Bauer Willi
Kommentare 53

Feinstaub – aber keine Autos

Das wird der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nicht in den Kram passen: Es sind kaum Autos auf der Strasse, aber die Werte für Feinstaub und Stickoxide ändern sich kaum.

Man muss schon alle drei Artikel (s.u.) lesen, um zu dem Schluß zu kommen, dass niemand erklären kann, wie diese hohen Werte zustande kommen. Es wird viel vermutet, aber keiner weiß was. Der Artikel von wetteronline meint, es könnte an der Gülle-Ausbringung liegen. Warum dann aber die Werte in der Stadt Essen so hoch sind, wird nicht erklärt. So viel Gülle wird da ja nicht ausgebracht.

https://www.focus.de/auto/news/diesel-fahrverbote-kaum-verkehr-trotzdem-schlechte-luft-corona-entlarvt-fahrverbote-als-sinnlos_id_11866874.html

https://www.deutschlandfunk.de/hohe-stickoxidwerte-neuer-streit-ueber-fahrverbote-in.697.de.html?dram:article_id=475012

https://www.wetteronline.de/wetternews/kein-widerspruch-feinstaub-trotz-corona-krise-2020-04-24-fs

Irgendwie erinnern mich das alles an den Ärger um die Meßstellen der Nitratwerte. Da tauchen auch immer mehr Ungereimtheiten auf.

Und dann sind da ja noch die steigenden Methangehalte in der Luft, obwohl die Rindviehbestände weltweit abgenommen haben.

Schon seltsam, was der Corona-Shutdown so alles ans Tageslicht bringt.

(Aufrufe 37.720 gesamt, 1 heute)
150

53 Kommentare

  1. Robert sagt

    Hallo zu später Stunde
    Ich überfliege das nur. Die höheren Methangehalte können möglicherweise auch an den leider abtauenden Permafrostböden liegen. Wenn diese abtauen, wird leider sehr viel Methangas freigesetzt. Deswegen wird auch von dem Punkt gesprochen, ab dem dieser Klimawandel leider nicht mehr zu stoppen ist, da eine Verkettung einsetzt.

    Bei den Stickoxiden: Vielleicht ist die Luft gesättigt? Was wir da so rausblasen kann nicht innerhalb von drei Monaten Shut Down wieder ausgegleichen sein. Ich weiß gerade nicht, wie Stickoxide und Feinstaub abgebaut werden. Oder die kommen aus den Heizungen, die immerhin auch für Warmwasser laufen?

    0
  2. Ulfrid sagt

    Durch häusliche Abwasser wird eine Menge „menschlicher Gülle“ in die Klärwerke transportiert.
    (Achtung jetzt folgt Sarkasmus!)
    Dort verwandelt sich, wie von Zauberhand, Nitrat in molekularen Stickstoff.
    Dieser entweicht in die Luft und ist nunmehr Bestandteil der Atemluft!!! Und die ist ja bekanntermaßen gesund! Bloß gut dass wir die Gülle haben. Sonst müsste ja dann doch wohl der Eine oder Andere mal selber denken oder nachfragen.

    Leider ist dies gesellschaftlich abgeschafft. Traurig, Traurig. (Das ist aber leider wahr.)

    9
  3. Timme sagt

    Hat mal einer daran gedacht das sich auch der Güne Planet weiter entwickelt und die Werte einfach zu der Entwicklung gehörten

    Ich frage mich wie die Werte war als die Braunkohle in entstehung war oder die riesigen Dinosaurier den Methan wert beeinflusst haben.

    Alos wenn die Verbrennungsmotoren es nicht sind nachweislich und die Tier auch nicht, wo kommt den her.
    Sagt jetzt nicht der Holzofen

    13
  4. Rene Buttke sagt

    Feinstaub , sollte die Wirtschaft der Autoindustrie wieder in Gang bringen ( Diesel umrüsten , Diesel neuanschaffungen ) nur der doofe Ami hat die schummelsoftware erkannt . Dann würden auch gleich mal ( hier in Duisburg) ganze Strassen hier von Bäumen befreit . Das war eine kleine volksverarsche .

    7
  5. Ortwin Flegel sagt

    Umweltschutz zuhause. Ganz einfach. Habe einen Holzofen mit Anbindung an die Gasheizung.

    Leider haben wir die höchsten Strompreise in Europa. Sonst hätte ich schon längst auf Elektroheizung umgestellt. Keine Abgase mehr. Wunderbar für die Umwelt und Gesundheit. Das würde alle Heizungen mit fossilen Brennstoffen betreffen.
    Aber nein, der Strom wird für E-Autos gebraucht. Also kein Platz für saubere Heizungen

    19
  6. Inga sagt

    Ich sehe gerade auf ARTE

    EVOLUTION IM GROSSSTADTTSCHUNGEL

    Erbliche Anpassungen von Tiere und Pflanzen in der Stadt

    Dokumentation von Martin Grönemeyer

    Früher gab es noch Unterschiede zwischen Haus- und Feldmaus
    Jetzt gibt es auch noch Weissfussmäuse

    15
  7. Moin!

    Also ich weiß ja nicht, ob man sich die Physik etwas zu einfach vorstellt. Wie lange ist FCKW verboten und wann war das Ozonloch weg? Wobei, ist noch nicht weg, oder?

    Wenn ich Sand in einem Glas Wasser umrühre als Suspension, ist der Sand dann sofort auf dem Boden, wenn ich aufhöre zu rühren?

    Und wer kennt nicht diese „gesunde Wärme“ aus dem Kamin, wenn man nach dem Spaziergang reinkommt und riecht wie geräuchert, weil jeder Hans und Franz Holz im Kamin verkokelt?

    Wer kennt nicht den Staub, der im Lichtstrahl der Sonne tanz, wenn man sich nicht einmal bewegt?

    Hinzu kommt die bereits bekannte Tatsache, daß Primärfeinstaub aus der Landwirtschaft eh gering war, es ging um Sekundärfeinstaub, wenn Ammoniak aus der Tierhaltung mit Auto- und Industrieabgasen reagiert hat und so auch in der Qualität einen Feinstaub verursacht hat, der nicht nur eine mechanische Reizung verursacht hat. Früher – vor Katalysatoren und Filtern – gab’s da sauren Regen. Aber weil’s diesen ja nicht mehr gibt, können wir ja die Filter gern wieder ausbauen, oder wie ist die Logik der oben genannten Medien?!

    Und auch Wüstensand verschlägt es ja gern mal hierher, von Bodenerosion mit Dürren ganz zu schweigen, siehe letztes Jahr um diese Zeit Wüstenbildung in Brandenburg. Auch brennt ja hier und da gern mal ein Moor, oder Regenwald, oder Tundra oder was auch immer.

    Hier mal etwas mehr Sachlichkeit als im nationalliberalen Focus von Helmut Markwort mit Autoren wie Hugo Müller-Vogg, der auch gern von rechtspopulistische Medien wie Cicero und Tichys Einblick schreibt, oder einem damaligen Chef vom Dienst, Michael Klonovsky, der jetzt Referent bei Alexander Gauland ist.

    Der MDR ist da etwas kritischer:
    https://www.mdr.de/wissen/corona-stillstand-bessere-luft-stickoxide-feinstaub-100.html

    Sachlich gefragt:
    Feinstaub ist nicht gleich Feinstaub. Was für Feinstaub, was für Moleküle und Partikel wurden wie stark nachgewiesen, wie unterscheidet es sich zu sonstigem Feinstaub etc.?

    Denn so hört es sich nur nach den üblichen Lockerungsübungen der Autmobillobby an, hofiert von ihren Medien.

    P.S.: Weil die Brücke paßt: Wenn einer das Grundwasser versaut, ist es auch für alle anderen versaut, da sollte nicht jeder so weitermachen wie bisher, nur weil man selbst ja keine Schuld hätte von wegen Verursacherprinzip. Erstmal muß dann wieder klar Schiff gemacht werden, was alle in die Pflicht nimmt. Wir müssen wirklich mal mehr physikalisch an Themen rangehen, sonst wird das nichts mehr! Und wenn die Medien dämlich sind, dann lieber mal Naturwissenschaftsbücher lesen (aber nicht von EIKE oder ähnlichen Fake-Science-Laboren 😉 ).

    33
    • Thomas Apfel sagt

      Herr Suhr, das Grundproblem ist momentan ein „Zuviel an Information“ und der Umstand dass jede Gruppierung eine Agenda hat, nach der sie „wissenschaftliche“ Bröckchen aus dem Internet von Tante Google und Herrn Wickie Pedia entsprechend der Agenda aussucht und einsortiert. In Zusammenhängen auf der Basis von Fakten wird nicht mehr gearbeitet und der notwendige neutral moderierte Diskurs findet nicht mehr statt. Wer am besten vernetzt ist (vor allem mit den Medien) und seine GESCHICHTE am lautesten erzählt hat die Chance die Deutungshoheit zu erhalten. Deutungshoheit generiert Geld und Macht. Irgendwie ist die Zeit der Neutralität der Wissenschaft vollkommen vorbei, nur noch irgendwelche emotional aufgeladenen GESCHICHTEN und die Kunst ihrer effektiven Verbreitung bestimmen die Gesellschaftliche Entwicklung. Man kann nur versuchen, die komplexen Zusammenhänge im eigenen begrenzten Umfeld zu beobachten und zu bewerten, der Wust an zuviel und widersprüchlicher Informationen im „gemeinsamen Wissensdepot“ Internet führt zur Herrschaft der Klugscheisser und gesellschaftlichem Stillstand, also dem Gegenteil dessen was man sich von umfassenden frei verfügbaren Informationen für Alle via Internet versprochen hatte. Ein Hauptproblem ist, dass auch der größte Müll nie revidiert wird, oder verschwindet. Die Zeit des analogen gedruckten Wortes kommt wieder!

      31
      • Stadtmensch sagt

        „Irgendwie ist die Zeit der Neutralität der Wissenschaft vollkommen vorbei, nur noch irgendwelche emotional aufgeladenen GESCHICHTEN und die Kunst ihrer effektiven Verbreitung bestimmen die Gesellschaftliche Entwicklung.“

        Nicht verzagen! Bin mir sicher, dass es noch nüchterne Wissenschaft gibt.
        Wir wissen doch: „Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden. Klugheit hält sich zurück, um zu sehen.“
        😉

        18
        • Brötchen sagt

          Du bist doch der erste der grosses Geschrei anhebt, wenn man etwas auf wiss. Grundlage versucht zu
          erklären.

          1
          • Stadtmensch sagt

            Yuval Noah Harari sagt, einen Kulturkreis erkennt man daran, dass man sich über gemeinsame Dinge streiten kann (Z.B NOx).
            Mir einen Bewohner Lapplands wäre das nicht so gut möglich.

            1
            • Brötchen sagt

              Jetzt versteckt du dich hinter irgendeinen dummen Spruch, hast du keine eigene Meinung?

              Genau solche Leute wie du sind der Grund, warum kein Exkurs mehr möglich ist!

              Ich beobachte schon des längerem, das die am lautesten schreien “ haltet den Dieb“ diejenigen sind welche mit die Ursache sind.

              Bemühe dich doch einfach andere Argument auch gelten zu lassen und abwägend zu denken. Jedenfalls ein wenig, dann wäre es schon besser.

              4
              • Reinhard Seevers sagt

                Brötchen, irgendwie scheinst du den Stadtmenschen nicht, oder falsch verstanden zu haben……kann das sein?

                1
                • Brötchen sagt

                  Reinhard kann sein.
                  Ich beziehe mich nicht nur auf den einen Beitrag sondern auf die, die sonst so schreibt.

                  0
    • Oliver sagt

      Alles schön und richtig. Aber was hilft beim Grippevirus? Durch dumme Politiker und geldgeile Akademiker werden 7 Mrd naive Menschen in Sippenhaft genommen. Und wozu? Wenn der ganze Hype aufhört, wird’s eine Atomexplosion biblischen Ausmasses geben. Dann kommen wieder die Halbgebildeten um die Ecke und weiter geht’s.

      0
    • Ostendorf ( Am Ende mit nur einem "F" ) sagt

      Moin,
      Bei ihrem Link des MDR geht laut den Text um
      “ Satellitenbilder zeigen weniger NO2 ÜBER Europa “

      Sie verwechseln Äpfel mit Biernen, sprich Stickoxidwerte neben der Straße mit Stickoxiden in höheren Luftschichten.

      Bei den Bericht von Bauer Willy geht es um die Stickoxidwerte die direkt neben der Straße gemessen wurde, und diese sind nicht in den gleichen Umfang gesunken, wie der Auto/LKW Verker zurückgegengen ist.
      Bei den Satelietenmessungen geht es um die Stickoxidwerte in der gesamten Atmosphäre vom Erdboden bie zum Satelieten, somit auch die Stickoxide welche aus z. B über 100 Meter hohen Industrieschornsteinen entweichen.
      Diese Werte haben aber keinen Einfluß auf die Messwerte neben der Straße.
      Übrigens durch UV-Strahlung wird Ozon ( O3) gebildet, und dieser Ozon oxediert das NoX zu NO², welches anschließend durch die Luftfeuchtigkeit aus der Luft gewaschen wird.

      1
    • Rainer-Georg Bohlius sagt

      ….nicht schlecht!Also auch Waldbrände,Vulkanausbrüche,Sandstürme verbieten! …und beim Autofahren nicht mehr so viel bremsen,Mundschutz für alle und weniger blähende Speisen…

      2
    • Ulfrid sagt

      Auch ich bin für eine sachlich korrekte Diskussion.

      Leider entspringen aber viele Berichte einer einseitigen Sichtweise, mit einem gewollten Ergebnis. Denn eins ist klar. Jeder der eine Studie in Auftrag gibt und bezahlt, bekommt auch das Ergebnis, was er benötigt.
      Das Pippi Langstrumpf Syndrom passt oft als Erklärung solcher „Studien“ („Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“.)
      Die Gesellschaft im Allgemeinen benötigt zur Rechtfertigung für ihr eigenes Tun, immer einen Schuldigen. Der wurde, auch seitens der Politik, in den letzten Jahren in der Landwirtschaft gefunden.
      Wenn man wirklich ehrlich ist, ist derzeitig beim Umweltschutz die Gülle aus der Landwirtschaft Thema Nummer eins . Sie ist Hauptgrund für die meisten Vorwürfe gegen uns Landwirte als Umweltsünder. Ob wir nun Gülle haben oder auch nicht.

      Niemand spricht vom Fußabdruck, den die Gesellschaft in der Natur hinterlässt.
      „Wir brauchen mehr Wohnraum im städtischen Umfeld , mehr Verkehrwege, neue Schienennetze, mehr Natur in den Städten und in den stadtnahen Bereichen und natürlich Flächen für Wind und Solar.“
      So sind allein für Siedlungs- und Verkehrsfläche in den letzten dreißig Jahren 1,5 Mio. Hektar landwirtschaftliche Fläche dauerhaft versiegelt worden. 1,5 Mio. Hektar auf denen keine CO2-Bindung, keine Grundwasserneubildung, keine Versickerung von Regenwasser, keine klimatische Abkühlung und erst recht kein Umweltschutz mehr stattfindet.
      Dies ist aber alles Nebensache. Auch wo die Stoffe der städtischen und häuslichen Abwässer bleiben ist egal.

      Ich bin der festen Meinung, dass hinter den massiven Anschuldigungen gegen die Landwirtschaft, andere Interessen im Vordergrund stehen, als der Umwelt- und Naturschutz.
      Gerade jetzt in der Corona-Zeit hat sich offenbart, wie abhängig alle Länder vom globalen Handel sind, um möglich viel auch möglichst billig zu bekommen. In ein oder zwei Jahren ist von nationaler Selbstversorgung sicherlich nichts mehr zu hören. Die Flächen die für neue „Projekte“ benötigt werden, sind aber noch in Nutzung der Landwirtschaft, und zur Zeit noch sehr teuer.
      Zerstört man Stück für Stück diesen Betriebszweig, sind die Landwirte bzw. Eigentümer gezwungen ihre Flächen zu Dumpingpreisen anzubieten. Finanzgruppen und Investoren lauern doch jetzt schon und beginnen zu kaufen. Landwirschaft spielt dabei sicherlich eine untergeordnete Rolle.
      Vielleicht sehe ich die Sache ja zu extrem und zu „schwarz“.
      Aber vielleicht kann man auch mal etwas weiter „um die Ecke“ denken.
      Anders kann ich mir aber manche, teils kriminelle Entscheidungen der Politik nicht erklären (siehe Düngeverordnung 2020 auf Grund eines nicht vorhandenen repräsentativen Grundwassermessnetz und und falscher Daten).
      Denn fachlich korrekte Diskussionen finden allgemein kein Gehör.
      Wozu auch. Unser Leid und unsere Not sind unser Problem, und nicht das, unserer egoistischen Gesellschaft.
      Die haben es ja gerade auch nicht leicht.

      2
  8. Brötchen sagt

    Achtung !!!! Achtung Langeweile Hinweis.

    Der Stille Don 1 . Bis 3. Teil kommt auf mdr Mediathek.

    Donpferde und orlowtraber auf Arte!

    Schönes Wochenende!

    0
  9. Paulus sagt

    Die Feinstaubmessungen waren von Anfang an, streng wissenschaftlich betrachtet, mängelbehaftet. Das sage ich ohne die im Artikel aufgeführten Links gelesen zu haben.
    An den Messstellen wird immer nur die absolute Menge festgestellt, ohne die Stäube auf ihre Zusammensetzung, also die Art der einzelnen Partikel zu analysieren. Der Grund dafür ist, dass es einen enormen und wirtschaftlich nicht vertretbaren Aufwand erfordern würde. Der Anteil der Stickstoffoxide (NOx) kann nach meinem Wissensstand anhand der üblichen Messungen nicht seriös bestimmt werden. Ich lasse mich aber gerne belehren.
    Die Verursacher sind witterungs-, jahreszeitlich-, tages-, natur-, orts- und sonst wie bedingt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gravierend unterschiedlich. Ich hatte hier in Bezug auf Bauer Willi schon mal geschrieben, dass Feinstaub u.a. aufgrund der Düngung auf seinem Acker aber eben auch durch seine Pelletheizung und sonstiger schlecht vermeidbarer Aktivitäten entsteht.
    Jetzt könnte man durchaus die Auffassung vertreten, ist mir egal, Feinstaub ist Feinstaub. Das bedeutet leider gleichzeitig, und das halte ich für die gravierende Schwäche was die Messdaten betrifft, dass jede NGO und jeder Schreiberling die quantitativen, nicht qualitativen Ergebnisse nach Belieben interpretieren kann.

    12
    • Reinhard Seevers sagt

      Die Qualität des Feinstaubs misst sich an der Partikelgröße, da ist es erstmal egal, woher
      er stammt. Wie sich dann die Partikel in der Lunge verhalten, kann von seiner Herkunft/chemischen Relevanz abhängig sein.

      0
      • Paulus sagt

        Gut das sie das sie die Sache mit der Qualität jetzt auch geklärt haben! Was wäre dieser Blog nur ohne die Beiträge und Weisheiten eines Herrn Seevers?

        4
        • Reinhard Seevers sagt

          Sorry Paulus, tut mir leid, dass ich lebe….aber warum hast du denn das Wissen nicht? Und warum bist du so neidisch auf meine Beiträge? Möchtest du gerne eine Beschränkung demokratischer Rechte in diesem Blog? Nein, na dann….shut Up.

          1
  10. Christian Bothe sagt

    Schön das solche Fake News von DUH und anderen NGOs durch Corona entlarvt werden! Müssen bloß aufpassen ,das unsere Bauern nicht wieder die Schuldigen sind und werden!

    5
    • Reinhard Seevers sagt

      Seh ich auch so. Heute in der Fragestunde auf NDR1 mit Landwirtschaftsministerin Ott-Kinast fragte eine Tierschützerin, was denn mit den ganzen Bullenkälbern geschehe, die ja nun aufgrund des fehlenden Exports und der wegbrechenden Nachfrage im Restaurantbereich über seien.
      Ob es nach der Krise eine andere Landwirtschaft mit weniger Vieh und weniger Tiequälerischem Export geben würde.
      Da sieht man doch, wie die Leute ticken…..wir sind nicht verhungert, haben zu viel von allem, also können wir doch im Bereich Landwirtschaft abstocken.
      Falsche Frage…..Frage müsste lauten: Ist die Wohlstandsgesellschaft eigentlich Schuld an der Nachfrageorientierung, weil sie es ist, die sich den Restaurantbesuch neben der täglichen Ernährung leistet? Es wird doch schön sichtbar, dass es eben keine Angebotswirtschaft ist, sondern eine Nachfragewirtschaft.

      3
    • Inga sagt

      „ Eine wichtige Rolle spiele außerdem der Wind bei der N02-Verteiling. Windströme aus südlicher Richtung könnten nicht nur am Stuttgarter Neckartor die Stickoxidwerte vor allem in der Nacht nach oben klettern lassen.“

      Ja, von dem Phänomen habe ich voer vielen Jahren schon mal gelesen, also dann Meßstellen mitten ins freie Feld.
      Ich denken da wird man auch was finden, aber das kommt nicht von der wenigen Bearbeitung durch das Dieselfahrzeug Trecker oder Erntemaschinen wie Mähdrescher usw., sondern von den benachbarten Autobahnen. Das müßte begründet werden.

      Denn dann könnte es sein, dass bei Wind im freien Feld mehr Stickoxide zu finden sind als auf der Autobahn.

      1
  11. Friedrich sagt

    Jetzt bekommen wir die Bestätigung , daß die NGOs und Politik immer nur Behauptungen aufgestellt haben , um uns alle in Angst und Schrecken zu versetzen. Diese Lügen werden jetzt offensichtlich. Die Politik zahlt den NGOs jedes Jahr rd. 290 Mill. Euro um die Politik in der Durchsetzung ihrer Ziele zu unterstützen. Dazu wurden die NGOs als „Gemeinnützig“ eingestuft und waren damit steuerfrei. Auch die Medien , die sogenante Kontrollinstanz, hat hier ihre Aufgabe nicht erfüllt , sondern volle Pulle mit in das Ideologiehorn geblasen. Das glauben immer weniger Bürger und haben das mit immer weniger Zeitungskauf und weniger Öffentlichen Medien quittiert. Inzwischen hat die Politik überlegt die Zeitungskonzerne mit bis zu 600 Mill. Euro zu bezuschussen. Warum wohl ? Unsere „Öffentlichen Sender“ haben jetzt wieder eine Gebührenerhöhung durchsetzen können , obwohl die nur noch an dritter Stelle in der Hörergunst stehen. Inzwischen werden Stimmen laut , daß ein Großteil unserer Gebühren für die Pensionszahlungen der ehemaligen Mitarbeiter verbraucht werden. Jetzt erklärt sich auch , warum täglich immer nur Wiederholungen bei ARD und ZDF gesendet werden. Die Coronakrise mit anschließender Wirtschaftskrise wird uns lehren , wieder mehr wirtschaftlich zu Handeln. Da wird dann kein Platz mehr für Ideologie sein , denn die Unterstüzung der Schwachen, Arbeitslosen und der Wirtschaft in unserer Gesellschaft wird dann wichtiger sein. Das sehen aber z. Zt. unsere Ideologen noch nicht ein und werden alle möglichen Hebel dagegen einsetzen. Jetzt heist es für alle Anderen dagegen aufzustehen und Widerstand zu leisten , damit unser Gemeinwesen und Wohlstand nicht komplett in die Knie geht.

    19
    • Reinhard Seevers sagt

      Friedrich, wie hältst du das bloß aus in diesem Staat….ich würde an deiner Stelle in das Land mit dem weltbesten Präsidenten und der wunderbar hörigen Presse wie Vox News ziehen. Dann gibt es die weltbesten Behandlungsmöglichkeiten mit der intravenösen Verabreichung von Desinfektionslösungen zur Bekämpfung des Virus.

      3
  12. Ein Privatier sagt

    „Schon seltsam, was der Corona-Shutdown so alles ans Tageslicht bringt.“

    Wir sind vergesslich, und das ist ein großer Teil des Kapitals der Politiker.

    8
  13. Stadtmensch sagt

    Der Herr Diplomingenieur (wieso erwähnen die das extra?) soll mal lieber erklären, wo die NOx Emissionen des abgeschlossenen Systems Verbrennungsmotor verbleiben. Die kann man leichter berechnen und messen. Muss er nicht lange über Google und verstreute Messstellen spekulieren. Es wird ja im dlf-Artikel (Focus ist keine Quelle) angedeutet: Sonne (Ozon), Wind, Heizung spielen eine Rolle.
    Ich verlasse mich vorerst lieber auf meine Nase. Die relativ „straßenverkehrsarme“ Zeit, hatte sich spürbar auf die Luftqualität ausgewirkt. Ganz zu schweigen vom Lärm. Leider vorbei. Jetzt ist wieder Wohlstand und Spritverbrennen angesagt. Träume müssen realisiert werden im endlichen Leben.

    3
    • Reinhard Seevers sagt

      Sprechen wir jetzt über Feinstaub oder NoX? Vielleicht mal differenzieren?

      1
    • Ein Privatier sagt

      Schade, dass Menschen nur in Träumen vor lauter Neid und Dummheit platzen …

      1
    • Christian Bothe sagt

      @Stadtmensch,Sie sollten Mal nach Amerika fliegen(nach Corona) und sich das Leben der Amish People anschauen.Das wäre doch was für Sie und Ihre utopischen Vorstellungen zur LW u.a. in Mitteleuropa…

      5
  14. Obstbäuerin sagt

    Ein weiteres Beispiel ist das Insektensterben. Eine neue Metastudie will herausgefunden haben, dass in den letzten 30 Jahren die Masse der Insekten um 30% zurückgegangen ist. Nur ist man jetzt etwas vorsichtiger in der Auswertung und behauptet nicht mehr, das Krefeld verallgemeinert werden kann. Mein Mann war dienstlich 800 km auf der Autobahn unterwegs und die Frontscheibe war voller Insekten. Das interessante an den Aussagen zu den Feinstaubwerten ist ja die Möglichkeit jetzt die Messwerte zu sehen, die eigentlich mit der Reduzierung des Verkehrs angestrebt wurden. Fatal ist jedoch die Suche nach dem nächstfolgenden Schuldigen und der ist, wie könnte es anders sein, die Landwirtschaft.

    8
  15. Astorianer sagt

    Man muss kein Wissenschaftler sein um zu erkennen dass nach wochenlanger Trockenheit so viel Feinstaub in der Luft herumfliegt der natürlichen Ursprungs ist. Genau so kann man davon ausgehen das bei den Feinstaubmessungen in den Städten, der meiste Feinstaub nicht von den Dieselautos , sondern natürlichen Ursprung hat. Wenn ich aus dem Fenster schaue und sehe wie unsere Solarmodule vollgestaubt sind, dann erkennt man das die deutsche Umwelthilfe ein reinert Abzockerverein ist, der die Politiker an der Nase herumführt.

    21
    • Inga sagt

      Reifenabrieb gehört ja auch dazu, wie genau das nun untersucht wird, weiß ich nicht!

      0
  16. Ein Privatier sagt

    Sehr vielen Menschen reicht die unbestreitbare Gewissheit, dass sie Angst haben, als Beweis dafür aus, dass es all die Probleme wirklich gibt, die von skrupellosen Demagogen wie den schwarzrotgrünen Menschen von der DUH erfunden werden.

    Heutzutage gibt man denjenigen recht, die von beängstigenden Möglichkeiten reden. Wer da mit Wahrscheinlichkeiten mäßigend eingreifen will, wird auf vielerlei Arten verunglimpft.

    5
  17. Mark sagt

    „Beim Nitrat war es doch am offensichtlichsten, wie man Statistik dann politisch missbrauchen kann und tat.
    Vielleicht wird der Wissenschaft endlich der Stellenwert zugesprochen, der ihm gebührt.“
    Und wer hat beim Thema Nitrat die Statistik am deutlichsten Missbraucht? Ein „Wissenschaftler“ Namens Prof. Taube. Nein die Wissenschaft ist nicht per se unantastbar. In den vergangenen Jahren orientierte sie sich zunehmend an populistischen Entwicklungen um selbst populär zu werden. Da werden dann plötzlich Entomologen, Virologen, Klimawissenschaftler etc. zu Medienstars, was diese ganz offensichtlich sehr geniesen. Und es eben auch für Wissenschaftler gilt weiterhin die Formel: je apokalyptischer die Botschaft, desto populärer. Und desto mehr kann sie die Politik vor sich her treiben, ja sogar steuern. Daher muss auch die Wissenschaft mittlerweile stets kritisch hinterfragt werden, auch wenn mir Seevers jetzt sofort wieder Verschwörungtherorie unterstelllt.

    10
    • Reinhard Seevers sagt

      Mark, hab keine Angst vor mir…..:-) Ich stimme dir sogar zu, eingeschränkt natürlich. Wissenschaftler sind Menschen. Zehn Wissenschaftler ergeben auch häufig elf Einschätzungen. Die Medien haben den Auftrag kritisch zu hinterfragen, und Bürger werden skeptisch wenn Meldungen sich häufen, die einseitig das Gleiche publizieren. (ist sogar hier der Fall!)
      Deshalb wird auch derjenige gesucht, der anderer Meinung ist und in talkshows penetrant nach alternativen Aussagen gebohrt. Die Demokratie lässt andere Meinungen zu. Es ist aber an der verantwortlichen Politik, Gefahr und Risiko abwägen zu können, und das auch zu kommunizieren.
      Wenn das Nitrat in Teilbereichen einen politisch motivierten Grenzwert überschreitet, dann muss auch kommuniziert werden, dass die Welt nicht untergeht und die Menschen nicht vergiftet werden. Maß und Mitte muss möglich sein, aber wie gesagt, es sind immer auch die Medien zu berücksichtigen….

      1
  18. Ostendorf ( am Ende mit nur einem "F" ) sagt

    Moin Willy

    Der Betrug mit den Stickoxiden ist bei uns in Norddeutschland schon länger bekannt, so führte eine Verkerssperrung wegen eines Marathonlaufes in Oldenburg nicht zu sinkenden, sonder zu steigenden Messwerten.

    “ Eine Messstelle in Oldenburg meldete Höchstwerte an Stickoxiden, ohne dass an diesen Tagen überhaupt Fahrzeuge unterwegs waren. Die Behörden halten die Werte trotzdem für plausibel und führen damit die Diesel-Debatte ad absurdum. “

    Quelle :

    https://www.welt.de/wirtschaft/article183234798/Diesel-Fahrverbote-Messwerte-in-Oldenburg-sorgen-fuer-Zweifel-an-schlechten-Luftwerten-in-Staedten.html

    Durch den Ammoniak der Landwirtschaft endsteht mit den in der Luft vorhandenden Stickoxiden bzw Schwefelverbindungen ( „Saurerregen“ ) höchstens geringste Mengen an Amoniumnitrat bzw Amoniumsulfat, aber dieses sind Salze, und diese lösen sich bei der Athmung auf, und diese werden im Körper abgebaut und ausgeschieden
    Es gibt aus der Medizin keine Gerichte, das Mitarbeiter der Stickstoffdüngerindustrie ein erhöhtes Gefahrenrisiko durch eingeatmete Stickstoffverbindungen besitzen.

    2
  19. Reinhard Seevers sagt

    Ich finde, dass die Corona-Krise umfänglich, national, wie international deutlich gemacht hat, dass Statistiken nicht vergleichbar sind und waren. Statistiken wurden falsch interpretiert oder politisch missbraucht.
    Das hat Georg Keckl und das RWI-Essen in Verbindung mit dem Max-Planck Institut bereits seit Jahren aufgedeckt. Es wurde aber nicht so wahrgenommen, weil die Bevölkerung mit Fakten nur dann etwas anfangen kann, wenn es der jeweiligen Gruppierung in den Kram passt und es medial ausgeschlachtet werden kann. Man kann nicht einmal die statistischen Arbeitslosenzahlen in Europa vergleichen, weil alle Länder unterschiedliche Basisdaten erheben. Beim Nitrat war es doch am offensichtlichsten, wie man Statistik dann politisch missbrauchen kann und tat.
    Vielleicht wird der Wissenschaft endlich der Stellenwert zugesprochen, der ihm gebührt.

    8
    • Reinhard Servers, dem habe ich nicht mehr viel hinzu zu fügen……
      Nur soviel das wir aufpassen müssen, das uns die derzeitige Umweltbelastung nicht komplett auf die Landwirtschaft und den Güterverkehr geschoben wird……
      Gruß Klaus Weber

      7

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.