Bauer Willi
Kommentare 24

Essen als Droge? Morphium in der Milch?

Ich habe ja schon viel Blödsinn gelesen, aber der hier war mir neu: Morphine in der Milch.

Wie schon häufiger, so kommt auch diese Aussage vom SWR unter der Rubrik “Wissen”.

https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/gesundheit/1000-antworten-2238.html

Übrigens: Die Milchflasche mit dem pfiffigen Etikett stammt aus dem deutschsprachigen Belgien. Der unterste Satz ist von mir…

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24 Kommentare

  1. Thomas sagt

    Warum heißt eigentlich Coca-Cola noch Coca-Cola ? Koka Blätter sind schon lange nicht mehr im Coca-Cola.
    Geld regiert die Welt.

    • Inga sagt

      Das ist ein eingetragener Markennamen und der ist geschützt!

      Die Industrie weiß sich doch zu schützen, sie hat das gleiche Recht wie die Natur!

      Deswegen können auch Mitbürger aus der Stadt denken die Milch wird in der Colafabrik hergestellt,
      jetzt, in den letzten Jahren erweitern die das Angebot mit Mandel- und Hafermilch und der gleichen!

      Getränk ist Getränk!?!

  2. Obstbäuerin sagt

    Das könnte eine zusätzliche Erklärung dafür sein, warum ich so gerne Milchschokolade esse und erst aufhören kann, wenn sie alle ist. Kann natürlich auch daran liegen, dass sie so gut schmeckt und die harten Zeiten dazu verführen, sich durch “Drogen” abzulenken. Langsam glaube ich allerdings, dass man im Nano Bereich fast Alles überall findet, wenn man danach sucht. Gerade findet man Neonikotinoide aus einer Notfallzulassung im Universum.

  3. Reinhard Seevers sagt

    Was mich immer wieder wundert ist, dass die Milch als Dauerthema durch die Medien wabert. Was soll das? Warum macht man das nicht mit den Millionen anderer Produkte.
    Ich glaube immer noch, dass die Industrie mit ihren Alternativ-Milchen hier der Treiber ist.
    Man muss ein Naturprodukt so lange schlechtreden, bis auch der Letzte Hafermilch and Friends kauft.
    Der Artikel bei Utopia zeigt meines Erachtens in vollem Umfang die Verbindung zur Industrie, unterstützt von Halbwahrheiten und Lügen.

    • Thomas Apfel sagt

      Genau deshalb ist das Eingehen auf solche Texte mit: ja, ist ja interessant, … aber… ! sinnvoller, als das dauernde Totschlagargument: “Der Kapitalismus ist schuld, weil er so ist wie er ist” . Das mag im Grundsatz ja so sein, hilft Einem bei den “Tücken des Weges zum Paradies auf Erden” in den realpolitischen Tages-, Wochen,- Monats,- und Jahrzehntabschnitten, die das Leben ausmachen, wenig weiter.

      • Reinhard Seevers sagt

        Das dauernde Gegenargumentieren ist aber aufgrund des medialen Dauerbeschusses mit solchen Beitragen nicht möglich.
        Und das ganze ist allein dem Interesse kapitalistischer Interessen geschuldet, auch wenn es sich abgedroschen anhört.
        Und dagegen ist kein Kraut gewachsen, deshalb ist Kriechen, Anpassen und Mitmachen nun angesagt. Der beste Kriecher macht das erste Geld, wer zu langsam ist, der verliert wieder.😎

        • Thomas Apfel sagt

          Im Übrigen basiert auch Deine Tägliche Arbeit auf den Gesetzmäßigkeiten kapitalistischer Strukturen, …so what !

          • Reinhard Seevers sagt

            Was ich sagen will: Es nützt der größte Protest nichts und deshalb ist immer die Anpassung und der Bückling vor dem Kapital das Maß unserer Handlungen.
            Jeder “bäuerliche” Rettungsversuch war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil der Weg vorgezeichnet war. Nun wird er offiziell als anerkannt benannt, und man kann sich auf sich selbst besinnen und den Kampf gegen Windmühlenflügel getrost aufgeben….

            • Inga sagt

              Der “bäuerliche” Rettungsversuch wird doch nicht aus wirtschaftlichen Gründen gemacht, sondern aus ökologischen.
              Ökologische Vielfältigkeit (jeden Bauernhof zu retten) fördert die Biodiversität und die wird vom Steuerzahler gefördert,
              2. auch damit die aus der Natur geholten Produkte für den Steuerzahler und Sozialhilfeempfänger billig bleiben.

          • Inga sagt

            Trotzdem dürfen wir uns von dem tägl. Dauerbeschuss der Medien nicht beeinflussen lassen?.

            Damit war Hitler auch erfolgreich.

            Ich dachte, wir wollen aus der Geschichte lernen.
            Weder von den Werbetreibenden noch von den GRÜNInnen wollen wir uns indoktrinieren lassen, finde ich.

  4. Thomas Apfel sagt

    Eine kurze Frage. Was ist an dem Beitrag eigentlich das Problem ? Ich finde solche Erkenntnisse eher interessant. Sie zeigen doch, dass wir über die Dinge, die um uns herum “Einfach so funktionieren wie sie funktionieren”, sehr wenig wissen. Das Problem ist eher, wenn Stoffe schon vom Wort her zum “Feind” erklärt sind. Der Otto-Normalverbraucher, wie ich, kann eh nicht einschätzen, ob es sich um eine “Ente” handelt oder nicht.
    Problematisch ist eher der Hang der Medien alles Neue erstmal zu skandalisieren (Shizophrenie und Autismus) – diesen Seitenhieb konnten sie sich dann doch nicht sparen.

    Nur zur Illustration: Aus Versuchen mit Brassino Sterioden (das sind Stresshormone, die aus der Galle geschlachteter Schweine gewonnen werden), die in Schweden und bei uns in den 80-iger gegen Stressfaktoren bei Pflanzen getestet wurden, weiß ich, dass schon Konzentrationen von 1 – 3 ppm Wirkungen zeigten.

    Das hieße im Umkehrschluss zum Beispiel, dass die Anti-Stress Wirkung von Aminosol (Pflanzenhilfsstoff aus hydrolisierten Schlachtabfällen), das im Bio-Anbau gern benutzt wird, eher auf kortikoiden Stoffen, als auf den Aminosäuren beruht. Da wird der Handelsvertreter immer ganz nervös, wenn man das mal offen anspricht.

    Aber auch hier gilt: Es ist, bis sich Jemand an den Beweis macht, eine Vermutung. Und es muss auch gar kein “schlimmer Zusammenhang” sein, nur weil die Bergriffe “Steroide, Kortikoide” dem “Bösen” zugeordnet werden.

    • Bauer Willi sagt

      Das „Schlimme“ ist die fragende Überschrift in Verbindung mit einer Droge. Wer nur die Überschrift liest, sich aber für den Artikel nicht interessiert, nimmt mit, dass die Milch negative Eigenschaften hat. So interpretiert es jedenfalls sein Gehirn.

      • Thomas Apfel sagt

        Na ja, dann muss man eben weiterlesen ! Die “Arbeit” mit Schlagzeilen und Überschriften, greift meist vorhandene Frames auf, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das ist ja keineswegs nur bei Landwirtschaftsthemen das “übliche handwerkliche” Vorgehen der Medienleute. Ansonsten habe schon auch den Eindruck, dass der Aufschrei: Feind, Feind, Feind ” – bei nahezu jeder Gelegenheit, auf Dauer auch langweilig wird und wenig hilfreich ist. Auch wenn dieser Aufschrei Feind, Feind, Feind ein Gemeinschaftsgefühl in der “Blase der geschundenen Bauernseelen” erzeugt, ist er doch auf Dauer zu wenig differenziert.

          • Thomas Apfel sagt

            So falsch finde ich die Einschätzung von Stefan Zwoll nicht. Auch bei künftigen politischen Entwicklungen werden die realen Zusammenhänge, die die Pflanzen wachsen lassen und über “Veredlung” aus Gras Essbares machen, nicht außer Kraft gesetzt. Und letztlich hat der Ausgang der Schweitzer Volksentscheide gezeigt, dass Ernährungssouveränität in der Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert hat. Und ja, auch der letzte Partisan muss auf seinen Hof zurück, wenn der Krieg verloren ist. Einerseits um sich zu ernähren und andererseits um über Ziele, Prioritäten und neue Widerstandswege nachzudenken. Und manchmal kommen neue Widerstandswege tatsächlich erst mit der übernächsten Generation !

            • Reinhard Seevers sagt

              Gut zu sehen ist doch, dass solche Beiträge nun aufploppen, nachdem die ZK-L die Bude erst sturmreif schießen musste. Nun ist natürlich alles nur noch eine Frage der Umsetzung und Akzeptanz. Vor zwei Jahren wäre ein solcher Aufruf zur “Vernunft” nur mit buh-Rufen bedacht worden….die Glaskugel schien verschmutzt zu sein.

      • Inga sagt

        Richtig,

        aber nur solche Leute, die denken alles wird in der Fabrik künstlich hergestellt.

        Die anderen, die wissen, dass Milch aus der Natur kommt und sich schon mal Gedanken über Muttermilch und was das beste fürs Baby ist, gemacht hat,
        der weiß. dass dieser Zusammenhang in der Überschrift harmlos ist.
        Und dass sind ja heutzutage nicht nur junge Mutter, sondern auch Väter!

        “Das „Schlimme“ ist die fragende Überschrift in Verbindung mit einer Droge. ”

        Das birngt mich schon zum gähnen , denn dieser Trick von den Journalisten funktioniert bei mir nicht mehr!
        Und dich denke bei immer mehr Menschen immer weniger.
        Gut man kann sich das mal durchlesen und merkt dann dass es nur ein Aufreißer ist!

        Und die positiven Eigenschaften der Milch kann keiner tot reden,
        das wurde schon mal versucht
        als die Mandel- u. Hafermilch auf den Markt wollte.

        Der Butterverzehr wurde madig gemacht, angeblich wegen zu hoher bösen Cholesterin, ​weil die Margarineindustrie dahinter steckte.

        Was hat sich herausgestellt?

        Daß das Cholesterin darin und auch im Eigelb ungefährlich ist weil noch andere Schutzstoffe ​darin stecken!

        Sein Gehirn muß modern werden!

        Moderne Gehirne berücksichtigen auch die Natur, wie die werdenden Familienmanager (Väter und Mütter) ja müssen!

        Betriebsmanager müssen das auch!

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