dafür muss die Energiewende so gestaltet werden, dass auch die lokale und regionale Wirtschaft davon profitiert. Die Anpassungen an die Klimakrise sind für uns alle eine große Herausforderung, für die wir jeden guten Lösungsansatz aus der Mitte unserer Gesellschaft brauchen. Ich freue mich, dass das Zukunftsforum eine Plattform bietet, damit die maßgeblichen Zukunftsgestalterinnen und -gestalter miteinander reden können, die in den ländlichen Räumen leben und dort Veränderungen gestalten.“
    Ich denke, dieses Statement sagt alles und passt genau zu deinen Gedanken Willi, die ich uneingeschränkt teile. Chem Özdemir und seine “Zuträger” leben in einer gefährlichen Blase. Es geht um Labern, Diskutieren, Nachdenken über die “ach doch so schlechte” Welt. Aber es geht nicht ums Anpacken. Das “Wiedergewähltwerden” ist das Ziel. Um die Transformationen, die Förderung des “Regionalen”, “Kleinen”, “Überschaubaren”, “KONTROLLIERBAREN” voranzubringen. Herr Bundesminister aufwachen!!! Das Gegenteil passiert: Konzerne machen Riesengewinne und verdrängen die Kleinen, Produktionen werden weltweit verlagert und verbrauchen dadurch Unmengen Ressourcen, sich selbst überlassene Kulturräume werden eben genau keine Oasen der Artenvielfalt, weil der Mensch fehlt, der aufpasst. Das kann der Bauer sein, wird er aber nicht, weil es ihn in Deutschland nicht mehr geben wird. Konzerne können das nicht leisten!!!!

    25
    • Diatryma sagt

      Wer hat ihm diese Rede zusammengeklempnert? Was für Potenziale will er da heben? So ein luftiges Blabla, was soll man davon mitnehmen? Irgendetwas Konkretes oder einen wie auch immer gearteten Ansatz kann ich da nicht ausmachen. Bei dieser Art von Politsprech geht mir gleich der Hut hoch, ich hab keine Geduld dafür. Vielleicht fehlt mir da das geistige Potenzial.

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      • Die Versatzstücke für eine solche Rede hat Ö längst verinnerlicht. Dafür braucht man keine Redenschreiber. Man muss die Versatzstücke je nach Anlass und Publikum immer nur wieder neu kombinieren und gelegentlich leicht ergänzen. Ministersein kann auch ganz einfach sein.

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