Bauer Willi
Kommentare 15

SUR abgelehnt!

Wie ich soeben, 13:45 Uhr, direkt aus dem EU-Parlament per WhatsApp erfahre habe, wurde die SUR abgelehnt. Wie zu erfahren war, soll es nicht zu einem Trilog kommen und auch nicht in den Ausschuss zurückverwiesen werden.

(Aufrufe 3.640 gesamt, 1 heute)

15 Kommentare

  1. U.Hans sagt

    OK. Ein bischen Polemik :

    Warum versuchen Linke/Grüne eigentlich immer wieder mittels prozentualen Zielen zu steuern ? Was gäbe es denn da noch für Möglichkeiten ?

    z.B:
    – Ärzte müssen bis zum Jahre 2030 mindestens 50% weniger Medikamente mit Nebenwirkung verschreiben !?
    – Strafverfahren vor Gericht müssen zu 30% mehr Verurteilungen führen !?
    – 50% aller Nobelpreisträger_innen müssen weiblich sein !?
    – und … ?

    Vielleicht schickt man ja in Zukunft Landwirte ins Gefängnis weil irgendein Fünfjahresplan nicht erfüllt werden kann ?!

    11
  2. Frikadellen piet 45 sagt

    schönen guten Abend und die Köchin Wiener ist sehr enttäuscht das ist aber schade oh Man

    4
    • Andreas Gerner sagt

      Auch der erneute Trilog wurde abgelehnt.

      Mal wieder ist sie an etwas gescheitert.
      So wie an ihrem Schulabschluss.
      Oder daran, irgendeine Ausbildung abzulegen.
      Oder die vielen geführten Betriebe (meist Gastro) am Laufen zu halten.

      Jetzt könnte sie sich wieder etwas neuem widmen.
      Im BMEL ist noch immer die Kantine verwaist, seitdem Özdemir die Anforderungen ins unerfüllbare geschraubt hat (viel Bio, Auswahl und Abwechslung zu gedeckelten Preisen usw.) steht das zur Schande Özdemir´s und des BMEL leer.

      Das wär doch was für Frau Wiener.
      Nicht dass sie das packen würde, aber sie wäre aufgehoben.

      PS:
      Özdemir ist gerade Single und hat bald auch viel viel Zeit.

      19
  3. Pälzer Buh sagt

    Und was fordert der NABU (andere NGO’s werden mit Sicherheit folgen) vom Landwirtschaftsabschaffungsminischter Cem Özdemir:

    “NABU fordert eine nationale Pestizidreduktionsstrategie
    Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) sieht in der Entscheidung hingegen einen “Rückschlag im Kampf gegen die Naturkrise”. Der Verband forderte die Bundesregierung auf, eine nationale Pestizidreduktionsstrategie vorzulegen, die zügig umgesetzt werden müsse.

    “Eine ambitionierte SUR wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine nachhaltigere Landnutzung gewesen”, so NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger. In Deutschland und Europa würden noch immer zu häufig und zu schädliche Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Heute sei eine Riesenchance auf eine Trendwende verspielt worden.”
    Letzter Artikelabsatz auf agrarheute

    • Andreas Gerner sagt

      Der Nabu und sein Ableger der Landesbund für Vogelschutz sind auch witzig.

      Was wäre denn mit Umsetzung der SUR passiert?

      Ganz in meiner Nähe gibt es die bedeutendste Population der arg bedrohten und selten gewordenen Wiesenweihe.

      Ein Greifvogel, der in den Transitländern der Zugrouten oft geschossen wird (kein Scherz), dessen Lebensraum (breite Flussauen mit Wiese) es kaum noch gibt und der deshalb jetzt arg selten geworden ist und notgedrungen in Getreide brütet.

      Die Nester sieht man nicht. Die zu finden ist so gut wie unmöglich.
      Erst wenn die Eier schon bebrütet sind und die Jungen gefüttert werden müssen, besucht das Männchen regelmäßig das Weibchen am Nest mit Beute (idR Maus). Das dann auffliegende Weibchen (um Beute in der Luft zu übernehmen) verrät dann erst den Standpunkt des Nests im hohen Getreide.

      Nun wird das von Vogelschützern mit kleinen Zäunen gegen den Fuchs geschützt (gibt teils zu viele davon), nn die Küken die richtige Größe haben beringt und gewartet, bis alle Flügge sind.

      Das dauert länger, als das Getreide eigentlich stehen würde. Darum erhält der Bewirtschafter einen Ausglich dafür, dass er das Getreide im 50 x 50 m Fenster stehen lässt.

      Das funktioniert.
      Ist zwar viel Aufwand, aber so konnte der Fortbestand der Art gerettet werden.

      Aber was wäre, wenn in den Vogelschutzgebieten nun PSM verboten wären?

      Dann wäre alles Getreide schon mehrfach gestriegelt. Lange bevor man das Nest zwecks Schutz hätte finden können.
      Und ja, ein Striegel findet alle Nester. 100% zuverlässig zielsicher.
      In Windeseile wäre die Wiesenweihe ausgerottet.

      Und auch alle anderen Bodenbrüter reagieren extrem sensibel auf Striegel und Hacken. Manche brüten nach Gelege-Zerstörung erneut. Aber ob die späten Küken dann eine Chance haben?

      Im Sinne des Artenschutzes insbesondere der Bodenbrüter ist es gut, dass SUR gekippt wurde.

      Das weiß man auch bei Nabu und LBV. Tut aber so, als müsse national jetzt eine Kompensation her.

      17
  4. Andreas Gerner sagt

    Köstlich, dass auch die meisten Grünen dagegen stimmten.

    Das kann und sollte man auch Özdemir auf´s Brot schmieren, wenn er mit nationalem Glyphosat-Verbot, GAP Auslegung usw. nun auf eigene Faust Extensivierung durchpeitschen will.

    Er outet sich damit zunehmend als Gegner der Einheit in Europa.

    17
  5. Andreas Gerner sagt

    Immerhin gelingt es in der EVP noch, dass LEUTE VOM FACH sich für etwas einsetzen und dann der Rest der Fraktion dem folgt.

    So kam Wiener mit ihrem Grünen Schwachsinn, den nur Laien ernsthaft befürworten können, mangels Mehrheit nicht durch.

    Wäre zu wünschen, dass die deutsche FDP auch auf ihre Landwirtschafts-Experten (Hocker, Konrad…) hören würden.
    Stattdessen haben die jüngst die Mehrheit des Rot-Grünen Taschenspielertricks zum Pauschalierungssatz (weitere 0,6% Diebstahl) beschafft.
    Und genauso wird die FDP wohl Özdemirs nationalen Alleingang zum Glyphosatverbot (nachdem er fieserweise auf EU-Ebene NICHT für ein Verbot votiert hat…) mittragen und so durchpeitschen. Verrat an liberalen Grundwerten hin oder her.
    Oder es geschieht ein Wunder…

    11
  6. Andreas Gerner sagt

    Weitblick, Sachverstand und Durchblicken der Zusammenhänge und Folgen siegten über plumpes ideologisches Ängste-Schüren einer gänzlich ungebildeten Spalterin.

    Dass nch der Niederlage auch Wiener´s gestellter Antrag, erneut zu verhandeln (hätte sie nochmal eins drauf setzen wollen?) direkt scheiterte, spricht dafür dass ihre Thesen durchschaut wurden und die Abgeordneten reichlich genervt von Wiener´s Anmaßungen sind.

    Das lässt hoffen, dass in Zukunft wieder mehr Vernunft und Stil einkehren. Der schwindende Wählerzuspruch für Grüne Blender hilft dabei.

    11
  7. Reinhard Seevers sagt

    Gilt diese Entscheidung etwa auch für Dummland? Kann ich mir gar nicht vorstellen….ich glaube, da ist noch ein faules Ei im Korb.

    17
  8. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Der Anfang vom Ende der Grünen? Hauptsache die Politiker verstehen auch das jetzt eigentlich alles in Frage gestellt werden muss , weil nicht bezahlbar. Wie sagte doch Habeck bei Markus Lanz: …. ich will hier nicht Scholz zitieren, aber ich kann mich nicht erinnern”.
    Er verkauft das Volk für dumm! Und jetzt kommt wegen erwarteter frostiger Temperaturen noch die Energiedebatte dazu, das wird richtig lustig. DIE HABEN FERTIG !!!

    18
  9. Und auch hier wieder die Erinnerung, unbedingt die nächsten EU Wahlen ernst nehmen! Wählen gehen! Diesem Wiener Wahnsinn Einhalt gebieten!

    Aber mal sehen, was jetzt mit SUR als nächstes kommt.

    19
  10. feizelmeier sagt

    Bravo! Ohne gesunde Pflanzen gibt es keine gesunde Ernährung.Auch Pflanzen gehören gesund erhalten. Dann bleibt auch der Mensch gesund. Der Verzehr von durch Schimmelpilze kontaminiertes Getreide ist bekanntlich ja äußerst krebserregend. Zu Frau Wiener: Wie kann man mit so wenig Kompetenz und ohne Ausbildung Sprecherin einer Gruppe werden. Ich freue mich, dass dieses Mal Fachwissen vor Ideologie gesiegt hat.

    33

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert