Bauer Willi
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Ohne Kükentöten – aktueller Stand der Dinge

Über das Thema Kükentöten wird nicht mehr gesprochen. Es ist in Deutschland verboten und woher jetzt die Küken kommen, interessiert niemanden mehr. Was aus den Brütereien und den Familien dahinter geworden ist, interessiert auch niemanden. Im nachfolgenden Link einige nüchterne Zahlen. Frei von Politik, frei von Ideologie, nur nackte Zahlen.

https://buel.bmel.de/index.php/buel/article/view/495

Ein Satz aus der Erhebung:

Zweinutzungshühner sind bislang noch selten in der Praxis anzutreffen (geschätzt unter 1 % der Hennen). Sie sind bei vielen Verbrauchern nicht bekannt und in den Supermärkten gibt es keine speziellen Angebote. Aufgrund der geringeren Leistungen müssen die Landwirte höhere Preise erzielen.”

 

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60 Kommentare

  1. Andreas Dietterle sagt

    Ja Küken töten ist nicht in Ordnung !
    aber was da mit dem Töten der Emotionen im Ei für ein Gedöns gemacht wird … bis an welchem Tag mit oder ohne Betäubung…
    da finde ich Mann sollte zuerst das Abtreiben und Töten von Menschlichen Babys verbieten !

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Sie sind ein guter Mensch,
      jetzt müssen sie noch einen Bauer finden, der die Läuse auf dem Salat und Obstbäumen bis zu ihrem Kauf auf dem Lebensmittel lässt.
      Bei einer Bekämpfung mit Spinnosat, oder Neem sind die auch Tot!

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    • Limes sagt

      wie sie sich ernähren ist ihre Entscheidung aber nicht relevant denn es bringt uns in der Sache nicht weiter .

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  2. Andreas Gerner sagt

    Wieder mal interessant ist, dass zwar dem Erzeuger verboten wurde, Küken zu töten, aber dass dem Handel NICHT verboten wurde, mit Kükentöten erzeugte (Import-)Eier oder Hähnchen etc zu verkaufen.

    Damit ist es eine gezielt den deutschen Erzeugern angelastete Mehraufwendung ohne Ausgleich.

    Dass es zu Verlagerung kommen wird und dadurch für das Wohl der Tiere unterm Strich keine Verbesserung, sondern sogar Verschlechterung (Küken werden von Land zu Land transportiert) erwirkt, haben wir von Anfang an vorhergesagt und so ist´s auch gekommen.
    Tierschutz auf dem Papier führte mal wieder zu Tierleid in der Realität.

    Bei den Schaleneiern hat der LEH großteils Deutsche Eier im Sortiment und damit greift in dem Segment, dass Eier ohne KT erzeugt werden.

    Bei den verarbeiteten Eiern sieht das ganz anders aus, aber mangels Kennzeichnungspflicht bleibt das (wie gewünscht?) unter dem Radar der Verbraucher, Bürger und Wähler.

    Und dann noch was zu “Zweinutzungsrassen” und “Bruderhahnaufzucht”:

    Wichtig: Wie effizient ist das Ganze?

    Und wichtig: Beim Thema Effizienz geht es bei weitem nicht nur um Gewinne.

    Wie viel Futter, Wasser, Anbaufläche wird mehr benötigt pro Ei gegenüber dem Standard? Wie viel mehr THG wird emittiert?
    Wie viele zusätzliche Ställe (Beton-THG, Versiegelung…) würden benötigt?
    Taugt das 2.Wahl-Fleisch für den Inlandsmarkt oder landet es wie die meisten Bruderhähne in Westafrika und macht dort den regionalen Bauern Probleme?

    Leider entpuppen sich “Zweinutzungsrassen” dann schnell als “Doppeltaugenichtsrassen”. Und das ohne Mehrwert oder Vorteil gegenüber der spezialisierten Zucht samt Selektion.

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    • Frank B. sagt

      man könnte auch mal an das Tier denken..
      warum nicht die schwangere Frau von nebenan melken? warum darf der Hund mehr Auslauf genießen als ein Pferd? und warum werden Katzen weder geritten noch auf den Grill gelegt? wer klassifiziert die Behandlung von Tier X so und Tier Y so… und sagt damit, das hauen oder grillen ist okay, bei Hund oder Katze zB nicht. was ein komisches Konzept

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      • Bauer Willi sagt

        In China werden Hunde gegessen. Ist halt ein anderer Kulturkreis. Ich finde es immer wieder interessant, wie wenig die Menschen über den Tellerrand schauen.

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          • Bauer Willi sagt

            Ja, und in Köln gab es das Lied: “Die Schmitz, die hänt (haben) nen Has im Pott, miau miau miau… 🙂

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        • Limes sagt

          Tja warum werden Privatpatienten anders behandelt?
          Privatpatieneten zahlen höhere Beiträge, haben keine Familienversicherung und es wird mehr Geld berechnet bei vergleichbarer Leistung?

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          • Reinhard Seevers sagt

            Jepp, und sie sind bereit hohe Eigenanteile zu leisten, um den Tarif niedrig zu halten….Das Gute ist, man sieht, aufgrund von Preisvergleichen und Rechnungsstellungen, wie sich die “Behandler” die Taschen voll machen….können und es auch tun.😎

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      • Ferkelhebamme sagt

        “warum nicht die schwangere Frau von nebenan melken?”
        weil das Kind geboren sein muss, bevor es Milch gibt. Mannmannmann

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  3. Andreas Gerner sagt

    Wieder mal interessant ist, dass zwar dem Erzeuger verboten wurde, Küken zu töten, aber dass dem Handel NICHT verboten wurde, mit Kükentöten erzeugte (Import-)Eier oder Hähnchen etc zu verkaufen.

    Damit ist es eine gezielt den deutschen Erzeugern angelastete Mehraufwendung ohne Ausgleich.

    Dass es zu Verlagerung kommen wird und dadurch für das Wohl der Tiere unterm Strich keine Verbesserung, sondern sogar Verschlechterung (Küken werden von Land zu Land transportiert) erwirkt, haben wir von Anfang an vorhergesagt und so ist´s auch gekommen.
    Tierschutz auf dem Papier führte mal wieder zu Tierleid in der Realität.

    Bei den Schaleneiern hat der LEH großteils Deutsche Eier im Sortiment und damit greift in dem Segment, dass Eier ohne KT erzeugt werden.

    Bei den verarbeiteten Eiern sieht das ganz anders aus, aber mangels Kennzeichnungspflicht bleibt das (wie gewünscht?) unter dem Radar der Verbraucher, Bürger und Wähler.

    Und dann noch was zu “Zweinutzungsrassen” und “Bruderhahnaufzucht”:

    Wichtig: Wie effizient ist das Ganze?

    Und wichtig: Beim Thema Effizienz geht es bei weitem nicht nur um Gewinne.

    Wie viel Futter, Wasser, Anbaufläche wird mehr benötigt pro Ei gegenüber dem Standard? Wie viel mehr THG wird emittiert?
    Wie viele zusätzliche Ställe (Beton-THG, Versiegelung…) würden benötigt?
    Taugt das 2.Wahl-Fleisch für den Inlandsmarkt oder landet es wie die meisten Bruderhähne in Westafrika und macht dort den regionalen Bauern Probleme?

    Leider entpuppen sich “Zweinutzungsrassen” dann schnell als “Doppeltaugenichtsrassen”. Und das ohne Mehrwert oder Vorteil gegenüber der spezialisierten Zucht samt Selektion.

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  4. Bergamasca sagt

    – Zweinutzungshühner: Aufgrund der geringeren Leistungen müssen die Landwirte höhere Preise erzielen (siehe Zitat oben).
    – Bruderhahnaufzucht: Aufgrund der geringeren Mastleistung müssen die Landwirte höhere Preise erzielen (siehe Doku unter https://www.bauerwilli.com/weitermachen-oder-aufgeben/)
    Was für eine messerscharfe Schlussfolgerung. Für die betroffenen Landwirte muss das der reine Hohn sein.

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  5. Ferkelhebamme sagt

    Es wird mit Zahlen nur so um sich geschmissen, aber „Der größte Teil der importierten Legeküken (für Aufzuchtbetriebe) oder Junghennen (für Legehennenbetriebe) kommt allerdings aus Erzeugung ohne Kükentöten.“
    Man kann es auch so formulieren: Ein Großteil der Legehennen wird importiert, wovon ein Großteil MIT Kükentöten gezüchtet wird.
    Außerdem ist Realität, dass man momentan gebrauchte Hühnermobile kaufen kann ohne Ende. Der Verkauf verlagert sich wieder in die Discounter. Der Verbraucher weiß, was Kükentöten ist und lehnt es ab (lt. Bericht), kauft aber extrem preissensibel.

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    • ReinerStoff sagt

      “Ein Großteil der Legehennen wird importiert, wovon ein Großteil MIT Kükentöten gezüchtet wird.”
      Anscheinend ja nicht, da diese KAT ja dafür sorgt, dass 86% der importierten Legehennen auch im Ausland ohne Kükentöten produziert werden…

      Die Frage ist doch eher, was passiert mit den 20 Mio Bruderhähnen, die niemand kaufen will? Einige gehen ins Hundefutter und der Rest wird subventioniert nach Afrika exportiert…

      Desweiteren, es war ja Bedarf an diesen getöteten Küken da, Zoos, Tierparks, Greifvogelstationen etc.! Jetzt werden diese importiert oder auf andere Futterquellen umgestellt, zB. extra dafür gezüchtete Mäuse oder etwa geschredderter Bruderhahn?!

      Auf jeden Fall eine ganz große Errungenschaft der Spendenabgreifungsindustrie…

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      • Ferkelhebamme sagt

        „..mit alternativen Haltungssystemen in Deutschland werden 86 Prozent vom Verein KAT kontrolliert,…“
        Und die nicht alternativen?
        Fragen wir doch mal direkt andersrum: wieviele Eier ( und Waren mit verarbeiteten Eiern) mit Kükentöten gibt es noch in D, obwohl Kükentöten hier verboten ist? Und woher kommen die Futterküken? 2020 waren das lt einer Studie der Fachhochschule Südwestfalen 3,9-5,6 Mio Eintagsküken, ein wertvolles, kaum zu ersetzendes Futter.

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        • Reinhard Seevers sagt

          “….In Deutschland werden pro Jahr schätzungsweise etwa 31 bis 55 Mio. Futterküken von den bundesweit rund 400 zoologischen Einrichtungen, 4000 Zoofachhandlungen und 4000 Falknern benötigt…”
          „Das Töten von Küken, um diese an andere Tiere zu verfüttern, wurde explizit nicht als Ausnahme vorgesehen“, sagt Dr. Dominik Fischer. Der Fachtierarzt für Wirtschafts-, Wild- und Ziergeflügel und Kurator am Zoo Wuppertal hatte im Mai 2021 eine Stellungnahme anlässlich der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages zum Thema Kükentöten aus Sicht der Tierhalter verfasst. Er begrüße ein Gesetz, das das unnötige Töten von Tieren beendet, doch müsse auch der Bedarf an tierschutzkonform erzeugten Futtertieren bedacht werden……
          “… Im Gegensatz zu Deutschland gilt bei unseren Nachbarn (Österreich) eine lückenlose Verfütterung der getöteten Eintagsküken jedoch als eine sinnvolle Verwertung.

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        • Limes sagt

          “wieviele Eier ( und Waren mit verarbeiteten Eiern) mit Kükentöten gibt es noch in D”
          auf Seite 37 des Berichts (pdf Datei im link) steht folgendes:
          “Zahlen zum Umfang der gekauften Eier ohne Kükentöten liegen nicht vor. Allerdings haben wie erwähnt die großen Supermarktketten zumindest bei ihren Eiermarkten auf Kükentöten-freie Lieferketten umgestellt.
          Zur Art der Verwendung der Eier in Deutschland gibt es keine genauen Erhebungen. 2020 wurden laut BLE 52 Prozent als Schaleneier im Handel gekauft und ca. 33 – 35 Prozent über die Eiprodukteindustrie verbraucht.”
          Trotz der vielen Zahlen ist der Status wohl – Nix genaues weiss man nicht.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Limes, es ist wie immer, die Zahlen lügen das Blaue vom Himmel. Es ist doch auch völlig schnuppe wieviel Eier oder Küken von wo nach wo transportiert werden…es INTERESSIERT keine Sau. Und der Kunde will seine Ruhe und ein günstiges Ei. ….und nach Malle.
            Die Nutztierhaltung hat seit Einführung des Tierschutzes im GG in diesem Lande ausgedient. Alle Versprechen zur Unterstützung einer artgerechten, heimischen, nachhaltigen, regionalen, umweltgerechten Nutztierhaltung sind für die Tonne. Wer hier weiter produzieren will, der sollte sich max. auf den gesetzlichen Mindeststandard konzentrieren, alles andere ist ein Lügengebäude….Ausnahmen, wie Selbstvermarktung gibt es weiterhin.

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            • Ferkelhebamme sagt

              Traue keiner Bilanz die du nicht selber gefälscht hast. Das BMEL hat den Selbstversorgungsgrad bei Schweinefleisch neu berechnet und kommt jetzt auf 145% SVG, statt vormals 126%. Dabei werden inzwischen 30% der Edelteile importiert.
              https://www.schweine.net/news-pool-mitglieder/neuberechnung-der-fleischversorgungsbilanzen.html
              “der sollte sich max. auf den gesetzlichen Mindeststandard konzentrieren,”
              Da der gesetzliche Mindeststandard und damit die Produktionskosten in D höher sind, als im Ausland, wird sich auch das nicht rechnen. Und wenn die Ställe dann noch unter die EU-Indutrieemissionsrichtlinie fallen, schon mal gar nicht mehr. Heute war offene Sitzung des WLV zur Schweinehaltung. Auf die Frage eines Teilnehmenden, wo denn zurzeit die Baukosten pro Platz liegen, wussten sie keine Antwort: es gibt gerade niemanden, der baut.
              Deutschland gibt gerade in allen Bereichen seine Unabhängigkeit auf.

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              • Peter sagt

                Der Wahnsinn hat doch Methode. Aktuell auf der Seite:

                https://produkte.metro.de/shop/pv/BTY-X604511/0032/0021/Chilenisches-Schweinefilet-tiefgefroren-mit-Kopf-ohne-Kette-ca.-5-kg-Packung (9,08 je kg)

                irgend ein Kunde soll später später EUR 18,00 dafür bezahlen:
                https://www.beefbandits.de/Schweinefilet-Tenderloin-Filet-vom-Schwein/500059.3

                fast ganz unten steht:
                Ursprung: Chile
                Herkunft: Spanien
                Hergestellt / Produziert in Deutschland MV 21018 EG

                Die Kunden haben alle Internet und vergleichen dann im Fachgeschäft…

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                • Ferkelhebamme sagt

                  Die Fachgeschäfte haben teils ein ganz anderes Problem: keine Schweinelieferanten mehr. Mein Mann war am WE in Baden-Württemberg, ein Handwerksmetzger dort sucht händeringend einen neuen Schweinelieferanten, findet aber keinen mehr.

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                • Andreas Gerner sagt

                  @Ferkelhebamme
                  Wenn man den alten Lieferanten fair bezahlt, muss dieser nicht aufgeben und man braucht keinen neuen suchen…

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Herr Gerner, ich hatte auch einen Bauherrn aus der Nähe von Frankfurt, Fleischsommelier und Metzger. Der wollte selbst Schweine mästen, weil der vorherige Lieferant die Produktion eingestellt hatte…..hat nicht immer mit fairer oder unfairer Bezahlung zu tun….weiß ich, glaub ich nicht nur.🤗

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                • Andreas Gerner sagt

                  @Seevers: Freilich nicht immer. Aber mangelnde Wirtschaftlichkeit ist in den meisten Fällen wohl der Hauptgrund für schließende Stalltüren.
                  Bzw. der Auslöser für weitere Gründe (z.B. keiner der Nachkommen will einen Hof/Betrieb/Betriebszweig weiterführen, der kaum etwas abwirft.)
                  Und wenn fair bezahlt wird und doch mal ein Lieferant aus anderen Gründen (Allergie…) aufhört, steht der nächste in aller Regel schon in den Startlöchern.

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                • Ferkelhebamme sagt

                  @Andreas Gerner: Dieser Handwerksmetzger hat eine feste, gut zahlende Kundenklientel. Die zehn Schweine pro Woche, die er abnahm wurden sehr gut bezahlt. Mit zehn Schweinen die Woche war er wohl nicht alleiniger Abnehmer. Sein dritter Lieferant haut jetzt in den Sack, und dann ist da keiner mehr.
                  Die Ferkelhändler hier in Westfalen versuchen sich gerade für Januar schon alle Ferkelpartien zu sichern, die sie nur kriegen können. Ferkel werden noch knapper, als sie jetzt schon sind. Wir haben gewarnt.
                  Nach den wirtschaftlich erzwungenen Ausstiegen in der Schweinekrise kommen jetzt die geregelten Ausstiege von denen, die die Schnauze voll haben. Die Preise sind momentan gut und die Prognosen auch, trotzdem wird nicht investiert. Ein Warnsignal, dass niemanden interessiert

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                • Brötchen sagt

                  Hauptgrund keine Perspektive und kein Absehen, das Auflagenorgientsunamie bald beendet sein könnten.

                  Es ist doch lächerlich, daß die EVP in der Eu plötzlich das Verbrennerverbot in Frage stellt, wo kurz vorher so getan wurde, das man das ernst meint.
                  Das ist doch symptomatisch auf vielen Gebieten. Das sich da überhaupt noch jemand in die Öffentlichkeit wagt. Ich würde mich an deren Stelle irgendwo verkriechen und 10 Jahre nicht mehr rauskommen.

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          • Brötchen sagt

            Eiprodukte werden für soviel andere Produkte benötigt, selbst für Impfstoffe usw.
            Da sind zehntel Cent ein Kostenfaktor.

            Das unterschätzen die Meisten. Am Boykott der ukrainischen Lastkraftwagen sieht man ja bei den Berichten, das selbst die Polen Teile ihrer Flotten stilllegen müssen, weil diese auch mit den Kosten nicht mithalten können, was hier alles so mitfinanziert werden muss.
            Ich hab selber Rassehühner und auch Ökozweinutzungstiere.
            Letztere haben ganz gute Legeleistungen. Sind aber etwas schwerer und fressen dadurch etwas mehr Futter.
            10 g pro Henne am Tag mehr mal 50000 tsd sind dann eben doch erhebliche Mengen Futter mehr. ( die Zahl ist rein willkürlich)
            Wenn die Ukrainer nicht eine Eu Kontrolle haben, dann haben die erhebliche Kostenvorteile, da kann hier keiner gegen halten.

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  6. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Was soll man von einer Regierung halten,die Geld verteilt was sie nicht hat,einen Sozialismus ausruft,der nicht bezahlbar ist,aus unfähigen Leuten besteht,die sich gegenseitig stützen,um an den “Töpfen” zu bleiben. Wann marschieren die Chinesen ein?

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  7. Reinhard Seevers sagt

    Landwirtschaft kann alle an sie gestellten Forderungen erfüllen, am Ende ist es völlig gleichgültig, weil es niemanden interessiert. Beim hiesigen Schlachter gab es die Woche Angebot: Suppenhuhn für 6,90/kg…..das macht bei gewogenen 2,5kg 17,65€….der Mindestlohn und das Bürgergeld müssen erhöht werden.☝️😎

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  8. Marian E. Finger sagt

    Meiner Ansicht nach ist der Bericht vom BMEL nicht nur frei von Politik, frei von Ideologie, sondern auch frei von Verständlichkeit.

    Zuerst mal verstehe ich nicht, was ein Legeküken im Unterschied zu einem normalen Küken sein soll. Küken legen keine Eier. Wenn es sich bei “Legeküken” um weibliche Küken handeln sollten, könnte man das ja auch so benennen.

    Ich bin mir deshalb nicht sicher, ob die 10,59 Millionen Bruderhähne zu den 16,2 Millionen Legeküken hinzu addiert werden müssen, sodass in Deutschland 2022 insgesamt 26,79 Millionen Küken ausgebrütet wurden oder ob bloß 16,2 Millionen Küken ausgebrütet wurden.

    Da Junghennen im Durchschnitt 12-15 Monate leben, Bruderhähne aber anscheinend nur 3-4 Monate, kann man davon ausgehen, dass die Tierschützer mit dieser Lösung ebenso wenig einverstanden sind wie mit dem Kükentöten. Schließlich ist das Diskriminierung.

    Im übrigen ist der Standpunkt der Tierschützer in sich vollkommen unlogisch. In den Augen vieler Tierschützer wäre es besser, die Tierhaltung würde gänzlich abgeschafft. Wenn jedoch die Nichtexistenz (von Nutztieren) besser ist als die Existenz, dann müsste eine kürzere Lebensdauer doch auf jeden Fall besser sein als eine längere. Da die Lebensdauer des Nutztiers generell mit Qual und Leid gleichgesetzt wird und Leid/Qual beendet werden muss, dann gilt doch doch je eher, desto besser. Rein logisch gesehen, dürften sich die Tierschützer nicht dafür einsetzen, dass männliche Küken aufgezogen werden. Wenn sie es dennoch tun, zeigt das bloß, dass sie nicht logisch denken (wollen).

    Auch ist es seltsam, dass die Geschlechtsbestimmung im Ei irgendeine Aussagekraft hat, jetzt wo wir dank Genderstudies wissen, dass das Geschlecht lediglich ein soziales Konstrukt ist. Woher will man wissen, dass so ein männliches Küken sich nicht weiblich fühlt und umgekehrt?

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    • Peter sagt

      Daran wird gearbeitet, man bietet jede Menge Studiengänge zum Thema an, so dass es bald genügend “Genderfachkräfte” gibt, welche dann noch mehr Unfug verzapfen dürfen. https://www.studycheck.de/studium/gender-studies

      Bei ungenügender Studierleistung (wie auch immer die gemessen wird) sollte die automatische Lenkung in die Ausbildungsberufe Maurer, Metzger oder Kellner erfolgen…ist mir schlecht.

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      • Thomas Gensch sagt

        197 Studiengänge Genderwissenschaften
        8 Studiengänge Kernphysik

        Dazu noch das PISA Ergebnis….

        “Denk ich an Deutschland in der Nacht,…”

      • Thomas Gensch sagt

        @Peter,
        Besser ist die Idee, ab in die Pflege.
        Soll auch für Asyl und Hartz gelten:
        das gibt bestimmt Empathie, Enthusiasmus, Planbarkeit.
        Obwohl, da gab es doch mal die Idee vom sozialverträglichen Frühableben

    • Ferkelhebamme sagt

      Unterscheide Tierrechtler und Tierschützer. Tierrechtler haben ihr Ziel erreicht (für D: Sterben der „Tierqual“-Betriebe), Tierschützer das genaue Gegenteil. Die Produktion verlagert sich ins Ausland mit weniger Tierschutz (denn die Produkte dürfen eingeführt werden, auch wenn sie nicht nach deutschen Gesetzen produziert wurden), Küken werden zum Töten ins Ausland gekarrt, um als Futterküken (die werden ja auch gebraucht), wieder zurück gekarrt zu werden. Irrsinn

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      • Marian E. Finger sagt

        Die Zahl der Betriebe ist doch um 6% gewachsen, lediglich die Zahl der Brutbetriebe ist von 54 auf 51 zurückgegangen.

        • Ferkelhebamme sagt

          Durch die Medienpräsenz sind Kleinst-Direktvermarkter-Betriebe entstanden, die gerade wieder reihenweise schließen (Hühnermobile etc)
          „Die Zahl der Brütereien mit Legeküken (zum Gebrauch) hat von 2021 auf 2022 abgenommen (von 22 auf 14).“ Das ist der Effekt des Verbotes. Diese Betriebe sind für immer weg. 14 Betriebe, um D mit Legehennen zu versorgen…
          Der Rest produziert u.a. Mastgeflügel für den steigenden Geflügelfleisch-Konsum und Haustierfutter

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          • Bauer Willi sagt

            Habe eben erfahren, dass die Zahlen für 2022 aus dem Frühjahr stammen, wo noch viele produziert haben. Ausserdem werden Brütereien als solche geführt, wo der Eigentümer nur noch nach F, B, NL fährt, dort Küken auflädt und in D verteilt. (Heute morgen von einem Insider erfahren, der mir noch ganz andere Sachen erzählt hat)

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            • Brötchen sagt

              Da Geflügel generell boomt, müssen die Küken ja irgendwo herkommen.

              Ich hätte gerade 6 mit Glucke….;)

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Mein Bestand ist leider um 33% geschrumpft.😒
                  Eines von den 3 Viechern hat ihre Eier von der Hühnerstange in die Kacke fallen lassen, das hat sie mit dem Leben bezahlt.

                  Ein unsäglicher Verlust.

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                • Brötchen sagt

                  kannst von mir genug haben, hab sowieso zu viel 😁
                  eine sitzt noch denke da piept es bald😁

                  die vermehren sich alleine.😁

          • Brötchen sagt

            Hebamme die Hühnerhaltung ist zwar jetzt nicht so schwierig.
            So kleine Sachen werden aber unterschätzt, wie wenn ich ein Haufen dreckige Eier habe, die müssen ja alle irgendwie verwertet werden und machen Arbeit usw.

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            • Ferkelhebamme sagt

              Einige sind gleichzeitig in die Nudelherstellung eingestiegen, konnten aber jetzt die Preissteigerung des Hartweizens nicht weitergeben. also Reißleine

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  9. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen also haben wir viel erreicht bei uns in Deutschland werden keine Küken mehr getötet das ist ja toll aber leider woanders super das kann uns Deutschen ja egal sein oder wir können also den anderen zeigen dass es geht

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