Bauer Willi
Kommentare 88

Lösungen statt Analysen

Das Ziel der Seite https://agrardebatten.blog/uber/ der Universität Göttingen ist es, in vielfältigen Formaten (Artikel, Podcast, Videos) diverse Themen der Agrarwissenschaften kontrovers zu diskutieren, zu kommentieren und darzustellen. Ich durfte jetzt einen Beitrag zu Biodiversität schreiben. Es ist eine Replik auf den vorhergegangenen Artikel Biodiversität in der Agrarlandschaft.

Er befasst sich mehr mit der praktischen Seite. Hier der Link zum Artikel:

Biodiversität: Lösungen statt Analysen

(Aufrufe 2.014 gesamt, 1 heute)

88 Kommentare

  1. Christian sagt

    Den Nagel auf den Kopf getroffen und in einem Schlag versenkt… 😉
    Die Reduzierung der Biodiversität ist eben kein Kollateralschaden der Agrarindustrie, sondern Grundprinzip der Landwirtschaft seit 10.000 Jahren. Nur, dass die heutige („konventionelle“) Landwirtschaft darin erfolgreicher ist als je zuvor. Der Ökolandbau ist nur deshalb „besser“, weil er weniger effizient ist. Die auch von deren Vertretern geforderte Effizienzsteigerung des Ökolandbaus, z. B. durch den Einsatz von Biologics, wird auch in dieser Wirtschaftsweise die Schattenseiten zu Tage treten lassen.
    In einigen Jahren werden wir daher nicht mehr zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft unterscheiden. Ausgelöst vor allem durch den Wegfall von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzwirkstoffen und die Entwicklung auch im Ökolandbau zugelassener, in biologischen Prozessen gewonnener Alternativen werden sich beide Wirtschaftsweisen bis zur Deckungsgleichheit aneinander annähern. Die Fruchtfolgen werden zur Vorbeuge gegen tierische und pilzliche Schädlinge vielfältiger werden.
    Derzeit wird jedoch der Ökolandbau von vielen NGOs und Politikern als der Goldstandard gepriesen.
    Ich weiß nicht mehr, wo ich es gelesen habe; die Erträge des Ökolandbaus liegen derzeit m. W. in Deutschland über alle Früchte und Standorte bei ca. 70% gegenüber der konventionellen Wirtschaftsweise.
    Wenn wir uns also mit den bei ökologischer Wirtschaftsweise insgesamt erzeugbaren Nahrungsmengen zufrieden geben, reichen also bei effizienter Bewirtschaftung 70% der verfügbaren Flächen aus, die restlichen 30% könnten für Biodiversitätsmassnahmen vorgesehen werden.
    Nur, können wir uns das erlauben?
    Das Aussenhandelsdefizit Deutschlands im Bereich Agrarrohstoffe würde weiter anwachsen. Spätestens dann müssen diejenigen, die heute verbal auf die konventionelle Landwirtschaft einprügeln, ganz andere Fragen beantworten. In letzter Konsequenz die Frage, wie die weltweite Population der Gattung „Homo sapiens“ wieder auf ein für die Erde verträgliches Niveau reduziert werden kann.
    Und bitte, dass mir jetzt keiner mit „bio-veganer Landwirtschaft“ als der Lösung aller Probleme kommt: je vielfältiger die Fruchtfolgen werden, desto mehr Früchte werden angebaut, die nicht direkt der menschlichen Ernährung dienen, sondern am sinnvollsten über den Rinder-, Schweine- oder Geflügelmagen zu veredeln sind.

    4+
    • Obstbäuerin sagt

      Mit den 70% wird in der Theorie gern gearbeitet aber in der Praxis im Schnitt etwa 50% erreicht, Christian. Dann sieht es wieder etwas anders aus. Biologische Pflanzenschutzmittel verbrauchen durch ihre Herstellung z.B. in Afrika weitere Flächen siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Pyrethrine und sind in ihrer Wirkungsweise nicht anders als synthtisch hergestellte Mittel.

      5+
      • Christian sagt

        Es sieht nicht anders aus; wenn die Erträge im Ökolandbau nur bei 50% der effizienten Wirtschaftsweise liegen, werden eben bei effizienter Bewirtschaftung nur halb so viel Fläche wie bei einer flächendeckenden Ökologisierung der Landwirtschaft benötigt. Die andere Hälfte könnte dann der Förderung der Biodiversität gewidmet werden. Damit wäre den Insekten und Vögeln vermutlich weit mehr geholfen als allein durch die Förderung des Ökolandbaus.
        Es bleibt aber das Problem, das wir Landwirtschaft betreiben, um Nahrungsmittel zu erzeugen. Weniger Landwirtschaft, weniger Nahrung…
        Natürlich wirken biologische Pflanzenschutzmittel nicht anders als chemisch-synthetische Präparate, wie zu Beispiel auch das kürzlich entdeckte Kohlenhydratmolekül mit dem mit Glyphosat identischen Wirkmechanismus. Nur dass solche Präparate im Ökolandbau eingesetzt werden dürfen, ist ja natürlich… Alles nur Augenwischerei!
        Wir, und damit meine ich die gesamte Gesellschaft, müssen endlich einsehen, dass wir nicht auf der Erde wandeln können, ohne Spuren zu hinterlassen. Wo von wenig Fläche viele Menschen satt werden müssen, ist kein Platz für Biodiversität. Da gibt’s nur eins: weniger Menschen!

        5+
        • bauerhans sagt

          „Wir, und damit meine ich die gesamte Gesellschaft, müssen endlich einsehen“

          einsicht ist voraussetzung von veränderung,ohne einsicht läuft nix!
          der mensch ist aber emotional,egoistisch und aggressiv.

          1+
          • Arnold Krämer sagt

            Verhaltensänderung ist möglich nicht nur über
            Einsicht, sondern auch über Geld oder „Peitsche“.
            Mit der letzten Möglichkeit liebäugen immer häufiger die „echten Weltverbesserer“ in unserer Gesellschaft.

            1+
    • bauerhans sagt

      „Ausgelöst vor allem durch den Wegfall von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzwirkstoffen“

      chemie ist unser leben,ohne funktioniert heute nix mehr.
      wenn z.b. glyphosat verboten wird,wirds was neues geben,deutlich teurer.

      2+
    • Gephard sagt

      Diese Effizenzvergötterung könnte langfristig der Sargnagel der Menschheit werden.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Der Sargnagel für ein Teil Menschheit könnte es werden, wenn weniger Intensiv Landwirtschaft betrieben wird. Für diejenige, die sich teure Lebensmittel nicht leisten können. Diese Menschen stehen dann vor unserer Haustür.

        Viel wichtiger ist derzeit, ein paar Insekten und der Juchtenkäfer, dafür können wir doch arme Menschen hungern , oder gar verhungern lassen, oder?

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        • Ackerbauer sagt

          Genau dieses Klientel hat sich aber bis dato auf Kosten vieler landwirtschaftlicher Familienexistenzen vom Staat aushalten lassen!
          Sie ließen sich ins soziale Netz fallen bzw. spekulierten in der größeren Gruppe am Ofen der Mehrheit auf weiter fallende Lebensmittelpreise.
          Dieser Mechanismus ist für diese selbstverfrühstückenden Eigendynamik verantwortlich, das bläht den linken Brot und Spiele-Staat immer weiter auf.

          3+
          • Inga sagt

            Du „dummer Ackerbauer“,
            was weißt du denn schon, du hast doch vom Grundgesetz gar keine Ahnung,
            diese Menschen haben Rechte 😉
            und die sind vieeel wichtiger wie die Naturgesetze!!!

            Wirklich?

            So weit ist die Menschheit entfernt von der Realität!

            Da müssen wir etwas tun.
            Jeder ist gefragt!
            Anstatt sich ins beleidigende Städterbrashing einzulullen!

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        • Arnold Krämer sagt

          Ich bin gestern rund 400 km durch die Niederlande bis zum Ijsselmeer gefahren. Habe seit vielen Jahren nicht mehr so stark von Insekten verschmutze Windschutzscheibe gehabt, und das in einem extrem „aufgeräumten“ und blitzesauberen Land. Offensichtlich brechen Populationen zusammen und bauen sich auch neu wieder auf. Das, was bei Insekten und sonstigen Tieren im Laufe eines Menschenlebens zu beobachten ist, wird möglicherweise auch der menschlichen Population widerfahren, ohne dass sie es selbst erleben kann.

          4+
          • Mark sagt

            Ich habe schon mehrfach hier darauf hingewiesen, dass es bezügl. der Insektenmasse eine sehr starke, jährliche Volatilität gibt (die Obstbäuerin würde dies vllt. Alternanz nennen), was auch der „Krefelder Studie“ zu entnehmen ist. Die enormen „Abnahmeraten“ kommen ja nur deshalb zustande, weil die Zeitreihe dort mit einem Allzeithoch beginnt. Von Insektensterben ist daher vorallem im Zusammenhang mmit Eintagsfliegen zu reden….

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          • Ackerbauer sagt

            Das SRM /Solare Aerosol-Geoengineering
            (Volksmund Chemtrailing) hat man wieder stark zurückgefahren.
            Vor 4…5 Jahren war der Himmel so dermaßen vollgesprüht
            das es in den Sommermonaten zum Sonnenhöchststand sogar die atmosphärische Konvektion einschränkte!
            Da das Wettersystem sehr komplex ist und interagiert,
            „hier der Eingriff, dort das Chaos“
            machten Unwetterkapriolen und „Rekorde seit Aufzeichnungsbeginn“ die Schlagzeilen!

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        • Gephard sagt

          Bla bla. Wer ernährt denn die Welt? Das sind Kleinbauern, die weit von der kapitalistischen Landwirtschaftsmaschinerie entfernt sind. Die große Agrarindustrie verdient vor allem Geld.

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      • Zhomas Apfel sagt

        Warum sollte gerade Effizienzstreben der Sargnagel für die Menschheit sein ?
        Die katastrophalen Folgen der ineffizienten Plaggenwirtschaft zum Beispiel wurden erst durch die Erfindung des Mineraldüngers wieder beseitigt. Sie waren durch die totale Verarmung der Böden allerdings die Grundlage für die Existenz und Verbreitung vieler Nischenbesetzer (Pflanzen und Tiere). Erst dadurch entstand die Artenvielfalt in den damals durch ÜBERNUTZUNG geschädigten (im Sinne von landwirtschaftlicher Nutzung) Offenlandschaften. Das Ganze war stets mit Hunger und Verarmung der Landbevölkerung verbunden. Erst die Effizienzsteigerung hat den Hunger weitgehend beseitigt und wäre auch weltweit dazu in der Lage. Die Lösungen kamen immer von der Seite der Erfinder und kaum von der Seite der Prediger. Wir haben durchaus die Möglichkeiten die Welt zu nutzen und nicht zu zerstören. Dabei hilft aber nur neutrale Wissenschaft und Erfindergeist und nicht Verliebtheit in (Früher war Alles besser) veraltete Verfahren und Lösungen.

        7+
        • Arnold Krämer sagt

          Das Effizienzstreben führt(e) zur Entwicklung von Antibiotika, Impfstoffen, wachsenden Ernten, Energienutzung mit Rohstoffen, deren Existenz man vor Jahrhunderten und sogar einigen Jahrzehnten nicht kannte, und kaum erahnte. Das hat die Bevölkerungsexplosion seit etwa 100 Jahren ausgelöst, die eine enorme Belastung für das Ökosystem der Erde darstellt. Man muss gar nicht so weit fahren oder fliegen, um zu sehen, wie die Erde zugemüllt wird. Ich habe meine diesbezügliche „Erscheinung“ im letzten Jahr auf Sizilien gehabt. Andere, die noch viel weiter gereist sind als ich, sagen, es geht alles noch viel schlimmer, vor allem in Asien. Und ich rede hier nur von dem, was „offen-sichtlich“ ist. Vermutlich wird sich die Erde der Belastung durch den Menschen irgendwann, irgendwie erledigen. Gut, das ist Spekulation. Aber global gesehen kann es kein grenzenloses Wachstum geben. Andererseits: Ein „freiwilliges“, von der Mehrheitsgesellschaft? gefordertes und dann von „Oben“ verordnetes, eigenständiges, isoliertes Zurück in die „gute, alte Zeit“ wird uns in D nur der Lächerlichkeit preisgeben und uns schneller arm machen, als sich das manche Zeitgenossen vorstellen können. Manchmal denke ich, dass wir schon ein Stück hin sind.

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          • Stadtmensch sagt

            Wir wissen das alles. Unter diesen Umständen ist es meiner Meinung nach lächerlich, Ställe mit 75000 „Insassen“ zu bauen (allein schon die Wortwahl), die dann abbrennen. Muss man nur mal „Stallbrand googeln“. Das nennt man dann Verantwortung, die der Städter nicht kennt. Der sich übrigens am Wochenende „ausklinkt“. War heute in der Provinz zur Landesgartenschau Sachsen. Viele Millionen Euro für Beton, Fresstempel, Rindenmulch, Rollrasen und Blumen, in denen kein Insekt Pollen findet. Auf der Rückfahrt im Zug dann ein wohlgenährter Volkskörper in Landser-Garderobe und in den Nachrichten irgendwas von verfassungswidriger Beflaggung anlässlich des Geburtstages vom Föhrer. Dan guck ich kurz hier rein und es gibt libertäres Gequatsche ala aufgeblähter Linksstaat. Wie sagte fingerphilosoph gleich – „du kannst den Untergang nicht aufhalten. Machs wie ich und verkrümel dich in die Bretagne“. Bin bald so weit…

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Mein lieber Stadtmensch,
              ich kann mich noch gut erinnern, da war in jedem zweiten Haus, entweder Rinder, oder Ziegen, dazu 2 bis 3 Schweine und Hühner ebenso. In kleineren Gemeinden hat jede Familie Landwirtschaft betrieben. In unserer Gemeinde gibt es nur noch einen Betrieb der Mutterkuhhaltung betreibt, weil er noch Wiesen hat, die er nicht anders nutzen darf.
              Kann mich noch daran erinnern, als der letzte Misthaufen an der Hauptstraße verschwand, das war ein Zeitungsartikel wert.
              Kannte auch Hühnerhalter mit 200 bis 1000 Hühner, deren Eier selbst vermarktet wurden.

              Dann kam die Zeit, wo es billigere Eier gab, der Verbrauch griff freudig nach diesen Eiern und die kleinen Erzeuger mussten aufgeben.
              So ist es gekommen, dass selbst der größte BIO Eiererzeuger 800.000 Hühner in den Ställen hat. Wie sie sehen, auch die Tierwohlfreunde machen dies mit, wenn die auch meinen, dass ihre Eierleger auf dem Misthaufen kratzen.

              Nächsten Monat gehen wir zur BUGA um auch noch Bekannte zu treffen, den Nachrichten nach, wurde auch nicht viel Nachhaltiges geschaffen. Auf den jetzigen Blumenbeeten gibt es Wohnhäuser. Gerechter weise muss man auch sagen, dass es sich um ehemaliges Bahngelände handelte.

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        • Gephard sagt

          Ich schrieb von Vergötterung. Ein gewisses Effizienzstreben ist natürlich und hat die Menschheit sehr weit vorangebracht, so wie du es auch geschildert hast. Nur hast du die Kehrseiten wie Sklavenhaltung und Ausbeutung für Kulturdenkmäler vergessen.

          Mit der Vergötterung meine ich den Impetus, die Effizienz über alles zu stellen und zum Maß aller Dinge zu machen. Der Nachwuchs wird doch regelrecht darauf gedrillt. Die Kindergartenzeit soll möglichst viele Fähigkeiten hervorbringen, der Urlaub soll möglichst viele instragrammierbare Fotos abwerfen, der Körper soll möglichst leistungsfähig und fuckable sein und natürlich so fotogen wie von Lieblingsinfluencer (m/w/d). Also wird überall optimiert und verglichen und wo man nicht mithalten kann gibt’s dann Häme, Hass und Zynismus oder im besten Fall eine Daseinsberechtigung für Psychotherapeuten.

          Die Werbung verspricht effizientere Nährstoffaufnahme, optimiertes Dies und verbessertes Das und natürlich möchte der geneigte Effizienzanbeter möglichst viel aus seinem Geld machen und investiert in blutbefleckte Fonds und Versicherungen, will kostenlose Konten sowie kostenlose Unterhaltung und Information. Dafür lässt er sich allerdings auch sehr effizient von der Werbeindustrie melken und verglasen.

          Beim effizienten Sterben und der Fortpflanzung ist aber noch viel Nachholbedarf, da haben die Tiere uns einiges voraus. Sie haben sich Schlachthöfe ersonnen, um nicht so lange zu leiden und lassen sich durchkalkuliert besamen. Sogar um den Nachwuchs müssen sie sich nicht mehr kümmern. In der gewonnenen Zeit können Sie dann noch mehr Fressen, Fressen, Fressen. Instagrammable sind sie leider nicht mehr, das gelingt nur denen, die es geschafft haben, weiterhin als Individuen gesehen zu werden und in Kleinstgruppen mit dem Menschen leben. Und viele werden YouTube-Stars.

          Oh, schrieb ich vorhin von Zynismus?

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  2. Mark sagt

    Zu einer Replik gehört meines Erachtens auch eine Prüfung auf Kausalität des entsprechenden Artikels. Möglicherweise suggeriert die überraschend lange, professorgeschwängerte Autorenliste eine wissenschaftliche Unfehlbarkeit des Artikels. Das Gegenteil ist der Fall. Es wird die These aufgestellt, die Biodiversität in der Agrarlandschaft würde seit einigen Jahren stark abnehmen. Als Beleg für die These wird einmal mehr die ominöse Krefelder Studie herangezogen (was schon mal stutzig macht), dann eine Studie in einem SCHUTZGEBIET bei Regensburg (Signifikanz??), einer Vogelstudie auf EU-Ebene (Signifianz für Deutschland??) sowie einer Vogelstudie aus der Bodenseeregion von 1980-2000 (seit einigen Jahren???). Die Problematik, die hier gelöst werden soll, ist damit noch nichtmal ansatzweise belegt, das dann auch zugegeben wird: „..benötigen wir einen substanizellen Ausbaudes Monitorings, um möglichst umpfänglich
    repräsentative Elemente und Funktionen der biologischen Vielfalt zu erfassen.“
    Es wird auch keine Aussage darüber getroffen, wieviel Biodiversität eigentlich überhaupt notwendig ist, sondern gemäß dem biozentrischen Ansatz ein je mehr desto besser unterstellt. Aber auch der anthropozentrische Ansatz wird noch hinterhergeschoben:
    „Darüber hinaus trägt Biodiversität zum Erlebnis- und Erholungswert von Landschaf-ten bei, was von besonderer Bedeutung für das menschliche Wohlbefinden ist; eine zunehmende Zahl von Studien hat Zusammenhänge zwischen biologischer Vielfalt und psychischer sowie körperlicher Gesundheit beim Menschen aufgezeigt.29 Damit verbunden stellt die biologische Vielfalt für viele Menschen kulturelle und spirituelle Werte .“ Dies erinnert mich doch sehr stark an die von unserem fingerphilosophen hier schon angesprochene „Naturkulisse“. Nein, die Studie der Ökoprofessoren überzeugt mich in keinster Weise, mir scheint deren Hauptzweck die Generierung von neuen Fördermitteln zu sein!

    13+
  3. Bergbäuerin sagt

    Ich fände es wichtig, wenn die Bauern auch einmal ihre konkreten Kalkulationen offen legen. Der Normalbürger schaut nur in die Förderungsbeträge hinein und kriegt einen Neid. Und er sieht, dass ein Bauer wieder einmal einen nagelneuen Traktor gekauft hat, und da kommt dann immer diese Deutung: „Der will halt einen größeren als sein Nachbar, der muss ja zu viel Geld haben“
    Ich persönlich glaub natürlich, dass Naturschutz ohne Entgelt nicht geht. Aber man muss es glauben, weil wissen tut man nichts. Finanzielle Transparenz ist ja heute sehr großgeschrieben, und es ist nun einmal interessant, was man als Bauer so verdient im Vergleich, was man verdient als Mitglied der „Agrarlobby“.

    2+
    • Arnold Krämer sagt

      „Unternehmen sind selbstgebastelte Abenteuerspielplätze“! Und dieser Satz gilt ganz besonders auch für landwirtschaftliche Unternehmen.
      Dementsprechend unterschiedlich sind die Strukturen, Eigentums- und Pachtverhältnisse, Betriebszweige, Vermarktungswege, wirtschaftliche und produktionstechnische Effizienz usw. usw..
      Und genauso unterschiedlich ist auch die Einkommenssituation und die soziale Lage der Landwirte. Es gibt Familien, die ausschließlich Einkommen aus Landwirtschaft erzielen, wiederum andere die daneben Einkünfte aus unselbstständiger Tätigkeit des Ehepartners, aus Gewerbe (Biogas, Windkraft, Viehhaltung), aus Vermietung und Verpachtung oder aus sonstigen Kapitalanlagen erzielen.
      Es gibt Betriebe, die in Haupterwerb bewirtschaftet werden und wo das daraus erwirtschaftete Einkommen vorn und hinten nicht reicht, genauso wie Betriebe, deren Inhaberfamilien jährlich mehrere 100.000 € Einkommensteuer zahlen. Die amtlichen Statistiken zu diesem Thema können in Deutschland nur Einkommensentwicklungen (rauf oder runter) und grobe Unterschiede je nach Produktionsrichtung darstellen. Die wirtschaftliche und soziale Lage der Landwirte kann keine Statistik abbilden.

      Die EU-Fördergelder sind in diesem Zusdammenhang teilweise nur ein Tropfen auf den heißen Stein, insbesondere dann, wenn nur relativ wenig Eigentumsflächen vorhanden sind und der Betrieb umfangreiche Pachtflächen bewirtschaftet. Dann werden die Fördergelder weitgehend oder sogar vollständig an die Landbesitzer im ländlichen Raum durchgereicht. Dann ist die EU-Förderung nichts anderes als eine relativ ineffiziente Förderung des ländlichen Raums, weil sie die Einkommenssituation der Verpächter und damit deren Konsumsmöglichkeiten (in der Regel vor Ort und nicht auf den Malediven) verbessert.
      Wer dagegen weitgehend oder ausschließlich Eigentumsfläche bewirtschaftet, kann die EU-Fördergelder als einkommenswirksam im eigenen Geldbeutel verbuchen.
      Die Einkommenswirkung ist im Laufe der letzten Jahre immer geringer geworden, weil die Fördergelder hektarbezogen deutlich reduziert worden sind und weil es keine nennenswerten Produktivitätsfortschritte im Ackerbau mehr gibt. Stagnierenden naturale Erträgen stehen stetig steigende Kosten für Saatgut, Düngung, Pflanzenschutz, Maschinen entgegen, die nicht durch steigende Erzeugerpreise aufgefangen werden.
      Eine befriedigende Antwort für neiderfüllte Mitbürger gibt es also nicht.

      8+
      • Stadtmensch sagt

        Hat nichts mit neiderfüllten Mitbürgern zu tun. Wie sie schon selbst (wertend) erwähnten, geht es vielmehr um die effiziente Förderung zur Erreichung eines bestimmten Ziels. Leider scheint es nur ganz vereinzelt landwirtschaftliche Unternehmer zu geben, die sich aus eigenem Antrieb weiterbilden, um z.B. bei der Agrarchemie sparen zu können. Von Mitbürgern ohne geerbtes Eigentum an Produktionsmitteln wird das ganz selbstverständlich verlangt. Und zwar nicht irgendwie „Mach mal bitte“ , sondern „mach dir nen Kopf oder du wirst hier nur noch die unkreativen Arbeiten machen“. Und wenn es dann immer noch nicht klappt, werden wir dich Minderleister rausekeln. So läuft das in der Praxis. Vielleicht kann man auch damit eine gewisse Ablehnung von Statements wie: „Wir können auch Schmetterlinge, aber Mehraufwandsentschädigung passt nicht zu unserem Stolz. Wir sind ja hier immerhin die Bauern und früher hatten wir Knechte und Mägde, die auf unseren Feldern die Disteln gezupft haben“.

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        • Mark sagt

          „Leider scheint es nur ganz vereinzelt landwirtschaftliche Unternehmer zu geben, die sich aus eigenem Antrieb weiterbilden, um z.B. bei der Agrarchemie sparen zu können“. Wodurch ist diese Vermutung begründet?

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          • Mark sagt

            Hab ich mir schon gedacht, dass da keine Antwort kommt. Die Vermutung ist ja auch sowas von grottenfalsch. Zur allgemeinen Klarstellung: Jeder, berufsmäßig Pflanzenschutzmittel anwendet muss zusätzlich zur Berufsaussbildung einen aktuellen Sachkundenachweis besitzen. Dieser Sachkundenachweis ist nur 3 Jahre gültig und kann nur durch Nachweis von Teilnahmen an anerkannten Fortbildungsveranstaltungen mit einem Mindestumfang von insg. 8 Std. verlängert werden. Darüber hinaus finden regelmäßig Weiterbildungsmassnahmen in Theorie und Praxis (aktuell wieder bundesweit mit sog. Felderbegehungen) statt, die von den Landwirten schon aus Eigeninteresse sehr gut angenommen werden, um up to date zu bleiben. Was Aus- und Weiterbildung betrifft können, sich die meisten anderen Sektoren von der Landwirtschaft eine Scheibe abschneiden. Es gibt zahlreiche Untersuchungen die zeigen, dass neue Erkenntnisse und technischer Fortschritt gerade im Agrarbereich am schnellsten adaptiert werden, eine Folge der permananenten Weiterbildung.

            2+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          “ Leider scheint es nur ganz vereinzelt landwirtschaftliche Unternehmer zu geben, die sich aus eigenem Antrieb weiterbilden, um z.B. bei der Agrarchemie sparen zu können. Von Mitbürgern ohne geerbtes Eigentum an Produktionsmitteln wird das ganz selbstverständlich verlangt“

          Diese Aussage kann nur mit völligen Unwissen begründet sein.

          Wenn ich bei meinen Äpfel die kleinen Maden bekämpfen muss, dann kostet mich das Produkt Coragen knapp 200 Euro, den halben Liter in unserem Raiffeisen. Allerdings brauche ich nur 0,0875 Liter je Hektar und je Meter Kronenhöhe.

          Hier die Bauern mehr oder weniger als Dumm hinzustellen und gleichzeitig von mangelnder Weiterbildung zu schreiben, ist eine Unverschämtheit.

          Mir ist nicht bekannt, was sie in ihrer Firma für Probleme haben, ich weiß nur, die Bauern sind nicht schuld. Viel leicht liegt es nur an ihnen.

          2+
          • Stadtmensch sagt

            Keine Sorge habe sogar Zeit, für äußerst fachfremde Weiterbildung. Allerdings muss man etwas tricksen, um die müden Mitforisten zu mehr als Städterbashing zu animieren. Hoffe, die Forellen sind gelungen.

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              • Stadtmensch sagt

                Neiderfüllte mitbürger im grilldampfenden Schotterdorf mit Stellplätzen für Auto und Boot?
                Naja, wird schon stimmen. Kann die Speckgürtelpe..er auch nicht leiden. Der schöne Acker…
                Gute N8, bin müde vom Kompostschaufeln.

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                • Ackerbauer sagt

                  Wir haben den Linksstaat-Kodex ebenso verstanden!

                  Der Staat ist in, die Banken sind out
                  66% der deutschen Studenten wollen Staatsdiener werden

                  Die deutsche Jugend zieht es mit Macht in den Staatsdienst.
                  Das ist die für jeden Marktwirtschaftler sehr verstörende Botschaft einer von Ernst & Young in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung von Studenten.
                  Dieser Studie zufolge ist der Öffentliche Dienst für 30% der befragten jungen Menschen „attraktiv für ihre beruflichen Pläne“. Weitere 19% zieht es in die Wissenschaft und 17% in die Kultur.
                  Da diese beiden Bereiche sehr stark vom Staat dominiert werden, darf man sie getrost dem Staatssektor zurechnen. Das macht dann zusammengenommen 66%.
                  Man mag es kaum glauben, aber dieser Studie zufolge wären sich also zwei Drittel der deutschen Studenten nicht zu schade, mehr oder weniger direkt für den Staat zu arbeiten.
                  Am anderen Ende der studentischen Beliebtheitsskala befindet sich der Finanzsektor.
                  Zu den Banken fühlen sich nur 6% der Studenten hingezogen, und eine berufliche Zukunft bei einer Versicherung können sich sogar nur 3% der Befragten vorstellen.

                  Und wir sowieso……..!

                  Draghi verwirklicht Traum der Kommunisten

                  Die größte Gefahr geht von den absurd bewerteten Rentenmärkten aus
                  am Dienstag, den 24. Juni erscheint nicht nur die Juli-Ausgabe von Krisensicher Investieren, sondern auch unsere neuste Themenschwerpunkt-Ausgabe. In ihr befassen wir uns noch einmal – und hoffentlich für viele Jahre zum letzten Mal – mit dem Thema Spekulationsblasen und Krisenspirale.
                  Warum wir hoffen, dass es für eine lange Zeit das letzte Mal sein wird? Nun, in erster Linie, weil große Spekulationsblasen verheerende Folgen haben. Außerdem macht es uns sehr viel mehr Freude, über erfreuliche Themen zu schreiben und bullische Prognosen zu veröffentlichen. Aber das wird erst am Ende der Krisenspirale angebracht sein, das wahrscheinlich – und an diesem Punkt bleiben wir Optimisten – nach dem Platzen der aktuellen Blase erreicht sein wird.
                  Das Geschehen der Jahre 2008/09 hat Ihnen einen ganz guten Vorgeschmack auf das gegeben, was auch jetzt wieder auf uns zukommen wird. Da die aktuelle Blase vor allem die volkswirtschaftlich extrem wichtigen Rentenmärkte betrifft, spielt die Echoblase an den Aktienmärkten schon wie im Jahr 2007 nur eine Nebenrolle, allerdings eine durchaus spektakuläre. Ihr Platzen wird zwar erneut für große Unterhaltung sorgen, aber im Vergleich zu den Turbulenzen, die wir von den Rentenmärkten ausgehend erwarten, geradezu harmlose Effekte haben.

                  Preisverzerrungen an den Rentenmärkten haben verheerende Folgen
                  Die von der Zentralbanknomenklatura bewusst herbeigeführten Preisverzerrungen an den Rentenmärkten betreffen im Unterschied zu den ebenfalls extrem überbewerteten Aktienmärkten alle Bereiche und Regionen unserer hoch verschuldeten Weltwirtschaft. Diese Preisverzerrungen haben völlig absurde Dimensionen erreicht. Am einfachsten nachvollziehbar ist das sicherlich in Bezug auf die maroden Länder der EU. Obwohl diese unrettbar überschuldet sind, befinden sich die Zinssätze in der Nähe historischer Tiefststände. Das Ergebnis der dadurch herbeigeführten Fehlsteuerung ist offensichtlich: Die Staatsverschuldung hat weiter zugenommen und die notwendigen Strukturreformen wurden unterlassen. Folglich sind die Probleme dieser Länder heute größer denn je.
                  Die von systematisch falschen Zinssignalen ausgehende Fehlsteuerung der sehr komplexen Wirtschaft ist etwas schwerer zu verstehen. Die hier stattfindende Kapitalfehlallokation verdeutlichen wir in einem gleichnamigen Exkurs in unserer aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe mit Hilfe eines sehr anschaulichen Beispiels. Nur wenn Sie diese Zusammenhänge kennen, wissen Sie die epochalen geldpolitischen Fehler der vergangenen Jahre und das Ausmaß ihrer noch vor uns liegenden Folgen richtig einzuschätzen.
                  Jürgen Stark, der von 2006 bis 2011 Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) war, und wie es heißt aus Protest gegen Draghis Politik gekündigt hat, scheint sich inzwischen ähnliche Sorgen zu machen wie wir. Allerdings lässt seine Wandlung vom Zentralbank-Paulus zum Zentralbank-Saulus noch etwas zu wünschen übrig. Unter der Überschrift „Jürgen Stark entzentralbankifiziert“ widme ich ihm in der Juli-Ausgabe von Krisensicher Investieren meine Kolumne „Auf den Punkt gebracht“.

                  Draghi zerstört die Marktwirtschaft und mit ihr die Freiheit
                  Vorige Woche habe ich in meinem Newsletter geschrieben, dass Draghi mit seiner Nullzinspolitik auf ökonomische Dummheit setzt. Doch damit nicht genug. Denn seine Politik kommt einer groß angelegten Enteignung der volkswirtschaftlich so wichtigen Klasse der Sparer gleich. Damit verwirklicht Draghi einen Traum der Kommunisten und schwingt sich zum europäischen Führer auf dem Weg zur Knechtschaft auf

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              • Inga sagt

                Das Bauernbashing ist in unserer Gesellschaft wohl höher als das Städterbashing, oder?

                Hier im Blog, weiß ich nicht, hält sich wohl die Waage, oder?

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Wo bitte siehst du Städterbashing?

                  Wenn ein Stadtmensch meint:

                  Leider scheint es nur ganz vereinzelt landwirtschaftliche Unternehmer zu geben, die sich aus eigenem Antrieb weiterbilden, um z.B. bei der Agrarchemie sparen zu können.“

                  dann wird man noch höflichst darauf hinweisen dürfe, dass der Profi der Landwirt ist und nicht der Städter, der gerade die Fugen des Betonpflasters
                  auskratzt.

                  1+
                • Inga sagt

                  Was du meinst, Ehemaliger Landwirt

                  ist nur Retourkutsche, man darf sich ja wohl gegen die Behauptung oder Vorurteile der ewig gestrigen Städter, Bauern seinen ungebildet mal wehren dürfen, oder nicht.

                  Wer so etwas behauptet, der hat keine Ahnung von dem Fortschritt der Agrotechnik der letzten 60 – 100 Jahre.

                  so jemand kann man nur zum Kartoffellesen oder sonstige stumpfsinnige Arbeiten gebrauchen, das andere ist viel zu anspruchsvoll für ihn.

                  Ich behaupte auch nicht, andere die in für mich fremde Berufe arbeiten sein umbildet oder bildungsfern.
                  Die machen auch ihre Fortbildung, müssen sie ja auch denn Technik erneuert sich überall, das weiß keiner besser als ein Bauer, der mit so vieler modernen Technik arbeitet, die andere schlauen Leute aus der Stadt mit elektronischer Hilfe zusammengeschraubt haben.

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              • Ackerbauer sagt

                Ein Kodex,
                „Wir Städter/Verbraucher haben das verstanden“
                Deutschland ist ein Beamten und Bürokratenland.
                Ein erheblicher Teil der Wirtschaft befindet sich im Fahrzeug und Maschinenbau wie der chemisch-technischen Industrie mit 60-70%Exportanteil.
                Der Staat ist unser Anwalt unser Arbeitgeber!

                “Die Staatsvergötzung hat in Deutschland eine lange Tradition.
                Wenn es eine Konstante gibt, dann ist es der Schafsglaube, dass der sicherste Platz des Bürgers am Ofen der Mehrheit sei.”
                Jan Fleischhauer

                2+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Selbstverständlich gönne ich auch jedem Städter eine geräucherte Forelle, auch als Müllerin Art.
              Jedoch eine Forelle frisch aus dem Räucherofen, ein Genuss das sich auch ein Angestellter von Siemens leisten kann. Das Gerät dazu nennt sich helia smoker, kann ich nur Empfehlen.
              Verarmte wie ich kaufen so ein Gerät gebraucht, gibt es recht günstig.

              1+
              • Inga sagt

                Ist das Gerät von Siemens?

                und du „dummer“ Bauer kannst das bedienen? 🙂

                Alle Achtung,

                was ist den anspruchsvoller, die Forellen fangen, auszunehmen und zu räuchern oder das Gerät bedienen?

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                • ehemaliger landwirt sagt

                  Für das fangen, ausnehmen und Putzen habe ich mein Dienstboten. 😉
                  Das Räuchern ist dem Chefkoch vorbehalten. 😉

                  Nein, kein Siemensgerät, sondern von einem kleinen innovativen Betrieb.

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                • Inga sagt

                  Was, du nutzt Frau und Kinder aus, Ehemaliger?

                  Selbst wenn du noch so viele Leute aus der Stadt dazu einlädst, dann bemerken die aber, dass das nicht in Ordnung ist!
                  Und du hast dich als Chefkoch ernannt?
                  Hauptsache du beherrscht die Kunst!

                  also gibt es in dem Dorf bei Euch nur Vielkönner,

                  hoffentlich hat der kleine innovative Betrieb, ein Patent auf das Gerät angemeldet, denn so etwas wird ja oft vergessen.

                  Was gibt es zu den Forellen?

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Doch nicht Frau und Kinder, was deckst Du über mich?

                  Die Forellen im Bach der neben uns fliest, sind die Forellen nahezu ausgerottet, nicht von den bösen Bauern, sondern von einem Graureiher, der sich täglich sein Fressen holt.
                  Die Forellen wurden von einem nahen Fischzüchter ausgenommen gekauft.

                  Dazu gab es Kartoffelsalat, Karotten- und Endiviensalat.

                  Zubereitet von den Händen des Chefkoches, also von mir.

                  Ob es im Dorf (na ja, ob ich Dorf sagen darf bei 5.000 Einwohnern) Vielkönner gibt, keine Ahnung, habe noch niemand getroffen, der das von sich behauptet hat. 😉

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        • Arnold Krämer sagt

          Stadtmensch:
          „Leider scheint es nur ganz vereinzelt landwirtschaftliche Unternehmer zu geben, die sich aus eigenem Antrieb weiterbilden, um z.B. bei der Agrarchemie sparen zu können. Von Mitbürgern ohne geerbtes Eigentum an Produktionsmitteln wird das ganz selbstverständlich verlangt.“

          Mit diesen zwei Sätzen haben Sie mich zu vorgerückter Stunde noch wieder aus der Reserve locken können, auch wenn ich vermute, dass Sie bewusst provozierend formuliert haben.
          Die heute noch aktiven Haupterwerbslandwirte, die den Großteil der Nutzflächen in einer Region bewirtschaften (im Kreis Emsland bewirtschaften rund 30 % der Landwirte gut 70 % der Nutzflächen) sind (für meinen ehemaligen Dienstbezirk kann ich das auch über einen Zeitraum von rund 30 Jahren sehr gut beurteilen) in starkem Maße an Weiterbildung und Informationen zum Thema Düngung und Pflanzenschutz interessiert. Im Bereich Pflanzenschutz muss z.B. alle drei Jahre (gesetzlich vorgeschrieben) der sogenannte Sachkundenachweis durch fachliche Weiterbildung erneuert werden. Die Weiterbildungsveranstaltungen der Landwirtschaftskammer sind entsprechend gut besucht. Darüber hinaus sind die Landwirte durch den Wegfall von Wirkstoffen und Änderungen in den Anwendungsauflagen ohnehin immer wieder gezwungen, ihren Mitteleinsatz zu überprüfen und (auch witterungsbedingt) anzupassen.
          Im Bereich der Düngung sind es vor allem gesetzliche Vorgaben, die die Landwirte veranlassen, ihr oft auch gewohnheitsmäßiges Düngungsverhalten auf den Prüfstand zu stellen und insbesondere in den viehstarken Regionen auf Mineraldünger zu verzichten. Bereits in den Buchabschlüssen 2017/18 (die neue Düngeverordnung trat 2017 in Kraft) war der deutlich reduzierte Mineraldüngereinsatz in unserer Region zu erkennen.
          Aktuell geht beim Landhandel der Absatz von Mineraldünger noch einmal merklich zurück.
          Insgesamt wissen die heute noch aktiven Haupterwerbslandwirte schon, dass sie nur über Kostensenkungen die Chance haben, die Stückkosten ihrer Produktion zu senken. Nur so haben sie auch die Chance, im Verdrängungswettbewerb um (austauschbare) Agrarrohstoffe wirtschaftlich zu überleben.
          Wenn das Weiterbildungsverhalten von Landwirten so schwach (wie von Ihnen behauptet) wäre, hätten wir nicht in den zurückliegenden 50 bis 60 Jahren diese unvorstellbaren Produktivitätsfortschritte zum Vorteil der Verbraucher haben können. Diejenigen, die in ihrem Lernverhalten etwas zurückhaltend oder zu schwach waren, sind längst aus der aktiven Landwirtschaft ausgeschieden.

          9+
          • Mark sagt

            Herr Krämer, wenn ich gewusst hätte, dass Sie an dem Thema dran sind, hätte ich mir meinen Kommentar und meine Zeit sparen können 🙂

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          • Stadtmensch sagt

            Danke. Von Friedrich hatte ich noch so ein Statement in Erinnerung, dass die ständig steigenden Anforderungen (z.B. Düngebedarfsermittlung) von vielen Berufskollegen nur mit Weiterbildung zu bewältigen wären. Da diese Lehrgänge Geld und Zeit kosteten, würde man nicht nur damit den Bogen überspannen.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Dieser Beitrag ist genau das Gegenteil was sie weiter oben geschrieben haben.

              Glauben sie, ein Landwirt kann mit dem Wissen, das er vor 40 Jahren gelernt hat, heutzutage noch einen Betrieb führen?

              In einem landwirtschaftlichem Betrieb sind hunderttausende, vielfach Millionen von Euro zu verwalten, da ist es geradezu grotesk, wenn Landwirtschaftsferne der Meinung sind, Bauern würden sich nicht weiter bilden.

              In der Tat kann ich mir schon vorstellen, dass viele Nebenerwerbsbauern von den vielen Aufzeichnungen überfordert sind, die werden bald das Handtuch werfen.

              Die meiste Weiterbildung kostet kein Geld, im Obstbau ist ein privater Berater der regelmäßig auf den Betrieb kommt von Vorteil und der kostet Geld. Der bringt auch Leistungen, die staatliche Berater zeitlich nicht bringen können.

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          • Inga sagt

            Ja, so ist es!

            Wer das Gegenteil behauptet macht Bauernbashing

            Wo kommt das Vorurteil nur her?

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      • Inga sagt

        Warum ist das wohl so, ich finde das respektlos gegenüber eines ganzen Berufstandes!

        Ist das rechtlich überhaupt zulässig?

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        • Arnold Krämer sagt

          Das hängt mit dem dt. Landwirtschaftsgesetz von 1953 zusammen, mit dem es vor allem auch darum ging, die Produktion anzukurbeln, die Menschen satt zu bekommen, und das die Politik verpflichtet, die wirtschaftliche Lage der Landwirtschaft regelmäßig (bis vor etwa 10 Jahren noch jährlich) darzustellen.

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          • Inga sagt

            also 1953 war ich noch nicht auf der Welt, aber ich weiß von anderen älteren Leuten, die diese Zeit miterlebt haben, dass sie sich gefreut haben, wenn im Land eine gute Ernte war.

            Vor Weihnachten 1928 ist der Bauernhof meiner Großeltern abgebrannt. Ich weiß das nur von Erzählungen auch von alten Leuten aus der Stadt, die trauerten ein bisschen mit, aber ohne Luft zu holen erzählten sie gleich anschließend, weil sie das auch sehr berührte, weiter,
            dass im Februar 1929 schönes Wetter war, die Obstbäume fingen an zu sprießen und dann kam ein plötzlicher Frost, die gesamte Obsternte im hin. Meinten die nun die Bäume aus dem großen Obstweide meiner Großeltern, oder auch die in ganzen Land?

            Ja da waren die bestimmt abhängig von, weil noch nicht so viel eingeführt wurde.
            Noch nicht mal der Nikolaus früher brachte Apfelsinen, er brachte nur Äpfel und Nüsse und wie viel Kinder klauten aus des Nachbarn Garten Obst vom Baum, wie viel Geschichten gibt es davon.
            Und die vom Herrn Ribbeck auf Ribbeck im Havelland könnte auch da gespeilt haben.
            Was haben sich die Kinder auf seine Birnen gefreut!

            War das der Grund, dass die Menschen da mal 1953 zur Beruhigung nachsehen könnten,
            oder sollten die Bauern gezwungen werden in den Wettstreit zu gehen, wer am meisten erntet oder wer seinen Betrieb am erfolgreichsten führt gewinnt, also eine Art Sozialkontrolle?

            Das kann man doch wohl heutzutage abschaffe, oder?
            Die Ernährungssituation ist doch wohl eine andere.

            Die Städter fiebern nicht mehr mit uns mit, wenn unsere Vorräte abbrennen, oder ein Unwetter unsere Ernten vernichten, dann holen wir es eben aus dem Ausland.
            Also das kann die Politik zum Schutz von den Bauern schon machen.

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          • Inga sagt

            also dann wird es höchste Zeit das mal zu ändern, denn die Zeiten haben sich auch geändert!

            Oder wollen wir die „Ewig gestrigen“ bleiben?

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        • Gephard sagt

          Eigentlich sollte das alle müssen, besonders Menschen in verantwortungsvollen Positionen wie Politiker, Firmenbosse etc. Aber vermutlich steht dann wie bei Steve Jobs ein Euro auf dem Gehaltszettel.

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  4. Altbauer Jochen sagt

    Nur ein Gedankeneinwurf-eine Randbemerkung.
    Wenn es darum geht mehr Blühflächen, mehr
    Gewässerrandstreifen, weniger Nutzungsintensität
    zu erreichen dann sollte man mal daran denken
    das hierbei die Verpächter, als Eigentümer
    der Ländereien in die Pflicht genommen werden.
    Es ist ja schön für diese, wenn man die Gesamtfläche
    zu einem attraktiven Preis verpachten kann und die
    Naturschutzauflagen dem wirtschaftenden Pächter auferlegt
    werden der dann auch noch möglicherweise von Sanktionen
    betroffen ist.
    Bei Zwischenfrüchten und Begrünung die in den
    Bewirtschaftungskreislauf passen ist es ja OK
    das man hier als Bewirtschafter seinen Part einbringt.
    Frohe Ostern -auch allen, denen dieses Osterei nicht so schmeckt.

    2+
  5. Heinrich Steggemann sagt

    Wir brauchen eine Verzahnung von nicht landwirtschaftlich genutzten Flächen als Lebensraum und dauerhaften Rückzugsort (entsprechend unterschiedliche Pflege z.B. des Strassenbegleitgrünes durch die öffentliche Hand im Sinne der Biodiversität und nicht nur kostenoptimiert) und den finanziellen Anreiz für einen damit abgestimmten Zwischenfruchtanbau mit saisonalen Blühpflanzen als Kurzzeitnahrungsquelle. Für mich wäre es z.B. denkbar Fahrgassen in der Wintergerste bei der letzten Pflanzenschutzbehandlung mit einer entsprechenden Mischung anzusäen. Die Fahrgassenbereiche würden nach der Ernte nicht mit blühenden Zwischenfrüchten bestellt, da dort bei genügend Feuchtigkeit ja schon was mit einigen Wochen Vorsprung wächst und früher blüht. Hat jemand schon praktische Erfahrungen damit??

    1+
  6. Friedrich sagt

    Ja Willi , perfekt geschrieben. Als ich heute Morgen in der früh von meinem Stalldienst im Maststall wieder zurück kam und auf unser Dorf blickte , konnte ich in den Wohngebieten nicht einen blühenden Baum sehen , sondern nur ein wenig Grünes. Lediglich auf den Bauernhöfen waren blühende Birn- und Kirschenbäume zu sehen. So ist das wenn unsere lieben Mitbürger von uns alles fordern , aber selber nichts machen. Die heutigen Neubaugrundstücke sind in der Mehrzahl auf pflegeleicht getrimmt. Ein wenig Rasen und viel Stein , sowie ausreichend Fläche für Autos und Terasse mit Grill. Wenn wir Westwind haben und sonniges, warmes Wetter, dann dampft das Dorf vor lauter Grillen. Für einen Schweinemäster ja nicht schlecht , denn dann steigen die Preise. Trotzdem sind in China die Schweinepreise wegen der dortigen Schweinepest wesentlich höher als hier , sodaß es sich eher lohnt das Schweinefleisch dort hin zu verkaufen . Von den 400 Mill. Schweinen in China sind fast 80 Mill. durch die Pest verloren , sodaß von dort die Nachfrage bei uns und Amerika ankommt. Entweder sind wir hier bereit den höheren Verbraucherpreis zu zahlen , oder die Chinesen kaufen hier den Markt leer. Das ist die Marktwirtschaft , die von unseren Mitbürgern immer wieder gefordert wird. — Ich wünsche Allen einen schönen nachdenkenswerten Karfreitag.

    3+
    • Brötchen sagt

      Friedrich es wird gemunkelt,das jedes zweite Schwein in China von der asp betroffen ist. Die Börse in Chicago steht für August auf 1.90 € für nächstes Jahr auf 1.70 €.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      „Allen einen schönen nachdenkenswerten Karfreitag.“

      Du schreibst vom Grillen und von Schweinefleisch und wünscht einem schönen Karfreitag und ich muss heute vegetarisch leben. 🙁

      Na ja fast, werde heute noch Forellen räuchern. 😉 🙂

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    • Mark sagt

      „Ja Willi, perfet geschrieben.“ Nein, niemand ist perfekt, auch Willi nicht. Willi ist ein Lapsus passiert, was einem Landwirt nicht passíeren dürfte. Monokulturen werden von Laien so definiert, dass nur eine Fruchtart auf dem Feld steht. Diese falsche Definition hat Willi übernommen und sogar behauptet, Monokulturen müssen sein. Monokulturen bedeuten jedoch den Anbau ein und derselben Frucht über Jahre hinweg auf dem gleichen Feld. Das muss jedoch nur in den seltesten Fällen sein (z.B. Sonderkulturen), das Gegenteil von Monoultur ist nämlich die Fruchtfolge. Fachleute wissen das.

      3+
      • Bauer Willi sagt

        @Mark
        Klugscheisser 🙂 ! Ich habe es so geschrieben, wie es der normale Bürger auffasst, nicht wie die Agrar-Experten. Es soll ja vorkommen, dass hier auch Nicht-Landwirte (also normale Menschen 🙂 ) mitlesen.

        1+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Andere Frage,
          warum mussten viele der kleineren Betriebe aufgeben?
          Glauben sie das macht Spas als Versager dazu stehen, auch wenn man nicht selbst Schuld ist?

          1+
          • Gephard sagt

            Was soll ich jetzt mit dem Whataboutism anfangen?

            Meines Wissens mussten die kleinen Betriebe aufgeben, weil sie beim Preiskampf der Großbetriebe nicht mithalten konnten. Mit anderen Worten, sie wurden plattgemacht. Dass das keine Spaß ist, habe ich nicht behauptet und ich verstehe auch nicht, was das mit meiner Frage zu tun hat.

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            • Inga sagt

              Das sind auch immer Familientragödien.
              und die hat der Ehemalige mehr mitbekommen wie andere hier, insbesondere Städter.

              Aber was das mit Deiner Frage zu hat ist doch logisch, früher als es die Kleinbetriebe noch gab, da waren die Äcker wegen den Eigentums- und Wirtschaftsverhältnissen auch kleiner. Die Traktoren und andere Maschinen auch. Hatten auch eine kleinere Arbeitsbreite.
              Zwischen den kleineren Flächen waren auch Grenzen mit Unkraut, Hecken,Gräben, Wiesen und Wald und die passenden Tiere dazu. Was für eine Biodiversität.
              So wenn diese Fläche in der ganzen Gemarkung nun nicht von 10 Bauern, sondern nur noch von 2 Bauern bewirtschaftet wird, dann kaufen und pachten die Land, und legen es zusammen, also die Äcker (Anbauflächen) werden größer. Die Maschinen werden weniger, aber größer und diese Flächen können von viel weniger Bauern bearbeitet werden.
              Was ist das Resultat?
              Es gibt mehr Monokulturen und weniger Biodiversität.

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            • Inga sagt

              Mit diesem Wort.“Whataboutism“ hast du Bauernbashing betrieben, lieber Gepard.

              Da darf sich der Ehemalige Landwirt ruhig zu Recht beleidigt fühlen!!!

              Wie kannst du nur hier über die Köpfe der Bauern hinausposaunen, dass ihre Sorgen nur „Whataboutism“ sind.
              Hast du keinen Respekt vor denen?

              Willst du von deren existenziellen Sorgen mit dem Wort ablenken, weil sie für dich ein unliebsames Thema sind?
              Vielleicht rührt es ja in Wirklichkeit dein Gewissen, dann erleichtere es hier und lass dir erklären, was die Realität ist.

              Damit man zu einem Konzerns, oder?
              Was meinst du dazu?

              1+
        • Mark sagt

          Es gibt keine „riesigen Felder“ ohne Biodiversität. Die Biodiversität auf Feldern ist anders, aber deshalb nicht unbedingt negativ zu beurteilen.

          2+
          • Inga sagt

            Das muß aber unbedingt mal publiziert werden, damit das die Verbraucher oder Städter auch verstehen!

            Es geht ja nur darum, dass durch diese geänderte Biodiversität im und über dem Boden die Evolution nicht zu sehr geändert wird.

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    • Lieschen Müller sagt

      Also ich müsste echt mal in eure Gegend fahren. Hier in unseren Kleingärten blüht soviel! Pflaumen sind schon fast durch, Kirschen Birnen, die Johannisbeeren. Ok, Kleingärtner haben auch ein Faible für Tulpen in den Farben der Saison, ökologisch sicher unsinnig. Das ist wirklich nur was fürs Auge und den Besitzer des Gartencenters.

      1+
  7. Helmut Butter sagt

    Ich wünsche den Blogbetreibern und allen Lesern dieser Seite eine ruhige und besinnliche
    Osterzeit.
    Als Nebenlandwirt im Ruhestand (Betriebsnachfolger leider trotz vier Kindern nicht auffindbar) rufe ich fast täglich diese Seite auf und freue mich über Information und Diskussion fachlicher oder landwirtschaftsnaher Sachthemen.

    Willi und Alois, danke für eure viele und gute Arbeit, lasst euch nicht unterkriegen
    von den lauten Querdenkern, die es wohl immer geben wird und macht weiter so.

    Ein (Alt)Landwirt aus dem Erzgebirge

    7+
  8. bauerhans sagt

    bauer willi,du hast,wie immer,die sache auf den punkt gebracht!
    mehr muss man nicht dazu schreiben.
    aber wie wird die politik reagieren,nachhaltig,voreilig oder populistisch.

    0
    • Bauer Willi sagt

      @Hans
      wie die Politik reagieren wird? Du ahnst es wahrscheinlich…
      Frohe Ostern

      1+
  9. Bauer Fritz sagt

    Deutlicher könnte die Unterschiede nicht sein. Hier die Professores und Doktores, die sich die eierlegende Wollmilchsau zusammenphantasieren, die nach dem Motto „Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht naß“ vor allem der nicht agrarischen Bevölkerung keinerlei Verhaltens- oder Konsumänderungen abverlangen darf, am besten nichts kosten darf, für alles und jedes als Vorzeige-Feigenblatt herhalten kann. NGO- tauglich, NABU-geprüft, BMU-akkreditiert versteht sich. Praxistauglich ????? – Unwichtig

    Und dann kommt so ein Bauer Willi und zeigt auf, wo der Hammer hängt, wie man Nägel mit Köpfen machen kann (wenn man das will und nicht nur politische Pudding an die Wände nagelt). Wenn man die vielen Befindlichkeits-Pflegen und Selbstbeweihräucherungs-Prozeduren mal endlich wegläßt, kann auch was weitergehen. Aber wie schon so oft gesagt und gesehen bei vielen oder oben Angeführten: Was sollen wir mit Lösungen, wir haben doch viel mehr davon, die Probleme zu verwalten und dauerzuanalysieren.“

    Mein Respekt zu diesem Beitrag.

    5+

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