Bauer Willi
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Was Kanzlerin Merkel den Bauern zu sagen hat

Ich habe gestern einige Zeit den Bauerntag 2021 des DBV verfolgt. Unter dem Text das Video der Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Dauer etwa 15 Minuten)

Ihre Stichpunkte:

  • Transformation der Landwirtschaft,
  • es kann nicht so bleiben wie es ist,
  • Landwirte und Verbraucher müssen sich ändern,
  • Nachhaltigkeit,
  • Klimaschutz,
  • Tierschutz und gesellschaftliche Akzeptanz, kein entweder-oder sondern sowohl als auch, offene Fragen der Finanzierung des Tierwohls,
  • Insektenschutz (ab etwa 8:40) dafür 65 Mio. zusätzlich. Wir gewinnen nichts, wenn wir notwendige Anpassungen in die Zukunft verschieben, siehe auch Nitrat.
  • Gemeinsame Agrarpolitik der EU, der Rahmen ist vertretbar, kleine und mittlere Betriebe werden besser gefördert, manche haben Schlimmeres befürchtet
  • Förderung der Junglandwirt*innen, junge Menschen sollen diesen Beruf ergreifen auch um die Artenvielfalt zu erhalten
  • Es ist ein Beruf, der Erfüllung und Chancen versprechen kann (Erneuerbare Energie, Direktvermarktung, Tourismus)
  • Behalten Sie als Landwirte den Dialog mit der Gesellschaft im Blick.

Wer 2 Stunden Zeit hat, sollte sich auch noch die anschließende politische Runde mit Laschet, Habeck, Proschka, Wissing und Backhaus ansehen. Sehr aufschlussreich!

Ich persönlich habe eigentlich nur von einer Partei den Eindruck, dass sie die Landwirte ernst nimmt.´ und ihre Probleme erkannt hat. Aber wie gesagt, das ist mein persönlicher Eindruck.

(Das Titelbild habe ich beim Agrargipfel 2019 aufgenommen)

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48 Kommentare

  1. Obstbäuerin sagt

    Das Schadinsektenschutzgesetz ist nun über uns gekommen und wird eine Transformation in Gang bringen, dass sich unsere Citymenschen nur so wundern werden. Die Spreewaldgurke hat sich nach Frankreich transformiert, weil die Betriebsinhaber keinen Nachfolger aus der Familie finden. Ob die Franzosen wissen, was mit dem Schadinsektenschutzprogramm auf sie zukommt oder lag ihnen nur an der Marke und die Produktion findet dann eh in Indien und Polen statt?

  2. Brötchen sagt

    Was mir bei Herrn Habeck aufgefallen ist:

    Wie will er denn, wenn er nur Strukturen in SH kennt, die Verhältnisse in der EU einschätzen können? Er kann ja nicht mal innerhalb D. erkennbar Initiative zeigen sich damit zu beschäftigen, obwohl er schon lange in dem Bereich tätig ist! Will er nicht, kann er nicht?

    Aber dann sind plötzlich kleine Betriebe besonders unterstützenswert, beschwört aber….alle sitzen im gleichen Boot, kann aber über den SH Tellerrand nicht gucken und weigert sich regelrecht…

    Das mit der EU und den Exporten ist doch grünes Biedermeier….

    innerhalb der EU sind Exporte gut, auch wenn es quer von Spanien nach Russland durch BB geht.
    Allein die Lw. ist für Wohlstand in D. verantwortlich…..da kennt er wohl die Wertschöpfungsanteile nicht.

    Er setzt voraus, das es immer Synergieeffekte gibt, was seinen Zielen entspricht.
    Stellt das aber nie in Frage und blendet Zielkonflikte aus und die gibt es kräftig.

    Glaube das “misslungene” Nitratmessnetz wurde durch Handeln von Frau Künast geschaffen…er der große Macher….

    Macht so einen auf großen Freiwilligkeitsapostel, zieht aber gleichzeitig die Daumenschrauben an, aber nur für die, welche nicht sein Klientel sind.

    Ganz aufschlussreich die Diskussion!

    Danke Bauer Willi!

    • Thomas Apfel sagt

      Interessant ist die Frage von Peter Köninger aus Bayern( 1:16 bis 1:20). Seine Frage war, wie denn verhindert werden soll, dass durch die immer stärkere Umschichtung von Geldern in die zweite Säule und die damit betriebene Extensivierung der Teilflächen über KULAP, die auf diesen Teilflächen verloren gehende Wertschöpfung kompensiert werden soll.

      Die Beantwortung dieser Frage setzt das Wissen darüber voraus, dass insbesondere in Bayern und BW die Wertschöpfung je Hektar sehr weit oberhalb der Kompensationszahlungen der zweiten Säule liegt. Auf Grund der kleineren Betriebsflächen ist hier die Wertschöpfung aus jedem einzelnen Hektar 4 bis 5 mal so hoch wie im Osten, und auch viel wichtiger für das Familieneinkommen, als z.B. in Ostdeutschland und SH..

      Habeck hat offensichtlich weder diesen Umstand im Hinterkopf, noch ist er bereit dem Bauern eine solche Frage zuzugestehen.

      Seine “Moderation” der Fragestellung an Armin Laschet, der die Frage nicht verstanden hatte, spricht Bände über die mediale Taktik der Grünen (und der verbundenen NGO´s) und legt andererseits die gereizte Stimmung innerhalb des Lagers der “Landwirtschaftsumkrempler” offen.

      Er kann es einfach nicht lassen, die Gelegenheit zu nutzen, dem Fragesteller das Wort im Munde umzudrehen. Aus der berechtigten Frage nach dem Wertschöpfungsverlust, unterstellt Habeck, allein durch die Umformulierung der Fragestellung, dem Fragesteller, dass er gegen “qualifizierte landwirtschaftliche Maßnahmen” aus der zweiten Säule ist, und sich der (aus Sicht der Grünen) “notwendigen” Extensivierung verweigert.

      Dieser infamen Taktik der Psycho- und medientechnisch geschulten Clique der grünen “Weltverbesserer” sind Politik und Bauernverbände in weiten Teilen nicht gewachsen.

      Jetzt muss eigentlich die sich immer stärker auftuende wirtschaftliche Inkompetenz der Grünen “Ökoaktionsplaner” ans Tageslicht geholt werden. DAS ist Aufgabe der Berufsvertretungen und nicht weichgespülter “Kuschelsprech”.

      Hier ist klare Sprache und Kante, im Duktus von Herrn Wissing, auch vom Bauernverband gefordert. Die Gelegenheit ist günstig, da die an der Macht beteiligten Grünen in den Bundesländern mit ihren ÖkoAktionsplänen knallhart an die Wand fahren.
      Selbige (die Wand) besteht im Übrigen weitgehend aus dem Widerstand der aktiven Öko-Betriebe mit echter nennenswerter Produktion, die einfach Angst haben, ihre schöne Marktnische durch Wachstum und Überproduktion zu verlieren.

      Bei dem Redebeitrag der Brandenburger grünen Landwirtschafts-Staatssekretärin Frau Bender bei RBB aktuell vor zwei Tagen, war der Frust über das voraussichtliche Misslingen der Öko-Pläne mit Händen zu greifen !!!

  3. Reinhard Seevers sagt

    Willi:” Ich persönlich habe eigentlich nur von einer Partei den Eindruck, dass sie die Landwirte ernst nimmt.´ und ihre Probleme erkannt hat. Aber wie gesagt, das ist mein persönlicher Eindruck.”

    Ok, ich sehe aus meinem Blickwinkel nur den Herrn Wissing als kompetent an. Der Backhaus ist so peinlich, da fällt einem nix mehr ein. Der vermischt Bauernparolen mit Ökolügen…unglaublich.

    • Bauer Willi sagt

      Eigentlich wollte ich es nicht verraten. Aber ihn meinte ich. Peinlich auch die gestotterten Bemerkungen der AfD.

      • Christian Bothe sagt

        Genau!Und die FDP ist auch für mich die einzig wählbare Partei und Wissing hat‘s gut gemacht. Habeck und die Grünen kann man sowieso vergessen und der LW- Minister in MVP ist ehe viel zu lange im Amt wie Merkel übrigens auch…Sind ja aus dem selben BL…

      • Paulus sagt

        Ändert leider nichts an der Tatsache, dass nicht nur Bauer Willi mit großer Wahrscheinlichkeit wie immer die CDU wählen wird. Bauern die die FDP wählen scheinen mir von etwas anderem Kaliber zu sein. Sorry Leute, das musste jetzt sein.

        • Äh, ja … und nächstes Mal schaut man mal darauf, was die Parteien im Bundestag machen und nicht was da Einzelne nur labern. Es sind Wahlen, dreimal raten, bei wem konservative Parteien gern fischen 😉

          Randnotiz: Die labern alle von Respekt, aber nehmen sich nicht diejenigen zur Brust, die den Respekt schuldig geblieben sind bisher wie Verarbeiter, LEH, Regierung usw.

          An die FDP-Fans, auch von Gero Hocker abgesegnet, die große Antwort auf die Frage zu Insektenschwärmen im Winter:
          https://www.agrarheute.com/politik/unsinnige-fdp-anfrage-wilden-rentier-gebissen-576557

          Wer fand noch gleich Mercosur dufte, na, dreimal raten?!? Tipp: Eine Partei fängt mit C an, die andere mit F 😉

          Und wer bezahlt seine Schulden? Die hier schon mal nicht!
          https://www.fr.de/politik/schuldet-rentenkasse-sechs-millionen-euro-11031807.html

          Oder, weil’s so schö’ is’, mal ein bißchen was zur steuerfreie Risikoausgleichsrücklage aus dem Bundestag, wo es nicht nur um warme Worte, sondern konkrete Taten geht:

          2012: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/100/1710099.pdf
          Und das war die ablehnende Reaktion ALLER anderen Parteien im Bundestag damals inkl. Grüne und FDP:
          http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/113/1711381.pdf

          2014: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/034/1803415.pdf
          auch abgelehnt u.a. von Grünen: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/047/1804729.pdf

          2018: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/012/1901298.pdf
          Überwiesen gegen den Wunsch der LINKEN in den Finanzausschuß als federführenden Ausschuß, Ausschuß für Ernährung und Landwirtschaft nur sekundär

          Der FdP ist es dann 2018 auch eingefallen:
          http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/042/1904218.pdf

          Wurde aber abgesetzt von der Tagesordnung, weil es zeitgleich zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche angesetzt wurde (Zufälle gibt’s … stattdessen wollte die FDP dann lieber über Tierwohl sprechen als nächstes):
          https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/gute-chancen-fuer-steuerfreie-ruecklagen-550950

          Naja, lieber das Verderben, das man kennt, ist immer so … bloß keine Ausländer ins Land lassen, dann lieber die Landwirtschaft in den Ruin treiben und weiter so … oder whatever … 🙁

          • Reinhard Seevers sagt

            Herr Suhr, man kann sich echauffieren oder lustig machen, man kann sich engagieren oder es lassen…..die Landwirtschaft kann gar nicht innerhalb der kapitalistischen Marktwirtschaft überleben, ohne irgendein Regulativ für die Entlohnung. Der Streit über den richtigen Weg ist auch irrelevant, weil sich die Bedingungen der Gesellschaft und der übrigen Wirtschaft ständig ändern. Eigentlich gehört die Landwirtschaft aus dem kapitalistisch-marktwirtschaftlichen System herausgelöst, meiner Meinung nach.
            Da Wachstum die Grundlage des Kapitalismus ist, wird es unabdingbar sein, dass immer einer gehen muss, wenn ein anderer systembedingt wächst.
            Wenn man das nicht möchte, muss die Landwirtschaft raus aus dem System.
            Alle anderen Wünsche und Forderungen an die Landwirtschaft werden noch auf die Systembedingten draufgesattelt, das kann nicht gehen….

            • Stadtmensch sagt

              “Eigentlich gehört die Landwirtschaft aus dem kapitalistisch-marktwirtschaftlichen System herausgelöst, meiner Meinung nach.”

              Genau, daann wäre das mit den 0,3 GVE / ha in den neuen Wolfs- und Extensivierungsgebieten des Ostens nicht passiert. Naja, sollen sie mal weiter ihre kompetenten Marktradikalen wählen die Bauern. Irgendwann wird sicher alles gut…

              • Reinhard Seevers sagt

                Das hat nichts damit zu tun, wen die Bauern wählen. Das ist das von der Mehrheit der westlich-kapitalistischen Gesellschaften unausgesprochene Wille zur Erhaltung des Wohlstandes.
                Das wird nur durch Katastrophen oder Kriege verändert….

                • Stadtmensch sagt

                  Abwarten – Katastrophe ist im Anmarsch…
                  Tornados, Äpfel die Sonnenbrand kriegen, Autobahnen die Hitzebeulen kriegen, vertrocknende Wälder…

                  Aber ok – lasst uns weiter über E-Mobilität, Freiheit und Parlamentarismus reden.

              • Inga sagt

                Ist6 das zu radikal?

                Jeder müsse sein Konsumverhalten überprüfen

                Zum Ende ihrer Amtszeit ist die Regierungschefin sehr um Ausgleich bemüht. „Ich nehme sehr ernst, wenn viele Landwirte klagen, dass sie nicht wissen wie sie, den hohen Erwartungen gerecht werden und zugleich im Wettbewerb bestehen können. Wir müssen sehen, dass auch die Gesellschaft Verantwortung trägt, in dem jeder und jede einzelne überprüft,
                ob das eigne Konsumverhalten den eigenen Erwartungen entspricht“, sagte sie in ihrer Rede.

                De4r letzte Satz dient nicht unbedingt der Landwirtschaft sondern der Umwelt. Wie umweltfreundliche Produkte kaufen.

                Aber bei lw. Produkten
                Vielleicht beim Achten auf
                Regional und Bio
                kaufen.

                Ob dann wieder die Außenhandelsbilanz leidet?

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Paulus,
          woher willst Du wissen, dass Bauer Willi immer CDU wählt?
          Seinen Beiträgen nach, liebäugelnder eher Richtung Gelb, könnte mich auch irren.

      • Edelmann Richard sagt

        Bauer und CSU Mitglied
        zur Zeit bin ich es noch, aber so kann es nicht weidergehen.
        Es gibt nur noch Zucker ( Beihilfen, Zuschüsse ) für die Wirtschaft und die Peitsche für
        die Bauern ( Auflagen, Vorschriften, mehr Bürokratie )
        Übrigens die Zuckerstückchen für die Bauern gehen alle in die Wirtschaft ( siehe Maschinenpreise )
        Aber ist die Partei der Vermögenden eine Alternative ?

  4. Brötchen sagt

    Frau Ertl der eine Punkt:

    ” Was spräche dagegen, auch Hobbygärtnern eine von ihnen zu bezahlende Ausbildung zum Erwerb einer Bezugsberechtigung für Glyphosat anzubieten, eventuell als Online-Kurs?”

    Glyphosat im Privatbereich, ist glaube ich immer gedacht in D. für Wege oder Verkehrsflächen.

    Bin ja selber auch ein wenig Kleingärtner, da ist man manchmal auch versucht Glyphosat einzusetzen, z.B. wenn man Flächen urbar macht.
    Aber für den Regeleinsatz, denke ich, kann man schon von den Privatanwendern voraussetzen, das die die Hacke als bevorzugtes Werkzeug nutzen.
    Für den Privatbereich sind eigentlich die Schadinsekten und Schnecken von viel größerer Bedeutung, die in Schach zu halten.
    Unkraut ist da immer noch beherrschbar. Es sei denn es geht dann auch schon in Richtung größerer Flächen und Selbstversorger.

    Mit Sachargumenten zu arbeiten ist in der pol. Auseinandersetzung sicher gut, aber das ist teilweise aufgrund der Kürze der Zeit und der fehlenden Grundlagen oft schwierig.
    Meist schalten die Zuhörer da ab.
    Höchstens wenn man das wirklich gut pointiert und anschaulich rüberbringt.
    Aber das ist schwierig und aufwändig in der Vorbereitung.

    • Elisabeth Ertl sagt

      Ich denke, wenn die den Kurs bezahlen müssen, regelmäßig updaten müssen, mit Kontrollen rechnen müssen etc., werden es die wenigsten in Anspruch nehmen. Aber das Angebot muss gemacht werden, das ist einfach eine demokratiepolitische Notwendigkeit, weil sonst unterschwellig diese Ressentiments weiterwirken.

        • Inga sagt

          Ob sich de4r Kuinde dann abr dan den Rat d4es Verkäuf3ershält?

          Der Kunde d4e4nkt doch viel hilft viel

          und legt los,
          besonders wenn Besuch kommt.
          Oder wenn einandererDruck Priorität hat.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Hat der Kunde den Nachweis, dann wird er auf den Tipp des Käufers hören.

            Ob die Kunden vom Baumarkt, sich das zu Herzen nehmen ist fraglich.

            Der Obstbauer wird alleine aus Kostengründen, nicht die Konzentration der Mittel erhöhen.
            Zb. kostet das Mittel Coragen je Liter knapp 400 Euro, das heißt je Spritzung und Hektar 70 – 100 Euro, je nach Baumhöhe

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Es gibt die Mittel vom Baumarkt, die nicht so hoch konzentriert sind, für die braucht man keinen Sachkundenachweis. In BW sind

          Aus Grund meiner Ausbildung hat mir das Landratsamt die Sachkunde zugebilligt, muss halt die Schulungen mitmachen, die Weiterbildungen macht man eh mit.
          Mein Sachkundenachweis beinhaltet auch den Handel mit PSM.

          Hier ein Link, ob der noch so Gültig ist, weiß ich nicht.

          https://www.umweltbundesamt.de/rechtliches-einsatz-von-pflanzenschutzmitteln-im#Rechtliches-Schutz

      • Reinhard Seevers sagt

        Niedersachsen hat den Versuch gestartet, Hobbyimker dahingehend zu verpflichten einen Imkerschein zu machen, um die Tierhaltung qualifiziert umsetzen zu können.
        Da ganze Völker aus Unkenntnis verhungern oder anderweitig Schaden nehmen, hat man sich entschlossen die Hobbyimker zu schulen.
        Darauf folgte ein Empörungsschreiben des hiesigen Imkerobmanns, das wäre unerhört den Hobbyimkern solche bürokratischen Unsinnigkeiten aufzubürden….
        Schön zu sehen, dass man von anderen alles abfordern kann, aber wenn man selbst etwas umsetzen soll, dann kneift die Hose.

        • Inga sagt

          Denen kann man ruhig mal klar machen,
          das die Natur oberste Priorität hat , w3o die Biene4n ja auch zu zählen und man sihc da keinen Fehler erlaub4en kann.

          Also wer seine Bienen liebt, der schiebt
          einen Kurs beim Landwirtschaftsamt zum Erhalt des Inkerscheines.

          Dass selbe rate ich den NGOs, sich dort zu erkundigen, bevor sie irgendeinen Blödsinn von der Imkerei erzählen oder behaupten. Wenn sie nich ernst genommen werden wollen!

          Das Selbe giltz im landw. Bereich!

  5. Elisabeth Ertl sagt

    Bei uns ist es die ÖVP, die zumindest landwirtschaftliche Expertise hat. Leider ist genau diese Partei ein Musterbeispiel für politische Dialogverweigerung, wie sich bei der letzten Nationalratssitzung im österreichischen Parlament zum Thema Glyphosat gezeigt hat
    Das im Nationalrat beschlossene Teilverbot von Glyphosat, welches die Anwendung in der Landwirtschaft weiter erlaubt, allen anderen bisherigen Nutzern aber verbietet, hat verständlicherweise einen Aufschrei in der Gesellschaft nach sich gezogen.
    Ich habe mir die Reden im Parlament zu diesem Thema angehört, aber keine einzige hat mir gefallen. Die Grünen sind kompromisslos auf der Seite der Biolandwirtschaft positioniert, können daher den Verzicht auf ein Totalverbot nur mit der Position der EU rechtfertigen und verkaufen das Teilverbot als ihren Erfolg. Dass es in Österreich immer noch Ausnahmen vom Verbot der Vorerntebehandlung gegeben hat, war mir nicht bewusst. Die Blauen nützen das Thema ganz simpel für eine Art Wahlkampf gegen die ÖVP. Die NEOS drücken sich vor einer klaren Positionierung, indem sie auf die höhere Ebene des Biodiversitätsschutzes ausweichen.
    Die Argumente der Roten sind einseitig und extrem, aber wenigstens sind es Argumente zur Sache. Cornelia Ecker verweist auf Parlamentsbeschlüsse zur Abschaffung des Herbizids; Glyphosat werde von der WHO als krebserregend eingestuft, sei schädlich für Mensch und Tier; 125.000 Menschen in den USA hätten eine diesbezügliche Klage gegen Monsanto gewonnen; Forscher der Johns Hopkins Universität hätten festgestellt, dass Glyphosat die Produktion von Melanin in den Körpern von Insekten schwächt , deren Immunsystem schwächt und somit fürs Bienensterben hauptverantwortlich ist; Glyphosat sei im Boden, in der Luft, im Wasser, in der Muttermilch, im Bier und in den Lebensmitteln; Sarah Wiener hätte darauf hingewiesen, dass Rückstände sich in Obst und Gemüse wiederfinden; man könne als Konsument dem Gift nicht entkommen; es gäbe EU-Länder, die die Substanz verboten hätten wie Luxemburg, aber auch andere Länder wie Mexiko; es sei die Unwahrheit, dass die EU ein Totalverbot in Österreich nicht zulasse; es sei eine Farce, dass genau jener Bereich vom Verbot ausgenommen würde, der 90% des Glyphosats verwendet, die Landwirtschaft; Glyphosat sei das bestuntersuchte Pestizid, und es würden mit Sicherheit noch weitere Nebenwirkungen ans Licht kommen.

    Es wäre nun die Rolle der Partei mit der fundiertesten landwirtschaftlichen Expertise, der ÖVP, gewesen, diesen Argumenten Punkt für Punkt sachlich zu begegnen. Das wäre in den gleichen gut 7 Minuten, die Cornelia Ecker sich genommen hatte, ohne weiteres möglich gewesen.
    Nicht dass solche Argumente den interessierten Zuhörer in jedem Fall überzeugt hätten, aber sie hätten die Chance geboten, sich ein realistisches Bild zu machen.

    Was aber sagen die Redner der ÖVP stattdessen? Es gehe bei dieser Diskussion zu emotional zu; man reklamiere “gesellschaftliche Ansprüche” hinein in den Pflanzenschutz; die Landwirtschaft sei eine Projektionsfläche für politische Agitation; die Sachlichkeit verliere sich; seit 30 Jahren baue die Landwirtschaft mehr Humus auf; die Anwendung der Pflanzenschutzmittel hätte sich reduziert; die Nitratbelastungen seien zurückgegangen; es fehle auf der politischen Ebene die wissenschaftlich-fachliche Ebene; die Anwender hätten sich Sachlichkeit verdient, keine politische Willkür; EFSA und ECHA seien die Institutionen auf EU – Ebene, die 2022 eine Neubewertung des Wirkstoffes vornehmen werden; die Landwirtschaft müsse auch in Zukunft alle Werkzeuge im Kampf gegen den Klimawandel zur Verfügung haben; bei zu hohen Niederschlägen stünden mechanische Methoden nicht zur Verfügung; zu restriktive Maßnahmen behinderten die landwirtschaftliche Erzeugung, Raps z.B. könne wegen der Verbote von Pestiziden kaum noch angebaut werden, wodurch eine wichtige Bienenweide verloren gehe; man müsse den Bauern danken, dass täglich unsere Teller voll sind, denn viele Mensche dieser Erde leiden an Hunger; der Green Deal der EU brauche zuvor eine Folgenabschätzung; es könne nicht Ziel sein, dass die EU landwirtschaftliche Produktion zurücknimmt und dafür mehr importiert; in Niederösterreich sei das Projekt Natur im Garten sehr erfolgreich; man möge den ExpertInnen vertrauen; es finde ein politischer, aber kein sachlicher Kompromiss statt; es gebe ohnehin schon einen Sachkundenachweis für Bauern mit Update alle 6 Jahre; es finde Landwirtschaftsbashing im Parlament statt.

    Man versäumt die Gelegenheit einer öffentlichen Sitzung, um offensiv aufzuklären, versteckt sich vielmehr arrogant hinter seiner Expertise. Auf die verständliche Angst der Bevölkerung um ihre Gesundheit wird nicht eingegangen, ebenso wenig auf die Enttäuschung darüber, dass hier der Landwirtschaft Rechte eingeräumt werden, welche dem Rest der Bevölkerung verwehrt bleiben. Was spräche dagegen, auch Hobbygärtnern eine von ihnen zu bezahlende Ausbildung zum Erwerb einer Bezugsberechtigung für Glyphosat anzubieten, eventuell als Online-Kurs? Das könnte das Verständnis der Bevölkerung für die Landwirtschaft nur verbessern. Denn es ist nun einmal richtig, dass in den Privatgärten weit mehr Glyphosat pro Flächeneinheit und mit wesentlich weniger Rücksicht auf die Ökologie zum Einsatz gekommen ist als in der Landwirtschaft.
    Dass nicht jeder Mensch Experte auf allen Gebieten werden kann, ist klar. Aber der Sinn von Allgemeinbildung wäre es, zumindest jene Inhalte zu vermitteln, die dazu befähigen, die Vertrauenswürdigkeit von Experten einzuschätzen. Das aber scheint nicht das Ziel der ÖVP zu sein. Die polemischen Reden fügen sich einfach nur in das Bild überheblicher antidemokratischer Agitation.

    • Bauer Willi sagt

      Eine Folgenabschätzung des Green Deal ist dringend notwendig. Eine pauschale Forderung nach 50% weniger Pflanzenschutz ist Populismus. Und was ist gemeint? Wirkstoffmenge? Produktmenge? Behandlungen?
      Bio: Künast forderte 2004 10% Bio bis 2010. Wie man sieht, sind solche Zielsetzungen ziemlicher Unfug, wenn man nicht sagt, wie man das erreichen will. Außerdem lässt es den Markt vollkommen außen vor. Wer kauft den die 25% Bio? Und zu welchen Preisen?

      • Elisabeth Ertl sagt

        Mein Thema war aber hier nicht der Inhalt, sondern die Form der Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Es ging in meinem Beispiel ausschließlich um Glyphosat, und da verwirrt es nur, auf andere Themen auszuweichen, wie das die ÖVP tut. Man hätte die beschlossene Weiterverwendung des Herbizids in der Landwirtschaft einfach nur sachlich verteidigen müssen. Mit solchen konfusen Reden ringsherum, wie die ÖVP-Redner sie hielten, fängt der Zuhörer einer vom ORF übertragenen Parlamentsdebatte nun einmal nichts an.
        Merkel hat vollkommen recht, wenn sie betont, dass die Bauernvertreter an ihrer Kommunikation mit der Gesellschaft arbeiten müssen. Wenn die Öffentlichkeit so ein intensives Interesse an Landwirtschaft hat, dann muss man ihr auch mehr Detailwissen zumuten und auch zutrauen. Es reicht nicht, einfach nur zu sagen, Landwirtschaft ist eine komplexe Materie, und wir haben die Expertise, also vertraut auf uns.

        • Reinhard Seevers sagt

          Das ist aber doch komisch Elisabeth. Der Klimawandel z.B. steht nicht mehr zur Diskussion, bzw. darf nicht in Frage gestellt werden, weil tausende Wissenschaftler ihn bestätigen können. Das wird kein Parlament mehr zur Diskussion stellen. Gegenteilige Wissenschaftler werden als Leugner disqualifiziert.
          Beim Glyphosat ist es genau umgekehrt. Tausende Gutachten und nun auch noch weitere Bestätigungen aus EU- Nationen bestätigen das seit Jahrzehnten bereits Bewiesene. Nun dürfen aber wenige die Mehrheit in Frage stellen und die ÖVP soll es auch noch besser erklären?
          Das stellt irgendwie alles auf den Kopf, es sei denn, man ist ideologisch so verblendet, dass eben nicht sein darf, was nicht sein kann.

          • Brötchen sagt

            Reinhard das ist klare Ideologie.
            Österreich hat ja noch das Glück, das dort die Bevölkerung mehr ländlich geprägt ist als in D. ( es wohnen weniger Menschen in Großstädten).
            Deshalb kommt man da mit Sachargumenten noch eher durch.

            Ich hatte ja letztens die eine Sendung mit Thadeusz verlinkt, da sagt er eindeutig, das der ÖR ideologisch unterwegs ist und er da selbst schon extrem angefeindet wurde, weil er doch mehr “kapitalistisch” eingestellt ist.
            Das wird alles nur in eine Richtung interpretiert….ich kann die sendung gerne nochmal raussuchen.

        • Brötchen sagt

          Frau Ertl, die Zeit kriegen sie aber nirgendwo!

          Die ÖR sind sowas von haltungstechnisch unterwegs, da kommt die Lw. nicht durch!
          Das ginge nur, wenn man da wirklich mal aufräumt und die auf generelle Infopflicht vergattert und zurückstutzt.

          Man sieht ja was die gestern für ein Trara veranstaltet haben wegen dem Fussball.
          Da kriegst Du Dauerpropaganda auf alle Kanälen, zumal das ja alles offene Scheunentore sind.

          • Elisabeth Ertl sagt

            Es gibt den Link nicht mehr. Cornelia Ecker hat 7 Minuten geredet. Die ÖVP hat mehrere Redner ins Rennen geschickt, die zusammen mindestens 10 Minuten geredet haben. Da kriegt man Folgendes unter:
            Dass die WHO G. als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hat, in die gleiche Kategorie wie rotes Fleisch, dass andere Studien zu anderen Ergebnissen kommen, dass Monsanto die Prozesse nicht deshalb verloren hat, weil der Zusammenhang mit Krebs nachgewiesen worden wäre, sondern weil auf den Gebinden nicht vor Gesundheitsgefahren gewarnt worden war.
            Man hätte alle Vorschriften aufzählen können, mit deren Befolgung Landwirte die Gefahr für Insekten gering halten. Glyphosat kommt in Lebensmitteln, die in Österreich produziert werden, so gut wie nicht mehr vor, sondern fast nur noch in Importware. Weil das Mittel von Pflanzenwurzeln gar nicht aufgenommen wird, und die Vorerntebehandlung nun zur Gänze verboten wird. Dass Landwirte nur einen halben Liter pro Hektar verwenden, und das nur alle paar Jahre, während G. im Privatbereich in weit höheren Mengen und ohne zeitliche Beschränkung zur Anwendung kam. Dass bereits an Alternativen geforscht wird, die ausschließlich für Pflanzen und nicht für Tiere toxisch sind, und man die Entwicklung eines praxistauglichen Mittels noch abwarten will.
            Das wäre die Antwort auf Ecker gewesen. Mit etwas mehr Zeit hätte man noch die Vorteile pfluglosen Wirtschaften kurz ansprechen können.

            Was mich in diesem Forum nervt: dass keine andere Berufsgruppe die Bevölkerung für so blöd hält wie die Bauern.

            Die Landwirtschaft muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass das Zeitalter der 3 Minuten-Statements spätestens mit Corona endgültig vorüber ist. Die Bevölkerung will in Bereichen, wo es um Leben und Tod geht, und die L. ist so ein Bereich, einen Drosten, der ihr wöchentlich den Stand der Forschung näher bringt.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              “Was mich in diesem Forum nervt: dass keine andere Berufsgruppe die Bevölkerung für so blöd hält wie die Bauern.”

              Es ist die Bevölkerung, welche die Bauern für blöd hält, deshalb spricht die Bevölkerung vom dummen Bauern. Die erste Erfahrung habe ich 3 Wochen nach der Schulentlassung gemacht, als ein ehemaliger Mitschüler meinte sagen zu müssen, ich wäre ein dummer Bauer. Mit dem seine Noten hätte ich nicht nach Hause geraut.

              Die Bevölkerung sollte sich vorher Sachkundig machen, bevor sie sich mit landwirtschaftlichen Themen auseinandersetzten, aber das überhaupt nicht notwendig, die anderen stehen selbst auf einen Sachverstand, der aus bäuerlicher Sicht zu heulen ist.
              Außerdem kaufen Menschen Lebensmittel, mehrmals, bei denen man sich fragen muss, ob nicht eine mangelnde Sachkenntnis – um nicht zu sagen, Blödheit – vorherrscht.

              • Günter sagt

                @ehemaliger
                Ich war das Letzte Jahr der Schule in der nächsten Kreisstadt und dort war ich nur der Bauernrammel . I glaube trotzdem nicht dass die Bevölkerung die Bauern für durchwegs für blöd hält. Das was den Bauern fehlt ist der bedingungslose Rückhalt der Verbände und Landwirtschaftspolitiker. Die fragen erst nach ihren Umfragewerten und entscheiden dann. Da ist niemand der sich hinstellt und sagt so ist es. Bei uns im Süden, Obb, A , ST
                ist das Verhältnis Bauern zu Bevölkerung noch besser weil einfach die Bevölkerung mehr mitgenommen wird.

                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Natürlich halten nicht alle die Bauern für blöd, aber die urbane Bevölkerung ist von Politikern und den Medien so geimpft, dass sie das glauben.

                  Bei unseren Reisen, kam nach einer Woche die Frage, was man Beruflich so mache. Was glaubst Du, was die für Gesichter machten, wenn ich denen erzählte, dass ich Landwirt bin.
                  An der Mimik waren die Gedanken abzulesen, was machen Bauern in den USA?🤣

              • Inga sagt

                „Was mich in diesem Forum nervt: dass keine andere Berufsgruppe die Bevölkerung für so blöd hält wie die Bauern.“

                Vielleicht auch nur, wenn es sich um landw. Belange handelt , denn die anderen Berufsgruppen glauben ja alles besser zu wissen, besonders in bei landw. Themen und möchten die Bauern bevormunden.

                Da haben die sihc aber schlechte Karten ausgesucht, denn ein nicht ausgebildeter Mensch kann doch dem ausgebildeten keine Vorschirften machen, egal in welchem Beruf.

                Damit blamiert er sich doch nur, oder nicht?
                Aber immer machen lassen,

            • Reinhard Seevers sagt

              “Die Bevölkerung will in Bereichen, wo es um Leben und Tod geht, und die L. ist so ein Bereich, einen Drosten, der ihr wöchentlich den Stand der Forschung näher bringt.”

              Na, Elisabeth, das ist jetzt aber ein wenig comedy oder?
              Gerade in der Pandemie haben wir doch erlebt, was es heißt Wissenschaftler zu sein, unterschiedliche Sichtweisen zu haben, Experte genannt zu werden, und wie viele Leugner und Ängstliche es dennoch gibt, die den Fachleuten Dinge vorwerfen, die dem Mittelalter entsprechen.
              Wenn das Vetrauen in die Wissenschaft, und hier spreche ich von den tausenden von Gutachten in Bezug auf Glyphosat, ununterbrochen von gewisser Seite in Frage gestellt wird, dann kann man noch so viel erklären, die Angst ist eingepflanzt.
              Das Vertrauen in Wissenschaft wird durch die Form medialer gesellschaftlicher Teilhabe eher problematischer, denn besser. Jeder Hinz und Kunz googelt und weiß besser, was für dieses Land die beste Form der Landwirtschaft, der Energieversorgung oder des Bundestrainers ist. Die Landwirtschaft kann nur mit Handeln und “Anfassen” punkten. Sie muss sich, was ich in Endlosschleife wiederhole, dauerhaft positiv verkaufen und die Eigenschaft der Landwirtschaft besser hervorbringen.
              Nicht auf politische Diskussionen oder ideologische Sichtweisen einlassen, nicht Bio gegen konvi ausspielen, nicht in einer Rechtfertigungsschleife verharren. Einfach sein Ding machen und darüber sprechen, ohne Pathos oder Weltrettungstenor, ohne Rechthaberei oder Besserwisserei, ohne Angst vor dem Gegenüber….einfach die Freude des Berufes ausstrahlen! 😁
              Anderes kann man eh nicht ändern…..ach doch, in Agrarblogs schreiben natürlich!

          • Reinhard Seevers sagt

            Inga, das hört nie auf. Die Gegner werden immer und überall Verbindungen vermuten, suchen oder behaupten. Das gehört zur Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit der Spender.
            Foodwatch macht es parallel mit dem Thema: ” Jedes vierte Schnitzel kommt von kranken Tieren!”
            Alles egal, Widerspruch oder Aufklärung zwecklos, führt nur zu Vorwürfen von Vertuschung und Unterstützung durch die Agrarindustrie.

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