Bauer Willi
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Gentechnik – Studie über 21 Jahre

“Gentechnik bringt doch nichts” oder “Die Erwartungen wurden enttäuscht”. So oder ähnlich lauten die Argumente der gedankenlosen Gentechnik-Gegner, die sich nur ungern mit Fakten abgeben und gerne nachbeten, was andere vorsagen.  Wie wäre es zur Abwechslung mal mit Daten und Fakten?

Bitteschön:

Does GMO corn increase crop yields? 21 years of data confirm it does—and provides substantial health benefits

Und nein, ich bin nicht von Monsanto oder Bayer gekauft. Ich erlaube mir lediglich eine eigene kritische Meinung.

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13 Kommentare

  1. Reinhard Seevers sagt

    “Siebzig Prozent aller in Deutschland eingesetzten Fungizide gehen in den Weinbau, obwohl dieser nur auf fünf Prozent der landwirtschaftlichen Flächen betrieben wird.”

    DAS ist doch mal interessant……😮

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    • Inga sagt

      70% von den Fungizid-Wirkstoffen oder der angesetzten Brühe(Wasser +Wirkstoff)?

      Vielleicht werden im Weinbau ja mehr organische Wirkstofe benutzt?
      Obwohl schon öfter von einem Kupferwirkstoff in Bioanbau bei Wein die Rede war.

      Was machen die 70% aus?

      Wie sind die andern 30% in unseren Anbaukurlturen verteilt?

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      • Pälzer Buh sagt

        Für die Peronospora vitikular Behandlung gilt es nur 1 Wirksames Bio-Mittel, Kupfer (in welcher Formulierung auch immer).
        Dabei gilt: 15kg/ha Reinkupfer in 5Jahren!

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      • Pälzer Buh sagt

        ALLE Konventionelle Winzer/innen benutzen (Systemische) organische PSM. Manchmal auch eine Kombiantion(anorganisch+organisch) aus beidem. Wir müssen alle 3 Blätter Wachtumslänge, oder max. alle 10-12 Tage einen neuen Spritzbelag aufbringen. Weniger wäre mir auch lieber, oder wie war noch mal der Satz des Paracelsus?

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    • Thomas Bröcker sagt

      Die 70 % Ansage ist Schwachsinn. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, 75 kg/ha reiner Wirkstoff (Fungizid) würden auf den 103.180 ha Wein ausgebracht (Destatis = rund 11.000 t fungizider Wirkstoff werden pro Jahr in Deutschland gehandelt). Masseseitig machen die Bio-Mittel wegen der hohen Aufwandmengen den weitaus größten Teil der Fungizide im Weinbau aus.

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      • Pälzer Buh sagt

        Netzschwefel(5kg/ha bei max. 8 Behandlungen und 56Tage Wartezeit) und Bicabonate(Backpulver) zur max. Ausbringmenge kg/ha kann ich keine Ausage treffen(ca.25kg/ha glaub ich noch wissen kann aber auch mehr sein), aber nur einen (1) Tag Wartezeit. Diese sind bei Bio- Betrieben die höchsten Aufwandmengen. Beide sind zur Oidiumbehandlung zugelassen.

  2. Pälzer Buh sagt

    Hier etwas aus dem Weinbau:

    https://www.transgen.de/archiv/449.weinreben-gentechnik.html
    Mal schauen wie lange die Pilze brauchen bis Sie auch die “neuen” Pilz toleranten Rebsorten (Piwi = Pilz widerstandsfähig, durch Kreuzungszüchtung) überwinden, die man dann wieder mit organischen und/oder anorganischen PSM behandeln muss. Mit invasive Schadorganismen ist zusätzlich zurechnen, egal welche Kulturpflanze man nimmt.

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    • Ingeborg Krausbauer sagt

      Genau so ist es,

      die Natur versucht sich immer auszugleichen und das Genmaterial passt dem an!

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        • Klemens Minn sagt

          stimmt – aber wahrscheinlich ist der die Resistenz überwindende Pilz in der Natur schon vorhanden. Bisher ist er nicht aufgefallen, weil er selten war und vielleicht auch kleine “Nachteile” hatte. Wenn aber die “Konkurrensituation” sich ändert, kann seine große Stunde schneller kommen als gedacht.

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          • Pälzer Buh sagt

            Unser größtest Problem ist die
            Umsetzung des Antiresistenzmanagement, da immer mehr Wirkstoffgruppen auf dem Deutschen PSM Markt verschwinden und keine neuen Zugelassen werden. Noch funktioniert das ganze. Wehe Farm to Fork setz ein.

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