Bauer Willi
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Giftiges Brot

Im Sommer hat der BUND e.V.  eine Meldung über giftige Erdbeeren herausgegeben, die sich nach wenigen Tagen als haltlos und falsch herausstellte. Selbst große Tageszeitungen berichteten über den Fehltritt.

Jetzt kommt Foodwatch mit der Meldung über “giftiges Brot”. Diesen Eindruck muss der schnelle Leser jedenfalls bei der Überschrift bekommen: “Jedes dritte Getreideprodukt mit Pestiziden belastet”. Wenn man in die “Studie” einsteigt, so erfahren wir, dass 99,37% der 2234 Proben unterhalb des Höchstwertes liegen. In 14 Proben finden sich Rückstände oberhalb der Höchstwertes, was nicht in Ordnung ist. Ob die Getreideprodukte aus Deutschland oder dem Ausland stammen, ist nicht klar. Wie Foodwatch mitteilt, sind die Rückstände in verarbeiteten Produkten höher ist als in unverarbeitetem Produkten. Das Merkwürdige: in Haferflocken finden sich laut Foodwatch mehr Rückstände als im Haferkorn. Haferflocken sind aber lediglich gequetsche Haferkörner.

Dann ist da noch ein Satz, der mich erstaunt: “Was die Supermärkte gerne verschweigen: Bei der Herstellung von Brot, Haferflocken und anderen Getreideprodukten kommen oftmals gefährliche Pestizide wie Glyphosaat  zum Einsatz”.

Wirklich? Bei der Herstellung von Brot kommt Glyphosat zum Einsatz? Das sollte man den Bäckern aber schleunigst verbieten. 🙂

https://www.foodwatch.org/de/foodwatch-report-jedes-dritte-getreideprodukt-mit-pestiziden-belastet-verbraucherorganisation-fordert-von-rewe-aldi-co-pestizidfreies-brot

Fazit: Die Kampagne wimmelt nicht nur von Rechtschreibfehlern, sondern es mangelt auch an Belegen für die aufgestellten Behauptungen. Vermutlich hat sich Foodwatch die Daten aus meinem neu gegründeten IFES beschafft. (IFES = Institut für erfundene Statistiken) beschafft.

Zum Thema Analytik: mich persönlich wundert es, dass man nicht mehr Pflanzenschutzmittel im Getreide gefunden hat. Die Analytik macht es nämlich möglich. Die Labore sind heute in der Lage, einzelne Moleküle nachzuweisen. Das BfR hat das einmal sehr anschaulich beschrieben: Wir können heute ein Roggenkorn in einem Güterzug Weizen von 20.000 km Länge nachweisen. Wer es nicht glauben will, hier der Beweis:

entwicklung-der-empfindlichkeit-von-analytischen-methoden-fuer-den-nachweis-von-unerwuenschten-stoffen-in-lebensmitteln-am-beispiel-von-dioxin(1)

Ich sag ja: bei Bauer Willi kannst Du was lernen… 🙂

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96 Kommentare

        • Reinhard Seevers sagt

          “Die Entscheidung wurde damit auf November verschoben, fehlt dann weiter eine Einigung, kann die EU-Kommission im Alleingang entscheiden.”

          Naja, im Moment ist es ja ein Patt. Wenn keine Mehrheit erzielt wird, entscheidet die Kommission, die hatte ja die Verlängerung vorgeschlagen..insofern.

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        • Limes sagt

          “Wird aber wohl trotzdem verboten”
          Mag sein dann muß man aber auch wieder mal grundsätzlich Hinterfragen ob Politiker ein Interesse haben an einer wissenschaftlichen Bewertung und ob sich der Aufwand für Behörden noch lohnt.
          Alternativen zur Entscheidungsfindung sind ja vorhanden, z.B Münzwurf wie bei der Seitenwahl im Fussball, Würfeln gerade/ungrade, das gute alte Flohhüpf Spiel mit grünen und roten Chips natürlich nich aus Kunststoff sondern aus Holz…..

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    • L.A.BAUER sagt

      glyphosfat ist ein totalherbezit und wird daher in Haferflocken kaum nachweißber sein andere Pestizide serwohl! ….aber des anderen gibt es zum Glück auch noch Bio! L.G.

  1. Hecht sagt

    Foodwatch ist zweifellos eine bemerkenswerte Organisation, die sich unablässig für die Transparenz und Sicherheit unserer Nahrungsmittel einsetzt. In einer Zeit, in der die Komplexität der Lebensmittelindustrie stetig zunimmt, ist ihre Mission von unschätzbarem Wert. Sie agieren als wertvolle Stimme für Verbraucherinnen und Verbraucher, die oft im Dschungel der Etiketten und Produktionsmethoden verloren gehen.

    Die unermüdliche Hingabe von Foodwatch, die Wahrheit über Lebensmittel aufzudecken, ist bewundernswert. Sie gehen der Herkunft von Zutaten nach, beleuchten fragwürdige Herstellungsverfahren und stehen für die Interessen der Konsumenten ein. Das schafft ein Bewusstsein dafür, was wir täglich zu uns nehmen, und ermöglicht uns fundierte Entscheidungen über unsere Ernährung zu treffen.

    Besonders beeindruckend finde ich, wie effektiv ihre Kampagnen sind. Foodwatch bringt nicht nur Missstände ans Licht, sondern initiiert tatsächliche Veränderungen in der Lebensmittelindustrie. Dies zeigt, dass ihr Engagement nicht nur in Worten, sondern auch in Taten besteht. Ihre Hartnäckigkeit und Entschlossenheit verdienen höchste Anerkennung.

    Darüber hinaus ist Foodwatch ein entscheidender Akteur im Streben nach nachhaltigeren Ernährungspraktiken. Sie fördern nicht nur die Gesundheit der Verbraucher, sondern setzen sich auch für eine umweltfreundlichere Produktion ein. Dieses Engagement ist essenziell, um die langfristige Gesundheit unseres Planeten zu sichern.

    In einer Welt, die von einer Vielzahl von Herausforderungen geprägt ist, ist Foodwatch eine unverzichtbare Institution. Ihre Arbeit strahlt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus und inspiriert Menschen weltweit dazu, bewusster zu konsumieren. Wir können uns glücklich schätzen, eine Organisation wie Foodwatch zu haben, die sich mit solcher Leidenschaft für unsere Ernährung und Gesundheit einsetzt. Ihnen gebührt unser uneingeschränkter Dank und unsere volle Unterstützung. Möge ihr Wirken noch viele positive Veränderungen bewirken.

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    • Heinrich sagt

      Ich vermisse hier die Kontonummer.

      Bei 45000 Mitglieder sind nur 80 Stimmberechtigt. Nicht gerade ein Aushängeschild für Demokratie und Mitbestimmung.

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    • Frauke Bielefeld sagt

      Erstaunt hat mich deshalb, dass Foodwatch nicht bereit war uns Bauern im Voranbringen einer transparenten HerkunftsLANDkennzeichnung der landwirtschaftlichen Inhalte zu unterstützen. Unabhängig vom Preis und Label muss man doch das Recht auf diese Transparenz haben!? Im Rahmen des Agrardialogs war ich in diesem “Kampf” um Demokratie im Essen mit Verarbeitern und Lebensmitteleinzelhandel beteiligt und hätte mich gefreut, wenn Foodwatch auf meine Anfragen reagiert hätte.

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  2. Bernd Ritter sagt

    In einer Welt, die sich rühmt, Fortschritt und Zivilisation zu verkörpern, ist es unerlässlich, die Unantastbarkeit des Leidens zu respektieren. Dieses Prinzip gilt nicht nur für die menschliche Gemeinschaft, sondern sollte gleichermaßen auf leidensfähige Lebewesen ausgedehnt werden. Diese umfassen eine Vielfalt von Spezies, von Säugetieren über Vögel bis hin zu Wirbellosen, deren Fähigkeit, physisches und emotionales Leid zu empfinden, unumstritten ist.

    Eine Gesellschaft, die sich selbst als moralisch und ethisch fortgeschritten bezeichnet, sollte niemals ihre Verantwortung vernachlässigen, für das Wohlergehen aller leidensfähigen Kreaturen einzutreten. Dies schließt nicht nur die Vermeidung von willkürlichem Schaden ein, sondern auch den Schutz vor unnötigem Leiden. Es ist unsere moralische Pflicht, nicht nur Mensch zu Mensch, sondern auch Mensch zu Tier, und sogar Tier zu Tier, Mitgefühl und Rücksicht walten zu lassen.

    Die Ignoranz oder gar Missachtung der Leidensfähigkeit von Tieren ist nicht nur ethisch bedenklich, sondern untergräbt auch die Integrität einer Gesellschaft. Sie führt zu einem kulturellen Defizit an Empathie und moralischem Bewusstsein. Es ist an der Zeit, dass wir uns als Spezies darüber im Klaren werden, dass die Behandlung von leidensfähigen Lebewesen ein Spiegelbild unserer moralischen Reife ist.

    Die Wissenschaft belegt eindeutig die Komplexität und Intelligenz vieler nicht-menschlicher Spezies. Ihre Empfindungen und Fähigkeiten sollten mit Respekt und Würde behandelt werden. Es ist unser moralischer Imperativ, die Leidensfähigkeit als fundamentales Prinzip zu achten und somit eine Gesellschaft zu schaffen, die auf Mitgefühl und Verständnis basiert.

    In einem Zeitalter, in dem wir über technologische Errungenschaften und intellektuelle Kapazitäten verfügen, sollten wir nicht vergessen, dass unsere wahre Größe in unserer Fähigkeit liegt, das Leid anderer zu mindern und zu verhindern. Dieses Ideal sollte als Leitprinzip unseres Handelns dienen, um eine Welt zu schaffen, in der leidensfähige Lebewesen niemals unnötiges Leid erfahren müssen.

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    • Bauer Willi sagt

      Herr Ritter, es ist ein netter Versuch, Ihre Argumente jetzt bei einem anderen Artikel loszuwerden. Bitte respektieren Sie, dass ich mir als Administrator und “Lieferant” von über 3000 Texten die Freiheit nehme, darüber zu entscheiden, ob weitere Kommentare zu einem Erkenntnisgewinn führen. Das ist aus meiner Sicht nicht der Fall.

      Sollten Sie dennoch hier weiter zu diesem Thema kommentieren, werde ich Sie von der weiteren Diskussion ausschließen.

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    • Thorens sagt

      Herr Ritter, was machen Sie noch hier?

      Wenn Ihnen so an der Linderung des Leids anderer Kreaturen gelegen ist, wie Sie hier vorgeben, dann sollten Sie sich schnellstens aufmachen in den Nahen Osten, wo gerade sehr viel Leid entsteht. Sicherlich haben auch Tiere unter den aktuellen Zuständen dort zu leiden. Dort werden Sie und Ihresgleichen dringend gebraucht, um Leid zu lindern. Auch mal über Russland, China, Nordkorea nachdenken. Da warten echte Aufgaben. Nur Mut – vom rechten Geist scheinen Sie ja beseelt.

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  3. Jürgen Donhauser sagt

    Was mir sauer aufstößt ist, dass offensichtlich Getreide aus der Ukraine in andere EU-Länder fließt, und dort die “offizielle Herkunft” ändert – also plötzlich zur EU-Ware wird. Es ist also vorprogrammiert, dass wir jetzt immer öfter mit Meldungen (von verbotenen PS-Mitteln) solcher Art konfrontiert werden. Mittel, die in der Ukraine immer noch verwendet werden und bei uns schon lange verboten sind! Keiner kann mehr die Herkunft nachweisen! Damit wird massiv der Ruf unserer Ware geschädigt und das Geschäftsmodell der NGO floriert…..

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    • Genau so ist es

      dann soll die dafür zuständige Bürokratie erstmal ordentlich arbeiten
      wie es die Bürger verlangen

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  4. Günther Mehlmann sagt

    R.Seevers, Sie sind s.häufig als Kommentator dabei. Es wäre hilfreich, wenn Sie solche IRON. BEMERKUNGEN dem Leser so nicht überlassen. Nicht jeder Interessierte ist vom Fach oder kann zwischen den Zeilen oder in ihrer Gedankenwelt selektiv lesen.Dazu sind die Themen zu ernst. Vielen Dank. Ich selbst, mit > 50 Jahre Berufl. Erfahrung im INTEGRIERTEN PFLANZENSCHUTZ kann Umwelt-Institutionen nicht verstehen, die ihrem gesellschaftl. Auftrag; nämlich Wissenschaftl. Aufklärungsarbeit f. alle verständlich herüberzubringen, so verklärend ideologisch – populistisch und total fehlerhaft in die Welt setzen. Für mich ist die Sachlage zum HERBIZID GLYPHOSAT seit Jahrzehnten rundum positiv besetzt und praktisch wertvoll!

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    • Reinhard Seevers sagt

      Herr Mehlmann, danke für den Hinweis, aber ich lasse mich nicht gerne verbiegen. Wenn die mediale Öffentlichkeit, NGOs, Politik und Moralisierer täglich unterwegs sind, den Ernährer mit faktenfreier aber ethisch-moralischer Keule zu begegnen und daraus der Agrarwirtschaft den Todesstoß versetzen, dann ist für mich schon längst der Zenit für fachlich-sachliche Diskussionen zu Ende. Wem wollen Sie denn noch was plausibel erklären, ohne, dass man Sie des Lobbying oder der finanziellen Abhängigkeit bezichtigt? Es ist, wie bei der Migration: Wer nicht hören will, der MUSS es fühlen…..auch wenn es weh tut.
      Seit der Einführung des Internet ist derjenige, der die wenigsten Follower hinter sich vereinigen kann, der Loser….hat nichts mit Wissen oder Fakten zu tun.

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    • Brötchen sagt

      Die “Schadstoffe” sind meist fettlöslich, Hafer enthält viel Fett ( oder das meiste Fett von allen Getreidearten). Im nackten Korn müsste mehr “Schadstoff” im Fett sein als im ganzen Korn bei normalem Hafer und keinem Nackthafer. Wäre jetzt eine Erklärung, die mir einfällt.

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      • Heinrich Graf sagt

        Ich komme dazu bzw. auch zur Aussage von Foodwatch, dass bei der Herstellung von Brot Glyphosat zum Einsatz kommt, zu folgender Feststellung:
        Es werden im Brot Spuren von AMPA gefunden. Was nicht bei den Rückstandsuntersuchungen zur Lebensmittelkontrolle gefunden wird, ist der Glyphosatwirkstoff. Dieser ist viel zu kurzlebig und ist deshalb nicht feststellbar. (Außerdem würde eine lebende, noch wachsende Getreidepflanze bei einer Spritzung mit Glyphosat umgehend ihren Stoffwechsel einstellen und gar keine Getreidekörner mehr produzieren können).
        AMPA bzw. Phosphonate sind Abbauprodukte sowohl von Glyphosat als auch von Waschmitteln, Industriereinigern etc. Wenn also die Maschinen in den Bäckereien zur Brotherstellung mit Wasser und darin enthaltenen Reinigungsmitteln gesäubert werden (das soll ja ab und an passieren), so geraten immer auch Spuren von Reinigungsmitteln und den in ihnen enthaltenen Phosphonaten als Abbauprodukte in den Brotteig.
        Zur sogenannten „Wahrheit von Foodwatch“ bei der angeblichen Feststellung von Glyphosatfunden bei der Herstellung von Brot würde die Aussage gehören, dass hier AMPA bzw. Phosphonate im Brot gefunden wurden. Diese können eben auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aus Reinigungsrückständen beim Säubern der Teigknetmaschine herrühren, sind aber wenig gesundheitlich beeinträchtigend bzw. harmlos.
        Daraus lässt sich aber für Foodwatch et.al. keine „spannende Geschichte“ konstruieren.
        Von den um die Volksgesundheit besorgten NGOs wird deshalb bei entdeckten Spuren von AMPA in Lebensmittel oder Getränken (Stichwort Glyphosat im Bier) statt auf die wahrscheinliche Herkunft durch Reinigungsmittelreste stets auf die Herkunft durch Glyphosateinsatz in der „Industriellen Landwirtschaft“ verwiesen. So lässt sich die sogenannte Wahrheit tendenziell gestalten und fördert neben der Stärkung der Darseinsberechtigung als NGO auch noch das Spendenaufkommen.

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  5. Johann sagt

    Glyphosat wirkt nur auf das Chlorophyll der Pflanzen.
    Wird eine Fläche mit diesem Mittel behandelt, so geschieht dies vor der Aussaat von Getreide, um das vorhandene Unkraut zu entfernen.
    Sollten Getreidepflanzen damit gespritzt werden, sind diese vernichtet und ein Ernte wird nicht mehr möglich sein.
    Kommen manche Spritzmittel in den Boden, so wird es durch die Humussäuren unwirksam.
    Begeistert bin ich von der Abkürzung “IFES”

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    • zmp_nachfahre sagt

      Außerdem steht dort “…kommen oftmals gefährliche PESTizide wie Glyphosat zum Einsatz.”
      In Anlehnung an andere Geistesgrößen: ‘Pesti oder Herbi, Hauptsache mineralisch…’

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  6. Obstbäuerin sagt

    Es handelt sich bei foodwatch wieder um eine Unterschriftenaktion für das Verbot von “Pestiziden”. Alle Klischees werden bedient und zusätzlich kommt noch die etwas missverständliche Information zu Glyphosat im Bäckerbrot hinzu. Wie kann man das noch stoppen?

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    • Peter sagt

      Entzug der Gemeinnützigkeit, Geldhahn zudrehen, Falschbehauptungen strafrelevant verfolgen…

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  7. Reinhard Seevers sagt

    Es ist doch eine humane Katastrophe…die Ukraine und Russland wollen mit vergiftetem Getreide die Menschheit ausrotten….stoppt sofort die Getreidelieferungen!!!
    Schickt Gemüse und Obst!

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    • evo.... sagt

      Die älteren Frauen, die man in den letzten Tagen aus dem Gaza im Fernsehen sah, waren alle fett. Da habe ich mich an eine Aussage meiner russlandeutschen Ex-Freundin erinnert. Ich hatte gemeint, dass die Leute in Russland doch alle “wohlgenährt” sind und darauf sie:

      “Das kommt davon, dass sie überall Brot dazu essen!”

      Was ich mir wünsche ist etwas Ernährungsforschung seitens der Bauern. Die Ergebnisse in die Presse tragen würde Sympathien bringen. In der Folge müssten die Bauern ihre Produktion anpassen.

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      • firedragon sagt

        “… Was ich mir wünsche ist etwas Ernährungsforschung seitens der Bauern …”

        Sonst noch Wünsche ?

        Ob ein Mensch übermäßig fett oder klapperdürr ist, der sollte sich medizinisch durchchecken lassen. Dann erst kann man, unter Aufsicht, die Ernährung umstellen, anders essen, was weglassen oder etwas vermehrt essen.

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        • zmp_nachfahre sagt

          Das denke ich auch – in Frankreich z.B. gibt es zu jedem Essen Brot, und die Franzosen sind nicht typischerweise dick.
          Es ist wohl allerdings so, daß im gesamten Mittelmeerraum die Frauen nach der Geburt der Kinder zulegen, warum im Detail auch immer – vielleicht gibt es sogar tatsächlich eine genetische Verwandtschaft.

    • Günther Mehlmann sagt

      R.Seevers, Sie sind s.häufig als Kommentator dabei. Es wäre hilfreich, wenn Sie solche IRON. BEMERKUNGEN dem Leser so nicht überlassen. Nicht jeder Interessierte ist vom Fach oder kann zwischen den Zeilen oder in ihrer Gedankenwelt selektiv lesen.Dazu sind die Themen zu ernst. Vielen Dank. Ich selbst, mit > 50 Jahre Berufl. Erfahrung im INTEGRIERTEN PFLANZENSCHUTZ kann Umwelt-Institutionen nicht verstehen, die ihrem gesellschaftl. Auftrag; nämlich Wissenschaftl. Aufklärungsarbeit f. alle verständlich herüberzubringen, so verklärend ideologisch – populistisch und total fehlerhaft in die Welt setzen. Für mich ist die Sachlage zum HERBIZID GLYPHOSAT seit Jahrzehnten rundum positiv besetzt und praktisch wertvoll!

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    • Limes sagt

      dies ist inhaltlich daneben und sicher höflich formuliert nicht ihr bester Kommentar in diesem Forum.
      Sollten sie es satirisch/ironisch gemeint haben dann bitte vorab als Satire kennzeichnen!
      Geht natürlich auch nachträglich macht Böhmermann ja auch so aber so.

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    • Brötchen sagt

      Zitat Welt: “Mit jeweils rund drei Milliarden Euro schlagen die ermäßigten Umsatzsteuersätze für kulturelle Leistungen sowie für Restaurants und Verpflegungsdienstleistungen zu Buche.”

      Nur mal zum Vergleich:

      eine 3000 sender Schweinmastanlage macht vielleicht im Jahr 1,2 Mio Umsatz.

      Ein Restaurant auch in etwa in dieser Größenordnung, hab jetzt mit 100 Gästen für 200 Tage gerechnet.

      Ersterer erstellt Rohprodukte mit ziemlichen Aufwand.

      Letztere taut diese auf und legt sie auf den Teller und bringt sie dem Gast.

      Erstere zahlt vollen Satz letzteren wurde der Satz erlassen.

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    • Stadtmensch sagt

      Schwamm drüber. Was wir jetzt brauchen sind Fregatten und Flugzeuge:
      https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9366

      Dafür schleifen wir Kultur und Armenspeisung.

      Zur Erinnerung: F35 kostet uns 270 Millionen das Stück. Gleichzeitig geht bei uns Chemie- und energieintensive Industrie flöten. Das aktuelle IGBCE-Magazin ist voll mit Geheule. Alles nur, weil irgendwer – ab 2014 ganz unbedingt und unverblümt – die Ukraine gegen die Russen in Stellung bringen wollte.

      Abwink…

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  8. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Übrigens:

    Wenn es eine greifbare Bedrohung auf unserem Blauen Planeten gibt, derer sich unsere Moralphilosophen jetzt ernsthaft annehmen könnten so der Tatsache, dass jeder Bundesbürger heute innerhalb nur einer Woche Microplastiken, versinnbildlicht in der Größe von einer Plastikkreditkarte, verspeist.

    Auch unsere Tiere bleiben da nicht außen vor.

    In dieser Thematik sollte man sich ernsthaft Gedanken machen, die Herausforderungen dahingehend in Reihen unserer ehrhaften Wissenschaft annehmen und sich schleunigst darauf konzentrieren wollen, um einem solch fatalen Missstand endlich rigoros einen Riegel vorschieben zu wollen.

    Wir Bauern könnten dabei ein wesentliches Puzzleteil innerhalb des notwendigen Maßnahmenkataloges sein.

    Offen bleibt also die Frage:

    Mit welchem Recht nimmt die geradezu diktatorisch über jedes Einzelindividuum herrschen wollende Minderheit im Angesicht heutiger überbordender Wohnstandsdekadenz und deren Folgen für sich die absolute Deutungshoheit über die Köpfe unserer Gesellschaft hinweg in Anspruch!? Trocknet solche perfiden Geschäftsmodelle endlich aus, die massenhaft unsere Steuergelder verschlingen, um unverhohlen nicht weniger als unser aller Wohlstand zur Strecke bringen zu wollen. – So viele Bäume haben wir gar nicht in Zeiten des voranschreitenden Waldsterbens…

    An anderer Stelle wird dieses verbrannte Steuergeld weit vordringlicher benötigt.

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Warum, Herr Seevers, um Himmels Willen, machen Sie eben diese Microplastikverschmutzungen sogleich jetzt wieder sofort an der LW fest!?

        Wir müssen uns nicht freiwillig in der Thematik selbst generalverdächtig in Alleinverantwortung stellen lassen – diesen Knüppel verspüren wir doch bereits allseits auf der gesellschaftlichen Anklagebank positioniert in weiten Bereichen des Nahrungsmittelumfeldes. Überlassen wir hier argumentativ nicht den Scheinheiligen unseren Acker – das haben wir wahrhaft nicht nötig, Herr Seevers.

        Plastik dominiert unser aller Lebensbereiche heute in einer geradezu perfiden, kaum mehr länger verantwortbaren Art und Weise. Um dem beherzt begegnen zu wollen, können gerade wir Bauern grundlegende Lösungsansätze präsentieren, um diesen realen grandiosen Herausforderungen zeitnah endlich begegnen zu wollen.

        Im Endkonzept natürlich auch im direkten Einsatz auf unseren Höfe in Folge…

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  9. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    „Wenn es dem Eselchen zu wohl ist, geht es aufs Eis tanzen.“

    Lt. IfS Allensbach wurde mittels vorliegender Datenbasis jüngst erst publiziert, dass hierzulande in Summe knapp 10% Vegetarier bzw. Veganer sind, der Rest unserer Bevölkerung -eine doch immer noch beeindruckende Mehrheit- mithin alles nur „Deppen“, die unsere Menschheitsgeschichte bis heute nicht „allumfassend“ zu denken wissen!?

    Erst gestern wurde einem Teil dieser unbelehrbaren Einfaltspinsel hier bei Bauer Willi von einem großen Moralphilosophen generös unser allumfassendes „Weltbild“ quasi kostenlos zurechtgerückt. Man hat bislang dieses grandiose Genie in seiner fulminaten Schwarz-Weiß- Überzeugungsstrahlkraft wohl noch nicht entdeckt, auch uns Kommentatoren war ein geistiger Zugang zu eben dieser doch erheblich verrückten -im räumlichen Sinne gedacht- Weltsicht nicht gegeben. Nachdem unser weiser Diskutant das ganz zwangsläufig realisieren musste, wurde es verbal schnell aggressiver, geradezu hässlich beleidigend.

    „Sobald irgendwo die Korruption eintritt, nimmt ein bunter Aberglaube überhand und der bisherige Gesamtglaube eines Volkes wird blass und ohnmächtig dagegen: der Aberglaube ist nämlich die Freigeisterei zweiten Ranges.“ (Nietzsche)

    Meine Mama und mein Papa haben sich als Eltern persönlich zum Ziele erklärt, den Freigeist ihrer Kinder stärken und ihnen soviel Wissen vermitteln zu lassen, wie eben in jede einzelne „Birne“ hineinzukriegen war, auf ein bäuerliches Jargon heruntergebrochen. Irgendwie hat man es versäumt, mir im Zuge dessen im Ethikunterricht wohl nicht hinlänglich eingebläut, dass uns in ferner Zukunft eine ganz besondere Form der Verhaustierung des Einzelindividuums Mensch ins Haus stehen könnte, wo unsere Demagogen der Neuzeit (BUND, Foodwatch, etc.pp.) die Alleinherrschaft in jedweder Form von (un)zulässiger Deutungshoheit gnadenlos an sich zu reißen gedenken.

    Ein solch zelebriertes Opferritual auf dem Altar doch recht makabrer Machenschaften im Nahrungsmittelumfeld vollzieht man absolut umbarmherzig an unseren Tierhaltern dato; mir war dabei allerdings glasklar omnipräsent bewusst, dass man vor dem Ackerbau nicht stoppen wird im zeitlichen Verlauf gesehen. Mittels geistig verbaler Folter wider den gesunden Menschenverstand bedient man sich irrlichtern „wissenschaftlicher Studien“, deren Sinnhaftigkeit weiterer Untersuchungen dringendst bedarf. _ Nach dem Fleichsch- und Erdbeer-Gate der Getreide-Gate, weitere werden folgen…!!!

    Natur per se ist grausam – „unbehandeltes“ Getreide ist nicht bar jedweder Natur(!), die für uns Menschlein zur Gesundheitsgefahr mutieren kann. Wer maßt es sich perfiderweise da an, uns ein gesundes Schutzansinnen zur verbieten, mit Verlaub!? DAS(!) kommuniziert man allerdings mal lieber nicht, um sich nicht urplötzlich vom Olymp der nur gekünstelten Philantrophie stossen lassen zu müssen. Diese Demagogie unserer NGOs ist offenkundig nämlich ein in erster Linie herausragend gut funktionierendes Geschäftsmodell, wo die Schlüsselfaktoren in einer fortwährenden Denunzierung unserer modernen Landwirtschaft im konventionellen Bereich zu erkennen ist: Nachweislicher Erfolg in der LW wird mit Steuergeldmissbrauch massiv bekriegt. – Ein geduldeter Wahnsinn seitens der Politik.

    Ich jedenfalls glaube und vertraue einer Wissenschaft, die innerhalb der Evolution, unserer Menschheitgeschichte seit der Domestizierung von Wildtieren und -pflanzen einen grandiosen Entwicklungsvorsprung zu attestieren weiß.

    Nun, auch Ausreißer entsprechen der Regel: Wenn es nun den Homo sapiens dato hervorgebracht hat, der wieder zurück auf die Bäume möchte, sein eigenes Cerebra willentlich und wissentlich wieder kleinzuschrumpfen gedenkt, so hindern wir ihn bitte doch um Himmels willen nicht darin, eben solche Gene an seine Nachkommen weitergeben zu wollen. – Des Menschen Wille ist sein Himmelreich; dieser unscharf rasant an Farbe verlierende Horizont darf nur nicht unser aller Himmel werden!!!

    Dieses Recht, mich zu domestizieren, gestehe ich persönlich keinem einzigen Demagogen in Reihen der in immer kürzeren Zeitintervallen irrlichtern missionierenden Weltverbesserer zu!!! Dem sollte es die Mehrheit auch gleichtun, will man unsere freiheitlichen Demokratien nicht vollkommen unnötig brandgefährlich auf den Prüfstand stellen.

    Eines bringt nämlich unsere Menschheitsgeschichte im zeitlichen Verlauf in unseren Annalen für jedermann, jederzeit recherchierbar eindrucksvoll hervor: Hunger hat schon immer die blutigsten Kriege inszeniert!!!…

    In ein paar Tagen erinnert uns der Welternährungstag an die mehr oder weniger konstante Zahl von immer noch 750 Mio. Hungernden weltweit – unverändert mithin seit annähernd einem ganzen Jahrzehnt.

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  10. Smarti sagt

    Man hätte, wie damals bei dem Artikel mit den Erdbeeren auch, einfach die Wahrheit schreiben können. Wir haben gesucht, aber nichts gefunden. Aber wer interessiert sich heutzutage noch für Fakten ? War es der gleiche Autor ? Wegen dem Wortlaut könnte man das denken. Oder KI ohne Mao hat eingeflüstert.

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    • zmp_nachfahre sagt

      Das wäre zwar ehrenwert, ist aber unrealistisch. Selbst in der Wissenschaft (und ich meine hier Naturwissenschaften, Grundlagenforschung) ist es schwierig und nicht gerade karrierefördernd, Null- oder Negativergebnisse zu veröffentlichen. Die Pressemeldung dazu wäre auch nicht so berauschend: “Wir haben lange gesucht und viel Zeit und Geld verbraten, aber nichts gefunden.”
      Dabei kann ein solches Ergebnis sehr wichtig sein: für andere Forscher (braucht ihr nicht auch noch zu versuchen), für neue Projekte (das war es also nicht, was kommt sonst in Frage), manchmal auch für die Allgemeinheit (wir haben ernsthaft nach einer Gefahr gesucht, aber es gibt keine).

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    • Limes sagt

      “War es der gleiche Autor ?”
      Der foodwatch Beitrag ist eine Pressemitteilung stammt wohl von Annemarie Botzki diese arbeitet seit 2022 bei foodwatch als campaignerin.
      Campaigner/innen sind in Unternehmen für Marketing-Massnahmen und Fundraising (Spendensammeln) zuständig. Entsprechend oberflächlich sind ihre Beiträge formuliert werden aber gerne von Medien eins zu eins ohne inhaltliche Überprüfung übernommen da man mit reißerischen Überschriften arbeiten und Clicks ohne viel eigenen Aufwand generieren kann. Ein win/win Modell, ein System füttert das andere System mit Schlagzeilen. Im Grunde das BILD Modell auch hinsichtlich der “Wahrheit “der Aussagen. Fette Überschrift bringt halt Geld in die Kassen und NGO`s und Medien können halt nie genug davon haben.
      Oder habe ich mich doch getäuscht die handeln alle aus edlen Motiven?

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    • Bauer Willi sagt

      Ja, er hatte von der Foodwatch-Kampagne noch nicht gehört. Habe diesen Artikel hier an meinen Presse-Verteiler geschickt.

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      • Pälzer Buh sagt

        “. Habe diesen Artikel hier an meinen Presse-Verteiler geschickt.”
        Bitte den (Internet)Radiosender “Kontrafunk” nicht vergessen.

  11. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Das liest eh keiner,weil wir jetzt vermehrt die Welt retten müssen! In Israel gibts auch Krieg!
    Immerhin hat der Kanzler heute morgen gesagt,dass zu uns zu viele Migranten kommen.
    Was er unternehmen will,hat er nicht gesagt.

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  12. “Europaweit werden etwa 50 Prozent der Ackerflächen, also insgesamt 52 Millionen Hektar, für den Anbau von Getreide wie Weizen und Mais genutzt. Das entspricht fast der Fläche Frankreichs. Für Obst und Gemüse wird hingegen lediglich die Fläche von Slowenien, dem drittkleinsten Land der EU, verwendet” (aus dem o.g. Foodwatch – Bericht). Damit soll suggeriert werden, dass der Getreideanbau den riesigen Pestizideinsatz verursacht. Dass aber Obst und Gemüse einen deutich höheren “Petizideinsatz je Hektar verursachen, lässt man bei der woken Berichterstattung einfach weg, so bleibt der Eindruck: Getreide schlecht – Gemüse gut. Die Leute werden schlicht verarscht!

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    • feizelmeier sagt

      Auch von dir. Was du hier schreibst stimmt ja überhaupt nicht. Aber was hat es für einen Sinn, andere Bauern zu beschmutzen nach dem Florianeprinzip “Zünd andere Häuser an, aber nicht meines. Einfach unkollegial.

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      • Arnold Krämer sagt

        Herr Feizelmeier, ich weiß nicht, was Sie für einen fachlichen Hintergrund haben. Aber Mark schreibt nur nieder, was Fakt ist. Das hat nichts mit Nestbeschmutzung zu tun. Obst und Gemüse sind vor allem viel viel anfälliger für Pilze und Insekten als Getreide. Während z. B. beim Mais oft sogar eine einzige Herbizid-Spritzung ausreicht, muss bei Kartoffeln z. B. meist rund 10 Mal je nach Witterung gegen die Kraut- und Knollenfäufe gespritzt werden.
        Also “Füße stillhalten” bitte.

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        • Pälzer Buh sagt

          Beim modernen Weinbau sind auch mindestens 8 – 10 Anwendungen Pflicht, Bio bis zu 17 Anwendungen.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Das Problem bei Obst ist, dass der Verbraucher eine äußerliche Qualität verlangt, das uns die Natur nicht liefert.

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      • firedragon sagt

        feizelmeier,

        kannst Dich bei Mark entschuldigen.

        Wir haben Getreideanbau und Weinbau. Im Getreide spritzen wir wenig, bis gar nicht.
        Im Weinbau spritzen wir, je nach Krankheitsdruck, um die 10 mal. Selbst die PiWi – Anlagen werden behandelt, da eine Nullvariante nicht ratsam ist.

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        • feizelmeier sagt

          Und bei uns spritzen die Getreidebauern einmal Herbizide, dreimal Fungizide und einmal Halmverkürzer. Das sind 5 Spritzungen in der Saison.Dass die Weinfläche ein Peanut der Getreidefläche ausmacht, müßte dir schon bewußt sein.

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          • firedragon sagt

            feizelmeier,

            ich habe Dir geschrieben, wie es bei uns betrieblich mit Pflanzenschutzmitteln in den verschiedenen Kulturen aussieht.
            Weinbau (Obst) benötigt erheblich mehr an PSM/ha, als Ackerbau. Da hat Mark recht und “beschmutzt” (Deine Auffassung) keine Bauern.
            Da wir im Betrieb keinen Gemüseanbau betreiben, kann ich mich dazu nicht äußern. Nur so viel – in der Gemarkung wird Gemüseanbau betrieben, um es vorsichtig auszudrücken, eine Nullvariante habe ich da bisher nie gesehen.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Jetzt könnte man noch über den Sinn von Nahrungserzeugung und die damit verbundene Fläche bzw. der Pflanzenschutz sprechen….dann käme Weinbau nicht ganz vorne in die Liste oder? Ok, man kann auch eine Weinsuppe kredenzen, aber auch darin ist nur ein ganz wenig Wein enthalten…ansonsten lebt der Mensch zwar nicht vom Brot allein, aber doch in der Mehrzahl, denke ich. Insofern ist die Diskussion um das viele Böse schon ein wenig spookie finde ich.

    • Stadtmensch sagt

      “Die Leute werden schlicht verarscht!”

      Tja, da helfen auch keine Medienkompetenzübungen und Faktenchecker, wenn einem zunehmend in vielen Bereichen die Kontrolle, das Verständnis, oder wenigstens ein Gespür für det große Janze, entgleitet.
      Irgendwo hab ich mal aufgeschnappt, dass man gerade den Schlauen die größten Bären aufbinden kann.

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      • Arnold Krämer sagt

        Es ist die weit verbreitete Halbbildung. Die wirklich Schlauen “wissen, dass sie nichts wissen”.

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    • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

      “Die Leute werden schlicht verarscht!”

      Nein,die Leute wollen gut und günstig und nach Malle!
      Alles andere interessiert sie gar nicht.Punkt!

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      • Das ist ja lästig, sich darüber einen Kopf
        Einen Kopf

        zu machen
        lieber an was angenehmes denken.

  13. Reinhard Seevers sagt

    Die Spendenfreude der Deutschen geht zurück….sie wissen weiß nicht mehr in welche Ecke der Welt sie ihr Geld zuerst geben sollen, da hat der BUND auch dran zu knapsen. Wir sollten Mitleid mit der Orga haben, sind auch nur Kapitalabhängige Kapitalisten.

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    • Nein, sie sind keine Kapitalisten. Sie sind nur in ihre links woken Blase Beschäftigte und wissen, daß sie außerhalb dieser keine Beschäftigung finden würden. Sie tun alles, damit diese Blase nicht platz.

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      • evo.... sagt

        23, 5 Vollzeitstellen müssen da finanziert werden:

        https://www.foodwatch.org/de/ueber-uns/team

        Ich selber bin kein Freund von Getreide mehr. In letzter Zeit habe ich mir ein paar mal Brot gekauft, weil ich Rettiche im Garten habe und so ein frischer Rettich mit Butterbrot was himmlisches ist. Ich habe mich aber jedesmal nach dem Essen schlecht gefühlt. Wahrscheinlich muss ich jetzt mal ein traditionelles Handwerksbrot probieren.

        • Thorens sagt

          Selber backen hilft. Mach ich seit ca. 5 Jahren. Selbstgezogener Roggenvollkornsauerteig, Mehl von der Mühle nebanan (konv.), keine Hefe. Nur Wasser, 3-4 Sorten Mehl und Salz drin. Das schmeckt, hält sich ewig und hilft bei der Verdauung. Gestern erst Versuch mit Beimischung von Dinkelmehl und Sonnenblumenkernen. Überzeugt. Hier gibt es nur noch Bäckereiketten mit den entsprechenden schnellschnell-Erzeugnissen. Da kauf ich nicht mehr.

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            • Brötchen sagt

              Aus weizenmehl kannste auch Sauerteig machen. Glaube die alten Ostschrippen wurden mit Sauerteig gemacht.
              Konnteste zwischen den Heizkörperrippen gut “aufbacken”.

              😉

              Dein Brötchen!

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              • Reinhard Seevers sagt

                Der Sauerteig und das Vollkorn ist eine schöne Überlieferung unserer Vorväter…aus dem Reichsvollkornausschuss:

                Auszug Wiki:
                Nach der Machtübernahme im Jahr 1933 befassten sich die Nationalsozialisten mit einer Vielzahl an gesundheitspolitischen Themen: Großangelegte Kampagnen gegen Alkoholismus und Tabakkonsum wurden in die Wege geleitet, der übermäßige Verzehr von Süßwaren angeprangert, Bewegung und Sport auf allen Ebenen gefördert. Dahinter stand die nationalsozialistische Vorstellung, der „Volkskörper“ müsse gestärkt werden, um größere Arbeitsleistung, höhere Fruchtbarkeit (auch im Sinne der Eugenik) und eine höhere Kampfkraft im Krieg zu erzielen. Führende Anhänger der Blut-und-Boden-Ideologie wie Walther Darré wollten die „undeutsche“ städtische Lebens- und Ernährungsweise durch eine „arteigene“ Nahrung ersetzen. Diesem Zweck dienten neben dem Reichsvollkornbrotausschuss auch andere Institutionen wie etwa die 1939 von dem Reichsärzteführer Gerhard Wagner geschaffene und beim Hauptamt für Volksgesundheit der NSDAP angesiedelte Reichsarbeitsgemeinschaft Ernährung aus dem Wald[2] und 1937 das Institut für Kochwissenschaften und die Reichsarbeitsgemeinschaft für Volksernährung.[3]

                Die Förderung des Vollkornbrotes hatte auch eine wirtschaftspolitische Dimension: Der akute Mangel an Devisen und das Streben der NS-Führung nach wirtschaftlicher Autarkie führten zum Wunsch, den Verbrauch importierter Fette (vor allem pflanzlicher Öle) planmäßig zurückzudrängen. Damit verbunden war notwendigerweise eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten: So sollte der Konsum von Rindfleisch, Speck, Butter und Schmalz verringert werden, um die gesamtwirtschaftliche „Fettlücke“ zu schließen.[4] Gefördert werden sollte hingegen der Verzehr von (Vollkorn-)Brot, Kartoffeln und Haferflocken.”

                Kommt eben alles wieder, nur mit anderem Farbenspiel.😎

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                • Thorens sagt

                  Die Nazis haben’s erfunden?
                  Wohl eher nicht.

                  Vollkornmehl wird erst durch die Sauerteiggärung bekömmlich. Die dort anwesenden Milch- und Essigsäurebakterien bauen die im ungeschälten Korn enthaltenen Fraßgifte der Pflanze um bzw. ab. Ein solches Brot ist reicher an Mineral- und Ballaststoffen als eins aus weiter verarbeiteten Mehlen.

                  Wenn etwas Richtiges von der falschen Seite proklamiert wird, ist es deshalb nicht automatisch falsch. Oder was wollen Sie mit ihrem Einwurf ausdrücken, Herr Seevers?

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Keiner spricht von “der hat´s erfunden”. Der Beitrag gibt nur Sachverhalte wieder, die politisch initiiert waren und heute wieder hipp zu sein scheinen…man kann sich darauf seinen Reim machen, oder es ignorieren.
                  Jedenfalls war das Sauerteig-getriebene Vollkornbrot eben aufgrund der oben genannten Ziele das Vorbild. Und Opa sagte auch immer “Schwattbrood” is dat beste Brood. Und in den Siebzigern tauchte es in der Ökobewegung wieder als Heilsbringer auf und heute ist es erneut auf dem Wahrheitsschirm……Lasst die Menschen endlich in Ruhe….ich gehe lieber in ein französisches Cafe und gönne mir ein Croissant.
                  Ich halte es außerdem mit Udo:
                  https://www.euleev.de/images/andere_Redaktionen/Pollmer_Interview_Junge_Freiheit.pdf

                • Thorens sagt

                  Ah – dann bin ich wohl darauf gekommen, weil ich dem Zeitgeist hinerherhechele, was?

                  Und wen oder was meinen Sie mit “lasst die Menschen endlich in Ruhe”?

                  Kann es sein dass Sie inzwischen eine Art Beißreflex ausgebildet haben gegen jeden und alles, der oder das gerade nicht in Ihren Kram passt? Mir kommt das so vor und es wäre aber in Ihrem Alter nicht gesundheitsförderlich.

                  Seevers, Sie können von mir aus essen was immer Sie wollen – mir völlig wumpe. Wie wär’s wenn Sie das andersherum genauso hielten?

                • Reinhard Seevers sagt

                  Thorens, was soll jetzt konstruiert werden? Ich habe lediglich die Seite aus WIKI gepostet, die den Ursprung des achso gesunden Vollkornbrotes darstellt und diese in den Kontext der ökobasierten Denke gestellt. Außerdem noch Pollmers Sicht, die ich teile, dazugepostet. Mehr nicht. Und wenn sich jemand persönlich getroffen fühlt, dann kann ich auch nicht dafür, sorry. Jeder sollte essen dürfen, was er will, und es sollte ohne Ideologie geschehen, nur nach Geschmack. Ich muss das Vollkornbrot ja nicht mit allen seinen angeblichen positiven Attributen hofieren, wenn es lediglich auf den Geschmack ankommt. Es sei denn, man will damit eine Botschaft oder eine erzieherische Maßnahme verknüpfen.

          • zmp_nachfahre sagt

            Variante mit Trockenhefe (gab’s vor vielen Jahren mal in der NZZ): 430g Mehl (1000er ist gut), 1g Trockenhefe, Salz nach Gusto (z.B. 8g) in einer großen Rührschüssel erst trocken vermischen, dann etwa 330ml Wasser dazurühren (sollte einigermaßen fest sein). Mit Klarsichtfolie und einem Teller abdecken, 12 bis 18 Stunden im Zimmer aufgehen lassen, zusammenkneten, 15 Minuten ruhen lassen, Laib formen, gut einmehlen, lose in ein Tuch einschlagen und nochmal 1 – 2 Stunden gehen lassen. Bis hier kann der Teig je nach Mehlsorte eventuell noch “laufen”…
            Derweil einen großen Gußeisentopf mit Deckel (und hitzefesten Griffen!) im Backofen auf 240 Grad vorheizen. Den Teig mit Hilfe des Tuches in den heißen Topf stürzen, Deckel darauf. 30 Minuten mit geschlossenem und nochmal etwa 25 mit offenem Deckel backen; auf einem Gitter abkühlen lassen, zuhören, wie es knistert und schon mal schnuppern…
            Beim Mehl kann man verschiedene Varianten und Kombinationen probieren – wenn das Verhältnis Mehl/Hefe stimmt, kann eigentlich fast nichts schiefgehen (1g genau abzuwiegen ist allerdings nicht so einfach). Man bekommt eine sehr schöne Kruste und lockeren Teig.

            • Thorens sagt

              Ja, sicher. Mit Hefe ist es oft technisch einfacher.
              Da ich aber leider an einer Kalamität der unteren Verdauungsorgane leide, will ich, so gut es eben geht, die Hefe aus meinem Speiseplan heraushalten. Bei Brot, das ich täglich esse, dürfte der Effekt am größten sein. Das brachte mich zum Sauerteig.

  14. Jochen Böhrer sagt

    Denen sind offensichtlich Mutterkorn, Fusarien, Tropanalkaloide und andere hochgiftige Unkrautbestandteile lieber. Und gleichzeitig verhöhnen sie Millionen historische Opfer dieser Gifte.

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  15. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen es wurde also wieder etwas gefunden was sie konventionelle Landwirtschaft ein wenig in misskreditbrieft ich glaube die werden immer suchen und finden dann kann man jetzt ja auch nach der neuen Methodik feststellen ob der Bäcker während der Bote backt gepupst hat
    ich bin ja mal gespannt wann darüber berichtet wird das in Bio Getreide gefährliche Pilzgifte sind vermutlich darf man nicht

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