Bauer Willi
Kommentare 112

Mais, Reis, Weizen…und mehr Fleisch

sind die drei wesentlichen Getreidearten, die die Welt ernähren. Wieviel Prozent diese drei Kulturen ausmachen und welchen Anteil Europa daran hat, hat Christian von der LK Oberösterreich mal zusammengestellt. Sehr interessant zu lesen. Roggen und Hafer kommen auch vor…

https://ooe.lko.at/getreide-ern%C3%A4hrt-die-welt+2500+3125017

Und dann ist da noch die Prognose der Fleischkonsums in der Grafik weiter unten. Das wird so manch einer Schnappatmung bekommen…

(Aufrufe 4.830 gesamt, 1 heute)
3

112 Kommentare

  1. firedragon sagt

    Grins
    In der agrarheute 03/2020 letze Seite, letzter Absatz ist eine Superlösung, um einen höheren Getreidepreis zu erhalten.
    Coole Idee, könnte man sich echt überlegen, ob das so funktionieren könnte…

    0
  2. Friedrich sagt

    R.Seevers.
    Mit den Bauern haben wir es hier.
    Arbeite dich mal in Wirtschaft.Währung und Energieversorgung ein.dann wirst du selbst eine Überraschung erleben.

    5
  3. Christian Krumphuber sagt

    Nur so als Ergänzung zu dem ganzen Thema: Schaut euch einmal die globalen Import-Exportströme für Weizen an. Das ist ganz aufschlussreich,
    https://ooe.lko.at/o%C3%B6-1-2020-der-globale-weizenmarkt+2500+3078244
    Ganz Nordafrika importiert fleißig Weizen. Die machen das nicht aus Jux und Tollerei – sie müssen. Ägypten hat fast 100 Millionen Menschen und 3 Millionen Hektar Ackerland. Da geht nix mit Selbstversorgung.

    2
    • oberländer sagt

      und unsere Gutmenschinen und Gutmenschen lassen in
      Ägypten noch ihre billig-bio-Kartoffeln anbauen, mit Wasser
      das dringend für die Weizen Produktion gebraucht wird .

      4
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Wer mal auf dem Nil war, konnte sehen, dass die Wasserpumpen am Tag und in der Nacht laufen, daher kann im Jahresmittel nur noch gut fünf Prozent des Abflusses unterhalb der Atbara-Mündung das Mittelmeer erreichen

        0
  4. Friedrich sagt

    LSV meldet Demo für den 5.März.Also alle hin bis die weich werden. Merkel muss weg.damit die CDU wieder auf ihren Kurs kommen kann.Wollen die CDU.Leute alle mit Merkel untergehen ? Wenn nicht . dann Aufstand.Das ist jetzt die letzte Chance. Wir Bauern können sonst die CDU als Bauernvernichter nicht mehr wählen.

    10
    • Reinhard Seevers sagt

      Friedrich hat eine Merkel-Phobie…..Wie kann man so eingeengt denken, dass eine einzige Person die gesamte deutsche Politikerkaste und den Rest der Welt so beeinflussen oder gar steuern kann, dass ein ganzes Volk dadurch „untergehen“ wird….einfach unglaublich.
      Als die SPD an der Regierung war, muss dann ja alles viel besser gewesen sein….also kann man doch nur den Wunsch haben, dass die SPD es machen wird.

      0
      • Der Brandenburgbauer sagt

        Moin Herr Seevers, Friedrich hat aus meiner Sicht überhaupt keine Merkel- Phobie wie sie es hier wieder darstellen. Er denkt wie ein normaler Mensch.
        Mutti hat in der Welt, Europa und Deutschland soviel Einfluss den sie einfach nicht im Sinne für unsert Land nutzt. Was ein einziger Mensch in der Welt anrichten kann, darüber erübrigt sich wohl jede Diskussion?Er steht jedenfalls mit beiden Beinen fest im Leben und hat noch einen gesunden Menschenverstand.

        10
        • Ein Privatier sagt

          Der Herr Seevers benutzt die in rotes Fahnentuch eingebundene Spezialausgabe der ICD-10, in der die Merkelphobie schon am 22. November 2005 beschrieben und aufgenommen wurde.

          Die chronische Kapitalismusaversion wird dort als Zeichen übermenschlich hoher Vitalität und Intelligenz gewertet.

          2
        • Reinhard Seevers sagt

          Tja, aus meiner Sicht eben doch….Hier noch ein Zitat zum „gesunden Menschenverstand“:
          Zentrum dieses Manövers steht bei der AfD von Anfang an der Begriff des gesunden Menschenverstands. Er dient der Partei dazu, sich unliebsame Komplexität und wissenschaftliche Erkenntnisse vom Leib zu halten.“
          Ist ein Relikit aus dem tausendjährigen Reich….

          3
        • Sabine Norbisrath sagt

          Ich glaube nicht, dass es alleine an Merkel hängt. Ich glaube, dass viele Leute einfach das Namens-Karussell und die Postenschacherei nicht mehr ertragen können. Statt sich mit grundsätzlichen Dingen wie Wohnung, Arbeit, Rente und Bildung auseinander zu setzten. Es geht viel zu oft und viel zu viel darum, wer welches Pöstchen übernimmt. Erst wird sich ewig darum gekloppt, wer mit wem an der Macht bleibt, dann wird sich darum gekloppt wer an welcher Stelle hinter Merkel in der Hackordnung kommt. Erst zerlegt sich die SPD in ihren Flügelkämpfen selber, dann gründet noch ein beleidigter Ex-CDUler ne neue Partei rechts und alles wundert sich, wo den die Volksparteien hin sind. Während dessen bleibt die Welt nicht stehen und wo und Politik nicht handelt, schaffen halt andere die Tatsachen.
          Und da ist es auch schon egal, ob diese Tatsachen von internationalen Konzernen oder von mit Millionen von Spendengeldern befeuerte NGOs geschaffen werden.
          Ich denke, ich bin nicht die Einzige, der diese ständige Selbstbeschäftigung satt hat.
          Richtig wütend machen mich dann so Sachen, wie der Hambacher Forst. Da werden über Monate junge Polizisten den unmöglichsten Situationen ausgesetzt, um angeblich die Interessen des Gemeinwohls in Form von sicherer Energie zu wahren und dann ist, nach gefühlt, drei Tagen angestrengten Überlegens das doch nicht mehr sooo wichtig. Der Energie-Konzern lässt sich mit Steuergeldern entschädigen, die gut gesponserten Aktivisten suchen sich ein neues Ziel und zurück bleiben junge Polizisten und ihre Familien, die sich doch bitte jetzt nicht so anstellen sollen und doch bitte lernen sollen, mit solchen Ausnahmesituationen zu leben. Toll.
          So erweckt man, nicht ganz zu unrecht, dass es nur noch darum geht, wer sich wo die Taschen voll machen kann.
          Daher fand ich es sehr gut, dass die Bauern-Milliarde laut abgelehnt wurde. Sonst wäre der Eindruck entstanden, dass da einfach wieder eine Minderheit sich Geld einstecken will.

          6
          • Reinhard Seevers sagt

            Interessant ist auch, dass es guten Wald und schlechten Wald gibt. Der gute Wald ist der, der von der Kohle bedroht ist und der schlechte Wald ist der, der einem Tesla – Werk weichen muss. Wo sind denn die Horden von Baumretter in Brandenburg? Es gibt Heuchelei auf allen Seiten…..

            2
            • Brötchen sagt

              Reinhard es gibt schon noch Unterschiede.

              Du argumentierst jetzt rechtspopulistisch ;).

              Es gibt einen artenreichen Mischwald mit sehr unterschiedlicher Altersstruktur der Bäume und der Sträucher. Ein sogenannter Gestryppwald 😉 und es gibt die Kiefernholzplantage, alles in Reihen gepflanzt und man kommt da nur im Kriechgang durch. Wenn der dann durchforster und 50 Jahre alt ist, sieht der dann auch schon etwas attraktiver aus.

              In der Plantage findest Du eventuell mehr Speisepilze als in dem Mischwald.

              Jetzt zu Tesla, erstaunlich war ja, das es schon eine Gegenbewegung gab und diese Woche endet ja die Möglichkeit zu sägen.
              Potzblitz da wurde doch der Fällstopp aufgehoben, das die das diese Woche noch schaffen, die Plantage umzulegen.

              Man müßte eben Tesla sein, dann geschehen Wunder.
              Übrigens mit Trumpi als Präsi, eröffnet der BER heute Nachmittag ;).

              2
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            „Richtig wütend machen mich dann so Sachen, wie der Hambacher Forst. Da werden über Monate junge Polizisten den unmöglichsten Situationen ausgesetzt, um angeblich die Interessen des Gemeinwohls in Form von sicherer Energie zu wahren und dann ist, nach gefühlt, drei Tagen angestrengten Überlegens das doch nicht mehr sooo wichtig“

            Das ist ein riesiges Problem in diesem Lande. Nicht direkt der Hambacher Forst, nein, auf allen Gebieten. Kein Mensch weiß mehr wo die Politik hingeht, kein Mensch weiß mehr ob das in 2 Jahren noch Gültigkeit hat, in das was er gerne Investieren will.

            Heute steht ein riesen Bericht über den stark schwindenden Streuobstbau in BW. Großes Wehklagen, weil die Bestände von 18 Millionen Bäumen auf 7 Millionen zurückgingen.

            Dass die geplante Unterschutzstellung vom Volksbegehren völlig nutzlos für den Erhalt ist, wird nicht erwähnt.
            Zumindest sollte die Gesellschaft, welche einen Schutz fordert, diese Gesellschaft sollt mal einen Preis für dieses Obst bezahlen, damit man der Oma fürs Auflesen auch den Mindestlohn bezahlen kann.

            7
            • Brötchen sagt

              Ehemaliger, ich habe Verwandtschaft in dem Land und der ist vom Fach und hat gegenüber mir „zugegeben“ er wählt grün.

              Ich habe das nicht vertieft, das Gespräch…..noch Fragen?

              Habe mich auch nicht als Rechtsextremist geoutet ;)….

              2
              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Bei uns steht keine Wahl an, derzeit wüsste ich nicht wer ich Wählen könnte.
                Grün auf keinen Fall, die jahrelangen Beschimpfungen wirken bei mir nach.

                4
              • Stadtmensch sagt

                „Habe mich auch nicht als Rechtsextremist geoutet“

                Du scheinst wohl eher „Querfront“ zu sein
                😉

                Von mir aus können die in BW alle Streuobstwiesen abholzen, weil sie es den Schützer*Innen mal so richtig zeigen wollen.

                Momentan drehen alle durch. Der Typ mit dem Laubbläser droht mir Prügel an, weil ich beim langsamen Vorbeirollen nicht klingel.

                Wieder ein anderer droht mir Prügel an, weil er meine Bemerkung zum Schnipsen seiner Kippe ins Grüne statt auf den Weg für unangemessen hielt.

                Bin langsam bereit für Rauferei
                😉

                Dabei leben wir im Schlaraffenland. Was fehlt den Leuten?
                Fühlen die sich gegängelt? Jeder kann tun und lassen was er will. Eine Million SUV in 2019 neu zugelassen. Alles gut. Was wollen die noch? 1000 Jahre Haft für Systemstörer wie in Trumpsurdistan?

                0
  5. Mark Rössler sagt

    Tierfutter für Nutztiere ist auch für den Menschen bestimmt.
    Das nennt man Veredelung.

    Wenn sich einige dieser Nahrungsmittel verwehren, ist es deren gutes Recht. Trotzdem sind es Lebensmittel.

    7
    • firedragon sagt

      Die Tage war im TV eine Sendung (kann sein, es ist eine Sendereihe – ich hab’s nur durch Zufall gesehen) mit einem Hundetrainer, es ging um Anschaffung von Hundewelpen. Er kommentierte Aufzeichnungen, wie mit den Welpen umgegangen wir.
      Eine Dame war der Meinung, der Welpe kann nicht nur dieses eintönige fleischbasierende Futter essen, da müsse es schon Abwechslung geben, in Form von Gemüse und Obst, schließlich sei das ja Trend und gesund dazu.
      Ich glaube der Trainer musste stark an sich halten, als er diese Aussage kommentierte und klar gestellt hat, dass es sich bei einem Hund um einen Fleischfresser handelt und man als absoluter Fleischliebhaber seinem Kaninchen ja schließlich auch keine Bratwurst, statt Karotten gibt.

      1
  6. Ein Privatier sagt

    Aus den Daten, die den aktuellen und prognostizierten Fleischkonsum darstellen, schließe ich, dass linksgrüne Dekadenz auch zukünftig weltweit kein Trend sein wird.

    Man kann diese Daten auch als implizite Kritik an Merkels Politik betrachten, in der ja geradezu davon ausgegangen wird, dass die Welt Deutschlands Weltrettungsmanie wieder wird müssen folgen sollen … oder irgendwie so.

    1
    • Reinhard Seevers sagt

      Wird immer besser hier….was interessiert es den Fleischessenden Chinesen, was Merkel macht oder nicht macht….Ich finde es etwas „merkwürdig“, einen Bogen zu schlagen, zwischen deutscher Politik und globalem Ernährungsverhalten……
      Eben weil der übrigen Welt unsere Politik NICHT interessiert, wächst der Fleischkonsum weltweit.

      12
      • Ein Privatier sagt

        „Eben weil der übrigen Welt unsere Politik NICHT interessiert, wächst der Fleischkonsum weltweit.“

        Dass Sie ein ganz schlauer antiindivdualistischer Kryptogenosse sind, weiß ich ja, aber Sie sollten Ihre Bedenken der Weltretterin Merkel mitteilen, die auch Ihnen – ganz individuell – erhöhte Weltrettungssteuern abknöpfen wird, wofür sich übrigens auch kein blauer Sack Ameisenreis interessieren wird.

        Fleisch = CO2 = Gift für die Welt
        (Fragen Sie Greta, Merkel, Habeck und Elon Musk)

        2
        • Reinhard Seevers sagt

          Merkel ist sogar in der Lage mir persönlich Weltrettungssteuern abzuknüpfen….noch ein Mitglied der Merkel-Phobie-Gruppe….Augenroll

          1
  7. Friedrich sagt

    Für jeden Hektar Biogetreide bei uns .müssen 2 bis drei Hektar Regenwald gerodet werden .um auf die Erntemenge der konv. Betrieben zu kommen. Das ist grüne Logik.

    7
  8. Hobbie sagt

    Hallo! Aus welcher Studie ist das? Würde es gerne an anderer Stelle zitieren können. Danke für eine Info!

    0
  9. Thomas Apfel sagt

    Heute bei AgrarHeute: Der Chefredakteur fragt sich, ob das Spiel, das das BMU und UBA gemeinsam bei der Düngeverordnung gespielt haben, nicht auch auf FFH Gebiete und Einschränkung der Binnendifferenzierung genutzt werden könnten.
    Prinzip: Auswahl schlechter Zahlen melden und die Umsetzung der eigenen Agenda auf die EU schieben und damit alle demokratischen Prozessen und die Gestaltungsmöglichkeiten durch z.B. das BMEL außer Kraft setzen. Ich denke das vergangene Prozedere bei den Nitratwerten muss durch die Bauern vor Gericht gebracht werden, ansonsten wird das Verfahren zur Blaupause für alle weitern Zwangsextensivierungen aus der Grünen Agenda.
    Da werden dann Krefelddaten und die Vogel-Verschwinde-Behauptungen des NABU für allgemeingültig erklärt. Auch hier bei uns wehrt sich der NABU eine positive Entwicklung bei Vogel- und Insektenbeständen (die bei uns durch den NABU ermittelt wurde) zu öffentlichen Verwendung freizugeben.

    21
    • Brötchen sagt

      Thomas, mal eine Frage, weil ihr das schonmal so dargestellt habt…

      „Auch hier bei uns wehrt sich der NABU eine positive Entwicklung bei Vogel- und Insektenbeständen (die bei uns durch den NABU ermittelt wurde) zu öffentlichen Verwendung freizugeben.“

      Welches Recht haben die an den Daten? Haben die diese selbst erhoben?

      Das ist mir nicht klar?

      1
      • Thomas Apfel sagt

        Ja, das sind 2 NABU interne Studien aus 1995 und 2015. Die sind von denen auch nicht veröffentlicht. Ich bin nur zufällig über einen Mitarbeiter da rangekommen. Die sagen jetzt, das sei alles nicht vergleichbar und unsere Interpretation nicht zulässig.
        Da kannste wenig machen, trotzdem ist das schon irgendwie typisch für die Herangehensweise.

        5
        • Brötchen sagt

          Ihr habt „nur“ die Flächen zur Verfügung gestellt?

          Oder was war euer Anteil daran?

          0
            • Brötchen sagt

              Macht ihr denn jetzt ein eigenes Monitoring?

              Blöd ist, wenn ihr an die alten Daten nicht rankommt. 20 Jahre ist schon ein guter Abstand.

              Meines Erachtens ist das sowieso nie direkt vergleichbar, da es immer Wettereinflüsse gibt und Insekten sich ja manchmal über mehrere Jahresperioden fortpflanzen. Bin da auch nur Laie, aber so stelle ich mir das vor.

              Wenn dann noch Variationen bei der Erfassungsmethodik vorkommen, ist eine Auswertung vermute ich sehr sehr schwierig.

              Aber man kann das ja mit den entsprechenden begleitenden Parametern veröffentlichen.
              Guckt sich sowieso eventuell nur ein „Experte“ an.

              0
              • Thomas Apfel sagt

                Wir machen ohne NABU Experten (mit externen Fachleuten) ab 2020 Monitoring an 6 definiert veränderten Landschaftsstrukturelementen. Wir werden dann in 5 Jahren mit Sicherheit auch die NABU Daten mit auswerten können (der Regionalverband ist ins Projekt eingebunden). Die Frage ist nur, welche Relevanz werden die Ergebnisse noch haben, wenn die grüne Extensivierungskampagne längst umgesetzt ist??

                2
            • Brötchen sagt

              Wenn Ihr da richtig heiß drauf seid, würde ich mal versuchen den Sachverhalt rechtlich prüfen zu lassen.
              Ich schätze mal ihr habt da nichts schriftliches.
              Müßtet Ihr sagen, das eine gemeinsame Veröffentlichung abgesprochen war und ihr besteht jetzt darauf, bzw. wollt eine schriftliche Begründung.

              Und das schick von einem Fachanwalt formuliert.
              In Potsdam gibt es eine Kanzlei, die lw. Fachanwälte hat.
              Vielleicht können die was machen.

              0
    • Ein Privatier sagt

      „Ich denke das vergangene Prozedere bei den Nitratwerten muss durch die Bauern vor Gericht gebracht werden, ansonsten wird das Verfahren zur Blaupause für alle weitern Zwangsextensivierungen aus der Grünen Agenda.“

      Sie haben recht, sind aber auch ein Optimist.
      Vermutlich muss erst die EU zerbrechen, bevor die Deutschen wieder ihren Verstand benutzen und unideologische Urteile fällen können.

      1
      • firedragon sagt

        Der Pessimist : „schlimmer kann’s nicht mehr kommen“
        Der Optimist : „Oh doch!“

        -bissel was zur Auflockerung –

        3
        • Thomas Apfel sagt

          Oder auch: „lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen“. „Ich lächelte und war froh und es kam schlimmer“

          2
  10. Christian Bothe sagt

    Das zeigt doch ganz klar, das nur die Intensivierung der LW im Pflanzenbau und der Tierproduktion die Weltbevölkerung von ca.10 Milliarden Menschen ernähren kann. Der ökologische Landbau wird dabei nur eine Nebenrolle spielen, auch wenn das die grünen Phropheten und NGOs momentan anders sehen. Sollten diese jemals eine größere Regierungsverantwortung in der BRD bekommen, was CDU,FDP verhindern mögen, werden sie mit ihrer Ideologie schnell auf den Boden der Tatsachen landen. Das bezieht sich nicht nur auf unsere LW sondern auf die Volkswirtschaft insgesamt, wenn ich mir die „Führungsriege“ der Grünen anschaue… Nachfolgend ein Statement aus einer Studie, welche zum Thema passt, denke ich.
    „Der weltweite Bedarf an Nahrungsbiomasse nimmt bis zum Jahre 2050 kontinuierlich zu. Ursachen sind das Wachstum der Weltbevölkerung, die Verhinderung chronischen Hungers und die Erhöhung des täglichen Kalorienverbrauchs im Zuge der allgemeinen Wohlstandsentwicklung. Die globale Ackerfläche nimmt infolge Flächenerschließung und -verlusten im gleichen Zeitraum nicht zu.
    Für die zusätzlich benötigte nahrungsfähige Biomasse sind nachhaltige Ertragssteigerungen im Feldbau und tierverträgliche Leistungssteigerungen in der Tierhaltung unverzichtbar. Weitere Quellen sind die Reduzierung der Nachernteverluste, der Verschwendung von Nahrungsmitteln und die Begrenzung der Bioenergieproduktion.“

    4
    • Reinhard Seevers sagt

      Tja, aber die Ideologen wollen das ändern, in dem sie die Menschen ändern…….und daraus entwickelt sich dann dieser Hypermoralismus in diesem Lande.

      3
      • Brötchen sagt

        Reinhard, genau daran ist der Sozialismus gescheitert! und wird auch immer wieder scheitern.

        4
    • fingerphilosoph sagt

      Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wenn die Landwirtschaft, ob nun intensiv oder extensiv, keine 10 Milliarden Menschen ernähren kann, wird es keine 10 Milliarden geben. So einfach ist das. Es gibt immer nur so viele Menschen, wie von der Landwirtschaft ernährt werden können. Es ist ja auch nicht so, dass Menschen, die noch gar nicht geboren sind, hungern.

      Die Extensivierung der Landwirtschaft ist ein etwas hinterlistiger Versuch der EU und vor allem von Deutschland, das Weltbevölkerungswachstum einzudämmen. Aber dass Hinterlist zu deren Programm gehört, wissen wir ja seit dem Flüchtlingsdeal mit Erdogan. Natürlich rechnen die besagten Politiker darauf, dass kein vernünftiger Mensch freiwillig hungern oder vegan werden wird, bloß um den Planeten mit noch mehr Milliarden zu bevölkern. Der ganze Veganismus und so weiter dient bloß dazu, die Extensivierung der Landwirtschaft durchzusetzen und die landwirtschaftliche Überproduktion einzudämmen. Am Ende entscheidet natürlich wieder der Geldbeutel, wer wo wieviel zu essen hat.

      3
        • Reinhard Seevers sagt

          Ehemaliger, es gibt auf diesem Planeten alles nebeneinander Überversorgung und Unterversorgung, Hunger und Übersättigung, Unterernährung und Fettleibigkeit. Und alles basiert auf der ungleichen Verteilung von verfügbarem Einkommen und Besitz.

          0
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Das ist mir durchaus bekannt,
            wenn wir die Produktion zurückfahren, kaufen wir anderen das Essen weg.
            Auch wenn wir in einigen Bereichen mehr erzeugen, als wir brauchen, der Selbstversorgungsgrad liegt bei ca. 90%

            1
      • Reinhard Seevers sagt

        Naja, …ob es das „hinterlistige“ Ziel von Politik ist, das Bevölkerungswachstum einzudämmen, das darf jetzt aber wirklich als Verschwörungstheorie durchgehen…tse, tse, tse….
        Wenn, dann ist es evtl. der Versuch, die Exportorientierung unseres Wohlstandsstaates durch Importmöglichkeiten der weniger entwickelten Agrarstaaten zu fördern und zu festigen, aber das Bevölkerungswachstum zu beeinflussen…..neeeee.

        1
      • Die Landwirtschaft, vorausgesetzt sie würde global optimiert werden, könnte ca. 15 -17 Mrd. Menschen ernähren. Die Menschen müssen aber nicht nur ernährt werden, sie haben auch noch andere Ansprüche an Ressourcen. Die Landwirtschaft ist weder der begrenzende noch der bestimmende Faktor für die Anzahl der Menschen auf dem Planeten.

        3
        • fingerphilosoph sagt

          Natürlich bestimmt die Landwirtschaft die Anzahl der Menschen auf dem Planeten, ebenso wie in der Natur die Beutetiere die Anzahl der Räuber bestimmt.

          Ist doch kein Zufall, dass das Bevölkerungswachstum just in dem Zeitraum eskaliert ist, als durch die Industrialisierung der LW die doppelten und dreifachen Erntemengen eingefahren wurden.

          Zwischen Christi Geburt und 1850 ist die Bevölkerung nur langsam gewachsen, weil die LW eben nicht mehr Nahrung zur Verfügung stellen konnte. So einfach ist das.

          Ja, natürlich ist das Bevölkerungswachstum in Afrika am stärksten, wo die LW am wenigsten industrialisiert ist. Liegt daran, dass die jungen Generationen dort massenweise in die Städte abwandern, wo längst der globale Markt mit seinen Überschüssen das Geschehen bestimmt.

          0
          • Thomas Apfel sagt

            Zwischen Christi Geburt und 1850 liegen einige Pandemien und Kriege, die sehr wohl die landwirtschaftliche Produktion eingeschränkt haben, aber auch die Zahl der Menschen an sich. Wenn man das „erfundene Mittelalter“ zwischen 700 n. Ch. und 1.000 n. Ch. weglässt, sieht die Dynamik schon anders aus.

            0
            • fingerphilosoph sagt

              Da tönen die Landwirte ununterbrochen, dass sie es sind, die acht oder zehn oder fünfzehn Milliarden Menschen ernähren, aber wenn man zwischen Landwirten und Bevölkerungswachstum einen Zusammenhang herstellt, dann wollen sie damit gar nichts zu tun haben. Wie unlogisch ist das denn!

              Wenn man 2 Millionen Jäger- und Sammlerzeit dazu nimmt, wo es laut Wissenschaft nie mehr als 25 Millionen Menschen gleichzeitig gegeben haben kann, sieht die Dynamik auch schon wieder anders aus und der Zusammenhang zwischen Bevölkerungswachstum und Landwirtschaft ist nicht mehr zu leugnen.
              Zumal Pandemien ja nur dort entstehen können, wo eben zu viele Menschen auf einem Haufen herumglucken. Und Kriege, ja die hat es auch schon zu Jäger- und Sammler-Zeiten zuhauf gegeben. Oder ist das etwa auch „erfundene Frühgeschichte“?
              Ist Geschichte also nur, was dem Landwirt gerade in den Kram passt?

              0
              • Brötchen sagt

                FP…..ich sehe da jetzt keinen Widerspruch.

                Das Bevölkerungswachstum in der Neuzeit begann in D. mit der industriellen Revolution um 1900. Das war auch der Motor für Entwicklungen in der LW.
                Es gibt Theorien, die den Männerüberschuss indirekt als kriegsauslösend mit ansehen. I. WK.
                D. hat zu der Zeit schon recht viel aus den USA importiert, mit den Spannungen zur USA und dem Embargo im Krieg und der Weltwirtschaftskrise danach, war dann die Folge eine Hungersnot.

                Bevölkerungswachstum ist schon mit LW eng verknüpft, aber nicht immer zeitgleich und auch regional unterschiedlich.
                Den Indianern wurden ja auch die Büffel weggeschossen und damit waren die Prärieindianer erledigt.
                Heute schiessen sie das Glyphosat weg 😉

                1
                • Brötchen sagt

                  Nachsatz:

                  „Da tönen die Landwirte ununterbrochen, dass sie es sind, die acht oder zehn oder fünfzehn Milliarden Menschen ernähren,…..“

                  Warum gönnst Du das den LW nicht, wir haben doch sonst nicht viel woran wir uns unsere Tätigkeit schönreden können ;).

                  Du kennst doch bestimmt das andere Geschlecht, die sind wahre Meister sind den größen Mist schön zureden. Der Mensch braucht das!

                  (war jetzt eher spaßig gemeint)

                  0
                • fingerphilosoph sagt

                  Die Leute können so viele Kinder in die Welt setzen, wie sie wollen, wenn sie sie nicht ernähren können, gibt es kein Bevölkerungswachstum. Die Medizin kann die Kindersterblichkeit auf Null senken, wenn keine Nahrung da ist, gibt es kein Bevölkerungswachstum.

                  Ernähren tun nun halt mal die Landwirte und sonst niemand, das hat mit zeitgleich und regional nichts zu tun. Auch Kriege haben das Bevölkerungswachstum noch nie nachhaltig minimiert.

                  Nee, Brötchen, worum es hier geht, ist, dass die Bauern sich in jedweder Diskussion immer bloß als die armen, unschuldigen Opfer darstellen, die irgendwelchen Machenschaften hilflos ausgeliefert sind, aber für nichts Verantwortung tragen. Immer sind die armen, armen Bauern ja nur im Zugzwang. Es ist ja niemals so, dass ein Bauer sich gern einen großen Traktor kauft, neeeein, er wird dazu vom Markt oder sonstwem gezwungen. Es ist ja auch nicht der Bauer, der die Landwirtschaft industrialisiert hat, sondern die Industrie, die Politik, wer auch immer. Und ist ja auch nicht der Bauer, der große Ställe baut, sondern der Verbraucher, der den Bauern dazu zwingt.
                  Da hast Du den Grund, warum die Bauern zum Spielball von Politik, Medien, Grünen oder wem auch immer werden. Sie wollen es doch gar nicht anders!

                  1
                • Reinhard Seevers sagt

                  fingerfilosoph, es ist so, dass der im System agierende sich entschließen kann dem System zu folgen, oder eben nicht. Wenn das System Millionen Menschen dazu bringt, zu konsumieren, dann sind sie Schuldige und gleichzeitig Betroffene.
                  Wer als erster aus dem System ausschert, der hat verloren oder ist in der Lage mit ganz wenig im System zu überleben….die Mehrheit, inkl. deiner Person wird das nicht können oder wollen, nehme ich mal an.
                  Wir können ja zurück zu den Bauernkriegen, wo die Bauern weder Eigentümer noch eigenständige Personen waren. Dass sie das nicht länger hingenommen haben, kann jeder nachvollziehen. Jetzt, wo sie nach langer Zeit im System angekommen sind, jetzt wird ihnen vorgeworfen, dass sie sich wieder falsch verhalten? Neee, fingerfilosoph, so nicht….

                  2
                • Brötchen sagt

                  FP…

                  „Nee, Brötchen, worum es hier geht, ist, dass die Bauern sich in jedweder Diskussion immer bloß als die armen, unschuldigen Opfer darstellen, die irgendwelchen Machenschaften hilflos ausgeliefert sind, aber für nichts Verantwortung tragen.“

                  Hmm siehst Du das so?
                  Nun gut das ist hier nur ein sehr sehr kleiner Auschnitt der Wirklichkeit.

                  Aber ist jetzt vielleicht müssig zu diskutieren.
                  Vielleicht würde sich das etwas entkrampfen, wenn Du mal ein Praktikum 14 Tage machst….

                  Dieses Welternährungsargument hat mir nie geschmeckt und ich habe mich dem hier vor Jahren schon widersetzt.

                  Meine Philosophie ist sowieso eine andere, weil meine Lebenswirklichkeit nicht, die eines Bauernhofes ist.

                  0
                • firedragon sagt

                  fingerphilosoph
                  ich bin kein unschuldiges Opfer, ich sehe mich keineswegs so. Was der Gesetzgeber gefordert hat, wurde bisher umgesetzt.
                  Ich habe schon einmal geschrieben, dass man von der LW alles fordern kann – die LW kann schon ziemlich viel – Selbstzerstörung wird sie allerdings nicht mitmachen, da ist dann eine Grenze erreicht, da hört der Spaß dann auf.

                  1
                • firedragon sagt

                  Brötchen,
                  ich bin neugierig – erklärst Du mir Deinen letzten Satz (natürlich nur, wenn Du möchtest).

                  0
                • Brötchen sagt

                  Drachen, ich besitze null ha und da wo ich arbeite, sind Familienbetriebe ausgestorben bzw. unterscheiden sich nur in den Besitzverhältnissen von einer LPG.

                  Der bäuerliche Familienbetrieb ist aus meiner Sicht betrachtet, ein Zoo.

                  Das soll jetzt nicht bedeuten, das ich das irgendwie schlecht finde. Finde ich gut, aber eben ausgestorben.

                  0
                • firedragon sagt

                  Oh, ich betreibe einen Zoo…
                  So habe ich unseren Betrieb tatsächlich noch nicht gesehen, vielleicht sollte ich Eintritt verlangen… auch eine Art Geschäftsmodell,danke für den Tipp, Brötchen 😉.

                  So, wie ich Dich verstehe, bist Du angestellt in der LW – musst wenigstens Du Dich nicht damit auseinandersetzen, wie „Dein“ Betrieb „über die Runden“ kommt – auch von Vorteil.

                  0
                • Brötchen sagt

                  Drachen kommt immer darauf an, wie man sich verantwortlich fühlt und wie das Betriebsklima ist.

                  1
                • fingerphilosoph sagt

                  @ Seevers
                  Ja, das „System“ als den Hauptschuldigen an allem habe ich vergessen. Sorry! In letzter Instanz ist natürlich immer das System an allem Schuld. Aber eigentlich sind Sie doch gar kein hauptberuflicher Bauer, oder täusche ich mich jetzt?

                  @Brötchen und Firedragon
                  euch zwei habe ich gar nicht gemeint, sondern bloß die ständigen Lamentierer hier auf dem Blog. Nichts für ungut. Eigentlich finde ich ja, dass ein Landwirt oder Bauer selbstbewusst und richtig stolz sein könnte auf das, was er tut, und deshalb wundere ich mich eben über diese ständige wehleidige Lamentiererei, die sich selbst zum hilflosen Opfer stilisiert.
                  Was glaubt ihr, was passieren würde, wenn jeder Bauer oder Großbetrieb in Deutschland für sich entscheiden würde, künftig nur noch Mais für Bio-Anlagen zu produzieren, weil sich mit den neuen politischen Vorgaben nur das noch einigermaßen rechnet.

                  0
                • Reinhard Seevers sagt

                  Fingerflippo, evtl. siehst du ja nicht den Rand des Tellers, deshalb kannst du mit dem Begriff des „System“ auch nichts anfangen, kann das sein? Das System ist die westliche Wertegemeinschaft mit der globalisierten finanzkapitalistisch organisierten Wirtschaft, die den Wohlstand allein auf Wachstum des Konsum gründet. Da kann man sich wohl als Einzelner kaum entziehen, es sei denn man wandert aus in ein anderes System. Wer mit dem Boden wirtschaftet und seine Kunen im System hat, der kann das eben nicht….jetzt verstanden?

                  0
                • Brötchen sagt

                  FP

                  „Was glaubt ihr, was passieren würde, wenn jeder Bauer oder Großbetrieb in Deutschland für sich entscheiden würde, künftig nur noch Mais für Bio-Anlagen zu produzieren, weil sich mit den neuen politischen Vorgaben nur das noch einigermaßen rechnet.“

                  Nichts 😉

                  1
                • firedragon sagt

                  fingerphilosoph,
                  eine schöne Vorstellung – Mais ist nicht das Schlechteste…

                  0
                • Reinhard Seevers sagt

                  Für wie blöd hält der Filosof die Bauern eigentlich?

                  0
      • Ein Privatier sagt

        @fingerfilosof

        „Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wenn die Landwirtschaft, ob nun intensiv oder extensiv, keine 10 Milliarden Menschen ernähren kann, wird es keine 10 Milliarden geben. So einfach ist das. Es gibt immer nur so viele Menschen, wie von der Landwirtschaft ernährt werden können. Es ist ja auch nicht so, dass Menschen, die noch gar nicht geboren sind, hungern. (…)“

        Sie müssen unbedingt die Offenbarungen des geliebten Genossen Stalin zum Thema Landwirtschaft in der Ukraine lesen!

        #FingerfilosofenAllerLaenderVereinigtEuch

        0
      • Ostbauer sagt

        Als ob die EU oder gar Deutschland der globalen Nahrungsmittelproduktion ihren Willen aufzwingen könnte. Die braucht uns nicht!
        Gucken wir uns doch mal die Wachstumsmärkte an,ob nun durch Intensivierung oder Flächenausdehnung.
        Der gesammte eurasische Raum hat enormes Steigerungspotential.
        (Russland,Ukraine,Kasachstan…)
        China will die Selbstversorgung von ihrem eigenen Territorium und investiert massiv in Afrika.
        Und Amerika wird auch nicht VLOG -zertifiziert.
        Kaum ein Staat ausserhalb Europas macht diesen Quatsch mit.(European Green Deal)
        Wenn wir hier den Weg so weiter gehen und noch Landwirtschaft betreiben wollen, müssen wir uns abschotten. Aber die Welt ist auf Europa nicht angewiesen.
        Solch eine Überheblichkeit steht uns nicht zu!

        5
  11. Lieschen Müller sagt

    Ist das Getreide alles für den Menschen bestimmt? Ist da Tierfutter und Biogas und Ethanol schon mit enthalten?
    Weizen ist ja auch sehr vielseitig in unserer Ernährung: Brot, Kuchen, Pasta, Grieß, Couscous, Bulgur…..
    Spielen Kartoffeln eigentlich eine Rolle? Und wird so eine Betrachtung in Tonnen oder Kalorien gemacht?

    0
    • Thomas Apfel sagt

      Bei uns in Dt. kommen 41 % der Kalorien für die menschliche Ernährung aus tierischen Produkten. Dafür werden rund 60 % der Fläche benötigt. Da sind Getreide, Kartoffeln und Futterpflanzen (Gras, Luzi-Zerne usw.) mit dabei. Die vielfältigen Fruchtfolgen des Bio-Anbaus bestehen zu 80 % aus Futterpflanzen für Tiere. Vegan, also ohne Tiere heisst demzufolge: die 41% der Kalorien müssen auf der bisherigen „Menschenfutterfläche“ zusätzlich erzeugt werden, da ich ja die „Tierfutterfläche“ für den „biozyclisch veganen Kompost“ (70 % des Ausgangs-Kohlenstoffs in die Athmosphäre geschossen) für die Bodenfruchtbarkeit brauche. Mehr Schwachsinn geht kaum. Letztendlich geht „vegan“ (sofern überhaupt sinnvoll) nur MIT Mineraldünger aus dem Verfahren der Herren Haber und Bosch.

      2
  12. Reinhard Seevers sagt

    Gäbe es endlich eine Reform des Föderalismus, würde Hamburg evtl. in einem Nord-Bundesstaat aufgehen, dann würden die Verhältnisse anders aussehen. Alle, aber auch alle halten an Altem fest…jeder hat Angst etwas zu verlieren und keiner die Hoffnung etwas zu gewinnen.

    0
  13. bauerhans sagt

    wenn ich das wahlergebnis in HH anschaue,scheint ja die richtung bei uns in D vorgegeben zu sein,wir haben den wohlstand satt,wir wollen zurück zur natur!
    konsequent zu fuss oder wie??

    6
    • Brötchen sagt

      Hans ich würde das Ergebnis nicht überbewerten.

      1. wählen durfte man da ab 16 Jahre
      Viele junge bis alle werden grün wählen.

      2. das mediale Dauerfeuer gegen rechts nimmt Ausmaße an, das man sich wundert, dass überhaupt sich noch jemand traut, gegen irgendwas was Regierungspolitik ist zu widersprechen.

      3. Regionalwahlen haben eigene Gesetze als Landtagswahlen

      4. wenn die Leute das so wollen, dann sei es so.

      7
      • firedragon sagt

        Guten Morgen Brötchen,
        zu eins hatten wir beim Frühstück drüber gesprochen – was sich Freitags auf den Straßen tummelt, darf zum Großteil wählen – also ist wohl absehbar, wohin die Reise gehen wird.
        Zu zwei, was eins aber irgendwie auch beinhaltet, eigentlich sollte man immer regierungskritisch sein dürfen. Das ist das Wesen einer Demokratie. Jeder sollte seinen gesunden Menschenverstand einsetzen und Dinge hinterfragen dürfen, ohne gleich in eine Ecke gestellt zu werden. Allerdings ist man schnell in einer ganz bestimmten Ecke, es scheint nur noch ein schwarz oder weiß zugelassen zu sein oder besser ein grün oder rot.
        Noch können wir alle unsere Meinung sagen, es sind allerdings Gesetze am Entstehen, die Potential mitbringen, dass es einem schwieriger macht, eine Wahl zu haben.
        Vielleicht ist mein letzter Satz gewagt oder gar falsch, da ich nie in der ehemaligen DDR gelebt habe, aber kann es sein, dass sich Deutschland in diese Richtung bewegt?

        7
        • Brötchen sagt

          Drachen in der DDR war es so, wenn Du Honni u.ä. nicht öffentlich beschimpft hast, konnte man eigentlich meckern was man wollte. Ist sowieso nix passiert.
          Schlimmstenfalls konntest Du eingesperrt werden.
          Wenn Du eine gewisse Stellung hattest, dann hattest Du etwas zu verlieren.

          Alle darunter konnte man eigentlich nicht „ärgern“.
          Was wollten sie dich ärgern.
          Höchsten wenn man in den Westen zu Besuch reisen wollte, oder künstler irgendwohin ins Ausland.

          Mein Vater war ja „Leitungskader“, da hatte als Privileg ein recht guten Dienstwagen, Telefon und sonst hat er weniger verdient, als meine Mutter, die war Lehrerin Oberstufe.
          Eigentlich hatte der nur Stress und auch den Druck, dass sich seine Kinder entsprechend „verhielten“.
          Wenn Du schütze A……im letzten Glied warst, hast Du eigentlich ruhiger gelebt.

          Heute hast Du ja mehr zu verlieren, weil ein „Leitungskader“ verdient vielleicht das Doppelte oder dreifache, was ein Schütze A…..verdient….Brutto jetzt.

          Soll heißen heute hängst Du meines ERachtens viel mehr in dem System vom Lebensstandard drin.

          0
          • Lieschen Müller sagt

            In der DDR konnte man dich eigentlich nur über deine Kinder erpressen. Das man sie z.B. nicht zum Abitur zugelassen hätte. Mir war es egal, ob ich ins westliche Ausland hätte reisen können oder nicht. Ich hatte da keine Verwandtschaft. Künstler konnten noch erpresst werden, z.B. Pianisten oder gute Sportler, die hätten nicht zu Olympia gedurft.
            Ich habe nicht das Gefühl, dass sich Deutschland in Richtung DDR bewegt. In der DDR gab es Ziele, die nie verwirklicht wurden (weil es wirtschaftlich nicht ging). Jetzt können wir uns nicht einmal auf die Ziele einigen und in der Zwischenzeit bereichert sich ein Teil der Bevölkerung.

            0
            • Reinhard Seevers sagt

              Das sehe ich ähnlich….mit dem Unterschied, dass es 80 Millionen Zielsucher gibt, und die Politiker sich nicht entscheiden können, wem sie die Erreichung von Zielen verweigern sollen…

              0
            • Christian Bothe sagt

              @Lieschen Müller, gehört zwar nicht zur obigen Thematik, aber übertreiben Sie da nicht ein bisschen, was das Leben in der DDR betraf? Sehe das nicht ganz so als Ossi..

              1
              • Lieschen Müller sagt

                Sie können es ja anders sehen, meine Realität ist aber diese. Bin Ende der 60er geboren, habe ein Großteil meines Lebens also nicht in der DDR verbracht, sondern mich mit Treuhand, Umschulung und Hartz4 herumschlagen müssen.

                0
                • Brötchen sagt

                  Lieschen ich unterstütze das! Herr Bothe sieht manchmal die Dinge doch sehr rosig.

                  Wenn man nicht direkt betroffen war, soll heißen irgendwann hatten sie einen auf dem Kieker, dann sieht man das oft ganz anders.

                  Ist war in einer gewissen Weise auch privilegiert, war dann eben auch in einer gewissen Weise renitent.

                  Ich bin die Generation davor.

                  Der erste Kulturschock war bei mir der Grundwehrdienst bei der NVA, da mit ich als Jüngelchen mit 18 auf gestandene Männer aus dem Erzgebirge getroffen, wo einige wegen versuchter Republikflucht im knast waren. Die haben aber die Grenze nie gesehen.
                  Die waren schon anders drauf, als ein wohlbehüteter Gymnasiast.
                  Vor allem die aus Chemnitz die waren damals schon speziell. Die haben sich nichts gefallen lassen ;).

                  2
                • Christian Bothe sagt

                  @Brötchen,ich sehe das nur ziemlich realistisch für mich.Privilegiert war ich nicht unbedingt, aber wenn man engagiert seinen Job auch in leitenden Funktionen der LW gemacht hat, konnte man auch wie ich als Katholik ohne irgendeine Parteimitgliedschaft einiges erreichen. Unterschiede gab es sicher wie ja heute auch in der Gesellschaft! Jeder hat da in dem „Hoch-Zeiten“der DDR andere Erfahrungen gemacht und so sollte man diese auch bewerten, denke ich.

                  1
                • Thomas Apfel sagt

                  Ich bin 1958 geboren. Meine Eltern (Kirchenmusiker und Katechetin) haben es immer so gesehen, dass „der Staat“ mir die Möglichkeit Abitur zu machen, versperrt habe.
                  Fakt ist aber, dass damals insgesamt nur 15 – 20 % der Schüler der 10-Klassigen POS überhaupt zum Abitur zugelassen wurden, war dann noch Einer dabei, der Berufsoffizier werden wollte, war dieser Platz gesetzt.
                  Ich hatte bei einem ansonsten sehr guten Notendurchschnitt in den Kopfnoten (damals gab es noch Bewertungen für Ordnung, Fleiss und Betragen)
                  dreimal die Note Vier. Was wäre da wohl heute passiert – dasselbe. Im Weiteren habe ich auch ohne Parteizugehörigkeit über den zweiten Bildungsweg alle Möglichkeiten zum Erwerb der Hochschulreife gehabt, und auch genutzt.

                  0
                • Ostbauer sagt

                  @Thomas
                  Wie sich doch manche ostdeutsche Biografien ähneln.:-)

                  0
    • Ein Privatier sagt

      Oberflächlich betrachtet, geht es „zurück zur Natur“. Gräbt man etwas tiefer, dann geht es via grünem Sozialismus vorwärts in den islam.

      https://www.hamburg.de/migration/

      „In Hamburg leben über 630 000 Menschen mit Migrationshintergrund. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung sind das 34 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner. Damit liegt Hamburg deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 22,5 %. Ein Schwerpunktthema der Landeszentrale ist deshalb der Bereich „Migration und Integration“.“

      0
        • Ein Privatier sagt

          Wenn ich Sie noch ein bisschen mehr kitzle, dann lösen sich sicher braune Verkrustungen und purzeln als die altbekannten Wörter aller rotgrünen Allesbesserwisser in Ihre ewig wiedergekäuten Stereotypien – Sie stets Haltung signalisierender Merkelapologet.

          1
  14. Thomas Apfel sagt

    Die Prognosen verdeutlichen, dass es global keinesfalls um Extensivierung, sondern nach wie vor um Intensivierung geht. Ich hab nur das Gefühl. wir werden in Deutschland das Grüne Spiel der Extensivierung gegen Notwendigkeit und Trend und zu Lasten Anderer spielen bis der Karren an die Wand gefahren ist. Gerade die Coronavirusgeschichte zeigt wie schnell der Handel zusammenbrechen kann und wie wichtig Versorgungssouveränität ist. Abgesehen davon, dass mir diese Corona-Geschichte im Moment wie der Testfall für: „Was passiert wenn in China ein Sack Reis umfällt“ erscheint.

    13
    • Brötchen sagt

      Thomas Intensivierung von 35 dt auf 45 dt !

      Wir liegen bei ca. 56 dt im letzten Jahr, wenn nicht höher und das bei Dürreverhältnissen!

      0
      • Thomas Apfel sagt

        Die 35 dt/ha schließen die Gebiete in Nordafrika und sonstigen Trockengebieten mit 18 -22 dt/ha mit ein. Dort kann es wegen der begrenzten Wassermengen kaum Steigerungen geben! Die Weltgetreideproduktion findet doch nicht auf Deinem oder meinem konkreten Acker unter Gunstverhältnissen statt, 50 -70 Doppel schaffe ich auch auf unserem Hungeracker (32 BP) in normalen Jahren. Das sähe bei Grün-Bio-Extensivierungsplänen bei uns ganz anders aus, und das halte ich für sinnfrei !!

        2
    • Bauer Willi sagt

      Das ist die Erkenntnis! Die gesellschaftlichen Diskussionen und die Marktrealität passen nicht zusammen.

      10
      • firedragon sagt

        Die Erkenntnis sollte sein, dass Grundnahrungsmittel, hier am Bsp Getreide, auf der Weltkugel verkehrt verteilt sind.
        Wir hier „im Überfluss“, alles ab ca Bj. 60 musste nie hungern, deshalb wird so „gedacht“, wie derzeit gedacht wird und dann gibt es bspw afrikanische Läden, Teile der Bevölkerung lässt man hungern. Freihandelsabkommen verbessern die dortigen Situationen nicht.

        1
          • Paulus sagt

            @ Bauerhans, genau das ist das Problem! Ich bezeichne es mal ganz grob, zugegeben nicht ganz korrekt als Mentalitätsproblem. Ohne politische Verlässlichkeit und stabile Rahmenbedingungen investiert kein Unternehmen. Das scheiterte schon während meiner kurzzeitigen (etwa 1,5 Jahre langen) beratenden Tätigkeit zum Thema Afrika bereits im Ansatz an den Möglichkeiten notwendige Finanzmittel zu beschaffen, egal ob durch Aktionäre, Banken oder sonstige Investoren. Auch die DEG, die ja im Grunde als unverdächtig erscheint, verhielt sich da nicht anders als andere gewinnorientierte Kapitalgeber.
            Selbst afrikanische Banken spekulierten lieber an den europäischen Finanzplätzen bevor sie im eigenen Land Kredite vergaben. Bis auf wenige beachtenswerte Ausnahmen ist es bis heute noch so. Da bleibt halt nur Misereor und Brot für die Welt. Die Ändern aber nichts am eigentlichen Problem – und das Geseihere irgendwelcher Kirchenfürsten schon gar nicht.

            0
            • firedragon sagt

              Paulus,
              ich habe eine Frage an Dich.
              Ist es möglich, dass der afrikanische Kontinent seine Bevölkerung ohne Einmischung von uns „ach so zivilisierten“ Europäer, ernähren könnte?
              Du warst dort, ich nicht und trotzdem denke ich, dass unsere Güter dort nicht gebraucht werden. Eventuell etwas Starthilfe in der ein oder anderen Region.

              0
              • bauerhans sagt

                mein schweineberater war dort als entwicklungshelfer,ich hab informationen aus erster hand.
                die hatten dort eine kleinhühnerhaltung aufgebaut bzw. waren dafür beratend tätig gewesen.
                eigeninitiative endete,wenn es voran ging,dann wurde der erfolgreiche unter druck gesetzt: entweder du gibst was ab oder wir holens uns.

                1
                • Reinhard Seevers sagt

                  Hans, wenn schon davon ausgeht, dass sich die Lage nicht ändert, dann werden diese Dinge durch schlechte Legislative, Exekutive und Legislative gepaart mit Korruption, Gewalt, fehlender Bildung, fehlendem Eigentum etc,. etc. nur manifestiert. Und so lange die erste Welt den Kontinent konsequent ausbeutet, so lange wird sich nichts ändern…..auch die Vorurteile nicht.
                  Die ehem. Kolonialstaaten, allen voran Frankreich haben einen großen Anteil daran

                  0
              • Paulus sagt

                @ firedragon, ich weiche deiner Frage lieber aus, sonst werde ich möglicherweise in eine völlig falsche Ecke gedrängt. Nur so viel – ich durfte nicht nur auf dem Acker schuftende Frauen mit dem 6. Kind auf dem Rücken und dem 7. im Bauch nebst ihren im Schatten dahindösenden Männern, sondern vor allem kluge und sehr gebildete Afrikaner kennenlernen. Die zweifelten schon damals, das war so Mitte bis Ende der 1980er Jahre, am Sinn und Zweck der Entwicklungshilfe. Nach deren Aussagen, die anhand von Zahlen belegt wurden und nachvollziehbar waren, hätte sich der Kontinent, rein statistisch gesehen mühelos selbst ernähren können und zudem noch Überschuss für den Export in außerafrikanische Länder erzielt. Dass zusätzlich Industrie erforderlich war um einen gewissen Wohlstand zu erreichen wussten die auch.
                Jetzt kommt erwartungsgemäß noch was Schlimmes von mir: Wenn ich die weißen Farmer in den Kornkammern enteigne oder sie gar totschlage und statt Landbewirtschaftung Voodoo veranstalte, kommt dabei erwartungsgemäß nichts Gescheites heraus.

                5
                • Reinhard Seevers sagt

                  Dem Argument der Entwicklungshilfe stimme ich zu, der Rest ist einfach irgendwie „merkwürdig“. Die Weißen der Vergangenheit erschlagen die Schwarzen und die Schwarzen der Gegenwart tun ihnen gleich, was die Weißen erstaunt?
                  Es gibt anscheinend immer eine richtige weiße Weltsicht und eine falsche Schwarze oder wie?

                  1
                • Thomas Apfel sagt

                  Der Südafrikanische Erzbischaf Desmond Tutu: „Als die Weißen zu uns kamen, hatten sie die Bibel und wir das Land. Sie sprachen: Schliesst die Augen und betet zu eurem Erlöser. Als wir die Augen wieder öffneten, hatten wir die Bibel, und sie das Land.“

                  1
              • Thomas Apfel sagt

                Interessanter Ansatz. Die Frage ist, Wer verfügt in Afrika über das Land, bzw WER legt fest, zu welchen Konditionen Wer und Wo das Land bewirtschaften darf? Werden solche Modelle genossenschaftlich oder mit Einzelbetrieben im Privatbesitz organisiert? Bei genossenschaftlichen Projekten ist erfahrungsgemäß das Streben nach Produktivität wenig ausgeprägt, bei Einzelbäuerlichen Systemen setzt sehr schnell das „Wachsen und Weichen“ ein. Das genossenschaftliche System gewährleistet, dass die Mehrheit der Bewohner profitiert (wenn das Projekt nicht über die Vielzahl von Meinungen der Genossen „zerstritten“ wird).
                Ein Einzelbäuerlicher Ansatz wird über schellere Produktivitätssteigerungen das Nahrungsmittelangebot, das zum Verkauf und zur Refinanzierung gebraucht wird und die Versorgung der Städte gewährleistet, schneller anwachsen lassen. Wenn sich mit diesen Grundsatzthemen nicht beschäftigt wird, ist das Ganze nur eine weitere NGO, die sich einreiht in die Selbstbeschäftiger, die schon bisher Milliardensummen nach Afrika getragen haben ohne, neben dem Ablaß fürs eigene Gewissen, etwas zu bewirken.

                0
      • Reinhard Seevers sagt

        Was nicht zusammen passt sind die Realitäten der Welt vor den Toren Deutschlands und der Realitätsverlust eines Volkes, das sich ausschließlich auf die Herstellung von Gütern verlassen muss, die die Welt nachfragen soll.
        Dazu kommt dann die Entfremdung von der Erzeugung von Nahrung, weil man sich dem Mammon der Modernität und des Individualismus unterworfen hat…..weltfremd hat man es früher genannt.

        7

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.