Bauer Willi
Kommentare 57

Das digitale Schwein

Der “Hoftierarzt” ist eine Fachzeitschrift für Nutztierhalter. Hier ein Interview der Redaktion mit Prof.Dr. Nicole Kemper über die Zukunft der deutschen Nutztierhaltung. Da ich kein Tierhalter bin und zugebe, dass ich keine Ahnung habe, meine Bitte um Kommentare, ob sich die Nutztierhalter der Meinung anschließen können oder wo sie andere Ansichten haben.

https://derhoftierarzt.de/2023/12/interview-mit-prof-dr-nicole-kemper-wo-steht-die-deutsche-nutztierhaltung-in-fuenf-jahren/

Das Bild oben habe ich mal in Bayern gemacht. Ich will damit nicht sagen, dass das die Zukunft der Schweinehaltung in Deutschland ist….

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57 Kommentare

  1. Rolf Steinkamp-Bergmann sagt

    Guten Abend
    Ersteinmal sollte man sich darauf einigen, das BIO der falsche Name für das gemeinte ist! Oder glaubt hier jemand an chemisch erzeugte Produkte innerhalb der Landwirtschaft?
    Ökologisch erzeugt, darauf kann man sich einigen!

    Die liebe Prof.Dr. Nicole Kemper gibt ja in ihrem Bericht selber zu, das der LEH die Richtung angeben soll, wei es die Politik nicht hinbekommt!
    Und immer daß selbe Gerede von:
    Man muß die Landwirte und Landwirtinnen einbinden in die Diskussion.
    Alles eine Schmierkomödie!

    Der Lebenmitteleinzelhandel maßt es sich an, Tierhaltungsstufen festlegen zu wollen!
    Auf welcher Erfahrungsbasis denn bitteschön!
    Hier geht es doch nur um Gewinnoptimierung!
    Und darin sind die Lebenmittelhändler einsame Spitze.
    Es gibt viele Beispiele in dem der Landwirt zu mehr Investitionen oder zusätzlicher Bürokratie genötigt wurde, um im Markt ein vermeintlich besseres Produkt etabilieren zu können.
    Beispiel: QS ( Qualitätssicherung)!
    Da gab es mal 10 Cent pro kg Rindfleisch mehr für den der die Kriterien einhalten wollte und konnte.
    Viele Jahre kommen nun schon die QS Auditoren und prüfen, ob alle Kriterien eingehalten sind!
    Selbstverständlich alles kostenpflichtig!
    Und man hat ein Eigenmonitoring nachzuweisen!
    Die 10 Cent Preisaufschlag gibt es schon lange nicht mehr!
    Im Gegenteil!
    Nicht QS Ware wird erst gar nicht mehr angenommen, also zur Vermarktung im Einzelhandel.
    Und nach dem ich den Lebenlauf von Prof.Dr. Nicole Kemper ausgiebig studiert habe, muß ich leider feststellen!
    Auch hier fehlt es an intensiver praktischer Erfahrung!
    Tierwohl und die Haltung dazu erkennt man nur in der Praxis und nicht am Schreibtisch!
    Viele Grüße

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  2. nur mal so:
    wenn eine goepel von “wir” redet, frage ich mich immer: hat die wuermer?
    trifft auch auf die anderen sprechblasenerzeuger zu…
    ungewaschenes, ich meine naturbelassenes bio gruenzeug…

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  3. Wolfsfeind sagt

    bei eBay habe ich ein CO² Konto entdeckt
    sollen 11to drauf sein.
    man kann was Spenden..
    völliger Blödsinn in meinen Augen
    kaufe lieber Eier beim Nachbarn ☝️

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    • Ertl Elisabeth sagt

      Aus dem aktuellen Parteiprogramm der SPÖ: ” Die Landwirtschaft soll zu einem gesunden Leben beitragen, qualitätsvolle, möglichst regionale und leistbare Ernährung sicherstellen und besondere Rücksicht auf Tierrechte und Tierwohl nehmen. Biologische Produktion, traditionelle Anbauweisen und eine kleinstrukturierte Landwirtschaft leisten hierzu wichtige Beiträge.”
      https://www.spoe.at/wp-content/uploads/2023/09/Parteiprogramm2018.pdf
      Dabei waren es die Sozis selber, die in den 70ern und 80ern den traditionellen Anbauweisen ein Ende gesetzt haben, damit “unsere Leut” billige Lebensmittel kriegten und sich Wohlstand aufbauen konnten, und auch, um die Knechte und Mägde, die für Kost und Logis arbeiteten, in die rot regierte Stadt zu locken und durch Maschinen zu ersetzen. Jetzt wollen sie wieder zurück, aber leistbar müssen die Lebensmittel bleiben. Den SPÖ – Landwirtschaftsministern ist schon in den 1980ern aufgefallen, dass die Bauern geringe Einkommen gewohnt sind und sehr kreativ, wenn es darum geht, sich unter erschwerten Bedingungen wirtschaftlich über Wasser zu halten. Auf diese mysteriösen Fähigkeiten vertraut man bis heute.

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      • Arnold Krämer sagt

        Wer solche Sätze in Parteiprogramme schreibt, ist dumm oder frech oder beides gleichzeitig.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Ich nenne das eher weltfremdes urbanes Geseiere. Denn sie wissen nicht von was sie fabulieren……

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        • Ertl Elisabeth sagt

          Der SPÖ-Populist Babler husst auch gerade alle Gewerkschaften dazu auf, 10% Lohnerhöhung durchzusetzen. Was das für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs bedeutet: wurscht.
          Auch die desaströse deutsche Wirtschaftspolitik hat auf diese Leute keine abschreckende Wirkung.

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      • Arnold Krämer sagt

        Auch in D waren es die Sozis, die mit denselben Zielen in den 1980er Jahren eine marktwirtschaftlichen Ausrichtung der Landwirtschaft wollten.

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  4. Ex-Baumschuler sagt

    Sehr hübsch, die Frau Prof. Dr. vet. Nicole K.! Meine letzte Freundin aus der Region war Prof. Dr. agr. Dagmar M.! Die hatte mir zuletzt vorgeworfen, ich sei ein Schwein, worauf ich mir vorgenommen hatte, das noch mal von einer hübschen Veterinärmedizinerin überprüfen zu lassen, die sich mit so was vielleicht besser auskennen könnte. Chancen gibt es immer. Vielleicht mag Frau Prof. Nicole ja sogar Schweine, und dann hätte ich sozusagen den Freifahrtschein.

    P.S.: Buuuuuuuh! Oink! (Aber die besten Witze sind meistens die schlechten, oder?)

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    • Bauer Willi sagt

      @Elisabeth Ertl
      Mein benachbarter (Bio)-Bauer hat noch die Hälfte seiner Kartoffeln in der Erde. Wir hatten hier im Oktober 120 mm und im November 144 mm. Anfang Dezember Frost. Das wird wohl dieses Jahr nichts mehr. Das wird für ihn wirtschaftlich schwierig, weil er seine Ackerbohnen häckseln musste, weil das Unkraut gewonnen hat.

      Nein, keine Schadenfreude, sondern eher Sorge, wie er das finanziell abfedern kann.

      Leere Regale wird es in Westeuropa nicht geben. Wir können alles aus aller Welt zukaufen. Wir haben ja das Geld, andere nicht. Pech gehabt.

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      • Ertl Elisabeth sagt

        Wenn einmal etwas nicht gewachsen ist, kann es auch Geld nicht auf die Welt bringen. Es gibt mittlerweile zu wenig Orangen, Oliven etc. auf der Welt.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Orangen und Oliven wären nun aber für unsere Breiten auch nicht soooo wichtig. Äpfel und Butter gibt es doch noch mehr als genug. 😎

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          • Brötchen sagt

            auf MDR kam ein Reisebericht aus Bulgarien (Bergsteiger), die waren richtig erfreut, im Laden lag Thüringer Butter.

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      • Marian E. Finger sagt

        Wenn man den Kartoffelstatistiken glauben darf, wurden dieses Jahr 10.876.700 Tonnen Kartoffeln geerntet. 2022 waren es 10.270.700 Tonnen, 2021 10.636.700 Tonnen, 2018 lediglich 8.920.800 Tonnen. Da ist dieses Jahr doch also gar nicht so schlecht. Oder gehört Statista auch zu dem von Dir gegründeten Institut für erfundene Statistiken?

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        • Reinhard Seevers sagt

          Marian, die Elisabeth wohnt in Österreich…..die Statistik bindet die ehem. Ostmark derzeit noch nicht in unsere Statistik mit ein. 😉

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          • Brötchen sagt

            In Österreich sind glaube die Auswirkungen der Inflation und des Krieges noch viel stärker als in Dt.
            So hörte es sich jedenfalls auf Hangar 7 mal an.

            Zudem wenn man/ich jetzt mal wieder boshaft bin 😉

            Ähm war da nicht jemand so stolz auf 30 % Bio oder so.
            In Dt. werden zudem bei uns in BB Verarbeitungskartoffeln für Pommes usw. und für Stärkefabrik angebaut und da ist meist auch Beregnung mit festen Anlagen. Gabs schon zu Ostzeiten.
            Da hab ich meine Schülerarbeit drüber geschrieben…..lohnt sich Getreideberegnung.
            Auch beim Mais war ich dabei.
            Die Anlage war russisch und hieß Fregat…..in so ähnlicher Form sieht man bei uns noch Anlagen aber moderner.

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            • Brötchen sagt

              direkt Speisekartoffeln machen nur wenige richtig im großen Maßstab.
              Meist so bissl was für die Mitglieder und den Hofladen.

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            • Ertl Elisabeth sagt

              Die 27% Bio finden vor allem in den Alpen statt. Nur das flache bzw. hügelige Burgenland (37% ) hat den Ehrgeiz, Salzburg (58%) toppen zu wollen. Dort regiert nämlich die SPÖ allein. Die sind stolz, dass sie so viel Bio exportieren.
              Auf Bundesebene streben nicht einmal die Grünen mehr als 35% an.
              https://www.burgenland.at/fileadmin/user_upload/Downloads/Umwelt_und_Agrar/Bioland_Burgenland/Machbarkeitsstudie_Bioland_Burgenland_ueberarbeitet_nach_Beirat_20200515.pdf

              • Reinhard Seevers sagt

                “Auf Bundesebene streben nicht einmal die Grünen mehr als 35% an.”

                Das finde ich bemerkenswert, dass man sich nicht traut 100% zu fordern. Aber es scheint sich innerhalb der “Alternativen” doch langsam rumgesprochen zu haben, dass Bio nicht die Lösung sein wird und kann. Der NABU schwenkt auch um und forciert nun die “Regenerative Landwirtschaft” Sie vereine das Gute aus beiden Systemen….für die Erkenntnis und für das Puschen dieser Idee hat man sich des Consulting – Unternehmens BCG bedient, die mit ihrer “Expertise” nun einen Studie erstellt haben:
                https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/landwirtschaft/230526-bcg-nabu-studie-der-weg-zu-regenerativer-landwirtschaft-langversion.pdf

                Man muss nur genug Geld in die Hand nehmen und die richtigen beauftragen, dann wird das schon!

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                • Ertl Elisabeth sagt

                  Bei der SPÖ spricht sich nichts herum. Da gilt nur: Bio, saisonal, regional. Der burgenländische Landeshauptmann hat sich im Dürre-Sommer 22 heftig aufgeregt, weil Bauern im Seewinkel Saatmais bewässert haben. Argument: Der Saatmais war nicht für burgenländische Bauern bestimmt, sondern fürs Ausland.

                • Limes sagt

                  interessant ist da haben sich 3 gefunden Nabu (deutsche NGO) + BCG (globale Unternehmensberatung) + Sponsor Walton Foundation (mehrfach als Quelle im Beitrag angegeben).
                  Walton Foundation wird finanziert von der Familie Walton den Eigentümmern von Walmart, dem umsatzstärksten Unternehmen der Welt.
                  Diese hat den Begriff “regenerative Landwirtschaft” kreiert und promotet dies weltweit.
                  Auszug: Die regenerative Landwirtschaft beruht auf drei Grundprinzipien: (1) No-till-Verfahren inklusive Direktsaat, (2) dauerhafte Bodenbedeckung mit Pflanzen und (3) Förderung der Biodiversität einschließlich einer erweiterten Fruchtfolge.
                  Interessant sind No Till Annahmen u.a auf Seite 73 Quellen • BCG and Walton Family Foundation, 2022: US Agriculture and the Net-Zero Challenge

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              • Brötchen sagt

                Frau Ertl ist mir soweit klar 😉

                In BB “lohnt” sich Bio auch nur bei sehr schlechten Böden….
                Die ganzen Zusammenhänge sind mir bekannt.

                Wollte nur bissl sticheln 😉

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        • Andreas Gerner sagt

          @M.E.Finger:
          Quelle?
          Tatsächlich geerntet, oder Prognose?

          Zusätzlich verschärft, dass aller Voraussicht nach 2024 keine Frühkartoffeln aus Israel und kaum welche aus Ägypten kommen werden.

          Bin Gespannt ob der Handel rechtzeitig was auf die Beine stellt, um auf der Südhalbkugel Mengen für Europa zu sichern.

          In Normaljahren ließe sich ja ein Teil der Pommes durch Nudeln substituieren. Aber an Hartweizen fehlt es aktuell ja auch.

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        • Arnold Krämer sagt

          @M.E.F. Die diesjährige Erntemenge ist Schätzung. Kann auch nicht anders sein, da manches noch in der Erde sitzt. Und dann muss man wissen, dass es neben klassischen Speisekartoffeln die Industriekartoffeln gibt, die zu Pommes, Chips und Co verarbeitet werden. Und zusätzlich werden Stärkekartoffeln angebaut, deren Stärke dann weit überwiegend industriell verwertet wird. Was als Speisekartoffel oder Industriekartoffel qualitativ nicht taugt, landet oft in den Stärkefabriken oder im Futtertrog der Rinder. Dass bei den ungünstigen Anbau- und Ernteverhältnissen dieses Jahres manches Lager „umkippt“, führt dann noch einmal zu deutlich verringerten verwertbaren Erntemengen.

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          • Pälzer Buh sagt

            Herr Krämer und Mitlesende, wie schon öfters erwähnt bin ich reiner Winzer, so nun meine Frage: Liegen die Kartoffeln so tief im Boden dass diese nicht gefrieren, weil nach dem Frost sind die Kartoffeln süß. Können (süße) Kartoffeln auch dann noch irgendwie für den Menschlichen Verzehr verwendet werden (aussser Schnaps)? (Unsere gekochten, fast Kartoffelbrey ähnlichen wurden in Kunststoffsäcke gepackt für die spätere Schweine Verfütterung so um 1988 rum.)Und was passiert wenn diese im Boden überwintern?
            Süsse Kartoffeln schmecken (mir) nicht.

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            • Arnold Krämer sagt

              Wenn die Kartoffeldämme durchgefroren sind ( ein paar Tage Dauerfrost) sind die Kartoffeln hinüber. Es hat aber auch schon mal Jahre gegeben, in denen man bei Befahrbarkeit der Flächen im März noch Stärkekartoffeln roden konnte. In diesem Winter wird die Nässe eine theoretisch mögliche Ernte unmöglich machen.

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                • Arnold Krämer sagt

                  Alle Kartoffeln enthalten Stärke und sind kaputt, wenn die Dämme durchgefroren sind.

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    • Limes sagt

      “nun auch Kartoffeln und Zwiebeln knapp…wird das Volk plötzlich andere Probleme sehen als Tierwohl.”
      im Beitrag bezog es sich auf Kartoffel und die rote Biozwiebel. Beides kann der Verbraucher durch Alternativen ersetzen. Statt Kartoffeln aus Europa halt Frühkartoffeln aus Afrika oder Reis bzw Nudeln und die rote Biozwiebel ein Nischenprodukt ist ebenfalls leicht austauschbar durch andere Zwiebeln. Leere Regale wird es deshalb nicht geben da legt der Handel andere Ware hin.
      Für Landwirte ist es keine Überraschung wenn das Wetter verrückt spielt und es zu solchen teils existenbedrohenden Ertragsausfällen kommt der Verbraucher nimmt es zur Kenntnis, weicht auf Alternativen aus und jammert über hohe Preise.
      Bezüglich Tierwohl wird sich wohl auch nichts ändern denn es ist für Verbraucher ein abstrakter Begriff. Im Gegensatz dazu ist es für Landwirte relevant denn sie müßen für die Tierproduktion langfristig mit Investitionen in Vorleistung gehen. Das ist derzeit wohl die große Sorge nicht nur 2024 sondern seit längeer Zeit.

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  5. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    “Das Bild oben habe ich mal in Bayern gemacht.”

    Fahr nochmal dahin und mach jetzt ein Bild.

    Unsern “Zukunftsgelehrten” fehlt der pragmatische Blick aufs Ganze,aber die wollen ja auch action und Sensation!
    Renate Künast wurde gestern von Näherinnen bericht,die für LIDL schuften,sofort Aufregung,aber kein Wort davon,dass sie bei LIDLE vorstellig wird.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Hans, das muss sie ja gar nicht…das machen die Medienexperten Jenke und Walraff für Geld.
      Wirst sehen, daraus wird eine neue Folge “Jenke Experiment” oder “Team Walraff deckt auf”. Die Sender wollen doch auch ihren Teil vom Kuchen des LIDL.

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    • Arnold Krämer sagt

      Was ist eigentlich eine Polit-Ökonomin? So wir sie ja vorgestellt. Ist das eine, die weder von dem einen noch dem anderen wirklich etwas versteht , dafür aber besonders meinungsstark daherkommt und deshalb immer zu allem und jedem befragt wird?

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  6. Reinhard Seevers sagt

    Das Interview gibt lediglich sämtliche Aspekte der in diesem blog seit Jahren diskutierten Situation wieder. Keine Lösung, aber die Notwendigkeit der Wissenschaft eine weitere Legitimation, zu geben.
    In der täglichen Praxis sieht es dann so aus, dass die Anpassung an z.B. den Tierschutz durch das Immissionsschutzrecht ausgehebelt wird, oder Forderungen beim Brandschutz zur Tierrettung komplett an der Realität vorbeigehen.
    Jeder sieht seinen Bereich, keiner das große Ganze.
    “Wir müssen” ist das gemeinsame Credo, wobei das “wir” sich allein auf den Tierhalter beschränkt.

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    • Brötchen sagt

      Tierhaltung ist bloss noch durchwursteln ohne Perspektive.
      Bei uns ist es recht ruhig geworden.

      Mal ein Vergleich, die Behandlung einer Katze drei Infusionen, 2 mal Antibiotika, paar zusatzkleinigkeiten und ein einfühlsames Gespräch…ca. 1000 Euro.
      (ja mir ist klar alles berechtigte Kostensteigerungen)

      Als TA würde ich mich extrem zurückhaltend, bis gar nicht äussern, was Wirtschaftlichkeit in Verbindung mit Haltungsforderungen betrifft. Zur Zeit.

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    • Arnold Krämer sagt

      1. Es sind auch keine landwirtschaftlichen Fachleute mehr da, die „die Enden zusammenbinden“ können. Fast alle in Rente oder Pension.
      2. Viele Landwirte, die manche der anspruchsvollen Tierwohlziele auch ökonomisch stemmen könnten, sind in Regionen ansässig, die gebrandmarkt sind und denen Investitionsfesseln angelegt sind. Das gilt im Einzelfall selbst, wenn die konkreten Tierbestände reduziert werden. Neben diversen detaillierten Rechtsvorschriften sind aber auch kommunale „Würdenträger“ verantwortlich.

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  7. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen Ich habe mal gehört Deutschland ist nicht Schweinehalter freundlich

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    • Frikadellen piet 45 sagt

      dann haben wir aber auch keine Schweinegülle und müssen mehr Dünger importieren ist das gewollt ich glaube zu Ende gedacht mit dem Tierschutz ist das nicht vor allen Dingen was ist Tierschutz auf jeden Fall nicht das was irgendwelche Verbände meinen ich glaube die waren niemals in deinem Schweinestall und wissen was den Schweinen gut tut und was nicht

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      • Hartmut Keller sagt

        Jede neue Verordnung zum Tierschutz ist letztendlich ein Kompromiss zwischen verschiedenen Parteien. Da wird verhandelt oder ausgewürfelt, welcher Wunsch erfüllt wird. Das passt dann oft nicht zusammen, da die Verhandlungsführer am weitesten von der Praxis entfernt sind und eigentlich nur um ihren Ruf bedacht sind. Ein gutes Beispiel war der große Spaltentausch in den Schweineställen. Hat nichts gebracht, außer Verschlechterungen für Mensch und Tier. Allein die Betonindustrie hat profitiert. So ein Verhandlungsführer hat mir mal persönlich geraten, nicht umzubauen, um eine höhere Tierhaltungsstufe zu erreichen, da es sich nie rechnen wird. Selber musste er aber weiter Werbung für solche Maßnahmen machen, hatte er doch seinen Job zu verlieren. So funktioniert halt Politik. Im kleinen und im großen.

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        • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

          “…..hatte er doch seinen Job zu verlieren. So funktioniert halt Politik.”

          So funktioniert das nur in Deutschland.

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        • Andreas Gerner sagt

          Betonindustrie, Werbefritzen und Banken. Denen haben die Politiker gute Geschäfte zugeschustert.

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        • Arnold Krämer sagt

          Sobald es um produktionstechnische Details geht, sind Kompromisse „Gift“, Aber was will man machen, wenn in einer Parteiendemokratie die Verantwortlichen den Begriff der Kompromissfähigkeit wie eine Monstranz vor sich hertragen.

      • Die meisten Tierschützer brauchen das,
        nämlich

        andere zu bevormunden,
        auch wenn sie von der Materie keine Ahnung haben, Hauptsache es funktioniert

        So einen niedrigen Beweggrund sollte man nicht gelten lassen.
        Ist eine Veleidigung an die Praktiker und Insider.

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