Bauer Willi
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Immer noch zu trocken…

Ja, seit dem Dürresommer hat es geregnet. Der Oberboden bis 25 cm ist auch gut durchfeuchtet. In tieferen Bodenschichten (bis 180 cm) ist es aber immer noch erschreckend trocken. Das zeigt diese Karte des Helmholtz-Institutes für Umweltforschung mit Datum vom 7. Februar 2019.

https://files.ufz.de/~drought/SM_Lall_aktuell.pdf

Bis auch die tieferen Bodenschichten gut durchfeuchtet sind und ein störungsfreies Wachstum aller Kulturen (incl. Wald!) möglich ist, muss es noch viel regnen. Auch bei uns im Rheinland.

Bauer Willi

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9 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Letzte Woche haben wir die ersten Nmin-Proben gezogen. Bis 75 cm Tiefe war der Boden durchfeuchtet und dann wurde es knochentrocken. Das kommt auch in etwa mit den Faustzahlen hin , nämlich 2 mm Regen für einen Zentimeter Durchfeuchtung. Wir hatten
    im November 14 mm , Dezember 85 mm und Januar 84 mm Regen. Wir rechnen mit rd. 250 mm Regen von November bis Ende März damit genug Wasservorrat für die Vegetation vorhanden ist. Inzwischen sind im Februar noch 13 mm dazu gekommen , sodaß wir jetzt schon 196 mm haben. Auf den Feldern steht der Weizen , Gerste und der Raps gut . Die inzwischen erhaltenen Nmin-Proben sagen hohe N-Vorräte aus , sodaß N-Dünger eingespart werden kann.

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  2. Altbauer Jochen sagt

    Im hohen Norden ,vorige Woche 100 mm Regen.
    Nach optimaler Bestellung im Herbst sieht es
    zur Zeit alles gut aus ,Raps ,Getreide und Grünland.
    Hier und da blinken sogar Wasserstellen auf den Feldern.
    Aber auf unseren leichten Geestböden weiß man wie schnell
    es auch wieder in die andere Richtung gehen kann.
    Im tieferen Grund wird sicher noch einiges fehlen.
    Bei Voraussagen bin ich immer skeptisch, -lass uns nach der Ernte
    drüber reden .

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  3. bauerhans sagt

    bei uns hier in owl siehts gut aus,insbesondere die w.gerste steht sehr üppig da,hybridroggen mit knapp 200 körnern pro m2 gedrillt,steht phänomenal.
    die zwischenfrucht aus senf,kresse und phacelia hatte erst letzte woche durch den frost „einen auf den deckel“ gekriegt,unsere „hausrehe“ verstecken sich dort immer noch.

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  4. Bei uns im wilden Süden ist die Situation ähnlich wie bei Willi, natürlich mit lokal großen Unterschieden. Was wir bäuchten wäre ein einwöchiger Landregen mit täglich 20 -30 l/m2. Was wir beommen ist leider das Gegenteil, nämlich ein Azorenhoch, welches uns bis Ende des Monats beglücken soll.

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  5. Brötchen sagt

    das zwiebelorakel im MDR hat ein sehr feuchtes Jahr vorausgesagt. das trockene Jahr hat er richtig vorgegesagt.
    bei mir sind jetzt schon ca. 100 mm gefallen. sieht schonmal nicht so schlecht aus.

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